Teilaufrüstung MB, CPU und RAM

Ludopott

Schraubenverwechsler(in)
Hallo Zusammen,

ich muss mein altes Möhrchen (Bj. 2012) jetzt bedingt durch meine Umschulung auf die nächste Dekade heben.

Da das Budget eher klein ist, aber ich auch erst einmal wieder Ruhe haben möchte, habe ich im Anhang mal meine Vorstellungen, den Bestand usw. aufgelistet. Die grün hinterlegten Felder sind die von mir favorisierten Bauteile. Da ich mich seit 2012 eigentlich auch nicht mehr groß mit dem Stand der Dinge beschäftigt habe, hinkt mein Hardwarewissen stark hinterher.

Aktuell müssen für die Umschulung lediglich Officeanwendungen aber auch CAD-Systeme wie Solid Edge, Inventor usw. laufen. Entsprechend diesen Anforderungen hate ich Speicher und Prozessor ausgesucht.
Privat wird auf dem zweiten System gelegentlich mal gezockt. Das aufwändigste Spiel wäre wenn SCUM oder 7 Days to Die. Zu mehr ist keine Zeit im Moment.

Es wäre nett, wenn Ihr einmal auf die Konfiguration schauen könnt und mir schreibt, ob das eine solide Konfiguration ist, oder Ich Grundsätzlich einen Bock geschossen habe. Vom Sockel denke ich, dass ich mit dem AM4 die beste Wahl getroffen habe. Als Chip sehe ich den B550 mehr als ausreichend und gegenüber dem Z570 keinen Vorteil, da es wenn überhaut nur eine M2-SSD geben wird.

Danke für Eure Mühe im Voraus

Viele Grüße

Chris
 

Anhänge

  • PC-Konfiguration.pdf
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Optiki

Software-Overclocker(in)
Ich sehe die Arbeit mit Office trägt erste Früchte, mir fehlt so ein bisschen Blatt 2 mit den Erläuterungen

Eventuell könntest du mal noch ein bisschen Anhand des Fragebogens aufklären:

Was genau verstehst unter System 2?

Es liegt halt in deiner Einschätzung ob du nun wirklich einen 8 Kerner und die schnelle SSD für die Programmen im Rahmen deiner Umschulung brauchst. Das von dir Ausgesuchte Board kannst du nehmen, wenn dir Anschlüsse reichen und du kein Wlan brauchst. Auf dem Board finden ja zwei SSDs im M2 Format ihren Platz, eine wird über die CPU mit PCi 4.0 angebunden, wenn du den zweiten Anschluss nutz könnte es sein, dass ein paar Sata Anschlüsse deaktiviert werden, aber eventuell schickst du im selben Atemzug auf die kleinen SSDs in Rente.

Bei den Ryzen CPUs macht Tray nur Sinn, wenn die Preisersparnis wirklich groß ist, ansonsten würde ich nicht auf die Garantie verzichten.

Beim CPU Kühler hast du mal geschaut, wv Platz in deinem besonderen Gehäuse vorhanden ist?

Beim Ram solltest lieber auf 2 Riegel a 16Gb setzen.


wenn es mit Led sein soll:

Netzteile altern auch mit der Zeit, eventuell sollte man da auch mal über einen Tausch nachdenken.
 
Zuletzt bearbeitet:

TollerHecht

Freizeitschrauber(in)
Für CAD einfach 70% des Budgets in die CPU stecken, Ram etc. spielt absolut keine Rolle. Nicht wegen dem Rendern an sich, sondern wenn du viele Polys in der Szene hast kann es sein dass das ein absolutes Lagfest mit ner mittleren CPU wird. Ob nun 5950X oder 12900K kann ich dir nicht beantworten, der Single Core boost hat halt riesen Vorteile, aber der höhere Multicore des 5950X wiederrum auch...

Über 20 GB bin ich nie gekommen mit 3DSMax oder UE5, auch nicht in Substance Painter. Nur die CPU ist dauernd am schwitzen.
 
TE
TE
L

Ludopott

Schraubenverwechsler(in)
Danke für die Antwort und auch für das Lob zu meinen Office-Kenntnissen, Nach dreißig Jahren Anwendung trägt mein Wissen die ersten Früchte :lol:

Vielleicht muss ich etwas ausführlicher werden.

Bedingt durch div. Bandscheibenvorfälle kann ich in meinem letzten Beruf (technisch-medizinische Verwaltung) nicht mehr arbeiten. Deswegen schule ich jetzt noch einmal zum technischen Produktdesigner um. Die stark EDV-abhängige Ausbildung findet im Hybridunterricht statt, was also MS-Teams und div. Officegedönse mit einbindet. Aber die eigentliche Leistungsanforderung sind die CAD-Programme wenn mehrere Modelle/Bauteile ins Spiel kommen, ist ein „flüssiges Arbeiten“ nicht mehr möglich. Am Anfang der Ausbildung war dies noch akzeptabel, aber mit fortschreitender „Fachkenntnis“ werden die Projekte komplexer und der alte Rechner wäre auch so am Limit.

Zu System 1 und 2:
Ich habe mir mal den Spaß/Luxus gegönnt und eine Arbeitsplatte und eine Spieleplatte zu gönnen. Beide laufen mit Windows 10 Pro und werden über den Bootmanager von Windows gesteuert. System 1 ist jetzt der „Schulrechner“, System 2 für privat. Die zweite Platte hatte ich jetzt über die Feiertage auch einmal komplett formatiert und neu installiert, ob irgendwelche Softwareprobleme die Probleme erzeugen, auch der tausch der Grafikkarte zu einer alten NVIDIA GTX 650 TI bringen keine wirkliche Verbesserung. Die Software von Logitech LHUB friert immer noch bei der Installation ein.

CPU:
Mit dem Prozessor hatte ich noch mal geschaut, der sollte eigentlich dieser sein: AMD Ryzen 5 5600X 6x 3.70GHz So.AM4 BOX. Der Preisunterschied zwischen dem R7 und dem R5 wären aktuell 80,00 €. Da ich keine Erfahrung habe wie viel das in der Realität ausmacht, kann ich nur auf externe Werte schauen. Dann hatte ich auch nach der Anforderung der CAD-Programme geschaut und dort wurde mind. ein R7 3800 gefordert. Ich dachte, wenn ich schon investiere, dann auch auf etwas, was wieder etwas länger hält. Wäre ein R5 evtl. vorteilhafter?

Kühler:
Der CPU-Kühler passt. Das alte Gehäuse, was ich sehr liebe, hat dann auch noch Platz für zwei Singlewohnungen und einen Aldi. Die Kiste ist dermaßen überdimensioniert, aber danke für den Hinweis.

RAM:
Ich dachte immer, man sollte möglichst alle Bänke belegen. Preislich ist dass natürlich dann noch erfreulicher.

Netzteil:
Ich hatte hier auch schon den Verdacht, dass es an der Spannungsversorgung liegen könnte. Der Test mit einem Netzteil aus einem anderen Rechner (850 Watt Corsair RMx) zeigte keine Verbesserung und die Treiber konnten ebenfalls nicht installiert werden. Somit schließe ich das erst einmal aus.


Der Fragebogen

1.) Wo hakt es
Probleme im Regelbetrieb:
Bis ca. Anfang Dezember ´21 gab es lediglich bei prozessorintensiven Anwendungen innerhalb der CAD-Anwendungen „Verzögerungen“ in der Darstellung. Das bedeutet, dass es z.B. beim Drehen komplexerer 3D-Modelle oft zu einer Diashow kam und eine flüssige Darstellung nicht mehr möglich war. Beim Zocken war das System schon sehr schnell am Limit.

Aktuelle Probleme, die dazu gekommen sind:
Aktuell kommen immer mehr Probleme dazu, die ich auf die Hardware schiebe. Da ich zweimal Windows 10 auf der Maschine mit zwei getrennten SSD fahre, die aber auf beiden Installationen vorkommen, gehe ich von einem Hardwareproblem aus.

Anmerkung: Anfang Dezember fiel die BIOS-Batterie aus. Diese habe ich gewechselt und die Einstellungen im BIOS (Grafik auf PCIe first und die Bootreihenfolge) wieder so umgestellt, wie ich sie in Erinnerung hatte.

System 1: SSD 256 GB
Win10, Office 365 (Schulversion), MS-Teams (mit externer Webcam und externen Mikrofon), Autodesk Inventor, Solid Edge.
Keine zusätzlichen Installationen an Software, lediglich Systemupdates von Microsoft.

System 2: SS256 GB
Win10, Office 2016, Autodesk Fusion 360, diverse Zusatzsoftware für 3D-Druck. Steam, 7 Days to Die, Siedler 1701
Keine zusätzlichen Installationen an Software, lediglich Systemupdates von Microsoft.

Es begann damit, dass der Rechner immer öfter, aber nie im selben Zeitfenster, unvermittelt stehen blieb. Dann tauchte auf beiden Systemen beim Start die Fehlermeldung zu LGHUB auf. Der zweite Monitor funktionierte unter System 2 nicht mehr, USB-Anschlüsse sind mitunter nicht verfügbar, Grafikarte wird hin und wieder nicht erkannt, AMD- und Logitech-Treiber können nicht mehr installiert werden, auch hier friert der Rechner immer an derselben Stelle ein.

2.) PC-Hardware
Siehe Liste im Anhang

3.) Monitor
Hauptmonitor in beiden Systemen: Asus VP279 (27“)
Für MS-Teams und CAD ist noch ein LG W2242T (22“) im Einsatz

4.) Anwendungszweck
System 1: Office, CAD, Onlineunterricht
System 2: Dinge des täglichen Bedarfs, Surfen, Emails, 3D-Druck, nicht zu anspruchsvolles Daddeln.

5.) Budget
< 800 € bzw. so viel wie nötig, so wenig wie möglich

6.) Kaufzeitpunkt
Jetzt bzw. innerhalb der kommenden zwei Wochen

7.) sonstige benötigte Komponenten und Wünsche
RGB-LED ist ganz nice, aber Funktion geht vor Design

8.) Zusammenbau
Wie immer, selber

9.) Speicherplatz
Vorhanden sind neben den Systemplatten noch einmal 2TB-SATA

Hilft Euch das weiter?
 

Lordac

Lötkolbengott/-göttin
Servus,

CAD ist nicht mein Steckenpferd, unabhängig davon macht es die Budgetangabe aber schwer etwas zu empfehlen.

Je nach CPU-Wahl hast du mehr Leistung, aber auch mehr Kosten.
Dazu kommt die optional gewünschte neue SSD, soll die in den 800,- Euro drin sein oder kommt die im Fall der Fälle dazu?

Hier mal zwei Möglichkeiten:

AMD:
CPU: Ryzen 7 5800X oder Ryzen 9 5900X
CPU-Kühler: Brocken 3 / Mugen 5 oder Dark Rock Pro 4
Mainboard: GIGABYTE B550 AORUS Elite V2 oder MSI B550-A Pro
RAM: 16GB/32GB DDR4-3600, CL16

Intel:
CPU: i5-12600KF oder i7-12700KF
CPU-Kühler: Mugen 5
Mainboard: GIGABYTE Z690 UD DDR4, GIGABYTE Z690 Gaming X DDR4 oder MSI Pro Z690-A DDR4
RAM: 16GB/32GB DDR4-3600, CL16

Je nachdem ob du übertakten möchtest oder nicht, könnte man hier auch einen stärkeren CPU-Kühler wie z.B. den Arctic Freezer 34 eSports DUO, Scythe Fuma 2, Dark Rock Pro 4 oder Noctua NH-D15(S) nehmen, da musst du nur schauen was in dein Gehäuse passt.

Die Unterschiede bei den CPUs zeigen die PCGH-Benchmarks sehr gut auf, auch wenn da CAD nicht explizit dabei ist:
Dein vorhandenes Straight Power E7 600W würde ich in jedem Fall mit tauschen.
Es ist technisch gesehen gut 12 Jahre alt, da darf gerne auf ein aktuelles wie z.B. das Pure Power 11 FM 550W gewechselt werden ;)!

Gruß,

Lordac
 
Zuletzt bearbeitet:

Optiki

Software-Overclocker(in)
Am Anfang der Ausbildung war dies noch akzeptabel, aber mit fortschreitender „Fachkenntnis“ werden die Projekte komplexer und der alte Rechner wäre auch so am Limit.
Ok gut, ich hätte nicht damit gerechnet, dass da eine solche Hardware vorausgesetzt wird.
Zu System 1 und 2:
Ich habe mir mal den Spaß/Luxus gegönnt und eine Arbeitsplatte und eine Spieleplatte zu gönnen. Beide laufen mit Windows 10 Pro und werden über den Bootmanager von Windows gesteuert. System 1 ist jetzt der „Schulrechner“, System 2 für privat. Die zweite Platte hatte ich jetzt über die Feiertage auch einmal komplett formatiert und neu installiert, ob irgendwelche Softwareprobleme die Probleme erzeugen, auch der tausch der Grafikkarte zu einer alten NVIDIA GTX 650 TI bringen keine wirkliche Verbesserung. Die Software von Logitech LHUB friert immer noch bei der Installation ein.
Den Aufwand mit den getrennten Platten hätte ich mir nicht unbedingt gemacht, wenn beides auf Windows läuft. Wenn du dir dann die teure SN850 kaufst, sollte da dann dein Schulungssystem drauf. Die Logitech Software ist leider furchtbar, ich hatte damit auch nur Probleme, ständig war meine Maus verstellt, dann ist mehrmals das System eingefroren, die Software lies sich nicht öffnen oder deinstallieren, ich hab am Ende es nochmal installiert und die Einstellung auf die Maus übertragen.
CPU:
Mit dem Prozessor hatte ich noch mal geschaut, der sollte eigentlich dieser sein: AMD Ryzen 5 5600X 6x 3.70GHz So.AM4 BOX. Der Preisunterschied zwischen dem R7 und dem R5 wären aktuell 80,00 €. Da ich keine Erfahrung habe wie viel das in der Realität ausmacht, kann ich nur auf externe Werte schauen. Dann hatte ich auch nach der Anforderung der CAD-Programme geschaut und dort wurde mind. ein R7 3800 gefordert. Ich dachte, wenn ich schon investiere, dann auch auf etwas, was wieder etwas länger hält. Wäre ein R5 evtl. vorteilhafter?
Ich würde auch den Aufpreis für den 5800X bezahlen, die 2 Kerne für den geringen Aufpreis sind schon sinnvoll.
Kühler:
Der CPU-Kühler passt. Das alte Gehäuse, was ich sehr liebe, hat dann auch noch Platz für zwei Singlewohnungen und einen Aldi. Die Kiste ist dermaßen überdimensioniert, aber danke für den Hinweis.
Der Kühler ist halt eher auf der auffälligen Seite, ich würde persönlich eher ein Fuma 2 oder Brocken 3 nehmen.
Laut Caseking schafft er eine TDP von 200 Watt, sollte also eigentlich funktionieren
Ich hatte schon versucht mal ein paar Maße von dem Gehäuse zu finden, aber aufgrund des Alters wurde ich noch nicht so fündig, sah halt auf den ersten Blick etwas schmal aus.
Netzteil:
Ich hatte hier auch schon den Verdacht, dass es an der Spannungsversorgung liegen könnte. Der Test mit einem Netzteil aus einem anderen Rechner (850 Watt Corsair RMx) zeigte keine Verbesserung und die Treiber konnten ebenfalls nicht installiert werden. Somit schließe ich das erst einmal aus.
Hardware entwickelt sich auch weiter und die Belastung durch die Hardware ist heute eine andere. zusätzlich altern die Netzteile halt auch.
 

TollerHecht

Freizeitschrauber(in)
CPU:
Mit dem Prozessor hatte ich noch mal geschaut, der sollte eigentlich dieser sein: AMD Ryzen 5 5600X 6x 3.70GHz So.AM4 BOX. Der Preisunterschied zwischen dem R7 und dem R5 wären aktuell 80,00 €. Da ich keine Erfahrung habe wie viel das in der Realität ausmacht, kann ich nur auf externe Werte schauen. Dann hatte ich auch nach der Anforderung der CAD-Programme geschaut und dort wurde mind. ein R7 3800 gefordert. Ich dachte, wenn ich schon investiere, dann auch auf etwas, was wieder etwas länger hält. Wäre ein R5 evtl. vorteilhafter?
Wenn du es genau wissen willst, die CPU macht 95% der gesamten Performance deines Modellierungs oder Renderprogramms aus. Wenn du das ernsthaft betreiben willst und Lagfrei arbeiten möchtest, und auch wenn mal nötig schnell ne preview rendern willst dann führt kein Weg an den High End CPUs vorbei.

Der 5600X ist absolut absolut unterdimensioniert selbst wenn man das ganze nur hobby mäßig betreiben würden, wenn man damit noch Geld verdient möchte dann wäre das Utopisch.

Für das ganze 3D Thema gibts nur eine Lösung : Pack die größte CPU rein die du dir leisten kannst, alles andere wird dich früher oder später ärgern, und die 250€ Aufpreis sollten bei so einem Job bereits nach 3 Tagen wieder drin sein, ohne jetzt den Stundenlohn zu kennen, aber falls du drauf verzichtest wirst du das vielfache draufzahlen in der Zukunft und dich Monate lang ärgern :-) Ich kriege mit nem 8700K manche Szenen in Unreal 5.0 zwar geladen, kann sie aber nicht aktiv bearbeiten weil es hängt und ruckelt, und der Rechner nachlädt. Teilweise hängt der Schund sich auch mal für 2-3 Minuten komplett auf nur weil du gerade eine Textur assigned hast. Gleiche szene mit dem 12900K läuft flüssig durch, die Nachladezeit minimiert sich auf 5-10 Sekunden was kein bisschen stört.

Edit : Das Speichern und reinladen ist auch nicht zu verachten, umso mehr CPU power, umso schneller gehts. Manche Szenen brauchen selbst für den Autosave bei mir bis zu 20 Sekunden, mit dem 8700 gehts eher in richtung 1 min 30, und auch das reinladen von Objekten (als .fbx z.B.) dauert auch seine zeit, umso schneller die CPU, umso schneller ist das auch erledigt.
 

Hoppss

Software-Overclocker(in)
Für das ganze 3D Thema gibts nur eine Lösung : Pack die größte CPU rein die du dir leisten kannst, alles andere wird dich früher oder später ärgern,
Das ist richtig und sinnvoll, ebenso wie die meisten vorangegangenen Tipps. Nur, wenn Du wirklich auf den € achten willst, scheint mir persönlich der 12600er Intel momentan da der Knaller zu sein. Wie angesprochen, kenne ich Deinen Stundenlohn nicht :-) ansonsten natürlich der 12900er ...
Nur, ob Du für eine Szene 10 oder 12 sec benötigst, muß man selber wissen.
Und, wenn Du keine Probleme hast, mal innerhalb von 20 min ein Netzteil im PC zu tauschen, warte lieber damit, bis hier mal wieder ein ordentliches Angebot im Raum steht.
PS: Bei Intel könntest Du gerüchteweise auch noch kommendes Jahr die CPU gegen eine schnellere der nächsten Generation tauschen, wenn Dich "alles andere früher oder später" tatsächlich ärgern sollte, der Sockel soll bis 2023 bleiben!
 

TollerHecht

Freizeitschrauber(in)
Das Problem ist aber auch die GPU wenns um jeden Cent geht, bekanntlich ist ne gescheite GPU wiederrum wichtig wenns ums Rendern geht (Vray, Arnold etc.). Aber ich würde wie gesagt lieber das Geld in ne CPU stecken, denn damit lässt sich momentan am günstigsten Leistung rausholen. Theoretisch hat ein gescheiter Rechner für 3D/Videobearbeitung etc. mind. ne 3060 drin, nen 5900X und 32GB ram. Aber ob das dem OP ins Budget passt kann ich nur mutmaßen.

1.) Wo hakt es
Probleme im Regelbetrieb:
Bis ca. Anfang Dezember ´21 gab es lediglich bei prozessorintensiven Anwendungen innerhalb der CAD-Anwendungen „Verzögerungen“ in der Darstellung. Das bedeutet, dass es z.B. beim Drehen komplexerer 3D-Modelle oft zu einer Diashow kam und eine flüssige Darstellung nicht mehr möglich war. Beim Zocken war das System schon sehr schnell am Limit.
Das ist genau das was ich beschrieben habe, das passiert dir entweder weil die CPU am ende ist (spoiler : auch eine top CPU kriegst in die Knie wenn du z.B. 5 mio Polys in einer Szene hast), oder wenn die CPU einfach thermal throttelt weil die Kühlung grottig ist, und daher mit beispielsweise 3.5 GHz statt 4.6 taktet, auch gerne ist die WLP bereits runtergeschmolzen oder war von anfang an falsch aufgetragen, oder der Anpressdruck passt nicht. Der vorteil von ner starken CPU ist, ein (fiktives beispiel) 5800X würde bei 3 Mio Polys in die Knie gehen und bereits ruckeln, ein 5900X bei 4.5, ein 5950X bei 7 mio. Sprich umso mehr Geld du investierst, umso mehr kannst du gleichzeitig darstellen bis es ruckelt, dass sich die Zugriffs und Ladezeiten dazu auch noch verbessern ist auch noch ein Bonus von ner stärkeren CPU. Beim fertigen Ausrendern spielt die CPU dann aber keine Geige mehr und die GPU übernimmt.

Das ganze ist wie man es dreht und wendet teuer, zumindest wenn man es nicht als hobby betreiben will sondern wie du Geld damit verdienen möchte. Du musst einfach nen Batzen investieren damit du gutes Arbeitsgerät hast.


Zitat Cgdirector :
Do you use it mainly to Model, Sculpt, Texture, Light, Animate and do you spend much more time interacting with it, than (passively) rendering on it?

Then you’ll want a CPU that is clocked as high as possible!

Good choices here are:

Darunter würde ich auch nichts nehmen, würde aber auch stark zum 12700K tendieren wenns Budget sein soll, und zum 12900K wenns teuer sein darf. Die AMDs sind kaum billiger wenn man zu DDR4 bei Intel greift, also wüsste ich keinen guten Grund warum man jetzt zu denen g reifen sollte, es sei denn man bekommt nen 5950X für 500€.

An sich brauchts auch keine Kaufberatung bei dem Thema, ist eigentlich immer das gleiche Spiel bei C4D,Maya,3DSmax,Blender etc ... geld in CPU und GPU pumpen, 32-64GB Ram und fertig. Da brauchts keine eigentliche Kaufberatung welche komponenten in Frage kommen, sind eigentlich immer die top Modelle bei den CPUs und GPUs. Nur dass man bei der CPU nicht lange überlegen braucht, weil man für 600€ bereits das (fast) beste modell bekommt und eh keine luft mehr nach oben ist, bei den GPUs kann man dann schauen ob es sich lohnt zu sparen, vor allem zwischen ner 3070 und 3090 ist ne menge luft an sparpotential.

Achja, und du brauchst absolut keine 2 Systeme, die aufgelisteten CPUs von oben packen multitasking wie Videos schauen / videos abspielen, browsen und auch Zocken (bis zu einem bestimmten Grad) während du gerade deine Programme offen hast. Der 5800X würde garantiert in die Knie gehen, das ist ein weiterer Vorteil der teureren CPUs, da würden die 6 Kerne schnell mal Ciao sagen. Das ganze in zwei Systeme aufteilen würde dir absolut keinen performance Vorteil bringen, auch nicht während du mit der GPU irgendwas renderst, weil die CPU dann deine alltäglichen Aufgaben übernimmt, das video encoding von youtube usw. sollte die gpu gerade noch so hinkriegen, auch mit 100% auslastung, zumindest kann ich noch 2560x1440 vids schauen während die GPU am limit läuft und gerade mit vray rendert. Und meine karte ist bei gott nicht mal ansatzweise ne high end karte.
 
Zuletzt bearbeitet:

Optiki

Software-Overclocker(in)
Darunter würde ich auch nichts nehmen, würde aber auch stark zum 12700K tendieren wenns Budget sein soll, und zum 12900K wenns teuer sein darf. Die AMDs sind kaum billiger wenn man zu DDR4 bei Intel greift, also wüsste ich keinen guten Grund warum man jetzt zu denen g reifen sollte, es sei denn man bekommt nen 5950X für 500€.

An sich brauchts auch keine Kaufberatung bei dem Thema, ist eigentlich immer
Du drehst dich etwas im Kreis mit deiner Argumentation, einfach nur immer nur das Beste am Markt kaufen ist nicht immer die Lösung. Der Nutzen und das Kapital spielen halt auch noch eine Rolle oder hat jeder Selbstständige bzw. jedes Unternehmen immer nur das Beste vom Besten da stehen. Das geplante Budget wurde übrigens oben auch angeben und Menschen, welche den Weg einer Umschulung gehen, haben im Regelfall begrenzte finanzielle Mittel. Ich habe aus dem Text auch nicht herausgelesen, ob eine Selbstständigkeit nach der Schulung angestrebt wird, also würde ich erstmal von einem zukünftigen Angestelltenverhältnis ausgehen.

Anhand von Igors Test, würde ich aber auch zu Alder Lake raten.


CPUMainboardGesamtkosten in Euro
Aufpreis in Euro zur günstigsten Variante​
5800XMSI B550-A Pro
ca. 459,02​
5800XGIGABYTE B550 AORUS Elite V2
ca. 483,78​
24,76​
12600KF MSI Pro Z690-A DDR4
ca. 463​
3,98​
12600KFGIGABYTE Z690 UD DDR4
ca. 472,96​
13,94​
Intel Core i7-12700KF MSI Pro Z690-A DDR4
ca. 604,04​
145,02​
Intel Core i7-12700KFGIGABYTE Z690 UD DDR4
ca. 613,96​
154,94​

dazu kommen halt noch 32 GB Ram, Kühler, die SN850 und am besten noch ein neues Netzteil
 
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