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Xigmatek Midgard vs Lancool K58

AlexFCB87

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Hallo zusammen,
habe zwei ähnliche Systeme in letzter Zeit bei Freunden gebastelt, einmal mit dem Lancool K58 und einmal wurden die Komponenten ins Xigmatek Midgard verbaut (Xigmatek Midgard Komponenten: http://extreme.pcgameshardware.de/k...robleme/61864-desktop-pc-max-600-hilfe-8.html ; Lancook K58 Komponenten: http://extreme.pcgameshardware.de/k...obleme/61864-desktop-pc-max-600-hilfe-10.html )
Dachte mir ich schildere mal die westenlichen Unterschiede, die ich feststellen konnte.


Design

Vom Design her gefallen mir beide Gehäuse sehr gut, das Xigmatek Midgard sieht mit den orange leuchtenden Lüfter natürlich klasse aus wenn es dunkel ist, das Seitenfenster ist auch ganz nett und der Innenraum ist komplett schwarze lackiert.
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Beim Lancool gefällt mir das schlichte Design.
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Laufwerksschächte 5,25":
Bei beiden Gehäusen stehen hier fünf Schächte zu Verfügung. Beim Xigmatek gibt es auf beiden Seiten Arretierungshebel wodurch das eingebaute Laufwerk fest saß.
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Das Lancool hatte nur eine Seite zwei Arretierungshebel, die andere Seite wurde verschraubt.

Bei einer Werkzeuglosen Verbauung hat das Xigmatek also Vorteile.


Festplattenschächte:
Das Lancool bietet vier Schächte, das Xigmatek fünf. Im Xigmatek werden Festplatten in die herausnehmbaren Schlitten mit Gummidämpfern verschraubt. Die Festplatte ist von den Schlitten also entkoppelt und wird dann einfach wieder zurück in den Käfig geschoben was ganz gut geklappt hat.
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Das Lancool bietet eine komplett werkzeuglose Montage. Die Festplattenschlitten sind vom Käfig durch vier Gummi-ringe entkoppelt. Die vier Schlitten lassen sich durch eine (!) Schraube ent- bzw. verriegeln. In die Schlitten werden nochmal vier Gummipads geklebt (selbstklebend) und dann kann man die Festplatte mit zwei Leisten sehr stabil "festklippen". Durfte nun auch noch eine alte Notebookfestplatte (2,5") verbauen was auch sehr gut geklappt hat. Hier müssen allerdings Schrauben verwendet werden, die richtige Löcher sind vorhanden! (kleiner Tipp, habe hier auch die Gummipads verwendet obwohl hier dafür keine Vertiefungen vorhanden sind, hat aber auch ohne sehr gut geklappt)
Insgesamt hat der Lancool Festplattenkäfig aufgrund der doppelten Entkopplung und der Möglichkeit zur 2,5" Festplatten Installation (beim Xigmatek bin ich mir nicht sicher ob die Löcher vorhanden sind) einen besseren Eindruck auf mich gemacht.


Netzteilinstallation:
Das Netzteil wird in beiden Gehäusen unten verbaut. Beim Lancool liegt das Netzteil unten auf einem Gummiring auf, beim Xigmatek ist nach hinten zur Gehäusewand ein Schaumstoffring. Am besten wäre eigentlich eine Kombination von beiden Lösungen. Verschraubt wird das Netzteil in beiden Gehäusen ganz normal, beim Lancool kann auch noch ein Bügel verwendet werden der stabil über das Netzteil befestigt wird (es reichen aber auch nur die Schrauben wenn man wie ich das Netzteil so verbaut, dass die Luft vom Gehäuse inneren angezogen wird).

Netzteil im Xigmatek:
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Mainboardinstallation:
Die Verschraubung des Mainboards beim Lancool kann mit speziellen Schrauben die sich ohne Werkzeug fest drehen lassen durchgeführt werden. Das Xigmatek hat dies nicht zu bieten. Was mir noch aufgefallen ist, beim Xigmatek fehlte eine Bohrung für eine perfekte Mainboardbefestigung (oder hab ich die übersehen...hab aber drei mal geschaut und das siebte Befestigungsloch nicht gefunden; sieht man beim nächsten Bild über der Grafikkarte rechts).
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Die Öffnung hinter der CPU ist beim Lancool größer. Kabelmanagment besitzen beide.


Grafikkarteninstallation:
Beim Xigmatek war der Halt durch die Plastik Hebel nicht gegeben, sodass ich die Grafikkarte letztendlich verschraubte.
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Als ich die 4850 Vapor X im Lancool verbaute staunte ich nicht schlecht, die sehr robusten Metall Hebel halten jede Grafikkarte bombenfest, Wahnsinn (einfach Hebel lösen, Grafikkarte rein, und dann wieder runter drücken). Klarer Punktgewinn für das Lancool.
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Temperaturen und Geräuschkulisse:
Bis auf die Grafikkarte sind in beiden System fast die gleichen Komponenten verbaut worden. Das Lancool bietet einen 140mm Lüfter in der Front und einen 120mm Lüfter nahe der CPU nach hinten raus. Das Ximatek zwei 120mm Lüfter an fast den gleichen Stellen. Bei der Lautstärke war das Lancool deutlich leiser (habe beide System ca. schon 10 Stunden gehört...), es kann natürlich auch an den unterschiedlichen Schreibtischen liegen... Ich denke aber es liegt an der Gehäuse Oberseite, beim Xigmatek Mesh Gitter, beim Lancool nach hinten verlaufende Schlitze was besser sein dürfte.


Anschlüsse:
Beim Xigmatek kommt in der Front noch ein e-Sata Anschluss hinzu der dem Lancool fehlt. Zwei USB, Mikrofon und Audio haben beide.


Fazit:
Die Gehäuse kosten beide um die 60 Euro, für mich gewinnt am Ende das Lancool (im Vergleich zum Xigmatek ist hier der Festplatten Käfig einen Tick besser, Grafikkarteninstallation ist GENIAL und Geräuschkulisse ist topp), das Xigmatek sieht super aus und ist auch sonst ein durchdachtes Gehäuse.

Bilder habe ich leider nicht gemacht, wollte ja eigentlich nix dazu schreiben...aber dann musste es doch raus.
Und außerdem gibt es ja schon so schöne:
Lancool K58:
http://extreme.pcgameshardware.de/n...k58-der-funktionale-alleskoenner-im-test.html
Xigmatek Midgard:
Bilder: Xigmatek Midgard - ComputerBase

LG

Ok, werd versuchen am Wochenende noch ein paar Bilder zu machen. Das Xigmatek System habe ich vor einem Monat zusammen gestellt und es war auch nicht geplant hier was reinzuschreiben (deswegen auch noch keine Bilder)...hab mich einfach 10min hingesetzt und geschrieben was mir zu den beiden Gehäusen noch so eingefallen ist, da ich gesehen habe das manche gerade zwischen beiden Gehäusen schwanken und einen Vergleich hab ich noch nicht gefunden.

Vom Xigmatek habe ich noch ein paar Bilder gemacht, sind leider nicht sehr professionell...Vom Lancool kann ich Mittwoch noch welche nachreichen.
 
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