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  1. #1

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    Jetzt ist Ihre Meinung gefragt zu Stummschalten eines Spielers verletzt keine Menschenrechte, sagt Gericht

    Die Stummschaltung eines Spielers durch die Entwickler stellt keine Verletzung von Menschenrechten dar, wie ein US-Gericht nun entschieden hat. Ein Runescape-Spieler reichte eine Klage gegen die Entwickler Jagex ein, weil sie ihn innerhalb des Spiels stumm geschaltet hatten.

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  2. #2
    Avatar von Incredible Alk
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    AW: Stummschalten eines Spielers verletzt keine Menschenrechte, sagt Gericht

    "Ein US-Gericht hat entschieden, dass das Stummschalten eines anderen Spielers in einem Videospiel nicht die Menschenrechte verletzt."

    Ich frage mich grade wie man auf die Idee kommen kann dass es anders sein könnte?

    Dass man irgendein Recht darauf haben könnte, auf fremdem Besitz (im Videospiel auf den Servern des Herstellers) rumplärren zu dürfen ist schon abstrus genug, aber dass das auch noch ein "Menschenrecht" sein soll? Hut ab vor der abstrusen Weltanschauung des Klägers^^
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  3. #3
    Avatar von DKK007
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    AW: Stummschalten eines Spielers verletzt keine Menschenrechte, sagt Gericht

    Wobei das nicht wirklich eine fundierte Rechtssprechung zur Meinungsfreiheit ist, sondern einfach nur die abstruse Klage abweist.
    PC: CPU: i7-4770K @3.5GHz, MB: ASUS Z87-Pro, RAM: 20GiB, NT: bq Straight Power E9 CM 580W, GPU: Sapphire RX580 Nitro 8 GiB, Win7 Ultimate (64bit) + OpenSuse 13.1 (64bit)
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  4. #4
    Avatar von Incredible Alk
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    AW: Stummschalten eines Spielers verletzt keine Menschenrechte, sagt Gericht

    Es hat nicht das geringste mit Meinungsfreiheit zu tun wenn einem das Sprechen auf privatem Besitz untersagt wird. Du kannst dich auch nicht einfach in das Wohnzimmer deines Nachbarn stellen und Flugblätter verteilen ohne dass er das erlaubt. Die Rechtssprechung ist also absolut fundiert.

    An "Meinungsfreiheit" ist Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und Rechtsprechung gebunden. Bedeutet der Staat. Das hat NICHTS mit privatem Besitz (sei es physikalische Ländereien oder digitale Räume wie Server) zu tun, hier gelten die Regeln des Eigentümers. Und wenn der Eigentümer sagt Nutzer XY darf nicht reden oder darf hier nicht sein dann ist das so. Genau wie in deinem Wohnzimmer.


    Ok, ich revidiere den Inhalt meines ersten Posts ein Stück weit - offenbar ist die Sachlage doch einigen nicht wirklich klar. Aber man hätte sich zumindest informieren können bevor man gleich klagt, von letzterem hat nur der Richter was (Geld + Lächeln^^).
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  5. #5
    Avatar von Ripcord
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    AW: Stummschalten eines Spielers verletzt keine Menschenrechte, sagt Gericht

    Sowas vor Gericht zu bringen zeigt doch schon was mit dieser Welt nicht stimmt. Als nächstes verklagen Leute die in ein einem Spiel ausrasten und ihren Monitor gegen die Wand kloppen den Spielehersteller auf Schadensersatz.



    Aber das wird sicher auch noch kommen.

  6. #6
    Avatar von PAN1X
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    AW: Stummschalten eines Spielers verletzt keine Menschenrechte, sagt Gericht

    Ich schließe mich dem Vorsprechern an.

    An den Autor: Außerden ergänze ich, dass es AGB heißt. Nicht AGBs. Man muss die Abkürzung nur einmal aussprechen, um zu merken, dass das so nicht stimmen kann.

    Viele Grüße

  7. #7
    Avatar von Noofuu
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    AW: Stummschalten eines Spielers verletzt keine Menschenrechte, sagt Gericht

    Ist eben das Land der begrenzten Unmöglichkeiten

    Man kann es ja mal versuchen gerade in den USA gibt es die merkwürdigsten Fälle die auch noch gewonnen haben.

    Aber ja es ist einfach nur lächerlich !
    Intel Core i7 7700K // RTX 2070 Super // 16GB DDR4 // Fractal Define R5 // Asus z270-P // 256GBSSD (Win10) // 1TB SSD Samsung // 1TB HDD // Win10 Professional 64bit // AOC 31.5" WQHD 144Hz

  8. #8
    Avatar von Kondar
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    AW: Stummschalten eines Spielers verletzt keine Menschenrechte, sagt Gericht

    Zitat Zitat von Ripcord Beitrag anzeigen
    Sowas vor Gericht zu bringen zeigt doch schon was mit dieser Welt nicht stimmt. Als nächstes verklagen Leute die in ein einem Spiel ausrasten und ihren Monitor gegen die Wand kloppen den Spielehersteller auf Schadensersatz.

    Aber das wird sicher auch noch kommen.
    ....hoffendlich steht im HB des Monitors das auch drin.
    Ryzen 1700X + Vega 56 + 16GB RAM DDR4-3200 => an nem 1080p 75Hz TFT

  9. #9

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    AW: Stummschalten eines Spielers verletzt keine Menschenrechte, sagt Gericht

    Stummschalten eines Spielers verletzt keine Menschenrechte, sagt Gericht
    nein, das sagt das Gericht NICHT.
    Bitte doch zuerst lesen bzw Englisch lernen - und wenn man es nicht kann eine Kompetente person aufsuche n- oder gar google-translate bemühen.
    Es ging um ZIVIL-Recht, nicht Menschenrecht. Das 2tere wäre wirklich noch abstruser als es ohnehin schon ist.
    Und die Klage wurde Abgelehnt weil sich die Argumentation auf das Bürgerrechtsgesetz von 1964 und im genaueren auf die Passage zu Diskriminierung auf basis von Ethnie, sexueller Orientierung und Religion bezogen hat - es ist wohl ziemlich offensichtlich das nichts davon zutrifft.

    Was aber auch schon erstaunlich ist - es konnte keinerlei Begründung für den Mute gegeben werden. Wenn er Geld in das Spiel investiert hat dann müssen sie auch belegen können warum er jetzt nicht mehr die bezahlten Leistungen in vollem Umfang bekommt.

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  10. #10

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    AW: Stummschalten eines Spielers verletzt keine Menschenrechte, sagt Gericht

    Pruuust, der Mann ist nicht nur dreist, sondern hat auch keine Ahnung.

    "Meinungsfreiheit" heißt nicht, dass andere Personen, Firmen o.Ä. keine Konsequenzen aus dieser Meinung ziehen dürfen. Es heißt nur, dass einem dafür keine Probleme mit der Staatsgewalt drohen.

    In den USA gilt das sogar noch deutlich strikter als hier in DE, weil die ansonsten absolute Meinungsfreiheit hier durch Sonderfälle zum Thema Holocaust, Diskriminierung/Hass und Beleidigung untergraben wird.
    Zitat Zitat von Incredible Alk Beitrag anzeigen
    Ich frage mich grade wie man auf die Idee kommen kann dass es anders sein könnte?
    Die letzten Sätze im Artikel beantworten das:
    Seine letzte Klage versuchte er gegen Tinder durchzubringen. Die Argumentation: Seine Matches seien alle bloß Fake-Konten.
    Der Mann versucht mehr oder weniger wohlhabende Firmen vor Gericht zu zerren um sich eigenen Wohlstand zu erklagen. Ab und zu klappt das ja auch in den USA, also nichts neues.
    Zitat Zitat von Casurin Beitrag anzeigen
    Was aber auch schon erstaunlich ist - es konnte keinerlei Begründung für den Mute gegeben werden. Wenn er Geld in das Spiel investiert hat dann müssen sie auch belegen können warum er jetzt nicht mehr die bezahlten Leistungen in vollem Umfang bekommt.
    Firmen müssen gar nichts. Ich wette mit dir, dass irgendwo in der AGB des Spiels steht, dass sich die Firma das Recht herausnimmt den Spieler permanent vom Spiel auszuschließen, zu muten o.Ä. ohne Gründe nennen zu müssen.

    Und in den USA ist so eine Passage vermutlich sogar legal.

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