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    Avatar von rabensang
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    [Roundup] Aktuelle und kommende CPU-Kühler | Update: Noctua NH-C14


    Gerade jetzt im Sommer kämpfen wir nicht nur mit der Hitze draußen, auch die Temperaturen in den PC-Gehäusen zu Hause steigen ungewollt an. Allerhand User könnten damit die üblichen Probleme bekommen und einen eventuellen Austausch betroffener Komponenten in Betracht ziehen. Vor allem das Thema „Prozessorkühlung“ sollte dabei an einer wichtigen Stelle stehen, denn die heutigen CPUs sind nicht nur leistungsstärker, sondern produzieren auch mehr Abwärme. Dabei wollen die wenigsten auf die Übertaktung verzichten und den damit verbundenen Leistungsverlust umgehen. Doch wie soll man in der unübersichtlichen Flut an Produkten den Richtigen Kühler finden? Neben extrem exotischen Modellen mit innovativer Technik zählt natürlich der Preis, die Lautstärke und vor allem die Leistung. In diesem großen und immer weiterlaufenden Round-Up, sollte jeder das passende Produkt finden.
    Die Testplattform setzt sich aus einem MSI X58 Pro-E mit passendem Intel Core i7 920 (D0) zusammen. Zur Bilddarstellung dient eine MSI R5830 Twin Frozr II. Außerdem komplettiert der Mushkin Copperhead-Ram das Ganze. Cougar´s CM 700 stellt den nötigen Strom zur Verfügung.


    Das X58 Pro-E Mainboard eignet sich anlässlich der niedrigen und platzsparenden Chipsatz- und Mosfetkühler besonders gut als Unterlage. Damit können auch übergroße und extreme CPU-Kühler getestet werden. Dank der benötigten Reset- und Starttaster lässt sich ein offenes Testsystem einfach realisieren. Zusätzlich helfen die kleinen Schalter und der CMOS-Clear Taster, um einfach und sicher zu übertakten. Nebenbei enthält das Board alle nötigen Bestandteile, für ein stabiles und leistungsstarkes System. Dabei kostet es fast die Hälfte einer 1366-Standardplatine.

    Spoiler:









    Das Board und die Grafikkarte wurden freundlicherweise von MSI zur Verfügung gestellt. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön dafür. Die R5830 Twin Frozr II wird in einem späteren, separaten Review genauer unter die Lupe genommen.


    Die Testplattform steht offen im Raum, um die reine Leistung der getesteten Kühler ohne Fremdlüfter herauszufinden. Dazu wird der Core i7 920 mit den üblichen 2,66 GHz getaktet und mit einer reell anliegenden Spannung von 1,208 Volt versorgt. Dadurch sollte die TDP etwas über 130 Watt liegen und die Testprobanden genügend fordern. Der Uncore-Bereich läuft mit den festgesetzten Standardwerten. Um die Praxisnähe zu gewährleisten bleibt „Hyper–Threading“ eingeschaltet. Der Turbomodus wird jedoch deaktiviert - zugunsten stabilerer Werte. Prolimatechs „PK-1 Nano“ verbindet alle Kühler mit dem Heatspreader der CPU. Die Wärmeleitpaste lässt sich einfach auftragen und benötigt keine „Burn-In“ Phase. Volle Prozessorauslastung wird mittels „Prime 95“ im „Small FFT´s“-Modus erreicht, der zwischen 30 und 45 Minuten läuft. Aus den angezeigten Temperaturen errechnet sich der Mittelwert und die subtrahierte Lufttemperatur ergibt die angegebene Delta-Temperatur.
    Jeder Kühler absolviert den Test mit seinem Standardlüfter und verschiedenen Referenzlüftern im 120-mm- und 140-mm Format. Daher kommen jeweils zwei Thermalright FDB-1600- und Noctua NF-P14 Fans zum Einsatz. Beide Lüfter arbeiten in beliebten Drehzahlbereichen und sollten ein großes Spektrum abdecken. Mit dem Voltcraft 320 Schallpegelmessgerät kann die Lautstärke der einzelnen Lüfter festgestellt und aufgezeichnet werden. Da es nur bis minimal 30 dBA ermitteln kann, beträgt der Abstand zum Kühler genau 10 cm. Natürlich erscheinen die Ergebnisse dann etwas hoch, aber die Distanz sollte immer im Hinterkopf behalten werden. Zusätzlich stehen bei jedem Kühler die subjektiven Einschätzungen, die an die Bezeichnungen der PCGH angelehnt sind. Bei Messvorgang selbst, werden alle übrigen Lüfter des Systems angehalten und die reine Lautstärke des getesteten Fans/Kühlers vermerkt.






    Dies ist ein interaktives Menü. Daher sollten die Bilder zu den gewünschten Artikeln führen.











    Akasa Nero-S

    Ein großes Dankeschön für die Bereitstellung geht an:






    Akasa packt den Nero-S in der üblichen herstellerweise in den recht stabilen Karton. Neben dem einzeln verstauten Zubehör, liegt der Kühler samt Lüfter gut geschützt in einem Schaumstoffbett. Der 120 mm Fan, dessen Formgebung von der Apache-Serie abgeleitet ist, verharrt unmontiert und etwas gedreht auf dem Nero-S, um die Anti-Vibration Gummis nicht zu verbiegen. Die beiliegende Anleitung beinhaltet fünf Sprachen inklusive Deutsch und verfügt über viele hilfreiche Bilder.
    Hier eine detaillierte Zubehör-Liste:

    • Lüfter
    • Anti-Vibration Gummis (am Kühler vormontiert)
    • Kleine Spritze Wärmeleitpaste
    • Montagematerial für AMD und Intel
    • Detailierte Anleitung



    Namensgebend für den Nero-S ist natürlich der jedem bekannte römische Kaiser. Doch Akasa hat bereits einen ähnlich benannten Kühler im Sortiment. Was ist also neu? Natürlich das, was den Namen um ein Kürzel verlängert - der Lüfter mit seinen S-förmigen Rotorblättern. Hinzu kommt, dass der Fan über mehr Durchsatz bei gleicher Drehzahl verfügt. Außerdem spendiert der Hersteller dem neuen Sprössling eine weitere Heatpipe und verbessert den Korrosionsschutz, indem er alle Wärmeleitröhren vernickelt. Beim Boden wird weiterhin auf das Direct Touch Prinzip gesetzt, bei dem die Heatpipes direkten Kontakt zum CPU-Heatspreader haben. Durch die immer weitersteigende DIE-Größe ein kluger Schritt. Jedoch kann es auch passieren, dass die Bodenfläche des Nero-S nicht optimal genutzt wird. Anders als beim Vorgänger liegen die dicken 8-mm Heatpipes nicht parallel zueinander, sondern etwas versetzt. Dadurch können die 52 aufgepressten Alu-Lamellen besser genutzt werden.
    Dank der Anti-Vibration Gummis, in die der Lüfter gesteckt wird, bleiben unerwünschte Störgeräusche fern. Nebenbei kann der Fan mit seinem 4-Pin-PWM Anschluss einfach über das Mainboard geregelt werden.


    Spoiler:









    Die Montage bei Intel ist weitaus umständlicher als es bei AMD der Fall ist. Somit muss der Nero-S mit einer im Lieferumfang enthaltenen Backplate verschraubt werden. Da es keine wirkliche Führung gibt und der Kühler auf der Wärmeleitpaste gerne hin und her rutsch, kann das Ganze zu einem fummeligen Spielchen mutieren. Bevor der Nero-S zu befestigen ist, müssen zwei kleine Stege am Kühler angeschraubt sein, um den Anpressdruck herzustellen.




    Bei AMD ist die Montage wie bereits erwähnt einfacher. Es reicht, die beiliegende Klammer mit dem normalen AMD-Retention Modul, welches auf allen Boards mit entsprechendem Sockelvorhanden ist, zu verbinden. Die Ausrichtung beschränkt sich jedoch auf den Luftstrom von der Grafikarte weg oder zu ihr hin. Eine Montage in Richtung des Hecklüfters vom Gehäuse ist nicht möglich.






    Fertig montiert, bietet der Nero-S genügend Platz um auch besonders hohe Speicherriegel zu verwenden. Selbst vollbestückung ist kein Problem.




    Spoiler:











    Im Großen und Ganzen bietet der Nero-S eine ausreichende Leistung. Leider arbeitet der Standardlüfter relativ laut und schwächelt bei niedriger Drehzahl etwas. Der Core i7 920 bleibt aber immer noch im grünen Bereich. Ebenso so unerfreulich ist die Tatsache, dass sich nur ein Lüfter am Nero-S befestigen lässt und der Lieferumfang etwas besser sein könnte. Auch AMD-User müssen einige Einschränkungen in Kauf nehmen. Der Preis von knapp 45 Euro setzt daher etwas hoch an.


    EKL Alpenföhn Matterhorn
    Ein großes Dankeschön für die Bereitstellung geht an:




    Inhalt:
    Lieferumfang / Verpackung:

    EKL steckt das Matterhorn in die Alpenföhn-typische Verpackung. Neben dem Kühlerabbild, dem üblichen Seitenfenster und den abgedruckten Spezifikationen, schmücken bergige Landschaften den freien Rest. Im Inneren steckt der Alpenföhn-Neuling gut gepolstert zwischen zwei kleinen Kartons, in denen sich der Föhn 120 Wing-Boost Lüfter samt Spannungsadapter und dem restlichen Zubehör befinden. Der Hersteller beklebt die letzte Kühlerlamelle mit einer, vor Kratzern schützenden Klebefolie. Leider fabriziert diese nach dem abziehen kleine dunkle Flecken auf der schwarzen Nickelschicht. Die Punkte lassen sich zwar entfernen, aber das bedarf etwas Geduld und passenden Reinigungsmitteln.



    Im Lieferumfang sind folgende Bestandteile enthalten:


    • Montagematerial für AMD und Intel
    • Englischsprachige und bebilderte Anleitung
    • 4 Lüfterklemmen
    • 7-Volt Adapter
    • 5-Volt Adapter
    • Spritze Wärmeleitpaste








    Spezifikationen:






    Impressionen:
    Als direkter Nachfolger der Nordwand tritt das Matterhorn auf. EKL vermarktet mit dem neuen Produkt keine einfache Erweiterung zum Vorgänger, sondern steckt einiges „Know-How“ in die hauseigene Weiterentwicklung. Bei genauerem Hinsehen fallen die Verbesserungen sofort auf. So kommen keine fünf wuchtigen 8-mm Heatpipes zum Einsatz, sondern sechs enger aneinander liegende und auf 6 Stück gesteigerte Röhren. Ebenso entfernt sich der Hersteller von der zunehmend im günstigeren Sektor eigesetzten „Direct Touch“-Technik. Diesmal wurde auf eine ebene und glatt polierte Kupferbodenplatte zurückgegriffen, die auch bei verschiedenen Heatspreader Größen keine Leistung verschenkt, dazu die einfache Verwendung von Flüssigmetall ermöglicht. Gerade durch diese Tatsache steigert Alpenföhn im Gegensatz zur Nordwand die Qualität merklich. Ein weiteres High-Light welches der Hersteller selbst stark unterstreicht, sind die trapezförmigen und abwechselnd um 180° gedrehten Lamellen, die so im Inneren einen geringeren Abstand aufweisen sowie für mehr Kühlleistung sorgen sollen. Zugleich wird die Luft ins Herz des Kühlers gedrängt, dank der verschlossenen Seiten. Im Test ergab sich daraus jedoch kein merklicher Vorteil. Nebenbei verdient der neu entwickelte Lüfter, mit dem Namen Föhn 120 Wing Boost detailierte Aufmerksamkeit. Der schwarze, gummierte Rahmen nimmt jeglicher Vibration die Kraft und minimiert ungewollte Nebengeräusche. Der blaue Rotor mit seinen 9 Blättern und knapp 1650 Umdrehungen schafft genügend Luft durch das Matterhorn, um ein gutes Kühlergebnis zu gewährleisten. Dabei bleibt die Geräuschkulisse stets auf einem deutlichen, aber annehmbaren Niveau. Reduziert der Anwender die Drehzahl, sinkt die Lautstärke enorm.


    Spoiler:










    Montage:

    Auch hier setzt der Hersteller auf die bekannte Verschraubung, die es erfordert, das Mainboard aus zu bauen. Bei den Intel-Sockeln 775 und 1156 liegen passende Kunststoff-Backplates bei. Beim LGA 1366 sind es „nur“ einzelne Kunststoffmuttern. Nachdem die beiden Montagestege an den Kühler installiert wurden, findet das Matterhorn mit richtig eingestellter Schraubenposition Festigkeit.





    Ähnlich wie die Intel Montage funktioniert das Ganze bei den unterstützten AMD-Sockeln. Hierzu muss das vorhandene Retention-Modul entfernt werden. Danach finden die beiden Stege am Kühler ihren Platz. Nun kann der Anwender das Matterhorn auf der CPU befestigen. Die Ausrichtung beschrankt sich diesmal auf den Luftstrom zum Hecklüfter hin, oder von ihm weg zur Gehäusefront.







    Trotz der Wuchtigkeit des Matterhorns, hält sich der Platzbedarf in Grenzen.


    Spoiler:










    Leistung / Lautstärke (Dediziert):






    Fazit:

    EKL hat mit dem Matterhorn eine wirklich gelungene Neuerung im Portfolio. Die von kritischen Augen bemängelten Details der Nordwand, wurden geschickt verbessert und somit die Qualität gesteigert. Der beiliegende Lüfter ist Teil eines sehr guten Komplettpakets, dass einen Preis von knapp 52 Euro, laut PCGH Preisvergleich, rechtfertigt. Natürlich könnte die Kühlleistung etwas höher ausfallen, aber im Ganzen bleibt das Matterhorn zuverlässig, kühlt den Core i7 solide und ist farblich interessant. Dank des 4-Pin PWM Anschlusses, lässt sich der Lüfter in allen gewünschten Drehzahlen regeln.







    Coolink Corator DS
    Ein großes Dankeschön für die Bereitstellung geht an:


    Inhalt:
    Die Optik der Verpackung des Corator DS orientiert sich an der Farbgebung der SWIF-Lüfterserie und an der Coolink Website. Daher treffen weiße, grüne und schwarze Farbtöne passend aufeinander. Doch nicht nur stilistisch macht der Karton einiges her, auch an Informationen wurde nicht gespart. So sind neben reichlich Bildern ebenfalls die Spezifikationen und Features sowie weitere interessante Details zu finden. Nachdem öffnen der Verpackung offenbart sich die Sorgfalt beim planen selbiger. Der Corator DS verbringt seine Transport- und Verkaufsdauer so sicher wie kein anderer Kühler. Neben polsternden Pappelementen umhüllt ein weiterer Schutzmantel aus demselben Material den eigentlichen Coolink-Spross. Darüber verweilt das Zubehör in einem dedizierten Karton. Der Lüfter ist am Corator DS schon vormontiert.




    Zur Ausstattung des Kühlers gehören folgende Dinge:

    • SWIF120P Lüfter
    • 2 Lüfterklemmen
    • Spritze Chillaramic Wärmeleitpaste
    • Montagematerial für AMD und Intel
    • Detaillierte, englische Bedienungsanleitung








    Spezifikationen:






    Impressionen:

    Nach langer Stille um Coolink und dem letzten Kühler - den Silentator - kommt endlich wieder ein vielversprechendes Produkt aus dem Hause in dem Qualität sowie Leistung bei attraktiven Preisen groß geschrieben wird. Optisch erinnert der „Neue“ an den IFX 14 und Noctua´s NH-D14, wenn auch mit gravierenden Unterschieden. So werden die beiden Tower mit einer unterschiedlichen Anzahl an Lamellen ausgestattet, die ebenfalls im Abstand variieren. Das Prinzip scheint einleuchtend, denn die Luft wird durch die Fins mit niedrigerer Dichte heran gesaugt und durch die engeren hindurch geblasen. Die Positionierung des Lüfters macht einen solchen Aufwand nötig. Coolink verzichtet auf Grund von Kompatibilitätsproblemen auf eine Konfiguration, bei der ein Fan am äußersten Tower befindlich ist. Dafür kann der 120-mm Powerlüfter aus der SWIF-Serie genügend Luft durchsetzen, um die Temperaturen permanent zufriedenstellend niedrig zu halten. Bei geringeren Drehzahlen verliert der Corator DS etwas an Kühlleistung, weil die Frischluftzufuhr nur indirekt geschieht. Trotzdem bleiben die Werte stets in einem sehr guten Bereich. Eine Besonderheit stellt die Bodenplatte dar, die auf das günstigere „Direct Touch“ Prinzip setzt. Dabei haben die Heatpipes direkten Kontakt zum Heatspreader der CPU. Warum ist das beim Corator DS so sensationell? Ganz einfach - der Hersteller umgeht die üblichen Nachteile mit dem verbinden der Heatpipes zu einer plattenförmigen Struktur, sozusagen eine Bodenplatte aus den 8-mm dicken Wärmeleitröhren. Das Ganze trägt den Namen „Gapless Direct Touch“. Dadurch ermöglicht der Coolink dem Käufer den Einsatz von Flüssigmetall und gleichbleibende Leistung bei unterschiedlicher Prozessorgröße.


    Spoiler:








    Montage:

    Da Coolink und Noctua zur Kolink International Corporation gehören, verwenden beide Hersteller ein und dasselbe Montage-System. Eine gute Wahl, denn das sogenannte „Secu-Firm 2“ Mounting-Kit ermöglicht eine wirklich einfache und sehr stabile Kühlerbefestigung.

    Am Beispiel der Intel-Halterung sieht man die Einfachheit. Mit der beiliegenden Multi-Backplate werden unter Verwendung von vier Abstandshaltern, die beiden Mountig-Bars befestigt. Darauf installiert der User dann den Kühler mit Hilfe zweier Federschrauben.





    Das selbe Prinzip gilt ebenfalls bei der Montage auf AMD-Mainboards. Einziger Unterschied dabei sind die beiden längeren Mountig-Bars und die eingeschränkte Positionierung. Daher kann der Corator DS nur in Richtung des Heck-Lüfters oder entgegengesetzt davon installiert sein.






    Ferig installiert, benötigt der Corator DS weniger Platz als vergleichbare Twin-Tower Kühler.

    Spoiler:










    Leistung / Lautstärke (Dediziert):






    Fazit:

    Coolink bleibt mit dem Corator DS dem hauseigenen Motto treu und liefert einen zufriedenstellenden Prozessor-Kühler ab. Leider tönt der Lüfter bei voller Drehzahl in einem sehr hohen Bereich. Dabei ist dieser Krach nicht von Nöten, denn der giftgrüne Fan werkelt selbst bei halbierter Drehzahl leise und kühlt die CPU zuverlässig. Gerade deswegen sollte auf die Möglichkeit zurückgegriffen werden, den SWIF 120P per PWM auf der Hauptplatine zu regeln. Eben dann entfaltet der Corator DS sein volles Potenzial und arbeitet je nach Temperatur in einer angenehmen Lautstärke. Der Preis von ca. 47 Euro kann als passend bezeichnet werden.







    Scythe Yasya
    Ein großes Dankeschön für die Bereitstellung geht an:




    Inhalt:



    Lieferumfang / Verpackung:

    Die neuste Kreation aus dem Hause Scythe verbirgt sich in einem gewohnt bunten Karton. Neben dem Lüfter und natürlich dem Kühler, liegt eine kleine Pappschachtel mit dem etwas knapp bemessenen Zubehör darin bei.




    Dazu gehört:

    • Anleitung in Deutsch mit Bildern
    • Kleine Tüte Wärmeleitpaste
    • Lüfterklammern für einen Fan
    • Montagematerial
    • Lüfter mit integriertem Drehpoti, für eine Slotblende







    Spezifikationen:







    Impressionen:

    Da Scythe bekannt ist für die mythologische Namensgebung, kommt die gewählte Produktbezeichnung nicht von ungefähr. Yasya leitet sich von Yaksha ab und beschreibt gleichermaßen einen Dämon oder sanftmütigen Naturgeist. Beide Rollen spielt der Scythe Ableger dank des integrierten Potenziometers des Slip Stream zuverlässig. Die dämonische Seite präsentiert sich allein schon im harten, kantigen Aussehen des Kühlers und den enorm lauten 1940 Umdrehungen des Lüfters. Scythe selbst bezeichnet die außergewöhnliche Formgebung des Yasya, als „Trident Multi Layer Fin Structure“. Dadurch soll der Ansaugvolumenstrom höher und die Nutzung der sechs versetzten Heatpipes effizienter sein. Bei voller Drehzahl ertönt das Kühlpaket extrem laut und das, obwohl der Lüfter bei halbierter Umdrehung leise ist, dazu die Temperatur nur geringfügig steigen lässt. Durch die 54 eng aneinander gepressten Alulamellen arbeitet der Scythe Spross mit Referenzlüfter und stark reduzierter Drehzahl dann im Mittelfeld, gleichauf mit dem Alpenföhn Matterhorn. Beim Boden bleibt Scythe dem Herstellungsprinzip treu. Die vernickelte Kupferplatte samt Passivkühler ist komplett plan und poliert. Die Enden der Heatpipes kaschieren kleine, mutterähnliche Abdeckungen.


    Spoiler:









    Montage:

    Die Montage selbst gestaltet sich ziemlich einfach. Dazu werden die benötigten Klammern oder Puhs-Pins in die Bodenplatte geklickt und ohne nötigen Mainboardausbau direkt befestigt. Natürlich gibt diese Methode nicht die vertrauenswürdige Haltbarkeit einer Verschraubung, vereinfacht die Installation des Kühlers enorm. Die Push-Pins aus dem Hause Scythe fühlen sich im Gegensatz zu anderen Herstellern stabiler an.





    AMD-User sollten wissen, dass der Yasya nur in Richtung des oben verbauten Netzteils, oder zur Grafikkarte ausgerichtet werden kann.






    Dank der Tower-Bauweise, wird kein Platz verschwendet.


    Spoiler:










    Leistung / Lautstärke (Dediziert):







    Fazit:

    Der Yasya präsentiert sich enorm positiv, nicht nur durch die gute Kühlleistung und die einfache Montage, auch durch den wirklich geringen Preis von knapp 32 Euro. Dafür sollte der Käufer mit einem lärmenden Lüfter bei voller Drehzahl leben können. Glücklicherweise verpasst Scythe dem Slip Stream eine Regelung, die den Einsatz erträglich macht. Ein wirklich gelungenes Schnäppchen.



    Thermalright Venomous X
    Ein großes Dankeschön für die Bereitstellung geht an:





    Inhalt:


    Lieferumfang / Verpackung:

    Der uns allen bekannte Hersteller von High-End Kühler packt sein aktuelles Meisterwerk in einen schwarzen, geheimnisvoll anmutenden Karton. Außer dem Produktnamen, unterstützten Sockeln (AMD fehlt fälschlicherweise) und dem Herstellerlogo, sind keine weiteren Infos vorhanden. Nach dem öffnen des Kartons erscheint eine weitere Schachtel mit der Aufschrift „Accessory Pack“, in der alles Zubehör liegt. Darunter - gut gepolstert - steckt der Venomous X. Ein Lüfter fehlt.




    Folgende Bestandteile gehören zum „Accessory Pack“:

    • Montagematerial für AMD und Intel
    • Schraubenschlüssel zu Einstellung des Anpressdrucks
    • Anti-Vibration Silikonstreifen
    • Lüfterklammern für 2 Lüfter
    • Kleine Spritze der Chillfactor III








    Spezifikationen:







    Impressionen:

    Übersetzt man den von Thermalright gewählten Name, so verwundert die Bezeichnung „extrem giftig“ kaum. Die an den Enden enorm spitz gestalteten Alulamellen unterstreichen diesen Zustand deutlich. Der Venomous X kann als direkter Nachfolger des weit verbreiteten und beliebten Ultra 120 Extreme angesehen werden, denn die Ähnlichkeit ist nicht zu übersehen. Wie auch beim Vorgänger setzt der Hersteller auf sechs vernickelte 6-mm Heatpipes, die diesmal etwas anders angeordnet sind. Ebenfalls gleich, bleiben der Abstand und die leichte Biegung im Randbereich der Lamellen. Lediglich das Gewicht verändert sich etwas nach oben, auf 950 Gramm inklusive Lüfter - angesichts der sehr guten Verschraubung kein Problem. Die Bodenplatte ist Thermalright-typisch leicht konvex geformt, was bei Käufern der AMD Riege in geringen Fällen zu leichten Performanceeinbußen führen kann. Im Gegenzug profitieren Intel-User von dieser nach außen gewölbten Verformung. Die Verarbeitungsqualität bleibt wie gewohnt auf einem sehr hohen Niveau, welches nur ein sehr geringer Bruchteil an Herstellern halten kann. Zur Vibrationsdämpfung der ausgewählten Lüfter, sollten die beiliegenden Silikonstreifen angeklebt werden. Die Jungs von Thermalright beweisen immer wieder schön, dass hoch angepriesene Techniken meist nutzlos und unnötig sind. Der Venomous X verfügt weder über unterschiedlich geformte Fins, noch über Luftstromführende Abschlüsse. Trotzdem bleibt die Kühlleistung exzellent und lehrt so manchen Twin-Tower das fürchten.


    Spoiler:









    Montage:

    Auch hinsichtlich des Montagesystems glänzt der Venomous X. Eine relative einfache Verschraubung mit der Multi-Backplate hält den Kühler zuverlässig an seinem Platz. Einen großen Einfluss auf die Stabilität hat der zusammenhängende und durchgängige Montagesteg, auf dem sich der Thermalright Spross in 4 Richtungen installieren lässt. Zusätzlich für die Intel-User bietet der Hersteller ein fortschrittliches System, mit dem der Anpressdruck anhand der gewählten Einstellung variiert.





    Für die Käufer mit AMD-Systemen hat sich Thermalright ein hilfreiches Feature einfallen lassen. Anders als bei anderen Kühlern kann der Venomous X in 4 Richtungen platziert werden. So ist maximale Flexibilität auch für Phenom II und Athlon II User gewährleistet. Nur wenige Kühler bieten solch eine Unabhängigkeit.






    Trotz seiner enormen Leistung liegt der Venomous X in einem normalen Verhältnis zur Größe.


    Spoiler:









    Leistung / Lautstärke (Dediziert):







    Fazit:

    Thermalright unterstreicht mit dem Venomous X wieder einmal die gesammelte und eingesetzte Erfahrung im Kühlungssektor. Die Leitungswerte sind allesamt hervorragend und kommen an den Noctua NH-D14 heran. Hierbei sollte jedoch der Kompatibilitäts- und Größenunterschied ins Auge gefasst werden. Nur wenige Grad Celsius trennen beide voneinander. Schön zu sehen ist der Trend, mittlerweile alle Sockel von Grund auf zu unterstützen und somit anfallende Mehrkosten für den Käufer zu unterbinden. Einen faden Beigeschmack bereitet der Preis von knapp 55 wenn man bedenkt, dass kein Lüfter zum Lieferumfang gehört. Ansonsten erwirbt der Interessent mit dem „Extrem Giftigen“ ein exzellentes Produkt.







    Prolimatech Armageddon
    Ein großes Dankeschön für die Bereitstellung geht an:





    Lieferumfang / Verpackung:

    Der relativ gesehene Kühlerneuling Prolimatech steckt sein Zweitwerk in einen zweiteiligen, weißen Karton, mit kleinem Sichtfenster. Neben den üblichen Infos wie den Spezifikationen vermerkt der Hersteller, dass der Armageddon 100% Stärke bietet und keinen Platz verschwendet. Das Innere des Karton ist sehr knapp genutzt, so wird der Kühler in nur zwei dünnen Schaumstoffformen gehalten. In den restlichen Spalten verbergen sich das Zubehörpaket und die mehrsprachige, bebilderte Anleitung.





    Der Hersteller packt folgende Zubehörteile in den Karton:

    • Montagematerial für Intel Sockel
    • Lüfterspangen für 2 Lüfter im 140-mm Format
    • Spritze PK-1 Nano Wärmeleitpaste
    • Anleitung








    Spezifikationen:







    Impressionen:

    Prolimatech´s zweites Kühlermodell basiert auf einer ähnlichen Bauweise, wie es schon beim Megahalems der Fall war. Daher kommen wieder zwei getrennte Tower, mit jeweils sechs 6-mm Heatpipes zum Einsatz. Einzig eine Zierplatte verbindet die beiden miteinander. Den gravierendsten Unterschied stellen die, nun komplett im Luftstrom verteilten Heatpipes dar. Bei genauerem hinsehen ist klar, dass die Kühlleistung nicht ganz mit den Top-Kühler mithalten kann, denn die Biegung einiger Wärmeleitröhren von der Bodenplatte zu den Alulamellen ist einfach zu extrem. Dadurch wird die einwandfreie Funktion minimal eingeschränkt. Trotzdem bieten die 44 Lamellen genügend Fläche für einen 140mmm Lüfter. Zugegeben, ein Teil vom Fan ragt oben und unten heraus. Dabei verliert der Armageddon wiederum ein wenig Potenzial. Doch leider ist der Umstand gerade bei jetzigen Gehäusegrößen nicht zu ändern. Die Maße des Prolimatech Zweitwerks liegen kaum über einem normalen 120-mm Kühler. Damit bleibt dem Anwender genügend Platz für hohe Rams oder eine ausladende Mainboardkühlung. Wie jeder hochkarätige Hersteller setzt Prolimatech ebenfalls - ähnlich des Megahalems - auf eine vernickelte Kupferbodenplatte, die mit einer leichten Krümmung nach außen versehen ist. Als ungewöhnlich kann die Anbringung der Lüfter bezeichnet werden. Diesmal gibt es keine Klammern, sondern spangenähnliche Clips.


    Spoiler:








    Montage:

    Die Installation des Armageddon geschieht per Verschraubung mit der beiliegenden Multi-Backplate im Zusammenspiel der Montagebrücken. Beide Federschrauben, mit denen der Kühler auf den Heatspreader gedrückt wird, versinken ganz im Retention-Modul, um den 140-mm Lüfter nicht unnötig nach oben zu drücken. Interessierte User mit einem AMD-Sockel müssen sich ein separat erhältliches Kit kaufen um den Armageddon zu installieren.







    Prolimatech gestalltet den Armageddon sehr Flach und in der Breite kaum größer als einen herkömmlichen 120-mm Kühler.


    Spoiler:









    Leistung / Lautstärke (Dediziert):







    Fazit:

    Obwohl der Armageddon im Zusammenspiel mit einem für den Test verbauten 120-mm Lüfter knapp hinter dem Megahalems liegt, gewährleistet Prolimatech die ordnungsgemäße Funktion und Performance nur mit einem 140-mm großen Pendanten. Angesichts der damit erreichten Leistung eine sehr gute Entscheidung. Betrachtet man die ausgemessenen Werte genauer, ist ersichtlich, dass der Armageddon von dem mit knapp 1200 U/min arbeitenden Noctua NF-P14 FLX stark profitiert. Setzt der Käufer auf Fan´s mit noch mehr Umdehungen, kann die Leistung weiter gesteigert werden. Die daraus folgende Konfiguration setzt den Armageddon kühltechnisch vor den Megahalems. Daran sehen Interessierte wohin der Trend in naher Zukunft gehen wird. Nichtsdestotrotz erweitert Prolimatech die eigene Produktpallette sinnvoll, aber sehr experimentell. Der Preis von 52 Euro ist zwar hoch, angesichts der gebotenen Qualität fair.







    Noctua NH-D14
    Ein großes Dankeschön für die Bereitstellung geht an:





    Lieferumfang / Verpackung:

    Der Twin-Tower Kühler von Noctua verweilt in einer vom Aufbau her gleichen Verpackung wie die des Coolink Corator DS. Kein Wunder, stehen beide Brands in Beziehung zur "Kolink International Corporation". Optisch unterscheidet sich die von Noctua designte Packung stark, denn die Österreicher schlagen einen stilistisch edleren Weg ein. Im Inneren steckt auch der NH-D14 in einem Polster aus Karton und einer schützenden Ummantelung. Das Zubehör liegt in einer separat gepackten Schachtel bei. Die folgenden Bilder zeigen die Verpackung des Prototypen aus erster Produktion.




    Der Lieferumgang definiert sich durch folgende Bestandteile:


    • Montagematerial für Intel und AMD
    • Lüfterklammern für 2 Lüfter
    • NF-P12 120-mm Lüfter
    • NF-P14 140-mm Lüfter
    • Metall-Casebadge
    • Spritze NT-H1 Wärmeleitpaste
    • Y-Split Kabel
    • Zwei Spannungsadapter
    • Anti-Vibration-Bolts für Lüfter
    • Lüfterschrauben








    Spezifikationen:







    Impressionen:

    Nach der Vorstellung des NH-D14 behaupteten böse Zungen, er sei nur eine plumpe Kopie des Thermalright IFX 14. Doch außer dem Twin-Tower Design ähneln sich beide Produkte kaum, denn die Österreicher stecken viel Entwicklung in den Kühler. Die sechs Heatpipes im 6-mm Format liegen direkt und nebeneinander im Luftstrom, sodass die beiden mitgelieferten Lüfter das volle Potenzial ausspielen können. Fest verlötet und mit einigen Abstandshaltern versehen sorgen die jeweils 42 Alulamellen, mit einem Abstand von knapp 2,5 mm, für genügend Fläche. Der mit über einem Kilogramm kolossal wirkende Noctua NH-D14 erlaubt die Montage von zwei bis zu 140-mm großen Lüftern. Ein Modell dieses Formats findet bereits Platz im Lieferumfang und wird durch ein zweites, mit 120-mm Durchmesser, ergänzt. Die nötige Vibrationsdämpfung übernehmen dabei die vorinstallierten Silikon-Blöcke. Die vernickelte Kupferbodenplatte wurde vom Hersteller schön eben gewählt und mit minimalistischen Riefen versehen, um die Anwendung mit zähen Wärmeleitpasten zu vereinfachen sowie die Verteilung beim anpressen zu verbessern. Ebenfalls zur Erhöhnung der Kompatibilität dient das asymmetrische Design, bei dem der erste Radiator etwas weiter nach Hinten versetzt zur Backplate befindlich ist. Dadurch lassen sich auch hohe Speicherriegel bzw. Ram-Kühler verbauen. Falls es überhaupt nicht möglich sein sollte die genannten Konfigurationen zu verwirklichen, ermöglicht es Noctua dem Käufer den NF-P12 als Gehäuselüfter hinter dem NH-D14 zu verschrauben oder per Anti-Vibration Bolts zu befestigen. Dank des einfachen Lüfter-Haltesystems kann die Anbringungshöhe vom Anwender selbst entschieden werden. Gerade bei dem 140-mm Pendanten ergibt sich daraus der Vorteil, dass umliegende Bauteile des Mainboards von der Zugluft profitieren. Daher ist der NH-D14 der erste Kühler der das nachteilige Verhalten der Tower-Bauweise umgeht. Auch diesmal wieder kann Noctua mit einer wirklich einmalig exzellenten Verarbeitung und Qualität glänzen.


    Spoiler:










    Montage:

    Wie schon beim Coolink Corator DS geschrieben, kann das Mounting-System des Noctua NH-D14 ebenfalls als wirklich gelungen bezeichnet werden. Die Installation ist selbst für Anfänger gewohnt einfach und komfortabel, wenngleich das Mainboard ausgebaut sein sollte. Die Käufer mit passendem Intel Sockel erfreuen sich einer Multi-Backplate Verschraubung, die mit wenigen Handgriffen an der Platine Halt findet. Darauf selbst, platziert der Käufer den Kühlkörper mit Hilfe zweier Federschrauben.





    Die User mit passendem AMD Board erfreuen sich einer ähnlich einfachen Halterung, jedoch mit dem Zwang den NH-D14 in Richtung des Hecklüfters oder entgegengesetzt blasen zu lassen.







    Enorme Kühlleistung verlang nach viel Platz und der NH-D14 bedient sich dessen auch reichlich.


    Spoiler:









    Leistung / Lautstärke (Dediziert):







    Fazit:

    Noctua schafft es, den NH-D14 an die Spitze der Luftkühler zu bringen und zeigt, dass sich eine ausgiebige Entwicklung lohnt. Nicht nur die Kühlleistung ist außerordentlich gut, auch die Qualität wirkt mehr als exzellent. Neben dem vorbildlichen Zubehörpaket überzeugen die Österreicher mit den beiden High-End Lüftern. Zusammengefasst bietet der NH-D14 alles was derzeit im Bereich von Qualität und Kühlleistung möglich ist. Angesichts der Performance und des Lieferumfangs, kann der Preis als angemessen bezeichnet werden.



    Scythe Ninja 3
    Ein großes Dankeschön für die Bereitstellung geht an:




    Inhalt:
    Lieferumfang / Verpackung:

    Die nunmehr dritte Version des Ninja 3 steckt wie für Scythe Kühler üblich in einem recht bunten und detailreichen Karton. Im Inneren gibt es neben ein paar Papptrennwänden kaum schützendes Material. Der untere Teil beinhaltet eine Schachtel in welche das Zubehör verfrachtet wurde. Der Lüfter liegt gleich oben auf dem Ninja 3.




    Hier eine detaillierte Übersicht:


    • Anleitung in Deutsch mit Bildern
    • Kleine Tüte Wärmeleitpaste
    • Lüfterklammern für einen Fan
    • Montagematerial
    • Lüfter mit integriertem Drehpoti für eine Slotblende









    Spezifikationen:








    Impressionen:

    Nachdem sich die vorherigen Ninja Modelle stets als gute Passiv-Kühler bewährten, soll auch die dritte Version dieses Feature bieten. Scythe erhöht die Anzahl der Heatpipes von drei auf vier und ordnet diese zur besseren Effektivität U-förmig an. Nebenbei trennt der Hersteller das Gebilde in 4 Lammellentürme ein, die nur an wenigen Stellen verbunden sind. Das soll die Wirksamkeit im passiven oder semi-passiven Betrieb gegenüber den Vorgängern stark verbessern. Die Bodenplatte wurde wie immer vernickelt und eben gestaltet. Die Heatpipeenden verdecken die üblichen, mutterähnlichen Abdeckungen. Der beigelegte Lüfter aus der Slip Stream PWM Adjustable Serie, arbeitet mit dem Kühler sehr gut zusammen und lässt sich, wie der Name schon sagt, per PWM regulieren und zusätzlich mit dem fest montierten Drehpoti einstellen. Ohne Lüfter kann der Ninja 3 bi s zu 130 Watt TDP abführen, aber nur, wenn der Luftstrom entsprechend hoch ist. Bei schlechter Gehäusebelüftung minimiert sich daher die Performance. Die 38 aufgesteckten Alulamellen verhindern durch den etwas zu geringen Abstand von 2,5 mm bessere Werte ohne Lüfter. Ein optisches Highlight kann auf der obersten Lamelle bewundert werden. Hier druckt der Hersteller ein Tribal mit integriertem Logo auf.


    Spoiler:









    Montage:

    Anders als beim Yasya wird der Ninja 3 verschraubt. Dabei werden zwei kleine Montagebrücken am Kühler befestigt und mit Hilfe einer Backplate von Hinten am Mainboard verschraubt.





    AMD User können den Ninja 3 zwar nur in zwei Richtungen montieren, doch Dank seiner quadratischen Form lässt sich der Lüfter an allen der vier Seiten anbringen.







    Da der Ninja 3 auch für den passiv Betrieb geeignet ist, sollte ausreichend Platz vorhanden sein. Hohe Ram Module können zu Inkompatibilitäten führen.




    Spoiler:














    Leistung / Lautstärke (Dediziert):







    Fazit:

    Obwohl der Ninja 3 nicht an die Leistungswerte des Yasya herankommt, kühlt er das System zuverlässig. Seine Besonderheit liegt, wie der Serienname schon sagt, bei (semi)passiv betriebenen Systemen. Dank des beigelegten Lüfters kann der User selbst über das Verhältnis zwischen Kühlleistung und Lautstärke entscheiden. Gerade für den Preis von knapp 30 Euro eine zwar schlechtere Alternative zum HR-02, aber ein mit Abstand weitaus günstigere. AMD User können sich über die Form des Kühlers freuen, denn so kann der Lüfter an allen Seiten angebracht werden und hebt die üblichen Beschränkungen auf den AM2(+)/AM3 Sockeln auf.



    Thermalright HR-02 + TY 140
    Ein großes Dankeschön für die Bereitstellung geht an:




    Inhalt:Lieferumfang / Verpackung:

    PC-Cooling bietet den HR-02 in einem Bundle mit dem neuen 140 mm Thermalright Lüfter „TY 140“ an. Daher liegt diese Kombination in diesem Review vor. Der Kühler selbst verweilt in einer simpel gestalteten Pappbox, ohne große Schnörkel und Designspielereien. Im Inneren liegt der HR-02 sicher und in einem Beutel verpackt, in einem Kunststoffbett. In einer weiteren Schachtel befindet sich das sogenannte „Assambly package“ welches neben dem Montagematerial noch die Lüfterbefestigung und die 2 Gramm Spritze Wärmeleitpaste enthält. Zusätzlich kommt der Käufer in den Genuss, einen hochwertigen Schraubendreher sein Eigen nennen zu dürfen. Dieser ist für die Montage unerlässlich, denn der HR-02 muss durch das Loch in den Lamellen angeschraubt werden.




    Hier eine detaillierte Zubehör-Liste:

    • Lüfter (nur im Bundle)
    • Anti-Vibration Pads
    • 2 Gramm Spritze „Chillfactor III“ Wärmeleitpaste
    • Montagematerial für Intel
    • Schraubendreher
    • Montageschlüssel
    • Detailierte Anleitung
    • Logo-Aufkleber
    • Lüfterklammern (jeweils 1x für 120- und 140 mm)








    Spezifikationen:








    Impressionen:

    Gleich zu Beginn fällt natürlich das bullige und massive Äußere des HR-02 auf. Damit erkennt man sofort das Einsatzgebiet des neuen Thermalright Sprösslings. Neben dem Passivbetrieb gehören ebenso Konfigurationen mit langsam drehenden Lüftern dazu. Wie derzeit üblich, verbaut der Hersteller sechs 6 mm Heatpipes, die mit der Bodenplatte und den 31 stabilen Alulamellen verlötet sind. Letztere weisen einen Abstand von 3mm auf und unterstreichen so die Effektivität im lüfterlosen Betrieb. Eine Besonderheit befindet sich im Inneren, zwischen den Lamellen. Die dort abstehenden Strukturen sorgen für einen geradlinigen und wirbelfreien Luftstrom im Kühler. Außerdem verhindern die so entstandenen Aussparungen einen Luftstau. Im hintern Teil, unterstütz das ovale Loch, welches sich durchweg durch alle Finnen zieht, diesen Umstand. Ebenfalls wird dadurch der HR-02 mit Hilfe des beiliegenden Schraubendrehers auf der CPU befestigt. Die Bodenplatte ist wie bei Thermalright üblich leicht konvex geformt und mit feinen Rillen versehen. Die Positionierung erfolgt nicht direkt mittig unter dem Kühler, sondern stark nach vorn versetzt. Trotz seiner Wuchtigkeit, können nun neben dem HR-02 auch extrem hohe Performance-Speicher verbaut werden, ohne das Inkompatibilitäten auftreten. Auch ein montierter Lüfter, wie der 26,5 mm dicke TY 140 ändert an diesem Umstand nichts. Ein weiterer Vorteil in der Positionierung der vernickelten Bodenplatte besteht darin, dass der Kühler im Betrieb näher am Heck- oder Deckellüfter arbeitet und damit die Kühlleistung weiter ansteigt.

    Der Lüfter selbst verfügt über einen 4-Pin PWM Anschluss und lässt sich somit über das Mainboard steuern. Dadurch kann die Lautstärke des ohnehin schon sehr leisen Lüfters nochmals verringert werden. Die Thermalright Ingenieure spendieren dem 140 mm Lüfter mit konventionellen 120 mm Bohrungen, sieben großflächige Rotorblätter. Das „Enhanced Hyper-Flow Bearing“ Lager war im Testbetrieb sehr laufruhig und frei von Schleif- oder Nebengeräuschen.


    Spoiler:









    Wie beim Venomous X und dem Silver Arrow, kommt das Pressure Vault Bracket zum Einsatz. Dank der einfachen Montage, fällt die Installation nicht schwer. Mit Hilfe des verstellbaren Anpressdrucks, kann der User selbst entscheiden, ob auch das letzte Grad noch herausgekitzelt werden soll.





    Thermalright arbeitet aktuell an einem Befestigungskit für AMD Sockel.


    Achtung bei der Lüftermontage!


    Wer auf dem HR-02 einen Lüfter wie den TY 140 oder den Noctua NF-P14 FLX montieren möchte, muss auf die Antivibration Pads verzichten. Durch die Fan-Dicke von 26,5 mm rutschen die Clips für die 120mm Lüfter ab. Konventionelle 120 und 140 mm Lüfter bereiten keine Probleme.




    Obwohl der HR-02 ein wirklicher Riese ist, können Hohe ram Module ohne Probleme verwendet werden. Möglich macht das die versetzte Bodenplatte, die den Kühler nach hinten versetzt.


    Spoiler:










    Leistung / Lautstärke (Dediziert):







    Fazit:

    Wieder einmal beweisen die Thermalright Jungs, dass sie zu den besten Kühlerherstellern gehören. Der HR-02 ist der derzeit ultimative Passiv-Kühler, der auch aktiv belüftet eine wirklich hervorragende Performance an den Tag legt. Im Zusammenspiel mit dem hauseigenen TY 140 Lüfter, gehört der Thermalright-Neuling zum leisesten Kühler im Testfeld. Gerade in seinem vorgesehenen Einsatzgebiet mit wenig Luftstrom und drehzahlarmen Lüftern, lässt der HR-02 jeden anderen Kühler hinter sich. Dort wo andere Konkurrenten an ihre Grenzen Stoßen, fängt der HR-01-Nachfolger an zu kühlen. Wer also seinen Sockel 1366 Prozessor passiv betreiben möchte, ist beraten, diesem Werk aus dem Hause Thermalright besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Natürlich werden auch jetzt und in naher Zukunft weitere Sockel unterstützt.








    Noctua NH-C12P SE14
    Ein großes Dankeschön für die Bereitstellung geht an:

    Lieferumfang / Verpackung:

    Ebenfalls nach der neuen Designlinie, wurde auch der altbewährte Top-Blow Kühler NH-C12P in einer edlen weißen Verpackung eingebettet. Neben zahlreichen Informationen bezüglich der Abmaße und verwendeten Techniken, steht auch eine ausführliche Erklärung zu allem im Mittelpunkt. Außerdem wertet der Hersteller die Verpackung durch Sichtfenster mit Blick auf den Lüfter und Kühler auf. Im Inneren steckt der NH-C12P samt NF-P14 FLX dediziert in einer Box. Das übrige Zubehör verweilt ebenfalls extra verpackt.




    Hier eine detaillierte Zubehör-Liste:


    • Lüfter
    • Anti-Vibration Silikonstreifen
    • Spritze „NT-H1“ Wärmeleitpaste
    • Montagematerial für Intel und AMD
    • Detailierte Anleitung
    • Case Badge
    • Lüfterklemmen
    • Low Noise Adapter
    • Ultra Low Noise Adapter










    Spezifikationen:







    Impressionen:

    Die SE14-Edition setzt sich aus dem NH-C12 Kühlkörper samt NF-P14 Lüfter zusammen. Neben dem veränderten Lieferumfang, wurde ebenfalls der normale 120mm Fan gegen ein 140mm Pendanten getauscht. Daraus resultiert ein höherer Luftstrom bei weniger Geräuschentwicklung. Der qualitativ sehr hochwertige Kühlkörper selbst blieb unangetastet. Er setzt sich weiterhin aus einer soliden Kupfer-Grundplatte samt sechs 6mm Heatpipes und 44 stabilen Alulamellen zusammen. Zur Verbesserung der Leistung und den Kühleigenschaften wurde alles miteinander verlötet. Dadurch bleibt die Leistung auch nach langer Benutzung auf dem gleichen Niveau. Dank des Lamellenabstands von 2,5mm, kann der NH-C12P mit niedriger Drehzahl akzeptable Ergebnisse zu Tage fördern. Der Boden wurde von den Österreichern plan gestaltet und mit feinen Riefen versehen. Dies dient zur verbesserten Verteilung von zäher oder schlecht aufgebrachter Wärmeleitpaste. Außerdem entstehen durch die ebene Auflage auf die CPU keine eventuellen Nachteile für AMD-User. Der beiliegende Lüfter kann mit Hilfe von Volt Adaptern gedrosselt werden und erzeugt somit weniger Lärm.


    Spoiler:









    Montage:

    Wie schon beim Coolink Corator DS und dem NH-D14, kommt das Secu Firm 2 Mounting Kit auch bei diesem Kühler zum Einsatz.Die Installation ist selbst für Anfänger gewohnt einfach und komfortabel, wenngleich das Mainboard ausgebaut sein sollte.






    AMD User können den NH-C12P ebenfalls mit einer recht einfachen Halterung anbringen. Mit einem optionalen Kit, kann der Kühler nunmehr in alle Richtunen verbaut werden. Dadurch lassen sich Inkompatibilitäten verringern oder gar verhindern.






    Der NH-C12P braucht nach Oben hin weniger Platz als ein Tower Kühler. Außerdem werden die Komponenten auf dem Mainboard mitgekühlt.


    Spoiler:









    Leistung / Lautstärke (Dediziert):








    Fazit:

    Die SE14 Edition des NH-C12P beinhaltet sinnvolle Verbesserungen, die dem NH-C12 zu noch besserer Performance verhilft. Dank seiner Bauweise kann er auch in kleinen und engen Gehäusen verbaut werden. Die Leistung ist für einen Top-Blow Kühler auf einem akzeptablen Niveau. Sogar konventionelle Tower-Konkurrenten müssen hier mit einem lauten und hochdrehenden Fan kontern, um ähnliche Ergebnisse zu erreichen. Wer also gute Kühlleistung sucht, aber nur über geringe Platzressourcen verfügt, sollte sich den Noctua Sprössling genauer anschauen. Die Qualität und Verarbeitungsgüte ist wie gewohnt sehr hochwertig.



    Geändert von rabensang (01.01.2011 um 15:59 Uhr)



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  2. #2
    Avatar von rabensang
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    AW: [Roundup] Aktuelle und kommende CPU-Kühler

    Thermalright Silver Arrow
    Ebenfalls in einer unscheinbaren Verpackung, verbirgt sich die zweite Neuheit aus dem Hause Thermalright. Anders als beim HR-02 liegen hier schon zwei TY 140 Lüfter bei. Sicher und stoßfest eingebettet, verweilt der Silver Arrow den Weg zum Endkunden in einem Schaumstoffgebilde. Daneben steckt eine dedizierte Schachtel mit dem nötigen Zubehör.




    Hier eine detaillierte Zubehör-Liste:


    • 2 TY 140 Lüfter
    • 8x Anti-Vibration Pads
    • 2 Gramm Spritze „Chillfactor III“ Wärmeleitpaste
    • Montagematerial für Intel und AMD
    • Montageschlüssel
    • Detailierte Anleitung
    • Logo-Aufkleber
    • 4x Lüfterklemmen








    Spezifikationen:







    Impressionen:

    Wie unschwer zu erkennen ist, trägt der Silver Arrow die Wurzeln des IFX-14. Außerdem erschien ein ähnliches Produkt unter dem Thermalright eigenen Brand Cogage. Doch der Silver Arrow bietet eine weitaus umfangreichere Ausstattung und hat ein paar detaillierte Verbesserungen erfahren. So sind die Enden der vier 8 mm Heatpipes mit verzierten Abschlüssen versehen. Anders als bei den restlichen Thermalright Kühler wurden die Heatpipes zwar nicht verlötet, zur verbesserten Haltbarkeit aber mit Kleber verfestigt. Dadurch ist der Silver Arrow der erste Thermalright Kühler, der auf dieses Qualitätsmerkmal verzichtet. Die massive, vernickelte Kupfer-Grundplatte besitzt wie bei diesem Hersteller üblich, einen leicht konvexen Boden. Die eigentliche Namensgebung leitet sich logischerweise von den besonders geformten Alulamellen ab. Von oben betrachtet, wirkt deren Aussehen wie die Enden altertümlicher Pfeile. Außerdem führen die leicht gebogenen, äußeren Lamellenenden den Luftstrom direkt in den Kühler und sorgen so für noch mehr Leistung. Der Zusatz „Silver“ lässt sich auf das komplett hochglanzvernickelte Äußere beziehen. Betrachtet man den Abstand und die Menge der Fins, ist erkennbar, dass der Silver Arrow auf hohen Luftstrom und schnell drehende Lüfter ausgelegt wurde. Die beiden beigelegten Fans arbeiten gerade in dem Bereich, bei dem der IFX-Nachfolger seine ganze Performance entfalten kann. Bei niedrigen Drehzahlen, gerade wenn ein Lüfter in der Mitte angebracht wurde, verliert der Kühler merklich an Leistung. Daher ist eine solche Konfiguration nicht ratsam. Dank der beiden TY 140 Lüfter bleibt die Lautstärke auch im Doppelbetrieb in einem hörbaren, aber angenehmen Bereich. Wer will, kann per PWM Steuerung über die Performance selbst entscheiden.


    Spoiler:









    Montage:

    Das sehr stabile und einfach zu montierende Pressure Vault Bracket bietet dem wuchtigen Silver Arrow extrem guten halt.





    Dank des gut durchdachten AM2 Bolt-Thru Kits, können AMD Anwender auf die selbe Flexibilität bei der Montage zurückgreifen, wie es bei Intel Sockeln der Fall ist.







    Wegen seiner enormen Größe sollten die Platzverhältnisse sehr großzügig sein. Durch den vorderen 140mm Lüfter kann es zu Problemen mit hohen Ram Modulen kommen.


    Spoiler:








    Leistung / Lautstärke (Dediziert):







    Fazit:

    Auch die zweite Neuheit aus der Thermalright Kühlerschmiede weiß zu überzeugen. Nicht nur die Leistung und die Optik ist stimmig, sondern auch das Gesamtpaket, welches der Hersteller geschnürt hat. Die beiliegenden Lüfter unterstützen genau den Leistungsbereich, in dem der Silver Arrow arbeiten sollte. Dabei bleibt dem Käufer genügend Spielraum zu entscheiden, wie hoch der Geräuschpegel ausfallen soll. Thermalright bietet mit diesem Werk das direkte Konkurrenzprodukt zum Noctua NH-D14 an. Jedoch sollte klar sein, dass der Kühler nicht für niedrige Drehzahlen konzipiert wurde und außerdem der nötige Platz vorhanden sein muss, denn der vordere der beiden 140 mm Lüfter kann unter Umständen zu Kompatibilitätsproblemen mit hohem High-End Speicher führen.





    Prolimatech Super Mega
    Die Optik der Verpackung wurde ähnlich der des Armageddon gestaltet. Neben den wichtigen Infos, ziert noch das gleiche Logo den Karton, welches auch auf den Kühllamellen eingeprägt ist. Zusätzlich findet der Besitzer Hinweise auf Lieferumfang und Lüfterkompatibilität. Neben dem üblichen Montagezubehör für die gängigen Intel-Sockel, liegen noch zwei mehrfach gekennzeichnete Schrauben bei. Diese dienen zur eigentlichen Montage des Kühlers auf der CPU. Der Anpressdruck soll damit auf extreme 31,75 Kg gesteigert werden können. Jedoch warnt Prolimatech selbst vor der Nutzung, denn dadurch ist eine Beschädigung des Sockels und des Prozessors möglich. Diese Montage richtet sich eher an performanceorientierte Enthusiasten.


    Hier eine detaillierte Zubehör-Liste:

    • Montagematerial für Intel Sockel
    • Lüfterspangen für 2 Lüfter
    • Spritze PK-1 Nano Wärmeleitpaste
    • Anleitung
    • Logo-Aufkleber




    Prolimatech geht mit dem Super Mega nun in die vierte Runde der Megahalems-Serie. Nach verschiedenen Revisionen und einer schwarz vernickelten Edition, kommt diese mit Kupfer aufgewertete Version zum Endkunden. An der üblichen Formgebung hat sich nichts Grundlegendes geändert. Die sechs 6-mm Heatpipes werden weiterhin auf zwei Lamellentürme verteilt. Doch die Besonderheit liegt an dem Kupferanteil, der beim Super Mega nun auch innerhalb der Kühlfinnen Anwendung findet. So packt der Hersteller Außen an jeden der zwei Kühltürme zweimal acht halbe Lamellen. Im Inneren verzichtet man darauf, um einer Ineffizienz entgegen zu wirken. Außerdem neu an dem altbewährten Produkt, ist nun die Kompatibilität zu 140-mm Lüftern. Dank der passenden Klammern und der veränderten Kühlerhalterung, können diese problemlos angebracht werden. Im Gegensatz zum UR-Megahalems wurden neben den bereits genannte Details nur "kosmetische" Veränderungen vorgenommen. Dazu zählen die blendenartigen Lamellen am obersten Ende des Kühlers. Die Bodenplatte bleibt weiterhin gleich und damit leicht konvex. Das Gewicht steigt dank des Kupferanteils auf knapp 1000 Gramm ohne Lüfter.

    Spoiler:









    Prolimatech legt dem Super Mega das gleiche Montage-Kit bei, das auch beim Armageddon zum Einsatz kommt. Daher ist die Montage recht einfach und geht flott von der Hand. AMD-User müssen wiedereinmal auf das optionale Kit zurückgreifen.
    Die Größe des Super Mega entspricht der des Megahalems, von daher halten sich die Kompatibilitätsprobleme in Grenzen.


    Spoiler:




    Obwohl der Super Mega die nunmehr vierte Version des Megahalems ist und die Innovation auf der Strecke bleibt, kann der Kühler überzeugen. Die Kühlperformance liegt auf einem sehr hohen Niveau, egal ob 120- oder 140-mm Lüfter angebracht sind. Außerdem gefällt wiedereinmal die sehr hochwertige Verarbeitung. Leider bieten das allgemein noch zu wenig Hersteller. Der Lieferumfang gestaltet sich immer noch recht dürftig, denn neben dem fehlenden Lüfter und dessen ebenfalls fehlender Entkopplung, können AMD-User nur auf ein optionales Montage-Kit zurückgreifen. Hier sollte Prolimatech unbedingt nachbesser, oder eine AMD-Variante anbieten. Ansonsten überzeugt der Super Mega und erreicht trotz einiger Kritikpunkte eine Gesamtwertung von 94,5 Prozent.




    Noctua NH-C14
    Ein großes Dankeschön für die Bereitstellung geht an:
    Inhalt:
    1. Lieferumfang / Verpackung
    2. Spezifikationen
    3. Impressionen
    4. Montage
    5. Leistung / Lautstärke (Dediziert)
    6. Fazit





    Lieferumfang / Verpackung:

    Der neue NH-C14 überbrückt die Zeit bis zum Einbau in den Computer in dem - für Noctua üblichen - weißen Karton. Verziert wird das Ganze mit Konzeptzeichnungen, die sich über die gesamte Verpackung ziehen. Daneben finden sich massig detaillierte Informationen zu den Spezifikationen und Features sowie den verschiedenen Einsatz-Konfigurationen. Außerdem druckt der Hersteller eine Produktbeschreibung in sechs Sprachen auf.

    Nach dem öffnen der Verpackung kann der Käufer auf ein gut gepolstertes Produkt und dessen ordentlich sortierten Zubehör zurückgreifen. Der Umwelt zuliebe verwendet Noctua nur recycelbares Material. Demnach steckt der NH-C14 in einer aufwendig gefalteten Papp-Box.
    Noctua gestaltet den Lieferumfang sehr opulent. Folgende Teile liegen bei:


    • zwei 140-mm-Lüfter (NF-P14 FLX)
    • Spritze „NT-H1“-Wärmeleitpaste
    • Montagematerial für Intel und AMD
    • Detaillierte, bebilderte Anleitung
    • Case-Badge
    • Lüfterklemmen
    • zwei "Low-Noise"-Adapter
    • zwei "Ultra-Low-Noise"-Adapter
    • Y-Split-Kabel
    • vier Anti-Vibration-Bolts für Lüfter
    • vier Lüfterschrauben
    • Lüfter-Adapter (um die Bohrungen von 120-mm auf 140-mm Abstand zu vergrößern)


    Impressionen:

    Der NH-C14 kann als direkter Nachfolger des NH-C12P bezeichnet werden. Trotzdem hat der neue Top-Down-Kühler bis auf die Lüfter-Ausrichtung und die Anzahl der Heatpipes wenig mit dem Vorgänger gemeinsam.

    Die Auflage-Fläche des Kühlers wurde deutlich vergrößert. Dadurch können 140-mm-Lüfter ihr volles Potenzial entfalten. Im Gegenzug gestaltet sich der Kühlblock mit seinen 68 Alu-Lamellen recht schmal. Dieser Umstand macht es möglich, zwei entsprechend große Lüfter am NH-C14 zu installieren, ohne dass die Platzverhältnisse zum Mainboard hin zu gering werden. Die vernickelte Kupfer-Bodenplatte beinhaltet sechs Heatpipes mit sechs Millimeter Durchmesser. Diese verteilen sich parallel und mittig in den Alu-Lamellen. Ihr Abstand variiert aber. Jeweils zwei Stück liegen in Richtung Mitte dicht beieinander. Die beiden anderen sind etwas näher am Rand positioniert. Damit ist gewährleistet, dass der Luftstrom stets optimal genutzt wird. Zur Erhöhung der Stabilität bringt Noctua eine Strebe an, die an der Bodenplatte befestigt ist und in einer Einkerbung innerhalb der Lamellen verläuft. Dadurch gewährleistet der Kühlerspezialist den höchstmöglichen Schutz gegen versehentliches Verbiegen der Heatpipes.

    Qualitativ überzeugt der NH-C14 mit seiner exzellenten Verarbeitung und der angenehmen Haptik. Obwohl der zuletzt genannte Punkt wenig über die Leistung des Kühlers aussagt, vermittelt er die hohe Güte, die kaum ein anderer Hersteller erreicht. Das gebürstete Aluminium und die vernickelten Heatpipes sorgen für eine sehr edle Optik.

    Zusätzlich konzipiert Noctua erneut einen durchdachten Vertikal-Kühler, bei dem die Möglichkeit besteht, verschiedene Lüfter-Konfigurationen zu nutzen. Dadurch kann der NH-C14 sehr flexibel eingesetzt werden. Wer die volle Leistung ausschöpfen möchte, sollte beide NF-P14-Lüfter am Kühler montieren. Im HTPC-Bereich mit eingeschränkten Platzverhältnissen, bietet es sich an, den obersten Lüfter zu demontieren. Dabei kommt es auf den Aufbau des verwendeten Cases an, ob der Lüfter die Frischluft durch die Alu-Lamellen saugen oder blasen soll. Eine weitere Möglichkeit die genutzt werden muss, wenn auf dem Mainboard oder dem Arbeits-Speicher hohe Kühlkonstruktionen verbaut wurden, ist die einfache Installation eines NF-P14 auf dem Kühler. Dadurch entsteht genügend Freiraum unterhalb der Lamellen.

    Spoiler:







    Montage:

    Wie bei allen neuen Noctua-Modellen, kommt das Secu Firm 2 Mounting Kit auch bei diesem Kühler zum Einsatz.Die Installation ist selbst für Anfänger gewohnt einfach und komfortabel - wenngleich das Mainboard ausgebaut sein sollte.






    AMD User können den NH-C14 ebenfalls mit einer recht einfachen Halterung anbringen.








    Der NH-C14 braucht nach Oben hin weniger Platz als ein Tower-Kühler. Außerdem werden die umliegenden Sockel-Komponenten des Mainboards und der Arbeits-Speicher mitgekühlt.

    Spoiler:



    Aufgrund der erreichten Temperaturen lässt sich die Leistung des NH-C14 gut einschätzen. Die Kühlperformance ist für einen Top-Down-Kühler hervorragend. Jedoch sollte der Einsatz von 120-mm-Lüftern nicht unbedingt als erste Wahl getroffen werden, denn damit verschenkt man viel Potenzial. Trotzdem verringert sich dabei beim "Low-Profile"-Mode im Gegensatz zum "High-Clearance"-Mode die Leistung nur minimal. Bei 140-mm-Lüftern entsteht ein größerer Unterschied. Leider verliert der NH-C14 aufgrund des engen Lamellenabstandes bei niedrigen Drehzahlen reichlich Performance.


    Erneut präsentiert der österreichische Kühlerspezialist ein Produkt, dass zu überzeugen weiß. Obwohl im Luftkühlungs-Segment mittlerweile viele physikalische Grenzen entstanden sind, kann Noctua mit seiner Top-Down-Kreation überraschen. Dank der durchdachten, variablen Konstruktion lassen sich zwei starke 140-mm-Lüfter montieren, die für höhere Kühl-Performance sorgen. Außerdem erhält der Käufer infolgedessen die Möglichkeit, extrem flexibel mit seinem Produkt umzugehen. Leistungstechnisch bewegt sich der NH-C14 in Bereichen, in denen starke Tower-Kühler dominieren. Die Verarbeitungsgüte sucht erneut ihresgleichen und wirkt kaum übertreffbar. Noctua setzt die Messlatte in Bezug auf Qualität und Leistung wieder einmal sehr hoch.








    Temperaturen:


    Standardlüfter:






    Referenzlüfter Thermalright FDB-1600 (120 mm):






    Referenzlüfter Noctua NF-P14 FLX (140 mm):






    Passiv Betrieb im Silverstone Fortress FT02:





    Die beiden Twin-Tower Kühler, der Noctua NH-D14 und Thermalright´s Silver Arrow, sind bauartbedingt unschlagbar. Obwohl letzterer durch den geringen Lamellenabstand bei geringen Drehzahlen merklich an Leistung verliert. Keiner der Kühler zeigt eine Performance-Schwäche, bis auf den Akasa Nero-S, der in niedrigen Drehzahlen, gerade mit seinem Standardlüfter, viel Performance verschenkt. Noctuas NH-C14 kann trotz seiner Top-Down-Bauweise mit den Tower-Kühlern konkurrieren.

    In niedrigen Drehzahlbereichen und im Passiv-Betrieb dominiert der Thermalright HR-02 ganz klar.










    Der neue Thermalright TY 140 Fan arbeitet angenehm leise und mit hohem Luftdurchsatz. Deswegen gehören die damit ausgestatteten Thermalright Kühler zu den leisesten im Testfeld.
    Die Standardlüfter von Noctua und EKL Alpenföhn überzeugen ebenso mit einem angenehmen und vor allem leisen Geräuschpegel.



    Kühler-Charts:




    Diese Übersicht ordnet die getesteten Kühler durch eine umfangreiche Bewertung nach Leistung, Merkmalen und Ausstattung ein. Das Optimum, welches der Noctua NH-D14 derzeit in dieser Übersicht darstellt, dient mit 100% als Ausgangspunkt.


    Preis/Leistungs-Verhältnis:





    Je weiter links und oben ein Kühler im Diagramm aufgeführt ist, umso besser ist das Preis/Leistungs-Verhältnis. Als ein wahres Schnäppchen tritt der Scythe Yasya auf. Im direkten Vergleich, wirken der Noctua NH-D14 und der Thermalright Venomous X bzw. Silver Arrow zwar teuer, aber angesichts der gebotenen Leistung und Qualität, kann auch hier nicht von wucher die Rede sein.


    Auszeichnungen und Awards:


    Aufgrund einer gewissen Chancengleichheit, werden Single-, Top-Blow und Twin-Tower Kühler separat bewertet. Außerdem bekommen außergewöhnliche Kühler, die mit besonderer Technik arbeiten, eine dedizierte Bewertung.

    Es werden nur die Top 3 jeder Gruppe mit Awards ausgezeichnet. Kühler die bis minimal 94 % in der Gesamtwertung erreicht haben, bekommen einen Gold Award. Gleiches gilt für Produkte, die in ihrer Klasse die besten sind. Der Rest wird Stufenweise mit den verbliebenen Awards ausgezeichnet.


    Single-Tower:


    Einzelbilder der Awards für Hersteller, Shops, Distributoren: Gold | Silber | Bronze | Preis-Leistung






    Einzelbilder der Awards für Hersteller, Shops, Distributoren: Gold | Silber | Bronze | Preis-Leistung






    Einzelbilder der Awards für Hersteller, Shops, Distributoren: Gold | Silber | Bronze | Preis-Leistung





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    An dieser Stelle möchte ich mich nochmals bei allen Sponsoren bedanken


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    Weitere Infos:

    Achtung: Alle Bewertungen können sich im Laufe der Zeit nach oben oder unten verändern, denn diese Übersicht wird ständig mit neuen Tests und Kühlern erweitert.



    Möchten Sie mich als Hersteller, Shop oder Distributor bei diesem Roundup unterstützen, kann per PN oder E-Mail eine Info versandt werden. Ich hoffe auf reichlich Zusagen, um die Aktualität stets zu erhalten.

    Ebenso können alle User und Forenmitglieder im Kommentarbereich ihre Wünsche und Anregungen äußern.




    Wer Fehler findet, bitte per PN an mich wenden

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    Geändert von rabensang (01.01.2011 um 18:42 Uhr)



  3. #3
    Avatar von rabensang
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    AW: [Roundup] Aktuelle und kommende CPU-Kühler

    Platzhalter 2



  4. #4
    Avatar von rabensang
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    AW: [Roundup] Aktuelle und kommende CPU-Kühler

    Platzhalter 3



  5. #5
    Avatar von rabensang
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    AW: [Roundup] Aktuelle und kommende CPU-Kühler

    Platzhalter für Später



  6. #6
    Avatar von rabensang
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    AW: [Roundup] Aktuelle und kommende CPU-Kühler

    Test ist Online und fertig zum lesen



  7. #7
    Avatar von GxGamer
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    AW: [Roundup] Aktuelle und kommende CPU-Kühler

    Überwältigend, fast schon zuviel
    Wieviele Jahre hast dafür gebraucht?

    Solche Revies zu lesen macht Spass

  8. #8
    Avatar von rabensang
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    AW: [Roundup] Aktuelle und kommende CPU-Kühler

    Freut mich wenns gefällt

    Jo, war schon etwas arbeit und daher hoffe ich auf rege Diskussionen und viel Interesse.



  9. #9
    Avatar von UnnerveD
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    AW: [Roundup] Aktuelle und kommende CPU-Kühler

    Klasse Review, tolle Bilder, unglaublich!!! umfangreich.

    Das begeistert sogar mich als WaKü-Nutzer.

    Gute Arbeit!

    MfG

    •   Alt

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  10. #10
    xmatzelchenx
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    AW: [Roundup] Aktuelle und kommende CPU-Kühler

    Edit:

    Hier stand mist.
    Geändert von xmatzelchenx (11.07.2010 um 00:52 Uhr)

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