News Gelddruckmaschine Steam: Darum ist Valve eines der besten Unternehmen weltweit

PCGH-Redaktion

Kommentar-System
Teammitglied
Wer ein Unternehmen gründet, kann viel falsch und viel richtig machen. Schon die Auswahl des Geschäftsumfeldes sollte klug gewählt sein, wie Steam zeigt. Die Distributionsplattform macht Valve zu einem der besten Unternehmen weltweit.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Gelddruckmaschine Steam: Darum ist Valve eines der besten Unternehmen weltweit

Bitte beachten: Thema dieses Kommentar-Threads ist der Inhalt der Meldung. Kritik und allgemeine Fragen zu Online-Artikeln von PC Games Hardware werden hier gemäß der Forenregeln ohne Nachfrage entfernt, sie sind im Feedback-Thread besser aufgehoben.
 
Gabe hat meinen größten Respekt verdient – und jeden einzelnen Cent seiner Milliarden.
Das sage ich als jemand, der Steam ursprünglich verflucht hat, als WON abgeschaltet wurde. Aber was Valve – und Gabe persönlich – seither für Gaming, Linux und die Kundenbindung getan hat, ist meiner Meinung nach beispiellos.

Allein der massive Push für Linux-Gaming und für das grandiose Steamdeck haben meine volle Bewunderung. Seither verstaubt mein Gaming-PC regelrecht.

Ich wünsche Gabe ein langes, gesundes Leben – und hoffe, dass sein Nachfolger mit ebenso viel Weitsicht und Herz agieren wird.
 
Gabe hat meinen größten Respekt verdient – und jeden einzelnen Cent seiner Milliarden.
Das sage ich als jemand, der Steam ursprünglich verflucht hat, als WON abgeschaltet wurde. Aber was Valve – und Gabe persönlich – seither für Gaming, Linux und die Kundenbindung getan hat, ist meiner Meinung nach beispiellos.

Allein der massive Push für Linux-Gaming und für das grandiose Steamdeck haben meine volle Bewunderung. Seither verstaubt mein Gaming-PC regelrecht.

Ich wünsche Gabe ein langes, gesundes Leben – und hoffe, dass sein Nachfolger mit ebenso viel Weitsicht und Herz agieren wird.

Du weisst anscheinend, was da damals für ein kundenfeindlicher Scheiss abgezogen wurde.
Du weisst auch, dass es bei dem was Valve tut um Kundenbindung und Verdrängung der Konkurrenz geht. Und trotzdem kommst du zu dem Schluss das alles geschehe aus Herzlichkeit?
Das ist irgendwie niedlich. =)
 
Du weisst auch, dass es bei dem was Valve tut um Kundenbindung und Verdrängung der Konkurrenz geht.
Was macht Valve denn genau um die Konkurrenz zu verdrängen? Exklusive Spiele anbieten, die man dann nicht woanders kaufen kann? Community-Features, Rezensionen, Workshop? Einen funktionierenden Shop/Launcher? Rückgabemöglichkeiten von Spielen?

Also ist es schlimm, wenn Steam eher für den Kunden ist, als für die Entwickler? Wenn so die Konkurrenz verdrängt wird, dann bitteschön. Sollten alle so machen.
 
Du weisst anscheinend, was da damals für ein kundenfeindlicher Scheiss abgezogen wurde.
Du weisst auch, dass es bei dem was Valve tut um Kundenbindung und Verdrängung der Konkurrenz geht. Und trotzdem kommst du zu dem Schluss das alles geschehe aus Herzlichkeit?
Das ist irgendwie niedlich. =)
Kundenfeindlichen "scheiss" haben die zumindest bei mir noch nicht abgezogen. Sogar genau das Gegenteil: Ich kaufe mir Spiele, die ich auf Xbox oder der Switch schon durchgezockt habe sogar extra nochmal bei Steam, nur um es auf dem Steamdeck spielen zu können.

Und das mit der Verdrängung kann ich ebenfalls nicht nachvollziehen, da Steam für mich einfach die besten Deals hat. Und das _obwohl_ mir Epic mit seinem Client teilweise Top-spiele hinterherwirft und schenkt, lass ich deren Client und Shop links liegen.

Und aus Herzlichkeit agiert kein Unternehmen. Oder hast du eine Empfehlung für mich, wo es deiner Meinung nach herzlicher als bei Steam zugeht?

GOG fällt mir ein, da habe ich heute erst die Mortal Kombat Reihe und Alan Wake gekauft, und noch ein paar Euro für die "Game Preservation" oben drauf gelegt. Aber das Angebot hinkt dem vom Steam hinterher.

Was mir ebenfalls an Steam bzw. Valve gefällt: Die haben einen (für das Unternehmen) sehr niedrige Mitarbeiterzahl, diese sind aber anscheinend so kompetent in ihrer Arbeit, dass es da zu keinen grösseren Fluktuationen und Entlassungen kommt, weil irgendwelche Ziele nicht erreicht werden.
Und zum Schluss: Das das Unternehmen gesund ist, kann man alleine daran sehen, dass die "nebenbei" Spiele rausbringen können und das ohne Druck von Dritten (Investoren). Ansonsten hätten wir schon lange ein Half-Life 5, das dann genauso im Boden versinkt wie die Assasins-Creed Reihe, Halo, Battlefield, Diablo, Call of Duty ... Die bringen Half Life 3, wenn es Ihnen passt. Oder eben auch gar nicht. Aber ein wirklich schlechtes Produkt (egal ob Vertriebsplattform oder Spielereihe) haben die noch nicht veröffentlicht. Half-Life, Portal, Left4Dead hat bei mir bis heute Legenden-Status. Es hat zwar nie ein Spiel bis zur 3 geschafft, aber zumindest gab es auch keinen schlechten Nachfolger. Und das ist in der heutigen Zeit leider auch schon mehr, als man von anderen Studios erwarten kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was macht Valve denn genau um die Konkurrenz zu verdrängen? Exklusive Spiele anbieten, die man dann nicht woanders kaufen kann? Community-Features, Rezensionen, Workshop? Einen funktionierenden Shop/Launcher? Rückgabemöglichkeiten von Spielen?

Also ist es schlimm, wenn Steam eher für den Kunden ist, als für die Entwickler? Wenn so die Konkurrenz verdrängt wird, dann bitteschön. Sollten alle so machen.
Beschäftige dich doch mal mit der Geschichte von Valve.
Erst haben sie die Counter Strike Spieler gezwungen Steam zu nutzen, dann passierte das Gleiche mit Half Life 2.
Die haben das Binden von Titeln an einen Shop doch erst erfunden.

Und Steam ist nicht für die Kunden. Wie kommt man auf so eine Idee?
Steam ist für Valve.
Kundenfeindlichen "scheiss" haben die zumindest bei mir noch nicht abgezogen. Sogar genau das Gegenteil: Ich kaufe mir Spiele, die ich auf Xbox oder der Switch schon durchgezockt habe sogar extra nochmal bei Steam, nur um es auf dem Steamdeck spielen zu können.

Und das mit der Verdrängung kann ich ebenfalls nicht nachvollziehen, da Steam für mich einfach die besten Deals hat. Und das _obwohl_ mir Epic mit seinem Client teilweise Top-spiele hinterherwirft und schenkt, lass ich deren Client und Shop links liegen.

Und aus Herzlichkeit agiert kein Unternehmen. Oder hast du eine Empfehlung für mich, wo es deiner Meinung nach herzlicher als bei Steam zugeht?

GOG fällt mir ein, da habe ich heute erst die Mortal Kombat Reihe und Alan Wake gekauft, und noch ein paar Euro für die "Game Preservation" oben drauf gelegt. Aber das Angebot hinkt dem vom Steam hinterher.

Was mir ebenfalls an Steam bzw. Valve gefällt: Die haben einen (für das Unternehmen) sehr niedrige Mitarbeiterzahl, diese sind aber anscheinend so kompetent in ihrer Arbeit, dass es da zu keinen grösseren Fluktuationen und Entlassungen kommt, weil irgendwelche Ziele nicht erreicht werden.
Und zum Schluss: Das das Unternehmen gesund ist, kann man alleine daran sehen, dass die "nebenbei" Spiele rausbringen können und das ohne Druck von Dritten (Investoren). Ansonsten hätten wir schon lange ein Half-Life 5, das dann genauso im Boden versinkt wie die Assasins-Creed Reihe, Halo, Battlefield, Diablo, Call of Duty ... Die bringen Half Life 3, wenn es Ihnen passt. Oder eben auch gar nicht. Aber ein wirklich schlechtes Produkt (egal ob Vertriebsplattform oder Spielereihe) haben die noch nicht veröffentlicht. Half-Life, Portal, Left4Dead hat bei mir bis heute Legenden-Status. Es hat zwar nie ein Spiel bis zur 3 geschafft, aber zumindest gab es auch keinen schlechten Nachfolger. Und das ist in der heutigen Zeit leider auch schon mehr, als man von anderen Studios erwarten kann.
Oh ja, wie wahnsinnig kundenfreundlich dir zu erlauben ein Spiel gleich 2mal zu kaufen. 0_o

Das du den Epic Shop nicht nutzt, nicht einmal bei kostenfreien Titeln, zeigt doch, dass es dir gar nicht um irgendwelche Deals geht. Vielleicht bist du, wie so viele, gefangen in einer Mischung aus Abhängigkeit von der Friendslist, Achievementwahn und der Bequemlichkeit nur einen Launcher nutzen zu wollen.

Die Firma, also der gute Gabe, macht schätzungsweise 3,5-10 Millionen -Gewinn- pro Mitarbeiter. Trotzdem haben sie es noch immer nicht geschafft zB die Antwort- und Zitat-funktionen bugfrei zu implementieren. Die Kohle wird lieber in Yachten investiert.

Ich hab nichts gegen Valve, ein Monopol jedoch ist immer schlecht für uns Kunden.
Aber irgendwie dreht ihr ja alles ins Positive.^^

"Die bringen Half Life 3 wann es ihnen passt"... das soll eine gute Sache sein? Vielleicht hast du das Ende von HL2 vergessen. Oder vielleicht erzählt ihr mir gleich, das es natürlich auch in unserem Sinne ist, dass wir 20 Jahre lang mit so einem fiesen Cliffhanger hingehalten wurden.
Ich schreib Gabe gleich mal einen Dankesbrief, muss nur kurz meine rosarote Brille suchen. ;)
 
Valve beschäftigt aber auch viele Entwickler unter Kontrakt. CodeWeavers dürfte inzwischen zu großen Teilen für Valve arbeiten. Collabora hat auch schon unter Kontrakt für Valve gearbeitet. Und Einzelpersonen.

Das Besondere an Valve im Vergleich zu den anderen Schwergewichten ist, dass Valve nicht an der Börse ist. Dadurch können sie langfristiger planen und denken, habe ich den Eindruck. Sie investieren seit 2012 in Linux ohne dass sie damit den Markt bisher auch nur ansatzweise durchdringen. Auch das Steam Deck lebt noch in der Nische, wenn man es mal mit der Switch vergleicht. Aber es wächst. Ganz langsam und natürlich. Das bekommt man in einem großen Aktienunternehmen gegenüber den Aktionären nicht durchgesetzt. Die wollen in 5 Jahren wieder verkaufen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Beschäftige dich doch mal mit der Geschichte von Valve.
Erst haben sie die Counter Strike Spieler gezwungen Steam zu nutzen, dann passierte das Gleiche mit Half Life 2.
Die haben das Binden von Titeln an einen Shop doch erst erfunden.

Und Steam ist nicht für die Kunden. Wie kommt man auf so eine Idee?
Steam ist für Valve.

Oh ja, wie wahnsinnig kundenfreundlich dir zu erlauben ein Spiel gleich 2mal zu kaufen. 0_o

Das du den Epic Shop nicht nutzt, nicht einmal bei kostenfreien Titeln, zeigt doch, dass es dir gar nicht um irgendwelche Deals geht. Vielleicht bist du, wie so viele, gefangen in einer Mischung aus Abhängigkeit von der Friendslist, Achievementwahn und der Bequemlichkeit nur einen Launcher nutzen zu wollen.

Die Firma, also der gute Gabe, macht schätzungsweise 3,5-10 Millionen -Gewinn- pro Mitarbeiter. Trotzdem haben sie es noch immer nicht geschafft zB die Antwort- und Zitat-funktionen bugfrei zu implementieren. Die Kohle wird lieber in Yachten investiert.

Ich hab nichts gegen Valve, ein Monopol jedoch ist immer schlecht für uns Kunden.
Aber irgendwie dreht ihr ja alles ins Positive.^^

"Die bringen Half Life 3 wann es ihnen passt"... das soll eine gute Sache sein? Vielleicht hast du das Ende von HL2 vergessen. Oder vielleicht erzählt ihr mir gleich, das es natürlich auch in unserem Sinne ist, dass wir 20 Jahre lang mit so einem fiesen Cliffhanger hingehalten wurden.
Ich schreib Gabe gleich mal einen Dankesbrief, muss nur kurz meine rosarote Brille suchen. ;)

Du übersiehst eine Sache: Steam hat zwar damit angefangen, aber wenn die es nicht gewesen wären, dann jemand anders, nur später. Die Frage ob das alles so kommt ist nicht relevant, sondern wann. Hätte auch Ubisoft, EA oder sonstwer sein können.

Und dass es nicht extra für dich oder mich als Kunden gemacht ist, dass ist ja nun auch keine neue Erkenntnis. Oder wer betreibt etwas um rein für tolle Kundenerfahrung zu sorgen? Geld verdienen will jeder.
 
Du übersiehst eine Sache: Steam hat zwar damit angefangen, aber wenn die es nicht gewesen wären, dann jemand anders, nur später. Die Frage ob das alles so kommt ist nicht relevant, sondern wann. Hätte auch Ubisoft, EA oder sonstwer sein können.

Und dass es nicht extra für dich oder mich als Kunden gemacht ist, dass ist ja nun auch keine neue Erkenntnis. Oder wer betreibt etwas um rein für tolle Kundenerfahrung zu sorgen? Geld verdienen will jeder.

Das ist natürlich eine Mutmaßung von dir, aber ich behaupte auch nichts Gegenteiliges. Wobei dann eine für uns Kunden günstigere Aufteilung des Marktes möglich wäre, denn viel schlimmer als jetzt geht es kaum.
Einen Schimmer, davon wie es sein könnte, konnten wir sehen als Steam für die grossen AAA Spiele seinen Anteil verringert hat, um den Konkurrenten Epic Games im Keim zu ersticken.
Plötzlich sind dann Preissenkungen möglich.
So wie es jetzt ist werden die anderen Anbieter absichtlich im Zombiemodus gehalten, denn Valve könnte die alle aufgrund seiner Marktmacht und der wahnsinnigen Gewinnspanne jederzeit plattmachen. Nur das sie dann Ärger wegen der, irgendwann auch für den Letzten sichtbaren, Monopolisierung bekommen.

Ich wollte nur darauf aufmerksam machen, dass hier getan wird als ob Valve ein karitativer Verein ist, der nur zum Ziel hat die Menschheit ins Glück zu führen.
Und in meinen Augen hat niemand "Jeden Cent seiner Milliarden" verdient. Schon gar nicht wenn dieses Geld Leuten wie zum Beispiel Krankenpflegern aus der Tasche gezogen wurde, die sich für 1500 Euro wirklich den Hintern aufreissen und was für die Menschen tun.

Und bevor jetzt jemand kommt und meint man müsse ja keine Spiele kaufen: Klar, man kann auch im Wald leben und nur noch Pilze konsumieren. -_-
 
Na ja, ist auch "einfach" bei diesem Geschäftsmodell.
Sieht man doch an der Mitarbeiterzahl. 336 für ein Multimilliarden-Unternehmen?
Es braucht halt nur ein paar Techniker, IT'ler und Verwaltungsangestellte damit der Laden läuft und das meiste dürfte sowieso outsourced laufen.
 
Das ist natürlich eine Mutmaßung von dir, aber ich behaupte auch nichts Gegenteiliges. Wobei dann eine für uns Kunden günstigere Aufteilung des Marktes möglich wäre, denn viel schlimmer als jetzt geht es kaum.
Einen Schimmer, davon wie es sein könnte, konnten wir sehen als Steam für die grossen AAA Spiele seinen Anteil verringert hat, um den Konkurrenten Epic Games im Keim zu ersticken.
Plötzlich sind dann Preissenkungen möglich.
So wie es jetzt ist werden die anderen Anbieter absichtlich im Zombiemodus gehalten, denn Valve könnte die alle aufgrund seiner Marktmacht und der wahnsinnigen Gewinnspanne jederzeit plattmachen. Nur das sie dann Ärger wegen der, irgendwann auch für den Letzten sichtbaren, Monopolisierung bekommen.

Ich wollte nur darauf aufmerksam machen, dass hier getan wird als ob Valve ein karitativer Verein ist, der nur zum Ziel hat die Menschheit ins Glück zu führen.
Und in meinen Augen hat niemand "Jeden Cent seiner Milliarden" verdient. Schon gar nicht wenn dieses Geld Leuten wie zum Beispiel Krankenpflegern aus der Tasche gezogen wurde, die sich für 1500 Euro wirklich den Hintern aufreissen und was für die Menschen tun.

Und bevor jetzt jemand kommt und meint man müsse ja keine Spiele kaufen: Klar, man kann auch im Wald leben und nur noch Pilze konsumieren. -_-

Maniss auch folgendes sehen und erkennen: - Steam funktioniert. Es ist so gut wie immer verfügbar.
- Das was man zur Nutzung erworben hat, ist auch weiterhin nutzbar, selbst wenn es nicht mehr im Shop ist.
- Selbst Spiele die nicht mehr aktuell sind, sind weiterhin verfügbar. Sofern die Besitzer es nicht aus dem Shop nehmen, steht es weiterhin auf der Plattform bereit. Wenn das im Monat maximal 5 Leute kaufen, ist das nicht die Welt um Kosten zu decken, wäre es nur das einzige was dort angeboten wird.
- Wer auch immer da veröffentlichen will, kann auf einen großen, funktionierenden Marktplatz zugreifen ohne große Investitionen in Vertrieb und Produktion zu tätigen, weil das bereits getragen wird durch die Abgaben anderer.
- Selbst wennn dein Projekt nicht finanziell so gut ist, ist das nicht deine Pleite, es wird vom großen Ganzen getragen.

Und weit vor Steam, da haben Spiele auch bereits 50-60€ gekostet. Kleinere Produktionen auch 30-50€. Ganz klassisch, so wie ich es kannte, auf CD und DVD. Mein Onkel erzählte noch von Zeiten mit den Disketten und dass er teilweise bis zu 100 Mark bezahlt hat.

Xbox, Playstation, Nintendo und andere die in Teilen oder gar nicht bei Steam vetreten sind, da ist es teils sogar noch teurer.

Zum anderen sind die Kosten bereits gesunken. Keine Läden die mehr bedient werden, keine CD, DVD, keine Logistik, keine Extraverträge, weil andere noch was vom Kuchen wollen.

Steam ist nicht heilig, aber es funktioniert.

Die Preise für Spiele sind auch schon recht niedrig. Die Preise sind in den letzten 25 Jahren so gut wie kaum gestiegen für den Verbraucher. Am Ende müssen viele Studios es halt mit der Masse wieder reinholen.

2012 habe in der Lehre 50€ für bestimmte Spiele gezahlt, heute sind es 60€. Mein Lohn ist aber um ein paar mehr Euro gestiegen und die Spiele nur um 10€ bis jetzt.

2005 habe ich auch 50€ für ein Vollpreisspiel gezahlt.

Und mal einfach so reingeworfen: Ich habe maximal 1450€ für mich im Monat, da ich für ein gemeinsames Kind Unterhalt bezahle. Gehe auch Vollzeit arbeiten. Sind Spiele zu teuer? Nein. Viel zu günstig. Aber ich will gute Spiele spielen und die Plattform auf der ich es nutze, die soll verfügbar und funktional sein.

Gibt genug wo der Preis niedrig ist, aber das bringt mir auch nichts, wenn es nichts taugt. Zumal der Preis relativ ist. Da kann jeder ranschreiben was man haben will. Es gibt kein Gesetz für Preis X bei der Software.

Und wenn man sichs nicht leisten kann, dann ist das halt so. Andernfalls müsste die Hardware ja auch in allen Belangen günstig sein, damit man ein Spiel auch in vollem Umfang auskosten kann. Sei es Grafik oder vom grad der Simulation mit all seinen Dingen die dort funktionieren sollen.

Hat was von dem Meme wo die Leute einen Gerry Weber Grill kaufen für teuer Geld, aber dann zur 5€ Billigbratwurst greifen die qualitativ einfach bäh ist.

5000€ Rechner aber Spiele bidde nur 20€ mit allen Extras und viel Sahne.

Es soll niemand im Wald nur mit Pilzen spielen, aber Massenkonsum ist kein Anspruch. Wenn die Kröten nicht locker sitzen, dann halt gezielter kaufen. Oder eben nicht die aktuellsten Titel.

Gibt doch bei Epic so viel umsonst, Steam hat oft Rabattaktionen und auch so gibts viel rabbatiert. Mal abgesehen davon gibts noch GoG und auch viele give aways, wenn man die Augen offen hält.

Auf der einen Seite wird andauernd auf Steam geschimpft und im selben Atemzug schauen die Leute sich nicht um und warten darauf, dass ein Big Player den Leuten die gebratene Gans zu füttert. lol

Kritik gibts genug, dass will ich nicht abstreiten, aber die Faulheit die manche an den Tag legen, ne, nehme ich so nicht hin.

Fast alle haben Smartphones, viele nen Laptop oder Computer, dann kann man auch suchen und gucken, was man haben will und wo. Es gibt Möglichkeiten, dann muss man die auch nutzen und nicht nur immer mit dem Finger zeigen.
 
Zurück