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Tesla ist VW und Toyota technisch um Jahre voraus

Kuhprah

Software-Overclocker(in)
Ich würde eher sagen ich verbringe den Grossteil meines Lebens ausserhalb der EU. In der EU bin ich meist nur dann wenn ich öffentlich laden muss ;) Ich sagt mal 14 Tage verteilt aufs Jahr.

Zumal die 100MB Pakete nur 10 Tage oder 14 Tage gültig sind.. danach verfällt das wieder ;) :D
 

Albatros1

Software-Overclocker(in)
Deutschland ist aber global gesehen weder ne Referenz noch sonderlich wichtig. Für Deutschland selber sind die vielen Arbeitsplätze wichtig, aber global gesehen sind auch die 2 Mio. Arbeitslosen Peanuts, die keinen interessieren. Und die auch die deutschen Politiker nicht interessieren, die haben so lange es ging ihr Profite aus den Herstellern abgezogen und haben ausgesorgt.

Und klar, Ladesäulen braucht es mehr, und auch das Gedöns mit dem Ladekarten muss so schnell wie irgendwie möglich aufhören. Auch die Subventionen die ihr habt bringen nicht wirklich viel bzw. können kaum was ausrichten gegen das was durch Presse und Co immer den Leuten eingetrichtert wird. Es gibt genug Länder die da deutlich voran preschen und das alles ohne dass die Allgemeinheit das noch mit finanzieren muss (auch die EEG Umlage für PV bei euch ist so nen Förderwitz). Muss nur mal hier in der CH gucken.. Wir haben keine 10% eurer Bevölkerung (8 Mio vs 83 Mio) und dennoch fahren allein hier mehr Tesla rum als in ganz D. Also mehr verkaufte Tesla bei 8 Mio als bei 83.. bei anderen e-Autos sieht es ähnlich aus. Und wir bekommen keine Kaufprämie. Auch Steuervorteile gibts je nach Kanton keine, eher sogar ne Strafe weil die Steuer nach Gewicht geht. Und dennoch kaufen die Leute das Zeug.

Hab da manchmal das Gefühl dass in D nur was geht wenn man die Kohle hinten rein geblasen bekommt... aus eigenem Antrieb passiert überhaupt gar nichts.
Ich würde mal sagen, das liegt eher am Geld das in der Schweiz vorhanden ist durch die vielen Steuerflüchtlinge.
Von wegen hinten reingeblasen.
Ohne Finanzsektor wäre die Schweiz ziemlich am rudern. Und von wegen legal? na ja.......
 

Zappaesk

Volt-Modder(in)
Und da empfinde ich deine genannte Ersparnis ehrlich etwas mau damit es sich durchsetzen soll.
Klar, dann kannst du ja auch auf bei den nächsten Gehaltsrunden zu deinem Chef gehen und ihm sagen, dass die Gehaltserhöhung so mau ist, dass du sie nicht mitnehmen willst. Das lohne sich einfach nicht...

Ich weiß nicht, aber eine 3-stellige Einsparung im Monat finde ich schon nicht schlecht. Aber das muss jeder selbst wissen.

Kann Du dieses "Beispiel aus der Praxis" auch mal vorrechnen? Ich wette, jetzt kommt der "kostenlose" Strom aus der PV-Anlage, die ja jeder auf dem Dach hat, um die Ecke. Aber vielleicht bist Du vorher ja auch einen Supersportwagen gefahren, bei dem eine jährliche Inspektion 3000€ kostet. :ugly:
Könnte ich, ja. Mein letztes Auto hat unter Berücksichtigung aller Kosten ca 750€ im Monat gekostet, der neue kostet 410€ + 160€ (Strom)= 570€. Er ist damit 180€ billiger im Monat - klar für TrueRomance ist das nur ein Nasenwasser, aber anders herum könnte man sich von dem eingesparten Geld jedes Jahr eine 3090 kaufen - auch wenn die Preise so bleiben.

Kostenloser Strom ist dabei nicht im Spiel, meinen PV Strom verkaufe ich lieber teuer und kaufe mir den "normalen" Strom billiger ein. Das ist jedenfalls völlig voneinander getrennt - schon, weil mein Auto tagsüber gar nicht daheim wäre um es mit PV Strom zu laden.

Supersportwagen fahre ich ausschließlich beruflich (kein Witz). So einen Mist würde ich mir privat nicht antun wollen. Mit 3000€ bekommst nicht mal nen Ölwechsel bei den Karren...
Mein letztes Auto war ein Astra Diesel (ca 4.9l/100km), der hat etwa dasselbe gekostet pro Monat wie der A1 Diesel (ca 5.3l/100km - ziemlicher Säufer) den ich davor hatte. Aktuell fahre ich einen Corsa, der ist etwas größer als der A1 und ein Stück kleiner als der Astra. Das Fahrprofil war im Übrigen immer das gleiche.

In Nordbaden

Da willst Du an jeden Parkplatz eine Ladesäule hinbauen?

Oder in der Zeppelinstraße in Erlangen (vor der Siemens FS)?
Da ist nix mit "Aufladen" - da scheuchen Dich die Politessen alle 2 Stunden weg.
Ich will gar keine Ladesäule irgend wohin bauen, wobei ich glaube, dass man damit aktuell wirklich Geld verdienen könnte.

Und ja, mir ist bewusst, dass es in Erlangen (und allen anderen Städten) Parkplätze gibt auf denen man nur eine bestimmte Zeit stehen darf. Nur, was hat das mit dem Thema zu tun?

Aber wie ich jetzt schon wirklich oft geschrieben habe, ist es nicht nötig an jeden Parkplatz eine Ladestation hin zu bauen, da nicht jedes Auto jeden Tag geladen werden muss. Es reicht den meisten wenn sie 1-2 mal die Woche voll aufladen oder auch, wenn sie beim Einkaufen oder sonstigen Erledigungen zwischendurch immer mal wieder ne Teilfüllung bekommen.

Für mich kein Problem.
Ich habe ein Haus mit Autostellplatz.

Das haben 50% der Menschen in Deutschland schon mal nicht.
Dann ist ja gut für dich, aber hier geht es ja nicht um deine Eigentums- und Wohnverhältnisse im Vergleich zur restlichen Bevölkerung.
Ich bin auch erst seit 40 Jahren in der EDV ... .
Toll, aber eben komplett OT
Du scheinst aber PIO und SIO gesperrt zu haben und Die MMU funktioniert auch nicht richtig.
Jetzt wirds komplett albern.
Wieviel % der Autofahrer haben ein e-Auto?
Keine Ahnung, das kannst du sicher selbst googlen.
Jedenfalls steigen die Verkaufszahlen für E-Autos ziemlich rapide an. In der Gesamtzahl der Autos gehen sie aktuell aber sicher noch unter.
Sonderkonditionen gibt es da für Fremdfirmen nur, wenn Du gut mit dem Vorstand befreundet bist.
?
Was für Sonderkonditionen?
 

TrueRomance

Lötkolbengott/-göttin
Ich weiß nicht, aber eine 3-stellige Einsparung
Aber nicht wenn man von einem Neuwagen spricht und 3Tkm im Monat fährt. Wie viel spart man bei nur 1000km im Monat? 70 Taler? Vor allem da ein neues Auto dann erstmal richtig ins Geld geht. Das ist einfach zu wenig um den Michel davon überzeugen zu können der sich für 5000 bis 15000 Taler einen neuen Gebrauchten kauft mit dem er ein paar Jahre zur Arbeit kommt. Und Leasen ist für den Großteil keine Option weil's einfach zu teuer ist.
Für mich wäre ein E Auto teurer als wenn ich mir jetzt nen gebrauchten Diesel hole und da steh ich nunmal nicht alleine da.

Würde ich nen Firmenwagen bekommen sähe das anders aus. Da würden mich schon die 0,5% locken.
klar für TrueRomance ist das nur ein Nasenwasser,
Nein, natürlich nicht. Aber ich geb auch keine 750 Taler im Monat fürs Auto aus. Da müsste ich meinen Lebensstandard stark ändern um mir das leisten zu können. Rechne deine gesparten 200 Taler mal um für eine normale Nutzung. Der Rentner fährt 5000km im Jahr, viele Arbeitnehmer vielleicht 15000 im Jahr. Da verpuffen die 200 Taler schnell zu nix
 
Zuletzt bearbeitet:

Zappaesk

Volt-Modder(in)
Aber nicht wenn man von einem Neuwagen spricht und 3Tkm im Monat fährt.

Doch, auch dann, das Auto kostet - nach allen Abzügen ca 25k€ (ist vollausgestattet), wenn ich das 3 Jahre fahre und dabei jeden Monat 180€ spare macht das unterm Strich eine Ersparnis ca 6500€ aus, sprich man spart damit nochmal ein gutes Viertel des Kaufpreises ein. Finde ich jetzt nicht so wenig.

Das ist einfach zu wenig um den Michel davon überzeugen zu können der sich für 5000 bis 15000 Taler einen neuen Gebrauchten kauft mit dem er ein paar Jahre zur Arbeit kommt.
Das der Michel sich was die Kosten fürs eigene Auto immer selbst in die Tasche lügt ist ja eine Binse.

Aber klar, ein Gebrauchter ist immer und unter fast allen Umständen billiger, als ein Neuwagen. Das ist auch eine Binse und das es aktuell nur relativ wenige E-Fahrzeuge gebraucht gibt ebenfalls. Einer der Gründe für die starke Subvention der Dienstwagen ist ja, das es in 3 Jahren erheblich mehr Gebrauchte E-Fahrzeuge geben wird. Man darf nicht vergessen, dass der Anteil der Firmenwagen unter den Neuwagen sehr hoch ist. Sprich, wenn bei Firmenwagen der Anteil der E-Autos steigt, dann eben auch der Anteil dieser unter den Gebrauchten in 3 Jahren.

Ein Kollege hat sich im Übrigen einen gebrauchten i3 geholt, die sind recht günstig zu haben, solide gemacht und haben einen sehr niedrigen Verbrauch. Sein Plan ist genau das was du beschreibst, ein paar Jahre damit günstig ins Geschäft zu kommen. Ladestation hat er sich fördern lassen (so billig kommt er da nie wieder dran) und hat diese dann wenn er in ein paar Jahren auch mit seinen anderen Fahrzeugen auf E umsteigt.
Würde ich nen Firmenwagen bekommen sähe das anders aus. Da würden mich schon die 0,5% locken.
0,25%
 

TrueRomance

Lötkolbengott/-göttin
Ach, noch besser. Nur bleibt mir das leider verwehrt. Aber Mal schauen was die Zukunft bringt.

Das der Michel sich was die Kosten fürs eigene Auto immer selbst in die Tasche lügt ist ja eine Binse.
Also ich weiß was mich mein Auto kostet. Auch habe ich Reparaturkosten im Blick.

Und die sparst du mit 3000km im Monat.
Und so viel geb ich halt nicht für ein Auto aus. Kann ich auch gar nicht. Und einen Kredit will ich fürs Auto nicht aufnehmen.

Ein Kollege hat sich im Übrigen einen gebrauchten i3 geholt, die sind recht günstig zu haben
Das finde ich ne gute Idee. Wie laufen denn die Akkus nach 6 Jahren? Gibt's da Einschränkungen? Wie viel muss man für so einen einplanen wenn man was vernünftiges will? (Ich frag das jetzt ernsthaft, ich bin dem Thema nicht abgeneigt und ich lass mich auch gern überzeugen)
 

Albatros1

Software-Overclocker(in)
Werbung ist, wenn ich etwas schönrechne. Und das E-Mobil wird schöngerechnet. Einfach eine neue Geschäftsidee. Und den jetzigen Zustand kann man nicht gleichsetzen mit den zukünftigen. Da tauchen dann völlig neue Probleme auf. Sind ja jetzt schon sichtbar.
 

wuselsurfer

Kokü-Junkie (m/w)
Kostenloser Strom ist dabei nicht im Spiel,
Du haust uns hier die Taschen voll, gelle. :D

In der Nähe von einem Kraftwerk?
Ich will gar keine Ladesäule irgend wohin bauen,
Und die Autos lädt man mit einem Windrad auf dem Dach?

obei ich glaube, dass man damit aktuell wirklich Geld verdienen könnte.
Wieso macht das keiner?
Und ja, mir ist bewusst, dass es in Erlangen (und allen anderen Städten) Parkplätze gibt auf denen man nur eine bestimmte Zeit stehen darf. Nur, was hat das mit dem Thema zu tun?
Genau da steht der PKW im Job.
Dann darfst du alle 2 Stunden die Kabel umstecken, sonst gibt es Knöllchen.

Dann ist ja gut für dich, aber hier geht es ja nicht um deine Eigentums- und Wohnverhältnisse im Vergleich zur restlichen Bevölkerung.
Hä?
Worum sonst?
Wo baut man eine Wallbox sonst hin?

Toll, aber eben komplett OT
Nee, ich weiß, wie ein Akku funktioniert.

Jetzt wirds komplett albern.
Du weißt halt nicht, was eine PIO ist.
Keine Ahnung, das kannst du sicher selbst googlen.
Ich muß gar nichts googlen.
Du schwingst hier die großen Reden.
Jedenfalls steigen die Verkaufszahlen für E-Autos ziemlich rapide an.
Wo sind die Zahlen?
Was für Sonderkonditionen?
Na, für die Kraftwerksmafia.
Wie laufen denn die Akkus nach 6 Jahren?
Gar nicht mehr.
Die sind am Ende.
Gibt's da Einschränkungen? Wie viel muss man für so einen einplanen wenn man was vernünftiges will? (Ich frag das jetzt ernsthaft, ich bin dem Thema nicht abgeneigt und ich lass mich auch gern überzeugen)
40.000 EUR sind da so die gängigen Billigstangebote,
 

Sparanus

Volt-Modder(in)
Wenn man sagt, dass Akkus kaputt sind meint man Gemeinhin, dass sie weniger als 80 Prozent ihrer Ursprungskapazität aufnehmen können.
Das rafft ihr scheinbar nicht.

Außerdem geht diese Grenze mit jeder neuen Generation nach oben. Tesla redet ja schon von 1 Mio Kilometer. Bisschen Marketing, aber das ist die Perspektive.
 

Albatros1

Software-Overclocker(in)
Da fehlen noch ein paar Scheinchen.

Das begreift nur keiner.
Es gibt eben manche die glauben, die Industrie entwickelt ein Produkt mit dem sie weniger als vorher verdienen.
Auf den Gewinn meiner "Sparlampen" warte ich noch heute. Leider kommen sie wegen Defekten nie in die Gewinnzone. Wobei dies ja technisch möglich wäre.
Wenn man sagt, dass Akkus kaputt sind meint man Gemeinhin, dass sie weniger als 80 Prozent ihrer Ursprungskapazität aufnehmen können.
Das rafft ihr scheinbar nicht.

Außerdem geht diese Grenze mit jeder neuen Generation nach oben. Tesla redet ja schon von 1 Mio Kilometer. Bisschen Marketing, aber das ist die Perspektive.
Vielleicht sollte man dann darauf warten.
 
Zuletzt bearbeitet:

TrueRomance

Lötkolbengott/-göttin
Außerdem geht diese Grenze mit jeder neuen Generation nach oben. Tesla redet ja schon von 1 Mio Kilometer. Bisschen Marketing, aber das ist die Perspektive.
Wenn wir dann soweit sind, dass es Massenkompatibel ist, ist mein nächstes Auto dann auch soweit ersetzt zu werden. Schauen wir Mal wie es sich bis dahin entwickelt.

dass sie weniger als 80 Prozent
Und die Akkus von 2014/2015 laufen dann im Winter noch wie weit? 120km? 150km? Oder weniger? Und was leistet dieser Akku dann in den nächsten 6 Jahren?
 

TheNewNow

Freizeitschrauber(in)
Wenn die Akkus nach 6 Jahren komplett am Ende sind, wieso geben dann die Hersteller 8 Jahre Garantie auf den Akku? Aber wahrscheinlich gib es einen guten Grund, denn Wuselsurfer weiß ja wie Akkus funktionieren
 

FetterKasten

Freizeitschrauber(in)
Wenn die Akkus nach 6 Jahren komplett am Ende sind, wieso geben dann die Hersteller 8 Jahre Garantie auf den Akku?

Ne Garantie gibt man um Vertrauen zu schaffen und den Verkauf anzukurbeln.
Oft sind dann alle möglichen Ausnahmen versteckt und die eigentliche Garantie ist nicht ansatzweise so viel Wert wie die gesetzliche Gewährleistung.
Der normale Kunde sieht aber nur das tolle Wort "Garantie", was er gar nicht genau versteht.
 

Albatros1

Software-Overclocker(in)
Nun, nach 8 Jahren hat mein Auto noch etwa die Reichweite wie 5 Jahre zuvor. Und nach Volltanken sinkt sie die nächsten 5 Jahre auch nicht groß ab. Ich kaufe also nach 8 oder 14 Jahren keinen neuen Akku für 7 oder 12 Tausend. Welches Auto ist nach 12 Jahren wohl mehr wert und hat eine bessere Nutzbarkeit?
Ist ein 12 Jahre altes E-Mobil nicht wertlos, weil keiner mehr einen neuen Akku kaufen möchte, falls es dafür noch einen neuen gibt? Oder ein Update für 1400 Euro. Oder Einbauten für einen neuen Brandschutz usw. Diese Normen werden erst noch kommen.
Auch die Frage, wieviele sind heute 2. Wagen für die Fahrt in die Stadt den man sonst nicht angeschafft hätte?
Es gibt noch viele Probleme zu lösen bis sich das mal flächendeckend durchsetzt. Global wird es noch viel länger dauern.
Und es muß verhindert werden, daß man die Wagen nachts lädt. Oder zum kräftigen Aufpreis.
Autofahren wird auf jeden Fall teurer.
 

Zappaesk

Volt-Modder(in)
Und die sparst du mit 3000km im Monat.
Ja, wobei das ja nicht nur die Energiekosten sind. Das ist schon das Gesamtpaket inkl. Wartung, Steuer usw.

Aber wer mir meine konkreten Zahlen nicht glaubt, es gibt einige Betriebskostenrechner für diverse Autos, mit denen man seinen konkreten Fall mal selbst rechnen kann.

Das finde ich ne gute Idee. Wie laufen denn die Akkus nach 6 Jahren? Gibt's da Einschränkungen? Wie viel muss man für so einen einplanen wenn man was vernünftiges will?

Also bei meinem Auto sind 8 Jahre bzw 160kkm für den Akku in der Garantie. So wie ich das weiß ist das aktuell ein üblicher Wert.
Nach 6 Jahren sollte ein Akku also noch gut dabei sein. Man kann sich ja aber für konkrete Modelle mal nach Langzeitberichten umsehen. Gerade für den i3 sollte es ja einiges geben. Bei Renault war ja bis vor einiger Zeit der Akku nur zu mieten, da sieht es wieder anders aus.

Was ein Tauschakku kostet, kommt halt auch aufs Modell an. Billig ist es sicherlich nicht. Aber nach allem was ich bisher selbst mitbekommen habe von Bekannten und auch gelesen habe halten die länger als es gerne behauptet wird.
In der Nähe von einem Kraftwerk?

Kann man in Europa irgendwo wohnen wo es nicht in der Nähe ein Kraftwerk gibt? Was ist in der Nähe? 10km, 20km? Ohne konkret zu wissen welches das nächste ist würde ich sagen, ja, in der Nähe gibt's Kraftwerke.

Und die Autos lädt man mit einem Windrad auf dem Dach?

Komische Frage!
Nein, aber deswegen muss ich ja noch lange keine Ladestationen bauen. Ich bau auch keine Schwimmbäder obwohl ich der Meinung bin, dass es mehr geben sollte.


Wieso macht das keiner?

Eigentlich machen das einige Firmen, jedenfalls habe ich noch nie gesehen, dass einfach Ladestationen über Nacht aufgepeppt sind.

Genau da steht der PKW im Job.
Dann darfst du alle 2 Stunden die Kabel umstecken, sonst gibt es Knöllchen.

Ich versteh immer noch nicht was du mir da sagen willst. Vielleicht wird es verständlich, wenn du konkret schreibst was da ist. Ich werde mir die Parkplatz Situation vor dem Siemens in Erlangen jedenfalls nicht selbst ansehen.

Aber beim Bosch in Anstatt sind über 60 öffentlich verfügbare Ladestationen auf dem Parkplatz.

SAP in Walldorf bietet seinen Mitarbeitern sogar kostenlosen Strom.

Magna in Untergruppenbach baut gerade 20 Ladepunkte auf dem Parkplatz

ZF hat in Aschau auch Lademöglichkeiten für die Mitarbeiter.

Vielleicht hilft es dir ja wenn ich als Gegenpart für dich völlig uninteressant Einzelbeispiele bringe?

Nee, ich weiß, wie ein Akku funktioniert.

Prima!

Ich muß gar nichts googlen.
Du schwingst hier die großen Reden.

Hm, wenn du bestimmte, frei verfügbare Zahlen wissen willst, dann musst du die schon selbst gogglen.

Wo sind die Zahlen?

Einmal googeln entfernt!
 
Zuletzt bearbeitet:

BigBoymann

Software-Overclocker(in)
Also hier hat sich ja wieder einiges getan, leider wieder einiges was ziemlich unsinnig, dünn, vorurteilsbehaftet und teilweise auch ziemlich schwachsinnig ist.

1.) Laden kann man in Deutschland nahezu überall. Ich komme zwar aktuell weniger rum als noch früher, aber wenn man so ein Elektroauto fährt sieht man das ganze erst, wieviele Ladesäulen es derzeit schon gibt.
2.) Laternenparker werden auch Lademöglichkeiten haben. Bei uns gibt es bereits Ladesäulen in den Laternen, diese sind derzeit sogar kostenlos und berechtigen dich dazu 4 Stunden kostenfrei zu parken und kostenlos zu laden.
3.) Wer kein Eigenheim hat, kann derzeit aber sicher noch an die Grenzen kommen. Im Idealfall sollte es schon zu Hause, oder im Betrieb eine Möglichkeit geben, ansonsten ist der Prozess unter Umständen doch mit einigen Nachteilen verbunden. Diese Nachteile werden sich aber mit dem Ausbau der Infrastruktur Zug um Zug egalisieren und es wird bereits kurzfristig ein Vorteil sein, selbst für diese die zu Hause keine Möglichkeit haben.
4.) Neben dem kostenpflichtigen Laden gibt es ja bereits jetzt eine ganze Menge kostenloser Alternativen. Kaufland, Aldi, Lidl, Netto, Hornbach, McDonalds und wie sie alle heißen bieten dies bereits an.

Auch ansonsten, wer nicht will, soll weiter seinen Verbrenner fahren, es wird aber so kommen, dass Konzerne wie VW (die es schon getan haben) ihre Emmisionswerte (trotz Zukäufen) nicht halten können und Strafen zahlen müssen. Wer zahlt die Strafen am Ende? Richtig geraten, der Kunde. Damit werden nahezu alle Hersteller Zug um Zug die Preise der Verbrenner anziehen, während die Preise der E-Autos deutlich geringer werden dürften. Die Akkus werden aktuell gefühlt Tag auf Tag günstiger, bereits jetzt haben wir die 100 USD/kWh unterschritten, welche vormals als magische Grenze galt, Tesla liegt hier derzeit bei rund 80 USD! Somit kostet ein Batteriepack, nicht einmal mehr als ein Motorblock am PKW, dazu gibt es eben viel weniger mechanische Teile, keine Kardanwelle, kein Getriebe, kein Riemenantrieb oder keine Steuerkette usw, und sofort. Es gibt viel weniger Teile die im Bau richtig Geld und Investitionen kosten, die Elektromotoren sind nahezu ausentwickelt, Effizienzgewinne sind hier schon nur noch hinterm Komma zu realisieren. Es wird also der Tag kommen, wo ein Elektroauto im gleichen Segment (also bspw. Premiumlimousine) günstiger zu realisieren sein wird, als der gleiche Wagen auf Verbrennerbasis. Dazu spart man im Unterhalt eine Menge Geld, keine Inspektionen etc.

Ich kann einfach derzeit (gerade bei meinem Fahrprofil) keinen Vorteil mehr in einem Verbrenner erkennen. Damit sage ich nicht, dass ich solche Autos irgendwie verabscheue, um Himmels willen. Letzlich bin ich ein PS Junkie und erfreue mich an schönen und geilen Autos. Aber für das alltägliche Fahren stellt sich halt nicht unbedingt die Frage nach dem Fahrspaß, oder dem schönen V8 Geblubber, sondern nach der Rentabiltät und dem Fahrkomfort. Für die Nordschleife würde ich mir nach aktuellem Stand auch keinen Elektroflitzer holen, nicht weil er langsamer sein könnte, sondern einfach weil das Fahren dort Spaß machen soll und die meisten Elektroautos sind halt handzahme heruntergeregelte Fahrcomputer (dafür muss man ja noch nichtmal Elektro fahren; da reicht schon ein R8, der dermaßen eingebremst wird). Aber dabei ist dann eben nicht der Gedanke rentabel zu fahren, sondern das ist Hobby, was gerne mal ein bischen Geld verbrennen darf.
 

Eckism

Volt-Modder(in)
E-Autos muss man nicht grundsätzlich verteufeln. Man hätte sich aber von Anfang an erstmal auf Kleinwagen konzentrieren müssen. Der E-Up ist ne geile Kiste und eigentlich genau das, was die meisten brauchen bzw. recht nutzbar ist. Beim Preis von knapp 22.000€ ist das natürlich wieder etwad grenzwertig aber immernoch besser als so teure große "Langstreckenbomber" die eigentlich keine Langstreckenbomber sind.
 

DaStash

PCGH-Community-Veteran(in)
Aus inzwischen bald 10 Jahren Praxis mit E-Autos (2 x Opel Ampera, 1 x Telsa Model S 100D und Model X 75D) kann ich sagen dass die 22kW zu hoch angesetzt sind. 11kW sind mehr als ausreichend, und in der Praxis bekommt mein Model S meist tagsüber am Arbeitsplatz mit 3,5kW (3x5A) seinen Strom und das X wird nachts von 2100 bis 0500 mit 4,8kW (3x7A) geladen. Wir hätten zwar theoretisch die Option mit bis zu 16,5kW zu laden, aber haben das noch nie wirklich gebraucht. Zuerst auch gedacht dass das sehr wichtig sei... aber die Realität holt einen dann halt sehr schnell ein. Zu Hause oder am Arbeitsplatz sind sogar 11kW häufig zu gross und zu früh fertig.

Und im Sommer fahren wir mit dem Rad zur Arbeit.. da laden die Autos an der PV Anlage einphasig mit bis zu 20A.... also 4,6kW. Reicht dicke. Meistens regle ich sogar auf 10 bis 15A runter... braucht einfach nicht mehr.

All die Statistiken sind halt reine Theroetische Werte.. und Theorie und Praxis sind oft halt ganz anders wenn man sie dann erst mal in der Praxis erlebt. Klar wird es Fälle geben der jeden Abend seinen 100kWh Akku voll machen muss, aber ich würde eher sagen dass solche Berufe generell aussterben werden. Denn jemand der am Tag 1000km fahren muss sollte eventuell mal überlegen ob man das nicht irgendwie sinnvoller erledigen könnte.
Du sagst es, und in der Praxis verhält es sich so dass viele Menschen nicht in den Genuss kommen, ein elektrisches Fahrzeug im Eigenheim zu laden oder sogar zwei und das auch noch über eine Solaranlage auf dem Dach. Die Realität sieht komplett anders aus und dafür gibt es noch keine praktikablen Lösungen. Und es ist nach wie vor nicht praktikabel mit einem e Auto in den Urlaub zu fahren oder wer möchte schon bei über 900 km zweimal anhalten und mindestens eine Dreiviertelstunde Laden, man muss ja auch davon ausgehen, dass man nicht der einzige ist und vielleicht noch warten muss bis man an der Reihe ist. All diese wichtigen Fragen für die praktische Mobilität sind leider noch nicht geklärt, weswegen ich die Zurückhaltung vieler bei diesem Thema nachvollziehen kann.

MfG
 

Zappaesk

Volt-Modder(in)
Man hätte sich aber von Anfang an erstmal auf Kleinwagen konzentrieren müssen. Der E-Up ist ne geile Kiste und eigentlich genau das, was die meisten brauchen bzw. recht nutzbar ist. Beim Preis von knapp 22.000€ ist das natürlich wieder etwad grenzwertig aber immernoch besser als so teure große "Langstreckenbomber" die eigentlich keine Langstreckenbomber sind.
Die ersten E-Autos auf dem Markt waren ja eigentlich auch Kleinwagen.
  • BMW war mit dem i3 ganz vorne mit dabei (das ist heute noch ein super Auto, wenngleich mit fragwürdigem Design) und hat dann aber leider nicht weiter gemacht und kommt jetzt mit nicht minder hässlichen aber dafür sehr teuren Karren auf den Markt, Sie zielen damit auf die Firmenkunden, die mit 0.25% Versteuerung für das Klientel dennoch viel billiger sind, als ein 3er oder 5er
  • Opel war mit den Amperas sogar noch früher dran, aber GM hat soviele Fehler mit Opel in den letzten Jahrzehnten gemacht, dass es ein Wunder ist, dass es Opel noch gibt. Entsprechend inkonsistent war die Flottenpolitik bzgl E-Autos. Jetzt mit neuem Besitzer kommen E-Kleinwagen und mehr nach und nach.
  • Renault hat ebenfalls schon sehr früh E-Kleinwagen auf den Markt gebracht und ist mit dem Zoe sehr erfolgreich (meistverkauftes E-Auto in D?!)
Es ist nicht so, dass es keine Kleinwagen mit E-Motor gibt. Aktuell z.B. noch Smart, Mini und Honda - alle mit unterirdischen Reichweiten.

Die großen, teuren Autos kommen eben für Firmenwagenbesitzer, da kann man dann echt Geld sparen als Fahrer und mit den Firmenwagen wird nunmal das Geld verdient...
 

Eckism

Volt-Modder(in)
Stimmt ja, der kleine Honda mit dem Uraltdesign, denn hab ich komplett vergessen. Das ist wohl die geilste Kiste unter den E-Autos. Die Reichweite bei den kleinen ist völlig in Ordnung, sind halt Stadtflitzer.
 

DaStash

PCGH-Community-Veteran(in)
Die ersten E-Autos auf dem Markt waren ja eigentlich auch Kleinwagen.
  • BMW war mit dem i3 ganz vorne mit dabei (das ist heute noch ein super Auto, wenngleich mit fragwürdigem Design) und hat dann aber leider nicht weiter gemacht und kommt jetzt mit nicht minder hässlichen aber dafür sehr teuren Karren auf den Markt, Sie zielen damit auf die Firmenkunden, die mit 0.25% Versteuerung für das Klientel dennoch viel billiger sind, als ein 3er oder 5er
  • Opel war mit den Amperas sogar noch früher dran, aber GM hat soviele Fehler mit Opel in den letzten Jahrzehnten gemacht, dass es ein Wunder ist, dass es Opel noch gibt. Entsprechend inkonsistent war die Flottenpolitik bzgl E-Autos. Jetzt mit neuem Besitzer kommen E-Kleinwagen und mehr nach und nach.
  • Renault hat ebenfalls schon sehr früh E-Kleinwagen auf den Markt gebracht und ist mit dem Zoe sehr erfolgreich (meistverkauftes E-Auto in D?!)
Es ist nicht so, dass es keine Kleinwagen mit E-Motor gibt. Aktuell z.B. noch Smart, Mini und Honda - alle mit unterirdischen Reichweiten.

Die großen, teuren Autos kommen eben für Firmenwagenbesitzer, da kann man dann echt Geld sparen als Fahrer und mit den Firmenwagen wird nunmal das Geld verdient...
Das Problem ist, dass sind konzeptionell keine E-Autos, sondern nur umgerüstete Verbrenner, mit all ihren Nachteil, siehe Gewicht, Raumaufteilung etc.. Der ID3 beispielsweise ist dahingehend eine Bereicherung, wenn auch viel zu teuer. Für mich würden E-Autos auch in Frage kommen jedoch halte ich das Thema Batterie nicht für zukunftstauglich gelöst und ich frage mich ob es so schlau ist da jetzt schon so viel zu investieren. Letzten Endes ist es eine Kostenrechnung, denn ich muss bedenken das ich in der Praxis bei langen Reisen ein Verbrenner leihen muss, sonst ist es defakto unpraktisch und man ist sehr in seiner Freiheit beraubt. Für weite Urlaube noch nicht zu gebrauchen. Dafür aber für Kurzstrecken und da handelt es sich um einen Luxus, denn auch dort bieten Verbrenner noch den deutlichen Kostenvorteil.

MfG
 

Zappaesk

Volt-Modder(in)
Das Problem ist, dass sind konzeptionell keine E-Autos, sondern nur umgerüstete Verbrenner, mit all ihren Nachteil,

Hm, der i3, der Honda, die Renaults, der Ampera sind alles reine E-Autos und keine umgerüsteten Verbrenner...

Letzten Endes ist es eine Kostenrechnung, denn ich muss bedenken das ich in der Praxis bei langen Reisen ein Verbrenner leihen muss, sonst ist es defakto unpraktisch und man ist sehr in seiner Freiheit beraubt. Für weite Urlaube noch nicht zu gebrauchen. Dafür aber für Kurzstrecken und da handelt es sich um einen Luxus, denn auch dort bieten Verbrenner noch den deutlichen Kostenvorteil.

Nicht zwingend musst du einen Verbrenner leihen. Es kommt immer drauf an wie lang langstrecke ist. Klar, ne Afrikarundreise mit nem E-Auto ist sicherlich nicht drin, Südspanien ist auch sehr grenzwertig, aber bei 300km Reichweite würde ich einen Italienurlaub oder so schon als machbar ansehen. alls 2,5h bis 3,5h mal ne Pause machen und 30 Minuten laden ist schon ok, solange man nicht meint Rennen gewinnen zu müssen beim in den Urlaub fahren. Ich bin auch nicht abgeneigt Städtereisen z.B. mit dem Zug zu erledigen. Klar, jeder macht anders Urlaub und es passt nicht immer alles auf jeden, aber mit ein bissle gutem WIllen ist da fast alles machbar.

Verbrenner sind nur dann billiger, wenn man einen E-Neuwagen mit einem gebrauchten Verbrenner vergleicht. Ansonsten: Anschaffung liegt dank Prämien in einem ähnlichen Rahmen, Unterhalt ist billiger, Energiekosten sind auch günstiger. Also einen eindeutigen Kostenvorteil beim Vergleich Neu gegen Neu zugunsten des Verbrenners gibt es nicht. Meist ist es eher andersrum.
 
Zuletzt bearbeitet:

Eckism

Volt-Modder(in)
Der Honda e ab 33.000€...das ist ja nicht nur leicht übertrieben.:lol:
Trotzdem, Stadtflitzer als E-Auto "Akku" sind meiner Meinung nach am sinnvollsten, nur nicht zu diesen Preisen. Da müssen erstmal die Reichen Leute die E-Autos kaufen, damit sich die Entwicklung auszahlt und der Kram günstiger wird.
 

BigBoymann

Software-Overclocker(in)
Du sagst es, und in der Praxis verhält es sich so dass viele Menschen nicht in den Genuss kommen, ein elektrisches Fahrzeug im Eigenheim zu laden oder sogar zwei und das auch noch über eine Solaranlage auf dem Dach. Die Realität sieht komplett anders aus und dafür gibt es noch keine praktikablen Lösungen. Und es ist nach wie vor nicht praktikabel mit einem e Auto in den Urlaub zu fahren oder wer möchte schon bei über 900 km zweimal anhalten und mindestens eine Dreiviertelstunde Laden, man muss ja auch davon ausgehen, dass man nicht der einzige ist und vielleicht noch warten muss bis man an der Reihe ist. All diese wichtigen Fragen für die praktische Mobilität sind leider noch nicht geklärt, weswegen ich die Zurückhaltung vieler bei diesem Thema nachvollziehen kann.

MfG
Ach hört doch endlich auf, es ist immer wieder und wieder die gleiche Leier.

1.) E-Autos in Urlaub sind *********************!

Schwachsinn und Dummgeschwätze. Wie oft fahrt ihr alle in den Urlaub? Gefühlt ja wöchentlich, dann aber auch immer mind. 1000km um ja den angeblichen Nachteil eines Elektroautos aufzuzeigen. Das ganze machen dann alle immer grds. mit 7 Personen in einem Smart mit 3 Zylinder Diesel und Zusatztank, weil auftanken muss man unterwegs ja sowieso nicht.
Leute, eine Fahrt quer durch Deutschland ist mit einem Elektroauto des Typ Model 3 mit 3 mal Laden verbunden. Da hat man sogar noch Restreichweite im Tank, eh in der Batterie. Die Ladestopps sollten halt, gerade wenn man in Eile ist clever geplant sein, wo gerade Tesla gut unterstützt. 3 mal an einen V3 Supercharger bedeutet für rund 70-75% nachladen, ca. 15min Pause. Damit hat man bei einer 10 stündigen Fahrt, ca. 45 Minuten Pausen, also eher ein winziger Teil des ganzen.

2.) Wer möchte zweimal anhalten, fragst du?

Ganz ehrlich, in meinen Zwanzigern hätte ich dir da noch zustimmen können, heute bin ich (auch mit Benzin/Diesel) alle drei Stunden spätestens rechts ran und hab mir die Beine vertreten, eine geraucht und einen Kaffee getrunken. Bei 900km wirst du aber auch mit rund 95% aller normalen Autos einen Zwischenstop einlegen müssen, beim Tesla ist es dann nur noch einer mehr. Also auch nicht wirklich ein Argument. An der Tanke ist das ganze gewarte meist noch viel schlimmer, ich hab es persönlich noch nicht gesehen, dass alle Säulen belegt waren, vor allem da man ja reservieren kann. An der Tanke hab ich schon drei Stunden gestanden bis ich endlich den Rüssel reinhalten konnte. Also auch eher eine Verlagerung des Problems, denn ein neues.

Ansonsten hört man hier leider viel der sehr konservativen Meinung der Deutschen. Alles Neue ist erstmal blöd! Setzt sich nicht durch usw. Doch! Das verspreche ich euch mit ziemlicher Sicherheit, es gibt aktuell gar keine Technologie, wo man absehen kann, dass sie kurzfristig oder mittelfristig den Elektroantrieb Paroli bieten kann. Ich will den Benziner hier gar nicht zu sehr verteufeln, aktuell hat er natürlich noch seine Berechtigung, denn abseits der Vorteile gibt es auch noch viele Probleme beim Stromer. Aber keines davon ist hier bisher erwähnt worden, denn alle haben nur ihre Vorurteile, wahrscheinlich gefestigt durch irgendwelche Onlinemagazine und keinerlei praktische Erfahrung oder eigene Recherche.
aber bei 300km Reichweite

und 30 Minuten laden ist schon ok
Man liegt schon deutlich über diesen Werten, realistisch sind 400km Reichweite und 15 Minuten Ladedauer. Model 3 Long Range, man darf halt nicht 100% Laden und man muss tatsächlich die Geschwindigkeit beibehalten und nicht Stop and Go fahren, dann schafft man recht problemlos Werte von deutlich unter 20kwh/100km. Selbst getestet habe ich es auf vieleicht zu kurzer Strecke, 120km/h führten zu unter 15kw/h Verbrauch, 130km/h lagen dann schon bei 17kw/h und 150km/h ist dann schon mit 22kwh/100km sehr unwirtschaftlich. Aber mit 120km/h schafft man locker 400km. Bei dem neueren Modell dürfte das gar noch besser sein, da der Akku nochmals vergrößert wurde und der Verbrauch (dank Wärmepumpe und Octovalve) nochmals reduziert werden konnte. Mit 15kw/h auf 100km und 82kwh Akku schafft man dann wohl 500km+, was ich schon bemerkenswert finde und diese Reichweite werden wohl Benziner eher selten deutlich übertreffen, Diesel dagegen natürlich schon.
 
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DaStash

PCGH-Community-Veteran(in)
Hm, der i3, der Honda, die Renaults, der Ampera sind alles reine E-Autos und keine umgerüsteten Verbrenner...



Nicht zwingend musst du einen Verbrenner leihen. Es kommt immer drauf an wie lang langstrecke ist. Klar, ne Afrikarundreise mit nem E-Auto ist sicherlich nicht drin, Südspanien ist auch sehr grenzwertig, aber bei 300km Reichweite würde ich einen Italienurlaub oder so schon als machbar ansehen. alls 2,5h bis 3,5h mal ne Pause machen und 30 Minuten laden ist schon ok, solange man nicht meint Rennen gewinnen zu müssen beim in den Urlaub fahren. Ich bin auch nicht abgeneigt Städtereisen z.B. mit dem Zug zu erledigen. Klar, jeder macht anders Urlaub und es passt nicht immer alles auf jeden, aber mit ein bissle gutem WIllen ist da fast alles machbar.

Verbrenner sind nur dann billiger, wenn man einen E-Neuwagen mit einem gebrauchten Verbrenner vergleicht. Ansonsten: Anschaffung liegt dank Prämien in einem ähnlichen Rahmen, Unterhalt ist billiger, Energiekosten sind auch günstiger. Also einen eindeutigen Kostenvorteil beim Vergleich Neu gegen Neu zugunsten des Verbrenners gibt es nicht. Meist ist es eher andersrum.
Ja, du gehst davon aus, dass man mal eben nur 30 Minuten zum Auftanken braucht aber das ist eine bestcase Rechnung. In der Realität, wenn mehr Menschen e-Autos fahren, werden die Säulen belegt sein, wie jetzt auch aktuell bei Verbrennern und entsprechend kann du dann mindestens die doppelte Zeit einplanen und, aktueller Stand, erfordert es einen recht immensen Planungsaufwand, auch passende Ladestationen auf der Strecke zu haben, von den teils sehr hohen Schnelladepreise mal ganz abgesehen. Ja klar, es geht irgendwie aber da steht Aufwand/Nutzen in keinem Verhältnis. Mobilität über längere Strecken decken die aktuellen Konzepte nur mit mäßigen bis schlechten workarounds ab und aktuelle Batterietechnik einfach aufstocken ist da nicht zielführend aber eine Alternative gibt es noch nicht. Ich würde mich da jetzt, vor allem bei den Preisen, unter Berücksichtigung dieser Aspekte auf keinen Fall festlegen. Wenn dann maximal Kurzstrecke aber das ist Luxus.^^

Nebenbei, den Unfug, allgemein/ nicht auf dich bezogen, mit dem in der Stadt Fahrrad fahren, kann ich nicht mehr hören. Ja, dass mag ja gehen, es kommt halt auf den konkreten Ort des Wohnens und der Arbeit an. Ich wohne in Berlin und hier kann man sowohl mit Auto als auch "alternativ" mit Bahn teilweise innerhalb der Stadt 1,5 Stunden "pendeln", da fahre ich bestimmt nicht mit Fahrrad, ist also überhaupt keine Alternative.

MfG

MfG
Ach hört doch endlich auf, es ist immer wieder und wieder die gleiche Leier.

1.) E-Autos in Urlaub sind *********************!

Schwachsinn und Dummgeschwätze. Wie oft fahrt ihr alle in den Urlaub? Gefühlt ja wöchentlich, dann aber auch immer mind. 1000km um ja den angeblichen Nachteil eines Elektroautos aufzuzeigen. Das ganze machen dann alle immer grds. mit 7 Personen in einem Smart mit 3 Zylinder Diesel und Zusatztank, weil auftanken muss man unterwegs ja sowieso nicht.
Leute, eine Fahrt quer durch Deutschland ist mit einem Elektroauto des Typ Model 3 mit 3 mal Laden verbunden. Da hat man sogar noch Restreichweite im Tank, eh in der Batterie. Die Ladestopps sollten halt, gerade wenn man in Eile ist clever geplant sein, wo gerade Tesla gut unterstützt. 3 mal an einen V3 Supercharger bedeutet für rund 70-75% nachladen, ca. 15min Pause. Damit hat man bei einer 10 stündigen Fahrt, ca. 45 Minuten Pausen, also eher ein winziger Teil des ganzen.

2.) Wer möchte zweimal anhalten, fragst du?

Ganz ehrlich, in meinen Zwanzigern hätte ich dir da noch zustimmen können, heute bin ich (auch mit Benzin/Diesel) alle drei Stunden spätestens rechts ran und hab mir die Beine vertreten, eine geraucht und einen Kaffee getrunken. Bei 900km wirst du aber auch mit rund 95% aller normalen Autos einen Zwischenstop einlegen müssen, beim Tesla ist es dann nur noch einer mehr. Also auch nicht wirklich ein Argument. An der Tanke ist das ganze gewarte meist noch viel schlimmer, ich hab es persönlich noch nicht gesehen, dass alle Säulen belegt waren, vor allem da man ja reservieren kann. An der Tanke hab ich schon drei Stunden gestanden bis ich endlich den Rüssel reinhalten konnte. Also auch eher eine Verlagerung des Problems, denn ein neues.

Ansonsten hört man hier leider viel der sehr konservativen Meinung der Deutschen. Alles Neue ist erstmal blöd! Setzt sich nicht durch usw. Doch! Das verspreche ich euch mit ziemlicher Sicherheit, es gibt aktuell gar keine Technologie, wo man absehen kann, dass sie kurzfristig oder mittelfristig den Elektroantrieb Paroli bieten kann. Ich will den Benziner hier gar nicht zu sehr verteufeln, aktuell hat er natürlich noch seine Berechtigung, denn abseits der Vorteile gibt es auch noch viele Probleme beim Stromer. Aber keines davon ist hier bisher erwähnt worden, denn alle haben nur ihre Vorurteile, wahrscheinlich gefestigt durch irgendwelche Onlinemagazine und keinerlei praktische Erfahrung oder eigene Recherche.



Man liegt schon deutlich über diesen Werten, realistisch sind 400km Reichweite und 15 Minuten Ladedauer. Model 3 Long Range, man darf halt nicht 100% Laden und man muss tatsächlich die Geschwindigkeit beibehalten und nicht Stop and Go fahren, dann schafft man recht problemlos Werte von deutlich unter 20kwh/100km. Selbst getestet habe ich es auf vieleicht zu kurzer Strecke, 120km/h führten zu unter 15kw/h Verbrauch, 130km/h lagen dann schon bei 17kw/h und 150km/h ist dann schon mit 22kwh/100km sehr unwirtschaftlich. Aber mit 120km/h schafft man locker 400km. Bei dem neueren Modell dürfte das gar noch besser sein, da der Akku nochmals vergrößert wurde und der Verbrauch (dank Wärmepumpe und Octovalve) nochmals reduziert werden konnte. Mit 15kw/h auf 100km und 82kwh Akku schafft man dann wohl 500km+, was ich schon bemerkenswert finde und diese Reichweite werden wohl Benziner eher selten deutlich übertreffen, Diesel dagegen natürlich schon.
Nun, du hältst es für Schwachsinn, ich überlege gut für was ich wieviel Geld investiere und mit Sicherheit investiere ich kein Geld in Technik, die konzeptionell keine Langstreckenmobilität abdeckt und abdecken kann, nach aktuellem Stand, siehe dazu auch oben stehende Ausführungen.

MfG
 

Zappaesk

Volt-Modder(in)
Der Honda e ab 33.000€...

Abzüglich Prämien liegst dann bei 23000€, nicht schlecht für ein 110kW Hecktriebler mit einiger Gimmicks...
Da liegt man nicht weit weg von nem Verbrenner - was kostet denn ein Mini als Verbrenner?

Trotzdem, Stadtflitzer als E-Auto "Akku" sind meiner Meinung nach am sinnvollsten, nur nicht zu diesen Preisen.
Seh ich anders, ich finde Stadtflitzer als Ressourcenverschwendung an. Wenn ich in der Stadt wohnen würde, hätte ich vermutlich gar kein Auto, sondern wäre innerstädtischen öffentlich zu einem Bruchteil des Preises unterwegs oder hätte ein normales Auto, mit dem man dann aber eben nicht in der Stadt rumgurkt, sondern eben im Umland.

So kleine Dinger sind allenfalls für Kurzstreckenpendler außerhalb der Stadt sinnig.
 

DaStash

PCGH-Community-Veteran(in)
Abzüglich Prämien liegst dann bei 23000€, nicht schlecht für ein 110kW Hecktriebler mit einiger Gimmicks...
Da liegt man nicht weit weg von nem Verbrenner - was kostet denn ein Mini als Verbrenner?


Seh ich anders, ich finde Stadtflitzer als Ressourcenverschwendung an. Wenn ich in der Stadt wohnen würde, hätte ich vermutlich gar kein Auto, sondern wäre innerstädtischen öffentlich zu einem Bruchteil des Preises unterwegs oder hätte ein normales Auto, mit dem man dann aber eben nicht in der Stadt rumgurkt, sondern eben im Umland.

So kleine Dinger sind allenfalls für Kurzstreckenpendler außerhalb der Stadt sinnig.
Wie gesagt, ein Trugschluss, dass kann man so pauschal nicht sagen. In Berlin, innerhalb des S-Bahn Ringes!, habe ich mal gewohnt und braucht zum Kudamm, mit Öffis, 1,15 stunden. Da fahre ich logischer Weise mit meinem Roller, direkt durch die Mitte, wäre für Auto auch zu voll und verkürzte so die Zeit auf 23 Minuten. Aktuell. bräuchte ich 1,15 Stunden um innerhalb Berlin mit Bahn zur Arbeit zu kommen, mit Auto knapp 25, da stellt ich mir die Frage überhaupt nicht. Und Fahrrad ist dann für 13 KM keine Alternative, da ich dann auch wieder so lange brauche und noch verschwitzt bin. Wie gesagt, dass kann man einfach nicht pauschal feststellen.

MfG
 

Eckism

Volt-Modder(in)
Abzüglich Prämien liegst dann bei 23000€, nicht schlecht für ein 110kW Hecktriebler mit einiger Gimmicks...
Da liegt man nicht weit weg von nem Verbrenner - was kostet denn ein Mini als Verbrenner?


Seh ich anders, ich finde Stadtflitzer als Ressourcenverschwendung an. Wenn ich in der Stadt wohnen würde, hätte ich vermutlich gar kein Auto, sondern wäre innerstädtischen öffentlich zu einem Bruchteil des Preises unterwegs oder hätte ein normales Auto, mit dem man dann aber eben nicht in der Stadt rumgurkt, sondern eben im Umland.

So kleine Dinger sind allenfalls für Kurzstreckenpendler außerhalb der Stadt sinnig.
23.000€ für son kleines Ding nicht schlecht? :lol:
Ich meine als Stadtflitzer eher vom Dorf mal in die Stadt flitzen...halt kurze Strecken hin und her.
 

Albatros1

Software-Overclocker(in)
Nachdem der Staat vor kurzem den Kraftstoffpreis kräftig in die Höhe getrieben hat wird man wohl damit bezwecken wollen, die Kosten dermaßen zu steigern, daß das E.Mobil im Vergleich günstiger erscheint. Der Staat verdient am Sprit enorm. Sollte nun die Mehrheit umgestiegen sein würden ihm viele Milliarden fehlen. Es ist also sicher, daß Strom für E-Mobile dann extrem verteuert wird. Oder eine Abrechnung über die Km und Strecken per Maut.
Also kann man eher damit rechnen, daß el. Fahren bedeutend mehr kosten wird als heutige Fahrzeuge.
Das wiederum hätte zur Folge, daß nicht jeder ein Fahrzeug besitzen kann, sondern nur die mit höherem Einkommen.
Sicher, heute kann sich auch nicht jeder ein Fahrzeug leisten, aber dieser Prozentsatz wird steigen.
 

Eckism

Volt-Modder(in)
E-Autos werden am Ende weder teurer noch günstiger als Verbrenner sein. Eventuell etwas günstiger, weil der Strom im allgemeinen teurer wird. Ich bin mir auch ziemlich sicher, das die Regierung sich etwas einfallen lässt, damit man nicht kostenlos Zuhause seinen eigenen Solarstrom nimmt, da wird sicherluch auch eine Steuer kommen.
 

Mahoy

Volt-Modder(in)
Nachdem der Staat vor kurzem den Kraftstoffpreis kräftig in die Höhe getrieben hat wird man wohl damit bezwecken wollen, die Kosten dermaßen zu steigern, daß das E.Mobil im Vergleich günstiger erscheint.
Der Staat bestimmt den Kraftstoffpreis über den Energiesteueranteil (früher nur Mineralölsteuer, jetzt zzgl. Ökosteuer) mit. Und der Energiesteuersatz ist seit 17 Jahren unverändert.

Der Staat verdient am Sprit enorm.
Und das ist auch gut so. Denn der Staat, das sind wir alle.

Sollte nun die Mehrheit umgestiegen sein würden ihm viele Milliarden fehlen.
Höchst unwahrscheinlich, denn zum einen betrifft die Energiesteuer alle Energiearten und zum anderen stehen den Einnahmen beträchtliche Kosten gegenüber, die aufgewendet werden müssen, um Deutschland den sicheren Zugang zu fossilen Brennstoffen zu gewährleisten und alternative Energieträger zu fördern.

Die Energiesteuer ist eine Verbrauchsteuer, und das Einzige, was die Einnahmen senken kann, ist ein geringerer Energieverbrauch in Deutschland. Welche Art Energie verbraucht wird, ist dabei (fast) egal.

Es ist also sicher, daß Strom für E-Mobile dann extrem verteuert wird. Oder eine Abrechnung über die Km und Strecken per Maut.
Jedes E-Mobil verringert den Bedarf an fossile Energieträgern, mit denen Deutschland bekanntlich nicht übermäßig gesegnet ist, und erhöht den Bedarf an regenerative Energieerzeugung, deren initiale Ausbaukosten wir bereits jetzt bezahlen. Damit lohnt sich die direkte Stromerzeugung ohne Brennstoffe und diese muss nicht mehr im selben Maße gefördert werden. Gleichzeitig müssen wir nicht mehr im selben Umfang die beträchtlichen Beschaffungs-, Zugangssicherungs- und Folgekosten fossiler Energieträger zahlen, die bei solchen Betrachtungen so gerne vergessen werden.

Sprich, die Abhängigkeit von einer wachsenden und damit billiger werdenden Energieerzeugung steigt, während die Abhängigkeit von weniger und damit teurer werdenden fossilen Energieträgern sinkt. Der Staat hat weniger Ausgaben, braucht also nicht mehr Einnahmen.

Dass zeitgleich eine stärkere Abkehr von Individualmobilität stattfindet, ist sicher richtig, hat aber nichts mit höheren Kosten von E-Mobilität zu tun. Das ist eine Entwicklung, die bereits mit den höheren Kosten für V-Mobilität eingesetzt hat, an denen - wie ganz oben dargelegt - der Staat keineswegs schuldhaften Anteil hat. Und genaugenommen noch nicht einmal die unterstellte Intention, da diese dem immer noch stattfindenden zeitlichen Entgegenkommen bei der immer noch recht verbrenner-verliebten Automobilindustrie diametral gegenüber stünde.
 

Zappaesk

Volt-Modder(in)
23.000€ für son kleines Ding nicht schlecht? :lol:
Ich meine als Stadtflitzer eher vom Dorf mal in die Stadt flitzen...halt kurze Strecken hin und her.
Jo, dann schau mal was ein Corsa, Polo, Fiesta usw kostet mit ähnlicher Ausstattung und Motorisierung...

Von nem Mini mal ganz zu schweigen.

Dann hättest Du sicher 2 Autos.
Alle Großstädter, die ich kenne, haben das.
Na siehst, ich kenne dagegen viele, die gar keins haben. Der Trend wird sich eher verstärken zukünftig.

Wie gesagt, ein Trugschluss, dass kann man so pauschal nicht sagen. In Berlin, innerhalb des S-Bahn Ringes!, habe ich mal gewohnt und braucht zum Kudamm, mit Öffis, 1,15 stunden.
Nun, Berlin ist als failed City immer ein schlechtes Beispiel. Da funktioniert gar nichts richtig.
 
Zuletzt bearbeitet:

Albatros1

Software-Overclocker(in)
Der Staat bestimmt den Kraftstoffpreis über den Energiesteueranteil (früher nur Mineralölsteuer, jetzt zzgl. Ökosteuer) mit. Und der Energiesteuersatz ist seit 17 Jahren unverändert.


Und das ist auch gut so. Denn der Staat, das sind wir alle.


Höchst unwahrscheinlich, denn zum einen betrifft die Energiesteuer alle Energiearten und zum anderen stehen den Einnahmen beträchtliche Kosten gegenüber, die aufgewendet werden müssen, um Deutschland den sicheren Zugang zu fossilen Brennstoffen zu gewährleisten und alternative Energieträger zu fördern.

Die Energiesteuer ist eine Verbrauchsteuer, und das Einzige, was die Einnahmen senken kann, ist ein geringerer Energieverbrauch in Deutschland. Welche Art Energie verbraucht wird, ist dabei (fast) egal.


Jedes E-Mobil verringert den Bedarf an fossile Energieträgern, mit denen Deutschland bekanntlich nicht übermäßig gesegnet ist, und erhöht den Bedarf an regenerative Energieerzeugung, deren initiale Ausbaukosten wir bereits jetzt bezahlen. Damit lohnt sich die direkte Stromerzeugung ohne Brennstoffe und diese muss nicht mehr im selben Maße gefördert werden. Gleichzeitig müssen wir nicht mehr im selben Umfang die beträchtlichen Beschaffungs-, Zugangssicherungs- und Folgekosten fossiler Energieträger zahlen, die bei solchen Betrachtungen so gerne vergessen werden.

Sprich, die Abhängigkeit von einer wachsenden und damit billiger werdenden Energieerzeugung steigt, während die Abhängigkeit von weniger und damit teurer werdenden fossilen Energieträgern sinkt. Der Staat hat weniger Ausgaben, braucht also nicht mehr Einnahmen.

Dass zeitgleich eine stärkere Abkehr von Individualmobilität stattfindet, ist sicher richtig, hat aber nichts mit höheren Kosten von E-Mobilität zu tun. Das ist eine Entwicklung, die bereits mit den höheren Kosten für V-Mobilität eingesetzt hat, an denen - wie ganz oben dargelegt - der Staat keineswegs schuldhaften Anteil hat. Und genaugenommen noch nicht einmal die unterstellte Intention, da diese dem immer noch stattfindenden zeitlichen Entgegenkommen bei der immer noch recht verbrenner-verliebten Automobilindustrie diametral gegenüber stünde.
Die Erhöhung pro Liter für dieses Jahr wird mit etwa 11 cent angegeben.
Bei einem Solarausbau von 1000% ergibt sich eine Energieerzeugung in der Nacht wie heute von Null.
Reicht der Rest für die Nacht und reicht es zum zusätzlichen Laden von E-Mobilen?
Die Abhängigkeit von ausländischen Solarpanelen bleibt, da eine deutsche Produktion zu teuer wäre.
Ohne Verbrenner würde ich gerne mal sehen, wie die Wirtschaft funktionieren würde. Immerhin wäre ein Wechsel auch in 10 Jahren nicht möglich, da die Fahrzeuge nicht einmal produziert werden könnten. Und global schon gar nicht.
Die CO2 Steuer betrifft Solarstrom?
 

BigBoymann

Software-Overclocker(in)
Ja, du gehst davon aus, dass man mal eben nur 30 Minuten zum Auftanken braucht aber das ist eine bestcase Rechnung. In der Realität, wenn mehr Menschen e-Autos fahren, werden die Säulen belegt sein, wie jetzt auch aktuell bei Verbrennern und entsprechend kann du dann mindestens die doppelte Zeit einplanen und, aktueller Stand, erfordert es einen recht immensen Planungsaufwand, auch passende Ladestationen auf der Strecke zu haben, von den teils sehr hohen Schnelladepreise mal ganz abgesehen. Ja klar, es geht irgendwie aber da steht Aufwand/Nutzen in keinem Verhältnis. Mobilität über längere Strecken decken die aktuellen Konzepte nur mit mäßigen bis schlechten workarounds ab und aktuelle Batterietechnik einfach aufstocken ist da nicht zielführend aber eine Alternative gibt es noch nicht. Ich würde mich da jetzt, vor allem bei den Preisen, unter Berücksichtigung dieser Aspekte auf keinen Fall festlegen. Wenn dann maximal Kurzstrecke aber das ist Luxus.

Nun, du hältst es für Schwachsinn, ich überlege gut für was ich wieviel Geld investiere und mit Sicherheit investiere ich kein Geld in Technik, die konzeptionell keine Langstreckenmobilität abdeckt und abdecken kann, nach aktuellem Stand, siehe dazu auch oben stehende Ausführungen.

MfG
1.) Du siehst das falsch!

Mehrfach habe ich das ganze betont und wurde das hier diskutiert. Es ist ganz normal, dass die Infrastruktur wächst, das bedeutet zwangsläufig wird es in Zukunft mehr Ladesäulen geben. Wenn das Verhältnis so bleibt wie es heute ist, wirst du niemals im Leben nicht in die Bedrängis kommen, keine freie Ladesäule vorzufinden.

Warum?
Ganz einfach, so eine Ladesäule kostet nix! Im Vergleich zu einer Tankstelle, einer Tanksäule, dem Personal ist eine Ladesäule quasi geschenkt. Daher wird deren Anzahl einfach massiv erhöht werden. Noch dazu wird das ganze immer weiter entzerrt, war vor wenigen Jahren noch 50kW Schnellladen der Heiland auf der deutschen Straße, gibt es jetzt schon 300kW Schnelllader. Diese schaffen es rein rechnerisch einen 100kwH Akku in 20 Minuten um 100% zu laden, dieser reicht dann locker für 500km Reichweite. Wenn du dich mal an die Tankstelle bewegst, wie lange brauchst du da? Realistisch sind Werte um 5 Minuten wenn man sich beeilt, wenn man normal vorgeht, sind es gerne 10 Minuten, mit Toilettengang und Kaffeehollen wird man schon gut und gerne auf 12-15 Minuten kommen. Einen 80kW Akku hast du da voll geladen! Wo ist der Nachteil? Dieser steckt nur in den Köpfen der Leute, die meinen NEUES IST SCHEI?E!

Ich verstehe nicht, wo dein Aufwand / Nutzenverhältnis nicht passt. Als Staubsaugervertreter kann ich das noch irgendwie verstehen, da hat man mitunter richtig Zeitdruck und jede Minute kostet Geld. Aber wieviele von diesen Leuten gibt es wirklich? Ich sehe wirklich keinen nennenswerten Nachteil, gerade wenn man bei Tesla zuschlägt, sind die Reichweiten durchaus enorm, die Ladegeschwindigkeit ist enorm und wird kontinuierlich ausgebaut. Was klar ist, dass diese Technik derzeit viel Geld kostet und einen nennenswerten finanziellen Vorteil sehe ich wirklich nicht. Egal ob dies, das oder jenes Modell, sie sind deutlich teurer als die Verbrenner, die Wertstabilität ist völlig ungewiss. Daher sehe ich nicht wirklich, wo ein finanzieller Vorteil liegen kann, im Unterhalt ist ein E-Mobil deutlich günstiger, das ist klar, das wird aber meines Erachtens nach durch die immensen Anschaffungskosten (trotz Förderung) wieder deutlich aufgefressen. Als Firmenwagen dagegen sage ich, macht so ein Ding auch wirtschaftlich Sinn. Egal wie man rechnet, selbst mit Gehaltsverzicht ist das Ganze einfach noch eine feine Sache, die 0,25% Versteuerung ist einfach nicht zu unterschätzen.
E-Autos werden am Ende weder teurer noch günstiger als Verbrenner sein. Eventuell etwas günstiger, weil der Strom im allgemeinen teurer wird. Ich bin mir auch ziemlich sicher, das die Regierung sich etwas einfallen lässt, damit man nicht kostenlos Zuhause seinen eigenen Solarstrom nimmt, da wird sicherluch auch eine Steuer kommen.
Wie meinst du das "am Ende"

am Ende im Sinne von, wenn man heute ein Auto kauft, 5 Jahre fährt und nach 5 Jahren alles zusammenrechnet?

oder am Ende im Sinne von, wenn man noch 5 Jahre wartet?

im ersten Fall, wäre ich mir sogar sicher, dass ein E-Auto mehr kostet! Ausnahme Firmenwagen!

im zweiten Fall bin ich mir sicher, dass ein E-AUto in Zukunft viel billiger sein wird als ein Verbrenner, keine Kardanwelle, kein Getriebe, kein Kurbeltrieb, keine Riemen, kein Auspuff, kein Turbolader, kein nix! So ein Verbrenner muss kontinuierlich entwickelt werden, beim E-Auto beschränkt sich das im Wesentlichen auf die Akkutechnik und die Software. Akkus werden aber schon deutlich günstiger, derzeit wird die nächste Grenze angepeilt und 70 EUR pro kwH sind bereit geknackt zu werden. Wir waren vor einigen Monaten noch bei über 100 EUR und vor einigen Jahren bei über 200 EUR. Da sieht man wie schnell sich da mit ein bischen Druck was ändern kann. Mit 100 USD hat man mal vorgerechnet, dass ein E-Auto genauso teuer in der Herstellung ist wie ein gleichwertiger Verbrenner. Wir liegen jetzt schon drunter und nur weil derzeit alles noch in kleinen Stückzahlen gefertigt wird, sind E Autos derzeit teurer.
 
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