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Warum fehlt überall Geld?!

Axi

Freizeitschrauber(in)
Warum fehlt überall Geld?!

Ich habe mich letztens mal gefragt warum überall in unseren Staat das Geld vorne und hinten fehlt und wo er denn überhaupt die Schulden macht.
Darauf habe ich dann den netten Film hier gefunden.

Fabian - Gib mir die Welt plus 5 Prozent

Genauso habe ich etwas gefunden, das etwas kürzer ist, aber das gleiche Aussagen möchte:
Teil eins: YouTube - Wie funktioniert Geld? Teil 1 von 3
Teil zwei: YouTube - Wie funktioniert Geld? Teil 2 von 3
Teil drei: YouTube - Wie funktioniert Geld? Teil 3 von 3


Daraufhin habe ich dann von einem Mensch gelesen, Silvio Gesell, der genau eben dieses "schwache" Geldsystem mit fehlern ersetzen würde.
Zu Gesell:
Silvio Gesell ? Wikipedia

Zu dem Wunder von Wörgl, die trotz einer Wirtschaftskrise, ein stabiles Geldsystem hatten:
Wörgl ? Wikipedia

Deswegen frage ich mich, warum man dann eben nicht dieses Geldsystem einführen kann?!?!
Bitte nennt mich jetzt nicht Verschwörungstheoretiker, denn ich habe bis jetzt nur solche erklärungen gefunden und eben nichts was mir Beweisen könnte, dass das jetzige Geldsystem auf dauer gut wäre.

Außerdem wurde in vielen Informationen die sogenannte "Elite" erwähnt. 5% der Menschheit die quasi die absolute Macht haben wollen. Was ist da dran?

Ich würde mich um eine Sachliche Duskusion freuen. :daumen:

Nun möchte ich noch folgendes Zitat abschließend nennen:
"Eigentlich ist es gut, dass die Menschen der Nationen unser Banken- und Währungssystem nicht verstehen. Würden sie es nämlich, so hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh." Henry Ford
 

Icejester

Software-Overclocker(in)
AW: Warum fehlt überall Geld?!

:ka: Ich weiß nur, warum bei mir Geld fehlt: Ausgaben übersteigen Einnahmen.

Ich glaube aber, so ist das überall wo Geld fehlt.
 

ruyven_macaran

Trockeneisprofi (m/w)
AW: Warum fehlt überall Geld?!

Ich habe mich letztens mal gefragt warum überall in unseren Staat das Geld vorne und hinten fehlt und wo er denn überhaupt die Schulden macht.

Ein fester Punkt lässt sich da nicht nennen, Eingaben und Ausgaben werden unabhängig von einander und nach Sektoren geregelt, erst im Gesamthaushalt offenbaren sich die Schulden. Unterm Strich wird halt mehr ausgegeben, als eingenommen.
Der Grund dafür liegt darin, dass sich seit Jahrzehnten (eingentlich schon fast -hunderten) kein Politiker traut, irgend einem potentiellen Wähler (oder anderen, wichtigen Personen) zuviel wegzunehmen und im Gegenzug versucht, möglichst vielen Wählern etwas zuzuspielen. Genommen wird demnach bei nicht-Wählern. Im Laufe der Geschichte sehr beliebt waren zuerst Personen ohne Bürgerrechte (z.B. Sklaven), später die Natur, zwischenzeitlich Nachbarländer (und Leute, denen man die Bürgerrechte wieder entzogen hat) und, vor allem nachdem bis auf die Natur (bei deren Ausbeutung es aber auch immer schwierer wird, ein klares plus zu erzielen) nichts mehr übrig geblieben ist, zukünftige Generationen. Sprich: Schulden.
Mitlerweile leben wir in einer Zeit, auf deren Kosten sich bereits 3-4 Generationen n schöneres Leben gemacht haben, so dass die Ausgaben pro nutzen noch höher sind.

Abseits des politischen gäbe es noch die Wirtschaft (die ähnlich vorgeht, aber das Glück hat, dass für sie kaum jemand wichtig ist, so dass sie zusätzlich Geld an sich ziehen kann) bzw. deren Eigentümer und natürlich die einfache Vernichtung von Werten durch Verbrauch (oder Abwrackprämien).


Bezüglich der Videos sei angemerkt, dass noch keinen Themenansatz hier Erfolg hatte, der verlangte, dass jemand 1-2 Stunden Youtube guckt. Entweder schreibts du ne Inhaltsangabe, oder das Interesse wird sich in Grenzen halten.
 
TE
A

Axi

Freizeitschrauber(in)
AW: Warum fehlt überall Geld?!

Ufff :D ok also ich war in Deutsch nicht der beste aber ich versuchs einmal:

In den Videos wird im groben beschrieben, wer die Macht über das Geld besitzt, auch die Macht über das Land hat.
Dies wird in beiden Videos an einem Beispiel grob fest gemacht.
Gäbe es auf einem Planeten 10 Lebewesen und 100 Geldstücke und verleiht diese Geldstücke von einem Zinsatz von 10%, müsste jeder von diesen Lebewesen am ende des Jahres 11 Geldstücke zurück zahlen. Nun da es aber nur 100 Geldstücke gibt, verliert einer all seine Geldstücke damit jeder seine Zinsen zahlen kann. -> Verschuldung. Da dann nicht mehr Möglich ist, die geliehenen Beträge zurück zu zahlen.

Im weiteren wird dann erklärt, wie multible Geldschöpfung vonhanden geht. Da nur ca. jeder 10te Bürger sein Geld sich Bar auszahlen lässt, kann man den Anspruch von dem eingezahlten Geld mehrfach vergeben. -> man erhält noch mehr Zinsen von dem vorhandenen Geld.
(zu der multiblen Geldschöpfung: Es wurde schon mehrfach in der Geschichte beswiesen das Banken dadurch pleite gegangen sind, wenn alle Kunden gleichzeitig ihr Bargeld holen wollte -> Bankrotte)

Und am Ende von den ersten Filmen wird gezeigt, wo wir uns jetzt befinden (Plastikgeld also unsere Kreditkarten) und wohin das jetzt noch führen soll. Es wird geplant uns Mikrochips unter die Haut zu implantieren, um dann eben das Bargeld ganz abzuschaffen, da nichts mehr ohne diesen Chip nichts mehr getätigt werden kann.
Erste Versuche gibt es schon zu diesen Chips unter der Haut.


Anmerkung: Der Kurzfilm mit den drei Teilen ist zu empfehlen wenn man sich den langen nicht anschauen möchte, da dieser bei vielen Sachen das gleiche aussagt.
 

Sash

BIOS-Overclocker(in)
AW: Warum fehlt überall Geld?!

ja das liebe schöne geld.. aber ich kann dir was verraten was nur die wenigsten wissen: letzendlich zahlen wir immer noch in gold.
eine landesbank darf nur soviel geld in umlauf bringen wie es auch echtes gold auf lager hat. sollte zuviel geld gedruckt werden bei gleich bleibenen goldstand verliert das gold an wert, es droht eine inflation.. hat jetzt nicht wirklich was mit deinem beitrag zu tun, wollte ich nur mal loswerden..
im film die hard 3 wird nebenbei erwähnt wo sich der nette tresor mit dem weltvorrat an gold befindet.
 
TE
A

Axi

Freizeitschrauber(in)
AW: Warum fehlt überall Geld?!

ja das liebe schöne geld.. aber ich kann dir was verraten was nur die wenigsten wissen: letzendlich zahlen wir immer noch in gold.
eine landesbank darf nur soviel geld in umlauf bringen wie es auch echtes gold auf lager hat. sollte zuviel geld gedruckt werden bei gleich bleibenen goldstand verliert das gold an wert, es droht eine inflation.. hat jetzt nicht wirklich was mit deinem beitrag zu tun, wollte ich nur mal loswerden..
im film die hard 3 wird nebenbei erwähnt wo sich der nette tresor mit dem weltvorrat an gold befindet.

Ja gut. Wenn man nach deiner Aussage geht, dann müsste der Geldbestand von einer Nation immer etwa in der Waage bleiben, da sonst der Geldbestand ja nicht mehr von dem Goldbestand gedeckt wäre.

Aber weshalb hat der Staat denn Schulden? Und warum werden diese Verzinst? Und an wen hat er denn bitte diese Schulden?
Vorallem, wenn die Schulden immer weiter steigen, wie sollen wir die bitte zurückzahlen? Wir können ja jetzt schon die Zinsen nicht mehr wirklich tragen.

Also: Bei wem machen wir Schulden? Da endefekt, bei dem der Staat verschuldet ist, demjenigen auch der Staat gehört.
 

Sash

BIOS-Overclocker(in)
AW: Warum fehlt überall Geld?!

wir machen schulden, dafür das es zu keiner inflation kommt. weiß gar nicht worüber das geht, vermutllich weltbank oder so.
 
TE
A

Axi

Freizeitschrauber(in)
AW: Warum fehlt überall Geld?!

Dann müssten doch die Schulden zurückgezahlt werden, damit es nicht zu einer Deflation kommt oder?
Aber wenn man sich die Verschuldungskurve anschaut, dann steigt diese immer weiter an. Sie sinkt nicht wirklich.
Und da der Staat ja diese Schulden die er bei der Weltbank(?!?) hat auch noch verzinst zurückzahlen muss, ist doch klar, das jemand am ende doch leer dasteht. Irgendwoher muss doch das Geld von den Zinsen kommen.

Hab auch noch jetzt eine gute Zusammenfassung gefunden zum ersten Film:

FABIAN GIB MIR DIE WELT PLUS 5 PROZENT
(Es besteht aus 8 Teilen in Youtube mit einer Gesamtlänge von rund 57 Minuten.)
Im Prinzip reicht es, die ersten 4 Teile anzusehen.

Der Tauschhandel war mit der Zeit problematisch geworden.
Mit der Erfindung des Geldes wurden an alle Bürger Taler verliehen.
Mit diesen Talern konnten sie von nun an handeln.
Nach Ablauf eines Jahres sollten sie pro 100 geliehene Taler 105 Taler zurückgeben.
Die 5 Taler waren als Aufwandsentschädigung vür den Verleiher gedacht.

Nun hatten nach einem Jahr einige Bürger viel mehr, als sie anfangs verliehen bekommen hatten und konnten das geliehene + 5 % locker zurückzahlen.

Viele Bürger hatten nicht viel mehr, viel weniger oder gar nichts.
Diese Bürger mussten erneut Geld leihen und wenn erforderlich, ihre Häuser verpfänden.
Bereits hier im 2. Teil war die Zinsenfalle perfekt.
Die Zinsen konnten nie zurückgezahlt werden, denn diese zusätzliche Zahl von Talern war nie hergestellt und verliehen worden

Der Verleiher beginnt Quittungen (Vorläufer des Papiergeldes) für größere schlecht handhabbare Summen an Talern herauszugeben.
Die ihm nicht mehr gehörenden Taler verleiht er inzwischen wiederum.
Im 3. Teil gibt er bei größeren Kreditanfragen Darlehensquittungen heraus.

Der Verleiher begann selbst Geld von Bürgern in Verwahrung zu nehmen und zahlte ihnen dafür 3% Zinsen.

Der Verleiher war somit in der Lage, ein Mehrfaches, des ihm nicht gehörenden Geldes zu verleihen, indem er schlicht und einfach Quittungen ausstellte.

Durchschnittlich verlangte einer von zehn Kunden sein Geld zurück. Der Verleiher brauchte also nur das Verhältnis 1:9 für die tatsächlich vorhandenen Einlagen zu beachten.
Alles war in Butter, solange nicht mehrere Eigentümer ihr Geld zurück verlangten.

Im 4. Teil erscheint ein nachdenklicher Geschäftsmann der alles durchschaut, aber vom Verleiher schlicht tot geredet wird.
Ab hier dreht sich alles nur noch um die weitere Perfektionierung und Verschleierung des Systems. ( Fälschungssicherheit, Konten, Kreditkarten und und und)
Es bekommt Wiedererkennungswert !!!
 

JePe

Software-Overclocker(in)
AW: Warum fehlt überall Geld?!

Zu dem Wunder von Wörgl, die trotz einer Wirtschaftskrise, ein stabiles Geldsystem hatten:

Ich wuesste nicht was an Schuldscheinen (was letztlich nur ein anderes Wort fuer Geld ist), die von einer 20.000 Einwohner zaehlenden Gemeinde ausgegeben werden, richtungsweisend sein koennte. Du? Um die Akzeptanz dieser Zettel bei Einkaeufen im Ausland duerfte es naemlich nicht zum Besten bestellt sein.

Und das Gesuelze von der "Knechtschaft des Zinses" war bei den Nazis auch schon sehr populaer. Wer kein Geld hat, findet Geld und die, die welches haben, immer doof. Das ist aber weniger haltbare Systemkritik als vielmehr platter Egoismus.
 
TE
A

Axi

Freizeitschrauber(in)
AW: Warum fehlt überall Geld?!

Überleg mal was unser Geld ist. Auch nichts anderes wie eine Art Schuldscheine. Du Arbeitest für dein Geld. Du bekommst von deinem Arbeitgeber Geld weil er in deiner Schuld steht.
Nun kannst du mit dem Geld etwas kaufen. Du überträgst quasi die Schulden von deinem Arbeitgeber an den nächsten um es mal grob zu sagen.
Und im Ausland gehts doch auch schon ;) aber eben nur mit dem Verzinsten Schuldscheinen ;)

Also ich zu meinen Teil halte mich von den Extremengruppe fern. Will mit denen auch nicht umbedingt was zu tun haben.
 

ruyven_macaran

Trockeneisprofi (m/w)
AW: Warum fehlt überall Geld?!

Nun da es aber nur 100 Geldstücke gibt, verliert einer all seine Geldstücke damit jeder seine Zinsen zahlen kann. -> Verschuldung. Da dann nicht mehr Möglich ist, die geliehenen Beträge zurück zu zahlen.

Das sagt nur, wo Geld hinfließt, deine Frage ist doch aber, "warum" ;)

Im weiteren wird dann erklärt, wie multible Geldschöpfung vonhanden geht. Da nur ca. jeder 10te Bürger sein Geld sich Bar auszahlen lässt, kann man den Anspruch von dem eingezahlten Geld mehrfach vergeben. -> man erhält noch mehr Zinsen von dem vorhandenen Geld.

Lizenz zum Geld nicht-drucken - wobei die Banken afaik noch ziemlich unbedeutend im Vergleich zum Börsenhandel sind. Aber auch hier: Kein Mechanismus, warum ausgerechnet dem Staat das Geld ausgeht.



ja das liebe schöne geld.. aber ich kann dir was verraten was nur die wenigsten wissen: letzendlich zahlen wir immer noch in gold.
eine landesbank darf nur soviel geld in umlauf bringen wie es auch echtes gold auf lager hat. sollte zuviel geld gedruckt werden bei gleich bleibenen goldstand verliert das gold an wert, es droht eine inflation.. hat jetzt nicht wirklich was mit deinem beitrag zu tun, wollte ich nur mal loswerden..
im film die hard 3 wird nebenbei erwähnt wo sich der nette tresor mit dem weltvorrat an gold befindet.


Äh - schon im 19. Jhd. wurde deutlich mehr Bargeld ausgegeben, als Gold in Reserve war (laut Wikipedia mussten Banken 1/3 der Summe in Gold vorliegen haben), heute ist nicht einmal mehr der Wert an Gold gebunden, geschweige denn die Menge.

wir machen schulden, dafür das es zu keiner inflation kommt. weiß gar nicht worüber das geht, vermutllich weltbank oder so.

Afaik macht der Staat (u.a. bzw. indirekt) Schulden, damit es zu keiner Deflation kommt. Das ist auch die naheliegende Folgerung von Schulden. Durch Kredite wird mehr Geld im Lauf gebracht (i.d.R. mehr Geld, als vorher überhaupt existierte) und mehr Geld bei gleichen Werten hat eine Inflation zur Folge.

Der deutsche Staat macht seine Schulden afaik bei deutschen Banken und seinen Bürgern (Staatsanleihen), Auslandsschulden haben wir (zum Glück) noch nicht.
 
TE
A

Axi

Freizeitschrauber(in)
AW: Warum fehlt überall Geld?!

Wenn ich wüsste wo und bei wem der Staat Schulden machen würde, dann hätte ich den thread nicht eröffnet. ;)

Das unser Staat Geld in die Wirtschaft pumpen muss ist doch nicht ganz im Sinne des Erfinders von einer freien Marktwirtschaft. Und die Frage bei wem sich der Staat letzendlich wirklich verschuldet ist doch auch nicht wirklich geklärt worden.
Das der Staat unser Geldsystem NICHT steuert müsste bekannt sein. Aber das er das Geld an die jenige Peraon zurückzahlen muss schon. Aber wie soll man das anstellen?!? Die Schulden sind doch jetzt schon so hoch das man sie nicht mehr zahlen kann. Also was ich bis jetzt mitbekommen hab, hat man schon seine Probleme überhaupt die Zinsen zu zahlen.
 

DOTL

Software-Overclocker(in)
AW: Warum fehlt überall Geld?!

Der deutsche Staat macht seine Schulden afaik bei deutschen Banken und seinen Bürgern (Staatsanleihen), Auslandsschulden haben wir (zum Glück) noch nicht.

Dazu hier mehr:
Die Gläubiger des Staates

Ende 2008 war der Staat mit rund 440 Milliarden Euro bei Kreditinstituten und mit rund 800 Milliarden Euro im Ausland verschuldet. Daneben haben Privatleute, Sozialversicherungen, Bausparkassen und Versicherungen dem Staat Kapital in Höhe von rund 315 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt. Tendenz steigend. Denn im Laufe des Jahres 2009 beläuft sich der Schuldenzuwachs des Staates voraussichtlich auf rund 140 Milliarden Euro.

Bund der Steuerzahler - Der Steuerzahler - Verschuldung

Im Herbst gab der Bund zudem noch Bundesschuldverschreibungen auf USD-Basis raus. Bisher nutzte man DM bzw. (inzwischen) Euro-Anleihen.

Übrigens, mit rund 15 Mrd. Euro ist Deutschland noch hinsichtlich des ERP-Sondervermögens verschuldet. Das sind Altlasten des zweiten Weltkriegs bzw. des Marshall-Plans.
 
Zuletzt bearbeitet:

ruyven_macaran

Trockeneisprofi (m/w)
AW: Warum fehlt überall Geld?!

Das unser Staat Geld in die Wirtschaft pumpen muss ist doch nicht ganz im Sinne des Erfinders von einer freien Marktwirtschaft.

Im Sinne des Erfinders von freier Marktwirtschaft ist ziemlich wenig. Eigentlich besteht freie Marktwirtschaft nur aus Konkurrenzkampf und schon der Staat an sich ist kaum bis gar nicht vorgesehen. (geschweige denn son Kram wie Steuern, Grenzwerte, Arbeitsschutz.................................)
Aber es ist im Sinne der Wirtschaft und das ist heutzutage bekanntermaßen eine sehr große Motivation für einige Politiker, etwas zu machen.

Das der Staat unser Geldsystem NICHT steuert müsste bekannt sein.

Hmm - in Ansätzen macht man das schon (auf EU-Ebene)

Aber das er das Geld an die jenige Peraon zurückzahlen muss schon. Aber wie soll man das anstellen?!?

Die Frage hat noch keiner beantwortet bzw. alle Ansätze, die ich bislang gehört habe, werden seit Jahrzehnten ohne irgend eine Spur von Erfolg ausprobiert (Westerwelle&Fans mit eingeschlossen).
Staatsbankrotte sind bislang die einzigen praktizierten Endpunkte gewesen.



1,6 Billionen mittlerweile, davon rund die Hälfte im Ausland?
Urrrrhg.

Im Herbst gab der Bund zudem noch Bundesschuldverschreibungen auf USD-Basis raus. Bisher nutzte man DM bzw. (inzwischen) Euro-Anleihen.

Übrigens, mit rund 15 Mrd. Euro ist Deutschland noch hinsichtlich des ERP-Sondervermögens verschuldet. Das sind Altlasten des zweiten Weltkriegs bzw. des Marshall-Plans.

Vielleicht sollten wir ("Wieder")Vereinigungsverhandlungen mit einem unserer Nachbarländer aufnehmen...
 
TE
A

Axi

Freizeitschrauber(in)
AW: Warum fehlt überall Geld?!

Hmm - in Ansätzen macht man das schon (auf EU-Ebene)

Und wie heißen diese Ansätze?


Die Frage hat noch keiner beantwortet bzw. alle Ansätze, die ich bislang gehört habe, werden seit Jahrzehnten ohne irgend eine Spur von Erfolg ausprobiert (Westerwelle&Fans mit eingeschlossen).
Staatsbankrotte sind bislang die einzigen praktizierten Endpunkte gewesen.

Das heißt ja wohl das auch unser Staat früher oder später Bankrott gehen muss, da er ja wie in den Videos besschrieben, immer mehr Geld zurückgeben muss als überhaupt im Umlauf ist. Oder Täusch ich mich da jetzt?
Das würde ja nur bedeuten das wir quasi ein Verfallsdatum für unser jetziges Geldsystem haben.
Bleibt nur zu Hoffen das ich da nicht mehr leb :ugly:

Aber könnte man, jetzt mal theoretisch gesehen, wenn man alle Steuergelder hernehmen würde, auf dauer gesehen die Schulden zahlen?!? Weil wenn selbst das nicht mehr möglich wäre, hieße es ja schon das wir NIE wieder aus diesen Schuldenberg herrauskämen.
Das könnte ja auf Dauer nur zu einem Aufstand kommen.

Weil wenn mein Urururopa viele Schulden gemacht hätte, sagen wir mal 1Mille aufgenommen hat um sie einfach so zum vergnügen sofort wieder zu verprassen, dann würde ich auch nicht einsehen das ich die zurückzahlen sollte. Hab ja schließlich nie was von dem Geld gesehen.
Außerdem habe ich ja nicht nur die 1Mille Schulden, sondern muss die Zinsen noch dazu tragen.
Oder was würdet ihr in dem Fall tun?



Vielleicht sollten wir ("Wieder")Vereinigungsverhandlungen mit einem unserer Nachbarländer aufnehmen...

Naja ^^ wäre vielleicht gar nicht verkehrt. Jetzt Teuer Verkaufen und wieder billiger kaufen :ugly:
 

anselm

PCGHX-HWbot-Member (m/w)
AW: Warum fehlt überall Geld?!

Wenn solch ein Bankrott irgendwann mal eintritt sollte man mal
ernsthaft über eine Alternative nachdenken
Sonst wiederholt sich das Spiel von neuen bis der Staat wieder Bankrott
geht.
 

ruyven_macaran

Trockeneisprofi (m/w)
AW: Warum fehlt überall Geld?!

Und wie heißen diese Ansätze?

Öh - so ziemlich jede größere Aktivität der EZB dient dazu, die Währung da zu halten, wo man sie gerne hätte?

Das heißt ja wohl das auch unser Staat früher oder später Bankrott gehen muss, da er ja wie in den Videos besschrieben, immer mehr Geld zurückgeben muss als überhaupt im Umlauf ist. Oder Täusch ich mich da jetzt?

Das wäre auch meine Interpretation. Mir ist keine Nation bekannt, die sich jemals entschuldet hätte, aber es gab afaik mehrere Fälle von zusammenbrechenden Währungssystemen (oder Regierungssystemen)


Das würde ja nur bedeuten das wir quasi ein Verfallsdatum für unser jetziges Geldsystem haben.
Bleibt nur zu Hoffen das ich da nicht mehr leb :ugly:

Hmm - den letzten Zusammenbruch hatte Deutschland in den 20ern, die DDR stand Ende der 80er auch kurz vor dem Bankrott.

Aber könnte man, jetzt mal theoretisch gesehen, wenn man alle Steuergelder hernehmen würde, auf dauer gesehen die Schulden zahlen?!? Weil wenn selbst das nicht mehr möglich wäre, hieße es ja schon das wir NIE wieder aus diesen Schuldenberg herrauskämen.

Laut Wikipedia wurden für dieses Jahr rund 225 Milliarden Einnahmen aus Steuern geplant. Das heißt man müsste sämtliche Steuergelder von fast 8 Jahren in die Schuldentilgung stecken, um die Verschuldung auf 0 zu senken. Wenn ich "Bundesschuld" richtige deute, dann war 2009 allein für die Zahlung von Zinsen und andere Schulden-bezogene Ausgaben eine Summe von 42 Mrd. eingeplant. Das ist der zweitgrößte Einzelposten im Haushalt. Zum Vergleich: Ins Militär gehen 31 Milliarden, in Bildung und Forschung 10 Milliarden, ans Ministerium für Umwelt-, Naturschutz und Reaktorsicherheit 1,4 Milliarden.

Wenn ich diese Statistik richtig interpretiere, dann hatte Deutschland seit 1961 genau zwei Jahre, in denen die Verschuldung gegenüber dem Vorjahr reduziert wurde. Sonst ist sie jedes Jahr weiter gewachsen. (Und die beiden Jahre waren 1968->1969, um umgerechnet 930 Millionen € und 2000->2001 um 14 Milliarden €. Bei letzteren dürften die 50 Milliarden € aus der UMTS-Lizenz-Versteigerung eingeflossen sein)
Ich seh da irgendwie keine Tendenz, die ein Ende der Verschuldung andeuten könnte.
die Statistik deckt sich aber nicht ganz mit DOTLs-Angaben, möglich, dass Teile fehlen und ggf. doch ein paar Jahre minimal im plus wahren

Weil wenn mein Urururopa viele Schulden gemacht hätte, sagen wir mal 1Mille aufgenommen hat um sie einfach so zum vergnügen sofort wieder zu verprassen, dann würde ich auch nicht einsehen das ich die zurückzahlen sollte. Hab ja schließlich nie was von dem Geld gesehen.
Außerdem habe ich ja nicht nur die 1Mille Schulden, sondern muss die Zinsen noch dazu tragen.
Oder was würdet ihr in dem Fall tun?

Irgendwann bleibt einem wohl nichts anderes möglich. Im Gegensatz zur Vorstellung einiger Wirtschaftler existiert "undendlich" in der Realität nicht - weder beim Wachstum, noch beim möglichen Schuldenberg.
Das Problem ist nur, dass einem dann so schnell niemand mehr Geld leiht und zumindest im Moment werden weitaus mehr Schulden aufgenommen, als Zinsen gezahlt -> selbst wenn man die Rückzahlung verweigert, hat man keinen ausgeglichenen Haushalt. Aber man kann auch keinen negativen mehr machen.
 

DOTL

Software-Overclocker(in)
AW: Warum fehlt überall Geld?!

Die beiden Statistiken zeigen aber nicht das gleiche auf. Die Bundesbank stellt die reinen Schulden des Bundes dar, während die Statistik des Bund der Steuerzahles den Bund als Gemeinschaft aus Bund, Ländern und Gemeinden ansieht.
Die Länder kommen auf rund 500 Mrd Euro, die Gemeiden auf ca. 115 Mrd. Euro. Zusammen mit den ca. 1000 Mrd des Bundes ergibt das die angesprochenen 1600 Mrd (alle Werte gerundet, Angaben auf Bundesbank-Seite).

Sicherlich nimmt die Politik Einfluss auf das Finanzsystem. Zum einen werden die Mitglieder der EZB gewählt, wobei auch die Politik ein Wort mitzusprechen hat. Zum anderen aber gestaltet die Politik auch bestimmte Finazkonstrukte, welche das wirtschaftliche System schützen sollen.
In Deutschland war das z.B. die Soffin, welche letztlich dafür sorgte, dass Banken Unterstützung erhalten können.
Dazu kommen noch globale Absprachen wie z.B. bei den G20 Gipfeln in Washington (2008) und Pittsburgh (2009).

Aus der Statistik kommt hervor, dass in meheren Jahren schon eine Nettotilgung der Verschuldung stattfand.

Ein Staat wie die BRD kann zwar rein theoretisch "bankrott" gehen, doch rein praktisch ist das ziemlich abwägig. Wenn das passieren sollte, dann müsste es noch deutlich schwerere Krisen und strukturelle Probleme geben. Trotz der Staatsverschuldung zählt die BRD mit einem AAA-Rating noch immer zu den best gesicherten Ländern.
Andere Staaten, wie z.B. Island oder auch GB, welche keine so starke Wirtschaftskraft im Rücken haben, können hingegen deutlich größere Probleme bekommen. Das zeigte sich ja auch in den vergangenen beiden Jahren.

Es gibt Länder, wie Schweden welche große strukturelle Probleme hatten und diese durch zahlreiche makroökonomische Ansätze lösen konnte. Auch führte dies zu einer Konsolidierung des Haushalts.
Allerdings kann mein ein System eines Staates nicht auf ein anderes Land übertragen. Die strukturellen Unterschiede jedes Landes sind einfach zu groß, so dass man komplette Leitlinie gänzlich übernehmen kann. Allerdings kann man durchaus von bestimmten Ansätzen lernen und gewisse Schlüsse aufs eigene System übertragen.
 

Doney

Software-Overclocker(in)
AW: Warum fehlt überall Geld?!

ich sage... geld ist wichtig um eine gewisse "ordnung" aufrechtzuerhalten..

siehe kommun. experiment:

Einmal wurden in einem Laden Streichhölzer für umsonst angeboten und jeder sollte so viel nehmen wie er "braucht"...

Fazit: Die Menschen hamstern was das zeug hält... jeder nimmt soviel er tragen kann...

_______________________________

doch trotz allem bin ich der meinung:

geld wird uns irgendwann noch kopf und kragen kosten, denn wenn es dann wirklich mal um die wurst geht (siehe klimaerwärmung etc.) um die wichtigen sachen wie zum beispiel der bewahrung unserer erde... dann ist geld mit sicherheit ein hindernis... da jeder etwas abhaben will
 

Tamio

Freizeitschrauber(in)
AW: Warum fehlt überall Geld?!

Ich würde behaupten:
Immer weniger verdienen viel und immer mehr weniger.
Und jetzt könnt ihr es als Stammtisch bla bla abtun ;)
 

Sash

BIOS-Overclocker(in)
AW: Warum fehlt überall Geld?!

naja ferraris werden halt nicht so viele hergestellt wie streichhölzer. ohne begrenzung würden 99% der menschen halt austicken.
 

TheDwarf

Schraubenverwechsler(in)
AW: Warum fehlt überall Geld?!

Ein kommunistisches System alla Russland kann auch seine Vorteile haben...

Wenn man nicht gerade ein sehr gut verdiendender mensch ist, bietet es sogar fast nur vorteile...

Nachteile gibt es natürlich auch aber die Geldprobleme könnte es allemal lösen :P
 

quantenslipstream

Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
AW: Warum fehlt überall Geld?!

Planwirtschaft hat ja gezeigt, dass sie das nicht gebacken kriegt, außerdem ist der Mensch zu gierig, als dass man alle gleich behandeln kann.
 
TE
A

Axi

Freizeitschrauber(in)
AW: Warum fehlt überall Geld?!

Ja aber wohin verschwindet denn jetzt bitte all das Geld?

Ist es jetzt im Umlauf, Schulden wir es irgendwem oder steht dahinter wirklich eine Verschwörung?!?
 

quantenslipstream

Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
AW: Warum fehlt überall Geld?!

Das Geld, also die Werte, die du meinst, sind ja keine realen Werte.
Wenn das Unternehmen 50% an Aktienwert verliert, dann sind ja nicht plötzlich 10 Milliarden Euro weg. ;)
 
TE
A

Axi

Freizeitschrauber(in)
AW: Warum fehlt überall Geld?!

Aber anscheined ist es Real genug, um eine ganze Weltwirtschaft zusammenzubrechen zu lassen.
Natürlich waren 10 Milliarden Euro einfach so weg. Warum sonst werden Firmen so in den Finanziellen Ruin getrieben wenn plötzlich die Aktionmärkte ins Bodenlose Fallen?!?
So unreal wie du es hier jetzt sagst, ist das Geld an den Aktienmärkten sicher nicht.
 

quantenslipstream

Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
AW: Warum fehlt überall Geld?!

Nun, etwas kompliziert ist das natürlich.
Du kaufst ja Aktien einer Firma in der Hoffnung, dass der Kurs steigt.
Wenn der Kurs dann nach oben geht, freuen sich alle und kaufen auf Pump ein, als Sicherheit geben sie die Aktien an.
Das Geld an sich ist nicht mehr geworden, denn ein Aktienkurs ist ja nichts, was man materiell festmachen kann.
Wenn aber nun der Kurs wieder runtergeht und du weniger für deine Aktien bekommst als früher, fällt nicht nur dein investiertes Geld weg, sondern deine Sicherheit für den Kredit ist auch flöten gegangen.
Und schon bist du in finanzielle Schwierigkeiten.
 

Woohoo

Software-Overclocker(in)
AW: Warum fehlt überall Geld?!

Bei Youtube mal nach "Der schwarze Freitag" suchen. Ist ein ZDF Dokumentarspiel (1966) (von den guten ÖR Sendern) über den Börsen Crash.

Der überragende Curd Jürgens spielt dort den amtierende Präsident der New Yorker Börse, Richard Whitney.
In der Untersuchungskommission vom Senat erklärt er sehr einfach die Geschäftspraktiken an der Börse.
Wirklich Sehenswert.
 
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