Windows 11: Microsoft erklärt, warum es keine Sekundenanzeige gibt

Dass die Sekundenanzeige den niedrigesten Stromspar-Modus verhindert mag sein, allerdings bezweifle ich, dass ein PC, der aktuell verwendet wird, diesen Zustand überhaupt mal erreicht.
Und wenn man den Rechner mal eine Weile verlässt, kann der Rechner sowieso gesperrt werden, der Bildschirm ausgehen, der Sleep-Modus angehen,.... dann kann man auch die Sekundenabfrage deaktivieren.
 
Windows verwendet doch das präemptive Multitasking (Zeitscheibensystem), da wird der Programmablauf ständig unterbrochen.
Die Sekundenanzeige ist zeitkritisch, muss also mit hoher Prioriät aktualisiert werden. Damit konkurriert dieser Task mit Nutzereingaben, die dann möglicherweise erst verzögert abgearbeitet werden können. Das kann sich dann laggy anfühlen.

Die Sekundenanzeige deswegen gleich ohne Option abzuschalten ist natürlich die Extremlösung und deutet darauf hin, dass Windows in diesem Bereich defintiv verbesserungswürdig ist.
 
Die Sekundenanzeige ist zeitkritisch, muss also mit hoher Prioriät aktualisiert werden.
Warum?
Die Sekundenanzeige ist eben nicht zeitkritisch, weil davon überhaupt nichts abhängt.

In der Zeit führt der Prozessor mehrere Milliarden Befehle aus.
Da kann ich doch die Priorität runtersetzen.

Wir sind nicht mehr in der 4,77 MHz-Zeit sondern 1.000 mal schneller.
Und ob die Sekundenanzeige nun bei 0,97 oder 1,02 s umschaltet interessiert den Benutzer überhaupt nicht.

Hauptsache, der interne Takt stimmt.

Die Sekundenanzeige deswegen gleich ohne Option abzuschalten ist natürlich die Extremlösung und deutet darauf hin, dass Windows in diesem Bereich defintiv verbesserungswürdig ist.
Ich glaube das einfach nicht.
Dann würden ja alle zeitkritischen Prozesse von der Sekundenanzeige der Uhrzeit ausgebremst.

Und ich hab schon Meßsysteme unter Windows programmiert, wo 20.000 Meßwerte pro Sekunde eingelesen wurden.

Da gab es nie irgendwelche Verzögerungen durch die Uhrzeitanzeige.
 
Nein. Nur solche, die im selben Scheduler laufen, der auch Nutzereingben usw. verarbeitet.
Also bremst die Sekundenanzeige doch nur ganz wenig aus.

Die Aussage ist einfach Unsinn:
Es ist (noch immer) die Leistung

Der ganze Absatz ist völlig wirr:
Das gilt im Besonderen für Terminals, wo sehr viele Aktualisierungen allein für Cursor-Animationen nötig sind, aber auch für Einzelplatz-PCs.
Beim Terminal habe ich keine "Cursor-Animationen" und beim Einzelplatz-PC hab ich ausreichende Rechenleistung.
 
Das Zeichnen von ein paar Pixeln einmal pro Sekunde soll also Leistung kosten? Wo so viele Threads im Hintergrund laufen. Entweder ist das eine dumme Ausrede oder Windows ist noch viel schlechter programmiert als ich dachte.
Deine Aussage beweist, dass du leider nichts über Programmierung weißt. Auch kennst du den Source-Code von Windows und deren Eigenarten nicht. Die Entwickler schon. Sie werden schon wissen wovon sie reden. Du nicht.
 
Also bremst die Sekundenanzeige doch nur ganz wenig aus.
Ja, aber dafür relativ oft und gerade dort wo es der Anwender bemerkt. Awendungs-Performace insgesamt wird nicht sprürbar beinflusst. Animationen beim Startmenü oder Hover-Effekte auf dem Desktop aber schon. Ich vermute letzteres ist mit "Cursor Animationen" gemeint - auch wenn der Begriff an der Stelle nicht passt.
 
Ja, aber dafür relativ oft und gerade dort wo es der Anwender bemerkt.
Wo bemerkt es denn der Anwender?

Awendungs-Performace insgesamt wird nicht sprürbar beinflusst.

Animationen beim Startmenü oder Hover-Effekte auf dem Desktop aber schon.
Den Firlefanz hab ich weitestgehend abgeschaltet, wo es geht.

Die aufploppenden Hilfefetexte muß man natürlich im Programm deaktivieren.
 
Es laggt dann eben. Gerade bei Monitoren mit >60 Hz, die auch im Bürobereich mehr werden ist es auffälliger.
Tut mir leid, aber das ist bisher eine unbewiesene Spekulation.

Früher hat mal das Gesamtsystem gelagged, wenn man keinen passenden Grafiktreiber unter Windows installiert hatte.

Aber die Sekundenanzeige als Bremse hab ich nie gesehen, weder bei CP/A, noch später.
Und da liefen die Rechner noch mit 2,4 MHz.
 
Die Sekundenanzeige ist zeitkritisch
Es geht um Sekunden, 1.000 ms. Und das im Jahre 2022.
753 Kerne, Rechenleistung bis nach Meppen - und dann kam die Sekunde. :hmm:

wer braucht eine sekundenanzeige in der Taskleiste ? wenn ich etwas einstellen will dass sich nicht selbst einstellt wie mein Sigma Fahrradtacho dann klicke ich die Uhr an und habe dann meine Sekunden drin. Völlig überflüssiger Quatsch
Oder auch so:
wer braucht eine Uhr in der Taskleiste ? wenn ich die Zeit wissen will dann sehe ich auf meine Armbanduhr. Völlig überflüssiger Quatsch
:stick:
 
Jetzt kopiert Microsoft so viel aus der Freien Software Welt, mit Xamarin haben sie sogar die Freie kopier ihren eigenen Technik gekauft.

Was hindert sie daran in den Source von KDE oder GNOME zu schauen um herauszufinden, wie die das geschafft haben?

Meinetwegen der Source von KDE 1.0 von 1998, die haben das Problem schon damals gelöst.

Aber vermutlich ist das Problem viel tiefer verankert, irgendwo in historischem NT Kernel code an den sich kein Entwickler mehr hin traut...
 
Ja, die Sekunden benötige ich auch nicht unbedingt, aber bitte…Microsoft…spendiert doch eurem Windowskalender endlich mal Kalenderwochen. :ugly:
kannste vergessen, kostet wohl auch zu viel leistung. manche aussagen von MS, das weiß ich nicht ob ich lachen oder heulen sollen. sollten mal ihr "nach hause telefonieren" deaktivieren, die über 200 adressen, dann hat man bestimmt auch genug leistung für ne sekundenanzeige.
wenn bis zum support ende von win10 kein Win12 mit allen vermissten features die 11 gekostet hat, verfügbar ist, dann hab ich nen microsoftfreien haushalt.

wenn der sekundenzeiger so viel leistung kostet: hat wer schon gescheckt, ob der taskmanager auf 100% spring, wenn sich minute oder stunde ändert? :lol:
so eine schweachsinnsnews,...
morgen dann zu lesen in PCGH: 50% mehr cpu leistung durch kalender und uhr deaktivierungshack....
 
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