News Optische Anbindung: Kioxia zeigt Glasfaser-Anbindung für SSDs

PCGH-Redaktion

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Kioxia hat auf der Computex eine SSD mit optischer Anbindung vorgestellt. Das PCIe-Interface wird dabei mit einer Glasfer-Leitung verbunden. Das ermöglicht deutlich längere Übertragungswege.

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Mann könnte im Rechenzentrum alle SSD zur Kühlung in einem Raum unterbringen, wenn durch die Glasfaserlänge keine Geschwindigkeitsverluste entstehen . Das Austauschen wäre dann ja auch einfacher, weil alle an einem Ort untergebracht werden.
 
In Rechenzentren bringt man meist alle Hardware, nicht nur die SSDs, in einem Raum zur Kühlung unter. Den Raum nennt man "Rechenzentrum".^^

Bei Kioxias Umsetzung erschließt sich mir dagegen der Sinn noch nicht so ganz: Gezeigt und beschrieben wird eine normale 2,5-Zoll-U.2-/-U.3-SSD an der eine weitere Platine hängt, die größer als das Laufwerk selbst ist und zumindest dem Anschluss nach auch einen erwähnenswerten Stromverbrauch hat. Am anderen Ende braucht man dann noch einmal die gleiche Technik und im Prinzip wurde wenig anders gemacht als PCI-E-×4 über Glasfaser zu tunneln. Das kann man mit optischen Thunderboltkabeln und -zubehör auch kompakter ohne Neuentwicklung haben. Mir fällt aber ehrlich gesagt nicht ein, in welchem Szenario man solche Technik nutzen soll?

Wenn ich eine geringe Zahl an Rechnern habe, kann und sollte ich die Laufwerke in deutlich wenige als 30 m Entfernung unterbringen. Wo meterweise Compute-Racks stehen, nutzt man dagegen auch hunderte bis abertausende Laufwerke und für diese Lösung hier, bräuchte jedes einzelne davon einen Adapter von PCI-E auf Fiber und von Fiber auf PCI-E nebst seiner eigenen Leitung dazwischen. Da ist es doch viel einfacher (und bewährt), SANs mit jeweils mehreren Dutzend Laufwerken über eine FibreChannel-, Infiniband- oder ggf. auch Ethernet-Leitung anzubinden.
 
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