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[VGA] OC-Test: 8800 GS

Oliver

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Heimlich, still und leise hat Nvidia eine weitere Karte im Mainstream-Markt positioniert: die 8800 GS. An Bord ist ein abgespeckter G92, bei dem nur noch sechs ROP-Cluster ans Werk gehen. Daraus resultieren 96 Shader-ALUs, 24 Texture Mapping Units (TMUs) und ein 192 Bit breites Speicher-Interface mit einer Bestückung von insgesamt 384 MiByte. Die Referenztaktung beläuft sich auf 550/1.350/800 MHz. Nvidia schließt damit endlich die Lücke zwischen 8600 GTS und 8800 GTS/640 (G80-Basis).

Erste Benchmarks bescheinigen dem Neuling wenig überraschend Leistungswerte genau zwischen der Geforce 8800 GTS mit 320 MiByte und der 8800 GT mit 512 MiByte. Die etwa 20 Euro teurere Radeon HD3870 ist durchgehend schneller als die GS. Die größte Schwäche der neuen Karte ist die Speichermenge: Mit 384 MiByte hat die GS kaum mehr Reserven als die GTS/320. Des Weiteren ist der Referenzkühler im Singleslot-Design störend laut. Hersteller wie Asus setzen aber auf Dualslot-Lösungen, etwa bei der übertakteten EN8800 GS TOP.

Crysis GPU-Benchmark (DX9, "High") | Min. Fps | Average Fps Geforce 8800 GT /512|16|29
Radeon HD3870 /512|14|20
Geforce 8800 GS /384|11|16
Radeon 3850 /256|6|12
Geforce 8800 GTS /320|5|11
Settings: C2D E6750, 2.048 MiByte DDR2-800, XP x86, 1.280x1.024, 4x FSAA/8:1 AF

Natürlich haben wir die 8800 GS auf ihre Übertaktbarkeit getestet. Um eine Limitierung durch eine zu langsame CPU auszuschließen, kam folgendes System zum Einsatz:
Core 2 Extrem QX9650 @ 400x9, 3.600 MHz
2.048 MiByte Corsair Dominator @ 400 MHz, 4-4-4-8
Asus Striker II Formula, Nvidia 780i

Als Benchmarks haben wir alle 3DMarks von Futuremark, den Aquamark und UT3 sowie Crysis verwendet. Die verwendete 8800 GS der Firma Asus ist bereits auf 600/1.700/900 MHz übertaktet. Da anfangs kein Overclocking-Tool funktionierte, haben wir das mitgelieferte Asus Smart Doctor verwendet, welches leider nur einen minimalen Shader-Takt von 1.500 MHz zuließ. Aus diesem Grund haben wir eine Standard-8800-GS mit 550/1.500/800 MHz simuliert. Durch einen Trick konnten wir den Rivatuner doch noch zum Übertakten der Karte einsetzen:

Rivatuner-Fix:
- Im Verzechnis von Rivatuner die Datei "RivaTuner.cfg" mit einem Editor öffnen
- In der Liste der Nvidia-Karten namens [GPU_10DE] muss unter "NV92" mit einem Komma getrennt "0606-61Fh" hinzugefügt werden.
- Die Datei abspeichern und Rivatuner starten
Der editierte Eintrag sieht dann folgendermaßen aus:
Vorher: G92 = 610h-61Fh ; Nachher: G92 = 610h-61Fh,0606-61Fh

Die Asus EN8800GS TOP wird nicht im Referenzdesign mit Singleslot-Kühler geliefert, sondern verfügt über einen Dualslot-Kühler, der den Grafikkartenkühler von Zalman nachempfunden ist:
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Zu den Benchmark-Ergebnissen:

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Die verwendete HD3850 verfügt über 256 MiByte Speicher und steht preislich in direkter Konkurrenz zur 8800 GS.

Fazit:
Mit rund 150 Euro bietet die Geforce 8800 GS eine solide Leistung. Sollten die Gerüchte über die im Februar erscheinende 9600 GT stimmen, dann ergibt es wenig Sinn jetzt eine 8800 GS zu kaufen, da die 9600 GT nur 13 bis 17 Prozent langsamer als eine 8800 GT sein soll - vorausgesetzt die im Netz kursierenden Benchmarks bewahrheiten sich. Zudem ist die HD3870 von AMD nur unwesentlich teurer.

Preis und Verfügbarkeit der 8800 GS mit 384 MiByte Speicher laut PCGH-Preissuche (in Echtzeit):
[preis=1000]?cat=gra16_256&asuch=8800%20gs[/preis]
 
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