News Unzulässige Preisabsprachen: Steam droht Millionenstrafe

Die preise legen die dev selbst fest also hat der Kunde davon nix daher ist es eher gut das steam diese eine Gleichschaltung zu anderen Plattformen erzwingt da ansonsten die steam preise höher wäre als bei anderen Plattformen
Demzufolge ist diese klage lediglich ein versuch aus dem Vertragsklauseln geld zu pressen

Der Kunde hat davon nix
wir sind immer noch in kapitalistischen system. Und wer kauft bei steam für offizielle preise das tut keiner.
Zumal steam ein verkaufsladen ist und kein markt
 
Doch die Spiele wurden auf jeden Fall viel günstiger!

1) Können Publisher die Spiele viel günstiger digital anbieten, weil sie sich Geld für die Verpackung und die Provision für den Handel ersparen.
2) Durch die große Konkurrenz auf Steam, werden die Spiele ziemlich schnell in den vielen verschiedenen Sales vergünstigt. Dadurch sind Spiele auf Steam viel günstiger, als auf Konsolen, wie z.B. Playstation, Switch, ...
3) Wenn du Keys kaufst kannst du die Spiele oft noch viel günstiger kaufen, als auf Steam direkt.

Beim Anbieten von Spielen im Handel verdienen viel mehr Leute mit, als bei einer digitalen Distribution.
Zu Punkt 2 und damit auch irgendwie 3: jein, bei Sony und Nintendo ja, bei MS definitiv nicht, vorausgesetzt man nutze bspw. günstige Keys aus dem Ausland per VPN bspw. bei eneba, was bei Sony/Nintendo so nicht funktioniert. Ich Zahl da definitiv nicht mehr, als für neen günstigen PC Key (Steam).
Spiele die schon ein halbes Jahr oder Jahr auf dem Markt sind, werden dort auch für "Steampreise" bzw. Keyseller Preise für die PC Version angeboten. Teils habe ich sogar weniger bezahlt (wenn auch nur ein paar Euro) als beim günstigsten Angebot für die PC Version (also ebenfalls seriöse keyseller versteht sich). Kommt natürlich auch auf das Land an. Eneba ist aber auch nur eine Platform auf der jeder anbieten kann, dementsprechend ist die Konkurrenz aber auch größer. Probleme hatte ich auch noch nie. Das ist für mich auch mit der größte Pluspunkt für die Box.
 
Omg es gibt keine Knebelverträge... Die Publisher setzen die Preise selbst auf Steam fest!!

Und es kommt auch oft vor, dass Spiele in anderen Shops günstiger sind, als auf Steam, das zeigen die Preisvergleiche der Gamestores.
Es geht nicht um temporäre Sonderangebote, sondern um den regulären Verkaufspreis. Und da hat Valve eine ganz klare Policy, der darf in anderen Stores nicht niedriger sein als bei Steam. Ein Spiel regulär bei Steam für 59,99 € zu verkaufen und bei Epic für 47,99 €, um die Einsparung durch die geringere Provision an die Kunden weiterzugeben, ist nicht drin (völlig unabhängig davon, ob es die meisten Publisher jetzt so großartig stört, die zusätzliche Kohle selbst einsacken zu müssen). Genau das wird ihnen nun angekreidet, und das durchaus zu Recht.
Valve hat kein Monopol! Ein Monopol haben z.B. Sony, Nintendo und Apple. Denn auf ihren Geräten können nur sie Apps und Spiele verkaufen!
Nach der gleichen Logik könnte man aber auch sagen: Sony, Nintendo und Apple haben kein Monopol, denn andere Hersteller verkaufen auch Hardware, für die man (die) Spiele kaufen kann. Und auf Videospiele haben sie auch kein Monopol. Ob ein Monopol vorliegt, hängt immer davon ab, wie eng oder weit man das Produkt und den Markt definiert. Und so ist es am anderen Ende des Spektrums eben auch möglich, einem Store-Betreiber für jedes Spiel, das nur in seinem Store verfügbar ist, ein Monopol auf dieses Spiel zu attestieren, wenn man den Markt entsprechend eingrenzt. In dem Sinne hat Valve auf dem PC auf alle Spiele ein Monopol, die nur bei Steam verfügbar sind, und das sind nicht wenige.
Bei Steam sieht es anderes aus! Steam ist nur ein sehr erfolgreicher Gamestore auf dem PC, es kann aber jeder am PC einen Gameshop öffnen, so wie z. B. der Epic Gamestore, der auch sehr erfolgreich ist. Daher gibt es kein Monopol auf dem PC,
Siehe oben.
außer von Microsoft.
Welches meinst du jetzt genau? Den Microsoft-Store ja wohl offensichtlich nicht, außer es geht um ganz spezifische Software, die nur dort angeboten wird.
Übrigens hat die Kanzlei vorher schon Sony verklagt und es geht denen nur darum, selbst Geld zu machen, denn sie werden sich eine Provision einbehalten und nur den Rest den Kunden zurück zahlen.
Die anderen mit Dreck bewerfen und hoffen, dass was kleben bleibt, war noch nie ein Mittel, um Kritik an der eigenen Seite zu widerlegen.

A propos Geldgier: Habe ich eigentlich schon erwähnt, dass Valve, die Firma, die ihren EU-Sitz in Luxemburg hat, um Steuern zu sparen, VPN-Nutzung unterbindet, indem sie die Shopregion an landesübliche Zahlungsmittel koppeln und den Wechsel massiv erschweren, damit die Kunden nicht günstiger im Ausland einkaufen können? Und dass sie dafür in Kauf nehmen, sich zulasten aller Kunden zum Handlanger staatlicher Zensoren zu machen, weil sie mit ihrer VPN-/Regionalsperre auch verhindern, dass man sich ungeschnittene Fassungen von im eigenen Land zensierten Spielen laden oder Spiele, die im eigenen Land aus dem Store gefiltert werden (trifft in Deutschland auf alle als pornografisch eingestuften Titel zu), überhaupt abrufen kann?
Was denkst du denn was du vor Steam hättest bezahlen müssen, um ein Spiel in die Geschäfte zu bekommen?
Das hättest du dir gar nicht leisten können! Das konnten nur große Spieleproduzenten.

Dank Steam kann jetzt jeder Indie Entwickler ein Spiel veröffentlichen!
Liegt das an Steam oder einfach nur an Digitalisierung und Internet, dass das Veröffentlichen von Spielen erschwinglicher geworden ist? Es ist richtig, dass Steam seinerzeit den Vertrieb für Publisher gegenüber dem Einzelhandel um einiges profitabler gemacht hat, da selbst die 30 % Provision die Kosten für die Vertriebskette bei physischen Medien deutlich unterbieten, aber das macht es lediglich leichter, die Entwicklungskosten wieder reinzuholen. Dass man sich bei einem reinen Digitalvertrieb die Produktionskosten für physische Kopien sparen kann, hat nichts mit Valve zu tun. Im Internet eigene Spiele *veröffentlichen* konnte man auch schon vorher, bloß halt nicht unbedingt wirksam monetarisieren. Was Valve gemacht hat, war, eine Plattform zur Verfügung zu stellen, auf der man seine Spiele bequem auch *verkaufen* kann, ohne sich um Shopoberfläche, Server und vor allem DRM kümmern zu müssen. Letzteres ist auch neben der im Vergleich zum Einzelhandel geringeren Provision der Hauptgrund, warum die Industrie Steam so schnell angenommen hat, war es doch das ideale Mittel, um den Gebrauchtspielemarkt auf dem PC auszutrocknen, was letztendlich dann auch passiert ist.
Steam ist der absolut beste Gamestore, der dem Konsumenten durch die Möglichkeit der Bewertung der Spiele die Mündigkeit zurück gegeben hat. Und sich mit unzähligen Zusatzfunktionen an die Spitze der Gamestores hoch gearbeitet hat. Und ja das war harte Arbeit, die auch entlohnt werden soll.
Und wie hat Valve damals die Kundschaft dazu bekommen, Steam zu benutzen? Indem sie erst einmal jeden, der ihre Spiele spielen wollte, beginnend mit Half-Life 2, dazu erpresst haben. Die Entdeckung, dass man sich für einen Spielekauf den Weg in die Innenstadt oder die Mall sparen kann (in den USA wesentlich bedeutsamer als bei uns), und die Sales von GabeNs Gnaden, die kamen erst später, und erst recht die ansehnliche Oberfläche – so ranzig, wie Steam bei seiner Veröffentlichung war, hätte es ebenso gut als Malware durchgehen können (was es je nach Betrachtung auch ist). Und nachdem Valve seine eigenen Kunden gebrochen hatte, zogen die restlichen Publisher bei ihren nach, indem sie heimtückisch auch die physischen Kopien ihrer Spiele mit Steam-Zwang versahen. Mich würde mal interessieren, wie groß eigentlich der Anteil an Steam-Usern ist, die ihren Account seinerzeit registriert haben, weil ein Spiel das erforderte, das sie sich in gewohnter Manier auf Disc gekauft hatten, in der naiven Erwartung, dass sie es wie gewohnt einfach einlegen, installieren und spielen könnten.
Es ist traurig, das hier Steam Bashing betrieben wird, anstatt die vielen positiven Seiten des Gamestores zu sehen!
Es ist traurig, dass du die positiven Seiten von Steam nicht sehen kannst, ohne die negativen zu leugnen.
Ausserdem, wer hat dich gezwungen auf Steam ein Spiel zu veröffentlichen? Wenn es dir dort zu teuer ist, dann verkaufe es doch auf Epic oder? Es ist doch kein Zwang omg! Jeder kann sein Spiel verkaufen, wo er möchte.

Wenn mir TV Werbung zu teuer ist, dann werbe ich eben auf Plakaten. Aber niemand, wirklich niemand würde es bei diesem Vergleich einfallen sich beim Fernsehsender zu beschweren, weil die Werbung dort viel teurer ist, als Plakatwerbung.

Es gibt viele verschiedene Angebote für die Veröffentlichung eines Spiels und du musst ja nicht alle annehmen!
Erst tust du so, als könnten Indie-Entwickler ohne Steam keine Spiele veröffentlichen, nur um direkt im nächsten Absatz deine Aussage zu widerlegen?

Die Antwort hast du dir überdies mit der TV-Werbung sowie am Ende schon selbst gegeben:
Durch die vielen User profitieren aber auch die Publisher, denn ein gutes Spiel kann es recht einfach in die Charts der meistverkauften Titel schaffen und nicht selten waren Publisher positiv überrascht, wie viele Spiele sie verkaufen konnten.
Das Stichwort lautet „Reichweite“. Natürlich kannst du deine Webvideos auch anderswo als auf YouTube veröffentlichen, aber eine realistische Chance, deine Arbeit über Views zu finanzieren, hast du damit nicht. Wenn du das Ganze in Vollzeit machst, dich nicht über Spenden finanzierst und nicht von der Luft leben kannst, musst du also wohl oder übel YouTubes immer größer werdende Kröten schlucken. Dasselbe gilt für die Veröffentlichung von Spielen und Steam. Der Markt gehört Valve, nicht Epic oder CDPR. Ein Spiel, das nicht auf Steam veröffentlicht wird, existiert für viele PC-Gamer schlichtweg nicht, sei es, weil sie es nicht wahrnehmen oder weil sie aus Prinzip bei keiner anderen Plattform kaufen.

Epic hat keine marktbeherrschende Stellung, macht Exklusivdeals mit Publishern, um mittels derselben Erpressungsmethode, mit der Valve damals die Leute zur Registrierung eines Steam-Accounts genötigt hat, Marktanteile zu gewinnen, und wird dafür kritisiert. YouTube hat eine marktbeherrschende Stellung, missbraucht diese, um Creatorn immer abstrusere Monetarisierungsbedingungen zu diktieren und die User immer penetranter zu Werbung gucken oder einem Premium-Abo zu erpressen, und wird dafür angefeindet. Microsoft hat eine marktbeherrschende Stellung, missbraucht diese, um seine zahlenden Kunden zum Anlegen eines Microsoft-Accounts zu nötigen (so wie Valve damals mit Half-Life 2 und Steam!), ihnen immer mehr Freiheiten und Kontrolle über ihr System wegzunehmen und sie totaler Überwachung auszusetzen, und wird dafür in der Luft zerrissen. Valve hat eine marktbeherrschende Stellung, missbraucht diese, um Publishern die Preise zu diktieren, die sie bei der Konkurrenz vertraglich vereinbaren müssen (unabhängig davon, wie viel weniger Provision die verlangt), und außerdem der Kundschaft grundlegende Verbraucherrechte hinsichtlich der dem Steam-eigenen Wortlaut nach gekauften Produkte zu verweigern, die so vollständig Valves Gnaden ausgeliefert ist, und wird dafür als „ewiger Good Guy“ und „beste Firma aller Zeiten“ verteidigt. Wat?
Stimmt auch nicht... der Markt auf Steam ist sehr lebendig.

Es gibt ständig Sales und die Spiele werden oft sehr günstig angeboten. Man muss nur das gewünschte Spiel auf die Wunschliste setzen und in Kürze bekommt man eine Email, dass es reduziert zu haben ist.
Es gibt eine Handvoll Sales im Jahr, den Rest sind die Preise auf konstantem Niveau und sinken im Lauf der Jahre entgegen der üblichen Regeln der Marktwirtschaft auch nicht. Ein lebendiger Markt sieht anders aus. Guck dir im Vergleich dazu mal Hardwarepreise an, wo dasselbe Produkt von mehreren miteinander konkurrierenden Händlern angeboten wird, die sind das ganze Jahr in Bewegung. Und anders als bei Steam-Spielen gehört einem das gekaufte Produkt dann am Ende auch tatsächlich – nur so als Randbemerkung.
Durch die vielen Spiele auf Steam gibt es eine große Konkurrenz und davon profitieren die Konsumenten. Die Preise auf Steam sind viel niedriger, als auf Konsolen wie z.B. Playstation, Nintendo, ...
Genau! Deswegen sind die großen, dominierenden „AAA“-Titel auf Steam auch billiger als anderswo, weil sie mit so viel mehr Indie-Titeln konkurrieren müssen! Fail. ;)

Dass Konsolenspiele generell teurer sind, hat auch etwas damit zu tun, dass Konsolenhersteller ihre Hardware subventionieren und das dann über die Spiele wieder reinholen. Das Problem hat man bei PC-Titeln nicht.

Indie-Entwickler haben es übrigens erheblich schwerer, mit ihren Titeln auf Steam entdeckt zu werden und Umsatz zu machen, seit Valve mit dem Wegfall von Steam Greenlight jede Qualitätskontrolle wegoptimiert hat und einfach jeden reinlässt, der die Startgebühr bezahlt. Steam ist so zugemüllt mit Matschgurken und Asset Flips, dass etliche gute Indie-Titel. davon begraben, von den meisten nie entdeckt werden, wenn sie nicht durch einen glücklichen Zufall anfangen, zu trenden. Den Spielern wiederum entgehen dadurch viele Perlen, während sie gleichzeitig einen Haufen Geld für Schrott und Scams rauswerfen. Und so kaufen sie am Ende auch bloß wieder den üblichen „AAA“-Müll.

Letztendlich lassen sich all deine Zeilen in einem Satz zusammenfassen: „Haltet’s Maul, ihr habt keine Ahnung, Steam ist die geilste Plattform überhaupt, weil man da billig Spiele kaufen kann, Valve ist die beschte Firma der Welt und unser Herr und Messias Lord GabeN unser allerliebster, dickster Freund!“
 
Zuletzt bearbeitet:
Für den zahlenden Kunden wird es auf jeden Fall keine Vorteile bringen, egal wie der Prozess am Ende ausgeht.

Würde ich so pauschal nicht sagen. Valve hat einiges durchgesetzt, das bestenfalls fragwürdig ist. Etwa dass das Spiel bei Steam genausoviel kosten muß, wie in den anderen Shops. Damit ist es nicht möglich, die geringeren Kosten als Rabatt weiterzugeben oder die zusätzlichen Kosten durch Steam auf das Spiel bei Steam aufzuschlagen. Sollte das fallen, dann könnte man da durchaus Bewegung sehen.

Das zahlt Gabe mal schnell aus seiner Kaffeekasse.

Es geht hier ums grundsätzliche und das kann für Valve schnell ungemütlich werden.

Omg es gibt keine Knebelverträge... Die Publisher setzen die Preise selbst auf Steam fest!!

Das Problem ist, dass Valve seinen Anteil festsetzt und die Konditionen, siehe oben.

Valve hat kein Monopol!

Klar haben sie das, denn ihr Marktanteil ist so hoch, dass es faktisch kein vorbeikommen gibt, wenn man sein Spiel auch nur im Ansatz erfolgreich normal vermarkten will.

Bei Steam sieht es anderes aus! Steam ist nur ein sehr erfolgreicher Gamestore auf dem PC, es kann aber jeder am PC einen Gameshop öffnen, so wie z.B. der Epic Gamestore, der auch sehr erfolgreich ist. Daher gibt es kein Monopol auf dem PC, ausser von Microsoft.

Der Punkt ist, dass Valve einem da Knüppel zwischen die Beine wirft (siehe oben) und das sehen die Gerichte garnicht gerne.

Ausserdem, wer hat dich gezwungen auf Steam ein Spiel zu veröffentlichen? Wenn es dir dort zu teuer ist, dann verkaufe es doch auf Epic oder? Es ist doch kein Zwang omg! Jeder kann sein Spiel verkaufen, wo er möchte.

Es gibt halt eben diesen Zwang. Die Macht von Steam ist so erdrückend, dass man unter normalen Umständen, keine realistische Chance hat, es anderweitig zu vermarkten. Wenn man es nicht macht, dann verzichtet man auf einen Großteil des Umsatzes. Selbst Ubisoft und EA hat Valve das schon in die Knie gezwungen, so mächtig sind sie.

Wenn mir TV Werbung zu teuer ist, dann werbe ich eben auf Plakaten. Aber niemand, wirklich niemand würde es bei diesem Vergleich einfallen sich beim Fernsehsender zu beschweren, weil die Werbung dort viel teurer ist, als Plakatwerbung.

Der Vergleich hinkt. Es gibt keinen Fernsehsender, mit einer solchen Macht und die Fernsehsender schränken ihre Kundschaft auch nicht ein, wie es Valve macht.

Es gibt viele verschiedene Angebote für die Veröffentlichung eines Spiels und du musst ja nicht alle annehmen!

Dann wird das Spiel eine Pleite und damit sind wir wieder beim Monopol. Man kommt um den EPIC Store oder GoG sehr bequem herum, da sie nicht ins Gewicht fallen, aber bei Stream ist man faktisch ruiniert.

Steam ist nur einer von vielen Gamestores am PC, der Epic Gamestore ist auch sehr erfolgreich, aber niemand muss dort ein Spiel verkaufen oder kaufen. Also verstehe ich die Aufregung nicht.

Schau dir einfach die Marktanteile an.
 
Sony, Nintendo und Apple haben kein Monopol,
Nein das kann man nicht sagen, denn es gibt nur den Sony Store auf der Playstation und den Nintendo Store auf der Switch, dadurch haben sie ein Monopol. Am PC gibt es aber dutzende Stores und jeder kann sich aussuchen, wo er kaufen will.

Und wenn du mit dieser verqueren Argumentation kommst, müsste dann jeder andere Gamestore wie Epic genauso ein Monopol haben. Denn Alan Wake 2 und viele andere Spiele gibt es z.B. nur im Epic Games Store.
Welches meinst du jetzt genau? Den Microsoft-Store ja wohl offensichtlich nicht, außer es geht um ganz spezifische Software, die nur dort angeboten wird.

Natürlich Windows! Das Betriebssystem ist nicht mehr weg zu denken von PC's, ein absolutes Monopol auf sämtlichen PC's. Und Firmen und Behörden trauen sich nicht auf Linux umzusteigen. Es gibt keine Konkurrenz am PC zu Windows. 96 Prozent der PC User verwenden Windows. Aber es gibt Hoffnung... mit dem Steam Deck. ;-D

Die anderen mit Dreck bewerfen und hoffen, dass was kleben bleibt, war noch nie ein Mittel, um Kritik an der eigenen Seite zu widerlegen.

Darum geht es überhaupt nicht! Das zeigt nur, dass es dieser Kanzlei nicht darum geht, Geld zurück zu zahlen oder wohltätig zu sein. Die wollen damit selbst viel Geld verdienen! Das ist der einzige Beweggrund.

A propos Geldgier: Habe ich eigentlich schon erwähnt, dass Valve, die Firma, die ihren EU-Sitz in Luxemburg hat, um Steuern zu sparen, VPN-Nutzung unterbindet, indem sie die Shopregion an landesübliche Zahlungsmittel koppeln und den Wechsel massiv erschweren, damit die Kunden nicht günstiger im Ausland einkaufen können?

Das ist auch absolut richtig so! Denn alles andere würde den Publishern auf Steam schaden mein Lieber! Es kann ja nicht sein, das jemand aus Europa einen AAA Toptitel um ein paar Euro kaufen kann! Das ist nicht fair! Also wenn du schon für die Publisher eintrittst, dann bitte auch hier! Warum sollen die also abgezockt werden? Jeder soll einen fairen Beitrag leisten. Und das jemand in der Türkei nicht das selbe bezahlen kann, wie in Europa, sollte auch dir klar sein!

Liegt das an Steam oder einfach nur an Digitalisierung und Internet, dass das Veröffentlichen von Spielen erschwinglicher geworden ist?

Natürlich an Steam! Bevor überhaupt irgendjemand daran gedacht hat, Spiele digital zu verkaufen, tat es Valve mit Steam! Die anderen Firmen hatten kein Interesse, daher musste Valve Steam selbst umsetzen. Das wollten sie ursprünglich gar nicht, aber da es keine Interessenten gab, so einen Shop zu entwickeln, haben sie es selbst gemacht und mit Erfolg. Kein Wunder, dass jetzt die Neider kommen und ein Stück vom Kuchen abhaben wollen. Aber mit unfairen Mitteln, das einem dabei übel wird, siehe Epic Games Store.

Und wie hat Valve damals die Kundschaft dazu bekommen, Steam zu benutzen? Indem sie erst einmal jeden, der ihre Spiele spielen wollte, beginnend mit Half-Life 2, dazu erpresst haben.

Und schon wieder so ein Wort... erpresst. Du hast wirklich Talent zum Steam bashing. Es wurde natürlich niemand erpresst, überhaupt nicht. Es stand schon die Bedingung auf dem Datenträger, das das Spiel nur mit einer Installation von Steam funktioniert. Wer das nicht mochte, konnte vom Kauf Abstand nehmen. Und es war auch niemand heimtückisch, außer deinen Kommentaren. ;-D

Es ist traurig, dass du die positiven Seiten von Steam nicht sehen kannst, ohne die negativen zu leugnen.

Was sollen den die negativen Seiten sein? Steam ist durchweg positiv, hervorragend zu nutzen, ein Gewinn für die User und Publisher.

Erst tust du so, als könnten Indie-Entwickler ohne Steam keine Spiele veröffentlichen, nur um direkt im nächsten Absatz deine Aussage zu widerlegen?

Bitte lies einfach den Text, dann wirst du erfahren, dass es heute viele Game Stores am PC gibt, das habe ich doch geschrieben... aber wenn man nur die Hälfte liest. Jeder Entwickler kann überall seine Spiele veröffentlichen und ist natürlich nicht an Steam gebunden.

Der Markt gehört Valve, nicht Epic oder CDPR.

Genau das stimmt eben nicht. Der Epic Game Store hatte 2023 schon 30 Millionen aktive Benutzer pro Tag. Also das sollte doch reichen oder? Also tu nicht so, als wäre nur Steam der einzige große Game Store.

Es gibt eine Handvoll Sales

Eine Hand hat aber nicht mehr als 20 Finger.

Indie-Entwickler haben es übrigens erheblich schwerer, mit ihren Titeln auf Steam entdeckt zu werden und Umsatz zu machen,

Das gilt nicht nur für Steam, sondern für den gesamten Markt. Wobei Valve Indie Spiele extrem fördert! Es gibt sogar eigene Festivals für Indie Spiele und ein lange entwickelter Mechanismus zeigt den Spielern nicht nur AAA Games, sondern auch Indie Spiele an. Das man in einem Markt mit tausenden Spielen aber leicht untergeht, wenn man kein herausragendes Spiel hat, betrifft sämtliche Gamestores.

Also lass mich deine Zeilen einfach so zusammen fassen, du willst hier einfach Steam Bashing betreiben und gehst dabei richtig darin auf.
Das Problem ist, dass Valve seinen Anteil festsetzt und die Konditionen, siehe oben.

Ja das machen alle Gamestores, auch der Epic Games Store mit seinen Exklusivspielen und verhindern von Bewertungen, was ich viel mehr als Problem sehe, wenn der Konsument seine Kritik-Möglichkeit abgibt.

Klar haben sie das, denn ihr Marktanteil ist so hoch, dass es faktisch kein vorbeikommen gibt, wenn man sein Spiel auch nur im Ansatz erfolgreich normal vermarkten will.

Stimmt nicht. Der Epic Games Store hat 800 Millionen Benutzer Konten und über 30 Millionen aktive User täglich. Das entspricht nahezu Steam. Daher ist der Marktanteil von Steam nicht viel höher.

Der Punkt ist, dass Valve einem da Knüppel zwischen die Beine wirft (siehe oben) und das sehen die Gerichte garnicht gerne.

Die Gerichte haben überhaupt nichts dazu gesagt... der Fall geht von einer geldgeilen Kanzlei aus, sogenannte Provisionsjäger.

Es gibt halt eben diesen Zwang. Die Macht von Steam ist so erdrückend, dass man unter normalen Umständen, keine realistische Chance hat, es anderweitig zu vermarkten. Wenn man es nicht macht, dann verzichtet man auf einen Großteil des Umsatzes. Selbst Ubisoft und EA hat Valve das schon in die Knie gezwungen, so mächtig sind sie.

Siehe oben, bereits entkräftet.

Der Vergleich hinkt. Es gibt keinen Fernsehsender, mit einer solchen Macht und die Fernsehsender schränken ihre Kundschaft auch nicht ein, wie es Valve macht.

Das macht Valve auch nicht. Steam ist ein komplett offener Games Store. Mehr Freiheit gibt es nicht, auf Steam sind sämtliche Spiele verfügbar, außer ein Game Store wie Epic will Exklusivspiele oder ein Publisher wie Ubisoft will dort nicht verkaufen. Die Einschränkungen kommen von anderen.

Dann wird das Spiel eine Pleite und damit sind wir wieder beim Monopol. Man kommt um den EPIC Store oder GoG sehr bequem herum, da sie nicht ins Gewicht fallen, aber bei Stream ist man faktisch ruiniert.

Schon wieder... Siehe oben.


Schau dir einfach die Marktanteile an.

Again. ;-D Habe ich gemacht und du wirst überrascht sein. Siehe Oben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Alles Dreck, alles Müll! Nur ein weiteres Rad in der Dienstleistungs-Mechanik, um mir mein Geld weg-zuzutschen. Ich kauf bei GoG wenn der Preis für mich passig ist. Könnt euren Distributionsmist alleine weiter machen!
 
Natürlich Windows! Das Betriebssystem ist nicht mehr weg zu denken von PC's, ein absolutes Monopol auf sämtlichen PC's. Und Firmen und Behörden trauen sich nicht auf Linux umzusteigen. Es gibt keine Konkurrenz am PC zu Windows. 96 Prozent der PC User verwenden Windows.

Und dafür wurde MS damals auch ordentlich in den Hintern getreten.

Was sollen den die negativen Seiten sein? Steam ist durchweg positiv, hervorragend zu nutzen, ein Gewinn für die User und Publisher.

Der Monopolist kann die Preise einseitig festsetzen und dafür sorgen, dass es keine Konkurrenz gibt.

Ja das machen alle Gamestores, auch der Epic Games Store mit seinen Exklusivspielen und verhindern von Bewertungen, was ich viel mehr als Problem sehe, wenn der Konsument seine Kritik-Möglichkeit abgibt.

Der Unterschied ist halt eben der Marktanteil. Für den Monopolisten gelten da gewissermaßen verschärfte Regeln, er wird (zu Recht) besonders beobachtet.

Die Gerichte haben überhaupt nichts dazu gesagt... der Fall geht von einer geldgeilen Kanzlei aus, sogenannte Provisionsjäger.

Das ist ganz generell gemeint. Die Gerichte sehen es nicht gerne, wenn ein marktbeherrschendes Unternehmen solche Klauseln benutzt, die den Wettbewerb verhindern sollen. Es sind schon unternehmen für deutlich weniger verurteilt worden..

Siehe oben, bereits entkräftet.

Nein, du hast es verzerrt. Das wichtigste ist der Umsatz und da ist Valve mit gut 70% vertreten.

Das macht Valve auch nicht. Steam ist ein komplett offener Games Store.

Nein, ist er nicht. Es müssen diverse Kriterien erfüllt werden, damit man da gelistet wird. Das ist ein weiterer Punkt.

Mehr Freiheit gibt es nicht, (...)

Natürlich geht mehr Freiheit, etwa indem man die Klausen für unwirksam erklärt.

(...) auf Steam sind sämtliche Spiele verfügbar, außer ein Game Store wie Epic will Exklusivspiele oder ein Publisher wie Ubisoft will dort nicht verkaufen. Die Einschränkungen kommen von anderen.

Nein, Valve macht eine Reihe von Einschränkungen. Das Spiel muß diverse Punkte erfüllen. So muß es z.B. aktuell oder ein Klassiker von besonderem Wert sein. Seine alten Spiele kann man da deshalb da nicht so einfach veröffentlichen, ein Umstand, der von viele mittleren Firmen kritisiert wird.

Schon wieder... Siehe oben.

Schon wieder nicht.

Again. ;-D Habe ich gemacht und du wirst überrascht sein. Siehe Oben.

Wie gesagt: du hast es schön verzerrt, damit es in deine Argumentation passt.
 
Also ganz ehrlich, ich will Steam nicht mehr missen und kaufe alle Spiele nach Möglichkeit immer dort oder einen Key, um ihn dort einzulösen.

Der einzige andere Store, den ich nutze, ist Ubisoft, weil ich deren Spiele generell mag und daher einen weiteren Launcher bei ihnen toleriere und nicht ewig warten will, bis ich das Spiel – vielleicht – mal auch bei Steam bekomme. Ansonsten kaufe ich ausschließlich bei Steam. Der Launcher ist super und angenehm zu bedienen, gut gestaltet insgesamt einfach, hat Foren zur Diskussion wo sich auch durchaus Devs melden, wenn man Fragen hat. Ich mag Steam.
 
Das heilige Stean baut Scheiße und hintergeht die Gamer? Kann gar nicht sein, irgendwie muss daran bestimmt der pöse pöse Epic Store schuld sein! HA! 😏

Nur durch ein reines Steam Monopol wird alles besser, weiß doch jeder! 🤘
 
von den meisten nie entdeckt werden, wenn sie nicht durch einen glücklichen Zufall anfangen, zu trenden
👍 Das ist schon ein bischen traurig. Selbst das Browsen durch den Indie-Abteil des Steam Stores macht kaum Laune, weil soviele Schrottspiele drin sind, die in der unübersichtlichen Darstellung feilgeboten und deren Publisher mit kleinen Murksbildchen versuchen Aufmerksamkeit für den Titel zu erhaschen. Sofern ich nicht schon vorher weiß, dass ein Spiel mich interessiert, finde ich in der Regel nichts neues. Lediglich durch die Vorschläge von Steam basierend auf meinen bisher gespielten Titeln finde ich immer mal wieder was neues oder eben durch Zufall. Das Schauen nach günstigen Spielen unter 5 Euro habe ich fast aufgegeben.

wie groß eigentlich der Anteil an Steam-Usern ist, die ihren Account seinerzeit registriert haben, weil ein Spiel das erforderte, das sie sich in gewohnter Manier auf Disc gekauft hatten, in der naiven Erwartung, dass sie es wie gewohnt einfach einlegen, installieren und spielen könnten.
Ich wusste es vor dem Kauf, wollte das Spiel und habe den Zwang nicht außerordentlich gut leiden können. Ich habe die Retail Boxen geliebt und bin gerne Spiele einkaufen gegangen. Ich bin der Digitalisierung überdrüssig und kreide das Valve auch an, allerdings muss man feststellen: Wäre es nicht Valve gewesen, es hätten andere getan. Der Markt gebietet es so. Dennoch mag ich Steam. Ich würde auch den Epic Launcher mögen, wenn der nicht kompletter Mist wäre und ohne jegliche spielerverbindende Funktion. Ich mag weder Epic noch Valve.

Aber das Produkt Steam ist nicht schlecht und allen anderen Konkurrenzprodukten seiner Art haushoch überlegen.
Der einzige andere Store, den ich nutze, ist Ubisoft, weil ich deren Spiele generell mag und daher einen weiteren Launcher bei ihnen toleriere und nicht ewig warten will, bis ich das Spiel – vielleicht – mal auch bei Steam bekomme. Ansonsten kaufe ich ausschließlich bei Steam. Der Launcher ist super und angenehm zu bedienen, gut gestaltet insgesamt einfach, hat Foren zur Diskussion wo sich auch durchaus Devs melden, wenn man Fragen hat. Ich mag Steam.

Der Launcher hat Foren? Ich hatte den nur ein zwei Mal installiert gehabt und war froh, dass ich keinen Account erstellen sondern einfach meinen Steam Account mit diesem verknüpfen konnte. Von daher fand ich den Ubi Launcher ebenfalls als eher positiv. Irgendwelche weitergehenden Funktionen sind mir damals aber noch nicht aufgefallen.
 
Die preise legen die dev selbst fest also hat der Kunde davon nix daher ist es eher gut das steam diese eine Gleichschaltung zu anderen Plattformen erzwingt da ansonsten die steam preise höher wäre als bei anderen Plattformen
Demzufolge ist diese klage lediglich ein versuch aus dem Vertragsklauseln geld zu pressen

Der Kunde hat davon nix
wir sind immer noch in kapitalistischen system. Und wer kauft bei steam für offizielle preise das tut keiner.
Zumal steam ein verkaufsladen ist und kein markt
Mit Verlaub aber das ist Käse was du schreibst, du sagst es ja selber, sie diktieren die Preise unmittelbar auch für andere stores und schaden damit dem Wettbewerb, da diese aufgrund solcher Verträge die Produkte nicht billiger bzw günstiger anbieten können, mit Rabatten querfinanziert z.B..

MfG
 
Nein das kann man nicht sagen, denn es gibt nur den Sony Store auf der Playstation und den Nintendo Store auf der Switch, dadurch haben sie ein Monopol. Am PC gibt es aber dutzende Stores und jeder kann sich aussuchen, wo er kaufen will.
Leseschwäche?
Sony, Nintendo und Apple haben kein Monopol, denn andere Hersteller verkaufen auch Hardware, für die man (die) Spiele kaufen kann. Und auf Videospiele haben sie auch kein Monopol. Ob ein Monopol vorliegt, hängt immer davon ab, wie eng oder weit man das Produkt und den Markt definiert.
Wenn ein Spiel nur über Steam verfügbar ist, hat Valve auf dieses eine Spiel auf dem PC ein Monopol. Das gilt nicht nur für die Valve-eigenen Spiele, sondern auch für etliche Third-Party-Titel.
Und wenn du mit dieser verqueren Argumentation kommst, müsste dann jeder andere Gamestore wie Epic genauso ein Monopol haben. Denn Alan Wake 2 und viele andere Spiele gibt es z.B. nur im Epic Games Store.
Ah, jetzt beginnst du zu begreifen, mein Freund.
Natürlich Windows! Das Betriebssystem ist nicht mehr weg zu denken von PC's, ein absolutes Monopol auf sämtlichen PC's. Und Firmen und Behörden trauen sich nicht auf Linux umzusteigen. Es gibt keine Konkurrenz am PC zu Windows. 96 Prozent der PC User verwenden Windows. Aber es gibt Hoffnung... mit dem Steam Deck. ;-D
Äh, nein? Auch das hängt vom Anwendungszweck ab. Niemand hält dich davon ab, eine Linux-Distro auf deinem Rechner zu installieren (auch wenn Microsoft in die Richtung mit Secure Boot u. ä. durchaus mehrere Versuche unternommen hat). Je nachdem, welche Software du brauchst, kommst du damit wunderbar hin. Und selbst bei proprietärer Software für professionelle Einsatzzwecke oder Treiber für speziellere Hardware, die nicht für Linux verfügbar sind, gibt es in den meisten Fällen immer noch Apple als Alternative. Ob die jetzt so attraktiv ist, steht auf einem anderen Blatt.

Gerade bei Gaming ist Windows schon längst keine unumgängliche Voraussetzung mehr, und das liegt ironischerweise an Valve, die seit Jahren massiv Ressourcen investieren (mehr als alle anderen Akteure zusammen!), um Windows-Titel unter Linux spielbar zu machen. Dass dir ausgerechnet diese Tatsache, die so offensichtlich für Valve spricht, nicht eingefallen ist, während du ihnen hier unentwegt das Fleischhorn polierst, ist schon irgendwie lustig.
Darum geht es überhaupt nicht! Das zeigt nur, dass es dieser Kanzlei nicht darum geht, Geld zurück zu zahlen oder wohltätig zu sein. Die wollen damit selbst viel Geld verdienen! Das ist der einzige Beweggrund.
Guess what? Auch Valve ist eine Firma und keine Wohltätigkeitsorganisation. Alles, was sie tun, tun sie, um Geld zu verdienen und nicht, weil sie dich und ihre restliche Kundschaft so lieb haben. Das ist eine Nullaussage.
Das ist auch absolut richtig so! Denn alles andere würde den Publishern auf Steam schaden mein Lieber! Es kann ja nicht sein, das jemand aus Europa einen AAA Toptitel um ein paar Euro kaufen kann! Das ist nicht fair! Also wenn du schon für die Publisher eintrittst, dann bitte auch hier! Warum sollen die also abgezockt werden? Jeder soll einen fairen Beitrag leisten. Und das jemand in der Türkei nicht das selbe bezahlen kann, wie in Europa, sollte auch dir klar sein!
Da stimme ich prinzipiell zu, deswegen mache ich das z. B. auch nicht. Aber grundsätzlich wirken die Gesetze der Marktwirtschaft in beide Richtungen, und Firmen, die sich ihrerseits das jeweils günstigste Land aussuchen, um ihre Einnahmen zu versteuern, sind moralisch nicht in der Position, von ihrer Kundschaft diesbezüglich Integrität zu verlangen oder sie daran zu hindern, sich die Globalisierung genauso zur Kostenoptimierung zunutze zu machen wie sie selbst. Erst recht nicht, wenn sie damit die restliche, ehrliche Kundschaft gleich mitbestrafen, indem sie ihr die Möglichkeit versperren, Inhalte abzurufen, die in ihrem Land zensiert sind.

Valve verlangt von uns, dass wir zu deutschen Preisen kaufen, damit sie auf diese Einnahmen luxemburgische Steuern zahlen können (die unserem Staat dann fehlen), und zum Dank für unsere „Solidarität“ werden wir noch daran gehindert, die von unseren freidrehenden Behörden verordnete Zensur zu umgehen, und das selbst bei Produkten, die in jedem anderen EU-Land verfügbar sind. Das zu verteidigen hat nichts mit „Integrität“ zu tun, sondern ist Arschkriecherei. Was sind wir Valve deiner Meinung nach für dieses Verhalten noch schuldig?
Natürlich an Steam! Bevor überhaupt irgendjemand daran gedacht hat, Spiele digital zu verkaufen, tat es Valve mit Steam! Die anderen Firmen hatten kein Interesse, daher musste Valve Steam selbst umsetzen. Das wollten sie ursprünglich gar nicht, aber da es keine Interessenten gab, so einen Shop zu entwickeln, haben sie es selbst gemacht und mit Erfolg.
Auch hier wieder: Steam ist nicht als Wohlfahrtsprojekt für Indie-Studios gestartet, um genau zu sein noch nicht einmal als Online-Shop für Spiele, sondern als Kopierschutz für Half-Life 2. Der Shop und alles andere kamen erst später. Zuerst waren da die Valve-eigenen Titel, dann kamen die großen Publisher, die ein bequemes DRM-System gegen Gebrauchtspiele wollten, und die Indie-Titel kamen erst ganz zum Schluss. Valve war die erste Firma, die hier das wahre Potenzial des Internets und zunehmend verbreiteter Breitbandanschlüsse erkannt hat, aber die Infrastruktur, die so einen Vertrieb überhaupt erst ermöglicht hat, kam ganz unabhängig von Valve; und wenn Valve nicht gewesen wäre, dann wäre früher oder später eine andere Firma auf die Idee gekommen. Amazon z. B. – noch so einer der ganz großen E-Commerce-Pioniere – gab es zu der Zeit schließlich auch schon.

Es ist richtig, dass Valve als Erster Indie-Entwicklern eine realistische Möglichkeit geboten hat, ihre Produkte zu monetarisieren und davon zu leben. Dem ging aber ein Wachstum der eigenen Plattform voraus, das sie sich mit Nötigung der Kundschaft erlangt haben. Die Leute haben sich nicht alle Steam installiert, weil sie den Launcher so klasse fanden, sondern weil die Liste an Spielen, die einen Steam-Account erforderten, immer länger wurde. Erst dadurch konnte Steam die marktbeherrschende Stellung erlangen, die es bis heute innehat. Valve hat diese dann genutzt, um auch Indie-Entwicklern den Zugang zu einem großen Markt zu ermöglichen, gleichzeitig aber auch eine Situation erzeugt, in der für diese kein Weg mehr an Steam vorbeiführt, wenn sie auf dem Markt überhaupt noch eine Chance haben wollen.
Kein Wunder, dass jetzt die Neider kommen und ein Stück vom Kuchen abhaben wollen. Aber mit unfairen Mitteln, das einem dabei übel wird, siehe Epic Games Store.
Ja, wie kann man auf einem freien Markt nur wagen, einer Firma ihr Quasi-Monopol streitig machen zu wollen?! Un-glaub-lich! Ich will Epics Vorgehen in keiner Weise gutheißen (hab selbst keinen Account bei denen), aber sie nutzen die Werkzeuge, die ihnen der Markt bereitlegt. Zudem hat mit CDPR bereits eine andere Firma versucht, mit Fair Play und mehr Verbraucherfreundlichkeit (DRM-Freiheit aller gekauften Titel) auf den Markt zu dringen. Die Masse hat weiter bei Steam gekauft und das nicht haben wollen. Dafür ätzt sie jetzt gegen Epic, um ihr schlechtes Gewissen zu beruhigen, und kauft am Ende trotzdem da ein. Die Entwicklung bestätigt Epic in dem, was es aus Steam und GOG gelernt hat: Warum die Kundschaft mit einem besseren Service locken wollen, wenn Nötigung mittels Exklusivtiteln viel zuverlässiger funktioniert?
Und schon wieder so ein Wort... erpresst. Du hast wirklich Talent zum Steam bashing. Es wurde natürlich niemand erpresst, überhaupt nicht. Es stand schon die Bedingung auf dem Datenträger, das das Spiel nur mit einer Installation von Steam funktioniert. Wer das nicht mochte, konnte vom Kauf Abstand nehmen. Und es war auch niemand heimtückisch, außer deinen Kommentaren. ;-D
Wenn man es sich so dreht, kann man ebenso gut sagen: „Wer kein Windows möchte, muss die Spiele ja nicht kaufen. Niemand wird dazu genötigt, Windows zu nutzen.“ Nicht besonders überzeugend von jemandem, der wenige Zeilen vorher noch Windows als Microsofts großes Monopol bezeichnet hat.

Davon abgesehen: Stand der Hinweis, dass das Spiel Steam benötigt, klar und deutlich für jeden auf den ersten Blick sichtbar vorn auf der Verpackung, oder hinten versteckt im Kleingedruckten? Zeigt Valve, die verbraucherfreundlichste Firma des Universums, vor jedem Kaufvorgang auf Steam (den sie auch deutlich auf dem Button mit „Kaufen“ bezeichnen), einen dicken Warnhinweis in klarer Sprache, für deren Verständnis man kein Jurastudium absolviert haben muss, dass man das Produkt gar nicht wirklich kauft, sondern nur ein vages „Nutzungsrecht“ erwirbt, das einem jederzeit ohne Erstattung des Geldes wieder entzogen werden kann? Oder machen sie es wie jede andere Firma nach ihrem Vorbild auch und verstecken derartige Unannehmlichkeiten, die Leute davon abbringen könnten, ihnen Geld zu geben, lieber auf Seite 88 in den AGB im besten Juristenfachkantonesisch, wohlwissend, dass 99 % der Kunden nicht vor jedem Kauf die AGB durchlesen; um sich dann im Streitfall darauf zu berufen?

Spoiler-Alarm: Valve agiert genauso intransparent und unter der Hand wie alle anderen (Software-)Firmen auch, wenn es darum geht, etablierte Käuferrechte zu unterminieren und das Konzept hinter Verbrauchereigentum zu erodieren. Dass man für Spiele in den ersten 14 Tagen nach Kauf bei weniger als 2 Stunden Spielzeit eine Erstattung bekommen kann, hat Valve auch nicht von Anfang an aus Verbraucherfreundlichkeit eingeführt, sondern erst, nachdem der australische Verbraucherschutz sie wegen des fehlenden Erstattungsrechts verklagt hat und sie gerichtlich dazu verdonnert worden sind. Die EU hatte Valve wegen dieser und anderer verbraucherfeindlicher Praktiken auch schon mehrfach auf dem Kieker. Unter dem Gesichtspunkt grenzt es an ein Wunder, dass Valve mit den Bestimmungen hinsichtlich der Preise in konkurrierenden Shops so lange davonkommen konnte.
Was sollen den die negativen Seiten sein? Steam ist durchweg positiv, hervorragend zu nutzen, ein Gewinn für die User und Publisher.
DRM, Accountzwang, der Launcher muss immer mitlaufen, die Spiele gehören dir nicht und können dir jederzeit ohne Erstattung oder Schadensersatz wieder weggenommen werden, obwohl auf dem Button dick und fett „Kaufen“ steht; du kannst keine Zensur umgehen... alles schon genannt.
Bitte lies einfach den Text, dann wirst du erfahren, dass es heute viele Game Stores am PC gibt, das habe ich doch geschrieben... aber wenn man nur die Hälfte liest.
Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen.
Genau das stimmt eben nicht. Der Epic Game Store hatte 2023 schon 30 Millionen aktive Benutzer pro Tag. Also das sollte doch reichen oder? Also tu nicht so, als wäre nur Steam der einzige große Game Store.
Steam hat knapp 70 Millionen aktive Nutzer pro Tag (Quelle). Und da haben wir bei Epic die Kiddos, die nur wegen Fortnite da sind und auch nichts anderes kaufen oder spielen, noch nicht rausgerechnet. Ganz zu schweigen von der Anzahl an Leuten, die seit Jahren einen Steam-Account haben, weil es halt irgendwann nicht mehr anders ging, aber sich aus mehr oder weniger guten Gründen weigern, sich bei Epic zu registrieren. Zwischen der potenziellen Reichweite, die man als Publisher auf Steam hat, und der, die man auf Epic, GOG oder anderswo hat, liegen Größenordnungen.
Eine Hand hat aber nicht mehr als 20 Finger.
Ich merke schon: Wenn du mit Zahlen um dich wirfst, kann man von einer unfassbar hohen Glaubwürdigkeit ausgehen.
Das gilt nicht nur für Steam, sondern für den gesamten Markt. Wobei Valve Indie Spiele extrem fördert! [...] Das man in einem Markt mit tausenden Spielen aber leicht untergeht, wenn man kein herausragendes Spiel hat, betrifft sämtliche Gamestores.
No shit, Sherlock! Das war auch nicht der Kritikpunkt. Der Kritikpunkt war, dass Valve keine Inhaltemoderation mehr hat und somit nicht mal Anstrengungen unternimmt, die Spreu vom Weizen zu trennen und guten Indie-Titeln bessere Verkaufschancen zu verpassen. Die Indie-Sales erfassen die ganzen Schrotttitel gleichermaßen, davon profitieren die Perlen nicht überproportional.
Also lass mich deine Zeilen einfach so zusammen fassen, du willst hier einfach Steam Bashing betreiben und gehst dabei richtig darin auf.
Ich zähle lediglich die Schattenseiten von Valve und Steam auf, die der Großteil der PC-Gamer inmitten der ewigen „Good Guy Valve“- und „Lord GabeN“-Memes wegignoriert oder gar leugnet. Der Einzige, der hier basht, bist du. Einen nach dem anderen bashst du raus. Für Valve.
 
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Steam ist der absolut beste Gamestore, der dem Konsumenten durch die Möglichkeit der Bewertung der Spiele die Mündigkeit zurück gegeben hat. Und sich mit unzähligen Zusatzfunktionen an die Spitze der Gamestores hoch gearbeitet hat. Und ja das war harte Arbeit, die auch entlohnt werden soll.

Steam ist nur einer von vielen Gamestores am PC, der Epic Gamestore ist auch sehr erfolgreich, aber niemand muss dort ein Spiel verkaufen oder kaufen. Also verstehe ich die Aufregung nicht.
Ja, schön dass Valve Bewertungen zulässt. Valve lässt sogar einen Umtausch zu. Bei Valve funktionieren die Server mittlerweile afaik tadellos. Ich mag auch das Steam-Farbschema. Half Life 2 ist mein Lieblingsegoshooter.

Das eine hat nichts mit dem anderen zu tun.

Und Epic kann mir persönlich gestohlen bleiben. Die sind halt noch schlimmer als Steam.

Es geht um die Unfairness. Was RWS da labert, hat 0 Relevanz. Auch wenn die Kanzlei dadurch Trilliarden einsackt. Und wenn Valve in der Position wär, weil sie Krebs geheilt hätten, ist das irrelevant.

Es geht um einen fairen Markt und das sind unfaire Mittel. Das gehört bestraft.

Bums aus.

Wenn Devs das ausnutzen, dann kann Valve Key-Reselling ja generell einschränken. Aber darum geht es Valve ja anscheinend nicht. So leidet die Konkurrenz so stark, dass sie kaum eine Chance haben, richtig in den Markt eintreten zu können. Es geht ja nicht nur um Keys für Valves Plattform, sondern darum, dass die Spiele generell irgendwo günstiger sein können, oder habe ich das falsch verstanden?
 
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Ich würde Valve einen Deal anbieten: Die Hälfter der Strafe erlassen, wenn sie mit der Kohle Half Life 3 und Half Life Alyx 2 entwickeln. ;)
 
Das wollen wir eben nicht hoffen! Auf keinen Fall! Denn das wäre extrem unfair! Valve hat nichts falsch gemacht!

Diese Kanzlei ist nur darauf aus, selbst Geld zu machen, denn sie werden sich eine Provision einbehalten und nur den Rest an die Spieler auszahlen.

Steam ist der absolut beste Gamestore, der dem Konsumenten durch die Möglichkeit der Bewertung der Spiele die Mündigkeit zurück gegeben hat. Und sich mit unzähligen Zusatzfunktionen an die Spitze der Gamestores hoch gearbeitet hat. Und ja das war harte Arbeit, die auch entlohnt werden soll.

Steam ist nur einer von vielen Gamestores am PC, der Epic Gamestore ist auch sehr erfolgreich, aber niemand muss dort ein Spiel verkaufen oder kaufen. Also verstehe ich die Aufregung nicht.

Nein die Preise geben die Publisher an, nicht Steam.
Ja, der "absolut beste Gamestore" bei dem man Spiele nur ausleihen, aber nicht besitzen darf, das ist er wohl. :schief:
 
Ja, der "absolut beste Gamestore" bei dem man Spiele nur ausleihen, aber nicht besitzen darf, das ist er wohl. :schief:
Wenn man pingelig ist ja ;-D Allerdings muss man dazu sagen, das man auf Steam von allen Game Stores die höchste Chance hat seine Spiele für immer zu behalten. Denn selbst wenn ein Spiel nicht mehr dort verkauft wird, wenn du es schon besitzt, kannst du es natürlich weiter spielen! Es ist noch kein einziges von meinen gekauften Spielen verschwunden. Einzige Ausnahme ist, wenn bei Multiplayer-Spielen die Server abgeschaltet werden und die Spiele dadurch nicht mehr funktionieren. Auch bei GOG kannst du dann nicht mehr weiter spielen.
Ich würde Valve einen Deal anbieten: Die Hälfter der Strafe erlassen, wenn sie mit der Kohle Half Life 3 und Half Life Alyx 2 entwickeln. ;)
Der Witz ist ja, das es ohnehin nicht einmal zum Verfahren kommen wird! Denn die Kanzlei will sich höchstwahrscheinlich außergerichtlich einigen und ganz sicher kein Gerichtsverfahren mit einer Firma, die Milliarden verdient. Sie hätten 0 Chance zu gewinnen. Zudem die Anklagepunkte nicht einmal schlüssig sind.
Ja, schön dass Valve Bewertungen zulässt. Valve lässt sogar einen Umtausch zu. Bei Valve funktionieren die Server mittlerweile afaik tadellos. Ich mag auch das Steam-Farbschema. Half Life 2 ist mein Lieblingsegoshooter.

Das eine hat nichts mit dem anderen zu tun.

Und Epic kann mir persönlich gestohlen bleiben. Die sind halt noch schlimmer als Steam.

Es geht um die Unfairness. Was RWS da labert, hat 0 Relevanz. Auch wenn die Kanzlei dadurch Trilliarden einsackt. Und wenn Valve in der Position wär, weil sie Krebs geheilt hätten, ist das irrelevant.

Es geht um einen fairen Markt und das sind unfaire Mittel. Das gehört bestraft.

Bums aus.

Wenn Devs das ausnutzen, dann kann Valve Key-Reselling ja generell einschränken. Aber darum geht es Valve ja anscheinend nicht. So leidet die Konkurrenz so stark, dass sie kaum eine Chance haben, richtig in den Markt eintreten zu können. Es geht ja nicht nur um Keys für Valves Plattform, sondern darum, dass die Spiele generell irgendwo günstiger sein können, oder habe ich das falsch verstanden?

30 % Provision sind Standard, auch Sony, Nintendo, Apple, Microsoft verlangen das gleiche und auch andere Game Stores am PC.

Ich glaube wir sind gar nicht in der Position zu urteilen, ob da etwas unfaires vorgeht. Die Medien brauchen einfach immer eine Headline, ganz egal, ob die angezeigten Informationen zutreffen oder nicht. Hauptsache es kann sich wieder jemand darüber aufregen.
 
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Wenn ein Spiel nur über Steam verfügbar ist, hat Valve auf dieses eine Spiel auf dem PC ein Monopol. Das gilt nicht nur für die Valve-eigenen Spiele, sondern auch für etliche Third-Party-Titel.

Dann musst du dich aber bei den Publisher beschweren, denn Steam hat keine Exklusivtitel, wie Epic. Wenn also ein Publisher nur auf Steam veröffentlicht, beschwere dich nicht bei Valve. Und das ist auch kein Monopol. Es ist lediglich ein Spiel, das nur auf einer Platform angeboten wird. Ein Monopol ist etwas anderes:

Welche Monopole gibt es Beispiele?

Beispiele für natürliche Monopole sind:
  • Stromleitungsnetz.
  • Gasleitungsnetz.
  • Wasserleitungsnetz.
  • Telekommunikationsleitungsnetz.
  • Verkehrswege (Schienennetz)
Welches Unternehmen haben ein Monopol?

Als moderne Monopole werden etwa Amazon, Facebook, Google und Microsoft diskutiert, da sie oft marktbeherrschend oder gar alternativlos sind.

Doch sehr wohl! Microsoft, wie du schon oben lesen kannst ist markbeherrschend am PC. 96 % der PC Benutzer verwenden Windows. Dadurch schalten sie andere Mitbewerber aus, da Firmen und Benutzer aus dem Grund oft nicht auf Linux setzen wollen.

Guess what? Auch Valve ist eine Firma und keine Wohltätigkeitsorganisation.

Natürlich, allerdings ist Valve extrem userfreundlich und fair. Das siehst man auch beim hervorragenden Support für das Steam Deck. Man kann Spiele anspielen und wieder zurück geben. Und das Geld das Valve verdient investieren Sie in den Game Store, aber vor allem unterstützen Sie Linux und haben viele weitere tolle Projekte, die irgendwann den Usern zugute kommen werden. Wobei Sie komplett offen sind und auch Kritik zu lassen, was nicht selbstverständlich ist... (Netflix, Epic, ...)

Firmen, die sich ihrerseits das jeweils günstigste Land aussuchen, um ihre Einnahmen zu versteuern,

Daran ist nicht verwerfliches, Steuern zu sparen. Das machen wir genauso, wenn es möglich ist. Firmen müssen jedoch viel höhere Steuern bezahlen. Darum ist es nur intelligent, das Geld gut anzulegen.

sondern als Kopierschutz für Half-Life 2.

Das ist ja auch nachvollziehbar, denn jeder hat mit bekommen, wie die Spieleproduzenten bei den Home Computern wie dem C64 oder Amiga keine Spiele mehr veröffentlichen wollten oder sogar in Konkurs gegangen sind, da alle die Spiele nur noch kopiert haben. Ein Kopierschutz ist scheinbar notwendig, da die Firmen sonst nicht zu Ihrem Geld kommen, das sie in das Spiel investiert haben.

Warum die Kundschaft mit einem besseren Service locken wollen, wenn Nötigung mittels Exklusivtiteln viel zuverlässiger funktioniert?

Es funktioniert eben nicht. Die User holen sich nur Gratis-Games ab, wollen aber den Epic Games Store nicht verwenden und die meisten User kaufen dort auch nichts ein. Und das ist auch gut so. Denn Game Stores, bei denen keine Kritik möglich ist und die mit solchen Methoden arbeiten, sollte man nicht unterstützen.

Wer kein Windows möchte, muss die Spiele ja nicht kaufen.

Das funktioniert nicht... den bei Half Life 2 geht es nur um ein einzelnes Spiel. Aber bei Windows geht es um ein Betriebssystem auf dem es sehr viele wichtige Programme und Spiele gibt, die auf anderen Systemen nicht angeboten werden. Das ist ein großer Unterschied. Man muss nicht Half Life 2 spielen, aber Windows muss man verwenden, da man oft keine Alternative hat.

Oder machen sie es wie jede andere Firma nach ihrem Vorbild auch und verstecken derartige Unannehmlichkeiten, die Leute davon abbringen könnten, ihnen Geld zu geben, lieber auf Seite 88 in den AGB im besten Juristenfachkantonesisch, wohlwissend, dass 99 % der Kunden nicht vor jedem Kauf die AGB durchlesen; um sich dann im Streitfall darauf zu berufen?

Daran ist nicht schlechtes. Eine Firma muss sich eben genau wegen solchen unnötigen Angriffen, wie dieser Anwaltskanzlei absichern. Dadurch die AGB. Sonst könnte die Firma wahrscheinlich bei jedem kleinen Problem zu sperren. Das wäre allerdings eine Katastrophe auch für alle die dort Spiele gekauft haben. Um das zu vermeiden, muss man sich als Firma ausreichend absichern. Allerdings bleibt Valve trotzdem sehr fair und nutzt das nicht aus. Wie gesagt, man kann Spiele für immer bei Steam behalten. Selbst wenn diese nicht mehr zum Verkauf angeboten werden, wenn du diese besitzt, kannst du sie dennoch weiter spielen. Es ist noch kein einziges meiner Spiele verschwunden.

DRM, Accountzwang, der Launcher muss immer mitlaufen, die Spiele gehören dir nicht und können dir jederzeit ohne Erstattung oder Schadensersatz wieder weggenommen werden, obwohl auf dem Button dick und fett „Kaufen“ steht; du kannst keine Zensur umgehen... alles schon genannt.

DRM ist notwendig, das habe ich oben schon geschrieben. Außer man möchte seine Spiele verschenken. Als User kann man leicht alles kritisieren, da man die Folgen einer schlechten Entscheidung nicht tragen muss. Man braucht doch heut zu tage für wirklich alles einen Account, sei es für die Jahreskarte, jeden Einkauf im Internet und auch bei den Streaming-Services wie Netflix, usw. Das ist Standard. Die Spiele darfst du behalten, wie ich oben schon geschrieben habe.

Steam hat knapp 70 Millionen aktive Nutzer pro Tag (Quelle)

Na bitte nur 50 % mehr. Was aber auch daran liegen kann, das es im Epic Game Store nicht viel zu tun gibt. Also jetzt willst du auch noch Kinder in Game Stores verbieten oder? ;-D

Der Kritikpunkt war, dass Valve keine Inhaltemoderation mehr hat und somit nicht mal Anstrengungen unternimmt, die Spreu vom Weizen zu trennen

Eben doch... Valve feilt ständig an dem Mechanismus, der dir interessante Spiele anzeigen soll und genau da werden dir dann eben nicht nur AAA Titel angezeigt, sondern auch Spiele von kleinen Studios. Und das funktioniert immer besser.

Ich zähle lediglich die Schattenseiten

Also tritt heraus aus dem Schatten und komm ins Licht.
 
Doch die Spiele wurden auf jeden Fall viel günstiger!

1) Können Publisher die Spiele viel günstiger digital anbieten, weil sie sich Geld für die Verpackung und die Provision für den Handel ersparen.
2) Durch die große Konkurrenz auf Steam, werden die Spiele ziemlich schnell in den vielen verschiedenen Sales vergünstigt. Dadurch sind Spiele auf Steam viel günstiger, als auf Konsolen, wie z.B. Playstation, Switch, ...
3) Wenn du Keys kaufst kannst du die Spiele oft noch viel günstiger kaufen, als auf Steam direkt.

Beim Anbieten von Spielen im Handel verdienen viel mehr Leute mit, als bei einer digitalen Distribution.
1. Sorry, ich war zu der Zeit als noch beides angeboten wurde auch schon da und da gab es zwischen Handel und Digital keinen wirklichen Unterschied. Das ist leider nunmal historischer Fakt.
2. Das heißt aber nicht das der eigentliche Preis ein anderer wird. Verkaufsangebote gab es auch schon vorher.
3. Das sind Keys aus Drittländern die häufig mit nicht so sauberen Mitteln ergattert wurden (Kreditkartenbetrug etc)
Die Keys sind im Ausland günstiger, da man dort mit weniger frei verfügbarem Einkommen rechnet.
Sony, Nintendo und Apple
Dann mach doch mal dort noch nen weiteren Shop auf jeweils. Bei Apple klappt es vielleicht sogar, darfst halt nur die Plattform Knebelsteuer dann zahlen.
30 % Provision sind Standard, auch Sony, Nintendo, Apple, Microsoft verlangen das gleiche und auch andere Game Stores am PC.
Eben. Und bei anderen Stores wird dem Kunden viel weniger geboten und teilweise ist auch noch alles fest an bestimmte Hardware des selben Anbieters gebunden.
GabeN gibt wenigstens wirklich was an den Kunden zurück. Deswegen sind auch die einzigen Shops die ich wirklich nutze Steam und GOG. GOG bietet ja auch seinen eigenen Mehrwert.

Es gibt genug andere Stores wo man auch verkaufen kann. Problem ist halt, dass diese nicht so beliebt sind, weil Netzwerkeffekte und auch weniger/schlechtere Features.
Wie war das noch mal mit dem Einkaufskorb bei EGS, wie lange hat es gedauert?
Das Problem ist, wenn man diese ganzen extra Features bereitstellen will für Kunden, wird man auf kürzere oder längere Sicht sicherlich wieder bei 25-30% landen. Oder man müsste ein Abo für die Features verlangen.

Auf lange Sicht wird das sowieso interessant. Wenn GabeN mal das zeitliche segnet und Steam abbaut, dann bin ich mir sicher wird Microsoft schon in die Breche springen mit ihrem Shop. Dann hat man im Endeffekt hinterher genau das gleiche Bild wie bei Apple. Welches noch schlechter ist.
DRM ist notwendig, das habe ich oben schon geschrieben. Außer man möchte seine Spiele verschenken. Als User kann man leicht alles kritisieren, da man die Folgen einer schlechten Entscheidung nicht tragen muss. Man braucht doch heut zu tage für wirklich alles einen Account, sei es für die Jahreskarte, jeden Einkauf im Internet und auch bei den Streaming-Services wie Netflix, usw. Das ist Standard. Die Spiele darfst du behalten, wie ich oben schon geschrieben habe.
Bei Musik geht es doch auch. Und es gibt auch Spieleshops wie GOG wo es kein DRM gibt. Und das DRM von Steam ist jetzt meines Wissens nach auch nicht schwer zu umgehen. Und bei Denuvo ist es ein Abo. Zahlste nicht mehr, dann geht das Spiel nicht mehr.

Die Masse hat weiter bei Steam gekauft und das nicht haben wollen. Dafür ätzt sie jetzt gegen Epic, um ihr schlechtes Gewissen zu beruhigen, und kauft am Ende trotzdem da ein. Die Entwicklung bestätigt Epic in dem, was es aus Steam und GOG gelernt hat: Warum die Kundschaft mit einem besseren Service locken wollen, wenn Nötigung mittels Exklusivtiteln viel zuverlässiger funktioniert?
Eine große Masse an Spielen wird ja niemals von den Publishern auf GOG verkauft.
Das ist nämlich das Problem, sobald du Valve nicht mehr die Marktmacht hat, wird eine Enshittification einsetzen, bei der der Kunde häufig das nachsehen haben wird.
Wie sieht es den im Videostreaming aus? Da haste ja keine marktbeherrschenden Service mehr. Muss ja ein Schlaraffenland sein für die Kunden. /s
 
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Dann musst du dich aber bei den Publisher beschweren, denn Steam hat keine Exklusivtitel, wie Epic. Wenn also ein Publisher nur auf Steam veröffentlicht, beschwere dich nicht bei Valve. Und das ist auch kein Monopol. Es ist lediglich ein Spiel, das nur auf einer Platform angeboten wird. Ein Monopol ist etwas anderes:

[ChatGPT-Antwort auf „Was ist ein Monopol?“]
Ich wiederhole es zum letzten Mal:
Ob ein Monopol vorliegt, hängt immer davon ab, wie eng oder weit man das Produkt und den Markt definiert.
In welchem Store außer Steam kann ich denn z. B. die native PC-Version von Portal 2 kaufen? Oder von NieR: Automata? Geht nicht. Du kannst die PC-Versionen dieser beiden Titel nicht ohne Steam kaufen. Schlussfolgerung: Steam hat auf diese beiden Titel, hauseigen und Third-Party, auf dem PC ein Monopol. Die Aussage ist weder „Steam hat auf PC-Spiele ein Monopol.“, noch „Steam hat auf NieR: Automata ein Monopol.“. Nur mit beiden markierten Komponenten zusammen ist die Aussage wahr, weil dann sowohl das Produkt als auch der Markt ausreichend eingegrenzt sind, dass kein Konkurrent mehr da ist.

Im Übrigen muss man sich bei Epics Exklusivtiteln genauso bei den Publishern beschweren, schließlich ist es immer noch ihre Entscheidung, ob sie den dicken Geldkoffer annehmen, den Epic ihnen für die zeitweise Exklusivität in die Hand drückt. Natürlich ist der Verzicht darauf mit einem größeren Risiko verbunden, aber *gezwungen*, auf den Deal einzugehen, ist keiner von ihnen. Nicht so wie sie vertraglich gezwungen werden, bei der Konkurrenz genauso teuer zu verkaufen wie auf Steam, wenn sie überhaupt auf Steam verkaufen wollen.
Doch sehr wohl! Microsoft, wie du schon oben lesen kannst ist markbeherrschend am PC. 96 % der PC Benutzer verwenden Windows. Dadurch schalten sie andere Mitbewerber aus, da Firmen und Benutzer aus dem Grund oft nicht auf Linux setzen wollen.
Und trotzdem kann man sein gesamtes Nutzungsverhalten auf ein Linux-Ökosystem einstellen. Natürlich ist das mit diversen Einschränkungen verbunden (wobei ich beim Programmieren dieses Gefühl eher unter Windows habe), aufwendig und für viele nicht ohne Weiteres praxistauglich, aber möglich ist es sehr wohl. Und wie gesagt, im proprietären Bereich gibt es immer noch Apple. Das ist zwar nicht viel besser, aber es ist etwas anderes als ein reines Microsoft-Monopol.
Natürlich, allerdings ist Valve extrem userfreundlich und fair. Das siehst man auch beim hervorragenden Support für das Steam Deck. Man kann Spiele anspielen und wieder zurück geben. Und das Geld das Valve verdient investieren Sie in den Game Store, aber vor allem unterstützen Sie Linux und haben viele weitere tolle Projekte, die irgendwann den Usern zugute kommen werden. Wobei Sie komplett offen sind und auch Kritik zu lassen, was nicht selbstverständlich ist... (Netflix, Epic, ...)
Alles richtig, nur ändert das halt nichts an der Tatsache, dass Valve ebenso Verbraucherrechte massiv einschränkt, damit schon mehrfach rechtliche Grenzen überschritten hat und deshalb von Gerichten zurückgepfiffen werden musste. Ein Krimineller, der Gutes tut, ist trotzdem ein Krimineller und muss dafür seine Strafe bekommen.
Daran ist nicht verwerfliches, Steuern zu sparen. Das machen wir genauso, wenn es möglich ist. Firmen müssen jedoch viel höhere Steuern bezahlen. Darum ist es nur intelligent, das Geld gut anzulegen.
Und warum ist es dann verwerflich, als Verbraucher mittels VPN am Kaufpreis zu sparen? Warum ist es in Ordnung, den Fiskus zu bescheißen, aber ein privates Unternehmen zu bescheißen ist böse? Verstehe ich gerade nicht. Alle Tiere sind gleich, aber manche sind gleicher?

Dass Firmen und Unternehmer viel höhere Steuern bezahlen müssen, stimmt übrigens auch allenfalls in absoluten Zahlen, weil sie viel mehr Einnahmen haben. Aufs Verhältnis gerechnet ist es kompletter Humbug. Am stärksten besteuert wird in Deutschland Einkommen durch Erwerbsarbeit; Steuern auf Kapitaleinkünfte sind deutlich niedriger. Im Verhältnis zu den Einnahmen zahlen Unternehmen deutlich weniger Steuern als Arbeitnehmer, und das schon ganz ohne Steuertricks.
Das ist ja auch nachvollziehbar, denn jeder hat mit bekommen, wie die Spieleproduzenten bei den Home Computern wie dem C64 oder Amiga keine Spiele mehr veröffentlichen wollten oder sogar in Konkurs gegangen sind, da alle die Spiele nur noch kopiert haben. Ein Kopierschutz ist scheinbar notwendig, da die Firmen sonst nicht zu Ihrem Geld kommen, das sie in das Spiel investiert haben.
Stimmt, deswegen sind ja auch Witcher 3, Cyberpunk 2077 und Baldur’s Gate 3 finanziell so kolossal gefloppt. Weil sie auf GOG und damit ohne Kopierschutz verkauft wurden und sich deshalb die Leute allesamt ihre Kopien schwarz ziehen konnten.

Stellt sich raus: Wenn du den Leuten einen ordentlichen Gegenwert bietest, bezahlen die Leute auch bereitwillig dafür, ganz ohne dass du deine zahlende Kundschaft wie potenzielle Kriminelle behandeln musst und im Endeffekt für ihre Aufrichtigkeit bestrafst, indem du sie Einschränkungen unterwirfst, die sie mit einer Schwarzkopie nicht hätten. Es war doch der große Herr und Messias Lord GabeN höchstselbst, der seinerzeit richtig erkannt hat, dass Piraterie ein Serviceproblem und kein Preisproblem ist. Schade ist nur, dass die Leute, die ihn damit immer wieder zitieren, darüber vergessen, dass es seine Plattform war, die DRM im PC-Gaming zwar nicht erfunden, aber salonfähig gemacht hat.
Es funktioniert eben nicht. Die User holen sich nur Gratis-Games ab, wollen aber den Epic Games Store nicht verwenden und die meisten User kaufen dort auch nichts ein. Und das ist auch gut so. Denn Game Stores, bei denen keine Kritik möglich ist und die mit solchen Methoden arbeiten, sollte man nicht unterstützen.
Dem letzten Satz stimme ich zwar zu; aber dann trotzdem Epic seine persönlichen Daten zu hinterlegen und ihre gammelige Spyware zu installieren, um seine wertvolle Zeit für ihre Gratisspiele zu opfern, entspricht nicht gerade meinem Verständnis von „nicht unterstützen“.
Das funktioniert nicht... den bei Half Life 2 geht es nur um ein einzelnes Spiel. Aber bei Windows geht es um ein Betriebssystem auf dem es sehr viele wichtige Programme und Spiele gibt, die auf anderen Systemen nicht angeboten werden. Das ist ein großer Unterschied. Man muss nicht Half Life 2 spielen, aber Windows muss man verwenden, da man oft keine Alternative hat.
Nö, muss man eben nicht, habe ich schon mehrfach erklärt. Niemand muss bei Steam kaufen, wenn er bereit ist, auf den Großteil aller PC-Spiele zu verzichten. Niemand muss seine Spiele bei Steam veröffentlichen, wenn er damit leben kann, auf die Reichweite zu verzichten. Und niemand muss Windows nutzen, wenn er in der Lage ist, seine Softwarenutzung auf Linux-Programme umzustellen. Warum ist dieses prinzipielle „niemand muss ... kaufen/nutzen/spielen“ für dich ein valides (Totschlag-)Argument, wenn es um Valve und Steam geht, aber nicht bei Microsoft und Windows?
Daran ist nicht schlechtes. Eine Firma muss sich eben genau wegen solchen unnötigen Angriffen, wie dieser Anwaltskanzlei absichern. Dadurch die AGB. Sonst könnte die Firma wahrscheinlich bei jedem kleinen Problem zu sperren. Das wäre allerdings eine Katastrophe auch für alle die dort Spiele gekauft haben. Um das zu vermeiden, muss man sich als Firma ausreichend absichern.
Kritikpunkt nicht verstanden. Die Kritik war nicht, dass Valve AGB hat, in denen es sich absichert, sondern dass Valve nicht transparent kommuniziert, auf welche Rechte Käufer, die gesetzlich üblicherweise mit einem Kauf verbunden sind, verzichten müssen und dass ihnen insbesondere das, was sie bezahlt haben, jederzeit wieder weggenommen werden kann.
Allerdings bleibt Valve trotzdem sehr fair und nutzt das nicht aus. Wie gesagt, man kann Spiele für immer bei Steam behalten. Selbst wenn diese nicht mehr zum Verkauf angeboten werden, wenn du diese besitzt, kannst du sie dennoch weiter spielen. Es ist noch kein einziges meiner Spiele verschwunden.
[...]
Die Spiele darfst du behalten, wie ich oben schon geschrieben habe.
Kann ich die gekauften Spiele auch spielen, ohne dass Steam installiert ist und läuft? Nein. Behalte ich die gekauften Spiele, wenn mein Steam-Account gebannt wird, und sei es nur, weil ich mal per VPN verbunden war (was laut Steam-AGB tatsächlich ein Banngrund sein kann)? Auch nicht. Bekomme ich dann mein gesamtes Geld zurück? Träum weiter. Selbst der Umstand, dass bereits gekaufte Spiele, die aus dem Store verschwinden, behalten werden können, ist reine Kulanz – einen rechtlichen Anspruch darauf hast du nicht, denn Valve hat sich in den AGB rausgenommen, dir deinen Zugriff jederzeit wieder zu entziehen. Sie tun es nicht, aber sie dürften und könnten jederzeit.

Und wer oder was garantiert dir eigentlich, dass es für immer so bleiben wird? GabeN wird nicht ewig leben und es ist nicht abzusehen, was mit Valve dann passieren wird. GabeN mag seine Firma nicht an Microsoft verschachern, aber wer sagt uns, dass sein Nachfolger das auch nicht tun wird? Wie kannst du dir sicher sein, dass du in fünf Jahren, in zehn Jahren immer noch Zugriff auf alle jemals gekauften Steam-Titel haben wirst?

Wirklich sicher sein, dass du die Spiele für immer behalten wirst, kannst du nur bei GOG: Du bekommst dein Spiel in Form eines Installers, der ohne Launcher und Internetverbindung lauffähig ist und von dem du nach Belieben Backups anfertigen kannst. Bei Steam bekommst du das nicht.
Man braucht doch heut zu tage für wirklich alles einen Account, sei es für die Jahreskarte, jeden Einkauf im Internet und auch bei den Streaming-Services wie Netflix, usw. Das ist Standard.
Ach, und wenn eine Frau sich von ihrem Freund befummeln lässt und dieser immer wieder mal wechselt, muss sie sich dann auch bei jedem anderen Typen gefallen lassen, wenn er sie anfassen will? Ich finde das in höchstem Maße übergriffig, zu erwarten, dass man, nur weil man sich von Datenkrake X abschnorcheln lässt, sich auch Datenkrake Y überhelfen lassen müsse, so als ob die Tatsache, dass ich einen z. B. Google-Account habe, ein Freifahrtschein für alle anderen sei, mich ebenfalls zu einem Schnüffelaccount zu nötigen; und ebenso, bei wie vielen Firmen heute generell nicht mehr mein Geld als Gegenleistung für ihre Ware genügt, sondern es „mein Geld plus“ sein muss. Mein Geld plus meine persönlichen Daten, mein Geld plus Verzicht auf meine Verbraucherrechte, mein Geld plus permanente Internetverbindung, mein Geld plus Durchschnüffelung meiner Dateien, mein Geld plus Verwendung einer proprietären, abgeriegelten Hard- und Softwareumgebung, mein Geld plus meine Würde, mein Geld plus Arschabwischen. Das ist auch kein Valve-spezifisches Problem, das geht mir bei allen anderen Anbietern genauso gegen den Strich.
Na bitte nur 50 % mehr. Was aber auch daran liegen kann, das es im Epic Game Store nicht viel zu tun gibt. Also jetzt willst du auch noch Kinder in Game Stores verbieten oder? ;-D
Erst hatte die Hand 20 Finger, jetzt sind 70 Millionen also das Anderthalbfache (50 % mehr) von 30 Millionen. Bin schon gespannt, welche faszinierende Mathematik als nächstes kommt.
Dann mach doch mal dort noch nen weiteren Shop auf jeweils.
Jetzt fang du nicht auch noch an, auf aus dem Zusammenhang gerissene Zitatfetzen von mir „Gegenargumente“ zu liefern, die an der ursprünglichen Aussage vorbeigehen und deshalb keine sind.
Wie sieht es den im Videostreaming aus? Da haste ja keine marktbeherrschenden Service mehr. Muss ja ein Schlaraffenland sein für die Kunden. /s
Es hätte einfach gereicht, meine Ausführungen zu Monopolen etwas genauer zu lesen. Im Streaming-Bereich haben wir keinen funktionierenden Wettbewerb, sondern einen Haufen Mini-Monopole. Star Wars gibt es nur bei Disney+, für Squid Game brauchst du Netflix, und bei Fallout kommst du um Amazon nicht herum. Alle Inhalte sind jeweils exklusiv bei einem Anbieter verfügbar, und sofern es keinen Kino- oder Disc-Release gibt, führt kein Weg an dessen Abobedingungen vorbei. Wenn dieselben Inhalte allesamt bei mehreren Anbietern verfügbar wären und diese tatsächlich über Preise und Leistung konkurrieren müssten (so wie der Einzelhandel beim Disc-Vertrieb oder eben die Kinos bei einer Kino-Veröffentlichung), wäre die Situation auf dem Streamingmarkt für die Kundschaft nicht mal ansatzweise so prekär. Die US-Judikative hat sich in den 1940er- und 50er-Jahren schon etwas dabei gedacht, als sie die Hollywoodstudios dazu verdonnerte, Produktion und Vertrieb voneinander zu trennen. Das war eine Errungenschaft, welche man Hollywood niemals hätte zerstören lassen dürfen. Und so einen Wettbewerb bräuchten wir auch im (PC-)Gaming, aber das wird ja u. a. durch Valves Vertragsklauseln hinsichtlich Preisgestaltung gerade unterbunden.
 
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