Ich wähle keine Spielekiller: Aktualisiertes Protestschreiben vor der Europawahl

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Xel'Naga

Guest
Ich wähle keine Spielekiller: Aktualisiertes Protestschreiben vor der Europawahl

Ach du Sch**** die deutschen Politiker haben echt nichts besseres zu tun. Wenn ich schon sowas lese bekomme ich einen Wutanfall ! ! ! ! Die Politiker sollten mal die echten Probleme lösen die solche Amokläufer überhaupt veranlassen solchen sch**** zu machen oder überhaupt zu einen werden - Wie die Familien zu unterstützen und auf Schulen mehr Psychologen/Pädagogen einstellen die sowas erkennen können. Und außerdem warum gehen die Politiker gerade auf die Spiele los?!?!?!?! Diese Leute sind doch von einer völlig anderen Generation und sind nicht aufgewachsen mit PC/Konsolen Spiele. Alles was man nicht kennt und einen gefällt sollte verboten werden nach deren meinung - STEINZEITPOLITIKER. Und was ist mit den Brutalen Filmen und den Sportarten (Boxen) die jeden Tag die Gewalt verherrlichen, von sowas spricht kein Politiker - KOMISCH :ugly: ACH; ES IST ZUM HAARE AUSREIßEN
 
Wählt keine Spielekiller! PC Games aktualisiert Protestschreiben

Dass Politiker sowas von undifferenziert und mit solcher Unkenntnis an dieses heikle Thema herangeht, finde ich persöhnlich eine Frechheit.

Die meisten Politiker, und das ist das Problem, haben noch nie ein solches Spiel gespielt oder gesehen.
Das liegt wahrscheinlich daran, dass sie zu alt sind.
Ein solches Verbot scheitert aber leider an unserer Verfassung.

Ein solchen Wirbel zu machen ist nur Schwachsinn. Deshalb eine Partei nicht zu wählen´, obwohl sie sonst den eigenen Vorstellungen entspricht, ist natürlich jedem selbst überlassen.

Das schlimmste an der ganzen Geschichte ist aber, dass der Rest der nicht spielenden Mehrheit den ganzen Sch*** , der in der Politik oder im Fernsehen geredet wird, auch noch glauben (oder glauben müssen).

Dadurch geht das ganze unter.

Trotzdem werden Ego- oder irgendwelche Shooter nie verboten werden können...

Die 'alten' Politiker können sich mit Neuem eben nicht anfreunden, das sieht man immer an der ganzen 40-50+ Generation.

Außerdem wurde mehrmals begründet, dass der Amoklauf in Win.... nicht wegen der Spiele war sonder, weil der Junge Probleme hatte mit seinen Mitschülern.
Und je mehr die Amokläufe in den Medien vermarktet werden, desto mehr Jugendliche, die sich umbringen wollen, starten einen Amoklauf.
Und Selbstmorde gab es schon immer, das kann niemand abstreiten.
Nur, dass jetzt die Selbstmörder auch Spieler sind, wie die meisten Jugendlichen.

Warum in aller Welt müssen also alle Menschen unter 30 bestraft werden?

Jugendschutz hin oder her. Das klappt sowieso nicht.:devil:

MfG
Z
 
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Wählt keine Spielekiller! PC Games aktualisiert Protestschreiben

Sehr gut. Werde mich gleich an die Emails ranwerfen :)
So geht das nicht mehr weiter. Diese jugendfeindliche, populistische Politik könne die sich sonst wo hinschieben.
 
AW: Wählt keine Spielekiller! PC Games aktualisiert Protestschreiben

Gegen welche Partei soll denn diese Aktion gehen ?
 
AW: Wählt keine Spielekiller! PC Games aktualisiert Protestschreiben

Allgemein sieht das so aus als wäre es gegen die Spielepolitik der CDU.

Belehrt mich wenn ich falsch liege.

Außerdem war das Abkommen heute von allen Innenministern, also betrifft das alle Parteien. (Fast alle, nicht die grauen Panther^^)

MfG
Z
 
AW: Wählt keine Spielekiller! PC Games aktualisiert Protestschreiben

Ich finde die derzeitige Lage wurde bei pcgh relativ schlecht dargestellt. Und zusammen mit einer neuen Verkaufsaktion für ihre t-shirts verbunden kommt daher kommt die eigentliche Brisanz nicht zur Geltung.(Was sich auch an den entsprechend wenigen Kommentaren erkennen lässt)

Zum Verbot der "Killerspiele" dies bedeutet nach der Definition der Innenminister:

Nach der Definition der Innenpolitiker gehöre jedes Computerspiel, bei dem „ein wesentlicher Bestandteil der Spielhandlung die virtuelle Ausübung von wirklichkeitsnah dargestellten Tötungshandlungen“ ausmacht, zu jener Kategorie, die alsbald verboten werden soll. Auch alle Videospiele, deren Inhalt grausame oder sonst unmenschliche Gewalttätigkeiten gegen Menschen oder menschenähnliche Wesen sind, steht nach Willen der Innenminister auf der Abschussliste.(Sehr treffendes Zitat der CB)

Also keine Spiele mehr wie Cod,Cs,crysis und die Liste lässt sich endlos fortführen.

Diese Umstand sollte bitte von pcgh speziell vor der bevorstehenden Europawahl(Die EU plant schon seit längeren eine Länderübergreifende,einheitliche Regelung) klargemacht werden damit jeder die möglichkeit hat sich entsprechende gedanken zu machen.

mfg
 
AW: Wählt keine Spielekiller! PC Games aktualisiert Protestschreiben

Mal vorrausgesetzt sie bringen das Verbot durch - wie wollen die verhindern, dass sich jemand die US-Version aus dem Netz zieht? Oder sich eine von nem Kumpel drüben zuschicken lässt?

Aber die Antwort dieser Politiker auf so eine Frage wäre wahrscheinlich: "Internet? Was ist denn das?" :daumen2:
 
AW: Wählt keine Spielekiller! PC Games aktualisiert Protestschreiben

@lordraphael

Nur weil mich das Thema interessiert kaufe ich mir nicht gleich so ein T-shirt
 
AW: Wählt keine Spielekiller! PC Games aktualisiert Protestschreiben

Ego-Shooter abzuschaffen bedeutet nicht automatisch, das es keine Amokläufer mehr geben wird.
Ein Verbot ist also keine Lösung und so wähle ich auch keine Spielekiller :daumen2:
Ist nur meine Meinung.
 
AW: Wählt keine Spielekiller! PC Games aktualisiert Protestschreiben

@lordraphael

Nur weil mich das Thema interessiert kaufe ich mir nicht gleich so ein T-shirt

Ja aber viele Überlesen die eigentliche Bedeutung und es wird das Thema ja hier nicht genauer thematisiert.
Bei mehren anderen Seiten zb heise,Cb usw sind es hunderte von Kommentaren jedoch wurde dort auch die genaue Lage erklärt.
 
AW: Wählt keine Spielekiller! PC Games aktualisiert Protestschreiben

Ja, Leute, was soll man dazu noch sagen ? Übermorgen sind EU-Wahlen und die
Piratenpartei ist die einzige Partei, die sich programmatisch gegen ein Verbot von
Gewaltspielen für Erwachsene aufgestellt hat
.
Damit haben wir übermorgen die einmalige Gelegenheit, das was wir von dem
Innenministerbeschluss halten, nicht über eine Bitte - also eine Petition - auszudrücken,
sondern über eine Quittung - also den Wahlzettel. Das sollten wir nutzen...
 
AW: Wählt keine Spielekiller! PC Games aktualisiert Protestschreiben

Gibt es nicht auch eine offizielle Petition vom Bundestag gegen ein Verbot von den Spielen? Zum Thema "Zensur des Internets" haben sich doch auch schnell Mitzeichner gefunden und das schindet in der Öffentlichkeit mehr Eindruck als ein Schreiben, dass einzeln dort hin geschickt wird! Oder wie seht ihr das? :huh:
 
AW: Wählt keine Spielekiller! PC Games aktualisiert Protestschreiben

Die sollten mal ihre Gehirne einschalten. Sowas stumpfsinniges und unnützes habe ich noch nie gesehen, bzw etwas davo gehört...
Wolleb die wieder ne Art Stasi zur Kontrolle aufstellen?
Man sollte diesen Politilkern mal Drogen unter den Tee mischen und die dann mal schön chillen lassen.
Möchte wetten deren Kinder zocken auch solche Games.....
 
AW: Wählt keine Spielekiller! PC Games aktualisiert Protestschreiben

Es gibt bereits eine Partei im Bundestag, welche die Interessen aller PC-Spieler unterstützt:

Becksteins Vorstoß zum Verbot von "Killerspielen" ist weltfremd

Zum Vorstoß von Bayerns Innenminister Günther Beckstein, so genannte "Killerspiele" generell zu verbieten, erklärt Jan Korte, Mitglied im Innenausschuss für die Fraktion DIE LINKE.:

Becksteins Forderung, so genannte Killerspiele generell zu verbieten, ist ein Zeugnis der fehlenden Medienkompetenz des CSU-Politikers und ein vollkommen weltfremder Vorschlag. Unbestritten ist, dass die Idee, Jugendliche vor schädlichen Medieneinflüssen zu schützen, nicht aufgegeben werden darf. Ein Verbot mit dem Rasenmäher, wie Beckstein es vorschlägt, hilft dabei aber nicht weiter. Wer solche Spiele haben möchte, wird sie sich notfalls auch über Tauschbörsen im Internet beschaffen. Da ist es völlig egal, ob Beckstein mit Verboten kommt. Diese technischen Möglichkeiten ignoriert der Bayerische Innenminister. Genauso gut könnte er einfach die Hand vor die Augen halten nach dem Motto „was ich nicht sehe, gibt es nicht“.

Wenn Beckstein meint, alle Experten seien sich einig, dass Killerspiele Gewalttäter heranzüchten, meint er wohl ausschließlich die „Experten“, die das CSU-Wahlprogramm geschrieben haben. Seriöse Wissenschaftler können einen solchen Zusammenhang nicht erkennen. Schließlich werden Millionen Tatort-Fans auch nicht zu Killern, nur weil sie sich jeden Sonntag einen kaltblütigen Mord in der ARD ansehen.

Beckstein schießt über das Ziel hinaus. Wäre der Staat konsequent, müsste er dann auf breiter Front Zensur ausüben, denn von Becksteins Vorschlag sind nicht nur Spiele, sondern auch andere Medien wie Bücher und Filme betroffen. Jugendliche müssen aber Medienkompetenz erwerben. Dazu brauchen sie vor allem Eltern, die sich dafür interessieren, was ihre Kinder am Computer treiben. Das kann der Staat jedoch nicht per Gesetz regeln. Beckstein jedenfalls ist der beste Beweis dafür, dass fehlende Medienkompetenz ein ernstes Problem ist.
Quelle: http://www.linksfraktion.de/pressemitteilung.php?artikel=1253487842


Bisherige Regelungen zu "Killerspielen" reichen aus – Computerspielindustrie in die Verantwortung nehmen


Während sich Bundesjustizministerin Brigitte Zypries am 8. Dezember 2006 noch sicher war, dass das Strafgesetzbuch mit § 131 StGB den notwendigen Schutz vor so genannten Killerspielen gewährleistet und keine Strafbarkeitslücke besteht, betont sie heute, sich nicht gegen eine Änderung des Strafgesetzes zu sperren, wenn diese nötig sei. Dazu erklärt Jan Korte, Mitglied im Innenausschuss für die Fraktion DIE LINKE.:

Brigitte Zypries sollte sich nicht von Bayerns Innenminister Günther Beckstein anstecken lassen, der mit seinem ständigen Rufen nach neuen Verboten und härteren Strafen populistische Nebelbomben wirft, um von sozialen Missständen abzulenken. Die bisherigen gesetzlichen Regelungen reichen völlig aus.

Die Justizministerin darf es sich nicht so einfach machen, den Sündenbock in einem Computerspiel zu suchen. Vielmehr muss man sich mit dem Thema "Gewalt in Gesellschaft und Familie" generell auseinandersetzen. Wir brauchen eine schlüssige Strategie, wie Jugendliche Medienkompetenz erwerben können. Und wir brauchen Eltern, die sich dafür interessieren, was ihre Kinder am Computer treiben. Dies ist auch eine soziale Frage, denn wer in sozial gesicherten Umständen lebt, hat am ehesten die Möglichkeit, Medienkompetenz zu erwerben und an seine Kinder weiterzugeben.

Bevor sie über neue Verbote nachdenkt, sollte die Justizministerin die Frage klären, warum die Justiz offenbar so große Schwierigkeiten hat, das Strafgesetz anzuwenden und ein Verbot Gewalt verherrlichender Spiele durchzusetzen. Allerdings ist auch die Computerspielindustrie in der Verantwortung, einen funktionierenden Jugendschutz zu garantieren. Die freiwillige Selbstkontrolle muss von einem zahnlosen Papiertiger endlich zu einem funktionierenden Instrument werden.
Quelle: http://www.linksfraktion.de/pressemitteilung.php?artikel=1279122440
 
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AW: Wählt keine Spielekiller! PC Games aktualisiert Protestschreiben

@DrCox:
Die beiden Artikel sind wirklich ein Segen, nach vielen Berichten, die vor Fehlern nur so strotzen, endlich einmal ein Artikel, der die Wahrheit verkündet.
Warum können nicht all jene, die keine Medienkompetenz haben, die Klappe halten?
Warum gerade die Politiker mit so wenig Intelligenz "gesegnet" wurden, steht ohnehin in den Sternen...:schief:
 
AW: Wählt keine Spielekiller! PC Games aktualisiert Protestschreiben

Warum gerade die Politiker mit so wenig Intelligenz "gesegnet" wurden, steht ohnehin in den Sternen...:schief:

Nun, es gibt schon Politiker die so wie wir denken, nur haben diese leider nicht die Mehrheit im deutschen Bundestag ;)
 
AW: Wählt keine Spielekiller! PC Games aktualisiert Protestschreiben

Achja: Die FDP ist auch gegen ein Verbot. Zumindest die auf deutscher Ebene - EU weiß ich grad nicht.
Und falls jetzt jemand kommen will wegen FDP ist für Reiche: Die sind nicht mehr für Reiche, als die anderen Parteien auch. Wer einen Gegenbeweis findet, mag ihn bringen.
 
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