Steam Deck: Valve erklärt die schwankende Akku-Laufzeit

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In Kürze erscheint Valves Handheld-PC Steam Deck und kurz vor Release gibt es ein Update dazu, womit Spieler in Sachen Akku-Laufzeit rechnen können.

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Darüber hinaus gibt es den Hinweis, dass das Steam Deck, wenn es längere Zeit am Ladegerät war, womöglich weniger als 100 Prozent Ladestand anzeigt, wenn es vom Ladegerät genommen wird. Dies soll normal sein, wobei dem Akku geräteseitig erlaubt werde, sich nach langen Ladezeiten langsam zu entladen, um die langfristige Gesundheit des Akkus zu optimieren.
Finde ich gut. Besser fände ich ein Funktion, mit der ich dem Deck eine Ladeendspannung zuteilen könnte, sodass das Gerät bis beispielsweise 80% lädt und ab diesem Wert den Strom über das angeschlossene Netzteil bezieht. Gleiches für eine Entladeschlussspannung - eine Meldung bei 20% :"Möchten Sie weiterspielen oder in den Sleepmodus wechseln?". Damit würde man sich zumindest daheim immer zwischen 20% und 80% bewegen und den Akku massiv schonen. Wenn das ganze dann noch easy per Menü angesteuert werden kann, sodass ich vor eine anstehenden Bahnfahrt oder Flug die gesetzten Grenzen deaktivieren kann, um in Ausnahmefällen die volle Kapazität zu erhalten, wäre ich (fast) wunschlos glücklich mit dem Akku.
 
Das wären mir zu viele Mitteilungen, ehrlich gesagt, und würde mich nerven. Eine stille Option bis max. 80% zu laden, meinetwegen... Aber das könnte man, wenn es einem denn so wichtig ist, auch mehr oder weniger selbst managen.
 
Das wären mir zu viele Mitteilungen, ehrlich gesagt, und würde mich nerven. Eine stille Option bis max. 80% zu laden, meinetwegen... Aber das könnte man, wenn es einem denn so wichtig ist, auch mehr oder weniger selbst managen.

Was sie damit eigentlich sagen wollten ist, dass sie es sich einfach gespart haben, den Akku permanent zu überprüfen und nachzuladen, nachdem er geladen wurde. Das hat nicht mit irgendeiner Lebenszeitverlängerung zu tun, sondern ist einfach dem Geiz/Sparmaßnahmen geschuldet. Viele Geräte machen das. Der Akku wird auf 100% geladen und dann ist es erst einmal gut, es wird nichts weiter gemacht. Der Nachteil ist, dass man nach einigen Monaten auf einen nicht ganz geladenen Akku treffen kann, auch wenn das Steamdeck permanent mit Strom versorgt war. Ich habe gerade nachgesehen, meine Switch macht das nicht, man hat da immer 100%, auch wenn sie viele Monate nicht benutzt wurde und sich im Dock steht.

Aber man muß seine fehlenden Funktionen natürlich gut verkaufen. Ich mag es nicht, wenn Firmen ihre Kundschaft für dumm verkaufen.

Wenn es ihnen wirklich wichtig gewesen wäre, dann hätten sie einen Akkuschonmodus eingebaut, bei dem man den maximalen Ladezustand selbst wählen kann.
 
Was sie damit eigentlich sagen wollten ist, dass sie es sich einfach gespart haben, den Akku permanent zu überprüfen und nachzuladen, nachdem er geladen wurde.
Was kann man an einer derart billigen Funktion, die wahrscheinlich jeder Controller als Standard implementiert , bitte sparen?

Das hat nicht mit irgendeiner Lebenszeitverlängerung zu tun,
Doch hat es. Deshalb hat man früher die Akkus ja auch aus den Laptops entfernt, wenn man sie länger am Dock betrieben hat. Heute geht das halt nicht mehr so einfach. Und beim Steam Deck ist das Entfernen des Akkus richtig ätzend wie wir seit Linus Livestream wissen. Da ist es schon sinnvoll, wenn das Deck ein halbwegs intelligentes Landmanagement implementiert und den Akku nicht stumpf auf 100% hält.

sondern ist einfach dem Geiz/Sparmaßnahmen geschuldet. Viele Geräte machen das. Der Akku wird auf 100% geladen und dann ist es erst einmal gut, es wird nichts weiter gemacht. Der Nachteil ist, dass man nach einigen Monaten auf einen nicht ganz geladenen Akku treffen kann, auch wenn das Steamdeck permanent mit Strom versorgt war.
Diese Betriebsart kostet schlicht Kapazität. Und was nützt Dir ein zu 100% geladener Akku, der nur noch 80% seiner ursprünglichen Kapazität besitzt?
 
Das wären mir zu viele Mitteilungen, ehrlich gesagt, und würde mich nerven. Eine stille Option bis max. 80% zu laden, meinetwegen... Aber das könnte man, wenn es einem denn so wichtig ist, auch mehr oder weniger selbst managen.
Wenn das eine Antwort auf meinen Post sein soll, dann hast du mich nicht richtig verstanden. Klar kann ich bei 80% das Ladegerät abziehen, aber dann wechselt der Akku vom Ladebetrieb in den Entladebetrieb und nutzt sich ab. Wenn das Gerät aber bei 80% den Akku einfach "abklemmt" und der Strom am Akku vorbei direkt "aufs Board" fließt, so lange das Deck am Netzteil oder im Dock angeschlosen ist, würde der Akku eine wesentlich längere Lebensdauer erreichen, da solche "kleinen" Ladezyklen den Akku nicht so sehr verschleißen wie das Laden auf 100% und Entladen auf unter 20%.

Eine eingebaute Lösung seitens Valve wäre astreiner Service.
 
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Was kann man an einer derart billigen Funktion, die wahrscheinlich jeder Controller als Standard implementiert , bitte sparen?

Ein noch billigerer Controller, der einfach abschaltet, wenn geladen ist und sich erst wieder anschaltet, wenn der Akku vom Gerät entladen wurde.

Doch hat es. Deshalb hat man früher die Akkus ja auch aus den Laptops entfernt, wenn man sie länger am Dock betrieben hat. Heute geht das halt nicht mehr so einfach. Und beim Steam Deck ist ein Entfernen des Akkus richtig ätzend wie wir seit Linus Livestream wissen. Da ist es schon sinnvoll, wenn das Deck ein halbwegs intelligentes Landmanagement implementiert und den Akku nicht stumpf auf 100% hält.

Wir reden hier von wenigen Prozent, wenn man das Ding einmal pro Woche mobil nutzt, dann dürften das nichtmal annähernd 95% sein. Wenn man den Akku wirklich schonen wollte, dann dürfte man ihn erst garnicht nicht über 80% laden. Das ganze ist einfach nur eine Nebenerscheinung und statt den Kunden ganz ehrlich zu sagen "wir haben da ein paar Cent gespart" verkauft man das ganze jetzt als Zusatzfunktion. Wenn du den Akku wirklich sehr viele Monate lang nicht nutzt und das Steamdeck am Strom läßt, dann könnte das irgendwann tatsächlich ein Vorteil sein, wenn die Spannung nicht unter 2,5V absackt, dann nimmt der Akku schaden.

Ob sich diese Akkuschonerei überhaupt lohnt ist fraglich. Ich erinnere mich mal, dass bei einer Präsentation umgesteckt werden sollte und dann plötzlich das Bild weg war, weil jemand den Akku seines Laptops geschont hat.

Mein Huawei Mediapad M3, das ich seit über 4 Jahren im Schnitt täglich mit etwa einem Zyklus (eher mehr) belaste ist immer noch akzeptabel unterwegs. Zwar merke ich es schon, dass die Leistung nachgelassen hat, aber nicht sonderlich stark. Ich vermute mal, das ich damit noch locker ein Jahr auskommen werde.

Diese Betriebsart kostet schlicht Kapazität. Und was nützt Dir ein zu 100% geladener Akku, der nur noch 80% seiner ursprünglichen Kapazität besitzt?

Nicht viel mehr als beim Steamdeck, wie gesagt, es sind nur wenig Prozent pro Woche. Ein extra Akkuschonmodus würde mehr bringen, aber das wäre Arbeit. Beim Steamdeck sollte man da eher den Fokus auf einen einfachen Akkutausch legen.
 
Das ganze ist einfach nur eine Nebenerscheinung und statt den Kunden ganz ehrlich zu sagen "wir haben da ein paar Cent gespart" verkauft man das ganze jetzt als Zusatzfunktion.
Ich kenne diese Mail nicht. Im Artikel steht lediglich, dass dem Akku geräteseitig erlaubt wird, sich nach "langen Ladezeiten" langsam zu entladen. Mehr steht da nicht. Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass man dadurch Geld sparen kann. Und wenn Du Deine Batterie nur bis 80% laden willst, kannst Du den Linux-Kernel über TLP anweisen so zu verfahren. Und möglicherweise tut Valve genau das, wenn das Deck ewig am Netz hängt. Aber ich weiß es nicht. Es ist alles reine Spekulation.
 
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