4. Blender Open Source Film veröffentlicht

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4. Blender Open Source Film veröffentlicht

Nach sieben Monaten Arbeit wurde nach Elephants Dream, Big buck bunny und Sintel nun der vierte Blender Film veröffentlicht.

Der Titel des Films lautet Tears of Steel und zeigt einen zwölf Minütigen Kurzfilm in dem eine Gruppe von Kämpfer und Wissenschaftler versuchen die Welt vor der Zerstörung durch Roboter zu verhindern. Hierbei handelt es sich zudem um den ersten Blender Foundation Film der mit echten (Laien)Darstellern gedreht wurde.
Als Arbeitsprogramme kammen neben Blender auch das Grafikprogramm The Gimp sowie MyPaint zur Verwendung.

Der Film wurde neben der Blender Foundation auch vom niederländischen Filmfond, dem Cinegrid-Konsortium sowie Google, Nvidia und HP finanziert.

Hauptziel ist es unter anderem das Tool Blender mit neuen Features auszustatten. So werden Filme mit verschiendenen Schwerpunkte produziert, wobei die Filmteams Feature Requests an die Programmierer von Blender stellen um die jeweiligen Aufgaben bzw. fehlende Features in Blender möglichst Produktionsnah integrieren zu lassen. Diese kommen natürlich allen Blender Nutzern zu gute welche mit dem kostenlosen Tool ihre eigenen Filme erstellen können.

Tears of Steel: Vierter Open-Source-Kurzfilm der Blender Foundation | heise online


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Alle Filme sind natürlich auch in YouTube verfügbar.
Elephants Dream
Big Buck Bunny
Sintel
Tears of Steel
 
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Ist ganz okay geworden, wobei ich nicht genau erkennen kann, was genau hier jetzt verbessert wurde. Man merkt auch, dass dort mehrere Leute mit mehreren Ideen dran gesessen haben. Einerseits gibt es durchaus Details, auf der anderen Seite aber auch viel zu kritisieren. Dies gibt es aber in meinen Augen auch bei so "Meistestücken" wie Transformers.
Wo sich auch hier sehr schwer getan wurde ist background compositing, ambient occlusion, Tolleranzen im Bereich der Technik wurden zu gering eingebaut. Die maschinellen Fiecher gehen ihre waypoints ab. Beispielsweise hätte ich mir bei dem Auftreffen auf dem Boden nach einem Sprung dieser stählernen Kollose mehr gewünscht. Fliesen die zersplitten, scheiben die brechen, Beton der umher fliegt... auch wenn die Fiecher ja nur digital sind, so können sie laut Movie dem Menschen letztenende Schaden zufügen.

Bei 07:24 haben wir eine übertrieben deep of field einstellung. Der hintere ka... ich nenns mal"Tube" ist nicht ganz 10 cm vom ersten entfernt, ist aber im Gegensatz zum ersten total geblurt. Diese $(h3iße zieht sich durch den ganzen Streifen, weil es Hollywood vormacht. Ich will als Käufer von BluRays scharfe Bilder haben. Mein eigenes Auge sollte selber entscheiden wo genau ich hinschauen möchte. Mit dem DOF zwingen die den Zuschauer dahin zu schauen wo sie es wollen.
Auch dieses übertriebenen settings nerven nach einer Zeit. radiosity bis zum Anschlag und wahrscheinlich stochatisch mit 3 skyboxen und Illumination Phong auf 1000%. Das sieht zwar schön aus und bringt Tiefe ins Bild , ist aber für synthetischen Texturen der Tod für die Realitätsnähe.


Desweiteren gibt es da bei 08:10 die Szene wo ein Typ sich abseilt. Während er schießt, sieht es extrem unprofessionell aus. Ich wage mal zu behaupten, dass der Renderjob ausschließlich das Gebäude bzw der Raum mit standardisieren Licht ist. Bei dem Job erkennt man, dass zwei Lichtqellen platziert wurden. Von links oben und vor der cam. Das zumindest erkennt man anhand der Orgelpfeifen die beidseitig erhellt sind, also keine Schatten aufweisen.
Der Typ weist aber auf seiner linken Seite (aus der Kamerasicht die Rechte) einen Schatten auf der viel extremer ist als der Schatten der Orgel im Hintergund > 08:17 Standbild.
Da wurde gepatzt und das dicke kommt an der Szene noch.
Während er rumballert gibt es weder auf ihm noch im Rest des Raumes angleichendes Lightening durch das Mündungsfeuer.
Dort hat man einfach die Renderszene genommen, ihn mit ner Greenbox drüber gesetzt, den Balken in der Mitte in ein Ambientlayer gepackt und die Mündungsfeuereffekte drüber geklatscht. Sieht mir dort echt nach ner Sonyvegas onebutton edition aus.

Generel muss man zu der Message nicht viel sagen denk ich mal. Fakt ist, dass hier Leute hinterstecken die sich für sowas echt ins Zeug legen und versuchen das Maximale abzuliefern aber um ehrlich zu sein... es gibt zu vieles über dass man nörgeln könnte als dass man hier seinen Hut vor ziehen müsste.
 
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Bei 07:24 haben wir eine übertrieben deep of field einstellung. Der hintere ka... ich nenns mal"Tube" ist nicht ganz 10 cm vom ersten entfernt, ist aber im Gegensatz zum ersten total geblurt. Diese $(h3iße zieht sich durch den ganzen Streifen, weil es Hollywood vormacht. Ich will als Käufer von BluRays scharfe Bilder haben. Mein eigenes Auge sollte selber entscheiden wo genau ich hinschauen möchte. Mit dem DOF zwingen die den Zuschauer dahin zu schauen wo sie es wollen.

Was denkst du wofür man die Tiefenunschärfe sonst verwendet. Ich bin froh, das es sowas gibt, denn bei einem Total scharfen bild hast du eine Reizüberflutung und schaffst mit sicherheit keine 90min film ohne einzuschlafen. Es ist ein Stilmittel das man, wenn es richtig eingesetzt wird genial ist. Aber die aussage "Auge sollte selber entscheiden wo genau ich hinschauen möchte" ist ja schon sinnfrei, denn da solltest du einfach mal raus gehen. Da kannst du entscheiden wohin du schaust. In einem Film wird man immer gelenkt. Immer. Schau die mal Batman The Dark Knight (Rises) da wurde zum Teil mit 70mm gedreht und die Tiefenunschärfe ist viel größer (logisch) als mit normalen 35mm film. Hat es dort negativ gestört? Wenn du nicht 1 - 1,5 m vor deinem TV sitzt, kannst du dir sowieso was die volle schärfe von FullHD angeht abschmicken. Die nimmst du nämlich eben erst ab 1,5m entfernung war bei 40"
 
AW: 4. Blender Open Source Film veröffentlicht

http://imageshack.us/a/img3/5319/1235123123.jpg

Schau dir die Szene bitte nochmal an. Der Fokus ist bei diesen 5 bis 10 cm einfach viel zu krass justiert worden. Wüsste spontan garnicht welche Linse sowas hinbekommen sollte. The Dark Knight wird in echt gefilmt und im PC nachbearbeitet. Hier ist es ja genau andersrum.
Ich finde als Final Fantasy Advent children sehr angenehm, weil dort fast überhaupt kein dof verwendet wurde. Über die Story und die Japanofratzen möchte ich hier garnicht reden, mir gehts nur um die Technik.

Aber die aussage "Auge sollte selber entscheiden wo genau ich hinschauen möchte" ist ja schon sinnfrei
Finde ich schon sehr hart formuliert. Es liegt doch im Auge des Betrachters, was er für gut empfindet und was nicht.

Anderes Beispiel. Fight Club wurde 1999 glaube ich auch in 35 mm und dennoch sind die gerenderten Szenen aus dem Film nicht mit Tiefenunschärfe versehen worden um sie dem normalen Filmmaterial anzugleichen sondern blieben nahezu komplett ohne dof im Kasten. Dies merkst du als Zuschauer garnicht, weil es einfach realer wirkt. Das Bild ist satter und der Nutzer denkt, dass es sich hierbei um eine echte Aufnahme handelt. Damit wird also die Echtheit der 3D Modellierung betont.
But I'm just saying
 
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