Einige Probleme bei Nutzung von Holz bleiben, z. B.
Beim Roden wird neben der Abholzung der Bäume auch einiges an Kolateralschäden an Flora und Fauna verursacht.
Man muss nicht mit den Holzvollernter mitten rein.
Es geht mit der Maschine vielleicht schön schnell, aber die Schäden sind nicht wieder gutzumachen.
Man kann die Bäume auch mit der Motorsäge fällen und dann zum Wirtschaftsweg ziehen. Am Besten mit Pferden.
Es dauert lange, bis ein Wald nachwächst.
Nutzwälder sind meist keine guten Wälder für Biodiversivität, da meist auf Effektivität getrimmt.
Das Problem sind die Monokulturen wie Kiefer- und Fichtenwaldplantagen.
Da sollte man wieder mehr auf Mischwälder setzen.
Mischwälder haben viele Vorteile. Das Klima ist besser. Der Wasserhaushalt ist besser. Nachwachsende Sprößlinge können besser gedeihen weil genügend Sonne, Wasser und Nährstoffe aus dem Boden vorhanden sind.
Natürlich kann man die Laubbäume nicht alle 20 Jahre abholzen, aber das ist eventuell auch gar nicht nötig.
Für viele Bauelemente kann man auch Nadelholz nehmen.
Wenn der Holzverbrauch höher ist als der Ertrag bei Nutzwäldern, steigt der illegale Abbau von Primärwäldern an.
Wir haben in Deutschland sehr viele Waldgebiete die gar nicht genutzt werden.
Das hat etwas mit den Bewirtschaftungskosten zu tun.
Wenn Holz populärer wäre, hätten wir nicht so viele Wälder die ungenutzt bleiben.
Ich glaube nicht das wir deswegen unsere Wälder komplett abholzen würden.
Nur Holz als Material wäre im Bauprojekt sowieso nicht förderlich wenn es um größere Bauten geht.
Da sollte man wieder auf Stein, statt Beton setzen.
Recycling von ganzen Holzstücken ist schwierig. Es bleibt daher nur eine Sekundärnutzung übrig.
Das ist bei Beton nicht anders.
Aus Holz kann man wenigstens noch Heiz Pelletts machen oder das Holz zerkleinern und zu Platten pressen oder zu Spähnen verarbeiten ... etc.