News Kein Sensor, kein Akku: Neue Maus setzt komplett auf Induktivität

PCGH-Redaktion

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Das Unternehmen Mirai zeigt in Japan den Prototyp einer neuen Maus, die ohne optischen Sensor oder Akku auskommen soll. Stattdessen erfolgt die Detektion über Spulen, die im Mauspad verbaut werden. Das dürfte dem Gewicht zugutekommen.

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Coole Idee.
Am Arbeitsplatz liegt das Pad eh immer an der selben Stelle rum.
Ne schnurlose Maus, aber ohne Akku spricht mich an. Gerade auch was das Thema Nachhaltigkeit angeht.
Ich hoffe, da kommt was bezahlbares ohne Einschränkungen bei rum.
 
Die Idee ist nicht neu. Es gab schon um 2000 herum von Wacom solche Mauspad-artigen Geräte (Graphire, Intuos) auf denen man entweder mit einem Stylus oder mit einer (ebenfalls batterielosen) Maus arbeiten konnte.
Im Grunde dürfte die technische Umsetzung auch genau mit den Zeichbrettern eng verwandt sein. Quasi ein Stylus für ein Grafik Tablet in Form einer Maus.
 
Ich glaube mich dunkel zu erinnern, dass einige der ersten kabellosen Mausversuche in den 90ern ähnliche Technik ausprobiert haben. Wurde aber, genauso wie Logitechs Wingman Force Feedback Mouse, nicht angenommen. Die Leute wollten Mäuse, die auch mal abseits des Mauspads funktionierten respektive sahen den Vorteil einer "kabellosen" Maus nicht, die nur auf einem Mauspad mit Kabel funktioniert, sodass am Ende doch wieder eine Schnur auf dem Tisch rumliegt. Und das war noch zu einer Zeit, als Kugelmäuse auf vielen Unterlagen kaum zu gebrauchen waren, während es heute Praxis-"Empfehlungs"-Videos braucht, die einem 08/15-DAU erklären, warum er sich denn überhaupt mal die Mühe mit einer Unterlage zwischen Tisch und Nager machen soll.

Was ich, in Anbetracht der Fortschritte bei optischem und Funk-Tracking diverser Objekte, nicht verstehe: Warum man sich überhaupt wieder die Mühe mit einem beschränkenden Pad macht? Eine Kamera auf dem Monitor oder/und Sensoren an/in/unter den Schreibtischecken für großflächige Nutzbarkeit währen weitaus revolutionärer und ohne internen Sensor oder Beleuchtung dürfte der Energieverbrauch der "Maus" selbst so gering sein, dass man mit Energy-Harvesting-Techniken zur Übermittlung der Klicks auskommt.
 
Hört sich für mich nach einem Konzept an, das die Nachteile beider Welten vereint. Man ist ortsgebunden und das noch wesentlich stärker, als bei einer Kabelmaus. Mobil ist das ganze auch nicht, denn man muß ja das Mauspad mitnehmen und kann sich mit dessen Kabel herumschlagen. Nebenbei kann man das Ding auch nicht mit mehreren Geräten per Bluetooth verbinden, sondern nur klassisch per USB.

Mir fällt kein großer Vorteil ein. Gut, es kann keinen Kabelbruch geben, aber damit habe ich persönlich seit gut 20 Jahren keine Probleme.
 
Leichtere Mäuse ohne Kabelgezurre und ohne Akku? Klingt doch super.

Ich benutze meine Maus auch nicht außerhalb eines Mauspads. Wenn ich das mal getan hatte, dann waren das auch dedizierte Flächen - ob mit oder ohne Pad. Der Vorteil einer kabellosen Maus ist für mich nicht, dass es keine Kabel gibt, sondern dass es kein Kabel an der Maus gibt.

Am besten wäre natürlich ein Tisch, der voll induzierend alles bedient.

So in etwa:

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Sowas hätt ich gern als Körper. :ugly:
Was Du wolle?
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Topic: keine Ahnung. Verwirrung. Theoretisch .. okay .. eigentlich mag ich aber gar keine zu kleinen und leichten Mäuse mit meinen Bud Spencer Schaufeln. Hab sogar mal irgendwas kleineres, glaube ne Deathadder Mini oder so, die schon 1-2 runter gefallen war, aus Wut mal bisl kaputt gedrückt.
 
Kommt mir das nur so vor oder ist das Gewicht einer Computermaus nur noch das einzige wo noch "Innovation" gewünscht werden? :ugly: :ka:

Alles andere physische* ist mittlerweile an einem Punkt angekommen, wo es nur noch um Geschmacksfragen/Vorlieben geht, also eine klare Optimierung in Richtung "besser" unmöglich ist und jede Änderung für "!!!Neu!!!" auch eine Verschlechterung darstellen kann. Ergonomisch habe ich z.B. die Maus mit der meiner Meinung/meiner Hand nach besten Formgebung 1998 gekauft und die mit der besten Tastenanordnung müsste 2006 gewesen sein. Danach konnte man noch eine Zeit lang was an den Sensoren machen, aber mittlerweile sind die CPI überall in Regionen angelangt, die 99 Prozent der Anwender nicht mehr nutzen wollen und die Polling-Raten weit jenseits dessen, was Unterschiede erkennen lässt. Was bleibt wäre längere Laufzeit bei Funkmäusen und allgemein ein geringeres Gewicht, denn weniger Widerstand und Trägheit ist objektiv immer besser. (Wenn auch ggf. ungewohnt und unwichtig.)


*: In Software sehe ich stellenweise noch massives Verbesserungspotenzial. Aber damit lässt sich schlecht werben.
 
Alles andere physische* ist mittlerweile an einem Punkt angekommen, wo es nur noch um Geschmacksfragen/Vorlieben geht, also eine klare Optimierung in Richtung "besser" unmöglich ist und jede Änderung für "!!!Neu!!!" auch eine Verschlechterung darstellen kann. Ergonomisch habe ich z.B. die Maus mit der meiner Meinung/meiner Hand nach besten Formgebung 1998 gekauft und die mit der besten Tastenanordnung müsste 2006 gewesen sein. Danach konnte man noch eine Zeit lang was an den Sensoren machen, aber mittlerweile sind die CPI überall in Regionen angelangt, die 99 Prozent der Anwender nicht mehr nutzen wollen und die Polling-Raten weit jenseits dessen, was Unterschiede erkennen lässt. Was bleibt wäre längere Laufzeit bei Funkmäusen und allgemein ein geringeres Gewicht, denn weniger Widerstand und Trägheit ist objektiv immer besser. (Wenn auch ggf. ungewohnt und unwichtig.)


*: In Software sehe ich stellenweise noch massives Verbesserungspotenzial. Aber damit lässt sich schlecht werben.

oh ja Software.
Alleine die Tastenreihenfolge zu ändern ist nicht überall möglich.
Ich nutze die beiden Daumentasten anders als die Zählweise des ~Treibers.

Wollte mal X-Mouse Button Control testen.
 
Naja ein großer Vorteil ist halt das die Maus nicht geladen werden muss.
Als jemand der kabellose bevorzugt und beides hat (mit Akku oder üblichen Batterien) - die halten mehrere Tage auch wenn man sehr lange zockt, aber Batterie tauschen oder Akku laden nervt.

Würde das aber kaufen wenns ein offener Standard wäre. Es ist super nervig das Logitech ihren Kram mit wenigen und sauteuren Mousepads verkauft (welches natürlich nur mit ihren Mäusen funktioniert).
Kein Bock drauf das jeder seine eigene Suppe kocht.
P.S. bin jemand der Mäuse recht oft tauscht, es gibt nur wenige die wirklich gut in der Hand liegen und für beides (zocken und arbeiten) optimal sind.

Aktuell halt G703, die ist relativ bequem aber bei weitem nicht perfekt. Und Mausrad gefällt mir da nicht, fürs zocken OK, für die Arbeit meh.
 
Hab die Logitech Superlightspeed x2 mit dem Powerplay Mauspad der zweiten Generation, das der ersten hat nach 4 oder 5 Jahren nicht mehr geladen, hatte die Logitech G Pro darauf, das Mauspad hatte auch noch einen Empfänger und RGB, das neue lädt nur.
Natürlich ist die Technik sehr interessant, ich frage mich allerdings wie der Tastendruck oder die Bewegung vom Rad übertragen wird, wenn die Maus ohne Strom läuft und das Pad die Position der Maus ortet und kein Akku verbaut ist, natürlich kann man durch Induktion Strom ins innere der Maus leiten, aber wie wird das Signal wieder ausgelesen?
Abgesehen davon finde ich eine Maus ohne Kabel die man nicht laden muss super, deswegen hab mir das Powerplay Mauspad von Logitech geholt, hält den Akku immer um die 85% und der Akku hält auch so sehr lange, weil die Maus kein bling bling hat.
 
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