Ivy Bridge Xeon Desktop-Board compatibel?

Crysis nerd

Freizeitschrauber(in)
Hallo ihr Lieben,

da ja jetzt gerade die neuen Xeons v2 der Ivy Generation released wurden, wollte ich mal fragen, ob es schon Berichte gibt, ob diese auch mit normalen Desktopboards laufen?
Eigentlich sind sie ja für Serverboards ausgelegt, aber schon die Xeons der Sandy Bridge liefen meist problemlos auf normalen Mobos.

Ich hatte so ungefähr an diese Preisklasse gedacht: Intel Xeon E3-1230V2, 4x 3.30GHz, Sockel-1155, boxed (BX80637E31230V2) | Geizhals.at Deutschland
Also den Xeon E3-1230 v2 für ca 200 Euro.
Oder findet ihr, dass es lohnt einen Tacken draufzulegen und den E3-1240 zu kaufen?
Ich bin mir da nicht ganz sicher, ob ich die 100 Mhz für 30 Euro erkaufen will, weil ich ncihtmal weiß wie viel das dann genau bringt.

Also: Laufen die Xeons auf normalen Boards und findet ihr den E3-1230 v2 eine gute Wahl?

Danke schonmal für eure Antworten :)

mfg
Lukas
 
Normalerweise sollte es gar kein Problem sein die Xeons zu betreiben in normalen Desktop-Systemen. Wenn der Sockel passt und das BIOS aktuell ist läuft auch die CPU.
Die Frage ist aber: Warum ein Xeon und keinen normalen Desktop Prozessor?
Welchen Workload hast du denn dass du dir von ner Server-CPU nen Vorteil versprichst und auf andere Annehmlichkeiten wie beispielsweise Übertaktungsfunktionen verzichten willst? :schief:
 
Das Tolle ist, dass man mit dem E3-1230 v2 für 200 Euro eine Leistung bekommt, die zb. über dem 2700K liegt, welcher 270 Euro kostet.
Und dieser Liste : PassMark Intel vs AMD CPU Benchmarks - High End
zur urteilen liegt die Leistung vom 1230 v2 nur knapp unter dem i7 3770.

Die Grafikeinheit aus den Desktop teilen nutzt man eh nicht, daher ist diese nur überflüssig.
Dazu kommt noch (auch wenn ichs eventuell garnicht nutzen kann) eine Virtualsierungs Funktion.

Und welche Übertaktungsfunktion meinst du?

Danke sehr für deine Antwort :)

mfg
Lukas
 
Achso, ok wenn die wirklich so viel günstiger sind ist das eine option - sofern man nicht selbst übertakten will, dann relativiert sich das ganz schnell. Warum?
Die Desktop-CPUs mit "K" Suffix verfügen über einen frei wählbaren Multiplikator. heißt auf deutsch man kann ohne viel Aufwand (mittels unseres How-Tos) aus ausnahmslos jedem 2600K/3770K mindestens 4 GHz Takt meist verschleißfrei mehr rausholen, wenn gewünscht ist auch bei etwas erhöhter Spannung/Abwärme/Verschleiß und ordentlicher Kühlung 4,5GHz kein Problem.

Die Xeon-CPUs bieten keinen freien Multiplikator und sind daher vom Takt her (ohne dass man mit BCLK-Straps oder sonstigen Trickkisten weit komplizierter rumknaupt) nach oben begrenzt.

Die Frage ist dann eben, ob man das "Risiko" des manuellen OCs selbst anwenden will oder nicht.
Wenn du die CPUs ab Werk laufen lässt bist du tatsächlich mit dem Xeon für gleiches Geld etwas schneller - wenn du aber 2 Stunden Zeit ins Lesen des How-Tos und dem ändern deiner Einstellungen investierst ziehst du mit einem 3770K auf über 4GHz problemlos jeden Xeon ab (der die gleiche Kernzahl hat). ;)
 
Achso, ok wenn die wirklich so viel günstiger sind ist das eine option - sofern man nicht selbst übertakten will, dann relativiert sich das ganz schnell. Warum?
Die Desktop-CPUs mit "K" Suffix verfügen über einen frei wählbaren Multiplikator. heißt auf deutsch man kann ohne viel Aufwand (mittels unseres How-Tos) aus ausnahmslos jedem 2600K/3770K mindestens 4 GHz Takt meist verschleißfrei mehr rausholen, wenn gewünscht ist auch bei etwas erhöhter Spannung/Abwärme/Verschleiß und ordentlicher Kühlung 4,5GHz kein Problem.

Die Xeon-CPUs bieten keinen freien Multiplikator und sind daher vom Takt her (ohne dass man mit BCLK-Straps oder sonstigen Trickkisten weit komplizierter rumknaupt) nach oben begrenzt.

Die Frage ist dann eben, ob man das "Risiko" des manuellen OCs selbst anwenden will oder nicht.
Wenn du die CPUs ab Werk laufen lässt bist du tatsächlich mit dem Xeon für gleiches Geld etwas schneller - wenn du aber 2 Stunden Zeit ins Lesen des How-Tos und dem ändern deiner Einstellungen investierst ziehst du mit einem 3770K auf über 4GHz problemlos jeden Xeon ab (der die gleiche Kernzahl hat). ;)
Außer du vergleichst mit dem E3 1230, der hat SMT, was in entsprechenden Anwendungsszenarien 25-30% Mehrleistung bringt.
Ich hab den E3 1230 (v1), mMn kommt das auf die Nutzung an - ich bin jeden Tag am kompilieren (Archlinux+ABS sei dank :D ) und rendern (Blender+Cycles), da freut man sich über SMT.
Dazu BLCK auf 104 und Spannung runter (+einige merkwürdige Crashes in Windows ohne Bluescreen, jedoch nicht unter Linux unter Volllast :ugly: ), fertig :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Xeon E3 1230 V2 kann auf allen 1155 Socket Boards mit 7'er ChipSet betrieben werden. Bei 6'er ChipSet Informationen vom Hersteller einholen. Mit einem BIOS Update sicherlich kein Problem.
CPU ist eine sehr gute Wahl und für ein Single GPU System ohne CPU OC mit SMT die Empfehlung schlecht hin ;) Die 3.3 GHz sind ausreichend, ob die 30 Euro für 3.4 GHz lohnen ist einzig eine Frage des Geldes. Persönlich würde ich denn 1240 kaufen. Warum? Ich mag runde Werte und du hast die selbe Speed wie bei dem i5 3750. Merken wirst du die 100 MHz im Alltag aber nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Gerade wenn man sich ein H77 Board holt (spart schonmal rund 40€ im Gegensatz zu Z77) und dann noch ein Xeon, ist man schnell bei einer Preisersparniss von über 100€. Finde die Option sehr interessant, wenn man nicht vor hat zu übertakten und eigentlich vor hatte den Intel i7-3770 (ohne K) zu holen.http://geizhals.at/de/760572

Finde die Preisunterschiede zwischen 3,3Ghz, 3,4Ghz und 3,5Ghz aber irgendwie auch nicht gerechtfertigt. Mit Turbo ist man ja auch nochmal einiges höher und bei z.B. 3,8Ghz macht 100Mhz für mich Gefühlt kaum etwas aus. Gibt es noch andere Unterschiede zwischen den 3 CPUs?
http://geizhals.at/de/760572
 
Die Xenon's ab 1230 verfügen über SMT und alle Xenon's mit einer 5 am Ende besitzen einen IGP. Den IGP kann man für eine Gaming PC gerne vernachlässigen. Die ca. 30 Euro Unterschied zw. 1230 und 1240 sind für meinen Geschmack noch ok. Welchen ChipSet man dafür zur Seite stellt muss man an Hand der Verwendung des Systems auswählen. Wer SSD-Caching nicht verwendet braucht keinen Z77 ChipSet.

Den Turbo-Modus kann man nur als Boost bezeichnen wenn nicht alle Kerne voll ausgelastet sind. Persönlich deaktiviere ich diese Option.
 
Zurück