Special Audio Technica AT-VM95EN im Test: klangvolles Upgrade für einen Vinyl-Veteranen von Denon!

PCGH_Stoe

Redakteur
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Gut 15 Jahre lang drehte sich mein Plattenspieler, ein Denon DP-37F nicht mehr. Jetzt habe ich den Vinyl-Veteranen aus den 1980ern wieder ans Rotieren gebracht und ihm mit dem Audio-Technica AT-VM95EN einen neuen Tonabnehmer spendiert. Ich berichte von dieser akustischen Frischzellenkur!

Was sagt die PCGH-X-Community zu Audio Technica AT-VM95EN im Test: klangvolles Upgrade für einen Vinyl-Veteranen von Denon!

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Ich verstehe die Intension dahinter, aber was ein Artikel (welcher sehr gut ist) zu etwas was keinen interessiert… Macht doch lieber mal einen Test zu hochwertigen Kopfhörer! Also keine Beyerdynamic 0815 Schrott, sondern mit richtigen! Alles HIGH END: Audeze, AKG (nur K812), Pioneer (ab SE Monitor 5), Hifiman oder Staxx!!! Das wäre mal was! Inkl. Entsprechende Zuspieler! Ich rede hier nicht von einem Fio Schrott oder irgendeiner Asus PCIE Express Müll Karte! Wenn ihr sowas macht, dann richtig! Die teuersten High End Kopfhörer kosten mehr als eine 5090 Dahab! Allerdings kann man diese locker 20-30 Jahre behalten, ohne das man sie nicht mehr nutzen kann
 
Klasse Artikel @PCGH-Stoe zu Deinem Setup! Ich selbst schwanke immer mal zwischen Audiotechnika und Orthofon Tonabnehmern bei meinen Thorens und Dual Plattenspielern ;)
 
Das macht den Audio-Technica AT-VM95EN zum Preis-Leistungs-Tipp bei den Tonabnehmern für einen hochwertigen Plattenspieler

Von einem Preis-Leistungstipp ist das VM95EN so weit entfernt, wie die Voyager Sonden von der Erde !
Es ist minimal besser, als das VM95E. Aber dafür doppelt so teuer wie das VM95E

Der Preis-Leistungs-Tipp beim VM95 ist mit riesigen Abstand das VM95ML. Für nur ca. 30€ Aufpreis gibt es viel mehr Klang als beim VM95EN. Selbst das VM95SH ist beim Nadel-Willi derzeit für 159€ zu bekommen. Aber auch der Aufpreis lohnt sich mMn. nicht

Ich selbst schwanke immer mal zwischen Audiotechnika und Orthofon Tonabnehmern bei meinen Thorens und Dual Plattenspielern

Ich empfinde Ortofon mittlerweile als deutlich zu teuer. Für eine einfache, gebondete elliptische Nadel (2M Red) fast 100€ zu verlangen, ist einfach zu viel. Gleiches gibt es bei AT mit dem VM95E für 50€. Von den höherwertigen Nadeln wie 2M Bronze oder 2M Black gar nicht erst zu reden. Die fangen bei Ortofon bei deutlich über 300€ an. Für ein MM System verflucht viel Geld. Zu viel, wie ich finde.

Ein gutes System ist auch das AT-VM540ML. Das klingt noch einmal besser als das VM95ML/SH. Insbesondere die Kanaltrennung ist beim VM50ML nochmal besser als beim VM95. Und das hört man auch. Nochmals feinere und bessere Auflösung. Kostet aber auch knapp 200€. Ich bin damit aber sehr zufrieden.
 
Von einem Preis-Leistungstipp ist das VM95EN so weit entfernt, wie die Voyager Sonden von der Erde !
Es ist minimal besser, als das VM95E. Aber dafür doppelt so teuer wie das VM95E

Der Preis-Leistungs-Tipp beim VM95 ist mit riesigen Abstand das VM95ML. Für nur ca. 30€ Aufpreis gibt es viel mehr Klang als beim VM95EN. Selbst das VM95SH ist beim Nadel-Willi derzeit für 159€ zu bekommen. Aber auch der Aufpreis lohnt sich mMn. nicht



Ich empfinde Ortofon mittlerweile als deutlich zu teuer. Für eine einfache, gebondete elliptische Nadel (2M Red) fast 100€ zu verlangen, ist einfach zu viel. Gleiches gibt es bei AT mit dem VM95E für 50€. Von den höherwertigen Nadeln wie 2M Bronze oder 2M Black gar nicht erst zu reden. Die fangen bei Ortofon bei deutlich über 300€ an. Für ein MM System verflucht viel Geld. Zu viel, wie ich finde.

Ein gutes System ist auch das AT-VM540ML. Das klingt noch einmal besser als das VM95ML/SH. Insbesondere die Kanaltrennung ist beim VM50ML nochmal besser als beim VM95. Und das hört man auch. Nochmals feinere und bessere Auflösung. Kostet aber auch knapp 200€. Ich bin damit aber sehr zufrieden.
 
Du bist jetzt schon der Zweite, der mir den Tipp mit VM95ML gibt. Auch beim meinem Artikel zu den verschiedenen Tonabnehmern (Link) hat schon jemand, wie ich mittlerweile einsehe, bemängelt, dass das VM95ML für einen verschmerzbaren Aufpreis deutlich besser ist. Wie ich auch schon an anderer Stelle geschrieben habe, werde ich die Kritik und den Tipp dazu nutzen, mir das besagte VM95ML zu organisieren – ich benötige ja nur den Stylus -, um den Hörvergleich selbst anzutreten. Im Anschluss werde ich darüber einen weiteren Artikel schreiben in dem ich dann das VM95ML zum Preis-Leistungs-Tipp mache und das auch in die Tonabnehmer-Tabelle eintrage. Das AT-VM540ML wäre natürlich auch eine Option, die Reviews bestätigen jedenfalls, was Du beschreibst. Auf jeden Fall wird dies nicht der letzte Artikel zum Thema Plattenspieler und Tonabnehmer sein und es könnte gut sein, dass der Vergleich zwischen dem VM95EN und VM95ML der nächste sein wird :)
 
Ich empfinde Ortofon mittlerweile als deutlich zu teuer. Für eine einfache, gebondete elliptische Nadel (2M Red) fast 100€ zu verlangen, ist einfach zu viel. Gleiches gibt es bei AT mit dem VM95E für 50€. Von den höherwertigen Nadeln wie 2M Bronze oder 2M Black gar nicht erst zu reden. Die fangen bei Ortofon bei deutlich über 300€ an. Für ein MM System verflucht viel Geld. Zu viel, wie ich finde.

Ein gutes System ist auch das AT-VM540ML. Das klingt noch einmal besser als das VM95ML/SH. Insbesondere die Kanaltrennung ist beim VM50ML nochmal besser als beim VM95. Und das hört man auch. Nochmals feinere und bessere Auflösung. Kostet aber auch knapp 200€. Ich bin damit aber sehr zufrieden.
Es ist ja nicht nur die Nadel.
Das ganze Design vom Tonabnehmer und die Stabilität die diese haben - die sinds wert.
Vor allem für DJs, egal ob klassisch, scratch, im schlechten Umfeld (Vibrationen, schräg stehendes Turntable whatever).
Ortofon hat sich den Namen und die Preisklasse verdient. Und der Klang ist gut, gut genug um auch richtige Anlagen zu beschallen.

Da bezahlt man die Qualität und Stabilität gerne, das letzte was man braucht ist ne springende Nadel.
 
Da bezahlt man die Qualität und Stabilität gerne, das letzte was man braucht ist ne springende Nadel.

Bei Ortofon bezahlt man vor allem den Namen!

Die Nadelträger der MM-Systeme sind bis in die Spitzenmodelle (2M Black) einfache, grobe und damit "schwere" Aluminiumkonstruktionen, die Gummis einfach nur Standard. Der Generator der MM-Systeme ist seit Jahrzehnten über alle Produktfamilien praktisch immer gleich, nur in anderer Verpackung. Man kann ja OM-Nadeln problemlos auf einen 2M-Body stecken, sieht nur komisch aus.

Das funktioniert natürlich alles, ist aber den aufgerufenen Preis m. E. nicht wert. Gerade von der Papierform bessere Nadeln werden durch den Rest ziemlich ausgebremst. Die MM von Ortofon sind nur meist sehr "laut", haben also eine hohe Ausgangsspannung. Das hört sich dann im direkten Vergleich "besser" an.

Das letzte Problem, was man beim DP37F übrigens haben wird, sind springende Nadeln. Da ist ist hervorragende elektronisch stabilisierte Tonarm außen vor.
 
Bei Ortofon bezahlt man vor allem den Namen!

Die Nadelträger der MM-Systeme sind bis in die Spitzenmodelle (2M Black) einfache, grobe und damit "schwere" Aluminiumkonstruktionen, die Gummis einfach nur Standard. Der Generator der MM-Systeme ist seit Jahrzehnten über alle Produktfamilien praktisch immer gleich, nur in anderer Verpackung. Man kann ja OM-Nadeln problemlos auf einen 2M-Body stecken, sieht nur komisch aus.

Das funktioniert natürlich alles, ist aber den aufgerufenen Preis m. E. nicht wert. Gerade von der Papierform bessere Nadeln werden durch den Rest ziemlich ausgebremst. Die MM von Ortofon sind nur meist sehr "laut", haben also eine hohe Ausgangsspannung. Das hört sich dann im direkten Vergleich "besser" an.

Das letzte Problem, was man beim DP37F übrigens haben wird, sind springende Nadeln. Da ist ist hervorragende elektronisch stabilisierte Tonarm außen vor.

Das hängt aber extrem davon ab, was man damit macht.
Ich rede vom DJ-Einsatz.
Also haben wir da folgendes:
Scratchen (nicht alle machen das, aber da ist extreme Stabilität gefragt)
Backspins und andere einfache Handhabung
Starke Vibrationen aufm Tisch, die Nadel darf nicht springen. Es gibt keine stabilisierten Tonarme, 99% der Zeit sind das Technics 12x0 mit bis zu 30 Jahren aufm Buckel
Teils seltsame Preamps, wo n bissl mehr Pegel nicht schadet
Oben drauf noch DVS, also Digital Vinyl System
Und die Umgebung ist alles andere als ideal - feucht, teils Staub/Dreck, das Zeug soll einfach stabil funktionieren egal was. Ab und an gibts sogar bissl Regen der auf das Equipment spritzt, alles erlebt.

Benutzt wird Ortofon Concorde mit Modellen aus der Club, Mix, Scratch und DJ Serie.
Elite ist natürlich was ganz anderes, aber das schleppen die Leute selbst an, die findest du natürlich nirgendwo einfach so am Turntable kleben.
 
Also den DP-F37 mit so einem 08/15 System zu bestücken ist schon traurig und zeugt nicht gerade von Fachwissen. Ich würde das Gerät erst einmal revidieren lassen, und dann ein vernünftiges MC-Sytem draufsetzen. Dann ist auch das Kapazitätsproblem mit den Kabeln gegessen. Gleiches habe ich bei meinem 45 Jahren jungen Dual CS 721 gemacht mit dem AT-OC 7 von Audio-Technica. Und die Kombi macht riesig viel Spass. Der Nadeltausch ist mit 145.- auch erschwinglich. Und bei exakter Justierung läuft das System schon weit über 1500 Betriebsstunden ohne erkennbare Abnutzung. Also - weg von dem Billigzeug. Der Denon hat mehr verdient.
 
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