Special Tonabnehmer-Test: Abtastnadeln für Plattenspieler im Sound-Check plus Hintergrundwissen

PCGH_Stoe

Redakteur
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Beim Plattenspieler hat der Tonabnehmer einen entscheidenden Einfluss auf den Klang. Wir zitieren für Sie nicht nur eine Auswahl an MC- und MM-Tonabnehmersystemen zum Hörtest. Obendrauf liefern wir Ihnen auch viel Hintergrundwissen, etwa über Tonabnehmertechnik und Nadelschliffe.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Tonabnehmer-Test: Abtastnadeln für Plattenspieler im Sound-Check plus Hintergrundwissen

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Ein dickes "Dankeschön" für diesen tollen und interessanten Bericht.
Ich bin mit LP´s aufgewachsen und finde das Musik in Verbindung mit dem Medium (Tonband,LP´s, Kassetten ect.) damals eine schönere Bedeutung zum Thema/Hobby Musik hatte. Ganz zu schweigen von den tollen Covern oder Mixtapes die ich noch selber bemahlt habe. Meine Tochter kennt nur Spotify, und ich ziehe sie immer damit auf das sie nicht einen Song wirklich besitzt, und ohne Internet keine Musik hören kann ;).
 
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Meine Tochter kennt nur Spotify, und ich ziehe sie immer damit auf
Spotify und Co. sind tolle Alternativen, Internet vorausgesetzt. Und mittlerweile gibt's auch Smartphone Tarife ohne Limit.

Ich habe auch einen Plattenspieler im Wohnzimmer und erst neulich habe ich mir beim Bestellen von Konzerttickets gleich die neue Platte der Band in den Warenkorb gepackt und es hat wieder echt Spaß gemacht, das Stück Kunststoff aus der Hülle zu befreien und das Abspielgerät anzuwerfen. Zumal das Album erst 2 Wochen nach der Lieferung bei Spotify verfügbar war. Die Künstler habe ich damit gleich doppelt unterstützt. Platte und Tickets 👍
 
Und wo war jetzt hier der Test ?
Es wurden lediglich die Unterschiede MM vs MC aufgezeigt, die unterschiedlichen Schliffarten und auf die unterschiedlichen Befestigungsmöglichkeiten eingegangen.

Das AT VM95EN hier zu empfehlen, halte ich für sehr gewagt. Das ist exakt der gleiche Schliff wie die deutlich günstigere VM95E. Nur das die EN eine "nackte" Nadel ist, während die 95E nur eine gebondete, also auf einem dem Nadelträger aufgebrachten Metallsockel geklebt wird. Nachteil ist, das eine höhere Masse bewegt werden muß. Ein "nackter" Diamant wird direkt in den Nadelträger eingefaßt. Die nackte 95EN klingt minimal besser. Der Unterschied ist aber nicht gravierend und den doppelten Preis niemals wert.

Dann lieber die VM95ML, welche ab ca. 130€ zu haben ist. Der Unterschied ist deutlich zu hören und jeden Euro wert.
Die VM95ML gilt nicht ohne Grund als absoluter Preis/Leistungskracher.
 
Das ich so einen Artikel nach 2000 noch mal lesen darf 🥹

Hab' gerade erst meine High-End-Anlage aufgelöst, und bin echt baff, das sich die Kids heute wieder dafür interessieren...

... aber die Preise... jeez... Neuware 36EUR...? Verrückt...
 
"Warum mögen die Deutschen ihre Plattenspieler so gerne ?"

"Weil man von 45 auf 38 zurückschalten kann." (ruhig bleiben, der kommt nicht von mir. Keine Panik, die Erde dreht sich weiter, alles ist gut.)

Nee im Ernst: erst die Kohle in ein Relikt aus alten Zeiten investieren und dann noch eine Plattensammlung aufbauen, die dann 90% der zeit in einem Regal verstaubt...nee, lass mal. Auf den Hypetrain steige ich nicht auf.
 
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Auch bei MM-Tonabnehmern wird ein Phono-Vorverstärker benötigt, da die Ausgangsspannung zu niedrig und das Ausgangssignal entzerrt werden muss!

Die Aussage, "Das führt dazu, dass MM-Tonabnehmer über ein relativ lautes Ausgangssignal verfügen und deshalb keinen Phonovorverstärker benötigen." ist somit falsch!

Allerdings gibt es Vollverstärker, die schon einen eingebauten MM-Phonoverstärker eingebaut haben, nur teurere Vollverstärker bieten die Möglichkeit, zwischen MM- und MC-Tonabnehmern umzuschalten.
 
Finde ich toll solche Artikel hier zu lesen, auch wenn Thema Schallplatte für mich gar nichts ist^^:

"Warum mögen die Deutschen ihre Plattenspieler so gerne ?"

"Weil man von 45 auf 38 zurückschalten kann." (ruhig bleiben, der kommt nicht von mir. Keine Panik, die Erde dreht sich weiter, alles ist gut.)

Nee im Ernst: erst die Kohle in ein Relikt aus alten Zeiten investieren und dann noch eine Plattensammlung aufbauen, die dann 90% der zeit in einem Regal verstaubt...nee, lass mal. Auf den Hypetrain steige ich nicht auf.
Du das ist wohl Geschmackssache, und nicht nur ein Anachronistisches Gefühl.
Den warmen (diffusen) klang von Platten muss man mögen. Weltweit nehmen die Schallplatten Verkäufe allerdings stark zu.

Ich Höre gerne Musik völlig abgelöst von Internet, Playlists, Songvorschlägen und zufälliger Titelverläufe!

Ich lege Analog die CD ein oder seltener Nutze ich auch meine Medien in WAV oder FLAC auf den Festplatten.
Setze mich vor meine Stereoanlage und mache nichts außer Musik hören auch kein Handy in der Hand oder sonst was!

Es ist ein schönes Gefühl einfach nur auf die Musik und den Weg dahin Konzentriert zu sein. Allerdings ist Schallplatte absolut nichts für mich.
Ich mag scharfe Höhen und Mitten, Tiefton nur kurz und Präzise. Und übergeordnete Räumlichkeit und Lokalisation Darum keine Schallplatte^^ Deshalb nutze ich überwiegend Rotel mit hellem Klangbild und Bowers&Wilkins die zwar bis unter 4 Ohm gehen aber nicht begradigt sind in Ihrer Frequenz.

Ich mag es gerne wenn ich die Natürlichkeit einer Aufnahme höre, das streichen der z.B. Finger über die Saiten des Instrumentes, das Einatmen des Künstler oder ein Räuspern vom Orchester oder des Publikums. Das zittern der Stimme vom Künstler wenn es anstrengend oder Schwierig wird. Fehltöne...
Ich möchte die Motivation und Hingabe auch die Laune der Künstler nicht nur Hören sondern auch spüren.

Dafür benötigt man allerdings Hoch Qualitative Medien und bis auf wenige Ausnahmen weniger "Spezial interest" I-net Seiten gibts das im Netz halt quasi nicht. Selbst CDs sind oft schon bei z.B. 16.000Herz gekappt was wirklich ärgerlich ist.

Zum Hörgeschmack muss in jedem fall auch die Anlage passen, nicht der Preis. Eine Anlage für 200€ kann mir eventuell viel mehr geben als eine für 2000-20.000€.
Deswegen ist für die Entscheidung und den Kauf überhaupt nicht ausschlaggebend ob der Kopf-Mit Nadel 50€ kostet oder 1000€ Handgefertigt in Japan.

Es ist kein Hypetrain--- es ist auch kein Hobby im Klassischen sinne je nach gelebter Nutzung. Man genießt Musik statt sie einfach nur zu hören. Und das kann man auf ALLES Adaptieren, was man macht in vollen zügen genießen. Sowas geht aber halt einfach meist leichter von der Hand wenn man es nutzen kann, in einem geschütztem Umfeld das keinen offenen Zugang in die Welt bedarf!
 
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Meinen Dank für den tollen Grundlagenartikel an Frank Stöwer.
Bisher wußte ich nur, daß es MM und MC gab. Jetzt weiß ich mehr. :daumen: :love:

Ich habe gerade mal nachgeschaut: Mein Numark-Plattenspieler hat einen SME-Bajonettverschluß / Concorde-System von Ortofon. An der Seite steht nämlich Ortofon Concorde und die Bauform paßt zur Abbildung im Artikel. Jetzt kann ich das wenigstens einordnen.
 
Auch bei MM-Tonabnehmern wird ein Phono-Vorverstärker benötigt, da die Ausgangsspannung zu niedrig und das Ausgangssignal entzerrt werden muss!

Die Aussage, "Das führt dazu, dass MM-Tonabnehmer über ein relativ lautes Ausgangssignal verfügen und deshalb keinen Phonovorverstärker benötigen." ist somit falsch!

Allerdings gibt es Vollverstärker, die schon einen eingebauten MM-Phonoverstärker eingebaut haben, nur teurere Vollverstärker bieten die Möglichkeit, zwischen MM- und MC-Tonabnehmern umzuschalten.
Du hast natürlich recht, egal ob im Vollverstärker oder als eigenständiger Phono-PreAmp, ohne Phono-Vorverstärker geht nichts! Ich habe die "Falschaussage" gelöscht :)
 
Wer Musik genießen will kommt an Schallplatten nicht drum rum.

Macht mal einen Platten Abend mit Freunden, das ist so schön entspannend, Platte aussuchen, Platte aus der Hülle nehmen auflegen, reinigen, starten musik hören und genießen.
Nicht hey Alexa starte xyz und nach 2 min ne mach x dran ne x usw.

Kleiner Tipp wer guten Spund möchte und das günstig, kauft euch nen schonen Gebrauchten Plattendspieler bei Kleinanzeigen für wenig Geld, dazu nen soliden Verstärker mit guten Boxen und ihr habt nen Sound von dem man träumen kann (80-90 Jahre super HiFi Geräte)
Hab mir erst vor kurzem neue Boxen besorgt, das waren in den 80 High End Boxen die heute (inflationsbereinigt) gut 4000€ kosten würden für 200€ gekauft, dazu einen Pioneer Verstärker der damals umgerechnet 600€ gekostet hat, Plattenspieler von Technics habe ich für einen neuen Riemen und eine neue Nadel bekomme und der Sound ist Hammer geil ;)
 
@Hills1975 genau so mach ich das auch. bisher brauchte ich nicht viel, nur verstärker und boxen. allerdings werd ich mir sicherlich mal irgendwann einen plattenspieler kaufen. die plattensammlung dazu habe ich ja bereits :-P

nur das ich halt auf dem land lebe verhindert irgendwie das ich einfach mal in geschäften stöbern gehe. naja shit happens, dafür ist alles schön grün hier und dank glasfaser habe ich warscheinlich eine schnellere leitung als viele aus der stadt ^^
 
"Warum mögen die Deutschen ihre Plattenspieler so gerne ?"

"Weil man von 45 auf 38 zurückschalten kann." (ruhig bleiben, der kommt nicht von mir. Keine Panik, die Erde dreht sich weiter, alles ist gut.)
Dein trauriger "Witz" ist dumm und auch noch technisch falsch. Kennste Dieter Nuhr? :stupid:
Aber jeder tut für seinen Ruf, was er kann... :ka:

Es gibt keine Plattenspieler mit 38 Umdrehungen pro Minute.
Die Standards sind 78 Upm für uralte Schellackplatten, 45 Upm für Maxis/Singles und 33 Upm für Langspielplatten.
 
Der Ingenieur in mir fragt sich ja, ob man nicht tatsächlich mit einem richtig guten ADC direkt hinter dem (gerne auch MC) Tonabnehmer den besseren Klang bekommen würde als mit der analogen Verstärkerstrecke danach.
 
es geht nix über den warmen vinylklang. wenn ich meine mucke hören will wird die hifi anlage angemacht, auswahl ist genug da.
4500 singles /750 LPs/ 800 Maxi-Singles und da sind CDs noch nicht eingerechnet.
 
Nee im Ernst: erst die Kohle in ein Relikt aus alten Zeiten investieren und dann noch eine Plattensammlung aufbauen, die dann 90% der zeit in einem Regal verstaubt...nee, lass mal
Wenn man das ganze aber alles besitzt, dazu sogar einen recht guten Dreher (Dual 731Q mit AT VM540), dann sieht das völlig anders aus. Und z.B. die beigen Scheiben von Joachim Witt Bayreuth 1 und Bayreuth 2, dann hat das Vinyl einfach einen ganz anderen Klang, den ich viel lieber höre. Ich habe beide Scheiben auch als CD. Das Vinyl klingt trotzden angenehmer als die CD. Obwohl die CD technisch natürlich deutlich überlegen ist.

Aber auch hier ist der Unterschied am Tonabnehhmer mit Nadel zu begründen. Gleiches Vinyl mit einfachen elliptischen oder gar konischer Nadel ist gleich ein anderes Hörerlebnis. Viel weniger Auflösung, Hochtonbereich fällt deutlich ab und mitunter ein Zischeln.

Vinyl ist ein teures Hobby. Keine Frage. Und wer sich da erst eine Sammlung aufbauen muß, sollte sich das 2x überlegen.Es sei denn man bekommt günstig an gut erhaltenes Vinyl heran.
 
Plattenspieler von Technics habe ich für einen neuen Riemen und eine neue Nadel bekomme und der Sound ist Hammer geil ;)
Riemengeleier wenn es sich nicht um ein echtes Masselaufwerk handelt kommt mir nicht ins Haus. Und ein gutes Masselaufwerk ist preistechnisch leider nicht in der Portokasse. Da bleibe ich bei meinen 2 Technics 1210 MK II den klassikern schlechthin.
 
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Riemengeleier wenn es sich nicht um ein echtes Masselaufwerk handelt kommt mir nicht ins Haus. Und ein gutes Masselaufwerk ist preistechnisch leider nicht in der Portokasse. Da bleibe ich bei meinen 2 Technics 1210 MK II den klassikern schlechthin.
Deswegen suche ich auch nach einen Technics mit Quarz direkt Antrieb, solange wie ich noch keinen passenden gefunden habe, reicht mir der BD3, vor allem weil ich auch keinen DJ Plattenspieler suche.
 
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