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Xbox Series X: Microsoft testet neue Methode, um Scalping zu verhindern

PCGH-Redaktion

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Jetzt ist Ihre Meinung gefragt zu Xbox Series X: Microsoft testet neue Methode, um Scalping zu verhindern

Microsoft testet ein neues Programm namens Console Purchase Pilot, dass dem Scalping der begehrten Xbox Series X/S einen Riegel vorschieben soll. Die Sache hat aber einen kleinen Haken.

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Cohen

PC-Selbstbauer(in)
Wundert mich eh, warum Sony und Microsoft nicht bereits von Anfang an einen Teil ihrer PS5- / Xbox-Series-Konsolen per Direktvertrieb über PS Store und Xbox Marketplace (zumindest einem eingeschränkten Kundenkreis) anbieten.

Es wäre denkbar, dass bestimmte Voraussetzungen erlauben, sich auf eine Vorbestellliste setzen zu lassen, z. B.
- XBL-Account seit mindestens ___
- GamerScore von mindestens ___
- Marketplace-Käufe Gesamtsumme von mindestens ___
- noch keine Xbox-Series-Konsole für diesen Account registriert

Dies könnte automatisch ausgewertet werden (die Daten haben sie ja) und wer die Voraussetzungen erfüllt bekommt per E-Mail / eine Einladung für den Kauf EINER Xbox-Series-Konsole direkt bei Microsoft zum UVP.

Bei Sony:
- PSN-Account seit mindestens ___
- mindestens __ Trophäen
- PSStore-Käufe Gesamtsumme von mindestens ___
- noch keine PS5-Konsole für diesen Account registriert

Dies könnte automatisch ausgewertet werden (die Daten haben sie ja) und wer die Voraussetzungen erfüllt bekommt per E-Mail / eine Einladung für den Kauf EINER PS5-Konsole direkt bei Sony zum UVP.

Sony und Microsoft könnten je nach Voraussetzung dadurch steuern, dass die neuen Konsolen möglichst schnell in die Hände der Kunden zu bekommen, die auch aktive PlayStation/Xbox-Spieler sind und die auch Geld in ihrem Ökosystem lassen.

Wenn sich die Liefersituation entspannt, könnten sie die Voraussetzungen nach und nach senken. Und bei den direkt vertriebenen Konsolen würde etwas mehr Geld bei Sony/Microsoft ankommen, da die Anteile für Groß- und Einzelhändler nicht abgeknapst werden.

Erfordert natürlich etwas Logistik, aber nichts was Sony und Microsoft (zumindest in den größeren Märkten) nicht stemmen könnten. Grundsätzliche Strukturen haben sie ja bereits seit Jahrzehnten für den Direktversand von (Austausch-)konsolen, der Bereich müsste dann eben temporär verstärkt werden:

 
Zuletzt bearbeitet:

MezZo_Mix

PC-Selbstbauer(in)
Wundert mich eh, warum Sony und Microsoft nicht bereits von Anfang an einen Teil ihrer PS5- / Xbox-Series-Konsolen per Direktvertrieb über PS Store und Xbox Marketplace (zumindest einem eingeschränkten Kundenkreis) anbieten.

Es wäre denkbar, dass bestimmte Voraussetzungen erlauben, sich auf eine Vorbestellliste setzen zu lassen, z. B.
- XBL-Account seit mindestens ___
- GamerScore von mindestens ___
- Marketplace-Käufe Gesamtsumme von mindestens ___
- noch keine Xbox-Series-Konsole für diesen Account registriert

Dies könnte automatisch ausgewertet werden (die Daten haben sie ja) und wer die Voraussetzungen erfüllt bekommt per E-Mail / eine Einladung für den Kauf EINER Xbox-Series-Konsole direkt bei Microsoft zum UVP.

Bei Sony:
- PSN-Account seit mindestens ___
- mindestens __ Trophäen
- PSStore-Käufe Gesamtsumme von mindestens ___
- noch keine PS5-Konsole für diesen Account registriert

Dies könnte automatisch ausgewertet werden (die Daten haben sie ja) und wer die Voraussetzungen erfüllt bekommt per E-Mail / eine Einladung für den Kauf EINER PS5-Konsole direkt bei Sony zum UVP.

Sony und Microsoft könnten je nach Voraussetzung dadurch steuern, dass die neuen Konsolen möglichst schnell in die Hände der Kunden zu bekommen, die auch aktive PlayStation/Xbox-Spieler sind und die auch Geld in ihrem Ökosystem lassen.

Wenn sich die Liefersituation entspannt, könnten sie die Voraussetzungen nach und nach senken. Und bei den direkt vertriebenen Konsolen würde etwas mehr Geld bei Sony/Microsoft ankommen, da die Anteile für Groß- und Einzelhändler nicht abgeknapst werden.

Erfordert natürlich etwas Logistik, aber nichts was Sony und Microsoft (zumindest in den größeren Märkten) nicht stemmen könnten. Grundsätzliche Strukturen haben sie ja bereits seit Jahrzehnten für den Direktversand von (Austausch-)konsolen, der Bereich müsste dann eben temporär verstärkt werden:


Im Grunde kann es denen doch egal sein woher das Geld kommt. Jedoch merken sie langsam dass wenn scalper die Konsolen haben, niemand Ihre Spiele kaufen will/kann ohne Konsole.
 

Julian K

Freizeitschrauber(in)
Im Grunde kann es denen doch egal sein woher das Geld kommt. Jedoch merken sie langsam dass wenn scalper die Konsolen haben, niemand Ihre Spiele kaufen will/kann ohne Konsole.
Naja, die Scalper kaufen die Konsolen ja nicht, weil sie sie rumstehen lassen und anschauen wollen.

Genaugenommen gehen die Konsolen danach dann an Kunden, die sogar bereit sind teils deutlich über UVP für die Hardware zu bezahlen. Da darf man dann davon ausgehen, dass viele von jenen ebenfalls bereit sind ordentlich Geld für Spiele und Peripherie zu lassen. ;)
 

DON

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Naja, die Scalper kaufen die Konsolen ja nicht, weil sie sie rumstehen lassen und anschauen wollen.

Genaugenommen gehen die Konsolen danach dann an Kunden, die sogar bereit sind teils deutlich über UVP für die Hardware zu bezahlen. Da darf man dann davon ausgehen, dass viele von jenen ebenfalls bereit sind ordentlich Geld für Spiele und Peripherie zu lassen. ;)
Trotzdem verlieren die Konsolenhersteller ne menge Kunden durch diese Praxis. Und an den Konsolenverkäufen verdienen im Moment nur die Scalper. Das Argument, das die Konsolen aktuell an Kunden geht die bereit sind die Scalperpreise zu bezahlen und daher mehr dazu kaufen ist auch quatsch. Die hätten die Konsole bestimmt auch zur UVP gekauft.
 

Julian K

Freizeitschrauber(in)
Trotzdem verlieren die Konsolenhersteller ne menge Kunden durch diese Praxis. Und an den Konsolenverkäufen verdienen im Moment nur die Scalper. Das Argument, das die Konsolen aktuell an Kunden geht die bereit sind die Scalperpreise zu bezahlen und daher mehr dazu kaufen ist auch quatsch. Die hätten die Konsole bestimmt auch zur UVP gekauft.
Natürlich hätten sie die auch zur UVP gekauft, wenn sie die Möglichkeit gehabt hätten, habe doch gar nichts anderes behauptet.
Und ich denke bei den meisten wird es definitiv so sein, dass sie dann auch Kohle für Spiele und Peripherie ausgeben, warum sonst sollten sie so heiß auf die Konsole sein, dass sie sogar Scalper-Preise bezahlen? Weil sie die dann als Deko in die Wohnung stellen wollen? Ich denke nicht. ;)

Wie genau verlieren sie denn Kunden? Die Konsolen landen so oder so bei den Kunden, entweder direkt oder aber über die Scalper. (Und ich möchte Scalper keinesfalls verharmlosen, die sind ein widerlicher Kropf. Aber es stimmt eben nicht, dass die Konsolen nicht bei Kunden landen würden)
 

DON

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Das mit den Kunden passt vielleicht nicht so ganz. Jeder Kunde der eine Konsole möchte wird auch früher oder später eine bekommen. "Einnahmen" trifft es wohl besser. Es liegen bestimmt noch ne Menge konsolen bei den Scalpern auf Halde und warten auf den nächsten ungeduldigen. Ich persönlich kenne auch keinen der sich ne Konsole bei den Scalpern gekauft hat. Ich kann mir aber auch nicht vorstellen das die Leute viel Geld für Spiele und Zubehör ausgeben nachdem sie die Mondpreise bezahlt haben.
Ich hätte auch gerne eine Xbox Series X und eine neue Grafikkarte, bin aber nicht bereit mehr wie die UVP auszugeben.
 

Julian K

Freizeitschrauber(in)
Ich kann mir aber auch nicht vorstellen das die Leute viel Geld für Spiele und Zubehör ausgeben nachdem sie die Mondpreise bezahlt haben.
Ich fände es eher absolut unlogisch, wenn nicht. ;)

Wozu so ungeduldig sein und den happigen Aufpreis zahlen, wenn man sie dann nicht "vernünftig" nutzen und auch die neuesten Spiele spielen (und dementsprechend kaufen) möchte? Das würde dann wirklich überhaupt keinen Sinn mehr ergeben.

Herausfinden werden wir es wohl nie hundertprozentig, finde meine Argumentation aber logischer.
 

Hofnaerrchen

Freizeitschrauber(in)
Und wie soll dies Neukunden helfen, die bis dato keine XBox der letzten Generation ihr Eigen nennen und auch niemanden kennen, der ihnen selbige dafür "leihen" könnten. Abgesehen davon scheinen mir Scalper smart genug zu sein, auch diese Hürde in kürzester Zeit auszuhebeln. Aber vielleicht geht es dabei ja auch darum, Altbestände der letzten Generation unters Volk zu bringen.

Letzten Endes sind auch nicht die Scalper selbst das Problem, sondern all jene, die bereit sind, die von diesem Personenkreis aufgerufenen Preise zu bezahlen. Daher hält sich mein Mitleid mit Käufern solcher Angebote auch schwer in Grenzen., schließlich ist eine Konsole kein lebensnotwendiges Gut.
 

yingtao

Software-Overclocker(in)
Wundert mich eh, warum Sony und Microsoft nicht bereits von Anfang an einen Teil ihrer PS5- / Xbox-Series-Konsolen per Direktvertrieb über PS Store und Xbox Marketplace (zumindest einem eingeschränkten Kundenkreis) anbieten.

...

Bei Microsoft weiß ich nicht warum es nicht schon vorher gemacht wurde, da man die Xbox ja auch über den Microsoft Store vorbestellen konnte. Bei Sony wird es wahrscheinlich daran liegen, dass sie keinen eigenen Vertrieb haben.

Sony hat aber vor dem Release eine Aktion gehabt wo man Spielern nach Anzahl der Achievements und Gesamtspielzeit auf der PS4 Konsolen angeboten hat. Man hat eine Email mit seinen Stats bekommen (war eine andere Mail als die, die alle PS4 Spieler später bekommen haben) und einem Bestelllink für die PS5 (in meinem Fall wäre es eine PS5 Digital Edition gewesen). Problem war nur dass zwar die Email personalisiert war, jedoch nicht der Bestelllink. Sprich irgendwer hat den irgendwo geteilt und jeder konnte dann auf die Website und über seinen PSN Account die Konsole bestellen. Als ich meine Mail mit Link bekommen habe, waren bereits alle Konsolen vergriffen.

Die Idee von Microsoft finde ich auf der einen Seite gut, auf der anderen aber auch dumm. Gut finde ich, dass man endlich eine Warteliste einführt. Psychologisch macht das schon viel aus, wenn man weiß das man garantiert in den nächsten Monaten eine Konsole zur UVP kaufen kann. Dumm finde ich nur das man sich erst einen Microsoft Account erstellen muss, dann diesen in einen Insider Account umwandeln muss (hier muss man dann aufpassen das man sich nicht ausversehen auf der Xbox oder Windows die Beta Updates zieht), dann auf der neuen Website mit dem Account registrieren um sich auf die Warteliste zu setzen und den Kauf an sich dann aber nur abschließen kann, wenn man sich mit dem Account auf einer Xbox One anmeldet und in den Xbox Store geht.

Ist viel Aufwand, der wahrscheinlich den einen oder anderen Scalper aber auch den ein oder anderen Käufer davon abhält eine Konsole zu bestellen. Vor allem das man seinen Account in einen Insider Account umwandeln muss finde ich bedenklich, da das viel mehr Dinge beinhaltet als einfach nur die Möglichkeit sich auf die Warteliste zu packen. Als Insider bekommt in Windows die ganzen Beta Updates und die haben schon öfters Probleme gemacht wie z.B. das Ordner nicht mehr angezeigt wurden, Festplatten nicht erkannt wurden, Netzwerktreiber nicht mehr funktionierten usw. Die Updates müssen zwar per Klick installiert werden, finde ich aber trotzdem bedenklich.
 

MezZo_Mix

PC-Selbstbauer(in)
Naja, die Scalper kaufen die Konsolen ja nicht, weil sie sie rumstehen lassen und anschauen wollen.

Genaugenommen gehen die Konsolen danach dann an Kunden, die sogar bereit sind teils deutlich über UVP für die Hardware zu bezahlen. Da darf man dann davon ausgehen, dass viele von jenen ebenfalls bereit sind ordentlich Geld für Spiele und Peripherie zu lassen. ;)
Aber du musst das ja so sehen dass, nicht jeder Kunde das doppelte zahlen will. Der kleine Teil der absolut dumm ist und rund das doppelte für die Konsole zahlt ist nicht so oft vertreten ergo, weniger Konsolen am man und weniger Spiele werden gekauft. Spätestens dann werden Sony und Microsoft sich überlegen müssen wie egal denen das Thema ist. Was bringen einem z.B 10 Millionen Konsolen, wenn 7 Millionen davon gar nicht wirklich an Spieler gegangen sind und darauf warten gekauft zu werden.
 

Julian K

Freizeitschrauber(in)
Aber du musst das ja so sehen dass, nicht jeder Kunde das doppelte zahlen will. Der kleine Teil der absolut dumm ist und rund das doppelte für die Konsole zahlt ist nicht so oft vertreten ergo, weniger Konsolen am man und weniger Spiele werden gekauft. Spätestens dann werden Sony und Microsoft sich überlegen müssen wie egal denen das Thema ist. Was bringen einem z.B 10 Millionen Konsolen, wenn 7 Millionen davon gar nicht wirklich an Spieler gegangen sind und darauf warten gekauft zu werden.
Du gehst halt davon aus, dass die Scalper sich (und damit die Preise) nicht anpassen würden, das tun sie aber. Sonst würden sie das Geschäft auch bald aufgeben, denn sie haben nichts davon, wenn sie das Geld für die Konsole ausgeben und sie dann nur bei ihnen liegen bleibt.

Naja, wir drehen uns im Kreis. Du denkst ein Großteil der Konsolen würde nicht bei Kunden ankommen, ich glaube (wenn manchmal mit etwas Verzögerung), dass sogar so ziemlich alle Konsolen bei Kunden ankommen und dementsprechend auch Spiele usw. gekauft werden.

Belassen wir es dabei. ;)
 
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