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  1. #21
    Avatar von Atma
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    AW: Wegen Coronavirus: Produktionsausfälle sorgen für Probleme - höhere SSD-Preise erwartet

    Zitat Zitat von Cobar Beitrag anzeigen
    Ich würde auf sowas tippen wie Heuschrecken, Mücken, Frösche, Hagel, Wasser wird zu Blut, Finsternis, Tod aller Erstgeborenen, ...
    Irgendwas wird schon passen, um die Preise zu erhöhen.
    Das Zeug muss von den Fabriken zu den Häfen transportiert und verschifft werden, es sind nicht nur Fabriken die stillstehen sondern auch die Logistik. Aber soweit kann hier ja anscheinend kaum einer denken
    Intel Core i7-7820X // ASRock X299 Taichi // 32 GB DDR4-4000 // RTX 2080 Ti // Samsung 960 Pro 512 GB // Samsung 860 QVO 2 TB
    Samsung C49RG90 // Logitech G502 Hero // Corsair Strafe RGB MK.2 // FiiO K3 // Beyerdynamic MMX 300 // Windows 10 Pro x64

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  2. #22

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    AW: Wegen Coronavirus: Produktionsausfälle sorgen für Probleme - höhere SSD-Preise erwartet

    Und in einigen Wochen heißt es dann, dass auch Grafikkarten wegen dem Virus um 20% teurer werden und dass sie das wegen steigender Speicherpreise schon tun könnten wurde bereits genannt. hm.... Ich hätte gerne ein Zeitmaschine - damit "fahr" ich in die Zukunft kauf mir dort eine 5080TI und wenn ich damit zurück bin - sag ich euch dann wie teuer sie war. Ich glaub ich würd damit sogar ein paar Benchmarks machen...

    Aber in erster Linie würd ich davon berichten wie das mit dem Virus dann tatsächlich ausgegangen ist.
    Zen2 3700X, 32GB 3332MHZ CL16, 1060 6GB (1920x1080), X570 Aorus Master, Dark Power 11 750W

  3. #23
    Avatar von MikolajPL
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    AW: Wegen Coronavirus: Produktionsausfälle sorgen für Probleme - höhere SSD-Preise erwartet

    Zitat Zitat von Rotkaeppchen Beitrag anzeigen
    Es sollte aber in China bald vorbei sein. Es gab gestern keine 400 Neuinfektionen mehr.
    Diese Zahlen sind leider geschönt. Die chinesische Regierung hat die Zählweise geändert.


    Zitat Zitat von Rotkaeppchen Beitrag anzeigen
    Die Welle kommt erst noch zu uns, Noch sind genug Frachtschiffe mit Waren unterwegs, die fahren ja ein paar Wochen ...
    Es ist eher unwahrscheinlich, dass die Viren die teils wochenlange Fahrt mit dem Containerschiff überhaupt überleben.


    Zitat Zitat von Pu244 Beitrag anzeigen
    Es kann nicht schnell genug gehen, es leben zuviele Menschen immer noch in Armut und die Welt muß sich stärker industrialisieren, um das zu ändern (wir brauchen noch etwa zwei Verdoppelungen).
    Hat die Erde überhaupt so viele Ressourcen? Ewiges Wachstum mit endlichen Produktionsmitteln ist leider unmöglich ...

  4. #24
    Avatar von Rotkaeppchen
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    AW: Wegen Coronavirus: Produktionsausfälle sorgen für Probleme - höhere SSD-Preise erwartet

    Zitat Zitat von MikolajPL Beitrag anzeigen
    Es ist eher unwahrscheinlich, dass die Viren die teils wochenlange Fahrt mit dem Containerschiff überhaupt überleben.


    Nicht die Virenwelle, die wirtschaftliche Welle durch ausbleibende Waren. Allerdings wird das durch langsame Produktionssenkung bei uns abgepufferter als in Südkorea laufen.

    Ich ändere man den Urspungstext

  5. #25
    azzih
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    AW: Wegen Coronavirus: Produktionsausfälle sorgen für Probleme - höhere SSD-Preise erwartet

    Zitat Zitat von Atma Beitrag anzeigen
    Das Zeug muss von den Fabriken zu den Häfen transportiert und verschifft werden, es sind nicht nur Fabriken die stillstehen sondern auch die Logistik. Aber soweit kann hier ja anscheinend kaum einer denken
    Richtig, wenigstens einer hier mit ein bisschen Sachverstand.

    Aktuell ist die komplette Logistikkette gestört. Teilweise wird noch Ware in Fabriken produziert aber es gibt kein Personal zum Verpacken mehr. Die Ware steht dort in den Firmen nur rum. Container die schon beladen wurden dürfen wegen möglicher Kontamination nicht weiter fahren. Betrifft so langsam nicht mehr nur Speicher, sondern alle Art von Technik.

    Aktuell hat DHL übrigens kompletten Versand nach China eingestellt. Nicht wegen Corona Gefahr an sich, sondern weil es in China kein Personal mehr für den Weitertransport gibt, weil keiner arbeitet. Ist schon sehr lustig und aktuell werden Reihenweise Aufträge abgesagt. Trifft jetzt vielleicht noch nicht massiv den Endkunden mit seinen 1-2 Teilchen, aber im B2B Geschäft ist das für Händler sehr deutlich spürbar und wird mittelfristig auch nicht verschwinden.

    Wo der Endkunde es aktuell merkt sind SSDs mit Preissteigerungen von bis zu 30%, verschiedene Apple Produkte sind gar nicht mehr lieferbar, Intel gibt keine CPUs mehr heraus und gerade werden auch bei Monitoren und Fernsehern Lieferschwierigkeiten immer deutlicher.

  6. #26
    Avatar von T-MAXX
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    AW: Wegen Coronavirus: Produktionsausfälle sorgen für Probleme - höhere SSD-Preise erwartet

    Oh Gott, da muss ich gleich noch bestellen...
    Das Ende ist der Anfang vom Ende...

  7. #27

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    AW: Wegen Coronavirus: Produktionsausfälle sorgen für Probleme - höhere SSD-Preise erwartet

    Zitat Zitat von Acgira Beitrag anzeigen
    Und in einigen Wochen heißt es dann, dass auch Grafikkarten wegen dem Virus um 20% teurer werden und dass sie das wegen steigender Speicherpreise schon tun könnten wurde bereits genannt.
    Wenn das noch so weitergeht, dann wird alles teurer, da heute alles mit allem zusammenhängt. Am Ende könnte es diverse Dinge sogar regulär garnichtmehr geben. Wobei Zocker PCs unter den Posten "unnötige Luxusgüter" fallen und damit relativ egal sind.

    Mich hat es auch schon erwischt. Ich habe das neuste Kartenspiel, von Joscha Sauer, bei Kickstarter unterstützt, meine Belohnung verzöger sich jetzt.

    Zitat Zitat von MikolajPL Beitrag anzeigen
    Hat die Erde überhaupt so viele Ressourcen? Ewiges Wachstum mit endlichen Produktionsmitteln ist leider unmöglich ...
    Ja, die gibt es. Um den Äquator ist die Solarenergie sehr effektiv. Für die nördlich oder südlich gelegenen Länder (wie uns) gibt es noch die billige Kernkraft. Wenn man das heute schon abgereicherte Uran in schnellen Brütern spaltet, dann reicht es um 10 Mrd Menschen 700 Jahre auf dem Niveau eines US Amerikaners zu versorgen (oder für gut 1500 Jahre auf dem Niveau eines Deutschen). Damit ist das Problem Energie weitgehend gelöst, eventuell kommt noch etwas besseres, billige Geothermie oder die Kernfusion. Die Landwirtschaft kann noch einiges mehr hergeben, wenn man sie in den Entwicklungsländern konsequent industrialisiert. Rohstoffe sind noch genug vorhanden. Der Meeresgrund, die Arktis und die Antarktis sind zu einem großen Teil nicht erschlossen.

    Ewiges Wachstum kann es nicht geben, aber es ist mehr als genug für alle da.
    Geändert von Pu244 (20.02.2020 um 21:34 Uhr)
    i7 3770, GTX 980Ti, 32GB RAM, Seasonic X460FL, Samsung U32H850UMU, 850 EVO 1TB
    i3 4030U (1,9 GHz Dualcore), 16GB RAM, 1TB HDD, 15,6" 1366x768 Monitor

  8. #28
    Avatar von Muxxer
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    AW: Wegen Coronavirus: Produktionsausfälle sorgen für Probleme - höhere SSD-Preise erwartet

    So um ne 1tb ssd mit nem Arbeitskollegen gewettet letzte woche, das die Geldhur.en sowas gleich für ne Preiserhöhung nutzen bei Elektronik aus dem Asiatischen raum.
    Aber jetzt hab ich ja erst ma ausgesorgt ne Zeitlang mit meiner neuen MX500 haha
    5820K@4,5><4x4Gb 3200er><X99AsRock Xtre.6><1080ti Aorus waterforce WB>
    <SSD 830 1x M.2 SangSung Pro 950><SS. X860 Plat.><XL2420T>
    LL-V2120<>MORA 4x180>-<Surface 4Pro>-<AMD2200g-HTPC-Kodi>

  9. #29
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    AW: Wegen Coronavirus: Produktionsausfälle sorgen für Probleme - höhere SSD-Preise erwartet

    Zitat Zitat von Bevier Beitrag anzeigen
    Klar, nachdem es mit dem "Stromausfall" neulich nicht geklappt hat, die Preise nachhaltig zu erhöhen, muss nun die nächste Ausrede gesucht werden...

    Damit will ich sicher nicht sagen, dass das Virus nicht schlimm ist aber die Hersteller produzieren allesamt nicht in dieser Weltgegend (auch wenn Trendforce das behaupten aber die haben auch nur Interesse an höheren Einnahmen durch steigende Preise)
    Das Angebot und die Nachfrage bestimmen den Preis.

    Das Angebot ist derzeit sowieso schon Knapp (u.a. Intel CPUs, allgemein Komponenten), die Nachfrage jedoch seit Monaten extrem hoch. Seit circa. November 2019 habe ich für PC-Systeme bei unserem Hauptlieferanten Lieferzeiten von 4-6 Wochen.

    Heute haben wir einen Anruf bekommen mit der Info, dass wir uns eindecken sollen mit allem was wir die nächsten Monate brauchen, weil die Fabriken teilweise bis mindestens Anfang April still stehen (Chinese New Year und Corona). Man rechnet damit, das wir zum Ende von Q1 Lieferzeiten von 8-12 Wochen haben. (Zitat: "Die nächsten Monate werden hart.") Wir werden heute dutzende Systeme bestellen und hoffen, dass wir die nächsten Monate mit dem Lagerbestand klarkommen können.
    Wenn schon die Hersteller nicht mit Komponenten beliefert werden, obwohl die feste Verträge haben und dementsprechend priorisiert werden, dann ist klar, das Distributionen für Privatkunden noch ärmer dran sind. Und da die Ware dann knapp ist, steigt der Preis. Da steckt keine Verschwörung hinter, dass ist ganz normale Marktdynamik.
    PC: i5 9400 | 32GB DDR4 | 1,5TB SSD | GTX 1660 - NB 2: MacBook Pro 2018 | i5-8259u | 8GB Ram | 256GB SSD
    Server1: Athlon 200GE | 16GB DDR4 | Define Mini | 1,5TB SSD 20TB HDD | 10GbE - Server2: Intel Core i5 8500T | 48GB DDR4 | 1,25TB SSD
    Backupserver: Virtualisiert - 26TB HDD

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  10. #30

    AW: Wegen Coronavirus: Produktionsausfälle sorgen für Probleme - höhere SSD-Preise erwartet

    Zitat Zitat von azzih Beitrag anzeigen
    Richtig, wenigstens einer hier mit ein bisschen Sachverstand.

    Aktuell ist die komplette Logistikkette gestört. Teilweise wird noch Ware in Fabriken produziert aber es gibt kein Personal zum Verpacken mehr. Die Ware steht dort in den Firmen nur rum. Container die schon beladen wurden dürfen wegen möglicher Kontamination nicht weiter fahren. Betrifft so langsam nicht mehr nur Speicher, sondern alle Art von Technik.
    Nicht nur beim Abtransport innerhalb Chinas steht die Logistik. Auch in den Häfen bewegen sich teilweise nur noch die Kosten für Lagerplatz (undzwar steil nach oben), vor allem aber hängt es auch bei den Zulieferern. Schon die primären Chips aus z.B. Taiwan ans chinesiche Fließband zu bekommen, ist derzeit eine Mammutaufgabe. Deren Bewältigung aber komplett sinnlos ist, wenn ein kleiner Widerstand oder der vorgesehene Kondensator nicht auf Lager sind. Selbst Lüfterhersteller haben mittlerweile Probleme, weil ein oder zwei von ein paar dutzend Elektronikbauteilen fehlen, die Herstellung von Grafikkarten oder gar Mainboards mit hunderten unterschiedlicher Bauteile dürfte vielerorts unmöglich sein. Selbst Firmen, bei denen mehr als die Hälfte des Personals einsatzbereit wäre (und das ist keineswegs die Regel, da der landesweite Rückreiseverkehr aus den Neujahrsferien unterbrochen wurde), haben deswegen oft verlängerte Werksferien angeordnet.

    Bei kompakten, teuren Produkten wie SSDs und zum Teil CPUs, aber auch bei High-End-Grafikkarten, dürfte das bald auch auf dem deutschen Markt deutliche Spuren hinterlassen. RAM ist zum Teil schon 30-50 Prozent im gestiegen. Mit ein paar Wochen Verzögerung dürften im März Komponenten folgen, die ausschließlich per Schiff nach Europa gelangen (Kühlung, Gehäuse, Peripherie) und von denen derzeit noch die Dezember-Produktion in den Regalen steht.


    Zitat Zitat von Pu244 Beitrag anzeigen
    Ja, die gibt es. Um den Äquator ist die Solarenergie sehr effektiv. Für die nördlich oder südlich gelegenen Länder (wie uns) gibt es noch die billige Kernkraft.
    Also auf billige Atomkraft kann ich sehr gut verzichten und mittelmäßig sichere AKWs sind so teuer, dass trotz nicht ganz optimaler Bedingungen Solarenergie mit Speichersystemen auch in unseren Breitengraden billiger in Bau und Betrieb sind, von Windkraft ganz zu schweigen. Und wenn man die Entsorgungskosten einbezieht, war Atomkraft schon immer unbezahlbar teuer.

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