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Tesla ist VW und Toyota technisch um Jahre voraus

Sparanus

Volt-Modder(in)
Albatros geh mal zu deinen Eltern und frag Papi was die Ölkrise war und dann komm zurück und rede über Versorgungssicherheit mit den alten Energieträgern.
 

kaifo

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Auch wenn Tesla weiter ist, bedeutet es nicht, dass die anderen nicht aufholen können. VW und Co. haben enorme Kundschaft, die werden nicht einfach zur Tesla gehen. Ich hatte auch mal ne Tesla Phase, die hat sich aber wieder gelegt. Vielleicht in 10 Jahre, wenn es bei den besser geht.
 

Zappaesk

Volt-Modder(in)
Vielleicht in 10 Jahre, wenn es bei den besser geht.
Aktuell würde ich kein Geld drauf setzen, dass es Tesla in der Form in 10 Jahren noch geben wird.

Die sind aktuell immer noch nicht profitabel, machen Verluste mit ihren Autos. Ihr bisheriges Geschäftsmodell war der Zertifikatehandel, der wird dieses Jahr einbrechen, wenn nicht sogar komplett wegbrechen. Solche Aktionen wie der Bitcoin Stunt mögen da kurzfristig helfen, aber darüber kann man ja keinen Konzern dauerhaft finanzieren.
Die Aktie ist massiv überbewertet und es ist nur eine Frage der Zeit bis die Blase platzt.

Zudem setzt die Konkurrenz Tesla unter Druck. VW hat letztes Jahr offenbar schon mehr E-Autos (ich glaube da sind aber Hybride mit eingerechnet) verkauft als Tesla. Da VW mit dem ID3 erst gegen Mitte des Jahres rauskam und dieses Jahr nachlegt (ID4,...) dürfte es dieses Jahr da nochmal einen Schub geben. Andere Hersteller kommen auch mit ihren neuen E-Fahrzeugen auf den Markt...

Das heißt, der Markt wird interessanter, es kommen mehr Angebote raus und Tesla, der als Autohersteller eigentlich zu klein ist um mit den großen Konzernen mitzuhalten und bisher schon keinen Gewinn macht, wird es sehr schwer haben sich dauerhaft zu etablieren. Ohne Hilfe wirds vermutlich gar nicht gehen, mal sehen ob und wer den kauft.
Im Kraftwerk.
Unsere Schichtleiter haben nicht mehr, als 8 Pfennig/kWh bezahlt wegen Sonderkonditionen vom Stromerzeuger.
Klasse, wenn das der Arbeitgeber ist.
Nur um irgendwelchen Gerüchten vorzugreifen. Ich arbeite nicht in einem Kraftwerk, sondern habe eine PV Anlage auf dem Dach, deren Strom ich für >50ct/kWh verkaufe. Die Anlage ist ~10 Jahre alt und damals gab es eben eine entsprechend hohe Einspeisungsvergütung.
 

Sparanus

Volt-Modder(in)
Auch wenn Tesla weiter ist, bedeutet es nicht, dass die anderen nicht aufholen können. VW und Co. haben enorme Kundschaft, die werden nicht einfach zur Tesla gehen. Ich hatte auch mal ne Tesla Phase, die hat sich aber wieder gelegt. Vielleicht in 10 Jahre, wenn es bei den besser geht.
Tesla ist wie Apple, sie sind Innovationsführer :D
 

Albatros1

Software-Overclocker(in)
Albatros geh mal zu deinen Eltern und frag Papi was die Ölkrise war und dann komm zurück und rede über Versorgungssicherheit mit den alten Energieträgern.
Lach, diese Krise war nicht mal groß. Und du scheinst nicht zu wissen, daß sie eine innerhalb zig Jahren war.
Leider verstehst du nicht, daß wir diese Krise jährlich haben könnten.
Du kennst dich mit Physik nicht so aus?
Gabs damals gar kein Benzin?
Wieso müssen wir heute an vielen Tagen mit den konventionellen puffern oder Kohlestrom aus Polen importieren?
Hast dich vielleicht nicht viel mit der Thematik beschäftigt.
 

Kuhprah

Software-Overclocker(in)
deren Strom ich für >50ct/kWh verkaufe.

Hättest du die Anlage auch wenn du nur 10 Cent bekommen würdest? ;) Viele wollten nru die Kohle abgreifen, sobald das ausläuft ist fertig, dann werden die teilweise sogar abgebaut. Nix mit Energiewende oder so. Kohle is auch hier am Ende das einzige das zählt.

PS: Ich hab meine gebaut und bekomme keine 6 Cent.. aber dennoch kam die aufs Dach ;)
 

Sparanus

Volt-Modder(in)
Wieso müssen wir heute an vielen Tagen mit den konventionellen puffern oder Kohlestrom aus Polen importieren?
Dafür hast du sicherlich Quellen oder?

Das was ich gelesen hab war eher, dass wir aus Frankreich 28 mal mehr als aus Polen bekommen haben.
Kurz überschlagen sind das 0,08 Prozent aus Polen.


Aber interessant, dass sich die meisten weiter von einem Rohstoff abhängig machen wollen von dem sich IS, Putin, Saudis und Co finanzieren.
 

Mahoy

Volt-Modder(in)
Meines Wissen exportieren wir mehr elektrischen Strom nach Polen als umgekehrt.
Frankreich ist das einzige Land, aus dem wir mehr importieren, als wir dorthin exportieren.
Insgesamt umfasst unser Stromexport übrigens mehr als das Dreifache unseres Stromimports. Tendenz steigend. Wie übrigens auch bei der Gesamtmenge des in Deutschlands erzeugten Stroms.
Trotz - Oder wegen? - des sukzessiven Ausbaus regenerativer und des Rückbaus fossiler Energieerzeuger.

Aber warum sich von Fakten irritieren lassen, wenn man doch eine Überzeugung hat? :D
 

Albatros1

Software-Overclocker(in)
Meines Wissen exportieren wir mehr elektrischen Strom nach Polen als umgekehrt.
Frankreich ist das einzige Land, aus dem wir mehr importieren, als wir dorthin exportieren.
Insgesamt umfasst unser Stromexport übrigens mehr als das Dreifache unseres Stromimports. Tendenz steigend. Wie übrigens auch bei der Gesamtmenge des in Deutschlands erzeugten Stroms.
Trotz - Oder wegen? - des sukzessiven Ausbaus regenerativer und des Rückbaus fossiler Energieerzeuger.

Aber warum sich von Fakten irritieren lassen, wenn man doch eine Überzeugung hat? :D
Ja, dann frage mal wieso.
Genau. Wir MÜSSEN exportieren, weil wir mit einem volatilen System Strom erzeugen das zwar produziert, sich aber proportional zum Verbrauch nicht steuern läßt.
Wir betteln übrigens schon um den Strom loszuwerden, damit die Netze nicht zusammenbrechen.
Ich weiß nicht, weshalb so einfache Dinge nicht verstanden werden.
Nochmal: Der Strom muß in der Sekunde erzeugt werden in der er verbraucht wird.
Wenn du meinst wir sollen es darauf ankommen lassen und weniger produzieren um auf die Verbrauchslinie zu kommen mußt du auch den Netzzusammenbruch ertragen. Oder mit Kohle und Kernkraft aus dem Ausland puffern.
Deswegen ist im Gespräch im Sommer Solar und evtl Wind abzuschalten wenn es zuviel wird.
Achtung: Im Winter mußt du die fehlende Energie irgendwo beibekommen.
Frage die Umweltschützer was sie zum 10 fachen Ausbau sagen.
 

Sparanus

Volt-Modder(in)
Nochmal: Der Strom muß in der Sekunde erzeugt werden in der er verbraucht wird.
Oder halt gespeichert :D
Oder mit Kohle und Kernkraft aus dem Ausland puffern.
Suprise, die müssen auch bei uns Puffern. Frankreich musste wegen der Hitze im Sommer schon AKWs abschalten.
Deswegen ist im Gespräch im Sommer Solar und evtl Wind abzuschalten wenn es zuviel wird.
Man schaltet das ab, was man am leichtesten abschalten kann.
Hätten wir Gas statt Kohle in den Kraftwerken würde das anders aussehen.
 

Zappaesk

Volt-Modder(in)
Hättest du die Anlage auch wenn du nur 10 Cent bekommen würdest? ;) Viele wollten nru die Kohle abgreifen, sobald das ausläuft ist fertig, dann werden die teilweise sogar abgebaut. Nix mit Energiewende oder so. Kohle is auch hier am Ende das einzige das zählt.

PS: Ich hab meine gebaut und bekomme keine 6 Cent.. aber dennoch kam die aufs Dach ;)
Wenn ich so wenig bekommen würde, dann hätte ich das Ding dennoch auf dem Dach, würde aber meinen Strom selbst verbrauchen und damit dann eben die ~30ct sparen, die mich die kWh normal kostet. Wenn du den für 6ct verkaufst, statt selbst zu verbrauchen ist das dein Problem.

Witzig ist allerdings, dass für dich offenbar ökologische Anstrengungen nur dann zählen, wenn kein Geld damit verdient wird...

Das jemand seine funktionierende PV Anlage abbaut halte ich allerdings für ein Gerücht. Wenn solche Anlagen abgebaut werden, dann sicherlich aus anderen Gründen, nicht weil die Förderung ausläuft. Immerhin ist nach Förderende die Anlage abgeschrieben und produziert Strom für lau.
 

BigBoymann

Software-Overclocker(in)
Ja, dann frage mal wieso.
Genau. Wir MÜSSEN exportieren, weil wir mit einem volatilen System Strom erzeugen das zwar produziert, sich aber proportional zum Verbrauch nicht steuern läßt.
Wir betteln übrigens schon um den Strom loszuwerden, damit die Netze nicht zusammenbrechen.
Ich weiß nicht, weshalb so einfache Dinge nicht verstanden werden.
Nochmal: Der Strom muß in der Sekunde erzeugt werden in der er verbraucht wird.
Wenn du meinst wir sollen es darauf ankommen lassen und weniger produzieren um auf die Verbrauchslinie zu kommen mußt du auch den Netzzusammenbruch ertragen. Oder mit Kohle und Kernkraft aus dem Ausland puffern.
Deswegen ist im Gespräch im Sommer Solar und evtl Wind abzuschalten wenn es zuviel wird.
Achtung: Im Winter mußt du die fehlende Energie irgendwo beibekommen.
Frage die Umweltschützer was sie zum 10 fachen Ausbau sagen.
So pass mal auf, du scheinst ja für gute Argumente und Sichtweisen keinerlei Gespür zu haben und bist der festen Ansicht, dass du oben auf einem Thron sitzt und deine Meinung die einzige richtige ist. Das ist falsch! Lächerlich! und beschämend.

Es haben dir jetzt an verschiedene Personen versucht klar zu machen, dass mit deiner Sichtweise der Status Quo sich nicht ändern wird, dass es aber einer Änderung dieser Sichtweise bedarf. Nur scheinbar bis du nicht gewillt, diese Aussagen auch nur einen Meter weit zu transportieren, denn erst sind Veränderungen doof und dann ist der Status Quo doof. Was willst du uns sagen? Das du schwere Depressionen hast und alles doof ist?

Mit der Möglichkeit der Elektroautos würden wir in Deutschland eine riesige Menge an Strom speichern und puffern können, man stelle sich nur vor, dass wir die ca. 47 Millionen PKW (zzgl. Nutzfahrzeuge) in einem gesunden Maß auf Elektro umgestellt haben. Dann haben wir vieleicht noch 40 Millionen PKW, jeder dieser PKW hat einen Speicher von rund 50kWh, damit würden in Deutschland 2.000 Millionen kwH Speicherkapazität rumgurken. Was schätzt du, wieviel Strom müssten wir dann noch dazu kaufen? Mit meinen mathematischen Kenntnissen komme ich da auf so ca. 0! Mit meinem PKW, so er denn bidirektionales Laden unterstützen würde, würde ich mit einem vollen Akku mehr als eine Woche meinen eigenen Strombedarf decken können, so lange würde es aber niemals keinen Wind, keine Sonne und auch sonstige regenerative Energien geben.

Das dies aktuell noch Zukunftsmusik ist, liegt doch nur an solchen verblendeten und uneinsichtigen Menschen wie dir, du könntest ja auch Politiker sein. Mit jeder Änderung habt ihr ein Problem, könnte doch passieren, dass man euch den Lolli wegnimmt. Es muss eine Änderung her und das ständige gezetere und Gejammere der Oberen kann man nicht mehr akzeptieren. Heute Morgen noch gehört, dass BMW wieder einmal gejammert hat, dass sie es in 4 Jahren nicht schaffen die Autos zu bauen, die die EU haben will. Ja warum denn nicht? Weil dort solche Leute wie du sitzen, die vor 10 Jahren über Firmen wie Tesla gelacht haben, heute wären sie froh, man hätte es nicht getan. Denn dann wären sie jetzt wahrscheinlich Marktführer und unbesiegbar, da sie zum einen Autos bauen können und zum anderen Elektroautos hätten und damit wäre dann wieder Tesla ein leichtes Opfer, die nunmal derzeit keine wirkliche Kernkompetenz im Autobau haben, sondern in den Bereichen in denen Elektro und Software ins Spiel kommt. Für den deutschen Autobau, kann ich eigentlich nur hoffen, dass man sich in den Chefetagen schnell mit Musk an einen Tisch setzt und JointVentures bildet, Robotertechnik gegen Elektrotechnik! Dann, und nur dann hat die deutsche Automobilindustrie eine Zukunft!
Fakt ist, in 4 Jahren greifen neue nochmals stark verschärfte EU Abgasnormen, die quasi alles das, was deutsche Autobauer ausmacht, große, schwere Limosinen mit dickem Motor verbieten!
 

DaStash

PCGH-Community-Veteran(in)
Hättest du die Anlage auch wenn du nur 10 Cent bekommen würdest? ;) Viele wollten nru die Kohle abgreifen, sobald das ausläuft ist fertig, dann werden die teilweise sogar abgebaut. Nix mit Energiewende oder so. Kohle is auch hier am Ende das einzige das zählt.

PS: Ich hab meine gebaut und bekomme keine 6 Cent.. aber dennoch kam die aufs Dach ;)
Lag das aber nicht daran dass man früher den Strom nicht selbst nutzen sondern abgeben musste? Das ist ja heute anders, soviel wie ich weiß.

MfG
So pass mal auf, du scheinst ja für gute Argumente und Sichtweisen keinerlei Gespür zu haben und bist der festen Ansicht, dass du oben auf einem Thron sitzt und deine Meinung die einzige richtige ist. Das ist falsch! Lächerlich! und beschämend.

Es haben dir jetzt an verschiedene Personen versucht klar zu machen, dass mit deiner Sichtweise der Status Quo sich nicht ändern wird, dass es aber einer Änderung dieser Sichtweise bedarf. Nur scheinbar bis du nicht gewillt, diese Aussagen auch nur einen Meter weit zu transportieren, denn erst sind Veränderungen doof und dann ist der Status Quo doof. Was willst du uns sagen? Das du schwere Depressionen hast und alles doof ist?

Mit der Möglichkeit der Elektroautos würden wir in Deutschland eine riesige Menge an Strom speichern und puffern können, man stelle sich nur vor, dass wir die ca. 47 Millionen PKW (zzgl. Nutzfahrzeuge) in einem gesunden Maß auf Elektro umgestellt haben. Dann haben wir vieleicht noch 40 Millionen PKW, jeder dieser PKW hat einen Speicher von rund 50kWh, damit würden in Deutschland 2.000 Millionen kwH Speicherkapazität rumgurken. Was schätzt du, wieviel Strom müssten wir dann noch dazu kaufen? Mit meinen mathematischen Kenntnissen komme ich da auf so ca. 0! Mit meinem PKW, so er denn bidirektionales Laden unterstützen würde, würde ich mit einem vollen Akku mehr als eine Woche meinen eigenen Strombedarf decken können, so lange würde es aber niemals keinen Wind, keine Sonne und auch sonstige regenerative Energien geben.

Das dies aktuell noch Zukunftsmusik ist, liegt doch nur an solchen verblendeten und uneinsichtigen Menschen wie dir, du könntest ja auch Politiker sein. Mit jeder Änderung habt ihr ein Problem, könnte doch passieren, dass man euch den Lolli wegnimmt. Es muss eine Änderung her und das ständige gezetere und Gejammere der Oberen kann man nicht mehr akzeptieren. Heute Morgen noch gehört, dass BMW wieder einmal gejammert hat, dass sie es in 4 Jahren nicht schaffen die Autos zu bauen, die die EU haben will. Ja warum denn nicht? Weil dort solche Leute wie du sitzen, die vor 10 Jahren über Firmen wie Tesla gelacht haben, heute wären sie froh, man hätte es nicht getan. Denn dann wären sie jetzt wahrscheinlich Marktführer und unbesiegbar, da sie zum einen Autos bauen können und zum anderen Elektroautos hätten und damit wäre dann wieder Tesla ein leichtes Opfer, die nunmal derzeit keine wirkliche Kernkompetenz im Autobau haben, sondern in den Bereichen in denen Elektro und Software ins Spiel kommt. Für den deutschen Autobau, kann ich eigentlich nur hoffen, dass man sich in den Chefetagen schnell mit Musk an einen Tisch setzt und JointVentures bildet, Robotertechnik gegen Elektrotechnik! Dann, und nur dann hat die deutsche Automobilindustrie eine Zukunft!
Fakt ist, in 4 Jahren greifen neue nochmals stark verschärfte EU Abgasnormen, die quasi alles das, was deutsche Autobauer ausmacht, große, schwere Limosinen mit dickem Motor verbieten!
Dein Vergleich mit dem Elektroauto trinkt immer noch, du kannst nicht 40.000.000 PKWs einfach mal eben umstellen da die meisten Leute zu Miete wohnen und überhaupt keine Möglichkeit haben abends bzw nachts ihre Autos aufzuladen oder willst du jetzt auf jeden Parkplatz eine Ladesäule hinmachen wie würde das wohl im Straßenbild aussehen, das wird nie und nimmer so kommen!

MfG
 

Zappaesk

Volt-Modder(in)
Dein Vergleich mit dem Elektroauto trinkt immer noch, du kannst nicht 40.000.000 PKWs einfach mal eben umstellen da die meisten Leute zu Miete wohnen und überhaupt keine Möglichkeit haben abends bzw nachts ihre Autos aufzuladen oder willst du jetzt auf jeden Parkplatz eine Ladesäule hinmachen wie würde das wohl im Straßenbild aussehen, das wird nie und nimmer so kommen!
Der Aussage liegt offenbar die Annahme zugrunde, dass die 40Mio PKWs quasi über Nacht zwanghaft auf E-Autos umgestellt werden. In Realität wird das ( wenn es denn so kommt), vermutlich 20 Jahre dauern. In dieser Zeit muss das Netz an Lademöglichkeiten kontinuierlich mitwachsen und ehrlich gesagt, das ist mehr als genug Zeit dafür.

Für alle Mieter, die zumindest einen eigenen Stellplatz, Tiefgarage verfügen ist ja jetzt schon die Einrichtung einer Lademöglichkeit erheblich erleichtert worden.

Die Automobilindustrie hat zudem höchstes Interesse daran, dass die Lademöglichkeiten weiter ausgebaut werden, schließlich sind sie zur Erreichung der CO2 Ziele dazu gezwungen solche Autos (oder eben vergleichbare Lösungen, die sich mMn allerdings nicht ernsthaft am Horizont abzeichnen) zu verkaufen. Also werden die auch Geld investieren um dieses Thema zu lösen.

Ich finde es schlimm, dass viele Leute immer nur alle Risiken sehen und nicht die Chancen, die sich aus Veränderungen ergeben. Manche Menschen sind eben Teil des Problems, andere Teil der Lösung.
 

Cleriker

PCGH-Community-Veteran(in)
Ja und andere wiederum finden es schlimm, dass manche Menschen nur durch rosa Gläser gucken und sich keine Sekunde um die Sorgen und Probleme anderer scheren.

Ich hab mal in Münster gewohnt. 48 Wohnungen in dem Haus, drei Parkplätze. Die Straße runter gab's noch zwanzig solcher Häuser, mit ebensowenig Parkplätzen. Da fuhr man notfalls eine Stunde lang immer wieder um den Block und durch die Gassen, bis man mal einen Parkplatz gefunden hat.
Wie löst du das Problem? Vor allem kostengünstig. Denn die Leute die solche Wohnungen nutzen, fahren abgetragen, alte Kisten, möglichst günstig. Da kann man keinen e-tron oder der gleichen voraussetzen. Maximal wenige tausend Euro Anschaffungskosten, einstelliger Bereich. Also deutlich unter 10.000.
Ich bin gespannt.
 

Mahoy

Volt-Modder(in)
Genau. Wir MÜSSEN exportieren, weil wir mit einem volatilen System Strom erzeugen das zwar produziert, sich aber proportional zum Verbrauch nicht steuern läßt.
Wie müssen gar nichts. Wir könnten mit dem Strom auch irgendwelchen Firlefanz treiben, um ihn loszuwerden. Energie ist jedoch ein Handelsware, die wir für gutes Geld verkaufen. Und einen Teil dieser Einnahmen verwenden wir, um Strom dann einzukaufen, wenn wir ihn brauchen.

Wir betteln übrigens schon um den Strom loszuwerden, damit die Netze nicht zusammenbrechen.
Unsinn, siehe oben. Warum sollte uns irgend ein Nachbarland Strom abkaufen, den es gar nicht braucht? Wir müssen nicht "betteln". Die Käufer unseres Stroms kommen ebenso auf uns zu, wie wir auf sie zugehen müssen, wenn wir etwas haben wollen.

Ich weiß nicht, weshalb so einfache Dinge nicht verstanden werden.
Keine Sorge, jeder versteht, was du sagen willst. Nur sind Verständnis und Einverständnis zwei paar Schuhe.

Nochmal: Der Strom muß in der Sekunde erzeugt werden in der er verbraucht wird.
Sagt wer?

Wenn du meinst wir sollen es darauf ankommen lassen und weniger produzieren um auf die Verbrauchslinie zu kommen mußt du auch den Netzzusammenbruch ertragen. Oder mit Kohle und Kernkraft aus dem Ausland puffern.
Das meine ich zwar nirgends, aber nachts ist es ja auch kälter als draußen.

Noch einmal: Wir sind auf dem richtigen Weg, allein mit erneuerbarer Energie (weiterhin) Überschüsse zu produzieren.
Und mit Überschüssen sauberer Energie kann man eine ganze Menge anstellen. Man kann sie verkaufen, man kann sie jedoch auch - ohne sich Sorgen über den Verlustgrad machen zu müssen - in besser speicherbare und in vielen Bereichen flexibler einsetzbare und immer noch saubere Energieträger (wie z.B. Wasserstoff) umwandeln. Und das komplett unabhängig von fossilen (oder radioaktiven) Energieträgern, die neben ihrer Endlichkeit obendrein den Nachteil haben, sich größtenteils außerhalb unserer Einflusssphäre zu befinden.

Überall, wo du Gas verfeuern kannst, kannst du auch Wasserstoff verfeuern. Und wir stellen schon seit Jahrzehnten auf Gasfeuerung um - das begann schon zu einer Zeit, da haben die Leute beim Begriff "regenerativer Energie" ebenso ratlos geschaut wie der Och's vorm Tor.

Deswegen ist im Gespräch im Sommer Solar und evtl Wind abzuschalten wenn es zuviel wird.
Das ist nicht im Gespräch, das wird seit eh und je so gehandhabt. Ebenso, wie auch herkömmliche Kraftwerke heruntergefahren werden, wenn mehr Strom erzeugt wird, als sich speichern oder verkaufen lässt. Aus den gleichen Gründen, warum beispielsweise auch die Ölproduktion dann und wann operativ gesenkt wird.
Warum möchtest du aus einem absolut normalen energie- und marktwirtschaftlichen Vorgehen krampfhaft ein Katastrophenszenario basteln?

Achtung: Im Winter mußt du die fehlende Energie irgendwo beibekommen.
Frage die Umweltschützer was sie zum 10 fachen Ausbau sagen.
Soll ich die "Umweltschützer" fragen, die neben zwei von hundert Windrädern alle paar Jubeljahre mal einen toten Vogel finden und komischerweise Verbindungen zu einem gewissen pseudowissenschaftlichen Institut haben, hinter dem wiederum Vertreter der Kohle- und Mineralöllobby stehen?

Oder jene "Umweltschützer", denen Windräder zu laut sind, weshalb sie lieber weiterhin tuckernde Verbrenner auf allen Straßen haben möchten?

Oder jene "Umweltschützer", bei denen sich der Strom am besten von ganz allein in der Wand hinter der Steckdose vermehren soll, weil ja irgendwie jede Form von Stromerzeugung böse ist, aber diese Ansicht trotzdem ganz gerne über ihre Laptops aus beleuchteten und idealerweise sogar klimatisierten Räumen verbreiten?

Ist aber auch egal, ich habe mir irgendwann angewöhnt, allenfalls rhetorische Fragen an Leute zu richten, die offenkundig ahnungsloser und/oder verpeilter sind als sich selbst. :D
 

DaStash

PCGH-Community-Veteran(in)
Der Aussage liegt offenbar die Annahme zugrunde, dass die 40Mio PKWs quasi über Nacht zwanghaft auf E-Autos umgestellt werden. In Realität wird das ( wenn es denn so kommt), vermutlich 20 Jahre dauern. In dieser Zeit muss das Netz an Lademöglichkeiten kontinuierlich mitwachsen und ehrlich gesagt, das ist mehr als genug Zeit dafür.

Für alle Mieter, die zumindest einen eigenen Stellplatz, Tiefgarage verfügen ist ja jetzt schon die Einrichtung einer Lademöglichkeit erheblich erleichtert worden.

Die Automobilindustrie hat zudem höchstes Interesse daran, dass die Lademöglichkeiten weiter ausgebaut werden, schließlich sind sie zur Erreichung der CO2 Ziele dazu gezwungen solche Autos (oder eben vergleichbare Lösungen, die sich mMn allerdings nicht ernsthaft am Horizont abzeichnen) zu verkaufen. Also werden die auch Geld investieren um dieses Thema zu lösen.

Ich finde es schlimm, dass viele Leute immer nur alle Risiken sehen und nicht die Chancen, die sich aus Veränderungen ergeben. Manche Menschen sind eben Teil des Problems, andere Teil der Lösung.
Nein, liegt dem überhaupt nicht zugrunde, das ist natürlich selbstverständlich dass das entsprechend länger dauert. Dennoch ist es fern jeder Realität, jedem KFZ einen Ladeplatz zur Verfügung zu stellen und deswegen ist dieses Konzept eben keine gute Lösung. Der Knackpunkt ist die Dauer des Aufladens bzw Tankens und die Reichweite und diese zwei wichtigen Faktoren sind bis jetzt konzeptionell noch nicht gelöst worden, deswegen ich nicht empfehlen kann jetzt schon auf Elektrowagen zurückzugreifen es sei denn man nutzt diese explizit nur für den Kurzstreckenbetrieb .

MfG
 

BigBoymann

Software-Overclocker(in)
Dein Vergleich mit dem Elektroauto trinkt immer noch, du kannst nicht 40.000.000 PKWs einfach mal eben umstellen da die meisten Leute zu Miete wohnen und überhaupt keine Möglichkeit haben abends bzw nachts ihre Autos aufzuladen oder willst du jetzt auf jeden Parkplatz eine Ladesäule hinmachen wie würde das wohl im Straßenbild aussehen, das wird nie und nimmer so kommen!

MfG
Ich weiß gar nicht woher immer wieder diese Annahme kommt, dass irgendwer hier behauptet, dass alles sofort und über Nacht passieren muss? Das dies ein Prozess ist, sollte jedem der seinen Verstand benutzt völlig klar sein. Genauso habe ich es auch hier gemeint.

Aber es geht ja noch alles einen Schritt weiter. Bereits in 3 bis 4 Jahren werden die aktuellen E-Autos aus dem Leasing auslaufen, dann wird ein riesiger Schwung guter gebrauchter E-PKWs auf den Markt kommen, dadurch werden wir in meinen Augen zwei Phänomene besitzen. Zum einen wird es für sehr erschwingliche Preise die Möglichkeit der E-Mobilität geben, zum anderen werden sicher tausende Akkupakete in diesem Zug ausgetauscht und wir werden hunderttausende von Zellen haben, die für einen PKW nicht mehr nutzbar sind, weil deren Kapazität nicht mehr im Einklang mit deren Gewicht stehen wird. Aber, diese Akkus werden sicherlich zu gut sein um verschottet zu werden und daher werden diese in mobilen oder stationären Speichern verwendet werden um eben genau das Problem der Speicherung "abzufedern". Das wird alles natürlich auch nicht von heute auf Morgen gehen, aber es wird ein Anfang sein.

Das andere Problem, @Cleriker ist aber doch auch ein Pseudoproblem. Ds gibt es doch jetzt schon! Münster ist eine Stadt die nicht darauf ausgelegt ist, dass du ein Auto hast. Wie oft bin ich da früher um den Block gefahren um einen Parkplatz zu bekommen! Das hat mit dem E-Auto rein gar nichts zu tun, viel eher mit der Architektur der ganzen Stadt. Aber wenn man nur lange genug sucht, wird man immer einen Grund finden, warum etwas nicht geht. Ich persönlich finde es viel angenehmer nach einer Lösung zu suchen. Münster ist für mich prädestiniert, CarSharing zu betreiben, denn auch in Münster (oder gerade dort) wird dein Auto wohl rund 23 Stunden am Tag irgendwo dumm rumstehen. Mittels CarSharing könnte man die Anzahl der Autos sicherlich signifikant reduzieren, was dann widerum die Parkmöglichkeiten extrem verbessern würde.

Wir stehen hier vor einem mittelfristigen großen Projekt, dass ist glaube ich allen hier klar. Aber wir können uns hier nicht hinsetzen und nach Problemen suchen um NEIN zu sagen. Das hat die Industrie jetzt 10 Jahre lang gemacht und die Folgen werden wir letztlich alle wieder zu spüren bekommen. Dann wird nämlich die Autoindustrie vom Staat subevntioniert wie einst der Kohlebergbau. Wir laufen von einer Katastrophe in die nächste und das schlimme ist, wir haben es alle kommen sehen und sind einfach blind gegen die Wand gelaufen. Wir müssen jetzt, Alternativen und Lösungen suchen und können nur hoffen, dass es für Teile unserer Industrie nicht schon zu spät ist.
 

DaStash

PCGH-Community-Veteran(in)
Niemand und auch ich nicht habe geschrieben dass es heute oder über Nacht passieren muss, von daher kannst du die Ausführungen dahingehend sparen. :-)
MfG
 

Eckism

Volt-Modder(in)
Die Reichweite wird mit der Zeit sicherlich steigen, wenn die Hersteller dann nicht den gleichen Quatsch wie mit Verbrennern machen und den Akku kleiner machen.
Die Tanks schrumpfen ja auch immer mehr, damals hatte ein Peugot 106 ein 45 Litertank heute hat ein Oktavia 40 Liter...oder das ist schon ne Reichweitenangewöhnungphase für E-Autos, keine Ahnung.
 

Mahoy

Volt-Modder(in)
Technisch gesehen stimmt das sogar, solange kein Speicher existiert :D
Die Technologien sind seit Jahren vorhanden. Allein beim Ausbau beißt sich die Maus in den Schwanz: So lange es noch herkömmliche Kraftwerke gibt, herrscht wenig Leidensdruck, im erforderlichen Umfang Speicheranlagen zu bauen.

Einmal davon abgesehen, dass dann auch wieder die Kasper aus der Versenkung auftauchen, die keine Stromspeicher in der näheren Umgebung haben wollen. Ebenso wenig wie Stromerzeuger, Stromtrassen etc. ... Der Strom soll gefälligst einfach aus der Wand kommen. :schief:
 

Zappaesk

Volt-Modder(in)
Nein, liegt dem überhaupt nicht zugrunde, das ist natürlich selbstverständlich dass das entsprechend länger dauert. Dennoch ist es fern jeder Realität, jedem KFZ einen Ladeplatz zur Verfügung zu stellen und deswegen ist dieses Konzept eben keine gute Lösung. Der Knackpunkt ist die Dauer des Aufladens bzw Tankens und die Reichweite und diese zwei wichtigen Faktoren sind bis jetzt konzeptionell noch nicht gelöst worden, deswegen ich nicht empfehlen kann jetzt schon auf Elektrowagen zurückzugreifen es sei denn man nutzt diese explizit nur für den Kurzstreckenbetrieb .

MfG
Woher kommt denn die unsinnige Annahme jedes Auto bräuchte einen Ladeplatz? Es braucht ja auch nicht jedes Auto eine eigene Tankstelle.

Es reicht, wenn es genug Ladesäulen gibt um jedem zu ermöglichen regelmäßig eine aufzusuchen.

Auch sehe ich nicht warum die Dauer des Aufladen immer wieder als Problem herangezogen wird. Die meisten Leute laden jetzt und zukünftig so wie sich ergibt an Wechselstrom. Dauert, ist aber egal, weil das Auto eh da steht.
Wenn das nicht geht oder man Langstrecke fährt, nimmt man Gleichstrom und läd innerhalb einer Kaffeepause o. ä. wieder voll.

Ersteres geht jetzt schon für sehr viele Leute und wird durch den Ausbau des Ladenetzes zukünftig noch einfacher.
Letzteres geht jetzt auch schon und wird zukünftig durch erhöhte Schnellladeleistungen auch schneller gehen.

Das Reichweitenthema ist eigentlich auch keins. Wenn man auf max Reichweite aus ist, muss man eben ein Auto wählen das z. B. 400+ km bietet - 800km+ am Stück schaffen schließlich auch nicht alle Verbrenner. Dann muss man halt alle 3 bis 5h mal ne Pause machen. Tut der Verkehrssicherheit gut und ist, wenn man seine Zeitplanung im Griff hat auch kein Beinbruch.

Eines ist klar, der Umstieg auf E-Mobilität wird vieles verändern (entspannter Fahren, bessere Luft in Städten, weniger Lärm,...) und auch ein Umdenken benötigen, nicht zuletzt beim Laden statt Tanken.

Man kann sich aufgeschlossen darauf einlassen und feststellen, dass es für sehr viele Leute (unter Umständen sogar für einen selbst) schon jetzt funktioniert oder stur auf mitunter haltlosen Argumenten bestehen. Nur eines kann man nicht, man kann es nicht aufhalten.
 

keinnick

Lötkolbengott/-göttin
Die Tanks schrumpfen ja auch immer mehr, damals hatte ein Peugot 106 ein 45 Litertank heute hat ein Oktavia 40 Liter...
Das wäre mir neu. Da kannst Du beim Octavia (selbst in der Brot und Butter Version) noch knapp 11l drauf packen:

1614353443825.png
 

keinnick

Lötkolbengott/-göttin
Kann bei den normalen Dieseln evtl. anders sein. Aber würde mich wundern. In die 4x4 Diesel passen IMHO sogar 55l rein.
 

Mahoy

Volt-Modder(in)
Selbst der Fabia Kombi meiner Frau hat (allerdings als Benziner) 45 Liter Tankvolumen. Schwer vorstellbar, dass ein größeres und schwereres Fahrzeug, dass ja als Diesel auch eine höhere Reichweite haben soll, da quasi (und obendrein grundlos) kastriert wird.

Ich halte jede Wette, das der Octavia ebenfalls mindestens 45 Liter Diesel fasst. Das würde zu Skodas Konzept passen, das Grundgerüst durch sämtliche Modellreihen hindurch möglichst zu vereinheitlichen.
 

Cleriker

PCGH-Community-Veteran(in)
Ich weiß gar nicht woher immer wieder diese Annahme kommt, dass irgendwer hier behauptet, dass alles sofort und über Nacht passieren muss? Das dies ein Prozess ist, sollte jedem der seinen Verstand benutzt völlig klar sein. Genauso habe ich es auch hier gemeint.

Aber es geht ja noch alles einen Schritt weiter. Bereits in 3 bis 4 Jahren werden die aktuellen E-Autos aus dem Leasing auslaufen, dann wird ein riesiger Schwung guter gebrauchter E-PKWs auf den Markt kommen, dadurch werden wir in meinen Augen zwei Phänomene besitzen. Zum einen wird es für sehr erschwingliche Preise die Möglichkeit der E-Mobilität geben, zum anderen werden sicher tausende Akkupakete in diesem Zug ausgetauscht und wir werden hunderttausende von Zellen haben, die für einen PKW nicht mehr nutzbar sind, weil deren Kapazität nicht mehr im Einklang mit deren Gewicht stehen wird. Aber, diese Akkus werden sicherlich zu gut sein um verschottet zu werden und daher werden diese in mobilen oder stationären Speichern verwendet werden um eben genau das Problem der Speicherung "abzufedern". Das wird alles natürlich auch nicht von heute auf Morgen gehen, aber es wird ein Anfang sein.

Das andere Problem, @Cleriker ist aber doch auch ein Pseudoproblem. Ds gibt es doch jetzt schon! Münster ist eine Stadt die nicht darauf ausgelegt ist, dass du ein Auto hast. Wie oft bin ich da früher um den Block gefahren um einen Parkplatz zu bekommen! Das hat mit dem E-Auto rein gar nichts zu tun, viel eher mit der Architektur der ganzen Stadt. Aber wenn man nur lange genug sucht, wird man immer einen Grund finden, warum etwas nicht geht. Ich persönlich finde es viel angenehmer nach einer Lösung zu suchen. Münster ist für mich prädestiniert, CarSharing zu betreiben, denn auch in Münster (oder gerade dort) wird dein Auto wohl rund 23 Stunden am Tag irgendwo dumm rumstehen. Mittels CarSharing könnte man die Anzahl der Autos sicherlich signifikant reduzieren, was dann widerum die Parkmöglichkeiten extrem verbessern würde.

Wir stehen hier vor einem mittelfristigen großen Projekt, dass ist glaube ich allen hier klar. Aber wir können uns hier nicht hinsetzen und nach Problemen suchen um NEIN zu sagen. Das hat die Industrie jetzt 10 Jahre lang gemacht und die Folgen werden wir letztlich alle wieder zu spüren bekommen. Dann wird nämlich die Autoindustrie vom Staat subevntioniert wie einst der Kohlebergbau. Wir laufen von einer Katastrophe in die nächste und das schlimme ist, wir haben es alle kommen sehen und sind einfach blind gegen die Wand gelaufen. Wir müssen jetzt, Alternativen und Lösungen suchen und können nur hoffen, dass es für Teile unserer Industrie nicht schon zu spät ist.
Na, nun werd mal nicht unfair. Ich hab das Problem extra so geschildert, dass klar ersichtlich ist, dass es schon existiert. Mir gehts dabei aber um die Parksituation und nicht die Antriebe an sich. Wenn da so wenige Möglichkeiten sind und man gefühlt nicht zweimal am gleichen Ort parken kann und dann auch noch alles irre eng ist und nicht mal just gerade eben aufgerissen werden kann, wie will man das auf Ladesäulen an jedem! Platz ausbauen? Das klappt auf Seiten der Infrastruktur nur unter heftigem Aufwand und auf sehr lange Sicht. Das war's was ich aufzeigen wollte und das hat nichts mit vorschieben zu tun, sondern mit jetzt akuten Problemen. Wer soll das zahlen? Die Studenten die sich teilweise so schon kaum ihren WG-Platz leisten können? Die Vermieter die bei Straßenbauarbeiten Angst um ihre alten Fassaden haben? Allein die klagen damals wegen den Kanalisationsarbeiten haben sich bis zu zwölf Jahre hingezogen. Was denkst du was es für eine Studentenstadt bedeutet wenn nicht klar ist welche Kosten auf sie zukommen? Das ist kein Vorwand, sondern greifbar und gehört vorher vollständig geklärt.
 

Cleriker

PCGH-Community-Veteran(in)
Woher kommt denn die unsinnige Annahme jedes Auto bräuchte einen Ladeplatz? Es braucht ja auch nicht jedes Auto eine eigene Tankstelle.

Es reicht, wenn es genug Ladesäulen gibt um jedem zu ermöglichen regelmäßig eine aufzusuchen.

Auch sehe ich nicht warum die Dauer des Aufladen immer wieder als Problem herangezogen wird. Die meisten Leute laden jetzt und zukünftig so wie sich ergibt an Wechselstrom. Dauert, ist aber egal, weil das Auto eh da steht.
Wenn das nicht geht oder man Langstrecke fährt, nimmt man Gleichstrom und läd innerhalb einer Kaffeepause o. ä. wieder voll.

Ersteres geht jetzt schon für sehr viele Leute und wird durch den Ausbau des Ladenetzes zukünftig noch einfacher.
Letzteres geht jetzt auch schon und wird zukünftig durch erhöhte Schnellladeleistungen auch schneller gehen.

Das Reichweitenthema ist eigentlich auch keins. Wenn man auf max Reichweite aus ist, muss man eben ein Auto wählen das z. B. 400+ km bietet - 800km+ am Stück schaffen schließlich auch nicht alle Verbrenner. Dann muss man halt alle 3 bis 5h mal ne Pause machen. Tut der Verkehrssicherheit gut und ist, wenn man seine Zeitplanung im Griff hat auch kein Beinbruch.

Eines ist klar, der Umstieg auf E-Mobilität wird vieles verändern (entspannter Fahren, bessere Luft in Städten, weniger Lärm,...) und auch ein Umdenken benötigen, nicht zuletzt beim Laden statt Tanken.

Man kann sich aufgeschlossen darauf einlassen und feststellen, dass es für sehr viele Leute (unter Umständen sogar für einen selbst) schon jetzt funktioniert oder stur auf mitunter haltlosen Argumenten bestehen. Nur eines kann man nicht, man kann es nicht aufhalten.
Schön erstmal alle anderen angehen, aber davon sprechen andere seien stur. Nicht schlecht her Specht! Schäm dich!

Gerade während ich den anderen post abgeschickt habe, hat sich mein Schwager bei mir gemeldet. Der wohnt weit hoch in Schweden.
Eigentlich wollte er fliegen, aber sein Flug fällt aus. Morgen Mittag hat er aber einen Termin in Düsseldorf. Der hat den ganzen Tag gearbeitet und ist kaputt und muss nun noch ins Auto steigen und stundenlang durch d IT e Nacht nach Deutschland fahren. Ich fahre ihm entgegen und hole ihn oben ab. Dann fahre ich ihn nach Düsseldorf und selbst weiter nach Saarbrücken. Dort treffe ich einen bekannten, esse was und fahre dann wieder nach Düsseldorf, ihn einsacken und zusammen nach Osnabrück.

Das ist spontan, hat kaum mögliche Alternativen und quasi keine Vorlaufzeit. Jetzt sag mir mal wie das mit nem Elektrofahrzeug auch nur annähernd so schnell und komfortabel klappen sollte. Ehrlich, ich bin neugierig darauf zu erfahren was ich übersehen habe.
 

Eckism

Volt-Modder(in)
Laut Datenblättern sind es übrigens tatsächlich 45 Liter.
Ist auch nicht besser. :ugly:


Den 4x4 wollter er nicht, der hat ja paar Euro mehr gekostet.:lol:

Aber knapp 57 Liter sind trotzdem nur naja. Verstehe ich eh nicht, warum die verschiedene Tanks einbauen, wenn man die Entwicklung mitberechnet spart man durch einen kleineren Tank eigentlich nix.
 
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