News Checkmate A1500 Plus: "Der ultimative Retro-Monitor"

PCGH_Sven

PCGH-Autor
Der Checkmate A1500 Plus möchte nicht weniger sein als "Der ultimative Retro-Monitor" für Heimcomputer wie Amiga oder den legendären C64 und bietet so ziemlich alle Eingänge, die man für ein Retrosysteme benötigt. Er kann aber noch mehr.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Checkmate A1500 Plus: "Der ultimative Retro-Monitor"

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Kein CRT, kein Interesse!

Die üblichen Probleme von unpassenden Auflösungen, die nicht ganzzahlig skaliert werden können bleiben so, dazu noch nicht perfektes schwarz und niedrige Wiederholfequenz, die im Gegensatz zu CRTs auch deutlich sichtbar ist. Effekte wie Transparenz die Eigenheiten von CRTs ausnutzen sind auch nicht replizierbar.

Warum extra alibimäßig das riesige Gehäuse? Das ist wirklich nur dazu da um die Generation Tiktok und Infuencer abzuholen, die das für ein kurzes Video nutzen. Nur Adapter+Monitor geht auch billiger. Wenn man vernünftige Monitore kauft sind auch die klassischen Skalierungsoptionen "nativ", "gestreckt" und "integer-skaliert" Standard. Wer dazu Scanlines vom Billigfernseher aus den 80/90ern mit mieser Maske will kann das auch selber mit Software oder wie im Checkmate mit Raspi lösen oder kauft sich irgendeinen einen alten Fernseher (nur keinen guten, die haben nicht den gewünschten Effekt).

Der Preis ist aber fair für diese Komplettlösung das muss man anerkennen! Ultimativ ist aber eher ein Top-CRT der frühen 2000er.
 
Ich mag die Idee und die Möglichkeit auch meine alten geräte von C64 bis Scart mit den bestehenden Kabeln zu verbinden, bevorzuge hier aber tatsächlich ein Gerät aus der damaligen Zeit. Gibt ja noch sehr viele im Markt und für einen Retro Gag ist mir das dann doch zu teuer…. (Wobei eine neue Röhre wäre schon wieder reizvoll…)
 
Das Problem ist, dass man damals an die Grenzen der Hardware ging, um Dinge zu machen, die so nicht vorgesehen waren. Die Spiele sahen damals tatsächlich anders aus, als sie es auf heutigen Geräten tun.

Zum Beispiel hat man bei Dingen, wie Wasserfällen, Lichtkegeln usw. eine Art Schachbrettmuster, das sich permanent abwechselt oder sogar blinkt. Auf einem CRT Fernseher, besonders mit Interlacing, verschmelzen diese unterschiedlichen Pixel miteinander sodass sich etwas neues ergibt. Damit konnten neue Farben, Farbübergänge und Transparenzeffekte (wie oben gesagt wurde) erzeugt werden. Sieht aber auf heutigen Monitoren hässlich aus.

Ein weiteres Beispiel wäre der Gameboy. Sein Display war sehr träge. Das konnte man ausnutzen, im man schnell aufeinander unterschiedliche Bilder eingespielt hat. Damit wurden dann Transparenzeffekte erzeugt oder man konnte mehr Graustufen darstellen. Das berühmteste Beispiel ist das Verschwinden der Welt bei Links Awakening. Sieht auf dem Gameboy toll aus, bei einem Emulator flackert es einfach nur ganz fürchterlich.

Neu ist nicht immer besser und für einen authentischen Genuß braucht es eben auch das, wofür es gemacht wurde. Wenn sich jemand dem mal annehmen könnte, dann wäre es tatsächlich ein massiver Fortschritt.

Effekte wie Transparenz die Eigenheiten von CRTs ausnutzen sind auch nicht replizierbar.

Eventuell hilft ja irgendwann die KI. Das könnte sogar tatsächlich möglich sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Problem ist, dass man damals an die Grenzen der Hardware ging, um Dinge zu machen, die so nicht vorgesehen waren. Die Spiele sahen damals tatsächlich anders aus, als sie es auf heutigen Geräten tun.

Zum Beispiel hat man bei Dingen, wie Wasserfällen, Lichtkegeln usw. eine Art Schachbrettmuster, das sich permanent abwechselt oder sogar blinkt. Auf einem CRT Fernseher, besonders mit Interlacing, verschmelzen diese unterschiedlichen Pixel miteinander sodass sich etwas neues ergibt. Damit konnten neue Farben, Farbübergänge und Transparenzeffekte (wie oben gesagt wurde) erzeugt werden. Sieht aber auf heutigen Monitoren hässlich aus.

Ein weiteres Beispiel wäre der Gameboy. Sein Display war sehr träge. Das konnte man ausnutzen, im man schnell aufeinander unterschiedliche Bilder eingespielt hat. Damit wurden dann Transparenzeffekte erzeugt oder man konnte mehr Graustufen darstellen. Das berühmteste Beispiel ist das Verschwinden der Welt bei Links Awakening. Sieht auf dem Gameboy toll aus, bei einem Emulator flackert es einfach nur ganz fürchterlich.

Neu ist nicht immer besser und für einen authentischen Genuß braucht es eben auch das, wofür es gemacht wurde. Wenn sich jemand dem mal annehmen könnte, dann wäre es tatsächlich ein massiver Fortschritt.



Eventuell hilft ja irgendwann die KI. Das könnte sogar tatsächlich möglich sein.
Finde ich interessant, man kann ja jetzt mit den 240hz/4k oleds einen crt emulieren oder? Ein Amiga mit OLED hört sich aber irgendwie auch komisch an :D
 
Der ganze Aufwand und dann 1.280 × 1.024? Seriously? 5:4 war schon bei der Einführung eine der größten Sünden überhaupt gegen Games. Und ganz ehrlich: 31 kHz max. VGA reißt auch nicht gerade vom Hocker. Für Titel, die SVGA oder besser ausgereizt haben, ist das Ding in meinen Augen nichts – und für Heimcomputer auf EGA-Niveau tut es auch ein Composite-Eingang am Fernseher. Dazwischen gibt es noch eine relativ reichhaltige Auswahl an Konvertern, die zwar in ihrer Qualität stark schwanken, aber prinzipiell schon eine Lösung darstellen.

Von einem angeblichen "ultimativen Retro Monitor" würde ich mir dagegen gerade eine Lösung für die optischen Highlights der späten 90er und der Jahrtauswende erwarten, als man in 2.043 × 1.536 zocken konnte oder vereinzelt sogar schon flexibel skalierbare Engines für 2.560 × 1.600 oder × 1.440 vorfand. Das sind Auflösungen, die man über Single-Link-DVI nicht mehr ausgegeben und somit auch nicht auf HDMI adaptiert bekommt und für die es schon lange keine Anzeigegeräte mit analogen Eingängen mehr gibt.
 
Die Frage ist halt was hier die Zielgruppe ist. Fuer den Preis ist es fuer nicht-Enrhusiasten zu teuer. Fuer enthusiasten oder Leute, die das Signal aufnehmen wollen ist weder der Monitor noch die Skalierung zufruedenstellend. Schlussendlich wird man aufgrund des 5 zu 4 monitors mit der geringen Aufloesung bei allem einen Schwarzen rand haben da die Ziel Aspect Ratio quasi immer 4 zu 3 ist. Beim Pc waere zb 1600 zu 1200 ideal um 320x200 pixel perfekt hochzuskalieren und gleichzeitig die aspect ratio zu korrigieren. Auch bei einem normalen1440p oder 4k monitor haette man bessere optionen.
Bei der Skalierung hat der Hersteller zudem erwaehnt, dass s-video immer auf 1080p skaliert wird und danach durch den monitor zur anzeige ein zweites mal umskaliert wird. Das ist einfach fern von Optimal.
Als Enthusiast ist man da mit einem Retrotink deutlich besser aufgehoben. Ob 5x, oder 4k bzw 4k ce (zb fuer pc mit vga). Dazu eben den Monitor der Wahl. Oder natierlich ein echter CRT. Gebraucht fuer PC zumindest immer noch gut zu bekommen. Fuer andere Systeme eher weniger.
Was den Checkmate besonders macht ist einzig das Gehaeuse soweit ich das sehe.
 
Der ganze Aufwand und dann 1.280 × 1.024? Seriously?

Um fair zu bleiben: er geht in seinem Video auf das Panel ab 16:40 ausführlich ein und erklärt es.

Vor 20 Jahren gab es auch noch 20" VA Monitore, mit 1600x1200, aber die haben damals um die 1000€ gekostet und bevor 1920x1440 und 2048x1536 realisiert werden konnten, haben die 16:10 Monitore das Format leider ausgerottet. Es gibt eben offenbar noch Fabriken, die die alten 5:4 Panel herstellen, da sie früher absolute Massenware gewesen sind. In seinem Video sagt er auch, dass er für ein OLED Panel 15.000 Stück hätte abnehmen müssen.

Was den Checkmate besonders macht ist einzig das Gehaeuse soweit ich das sehe.

Wenn man sich das Video ansieht, dann wird es erläutert. Da ist schon etwas mehr dahinter. Die Frage ist, ob es einem das Geld, für eine nicht perfekte Lösung, wert ist.

Finde ich interessant, man kann ja jetzt mit den 240hz/4k oleds einen crt emulieren oder?

OLEDs sind dann wieder zu perfekt. Wir reden hier von Röhrenfernsehern u.a., die eben diverse technische Nachteile hatten, die schlaue Entwickler in einen Vorteil ummünzen konnten. Das zu emulieren ist sehr komplex. Eber eventuell nimmst sich ja irgendein Hersteller dem mal an und entwickelt etwas, das die Signale erkennt und das Bild so aufbereitet, dass es so aussieht, wie früher. Dann auch gerne auf einem 32" 8K 480Hz Monitor :D
 
Wenn man sich das Video ansieht, dann wird es erläutert. Da ist schon etwas mehr dahinter. Die Frage ist, ob es einem das Geld, für eine nicht perfekte Lösung, wert ist.
Mein Punkt war da, das es das einzige ist, was es heraushebt. Es gibt bessere panels, es gibt deutlich bessere Scaler.
Es ist ein nur mäßiges Panel und ein nicht optimaler Scaler. Man geht also schon arg Kompromisse ein. Und das einzige, womit es "heraussticht" ist das Gehäuse.
 
Um fair zu bleiben: er geht in seinem Video auf das Panel ab 16:40 ausführlich ein und erklärt es.

Vor 20 Jahren gab es auch noch 20" VA Monitore, mit 1600x1200, aber die haben damals um die 1000€ gekostet und bevor 1920x1440 und 2048x1536 realisiert werden konnten, haben die 16:10 Monitore das Format leider ausgerottet. Es gibt eben offenbar noch Fabriken, die die alten 5:4 Panel herstellen, da sie früher absolute Massenware gewesen sind. In seinem Video sagt er auch, dass er für ein OLED Panel 15.000 Stück hätte abnehmen müssen.

Also ich habe meinen 1.600 × 1.200 IPS vor ziemlich exakt 20 Jahren für 800 Euro gekauft und zumindest in der Preisklasse werden die Monitore bis heute hergestellt. Sogar 2.048 × 1.536er Panels sind zu bekommen.
Natürlich kostet das ein gute Stange Geld, aber hier wird nicht der "budget-freundliche" Retro-Monitor angepriesen, sondern der "ULTIMAIVE". Da ist ein 4:3-Panel definitiv angesagt; bevorzugt eins mit ordentlichen Blickwinkeln und Kontrasten.

Für den "dank zahlreicher Anschlüsse ganz gut für Retro geeignet"-Monitor hätte man dagegen auch einfach Standardware nehmen können. 2.560 × 1.440er Panels gibt es wie Sand am Meer, man könnte sie auch für den Haupt-PC (mit-)nutzen und darauf kann man wunderbar in 1.920 × 1.440 zocken, sofern das System die richtigen Ausgänge hat. Ähnliches gilt eine Klasse tiefer für (W)UXGA. Problem am Markt ist die verdammt geringe Überlappung von Geräten, die einen VGA-Eingang mit brauchbarer Panel-Qualität kombinieren, von noch älteren Eingangsformaten ganz zu schweigen. Aber um das zu lösen, muss man doch nicht die 5:4-Grütze wieder ausgraben.
 
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