News Baldur's Gate 3: Bioware-Veteran spricht von "würdigem Nachfolger", hat aber auch Kritik

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Der ehemalige Bioware-Entwickler David Gaider, unter anderem bekannt für seine Arbeit an Baldur's Gate 2, gibt Larian für das Sequel einen Daumen nach oben. Trotz einiger Bugs und suboptimaler Systeme werde das Gefühl der ersten Teile gut aufgefangen.

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Den stummen Protagonist nimmt man aber eher einfach hin, oder? So ziemlich jeder, mit dem ich mich bisher über das Spiel unterhalten habe, fände einen vertonten Protagonisten besser. Zumal wir uns ja Anfangs auch eine Stimme aussuchen dürfen.
 
Den stummen Protagonist nimmt man aber eher einfach hin, oder? So ziemlich jeder, mit dem ich mich bisher über das Spiel unterhalten habe, fände einen vertonten Protagonisten besser. Zumal wir uns ja Anfangs auch eine Stimme aussuchen dürfen.
Natürlich wäre es schön, aber bei acht verschiedenen Stimmen kann ich verstehen warum man es nicht gemacht hat.
Schon ohne vertonten Hauptprotagonisten mussten für BG3 2 Milionen Zeilen Dialog vertont werden, zum Vergleich, ein "The Witcher 3" bringt es mit ca. 500.000 Zeilen auf gerade mal 1/4 davon.

Hätte man nun noch den Hauptprotagonisten x8 vertonen müssen wären dies sicherlich noch einmal alleine für sich einige hunderttausend Zeilen mehr an vertonten Dialog gewesen. An irgend einem Punkt muss man dann halt Kosten und den dafür notwenigen zeitlichen Aufwand abwägen und ggf. halt auch mal Kompromisse machen.
 
Das sollte jetzt auch kein Kritikpunkt sein, nur las sich das im Artikel (zumindest für mich) so, als sei das als besonders positiv hervorzuheben.
Besonders freut Gaider, dass Baldur's Gate 3 den Beweis liefere, dass viele Spielmechaniken und Systeme, die als zu veraltet gelten würden, doch noch funktionieren: "Ein stummer Protagonist, rundenbasierte Kämpfe, weit und breit nichts, was an Monetarisierung oder Live-Service erinnert. [...]
Beim Rest gehe ich total mit, keine Frage, aber der Punkt ist, wie du schon schriebst, ein leicht zu verschmerzender Kompromiss, kein positiver Aspekt.
 
Natürlich wäre es schön, aber bei acht verschiedenen Stimmen kann ich verstehen warum man es nicht gemacht hat.
Schon ohne vertonten Hauptprotagonisten mussten für BG3 2 Milionen Zeilen Dialog vertont werden, zum Vergleich, ein "The Witcher 3" bringt es mit ca. 500.000 Zeilen auf gerade mal 1/4 davon.

Hätte man nun noch den Hauptprotagonisten x8 vertonen müssen wären dies sicherlich noch einmal alleine für sich einige hunderttausend Zeilen mehr an vertonten Dialog gewesen. An irgend einem Punkt muss man dann halt Kosten und den dafür notwenigen zeitlichen Aufwand abwägen und ggf. halt auch mal Kompromisse machen.
Witcher 3 gibt es allerdings auch in 9 Sprachen und damit rund 4,5 mio Zeilen und BG3 nur in einer.
Klar muss man irgendwo Kompromisse machen aber zumindest ich persönlich würde eher bei unbedeutenden NPCs und der Menge an Antwortoptionen sparen wenn ich dafür eine volle Vertonung bekommen würde. Aber das ist halt echt nur die Kirche auf dem Sahnehäubchen.

Mich wundert allerdings ebenfalls noch was er über Rundenbasierte Spiele sagt.
Rundenbasierte Spiele sind beliebt wie eh und je, Pokémon verkauft sich ja auch blendend.
 
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