Tagebuch [Langzeittagebuch] Umbau und Erneuerung eines Apevia X-Plorers (9.8. kleines Update zum aktuellen Stand)

Dunkelelfgun

PC-Selbstbauer(in)
Hallo Leute,
da ich derzeit dabei bin mein Gehäuse zu modden dachte ich mir, ich könnte ja auch mal ein Tagebuch dazu anfangen. Eventuell könnte sich ja jemand dafür interessieren.
Jedoch muss ich hinzufügen das ich bereits im März angefangen hatte den PC umzubauen und es somit zum Teil ein rückblickendes Tagebuch werden wird.
Zunächst ersteinmal allgemeine Infos zum PC, zur Hardware und zu den geplanten Mods:

Hardware:
Gehäuse: Apevia X-Plorer (ca 4-5 Jahre alt)
Hardware:
-Gigabyte GA-870A-USB3 Rev. 3.0
-AMD Phenom II X4 955 Black Edition
-Scythe Muggen II
-NVIDIA GTX 560 TI von Asus
-Corsair GS600
-2 DVD Laufwerke

Hier noch 2 Bilder vor dem Anfang des Umbaus:
07-03-12_0229.jpg 07-03-12_0226.jpg

Ältere Mods, die noch vor dem Tagebuch ausgeführt wurden:
-Neue Seitenscheibe aus Plexiglas, da die alte durch den Kühler nicht mehr passte.
-Schalter (Hinten) für die Kaltlichtkathoden
-Haken der Frontklappe durch einen Magneten ersetzen

Geplante Mods:
-Plexiglasscheibe gravieren und mit LED's beleuchten
-Die LED's in den 4 Ecken ersetzen, da die nicht mehr richtig Funktionieren
-Die StatusLED's austauschen
-Alle Nieten aufbohren und durch Schrauben ersetzen
-Die PC-Füße durch Rollen ersetzen
-Die Festplatte entkoppeln und auf dem Gehäuseboden platzieren
-Den Festplattenschacht entfernen
-Den Laufwerkschacht mit Lochblech ummanteln
-Den Laufwerken einen Stealthmod verpassen
-Beim hinteren Lüfter und den Frontlüftern das Metall vom Gehäuse entfernen, um den Luftfluss zu verbessern
-Den Toplüfter von 80mm auf 120mm erweitern
-Ein paar Löcher in die Frontblende bohren, um die Luftzufuhr zu verbessern
-Die Türangel der Frontklappe entfernen und durch Metallscharniere ersetzen
-Den Magneten der jetzt drinnen sitzt entfernen und durch Neodym-Magneten ersetzen (Eigentlich wollte ich die Klappe mit den Laufwerken koppeln und dann über einen Motor öffnen und schließen lassen, aber ich habe die Motoren eh gerade nicht hier und das wär mir auch etwas zu viel Aufwand, wenn ich ehrlich bin :))
-Die PC-Steuerung (Laufwerkknöpfe, Power- und Reset-Knopf, Temperaturdisplay und die Fansteuerung) auf einen extra Aufbau auf dem Gehäuse verlegen
-Die Löcher in der Front entsprechend schließen
-Eventuell die Gitter in der Front beleuchten
-Eventuell noch ein paar Beleuchtungselemente im Innenraum einsetzen (Wie z.B. einen weiteres graviertes Plexiglasstück)
-Die Kabel auf dem Gehäuseboden unter einem Blech "verstecken"
-Die anderen Kabel durch Kupferrohre abdecken (Führung und Verschönerung gleichzeitig. Zuerst wollte ich die Rohre Heatpipemäßig biegen, aber nun wird es mit Formstücken gemacht.)

Und zu guter letzt:
-Gehäuse Matt Schwarz lackieren und den Kühler eventuell verkupfern lassen (wobei das teuer werden könnte)

Inhaltsverzeihnis:
Schritt 1: Den PC komplett zerlegen und die Nieten durch Schrauben ersetzen und die Rollen einbauen.
Schritt 2: Die Frontblende Teil 1
Zwischenschritt: Lüftergitter für den Scythe Muggen
Schritt 3: Die Seitenscheibe Teil 1
Schritt 4: Die Abdeckung für die Kabel auf dem Gehäuseboden und das Abkanten Teil 1
Schritt 5: Der Umbau des Disketten- & Festplattenschachtes
Schritt 6: Eine neue Front muss her (Gitter und Klappe) Teil 1
Schritt 7: Die Veränderung der Lüfteröffnungen
Schritt 8: Erstellung des Kontrollpaneels Teil 1
Schritt 9: Lagerung der Festplatte auf dem Gehäuseboden
Schritt 10: Schaltung für die Anzeige des Lüfterreglers (Versuch 1)
Es wird weitergehen
Der Boden wird verbessert
Umbauen der Laufwerke und erneuern der Bodenabdeckung
Der Boden ist nahezu fertig
Der Boden und die Lüfter
Miniupdate

Weiter geht es in den nächsten Posts, ich muss erst noch die Bilder zuschneiden und verkleinern.
Außerdem muss ich anmerken das ich wegen Zeitmangel durch die Uni derzeit nicht zum weiterbauen komme. Liegt eventuell auch dadran das ich dafür den PC wieder zerlegen müsste und ich diesen derzeit brauche...liegt also wieder an der Uni :D

Danksagungen:
SPIRITus-96 und die anderen, welche mir bei der Lüftersteuerung geholfen haben.
Meinen Vater, welcher mir einiges an Material besorgen konnte und mir auch viele Werkzeuge zur Verfügung gestellt hat.

Übrigens würde ich mich sehr über anregende Kritik und ggf. Hilfestellungen (falls ich später auf Problem stoße) freuen :)
Grüße
Dunkel
 
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Schritt 1: Den PC komplett zerlegen und die Nieten durch Schrauben ersetzen und die Rollen einbauen.

Warum ich mich zu diesem Schritt entschlossen habe ist eigentlich logisch. Es ist beim Lackieren eigentlich eh nötig und es erleichtert die spätere Arbeit, da man einzelne Teile auf dem Tisch haben kann.
Also gesagt, getan: Die Hardware ausbauen, die Frontblende und den Deckel abnehmen und dann mit einem 3mm Bohrer die Nieten aufbohren.
(An dieser Stelle möchte ich mich für die (teils) räudige Qualität der Bilder entschuldigen, ich hatte in Berlin zwar eine halbwegs gute Kamera, habe aber erst viel zu spät die Qualität der Aufnahmen überprüft. Wenn es sich anbietet (und möglich ist) werde ich einen Teil der Bilder mit der Kamera von meinem Smartphone erneut schießen.)
3.JPG 6.JPG 5.JPG 4.JPG 13.JPG
(Man sollte übrigens die Nieten immer vom Bohrer runterdrehen, sonst sieht das wie folgt aus.)
7.JPG 8.JPG
Da die gekauften M3-Schrauben zu lang sind für die Hutmuttern habe ich mir immer 2 Muttern raufgedreht, etwa 1mm von den Schrauben mit dem Dremel abgetrennt und dann mit den Muttern das Gewinde wiederhergestellt. Ohne die Muttern hätte man danach ziemliche Probleme je wieder eine Mutter auf die gekürzten Schrauben zu bekommen.
9.JPG
Nachdem dies geschafft war konnte ich das Gehäuse testweise wieder zusammensetzen, und die Rollen anfangen anzubauen.
11.JPG 12.JPG
Dazu habe ich mir halbwegs passende Löcher auf dem Gehäuseboden gewählt, und dann passend dazu noch jeweils ein weiteres Loch gebohrt, damit die Rollen gut fixiert werden können.
10.JPG
Nun ist der erste Schritt schon abgeschlossen und es sind auch gleich 2 Punkte auf der Liste erledigt.

Schritt 2: Die Frontblende Teil 1

Da die beiden Frontlüfter die Luft aus der kleinen Aussparung ganz unten beziehen müssen habe ich mich entschieden einige 10mm Löcher in den Boden der Frontblende zu bohren. Desweiteren wollte ich die nervigen Haken der Frontblende umarbeiten, da diese eh mit Schrauben gesichert ist und es jedesmal ein Krampf ist die Blende abzubauen.
Um auf dem Plastik und später auf den Blechen zeichnen zu können klebe ich dieses mit Malerkrepp ab, da sich darauf sehr gut zeichnen lässt und es auch ohne Rückstände wieder abgeht.
14.JPG DSC_2538.jpg
Für die Haken habe ich wieder die Trennscheibe des Dremels genommen und vorsichtig das Plastik was ich nicht mehr benötige entfernt. Somit dienen die Plastikstifte jetzt nur noch als kleine Stabilisation wenn die Schrauben mal nicht drinnen sind.
16.JPG DSC_2560.jpg
Bei dieser Gelegenheit habe ich gleich mal die Frontklappe und das Gitter entfernt. (Das Foto passt natürlich nicht mehr in den Anhang, kommt in den nächsten Beitrag.)

Somit ist diese Baustelle zunächt einmal auch abgeschlossen und die nächsten 2 Punkte sind von der Liste entfernt.

E: Bilder 13 und 15 in besserer Qualität hochgeladen.
pencil.png
 
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Da der vorherige Post leider bezüglich Bildern voll ist muss ich um weiter zu machen einen neuen Post machen. Bitte schlagt mich dafür nicht.;)
Hier erst einmal noch das Bild von Schritt 2:
13.JPG
(Bitte nicht wundern, hier ist das Gitter doch noch zu sehen...)


Zwischenschritt: Lüftergitter für den Scythe Muggen


Da ich das Lüftergitter was sich vorher am hinteren Gehäuselüfter befand durch ein schwarzes ersetze, habe ich überlegt das Scythe-Lüftergitter an die passende Stelle zu verlegen, an den Lüfter vom Kühler.
Diesen befestige ich mit 4 gekürzten M3 Schrauben und 4 Hutmuttern, wobei ich vorher noch etwas von den Lüfterklemmen abknipsen musste, da sonst die Schrauben nicht ganz gepasst hätten. Was ein halber Millimeter doch ausmachen kann.
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Schritt 3: Die Seitenscheibe Teil 1

Wie bereits erwähnt musste die originale Seitenscheibe weichen, da die Lüfterbohrung dank des Scythe Muggen keinen Zweck mehr hatte und nur ein unschönes Loch war.
Leider sieht man es der Scheibe auch an, dass sie schon eine ganze Weile "in Betrieb" ist und hat entsprechend einige Kratzer abbekommen. Eventuell werde ich die Vorderseite mit 1000er Schleifpapier mal abschleifen und dann polieren, damit die ganzen Kratzer weg sind.
Zur Motivwahl kann ich eigentlich nur sagen, dass das ein starker Krampf wahr. Bis ich endlich das Artwork der Band Eisbrecher (an dieser Stelle einen herzlichen dank für dieses geile Motiv) entdeckt hatte habe ich ca. 7 Tribals und Motive ausgesucht und dann wieder verworfen. Erst bei dem Artwork habe ich gedacht "Das ist es, dass kommt drauf!".
l000.jpg
Dazu habe ich das Foto mit Gimp korrigiert, damit das Artwork durch die Perspektive nichtmehr verzogen ist, habe es dann passend ausgedruckt.
Als nächstes habe ich dann die Rückseite der Seitenscheibe wieder mit Malerkrepp abgeklebt, wobei ich eventuell die Bahnen nicht hätte überlappen lassen sollen. Das war beim Ausschneiden nicht gerade förderlich.
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Danach wurde das Motiv ausgerichtet und aufgeklebt. Auch hier kann ich empfehlen: Nehmt unter keinen Umständen Tesafilm zum Aufkleben bzw. zum Verbinden mehrerer Blätter. Mit dem Cuttermesser hatte ich an diesen Stellen besonders Probleme, was sich auch beim nächsten Teilschritt bemerkbar gemacht hat.
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Nachdem alle Kanten mit dem Cuttermesser nachgezogen waren habe ich den Ausdruck entfernt und die feinen Linien noch einmal nachgeschnitten. Hier kommen die beiden zuvor erwähnten Probleme hinzu: Durch den Tesafilm war das Malerkrepp teilweise nicht einmal angeritzt und die Überlappungen haben dann beim Abziehen auch Probleme gemacht.
Irgendwann war auch das dann Überstanden und zum Glück hatte ich bisher keine großartigen Fehler gemacht, mit denen ich garnicht leben könnte. (Sonst wär eine neue Scheibe fällig gewesen.)
22.JPG
Nun habe ich das Bimsmehl genommen (Welches ich übrigens seit über 15 Monaten schon habe...Motivwahl und so weiter...) und habe es im trockenen Zustand mit einer Zahnbürste kreisend auf den zu schleifenden Flächen gerieben. Das Malerkrepp hat den Vorteil das es gut hält und kaum etwas kostet. Übrigens hatte ich auf einem kleinen Teststück einen Vergleich zwischen trocken Schleifen und nass Schleifen angestellt. Der einzige Unterschied am Ende war, dass das Nassschleifen mehr sauerei verursacht hat.
Nachdem alle Teile schön gleichmäßig geschliffen waren habe ich die Scheibe kurz unter Wasser gehalten und dann mit einem Fön getrocknet, um zu sehen ob noch eine Stelle nachgeschliffen werden muss.
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Zwar wollte ich ursprünglich die Konturen mit dem Dremel leicht nachfresen, jedoch hat das Original gegenüber den Aldi nachbauten einen entscheidenden Nachteil. Bei 10.000 Umdrehungen die Minute (Minimum bei dem Teil was ich habe) schmilzt das Plexiglas nurnoch...egal was für einen Aufsatz man nimmt.
Danach einfach das restliche Malerkrepp auch abziehen und noch einmal gut abwaschen und abtrocknen und fertig ist die Seitenscheibe.
Wenn man ganz genau schaut sieht man zwar ein paar kleinere Fehler, aber für den ersten Versuch und für ein recht großes Motiv finde ich das Ergebnis sehr gut.
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(Bei dem linken Bild sind schon die Bohrungen für die LED's zu sehen, welche später kommen.)
Übrigens braucht man nur sehr wenig Bimsmehl, ich habe noch keine Ahnung was ich mit dem restlichen Kilo mache.
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Schritt 3 ist nun auch abgeschlossen, wobei noch die Beleuchtung mit LED's aussteht. Ich habe jetzt zwar schon die Bohrungen für die 20 LED's gesetzt, jedoch muss ich das Ganze noch fertig ausfräsen, die LED's einkleben, verlöten und dann testen. Wasn Spaß...
 
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Vielen dank dafür, aber ich denke wirklich interessant wird es erst wenn ich die ganzen Teilbaustellen fertig mache und dann zu den Kabelleitungen komme. Kupferrohre sind wahrscheinlich nicht ganz üblich ;)
 
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So, dann werde ich mal den nächsten Schritt hier schreiben. Hier muss ich mich leider entschuldigen, ich finde irgendwie zu dem Thema nur noch 3-4 Bilder. Aber ich denke es sollte trotzdem reichen. Wenn irgendetwas unklar ist bitte nachfragen damit ich darauf genauer eingehen und ggf. eine Skizze machen kann.

Schritt 4: Die Abdeckung für die Kabel auf dem Gehäuseboden und das Abkanten Teil 1

Da ich es recht unschön finde wie viele Kabel einfach auf dem Gehäuseboden liegen habe ich überlegt, dass man ja eigentlich auch einfach aus Alublech eine Abdeckung bauen könnte. Das die Festplatte dann in das Ding auch noch eingesenkt wird könnte für einen schönen Effekt sorgen denke ich. Da die festplatte entkoppelt werden soll habe ich mir ein Scythe Himuro gekauft. Die beigelegten Gummiblöcke mit welchen dieser normalerweise im Laufwerksschacht befestigt wird werde ich später auf den Boden setzen. Dazu aber später mehr. Hier noch ein Bild von dem Teil (Werde ich bei gelegenheit neu machen):
29.JPG
Also zunächst wieder das Alublech mit meinem Lieblingszeug abgeklebt (ja, Malerkrepp ;)) und dann angefangen die notwendigen Konturen einzuzeichnen. Als Höhe habe ich 1,5 cm genommen, wobei ich beim Abkanten und Einpassen festgestellt habe das 2 bis 2,5 cm der Sache auch keinen Abbruch getan hätten.
Nachdem ich also alles aufgezeichnet hatte (Das mit den 1mm habe ich erst später bemerkt was mir noch ein kleines Problem bescheren wird) habe ich das Ganze mit der Flex ausgeschnitten und die feineren Sachen wieder mit der Trennscheibe des Dremels gemacht. (Auch das Entgraten klappt damit ganz gut.)
26.JPG
Nun stand ich vor dem nächsten Problem: Wie kantet man am besten das Ganze ohne Abkantbank ab? Zwar ist es nur 1mm Alublech, jedoch hat auch das seine Tücken. Nach einigem Testen bin ich dabei geblieben, dass Holzbalken eine gute Methode sind. Auf den Holzbalken also noch eine Eisenschiene geschraubt, damit man das Blech auch gut fixieren kann und dann das Ganze mit Schraubzwingen gesichert. Dann vorsichtig und gleichmäßig die Kante mit den Fingern über die Holzkante knicken und am Ende das Ganze mit einem Gummihammer (Ich nenn das Ding übrigens auch gerne Gummihamster, kA wieso.) gut festschlagen, damit man eine gleichmäßige Kante bekommt. Außerdem sollte man beachten, wenn man sich wie ich mit einem Holzbalken behilft, das die Kante nicht ganz genau wird und man lieber einen Milimeter mehr Platz zu anderen Objekten (z.B. Gehäuse) einplanen sollte.
27.JPG
Durch die vielen Kanten war es irgendwann verdammt schwer noch weiter abzukanten, doch auch da Hilft die Flex und der Holzbalken. Mit der Flex passend Rillen in den Balken schneiden, damit dort die bereits abgekanteten Stücke reinpassen und man wieder die Kante nutzen kann. Bei sehr kleinen Sachen geht auch eine Sanitärzange. (Keine Rohrzange, da diese ja keine flachen Backen hat und man somit keine gleichmäßigen Knick bekommt.)
Als alles abgekantet war habe ich versucht das Ganze in den Boden einzusetzen, wobei das wegen den bereits erwähnten 1mm nicht ganz klappte. Daher habe ich mich entschieden die Stücken rechts und links der Festplatte abzutrennen und diese später anderweitig zu befestigen. Dies erlaubt ein leichteres einsetzen in den Gehäuseboden und man kommt später auch einfacher an die ganzen Kabel. Da ich das Teil eh schwarz lackieren lassen will wird man wohl auch die Schnitte nicht mehr allzu stark sehen.
Hier ein Bild dazu:
SL732772.JPG
Man erkennt deutlich die beiden Schnitte mit denen ich ein großes und 2 kleinere Teile bekommen habe. Außerdem sieht man hier auch schon die Aussparungen für das Motherboard zu denen ich jetzt komme.
Danach kann man die Bleche nach und nach anpassen, je nachdem wo man Aussparungen benötigt. Bei mir ist das vor allem bei einigen Schrauben, den Öffnungen für die Haken des Seitenteils und bei den Anschlüssen des Motherboards nötig. Hier hätte es sich wie oben angedeutet besser gemacht 2 bzw. 2,5 cm zu wählen, da dann der USB-Stecker und die anderen Kabel am unteren Rand komplett verschwunden wären, aber es wird auch so gehen.
Eigentlich hatte ich geplant die 3 Stücke irgendwie dann miteinander zu fixieren, damit diese nicht verrutschen können, jedoch ist dies bisher nicht nötig gewesen da die Festplatte dem ganzen etwas Halt gibt.

Schritt 5: Der Umbau des Disketten- & Festplattenschachtes

Da ich eventuell irgendwann einmal einen Kartenleser oder ähnliches einbauen will, aber auch gleichzeitig den Festplattenschacht entfernen muss, habe ich mich entschieden das Teil passend zu kürzen, abzukanten und dann wieder einzubauen. (An dieser Stelle vielen Dank an meinen Vater, welcher mir mit der Flex öfters geholfen hat da er mit dem Teil mehr Erfahrung hat und dadurch sehr genau Sachen abtrennen kann.) Hier musste vor allem zum Abkanten die Pfalz abgetrennt werden, was natürlich möglichst exakt geschehen sollte.
28.JPG
Zum Abkanten habe ich dann wegen der kleinen Laufwärksträger wieder ein paar Schlitze in den Holzbalken setzen müssen, da ich diese nicht beschädigen wollte. (Dabei immer aufpassen das hinter der Flex bzw. dem Dremel niemand steht da Teilweise Holzklümpchen wegfliegen können!) Da der neue Boden noch zusammengehalten werden muss, muss es natürlich so geplant werden das die beiden abgekanteten Enden etwas über die Mitte hinaus gehen.
32 (2).JPG
Dann kann man das mit etwas Malerkrepp (bis hier hin habe ich noch nicht einmal eine halbe Rolle verbraucht :ugly:) zusammenkleben, anzeichnen und dann bohren. Beim Bohren macht es sich gut einen Holz-"Balken" unter zu legen, damit das Metall sich nicht wegbiegen kann.
30.JPG
Nachdem man dann alles mit dem Dremel bzw. einer Metallpfeile etwas begradigt und entgratet hat kann man das Malerkrepp entfernen und die Schrauben anbringen.
31.JPG 32 (1).JPG
Man sieht das ich die Kanten noch nicht fertig abgefeilt habe, aber das werde ich am Ende eh noch einmal machen müssen bevor es dann irgendwann mal ans Lackieren geht.
Es ist noch geplant um den Laufwerks- und Diskettenschacht ein rautenförmiges Lochblech zu legen, damit die späteren Enden der Kabelführungen sowie die Laufwerke etwas verdeckt werden.

E: Hier noch das Bild, wie das ganze dann eingebaut ausschaut:
SL732784.png

Am Ende möchte ich noch anmerken das ich weiterhin noch einige Schritte offen habe die ich zu beschreiben habe bis ich am aktuellen Stand angekommen bin, jedoch ist das doch einiges an Arbeit das alles wieder aufzuarbeiten. Aber ich hoffe das wird besser wenn ich dann erst einmal am aktuellen Stand angekommen bin und es dann wirklich ein Langzeittagebuch wird.

Somit bleibt mir nurnoch zu sagen:
Danke an alle die sich das Tagebuch hier angeschaut haben und es eventuell weiter verfolgen werden. Außerdem würde ich mich sehr über einige Rückmeldungen von euch freuen.

MfG
Dunkel
 
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wirklich eine feine arbeit die du leistest:daumen:
 
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Schritt 6: Eine neue Front muss her (Gitter und Klappe) Teil 1

Da ich die Front zum Teil nach 3 Jahren einfach nur noch hasse (Die Silbernen Streifen und das Dreieck sehen nicht mehr gut aus) kommt dies nun als nächstes dran. Da ich das Meshlüftergitter nicht mehr benötige (Habe einen neuen Filter drauf gebaut, dazu aber später mehr) Habe ich mich entschieden die Lücken von den silbernen Teilen damit zu schließen. Das sieht dann in etwa so aus:
SL732712.JPG
(Das Foto von dem Lüftergitter ist leider sehr unscharf geworden, weswegen ich dies hier nicht posten möchte. Jedoch sollte hoffentlich klar sein was für eines ich meine.)
Nachdem ich das Gitter dann mit einer Blechschere passend zugeschnitten habe kleben die Teile erst einmal noch am Gehäuse, da ich die noch nicht befestigen kann/möchte.
Weil hinter dem silbernen Dreieck noch ein Display war und ich die Gitter anschließend indirekt beleuchten möchte muss ich folgende Aussparungen irgendwie auffüllen:
SL732721.JPG
Hier kommt mir zu gute das ich für meine beiden DVD-Laufwerke einen Stealthmod bauen möchte und dafür die Haken abgesägt werden müssen:
SL732714.JPG
Die abgesägten Teile klebe ich mit Heißkleber passend ein, damit ich die mit dem Dremel passend zuschneiden bzw. schleifen kann:
SL732724.JPG
(In der Miniaturansicht erkennt man es eventuell eher als im großen Bild...)
Danach habe ich mit einem Edding die ungefähre Linienführung aufgezeichnet, an der ich mich dann ein wenig orientiert habe. Hier hätte sich ein Folienstift besser gemacht, da die Linie damit feiner ist, aber man muss halt nehmen was man da hat. Außerdem sollte man sich nicht zu stark an der Linie orientieren sondern mit dem Finger ab und an die Kurve nachfahren, dann merkt man sehr schnell wo man noch einmal nacharbeiten muss. Das Endergebnis sieht wie folgt aus:
DSC_2537.jpg DSC_2536.jpg

Bei der Frontklappe hatte mich nach einer Weile der Schließmechanismus gestört (mit einem Haken), weswegen ich diesen abgesägt und durch 2 kleine Magnete ersetzt habe.(Dies geschah schon lange vor dem Tagebuch) Jedoch sind diese ein wenig zu klein weshalb ich die noch einmal durch Neodymmagnete ersetzen werde. Weiterhin hängt die Tür inzwischen ein wenig schief, da ich die schlechte Angewohnheit habe meine Beine auf die Schreibtischplatte zu legen und dabei ab und an abrutsche. Dadurch knallen diese auf die (meistens) offene Gehäuseklappe, was das Teil aber erstaunlich gut verkraftet hat. Um die kleine Plastiktürange durch 2 Eisengelenke auszutauschen muss ich diese und den kleinen Plastikzylinder, der unten als Führung diente, abtrennen und dann abschleifen:
SL732728.JPG SL732729.JPG
SL732730.JPG SL732731.JPG
(Natürlich wieder mit der Trennscheibe, womit denn auch sonst? :ugly:)

Als dies erledigt war ging es an das große Testen. Dafür habe ich die neuen Türangeln mit Panzertape festgeklebt, bis diese einigermaßen gut passten und die Tür wieder richtig schließt.
SL732732.JPG
(Zugegeben, hier noch mit Malerkrepp, aber das war hier ein einziges mal nicht die passende Wahl...)
An der Frontklappe musste ich kleine Aussparungen schaffen, da sonst der Drehpunkt der Tür nicht weit genug am Rand gewesen wäre und diese dann mit dem Rahmen kollidiert wäre.
SL732733.JPG
Danach habe ich mit einem kleinen Bohrer vorsichtig Punkte gesetzt wo die Schrauben später sitzen sollen, die Türangeln danach wieder entfernt und dann mit einem 3mm Bohrer die Löcher für die M3 Schrauben gebohrt. Natürlich habe ich nicht vorher bedacht das auf der Rückseite kleine Plastikstützen und auch die ehemaligen Haken sind.
SL732744.JPG
Die kleine Stütze habe ich rausgetrennt (...ratet mal womit. Tipp: Es war nicht das Malerkrepp :D) und bei dem Haken hatte ich Glück das ich ziemlich genau die Mitte getroffen habe. Daher werde ich am Ende dort nur einen kleinen Klecks Kleber reinsetzen, dann hält auch die letzte Schraube richtig. Ein scharfes Bild von dem Resultat werde ich sobald möglich nachreichen, auf den vorhandenen Bildern ist einfach nichts zu erkennen und ich habe derzeit die Klappe auch noch zugeklebt.

E2: Hier mal ein Bild wie die Scharniere eingebaut aussehen:
DSC_2539.jpg DSC_2540.jpg
Es fehlt weiterhin noch eine Schraube, da ich die einfach noch nicht eingebaut/geklebt habe. Das folgt erst später.

Das soll es für heute erst einmal gewesen sein, den nächsten Beitrag werde ich dann wahrscheinlich am Wochenende schreiben.

E: Da ich leider Windoof neu aufsetzen muss wird es wahrscheinlich nichts mit dem nächsten Beitrag dieses Wochenende x.x

MfG
Dunkel

E2: Bilder 5,6,14,15 in besserer Qualität hochgeladen.
 
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Da der nächste Beitrag durch das notwendige Neuaufsetzen von Windows am Wochenende leider nicht machbar war möchte ich heute zumindest einmal eine kleine Vorschau auf das geben, was ich noch alles geplant habe. Wie immer gilt: Nur lesen wen das interessiert :D
(Übrigens füge ich gleich noch im letzten Beitrag ein Foto von der Klappenaufhängung ein, wie sie derzeit aussieht.)
15m² reichen auch um Sachen gut verschwinden zu lassen. Deshalb musste ich mal schnell einige Sachen neu skizzieren.

1) Bedienpanel auf dem PC (Ausführlicher Beitrag folgt)
Da ich die Schalter etc. für den PC an einer Stelle bündeln möchte habe ich mir aus dem restlichen Alublech einen kleinen Aufbau gebogen, welcher an der schrägen Vorderseite das Panel hat. Da drauf kommt dann passend meine externe Festplatte, die Kabel dafür möchte ich durch das Gehäuse verlegen und nur an der Seite kurz rauskommen lassen.
Hier mal das geplante Panel:
3.jpg
Für die, die meine Schrift nicht lesen können:
Starttaster/ Power LED
Resettaster mit HDD-LED
Taster für die 2 Laufwerke (mit Arbeitsled)
An/Aus Schalter für Kaltlichtkathoden
An/Aus Schalter für die 5 Lüfter
Temperaturdisplay
Lüfterregler mit LED's, die den Reglerstand zeigen
Front USB

Die 6 Taster und Schalter werden als Druckteil eine LED haben, bei der ich die Beine abgeknickt und einen kleinen Klecks heißkleber draufgetan habe. Für die normalerweise blinkenden LED's baue ich einen Kondensator dazu, damit die in ein angenehmeres Pulsieren übergehen. Das habe ich schon an der HDD-LED versucht, und es klappt wunderbar.
DSC_0002.jpg
Es handelt sich hierbei um einen 220µF Kondensator und 3 in Reihe vor die LED geschaltene Widerstände. (Wenn ich mich recht erinnere müssten das pro Widerstand ca 420 Ohm sein.)
Für die Anzeige des Regelstandes habe ich schon die Teile bestellt, werde das mal zusammenlöten und testen. Hier schon einmal vielen dank an SPIRITus-96 für den Bauplan.

2.)Befestigung der Bodenplatte
Da die Bodenplatte nur aus 1mm dünnen Aluminium besteht muss ich sie irgendwie befestigen und auch abstützen.
Derzeit habe ich mir kleine L Profile gebogen, die ich unter die Platte gesetzt habe, aber das erschwert die Kabelführung und fixiert die Platte auch nicht.
Daher habe ich mir überlegt M4-Schrauben durch den Gehäuseboden und die Bodenplatte zu schrauben, über der Bodenplatte kommen M4-Hutmuttern, unter der Platte eine normale Mutter und gegebenenfalls eine kleine Metallhülse, wobei diese durch die Mutter überflüssig wird. Auf dem Gehäuseboden sitzt natürlich auch noch eine Mutter, sonst ist der Spaß recht sinnfrei. Das ganze sieht dann etwa so aus:
1.jpg

3.)Kabelführungen
Da ich den Kabelwust in meinem Gehäuse hasse und das natürlich auch nicht sonderlich schön ist möchte ich die Kabel durch 18mm Kupferrohre führen, welche mit Profilstücken abgewinkelt werden. (Bild erspar ich mir, nen Rohr hat sicherlich jeder schon einmal gesehen, oder?)
Für die Rohre, welche in die Bodenplatte gehen (z.B. das für die SATA-Kabel) habe ich mir überlegt einen Teil der großen Nieten (welche ich irgendwann einmal gekauft hatte, aber nie gebrauchen konnte) in die Bodenplatte einzulassen, damit die Kupferrohre darin schön verschwinden. Das sollte dann etwa so aussehen:
Nieten:
31-05-12_2043.jpg 31-05-12_2044.jpg 31-05-12_2045.jpg
Plan:
2.jpg

Die Profilstücke werde ich mit Industriekleber verkleben und die ganzen Kupferteile dann mit Klarlack bestreichen, damit diese nicht anlaufen und weiterhin schön glänzen. Einziges Problem welches ich noch habe: Wie und wo befestige ich die Kupferrohre? Eventuell an der Aluplatte, welche hinter die Rohre soll um die Überschüssigen Kabel dahinter zu verstecken (Ja, das Gehäuse hat sowas leider nicht)

Mit dem Metallkleber kann ich eventuell auch das Frontmesh ausbessern, werde ich bei gelegenheit mal testen. Dafür muss ich ja nicht den PC zerlegen:)

Das soll es erst einmal wieder gewesen sein, ich möchte ja nicht alles schon verraten.
Ich hoffe ich konnte das Projekt doch noch für einige schmackhaft machen und wünsche einen angenehmen Abend.

MfG
Dunkel
 
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AW: [Langzeittagebuch] Umbau und Erneuerung eines Apevia X-Plorers - Was noch in Planung ist

Sieht vielversprechend aus, vorallem wird hier gebastelt, das gefällt!

Gutes Gelingen und viel Spass!

:daumen:
 
AW: [Langzeittagebuch] Umbau und Erneuerung eines Apevia X-Plorers - Was noch in Planung ist

Heute ist endlich die Lieferung von Conrad gekommen, jetzt kann ich mal versuchen die Reglerschaltung zu löten.
02-06-12_1735.jpg
Allerdings weiß ich noch nicht so recht wie ich die kleinen Verstärker löten soll, da die schon pervers klein sind...Ich denke am schnellsten wird es gehen wenn ich mir etwas suche was ich zwischen die einzelnen Beinchen klemmen kann, damit keine Brücken entstehen.
02-06-12_1736.jpg

Übrigens darf ich auch gleich noch den Taster für den Systemstart neu löten, aber der Lötkolben ist so weit unten in der Werkzeugbox...da nehm ich doch lieber einfach das hier:ugly::
02-06-12_1734.jpg
 
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AW: [Langzeittagebuch] Umbau und Erneuerung eines Apevia X-Plorers - Die E-Teile sind endlich da

Wünsch dir viel Spaß bei dem Löten der kleinen Teilchen. Super Sache um sich zu verbrennen ;)
 
AW: [Langzeittagebuch] Umbau und Erneuerung eines Apevia X-Plorers - Die E-Teile sind endlich da

Der Beitrag jetzt hätte schon letztes Wochenende kommen sollen, aber leider musste ich ja mein System neu aufsetzen...Dafür kommt er aber jetzt endlich!

Schritt 7: Die Veränderung der Lüfter
öffnungen


Als nächstes möchte ich jetzt mal auf die Veränderungen für die Lüfter zu sprechen kommen.
Folgende Dinge mussten gemacht werden:
-Toplüfter von 80mm auf 120mm erweitern
-Vorne bei den beiden Lüftern(2x 80mm) das komische Lochgitter entfernen, um den Luftdurchfluss zu verbessern
-Hinten für den 120mm Lüfter das selbe in Grün

Probleme hierbei waren vor allem folgende:
-Die Ausrichtung des Toplüfters. Wenn dieser falsch plaziert wird kollidiert er mit dem Netzteil oder ist nicht mehr mittig.
-Das Ausschneiden der Lüfteröffnungen. Was nimmt man hier? Trennscheiben vom Dremel? Bohrkronen? Oder doch einen Nibbler (Nicht das Viech aus Futurama)?
-Wie bekommt man das ganze möglichst rund?

Zur Ausrichtung des Toplüfters habe ich erst einmal das obere Blech mit Malerkrepp abgeklebt und dann angefangen den neuen Lüfter da drauf auszurichten. Wie bereits angeschnitten ist das Problem der schmale Abstand zwischen Netzteil und Laufwerk. (Wobei ich inzwischen gemerkt habe, dass das Laufwerk eh einen Slot tiefer muss, da dieses durch den Stealthmod weiter in das Gehäuse rein muss und somit nicht mehr genug Platz für den 120mm Lüfter wäre. Als ich alles gut ausgemessen hatte, habe ich den Lüfter erst einmal oben drauf fixiert (Ratet mal mit was...) und das sah dann so aus:
SL732687.JPG
Dadurch konnte ich mit einem Stift auf dem Malerkrepp sowohl die Bohrungen als auch die Lüfteröffnung einzeichnen. Um sicher zu gehen hatte ich danach noch einmal das Lüftergitter drauf gelegt und verglichen. Die anderen Öffnungen habe ich auch mit dem jeweiligen Lüftergitter eingezeichnet.
Ursprünglich wollte ich die Lüfteröffnungen mit Bohrkronen ausschneiden, jedoch ist das ziemlich schief gegangen. Zum einen gibt es nicht genau 80mm und 120mm als Bohrkrone (Das was dem am nächsten kommt ist 78mm und 114mm) Die Bohrkronen (welche eigentlich auch durch Stahl kommen!) haben das Gehäuseblech zwar angekratzt und ziemlich erhitzt, aber das einzige wirkliche Ergebnis waren die lustigen Brandkreise auf der Holzunterlage und dem Malerkrepp. (Hier rechts)
SL732738.JPG
Darauf hin hatte ich mit dem Nibbler einige Tests an ziemlich starken Blech gemacht, was zwar lustige Metallhalbmonde ergeben hat, aber viel zu ungenau für die Lüfteröffnungen war. Somit blieben mir als einzige Möglichkeit also noch die Trennscheiben des Dremels.(Auf Höhrschutz und Schutzbrille achten! Die Methode ist echt verdammt laut und es fliegt viel umher.) Dafür habe ich zuerst einen Großteil des überflüssigen Bleches grob ausgeschnitten und dann vorsichtig alle paar mm eine Kerbe bis zum eingezeichneten Kreis eingefräst.(Die Fräsungen kann man ansatzweise noch beim rechten Loch in Bild 3 erkennen.)
SL732739.JPG SL732740.JPG SL732742.JPG
Diese habe ich dann mit einer Trennscheibe auch noch entfernt und dann das ganze noch vorsichtig entgratet. Bei dem Toplüfter steckt der Staubfilter quasi in der Öffnung, deswegen musste ich diese noch weiter anpassen bis auch das gepasst hat. Danach per Hand noch mal mit der Eisenpfeile über den Rand und das Ergebnis kann sich sehen lassen:
SL732770.JPG
Daheim habe ich dann das Gehäuse erneut zusammengeschraubt und die Lüfter angebaut. Natürlich (wie soll es auch anders sein) hatte ich bei meiner Einkaufstour im Baumarkt nur 30mm M4 schrauben gekauft, welche ein kleines Stück zu kurz sind. Das habe ich aber zum Glück früh genug bemerkt und mir noch 40mm M4 besorgt. Diese wiederum sind etwas zu lang (Murphys Law und so weiter :ugly:), weshalb mal wieder die Methode mit den 2 Muttern und der Trennscheibe zum Einsatz kam. Das ergebnis sieht dann so aus:
Seitenscheibe.JPG Hecklüfter.JPG Frontlüfter.JPG Toplüfter.JPG
Bei den Lüftern, bei denen der Schraubenkopf im Lüftergehäuse steckt, habe ich noch mit einem Senkbohrer die Bohrung angesenkt, damit der Schraubenkopf nahezu vollständig im Lüfter steckt, was mir aber nicht neue Bilder wert ist (Ja, die sind ein wertvolles Gut!)

Somit ist auch der Punkt von der Liste zu streichen und ich merke gerade das mir langsam aber sicher die bereits ausgeführten Schritte ausgehen und ich jetzt mir wohl wirklich was einfallen lassen muss, wie ich den PC arbeitsbereit lasse und gleichzeitig am Gehäuse weitermachen kann. Hat da jemand eine Idee? Mir würde spontan einfallen die Teile aus dem Gehäuse zu nehmen und dann vorsichtig im Schreibtischfach für den Pc zu lagern, damit der weiterlaufen kann. Hat da jemand schon Erfahrung mit? Würde mich sehr über Empfehlungen freuen.

Grüße an die Leute die den Quatsch von mir bis hierhin durchgelesen haben, ihr rockt! :daumen:

Grüße
Dunkel

P.S.: Ich bin eben noch über ein Bild von dem eingebauten Diskettenschacht gestolpert, werde den gleich mal in Schritt 5 einbauen.
 
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AW: [Langzeittagebuch] Umbau und Erneuerung eines Apevia X-Plorers - Die Arbeiten für die Lüfter

So, langsam aber sicher wird dieses tagebuch zu einem Echtzeittagebuch werden, nach dem Post hier kommt maximal noch ein rückblickender Post, dann bin ich auf dem aktuellen Stand. Also los geht's

Schritt 8: Erstellung des Kontrollpaneels Teil 1

Wie bereits geschrieben möchte ich möglichst alle Schalter, Regler und Leuchten des PCs an einer Stelle gebündelt haben, weshalb ich mich entschieden habe aus dem Alublech (Welches schon bei der Bodenplatte zum Einsatz kam) einen Aufbau zu erstellen, auf dem dann später auch die externe Festplatte platz findet. (Das vor allem, da Windows mit dem 3m USB 3.0 Kabel irgendwie Probleme zu haben scheint und bei der Festplatte nur ein recht kurzes dabei war. Ist irgendwie eh praktischer das ganze auf dem PC zu haben, gibt mehr Platz auf dem Schreibtisch.)
Zunächst habe ich mir dafür erst einmal ein paar Gedanken gemacht, wie das ganze aussehen soll und was es "können" muss.
Meine erste Idee wäre ein einfacher Kubus gewesen, jedoch erschien mir dies zu plump. Des weiteren hätte ich dann auch wieder das Problem mit der Sichtbarkeit des Temperaturdisplays gehabt.
Daraus folgte dann der Gedanke, dass das Bedienfeld einen Winkel von ca 45° haben sollte, damit man das Display gut sehen kann. Also kam ich zu dem Schluss die Vorderseite schräg zu machen, den Rest dann aber Kubus-förmig zu lassen.
Das nächste Problem war dann die Anordnung der ganzen LEDs, Taster und so weiter. Erst wollte ich 2 Vandalismustaster einbauen, die waren mir dann aber doch zu groß und zu teuer. Daraus entstand dann die Idee eine LED in das Bedienpaneel zu setzen und dahinter dann den Taster oder Schalter, damit man auf die LED drücken kann um die Funktion auszuführen. (Beispielsweise das Öffnen der Laufwerke. An dieser Stelle möchte ich kurz einen Einschub machen: Ich hatte zunächst geplant die Frontklappe mit den Laufwerken zu koppeln, was mir dann aber doch ein wenig zu aufwendig geworden wäre. Dafür hätte ich unter anderem einen Öffnungsmechanismus gebraucht, welcher mit den Laufwerken gekoppelt wäre. Dieser hätte aber auch beachten müssen das ich 2 Laufwerke auf hab usw. usw. Kurzum war mir das dann doch etwas zu aufwendig.)
Den Entwurf habe ich dann wieder mit Malerkrepp auf das Blech gebracht und das ganze dann mit der Flex und dem Dremel zurecht geschnitten:
SL732767.JPG SL732771.JPG
(Beim 2. Bild sieht man noch ein Teil der Bodenplatte, welches ich neu erstellen musste, da das alte einige Fehler aufgewiesen hat.)
Wer die genaue Belegung des Frontpaneels wissen möchte sollte hier schauen, da hatte ich das Ganze erklärt.

Als nächstes habe ich die Kanten dann wieder passend am Holzbalken abgekantet, Wobei ich nach und nach dann zu einer Sanitärzange übergegangen war, da es doch sehr schwierig ist U-Profile, welche auch noch aneinander ecken, an einem Holzbalken zu bekommen.
SL732778.JPG SL732779.JPG SL732780.JPG SL732781.JPG

Für das Frontpaneel sind vorne 2 rechteckige Aussparungen erforderlich, welche ich dann wieder vorsichtig mit dem Dremel eingefräst habe und dann mit einer Metallfeile passend gefeilt habe. Danach habe ich dann noch den Rest abgekantet, so dass es dann wie folgt aussah:
SL732782.JPG

Da das Aluminiumblech ja ein sehr weicher Werkstoff ist habe ich mir dann noch aus einer Metallleiste (Fragt bitte nicht was für ein Material, die habe ich im Schuppen gefunden und dann einfach weiterverarbeitet.) 5 Streifen geschnitten, welche ich von innen dann in den Deckel kleben werde. Dies hat zur folge das der Deckel sich nicht mehr einbiegen kann, wenn mal eine etwas größere Last auf diesem liegt. (Und wenn sich das ganze Teil doch verbiegt wäre eh ein neues nötig gewesen.:ugly:)
SL732783.JPG

Ich sehe gerade das ich leider zur Matheübung in die Uni los muss, ich werde dann noch nachher hier kurz darauf zu sprechen kommen wie ich die Festplatte in den Boden eingelassen habe. Bis dahin alles gute und die üblichen Abschiedsfloskeln ;)

E:
So, die Matheübung ist überstanden, ich fühle mich wieder in der Lage hier weiter zu machen, also legen wir doch gleich mal mit der Lagerung der Festplatte los:

Schritt 9: Lagerung der Festplatte auf dem Gehäuseboden

Wie ich ja schon geschrieben hatte möchte ich die Festplatte im Scythe Himuro nicht unter den Laufwerken, sondern auf dem Gehäuseboden befestigen. Dazu hatte ich in der erstellten Bodenplatte die Aussparung gebaut, wegen welcher es nötig war die Platte in 3 Teile zu zerschneiden. (Hat aber den Vorteil das man die später leichter entfernen kann, wenn mal was gebaut werden muss.)
Eigentlich wird die Himuro ( oder das Himuro? Ach wer weiß...) ja mit 4 Gummiblöcken an den Seiten in dem Schacht befestigt. Ich habe mir allerdings überlegt diese Gummiblöcke auf den Gehäuseboden zu schrauben, und dann die Festplatte darauf zu lagern. Die Metallrippen am Gehäuseboden haben zum Glück annähernd die selben Maße wie die Seitenrippen, so dass das ohne größere Probleme klappt.
Das wirkliche Problem ist eher die Bohrungen für die Blöcke richtig zu platzieren, damit die Festplatte dann auch richtig passt. Ich hatte erst versucht den Umriss der Blöcke mit Edding auf dem Boden aufzumalen und dann daraus die Stellen für die Löcher zu ermitteln, was aber nicht wirklich geklappt hat. Ich habe es dann mit einer Schablone gemacht, in der die beiden Löcher pro Fuß eingezeichnet waren und habe diese dann auf den Boden geklebt. (Also erst die Schablone auf die Gummifüße gelegt, die Festplatte dann eingesetzt und dann die Schablonen festgeklebt.) Das ging ausreichend gut, wodurch ich nur kleinere Anpassungen machen musste bis die Blöcke auch wirklich richtig positioniert waren.
SL732801.JPG
Jedoch entkoppeln die Gummiblöcke mit dieser Methode nurnoch bedingt, da ich die Schrauben entsprechend fest anziehen musste. Ich denke ich werde mal testen ob das besser wird, wenn ich noch eine dünne Gummischicht unter die Blöcke packe, wodurch zwar die Festplatte etwas höher ist, aber das sollte zu verkraften sein. (Hoffe ich...)
Wenn ich die Bodenplatte auch noch einlege sieht das ganze dann so aus:
SL732803.JPG SL732800.JPG SL732802.JPG
Auf alle fälle finde ich, dass es so verdammt gut aussehen wird. Eventuell werde ich hier auch noch ein wenig Beleuchtung einfügen, aber das werde ich erst ganz am Ende entscheiden.


Ich könnte jetzt noch von der ersten Version der "Bodenplattenabstützung" schreiben, aber ich denke das kommt dann wenn ich die Idee mit den Schrauben und den Hüllsen umgesetzt habe.
Weiterhin hatte ich noch die Slotblenden hinten durch welche von Lian Li ausgetauscht, aber das Bild ist extrem unscharf, weshalb ich euch das erspare. Es wird sich sicherlich jeder denken können wie die Blenden aussehen werden. Wenn gewünscht kann ich ja noch einmal Versuchen ein Bild davon zu erstellen, aber nur wenn ihr es ausdrücklich wünscht. :D

Hiermit bin ich dann also vom Datum her Ende März angekommen, wo die Semesterferien zuende waren, der PC wieder nach Thüringen transportiert wurde und ich bisher leider noch nicht wirklich viel an dem Case gemacht habe. (Mal von dem Test des Nachleuchtens der HDD-LED abgesehen.)
Hier noch 2 Bilder wie der PC zu diesem Zeitpunkt aussah:
SL732805.JPG SL732804.JPG

Ich habe mir heute zunächst einmal eine kleine Liste gemacht was ich alles machen kann ohne den PC vollständig zu zerlegen, wobei das meiste davon Löten ist. (Ich kann ja ganz viele Bilder machen wie ich die einzelnen Kabel löte :ugly:) Wirklich Zeit für das Casemodden werde ich (falls mich keine Firma für das 6-wöchige Praktikum will) erst ab mitte August haben, aber ich werde versuchen bis dahin trotz Prüfungen usw. noch ein wenig zu schaffen. Eventuell posten in der Zeit ja mal ein paar mehr Leute hier rein, damit ich mich gedrängt fühle weiter zu bauen.

Bis dahin
Dunkel

E: Hier noch ein besseres Bild vom Aufbau:
DSC_2523.jpg
 
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AW: [Langzeittagebuch] Umbau und Erneuerung eines Apevia X-Plorers - Die Lagerung der Festplatte (ab jetzt ein wirkliches Langzeittagebuch)

Schritt 10: Schaltung für die Anzeige des Lüfterreglers (Versuch 1)

Ich hatte mir ja überlegt eine Schaltung zu löten, welche anhand von 5 LEDs den Reglerstand meiner Lüftersteuerung anzeigt. Da ich keine genaue Ahnung hatte wie ich dies realisieren soll habe ich mich an Euch gewandt und zum Glück auch Tatkräftige Unterstützung bekommen. (Hier schon einmal vielen Dank an SPIRITus-96 und die anderen aus dem dazugehörigen Thread.)
Anfangs entstand erst einmal folgende Grundschaltung, welche dann mit hilfe einiger Infos (welche mir nach und nach entlockt werden mussten ;)) zu folgender Schaltung ausgebaut wurde: Klick mich!
Da ich jedoch schon die Teile bestellt hatte und bei der 2. Schaltung die Widerstände nicht mehr passten sind wir zu 12V mit angepassten Widerständen übergegangen. Somit musste ich mir nur ein paar Widerstände aus meinem Sortiment zusammensuchen. (Alte Geräte zerlöten hat halt doch Vorteile. Auch wenn man ewig nach den richtigen Teilen sucht und die Beinchen dann auch extrem kurz sind.)

Leider hatte ich mir die OP's als SMD-Chips bestellt, was durch die winzige Größe von 8x3mm und 7 Pins pro Seite dann doch etwas schwer zu löten ist. Daher habe ich überlegt zur Schonung der OP's (bei 6€ Versand von Conrad will man nicht unbedingt noch einmal bestellen müssen) Kabel an die Pins zu löten. Dafür habe ich die Pins mit einer Pinzette abwechselnd nach oben und unten gebogen um mehr Platz für die Lötstellen zu haben. Die finale Versionen sahen dann so aus:
DSC_0010.jpg DSC_0009.jpg
Später habe ich dann zur Stabilisation der Lötstellen die Chips mit Heißkleber ummantelt. Jedoch wäre dies sinnvoller gewesen wenn ich mir entweder die genauen Belegungen für die einzelnen Drähte markiert hätte oder die Sachen erst gelötet und dann ummantelt. So musste ich die Klümpchen vor eine Lampe halten und schätzen welcher Draht an welchen Pin geht. Aber dazu komme ich später.

Also habe ich zunächst die Bauteile auf die Platine gesteckt um erst einmal zu schauen wie ich alles am besten anordne.
DSC_0005.jpg
Dann habe ich nach und nach die Lötstellen erstellt. Für die Minus- und Plusleitung habe ich den Draht einer alten Spule genommen. Diese Drähte sind mit einem isolierenden Lack ummantelt, wodurch man diesen nur noch an den richtigen Stellen abfeilen muss um einen Kontakt herstellen zu können:
DSC_0011.jpg DSC_0015.jpg

Nachdem das alles verlötet war ging es daran meine Klümpchenchips (:ugly:) einzulöten.
DSC_0009 (2).jpg DSC_0018.jpg
(Beim 2. Bild kann man die Leitungen sehen wo jetzt die LEDs angelötet sind.

Ich habe dann noch die Leitungen zum Poti und zur Stromversorgung eingelötet und den Spaß dann getestet.
Positiv: Die Sicherung ist beim Testen schon mal nicht geflogen.
Negativ:
- Die zu regelnden Lüfter gehen nicht an
- Die LEDs machen nicht das was sie sollen: LED #1 lässt sich mit dem Poti an und aus stellen, wobei diese eigentlich selbst bei dem niedrigsten Einstellungswert leuchten sollte. LED #2 leuchtet überhaupt nicht und die LEDs #3 bis #5 leuchten permanent.

Ich hoffe SPIRITus-96 wird mir noch ein wenig weiter zur Seite stehen, damit ich die Schaltung doch noch hingebogen bekomme. Morgen noch einmal schauen ob ich irgendwo doch einen Draht an die falsche Stelle gelötet oder ob eine Lötstelle nicht geklappt hat.


Nachtrag: Die Lüfterregelung klappt doch noch, es war beim Output-Anschluss nur ein Kabel abgerissen. Jetzt nur irgendwie noch die Problematik mit den LEDs schaffen.

2. Nachtrag: Ich habe mich bei den LEDs geirrt. #5 klappt wunderbar, #1 bis 3 leuchten immer und #4 gar nicht. LED#5 hängt an einem seperaten OP, kann es sein das ich beim 1. irgendwie Vcc+ und Vcc- vertauscht habe?

3. Nachtrag: Jetzt klappt auch endlich die Schaltung. Wenn man statt 1kOhm Widerständen 10kOhm Widerstände verbaut kann es nichts werden. Wenn man dann auch noch die eine LED verkehrt herum einbaut wird diese auch nicht funktionieren. Jetzt muss ich nur noch rausfinden warum sich die Spannung am Poti verändert hat, auch wenn es derzeit trotzdem klappt.
Ich werde jetzt wohl alles so lassen wie es ist, es klappt ja immerhin;)
DSC_0004.jpg DSC_0006.jpg DSC_0009.jpg DSC_0010.jpg DSC_0015.jpg

Bis dahin einen schönen Abend bzw. eine schöne Nacht und ich sollte langsam wirklich mit der Prüfungsvorbereitung anfangen...
Dunkel
 
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AW: [Langzeittagebuch] Umbau und Erneuerung eines Apevia X-Plorers - Die Schaltung für den Lüfterregler...Jetzt klappt's! (17.06)

Es wird weitergehen

So,
nach langer Auszeit für dieses Projekt werde ich langsam wieder hier anfangen, da ich derzeit das 2. Projekt mangels Farbe nicht fortführen kann.
Eventuell war es auch ganz gut das ich mir (rein moddingtechnisch gesehen) mehr als ein halbes Jahr Auszeit gegönnt habe, da mir inzwischen einige Ideen total bescheuert vorkommen.
Der Aufbau in den das Bedienpanel später sollte passt nicht wirklich zum restlichen Case, auch wenn ich die Idee mit der Ablagefläche für ne HDD ganz witzig finde. Daher bin ich gerade am Grübeln wo ich die ganzen LED's usw. unterbringe. Einzige Möglichkeit wäre in den 2. Frontblenden über den DVD-Laufwerken, allerdings mag mir seit Stunden keine schöne Anordnung der Elemente einfallen.
Die Idee für den Aufbau war ja ursprünglich mit der Idee gekoppelt die Klappe über einen Motor mit den Laufwerken zu koppeln, allerdings war mir das dann doch zu komplex. Somit besteht für den Aufbau keine Notwendigkeit mehr.

Auch das AUffüllen des Meshgitters am unteren Teil der Front gestaltet sich als schwierig. Die damals ausgeschnittenen Teile würden zwar so pi*Daumen passen, allerdings haben die 5 Teile eine andere Lochgröße wodurch das doch sehr merkwürdig ausschauen würde. Außerdem wäre das fixieren sehr schwer.
Bisher habe ich allerdings leider keine Ahnung wie ich die Löcher sonst auffüllen soll...jemand eine Idee? (Auch wenn ich keine wirkliche Hoffnung auf Antworten habe :D)

Des weiteren hat sich herausgestellt das der Boden vom Case nicht mehr wirklich stabil ist. Bei der linken vorderen Rolle hat sich inzwischen ein starker Knick gebildet, so dass ich das Gehäuse zunächst mal auf 2 Holzblöce gesetzt habe damit nicht noch mehr kaputt gehen kann.
DSC_2534.jpg DSC_2535.jpg

Dank der Schaltung, welche ich als Lüftersteuerung im anderen Case genommen habe, kann ich nun auch die Kaltlichtkathoden und die Lüfter mit 2 solchen Schaltungen versehen, was mir die Möglicheit gibt die Lüfter auch mal auszuschalten. Allerdings ist der PC durch die "Grundlüfter" (Graka, Netzteil und CPU) immernoch wesentlich lauter als das andere System.

Inzwischen habe ich auch eine Lösung für das Problem mit der Befestigung der Rohre gefunden: Schlauchklemmen. Die später, wie auch das restliche Gehäuse Schwarz lackiert, ist wohl die mit Abstand beste Lösung für die etwas abgedrehte Rohr-Idee.

Kurzum: Ich habe sehr viel neu zu planen und zu überarbeiten. Da ich allerdings beim 2. Projekt einiges an Erfahrung gesammelt habe sollten die Ergebnisse jetzt besser werden...hoffe ich. Falls nicht...dann bau ich alle wichtigen Teile aus und teste mal wie sich ein Apevia X-plorer im freien Fall aus dem 11. Stock schlägt :ugly: (Davon sollte ich allerdings keine Fotos&Videos posten, da man ja eigentlich nichts aus dem Fenster werfen darf...aber die Idee ist schon verdammt verlockend...eventuell später mal mit nem anderen Case)

Ich werde hoffentlich dieses Wochenende damit anfangen das System zu zerlegen und dabei dran denken, falls möglich, die schlechten Bilder durch neue zu ersetzen.

Bis dahin,
-Dunkel

E: 2 Bilder vom Boden eingefügt.
 
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AW: [Langzeittagebuch] Umbau und Erneuerung eines Apevia X-Plorers (23.11 Es wird weitergehen)

Ich habe jetzt wie versprochen mal einige Bilder (insgesammt 7) in besserer Qualität hochgeladen und im letzten Post noch 2 Bilder von besagtem Knick eingefügt.

Der Boden wird verbessert


Heute habe ich dann den PC tatsächlich zerlegt und festgestellt das 6 Monate offen rumstehen doch etwas viel Staub in das Gehäuse lässt. (Wer hätte das nur gedacht!?)
Der PC ist nun so weit zerlegt, dass ich das Bodenblech seperat bearbeiten kann.
Zunächst habe ich die ganzen Anbauten (Rollen, Winkel und Gummiblöcke) abgeschraubt:
DSC_2543.jpg DSC_2546.jpg
(Will wer diese wunderbaren und tollen Aluwinkel mit jeweils 2 M4 löchern kaufen? Nur 20€ das Stück!:lol:)

Anschließend habe ich dann festgestellt das ich totalen Mist gemessen hatte, um in Berlin die Verstärkungen zuzuschneiden.
DSC_2548.jpg
Nachdem ich die kurze Seite mit der Metallsäge bearbeitet hatte verging mir die Lust auf Sägen und ich griff zur Blechschere. Da die leider einen Grat hinterlässt und ab und an auch mal eine Delle verursacht wurden die Bleche dann Stück für Stück im Spannbock eingeklemmt, um die Kanten wieder zu begradigen und danach mit der Feile schnell entgratet.
DSC_2551.jpg
(Für diejenigen, welche das andere Tagebuch nicht gelesen habe: Die Bleche hatte ich als ersten Test angesprüht. Beim Transport sind ein paar Kratzer entstanden, beim Bearbeiten noch viel mehr was aber egal ist.)

Nachdem ich die beiden Verstärkungen ausreichend aneinander angeglichen hatte habe ich angefangen die Löcher zu bohren.
DSC_2552.jpg
Inzwischen sind die 16 Löcher für die Rollen und Gummiblöcke und die 6 Löcher für das Gehäuse gebohrt. Allerdings müssen am Rand noch einige Löcher und Schrauben gesetzt werden, damit die beiden Bleche überall gleichmäßig verbunden sind. Dazu kommen später noch die Bohrungen für die Stützen...das wird lustig.

Inzwischen läuft der PC wieder (schreibe ja gerade von dem aus), auch wenn die Hardware einfach nur im Schreibtisch liegt, da es doch auf dauer etwas unangenehm ist vom Bett aus zu arbeiten. Das klingt jetzt aber echt unglaubwürdig...

Die nächsten Tage werde ich natürlich weiterarbeiten und auch fleißig posten, eventuell finden sich ja doch noch einige interessierte Leute, die sich eventuell auch mal trauen hier was zu schreiben.
Bis dahin,
-Dunkel
 
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AW: [Langzeittagebuch] Umbau und Erneuerung eines Apevia X-Plorers (24.11 Der Boden wird verbessert)

Umbauen der Laufwerke und erneuern der Bodenabdeckung

Leider hatte ich die letzten Tage keine Zeit hier was zu schreiben, deswegen gibts jetzt eine schöne Zusammenfassung.
Inzwischen habe ich noch ein paar Löcher in die 3 Bodenbleche gebohrt, so dass die jetzt ausreichend miteinander verbunden sind.
DSC_2584.jpg
Nebenher hatte ich festgestellt das, warum auch immer, die Festplatte durch die Bodenabdeckung nicht mittig saß. Auf den Bildern von damals meine ich zwar zu erkennen das es anders geplant war...aber nunja. Da mir eines der 3 Teile eh nicht gefiel habe ich gleich beide neu gemacht.
DSC_2586.jpg DSC_2587.jpg
Dazu also aus dem Alublech zunächst einmal passende (oder auch nicht) Stücke schneiden, diese dann auf eine Kante spannen und umbiegen. Anschließend darf man dann feststellen das man die 2. Kante nicht ebenso machen kann. Letztendlich habe ich das ganze mit einer Sanitärzange (Rohrzange mit glatten Backen) umgebogen und dann mit dem Spannbock begradigt.
DSC_2589.jpg DSC_2590.jpg
Dumm nur, wenn man später feststellt das man sich schn vermessen hat. Ich bin ja chronisch faul, und da der Boden ausgebaut war hatte ich nur den restlichen Rahmen dranngestellt und gemessen. Beim Einsetzen fiel mir dann auf das die Dinger über 1cm zu lang sind. An sich kein Problem, einfach eine Seite wieder begradigt und mit der Blechschere eben zugeschnitten. Nur schade wenn es dann immernoch 7mm zu lang ist weil der Rahmen beim Messen wieder verrutscht war:ugly:. Als ich es dann endlich geschafft hatte passte natürlich die Festplatte nicht, da die Teile zu breit waren...den Rest von der Geschichte erspare ich euch jetzt mal, aber ich kann sagen das es insgesammt mehr als 4 Anläufe waren. Aber das Ergebnis lohnt sich wie ich finde.
DSC_2592.jpg
Inzwischen habe ich auch eine gute Verteilung für die Bohrungen gefunden, auch wenn ich mich irgendwann bestimmt für den gewählten Abstand von nur 6cm hassen werde. (Macht auf dem großen Blech etwa 12 Schrauben) Als nächstes werde ich zusehen dass ich die Hülsen für die Schrauben zugesägt bekomme, was bei weit mehr als 18 Hülsen eine kleine Weile dauern kann.

Heute kam dann auch endlich das 1m USB3-Kabel für den Kartenleser, damit ich den irgendwann mal mit in die Front einbauen kann. Lustigerweise wurde das Kabel als Paket verschickt:
DSC_2594.jpg
Außerdem habe ich gerade noch die beiden Laufwerke für das Frontpanel vorbereitet, indem ich jeweils die alte LED ausgelötet, 4 Drähte angelötet und in den Boden ein 4mm Loch gebohrt habe. Wie zu sehen ist kommt an ein Kabelpaar der Taster, an das andere die LED. Ich bin noch am überlegen ob ich dort nicht eventuell auch auf einen Kondensator setze um auch dort ein angenehmes Nachglühen zu erhalten. Wenn ich mich recht entsinne hatte ich das damals, als ich den Versuch mit der HDD-LED gemacht hatte, sogar eingeplant und darauf geachtet das ich 3 gleichgroße Kondensatoren parrat habe.
DSC_2595.jpg DSC_2596.jpg

Für das Design des Bedienpanels habe ich leider noch immer keine Idee, aber ich bin zuversichtlich. Außerdem bleibt noch genug zu tun bevor ich mich dem Panel widmen muss.:D

Ich gelobe auch Besserung was mein Postingverhalten angeht. (Die Vorraussetzung das sich mal wer traut was zu schreiben brauche ich ja garnicht zu schreiben, traut sich ja eh niemand.:ugly:)

Bis dahin,
-Dunkel
 
AW: [Langzeittagebuch] Umbau und Erneuerung eines Apevia X-Plorers (29.11 Umbauen der Laufwerke und erneuern der Bodenabdeckung)

Sanitärzange :ugly: Bei uns heißen die Teile Armaturenzange :D Und n Pumpenzangl ist keine Rohrzange :ugly:

/Heizungs-; Lüftungsbauer, usw
 
AW: [Langzeittagebuch] Umbau und Erneuerung eines Apevia X-Plorers (29.11 Umbauen der Laufwerke und erneuern der Bodenabdeckung)

Wo du recht hast hast du recht...aber das habe ich doch alles nur eingebaut damit mal wer was schreibt :ugly:
 
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