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  1. #391
    Avatar von seahawk
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    AW: Sinkendes Vertrauen in Sicherheitskräfte

    Wozu braucht man überhaupt eine Waffenindustrie? Deutschland muss dringend entmilitarisiert und entnazifiziert werden. Wir müssen endlich hin zu einem pazifistischen Sozialismus.

    •   Alt

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  2. #392
    Avatar von DKK007
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    AW: Sinkendes Vertrauen in Sicherheitskräfte

    Zumindest könnte man dafür sogen, dass die Qualitätsprodukte vorrangig an die eigenen Truppen gehen und nicht an Diktaturen exportiert werden, währen die BW nur den Schrott, wie das G36 sowie die fluguntauglichen A400M und NH90 bekommt.
    Ansonsten sollte man streng von der Garantie und Vertragsrücktritt gebrauch machen.

    Der Schrott kann immer noch in Kriegsgebiete exportiert werden, dann kann er dort wenigstens keinen Schaden anrichten.
    PC: CPU: i7-4770K @3.5GHz, MB: ASUS Z87-Pro, RAM: 20GiB, NT: bq Straight Power E9 CM 580W, GPU: Sapphire R9-380X Nitro 4 GiB [ASIC 75,7%], Win7 Ultimate (64bit) + OpenSuse 13.1 (64bit)
    2. PC: CPU: i5-2500K @Stock, MB: ASRock Z77-Pro4, RAM: 12GiB, NT: bq Straight Power E10 400W, GPU: Gigabyte GTX1050ti G1 Gaming 4 GiB, Gehäuse: R5 PCGH, Win7 Pro (64bit)
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  3. #393
    Avatar von Nightslaver
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    AW: Sinkendes Vertrauen in Sicherheitskräfte

    Zitat Zitat von DKK007 Beitrag anzeigen
    Der Schrott kann immer noch in Kriegsgebiete exportiert werden, dann kann er dort wenigstens keinen Schaden anrichten.
    Sag das mal lieber nicht zu laut...

    Wie Martin Sonneborn schon in einer Rede im EU-Parlament festgestellt hat, so ein defekter Leopard 2 aus 8000m abgworfen hat schon ordentlichen wumms.

    Hier war das:


    (Laufzeit 1:38min)
    Geändert von Nightslaver (Gestern um 14:20 Uhr)
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  4. #394
    Avatar von WhoRainZone
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    AW: Sinkendes Vertrauen in Sicherheitskräfte

    Zitat Zitat von DKK007 Beitrag anzeigen
    Zumindest könnte man dafür sogen, dass die Qualitätsprodukte vorrangig an die eigenen Truppen gehen und nicht an Diktaturen exportiert werden, währen die BW nur den Schrott, wie das G36 [...]
    Blöd, dass das G36 kein Schrott ist
    Einsatz-Soldaten ueber das G36: „Wir haben nie rechts gezielt und links getroffen“ - Politik - FAZ
    | Ryzen 5 1600 | RX VEGA Nano | 16GB Crucial Ballistix Sport | msi X370 XPower Gaming Titanium |
    | 256GB SanDisk SATA SSD | 500GB Crucial MX500 | Bitfenix Whisper M 650W |Phanteks Enthoo Primo |
    Mein Firestrike Highscore 19082Pkt: https://www.3dmark.com/fs/17152897
    |Acer Nitro 5 | Ryzen 5 2500U | RX560X | 16GB G.Skill Ripjaws 2400MHz | 128GB M.2 Samsung | 500GB Crucial MX500|


  5. #395
    Avatar von interessierterUser
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    AW: Sinkendes Vertrauen in Sicherheitskräfte

    Zitat Zitat von seahawk Beitrag anzeigen
    Wozu braucht man überhaupt eine Waffenindustrie? Deutschland muss dringend entmilitarisiert und entnazifiziert werden. Wir müssen endlich hin zu einem pazifistischen Sozialismus.
    So dachte ich früher auch, gerade nach 1989, aber seit die Amis keinen direkten Feind mehr haben, steht jeder in der Schusslinie, der nicht stramm alles mit macht, was die "Irren im Weißen Haus" beschließen. Auch China, das schon Tibet einfach überrannte und gerade seine Nachbarn terrorisiert, ist alles andere als friedlich.

    Nein, eine gute Waffenentwicklung ist durchaus wichtig, dass ist bei Themen wie Kavitationstorpetos oder Hyperschallantrieb reines Grundlagenwissen, Das kann man staatlich finanziert machen. Die Bundeswehr sollte eigene Foschung betreiben und Waffen fertigen. Das wäre mir, wie schon gesagt, viel lieber als Firmen, die ihr durch überteuerte staatliche Aufträge erworbenes Wissen mit anderen Ländern teilen. Innerhalb der EU natürlich gerne.

    Nachbarstaaten wie die Türkei sollten wir nicht aufrüsten und erst recht nicht, wie es aktuell passiert, ihnen Fertigungen für Panzer hinzustellen. Das ist genauso dämlich wie die Airbusfertigung in China, mit der man China ohne Not das Know How einiger Jahrzehnte geschenkt hat. Gut, der Steuerzahler hat es finanziert, die Airbus Oberen haben mit dem Chinahandel ordentliche Gewinnbeteiligungen bekommen. So läuft das im Kapitalismus.

    Aber wir entfernen uns schon wieder von Sicherheitskräften in Deutschland und deren Verhalten.
    Geändert von interessierterUser (Gestern um 23:34 Uhr)

  6. #396
    Avatar von ruyven_macaran
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    AW: Sinkendes Vertrauen in Sicherheitskräfte

    Zitat Zitat von interessierterUser Beitrag anzeigen
    Sinnvoller wäre es, die Unternehmen zu verstaatlichen und notwendige Entwicklungen aus Steuergeldern zu bezahlen, oder?
    /sign.
    Würde man nicht wirtschaftlich, sondern nationalstaatlich argumentieren, wäre das die logische Folge: Wenn eine für den Staat nötige Dienstleistung privatwirtschaftlich nicht bereitgestellt werden kann, dann muss der Staat sie selbst übernehmen. Die Antwort "dann erlauben wir der Privatwirtschaft eben zusätzlich ehtisch-moralisch verwerfliche Geschäfte, solange sie mit einem kleinen Teil dieser Gewinne unsere Interessen finanziert" ist kein nationalstaatlich-hoheitliches Argument, sondern ein rein wirtschaftliches. Es besteht kein hoheitliches Interesse an Rüstungsexporten, sondern sie sind eine Gegenfinanzierungsmaßnahme zur Aufbesserung der Bilanzen und der Wirtschaftststeuerung. Genauso wie Agrarsubventionen oder reduzierte Einfuhrzölle für kanadische Waren. (Nur mit mehr Toten)
    Und genau wie diese anderne Punkte auch gehören diese wirtschaftlichen Interessen eben nicht zu von der Bundeswehr zu schützenden, hoheitlichen Funktionen.
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    [Langzeittagebuch]Vom Flugzeug zum 0db-Wakü-PC; 31.8.11: Stufe 4.0 Fanless

  7. #397
    Avatar von Nightslaver
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    AW: Sinkendes Vertrauen in Sicherheitskräfte

    Zitat Zitat von ruyven_macaran Beitrag anzeigen
    /sign.
    Würde man nicht wirtschaftlich, sondern nationalstaatlich argumentieren, wäre das die logische Folge: Wenn eine für den Staat nötige Dienstleistung privatwirtschaftlich nicht bereitgestellt werden kann, dann muss der Staat sie selbst übernehmen. Die Antwort "dann erlauben wir der Privatwirtschaft eben zusätzlich ehtisch-moralisch verwerfliche Geschäfte, solange sie mit einem kleinen Teil dieser Gewinne unsere Interessen finanziert" ist kein nationalstaatlich-hoheitliches Argument, sondern ein rein wirtschaftliches. Es besteht kein hoheitliches Interesse an Rüstungsexporten, sondern sie sind eine Gegenfinanzierungsmaßnahme zur Aufbesserung der Bilanzen und der Wirtschaftststeuerung. Genauso wie Agrarsubventionen oder reduzierte Einfuhrzölle für kanadische Waren. (Nur mit mehr Toten)
    Und genau wie diese anderne Punkte auch gehören diese wirtschaftlichen Interessen eben nicht zu von der Bundeswehr zu schützenden, hoheitlichen Funktionen.
    Als Staat hast du im Grunde eigentlich auch kein Interesse das deine beste / modernste Wehrtechnologie an andere als deine eigene Armee veräußert wird, weil du natürlich im Falle eines militärischen Konflikts nicht möchtest das dein Gegenüber auf dem gleichen wehrtechnischen Niveau ist wie du selbst (das würde dich ja jedes materiellen Vorteils berauben).
    Deshalb haben selbst die Sowjets im Kalten Krieg nie ihre modernste Technologie an die verbündeten "Bruderstaaten" verkauft, das war im Grunde immer nur die B-Ware, und auch die US-Amerikaner handhaben es bis heute nicht anders (weshalb die irakischen Abrams Panzer gegen den IS auch schutztechnisch so katastrophal abschnitten).

    Allerdings ist die generelle Veräußerung von Kriegsmaterial durch Rüstungsunternehmen schon früher eben nicht nur ein rein wirtschaftliches Interesse gewesen, sondern immer auch ein "valides" politisches Mittel um damit ohne direkte Eigenbeteiligung eigene politische (ok gut, am Ende sind diese politischen Interessen auch nicht zu selten natürlich eben wirtschaftliche) Interessen zu den eigenen Gunsten zu beeinflussen (siehe Afghanistan in den 1980er Jahren, oder Afrika, oder der Irak während des Irak / Iran Krieges, usw.).

    Entsprechend ist es halt durchaus auch im Interesse des jeweiligen Staates das Waffen an andere Länder verkauft werden, auch weil das eben wirtschaftlichen Einfluss und oft auch wirtschaftliche Aufträge für eigene Unternehmen aus dem Zivilsektor im kaufenden Land bedeutet.
    Geändert von Nightslaver (Gestern um 22:18 Uhr)
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  8. #398
    Avatar von seahawk
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    AW: Sinkendes Vertrauen in Sicherheitskräfte

    Zitat Zitat von interessierterUser Beitrag anzeigen
    So dachte ich früher auch, gerade nach 1989, aber seit die Amis keinen direkten Feind mehr haben, steht jeder in der Schusslinie, der nicht stramm alles mit macht, was die "Irren im Weißen Haus" beschließen. Auch China, das schon Tibet einfach überrannte und gerade seine Nachbarn terrorisiert, ist alles andere als friedlich.

    Nein, eine gute Waffenentwicklung ist durchaus wichtig, dass ist bei Themen wie Kavitationstorpetos oder Hyperschallantrieb reines Grundlagenwissen, Das kann man staatlich finanziert machen. Die Bundeswehr sollte eigene Foschung betreiben und Waffen fertigen. Das wäre mir, wie schon gesagt, viel lieber als Firmen, die ihr durch überteuerte staatliche Aufträge erworbenes Wissen mit anderen Ländern teilen. Innerhalb der EU natürlich gerne.

    Nachbarstaaten wie die Türkei sollten wir nicht aufrüsten und erst recht nicht, wie es aktuell passiert, ihnen Fertigungen für Panzer hinzustellen. Das ist genauso dämlich wie die Airbusfertigung in China, mit der man China ohne Not das Know How einiger Jahrzehnte geschenkt hat. Gut, der Steuerzahler hat es finanziert, die Airbus Oberen haben mit dem Chinahandel ordentliche Gewinnbeteiligungen bekommen. So läuft das im Kapitalismus.

    Aber wir entfernen uns schon wieder von Sicherheitskräften in Deutschland und deren Verhalten.
    Das sehe ich anders, im Konflikt mit einer Großmacht verliert Deutschland sowieso und jeder Widerstand bedeutet nur mehr Opfer. Allerdings ist der Militarismus die Wiege das Nationalismus und damit auch des Nationalsozialismus. Echte Sozialisten denken nicht in Nationen sie denken in Klassen. Und eine vollständige Entmilitarisierung würde damit dem Nationalismus den Nährboden entziehen, was sich auch positiv auf die Sicherheitskräfte auswirken würde, zumindest wenn zu einer echten sozialistischen Volkspolizei kommt, in der das sozialistische, anti-faschistische Gedankengut fest verankert ist. Die Verstaatlichung aller Produktionsmittel ist natürlich zu begrüßen.

  9. #399
    Avatar von interessierterUser
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    AW: Sinkendes Vertrauen in Sicherheitskräfte

    Zitat Zitat von seahawk Beitrag anzeigen
    Das sehe ich anders .....
    Da bin ich komplett bei Dir, das ist ein langfristiges Ziel. Bleibt die Frage, wie man da hin kommt. Wehren werden sich jene, die jetzt auf der Sonnenseite stehen:


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