World of Warcraft | 5 Gründe, warum Patch 9.2 großartig ist

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nahraa

Kabelverknoter(in)
Die Änderungen sind größtenteils positiv allerdings braucht WoW keine "fixes" für Systeme (die Weeklychest z.B. ist nach wie vor ein Fest der Enttäuschung) sondern Innovation. Vor allem im Contentbereich. Blizz hat es geschafft, über mehr als einem halben Jahrzehnt, keine Neuerungen in das Spiel zu integrieren, die auch positiv aufgenommen wurden und bestand hatten. Dasselbe gilt übrigens auch für den einstigen Blockbuster Overwatch, den man ebensolang stiefmütterlich vergessen hat. Um einen PvE/Coop Modus, der nun in OW2 kommen soll, hat die Spielerschaft schon in der Beta 2015 gebeten. Schön, aber viel zu spät.

Das Schema F: Neue Zone, neuer Raid, neue Season ist ein altes Eisen. Dazu kommt immer wieder nur mäßig ausgefeilter Wegwerfcontent, der nach einem Addon oder einem Patch nicht mehr weitergeführt wird. Dungeons, Raids, Gear, Artefaktwaffen, Herz von Azeroth, Azeritrüstung, Inselexpeditionen, Visionen, Kriegsfront, Klassenhallen, Magierturm. Vermutlich werden Covenants und Torghast dasselbe Schicksal ereilen. Nichts Neues schlägt wirklich ein. Nichts Neues hat Bestand, die neuen Zonen verschwinden in Vergessenheit.
Wäre Blizz bei den Garnisonen geblieben, hätten sie die Schwächen beseitigen können und die Stärken stetig verbessert, dann gäbe es heute vielleicht ein brauchbares Housingsystem, auf das die Spieler seit Vanilla warten. Stattdessen wurde es gescrapped und halbgare Systeme und unfertiger Content integriert, der mit x.2 und x.3 Patch notdürftig "gefixt"- und im nächsten Addon wieder verworfen wird.
Einfach mal auf die eigenen Charaktere hören und den Zyklus brechen.

Nach weniger Daily Zwangscontent wurde gerufen. Die Spieler haben es bekommen und langweilen sich jetzt. Die Lösung ist nicht nur einfach den Zwang zu entfernen, sondern auch neuen Content an dessen Statt zu schaffen.
Dass keine Playerpower mehr am neuen Chiffrensystem gekoppelt ist, ist kein Killerfeature. Um das zu "erleben" kommt niemand zurück.
Dazu fällt mir ein Sprichwort aus der Softwareentwicklung ein: Gib dem Kunden nicht das, was er will, sondern das, was er braucht.
Blizz muss dringend anfangen, die Bedürfnisse der Spieler zu verstehen. Nur auf Feedback zu warten und jedes Addon im letzten Patch zu fixen ist langfristig nicht haltbar.
 
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