Irgendwie fühl ich mir grad gewaltigst auf den Schlips getretten..... aber viel Spass beim lessen.
Mir wollten auch schon Leute im Car Hifi berreich erzählen, daß kein Unterschied zwischen Alu und Kupferkabeln existiert.... Mit Verweiss auf ein Tabellenbuch wurde weiterhin blockiert. Weitere Nachteile von Aluminium ebenso dementiert, da alles Blödsinn. Ein anderer erzählte mir Masse kann man ruhig dünner dimensioniern. Ja nur daß die Karosserie aus Stahl besteht, heute sowieso eher geklebt wird und ganz nebenbei dieses dünne Blech 6 mal schlechter leitet als Kupfer...
Ein anderer behauptete: Das 1KW NT frisst garantiert mehr, als das mit 500W weil na weil es frisst 1KW. Wirkungsgradkurve? Was ist das? 4 Leute, jene es ihm erläutern versuchten, waren am verzweifeln.
Es war keinerlei Rede von Glauben sondern etwas ausprobieren. Nichts mit Physik brechen. Wir sind hier nicht in der Matrix. Aber das subjektive Empfinden wurde angesprochen. Im Endeffekt selbst wenn Box A einen +-0,1dB Frequenzgang von 10Hz - 100kHz hat, ja klingt messtechnisch traumhaft und die Frequenzweiche dafür will ich sehen, so wird der Patient die B Variante mit +- 5dB katastrophen Frequenzgang als besser empfinden, weil er so Rattenscharf auf die 10dB Anhebung bei 50Hz ist... macht eben geilen Bumm! Ausprobieren! Trimm die box mal so und mal so. Verwende mal dieses und mal jenes Prinzip.
Bei meinem GZNW nehm ich auch in Kauf, daß der Kickbass sowie die kontrolle unter den 90L etwas leiden und im unterem Berreich etwas mehr Nachschwingen entsteht. Jedoch geht der Frequenzgang deutlich tiefer und der Pegelgewinn ist auch mit Tomaten auf den Ohren höhrbar. Gefällt mir subjektiv besser, was nicht heist, daß ich ein dauer Vollgasproll bin. Ja die Anlage kann laut, aber es wandert alles in einem für mich sinnvollem Optimum herum. Ich verbau auch nicht zum Spass 50mm² Schweisserkabel.
Wir können auch Tage Wochenlang im Kreis rechnen, jeden Pfiff beachten vielleicht wirds dann besser. Bei manchen Dingen probiert man es besser aus, den gerade in der Akustik spielt das subjektive Empfinden eine "gehöhrige" Rolle.
Glauben heißt nicht zwangsläufig wissen und Probieren geht auch nicht immer über Studieren. Wer der Ansicht ist, Gefühle wären wichtiger als Simulationen oder schlicht mathematische Berechnungen, der ist leider noch sehr weit enfernt von dem, was der Wahrheit entspricht. Gut das es soviele Hersteller gibt, die sich die Unwissenheit ihrer Kunden gerne bezahlen lassen. ^^
Zunächst ich kack im Moment zum zweitem mal einem Hersteller in die Stiefel und löse ein Problem mit nicht einmal 50% der Kosten, ganz zu schweigen den mini Materiallkosten in eigenregie mit garantiert besserm Ergebnis zudem noch ausbaubar. Meine Arbeitszeit möchte auch vergütet werden und manches mache/probiere ich auch gern. Theoretische Mutmassungen, Ableitungen aus ähnlichen Berreichen probieren/machen/anpassen und wenns so wird wie gedacht, also ich liebe es wenn ein Plan funktioniert. Und ich hasse es, wenn ich recht hab...
KW4 nächsten jahres kommt dieser Hersteller zu Besuch. Ich freu mich schon HARHAR
Aber danke fürs kompliment. Ich stelle mal die These auf, daß ich nicht dermassen blöde bin, wie mir hier grad tituliert wird.
Hab mal die d´appollito Anordnung bei PA Tops ausprobiert. Ja es klang besser irgendwie Voluminöser. Es war ein probieren und selbst wenn es jemmand studiert und hinterlegen kann so wollte es mir nicht in dn Sinn, daß sich der klang dermassen gravierend ändert, aber er tat es höhrbar.
Auch mal ne kombi mit 6" zwischenweg ausprobiert und es klang Hifi mässiger, entspannter, dynamischer. Ja der 6" dazwischen nimmt dem 1" und 12"ern Arbeit ab. Ein anderer sagt. Gleicher Pegel, fast gleich bleibender Frequenzgang ich alles Humbug und Geldverschwendung. Ein studierter PA ler hats ausprobiert und die Aussage: "Es klingt geiler, mal weiter rumporbieren." lang ist es her...
Auch hat einer ein Experiment auf einer Veranstaltung durchgeführt. Ein Gast wollte die Musik lauter und 2min später bedankte sich der Gast, daß es jetzt super laut ist. Naja der eigentliche gain/Fader für diesen oder den Master Kanal wurde leider nicht berührt. Der Tontechniker mischte etwas mehr klirr unter...
Es gibt kein Einspielen, das Gehör gewöhnt sich schlicht und einfach an den neuen Klang!
Ich hab im Zimmer eine Heco Anlage und im Auto Audio System mit Ground Zero Sub. Muss ich jetzt jedes mal nur die eine für ein paar Wochen benutzen um mein Gehöhr daran zu gewöhnen oder kann ich auch mehrere Profil in meinem Gehirn anlegen?
Oder wir stellen jetzt den allerletzten 20% klirr Dreck hin und meine Ohren gewöhnen sich dermassen an den klang, daß ich irgendwann glaube im 7 Himmel zu schweben? Also bitte...
Dein "Drucktest" würde unterstellen, dass die Zentrierspinne und Sicke innerhalb weniger Stunden an Elastizität verliert (oder sogar reißt). Wobei du bestimmt nicht mit einem Newtonmeter oder sonstigem gearbeitet hast, was empirisch belegen könnte, dass deine Theorie stimmt! Von sprödem Material kann ebenfalls keine Rede sein, es sei denn du kaufst bei sehr zweifelhaften Händlern ein, die noch mehr Voodoo betreiben als du. ^^
Als ich das erste mal vom Einspielen höhrte, klang das für mich nach voreiliger Alterung. Aber nach ca. 20 Stündiger einwobbelung von 4 15"ern bei geringem Pegel! JAAA ich wollte es wissen! konnte ich die ja eingespielten Membranen "im verbautem Zustand" leichter bewegen, als 4 noch nicht benutze im unverbautem Zustand. Ergo kein Luftpolster und geht trotzdem schwerer. Da braucht man kein hilfswerkzeug, es sei denn man ist absoluter Grobmotoriker... Dabei handelte es sich um Eminence 15" Kappa LF und nebenbei Eminence ist "DER" OEM Hersteller, also auch nicht der allerletze Müll.
Das EINZIGE Fall, bei dem die Dämpfung der Membran nachlässt, sind alte Chassis aus den späten 80er und frühen 90er Jahren, bei denen noch Schaumstoffsicken verwendet wurden. Die sind mittlerweile zersetzt und spröde und können entsprechend auch reißen. Witzig, dass viele "hochwertige" PC-Audio-Systeme immer noch Schaumstoffsicken verwenden. ^^
Ja nett PC Audio Systeme. Habs mit grösseren Kalibern ausprobiert. Und ja nochmals ich war verblüfft! Das Materiall wird wohl etwas elastischer. Ist schon blöd zu glauben, man kann sofort Vollgas geben und man beachtet nicht, daß irgend etwas dabei nicht gut verläuft. Ich bin kein Lautsprecher Entwickler und weiss was ich gesehen/gespürt habe und dieses erkläre ich mir nun mal so, daß in diesem Fall das Material nunmal die Sicke/Zentrierung etwas elastischer wurde. Offenbar gaben manche sofort vollgas und irgendwann riss die Sicke. Während andere erst einmal eingespielt haben und dessen Sicken dann länger hielten. Eingespielt um von der Herstellung entstandene steifere stellen zu lockern die ansonsten risse bilden, jene dann frühzeitg reissen. Kein Material ist nunmal absolut rein sowie identisch an jeder Stelle. Es gibt IMMER eine Abweichung bei der Mischung bzw. Herstellung. Auch klirrt der eine Lautsprecher etwas mehr als der andere beim identischem Fabrikat/Laufband. Eben nunmal "existierende" Produktionstoleranzen. Ja das kann man auch physikalisch hinterlegen, warum das so ist. Und hier sollte ich besser nicht aus dem Nähkästchen plaudern, bevor mich wer köpft! Gibt Personen, die "höhren" manches nur sehr ungern.
Akustik folgt physikalischen Gesetzen. Glauben kann man u.a. am Sonntag in der Kirche. ^^
Was ist eine Kirche????
Bei mangelnder Einsicht kapituliere ich wie so oft.