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Tesla Model 3: Meistverkauftes Auto in Europa vor allen Verbrennern

ruyven_macaran

Trockeneisprofi (m/w)
Es ging ja hier eher darum zu zeigen, dass ein gut gebrauchter E-Wagen einem heutigen Diesel in nichts nach steht

Und das ist wohl ganz offensichtlich nicht gelungen, denn ein heutiger Diesel hat auch nach 10 15 Jahren und 200 Mm noch eine Reichweite von 800-1000 km, ein Benziner von 600-700 km, die das Batterieauto nicht einmal an Tag 1 hatte. Selbiges ist aber von ursprünglich vielleicht mal 400-500 km (wenn es ein Luxusmodell war) auf 300 km runter.

und nach 240 tkm sind mit den heutigen Standards, wo natürlich auch der Gesetzgeber eine Teilschuld hat, Benziner eher nicht mehr auf den Straßen unterwegs. Schau dir mal die gesamte VW Flotte an Bezinern an, Steuerkette mit Laufzeiten von nur noch 90 tKM, die Kosten betragen je nach Fahrzeug aber immer locker 1.000 bis weit über 3.000 EUR, dazu kommen die ständigen Defekte an den AGR Ventilen, und viele weitere Reperaturen.

Mein VW war aus der Zeit vor der den Steuerketten, wurde vor drei Jahren mit 220 Mm verauft und als ich ihm vor einem Jahr das letzte mal begegnet bin, war er noch wohl auf. Natürlich gibt es Verbrenner, die so schludrig konstruiert sind, dass sie nicht annähernd auf diese Kilometer kommen, ohne dass es teuer wird. Es gibt aber auch welche, die sind dafür bekannt, 300-500 Mm ohne Probleme wegzustecken. Genauso wie es Batterieautos gibt, deren Antrieb nach 80 Mm im Arsch ist und welche, die die 300 M schon jetzt geknackt haben.

Der Punkt ist aber: Dabei spielt der Motor in der Regel überhaupt keine Rolle. Die durchschnittliche Fahrleistung in Deutschland liegt bei 13 Mm im Jahr und dieser Schnitt wird durch ein paar Vertreterkisten massiv nach oben gezogen. Die Mehrheit der Privatwagen kommt in 15 Jahren nicht einmal 150 Mm weit, ettliche nicht einmal 100 Mm, und das schaffen alle Verbrenner mit Links. Aber die Akkus von Batterieautos schaffen es nicht, vollkommen unabhängig von der Fahrleistung. Die können einfach nicht solange rumstehen, ohne an Leistung zu verlieren.

Die ersten fünf Jahre spielt kalendarische Alterung keine Rolle und die zweiten fünf kaschieren es die Hersteller durch Overprovisioning. Aber danach ist Ende und solange niemand für 1-2 Riesen Akkupacks wechselt (was bei den meisten Modellen schon allein wegen der benötigten Mechanikerzeit unmöglich ist), sind Batterieautos dann Schrott. Bei die Umwelt belastenden Modelle mit kleinem Akku geht es sogar noch deutlich früher los. Sowas hat sein Höchstalter in einem Zeitraum erreicht, wo bei Verbrennern gerade mal das Durchschnittsalter liegt.

Das mit dem Regen verstehe ich nicht?

Soweit ich gehört habe, gibt es keinen Regenfang unter dem Ansatzpunkt der Heckklappe, sondern es kann alles von der Heckscheibe direkt in den Kofferraum laufen. (Korrigier mich, wenn das nicht so ist, Bilder bestätigen die Schilderung aber)

Das Heck ist so eine Sache, bin vorher mal nen Mazda 3 Limo gefahren, gleiche Thematik mit dem Kofferraum, es ist halt kein Kombi, kein Kasten, sondern eine in den USA beliebte Limo.

Habe den Sinn solcher Fahrzeuge in modernen Zeiten nie verstanden. Reines Status-Geprotze?

Früher sind auch Familien mit Limousinen in den Urlaub gefahren, dass war dann 2+2 Personen + Koffer, die gerade so durch eine kleine Klappe gehen. Aber heute sind 99% der Fahrzeuge mit zwei, maximal drei Personen unterwegs, eher aber sogar nur mit einem. Einen größeren Wagen als einen ~Polo braucht es also nur, wenn man mal etwas mehr oder etwas sperriges transportieren möchte. Und dafür braucht es dann eine große Klappe. Beim S hat Tesla dass ja auch hinbekommen, aber der 2 oder 3 käme für mich nur in Frage, wenn sie ihn als 3- statt 4-Türer bauen würden.

Dennoch ist er auf seinem Gebiet ein Genie! Umstritten finde ich da mal gar nichts, seine Ideen waren nicht ganz selten innovativ und richtungsweisend und oftmals schafft er es, ganze Märkte neu zu definieren und Vorhersagen (ähnlich wie Billy Boy Gates) sind oftmals korrekt.

Ich wollte nur betonen, dass seine Ideen die Vermarktung betreffen und keine Produkteigenschaften. Viele Leute vergessen, dass es Tesla schon ein Jahr existierte, bevor Musk überhaupt eingestiegen ist, und die ersten Jahre am Nachbau eines sieben Jahre älteren Konzeptes arbeitete. Auch Paypal wurde nicht von ihm gegründet und SpaceX hat zwar den ersten Orbitallauncher gelandet, aber daran gearbeitet hatten andere schon während des X-Prize. Ich glaube das einzige technische Konzept, dass Musk tatsächlich selbst ersonnen hat, war die ursprüngliche Form des Hyperloop mit Luftkissen statt Magnetschwebetechnik und die gilt bis heute als Schnappsidee.
Was er dagegen gut kann: Risikokapitalgeber überzeugen, über 1,5 Jahrzehnte Geld in einen defizitären Autobauer zu pumpen, während vergleichbare Start-Ups aufgeben müssen oder die NASA davon, einem X-beliebigen Raketenbauer ganze Entwicklungsprogramme zu finanzieren, während andere froh wären, wenn sie mal eine Komponente zuliefern dürften.

Wenn du so schön auf VW/AUDI und CO verweist, wieviele der Fahrzeuge sind denn noch aus Aluminium gefertigt? Aktuell meine ich nur den A8 zu kennen

Selbst der ist es seit einigen Jahren nicht mehr, weil es sich nicht gerechnet hat. Aber technische Innovation besteht eben nicht darin, ein überteuertes Produkt verkauft zu bekommen. Weder bei Tesla noch bei Apple. Das ist einfach Geschick darin, viele Leute über den Tisch zu ziehen. (Sehr zur Freude eines kleineren Teils der Kundschaft, die genau so etwas gesucht haben, es sich in Kleinserie aber erst recht nicht hätten leisten können.)

Auch bzgl. der weiteren Kosten glaube ich, dass du falsch liegst, die Druckgussanlagen sind "schweineteuer" weil riesig, aber die Formen sind in dem Bereich nur "Peanuts" und müssen ja ohnehin regelmäßig erneuert werden, ob mit oder ohne Änderungen ist da egal. Insofern ist da auch dem Fortschritt kein Bein gestellt.

Die Formen bei Stahlpressen halten einige Jahre, die werden afaik nicht während eines Produktionszyklus erneuert. Weiß nicht, ob das bei Aludruckguss anders ist - würde aber eher genau das Gegenteil erwarten.


Leider ist vor allem die Selbsteinschätzung, ob man mit einem großen KFZ sicher umgehen kann, bei den allermeisten überhaupt kein Kriterium beim Autokauf.

Verdammt wahre Worte. Und leider wird sowas auch nicht kontrolliert. Bei mir in der Gegend könnte man täglich mindestens 10 Wagen abschleppen, weil sie gefährlich über markierte Parkflächen hinaus in den fließenden Verkehr ragen. Macht aber halt keiner.


Aber auch sonst, wer hat sich denn vorher die ganzen VWs gekauft? Gab dazu auch mal ne Statistik, dass grob die Hälfte der Neuzulassungen auf VW lauten, privat kenne ich niemanden der je einen VW neu gekauft hat, wenn es keinen Firmenwagen gab fahrn bei mir alle mit "intelligenten" Autos rum, ala Mazda, Hyundai, Kia, Ford und Renault. Wer gibt denn privat 50k für nen Auto aus? 0,1% der deutschen Bevölkerung? (ich meine damit nicht wer könnte)

Die auf den Hersteller bzw. auf Händler zugelassenen Wagen sind die, die tatsächlich noch oft in neuwertigem Zustand an Privatkunden gehen. Nur halt dann als "Tageszulassung" mit deutlichen Rabatten auf Listenpreis. (Wobei es VWs auch so für deutlich unter 50k gibt.) Die große Masse der nicht-Privatwagen sind die, die auf andere Firmen zugelassen werden... (Zusammen bedeutet dass dann, dass so gut wie niemand einen VW regulär gekauft hat?)
 

Magios

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Tesla ist das schlimmste Auto was es gibt.
Mein Bruder hatte einen und dem sind bei 120km/h beide Achsgelenke auf der geraden Autobahn gebrochen und das Auto war so gut wie Schrott....
Ich habe mir die dünnen Gelenke angeschaut, die können ja nur brechen....
Aber das werden die Leute früh genug merken wenn sie andauernd in der Werkstatt hängen.....
Ich finde die Teslas absolut überteuert und Total minderwertig gebaut, da ist ein KIA um Welten besser.... sorry aber das ist die Wahrheit..... und der Hype wird hoffentlich bald vorbei sein ....
 
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