News Steam räumt auf: Erotikspiele und kontroverse Inhalte fliegen - das steckt hinter der "Zensur"

Ist das bei GOG auch so?

Mir ist aufgefallen, das ich einen Titel auf der Wishlist habe, der dort auch weiterhin vorhanden ist und kaufbar wäre, aber im Shop nicht mehr.

Na toll! Warum muss ich auf diesem Wege erfahren, dass es auf Steam Inzest-Spiele gibt gab?

Jetzt habe ich das drängende Bedürfnis mich durch die Shopseiten und dazugehörigen Forums-Diskussionen zu klicken und es geht nicht mehr... :D

Ich werde das Thema heute Abend in aller Ruhe mit meiner Schwester besprechen. :cool:
 
Mit Personalausweis zu registrieren wird nicht gehen, denn was machen Menschen wie ich die keinen Perso haben?

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Für unsereins gibt es auch keine Möglichkeiten irgendeinen "E" Service mit dem Pass zu nutzen, denn dieser Pass unterstützt solche Spielereien nicht. Selbst eine "Bund ID" ist nicht möglich was dafür sorgt das die Teilhabe am Leben doch sehr eingeschränkt ist was Behörden etc. angeht.

Sollte so was wie ein "Perso" zur Pflicht werden würde ich mich sofort darauf berufen -> https://www.bmi.bund.de/DE/themen/h...minderheitenrecht/minderheitenrecht-node.html

Es muss eine andere Lösung geben.
 
Das mit der Personausweis bringt nix weil dann nimmt der Teenager halt den von seinen Eltern und dann geht es weiter. Wenn dann muss es schon ne live Bild Verzierung mit aktuellem Datum und der Ausweis klar mit dem live Bild erkennbar sein. Dann kommt auch ein unter 18 jähriger oder jährige nicht mehr dran .
 
Wird vermutlich ähnlich erfolglos enden wie der Versuch, die "GEZ" mit Bargeld zu bezahlen.

Würde ich jetzt nicht unbedingt sagen, das Ding hat mir schon 4 mal den Arsch gerettet in meinem Leben.

Davon ab, es braucht keine Altersverifikation wenn Steam doch eine Eingebaut hat:

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Mein Steam Account hat genug Berufserfahrung das ich Zugang zu 18+ Inhalten haben sollte ...
 
Auch LGBTQ Inhalte, die sehr junge Menschen in ihrer Identität verunsichern und die Inhalte geradezu aufdrängen (hat ja nichts mit Aufklärung zu tun) sehe ich kritisch.
Ich weiß beim besten Willen nicht, woher diese Behauptung kommt, solche Inhalte würden junge Menschen in ihrer Identität verunsichern, und wer sie in die Welt gesetzt hat. Aber das stimmt einfach nicht. Das ist schon eine sehr einfach gehaltene Sichtweise, die einige Faktoren (absichtlich?) außer Acht lässt und ignoriert. Das ist das selbe Niveau, wie die damalige "Killerspiel"-Debatte.

1. Wird einem nicht gesagt, dass hetero schlecht sei. In keinem Spiel, in keinem Film. Solche Botschaften existieren schlicht nicht.
2. Was ist mit Kindern, die Eltern haben, die in einer homosexuellen Beziehung leben? Die werden nicht automatisch homosexuell. Für die ist das völlig normal.
3. Falls eine Verunsicherung vorliegen sollte, liegt das nicht am Inhalt, sondern vielmehr an tiefer liegenden Problemen. Anhaltende Unsicherheiten entstehen nicht durch gelegentlichen Konsum von LGBTQ-Inhalten, sondern durch das engere Umfeld. z.B. wenn Kindern nichts zugetraut wird, ihnen X und Y eingeimpft wird usw.

Andernfalls wären Shooter allein für vergangene Gewaltakte verantwortlich. Dass dem nicht so ist und ganz andere Faktoren zur Gewalt führten, ist ja mittlerweile klar und bewiesen. Warum das ausgerechnet bei LGBTQ-Inhalten anders sein soll, ist mir schleierhaft.

Damit will ich keinesfalls sagen, dass Medien keinen Einfluss haben. Altersfreigaben haben zweifelsohne ihre Berechtigung. Und Diskussionen, beispielsweise über die Darstellung von Frauen und Männern in Medien, haben selbstredend ebenfalls ihre Berechtigung. Aber pauschal zu behaupten, dass mediale Inhalte lebensverändernde Unsicherheiten hervor rufen, ist zu kurz gedacht. Da gehört schon viel mehr dazu. Man würde durch eine Zensur nur ein Symptom bekämpfen, nicht die Ursache.

Muss man Kindern und Jugendlichen, ohne dass sie fragen, Transgender und non-binäre Personen erklären? Nein. Vor allem nicht, wenn sie in ihrer Lebenswelt gar keine Berührungspunkte damit haben. Ein besonders greifbares Thema ist das ja nicht, selbst für einige Erwachsene. Allerdings würden die einen nur blöde angucken und sich fragen, wovon ich da jetzt rede. Sollte man es ihnen aber erklären, wenn sie mal von sich aus danach fragen? Zweifelsohne. Sensibel und respektvoll.

Eine Tabuisierung war - weil man vielleicht Ängste hat o.ä. - war noch nie hilfreich.

Generell sollten Menschen unter 16 Jahren mit dem Thema Sexualität in Spielen nicht konfrontiert werden. Schon gar nicht mit sowas.
Es ist schon richtig, dass Jugendliche mit bestimmten Inhalten in Medien nicht unbedingt in Berührung kommen sollten. Gerade was Pornografie angeht, die ja nun mal auch ein ziemlich falsches Bild von "realer" Sexualität zeigt. Jetzt kommt das große Aber:

Es ist Fakt, dass Jugendliche eine Sexualität haben. Es ist Fakt, dass sie sich ausprobieren. Müssen sie also vor dem Thema Sexualität an sich geschützt werden? Meinerseits ein klares Nein. Denn Sexualität beinhaltet ja nicht nur Nippel, Geschlechtsteile und Sex. Es wäre defintiiv ratsamer, das Thema Sexualität in Medien, also auch in Spielen, weniger sexualisierend darzustellen, sondern sensibler und altersentsprechend.

Aber ich glaube auch nicht, dass 15jährige Menschen von bloßen Brüsten traumatisiert werden.

Von all dem sind strafrechtlich relevante Inhalte natürlich ausgenommen. Die gehören zurecht verbannt.
 
:-] glaube nicht, dass es lange gut geht... Es gibt 3 Industrien, gegen dessen Lobbyarbeit noch nie jemand durchgekommen war...

Militär, Öl und P0rnos...

Da sind schon einige Regierungen und Großkonzerne daran gescheitert.
 
Nach Steam ist jetzt auch itch.io umgekippt. Und es betrifft nicht nur explizit pornografische Inhalte, sondern genauso Spiele, in denen z. B. einfach nur Trans-Charaktere auftauchen, ohne irgendeine sexuelle Andeutung.

Hatten wir nicht mal ein staatliches Gewaltmonopol? Wie kann es angehen, dass private Großkonzerne sich zunehmend anmaßen, die Aufgaben von Legislative, Exekutive und Judikative zu übernehmen? Was ist unsere Rechtsordnung in Deutschland, in der EU und weltweit wert, wenn drei US-amerikanische Zahlungsanbieter einfach diktieren können, wie die Medien auszusehen haben, die wir kaufen und verkaufen dürfen?
 
Bitte Mastercard, ich kann bei Cyberpunkt auf der Straße mit der richtigen Person.....

Bitte lass es Steam aus der Bibliothek werfen.
Und bei Mass Effekt durfte man mit der blauen Frau, selbst als weiblicher Charakter..... - gefährlich.....

Ansonsten der übliche indirekte Weg über dritte mit Teams/telefon ohne schriftliches.
Mastercard an Zahlungsdienstleister: bitte keine Rotlichtsachen, denk auch an Schweinekram wie Spiele.
Zahlungsdienstleiter an Steam: deine Rotlicht-Spiele sollten lieber verschwinden.
Wenn es Streit gibt, war man es gar nicht, wenn nicht kommt man mit durch. Versuch kostet ja nichts.
 
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