Sound ***Diskussionsthread***

Na mal ne Frage, hat hier schonmal jemand einen DAC selbst gebaut? Wenn ja, wie schwer wars?

Habs noch nicht gemacht, aber es gibt in allen Qualitätsstufen zuhauf Platinen zu kaufen an die man "nur noch" ne Stromversorgung ranbasteln muss und das ganze in ein Gehäuse stecken. Das ist nicht schwer. Das Teil hier ist z.B. richtig gut, aber auch nicht wirklich billig: Der beste 24Bit/192kHz DAC-Upsampler: hoer-wege DAC-UP-PCM1794 MK-II. Alternativ wäre auch ne Stromversorgung von High End Audio Technik Selbstbau möglich. Auch nicht billig, aber auch sehr gut.

Wenn du aber mit ner leeren Platine, ner Hand voll Bauteilen und dem Lötkolben in der Hand rangehen willst, dann dürfte es sehr schwer sein zu einem wirklich konkurrenzfähigen Konstrukt zu kommen. Ich würde sogar so weit gehen und sagen das dürfte mit ziemlicher Sicherheit scheitern. Aber hey - nur zu! Ich bin gespannt!
 
Na mal ne Frage, hat hier schonmal jemand einen DAC selbst gebaut? Wenn ja, wie schwer wars?
Nen fertigen kaufen ist billiger, klingt besser, ist einfacher und sofort einsatzbereit.;) Einfach so schüttelt man einen High End DAC ja nicht aus dem Ärmel. Die guten kommen ja meist von Firmen, die das schon Jahre lang machen und Erfahrung auf dem Gebiet haben.
 
Preislich gesehen lohnt sich für den Normalverbraucher aber nur beim DT-880 die 600 Ohm Version, die vom DT-990 ist hoffnungslos überteuert

kommt auf die Quelle an. Mein 600Ohm war günstiger als der 250Ohm ;)


Na mal ne Frage, hat hier schonmal jemand einen DAC selbst gebaut? Wenn ja, wie schwer wars?

geht es dir nur um das Bauen oder auch um das Entwickeln? Von vielen DACs gibt es DIY-Versionen. Ob sich das allerdings lohnt.... nen ODAC ist mit einer der besten DACs bzw hab ein unschlagbares P/L und kostet auch nur 120€
 
Mir ginge es eigentlich nur ums Bauen und darum dass es günstiger als andere sein sollte, aber daraus wird wohl nichts wie man hier lesen kann;) Hab ja mit Elektronik gar nichts am Hut, sonst hätte ich es eventuell mal gewagt:D

Besagter ODAC ist der von JDS Labs oder?
 
Ob sich das allerdings lohnt.... nen ODAC ist mit einer der besten DACs bzw hab ein unschlagbares P/L und kostet auch nur 120€

Einer der besten DACs ist jetzt schon reichlich übertrieben. Da ist nach oben schon noch reichlich Luft.

Wie gesagt Bausätze gibts in praktisch allen Qualitätsstufen und das meist erheblich günstiger als fertig. Mit dem Hörwege Ding kommt man schon sehr weit - mit nem entsprechenden finanziellen Aufwand, der allerdings immer noch geringer ist als beim Kauf eines vergleichbaren Fertig-DACs. Da sollte dann aber auch der Rest der Kette mithalten können.

Der ODAC ist ne Überlegung wert, kann da nicht mithalten, passt dafür aber auch wesentlich besser zu einfachen Hifi Ketten.

Wenn man googelt kann man recht leicht einen Überblick gewinnen an Bausätzen die es gibt und dann selbst entscheiden ob man sein Geld für einen der Bausätze ausgeben will. Was beim Selbermachen nicht unterschätzt werden darf. Ein optisch vernünftiges Gehäuse ist ziemlich kostspielig und macht einiges vom Kostenvorteil wieder weg - aber da kann man sich ja was überlegen (ich habe für meine Vor-/Endkombi Alugehäuse aus China über ebay gekauft. War wesentlich billiger als vergleichbares hier und sieht recht professionell aus, aber da hat jeder einen anderen Geschmack!
 
'N frohes Neues mal in die Runde...

Spiele gerade etwas mit dem Focusrite Scarlett 6i6 rum und vergleiche es mitm RME Fireface800. Schlägt sich wacker - Analoge Ausgangssektionen würde ich sogar gleichauf sehen (und somit auch mindestens gleichauf mit einer Essence One). Kopfhörerverstärker taugt nicht ganz so viel (unsauber, undynamisch, muffig im Hochton - getestet mit Sennheiser HD598), Verarbeitung auch eher mäßig (billige Plastikknöbbe/-Regler; dafür Full-Alu-Gehäuse), Mikropreamps hingegen auch wieder recht ordentlich. Da bringt das FF800 aber nochmal mehr (vor allem wenn weiter aufgedreht wird). Merkt man aber nur mit Mikros der besseren Kategorie (>=Beyerdynamik MC930)... Treiber laufen auch stabil, nur der Registrationszwang bis man an die überhaupt ran kommt nervt. Für knapp über 200€ mmn ein kleiner Geheimtipp wenn man reine Soundqualität haben will ohne viel Schnickschnack! ;)
 
Mal ne Frage.
Wenn man ein Mikro haben möchte und nen KH.
Dann brauch man doch einen DAC z.B Asus One und ein Audio Interface wie das presonus 22vsl oder?
 
Für Audio Hardware im Gesamtwert von 450 Euro brauchst du kein 700 Euro Interface
Oder anders herum: Mikros, die Leistungsmäßig auf Höhe von einem Interface in der Preisklasse sind bekommst du nicht mehr im Elektrodiscounter. ;)
Da bist du schon mitten in der Semi-Pro-Region, die dynamischen Mikros sind besser als dein NT1-A. Großmembran-Kondensatormikros in der Klasse, sind entsprechend gut, haben dafür auch mal schnell 4 Stellen vor dem Komma.
Wenn da in deinem Aufnahmeweg alle Kettenglieder ungefähr gleich stark sein sollen, musst du entweder viel Geld investieren oder viel Geduld bei Ebay haben.

Das NT1-A ist ja (auf einer gedachten Skala) erst das erste brauchbare Großmembran-Kondensatormikro auf dem Markt. Ich glaube aber nicht, das du damit schon den Unterschied zwischen einem Mikrovorverstärker + DAC in einem 50€ Interface und einem 500€ Interface hörst.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ein Freund von mir hat sich die Bang & Olufsen BeoPlay H3 In-Ear-Kopfhörer gekauft, die wir mal bei mir probe hören wollten. Über einen Adapter auf 6,3 mm Klinke habe wir sie an meinen Yulong U100 angeschlossen und sie "klangen" furchtbar, ohne Bass, als wenn nur die Höhen angesprochen werden. Danach haben wir sie an einem Nokia Handy und einem Windows Phone angeschlossen, mit dem gleichen Resultat. An meinem iPhone und meinem Laptop spielen sie einwandfrei. Weiß jemand, warum und ob man das ändern kann (Adapter)?
 
Ein Freund von mir hat sich die Bang & Olufsen BeoPlay H3 In-Ear-Kopfhörer gekauft, die wir mal bei mir probe hören wollten. Über einen Adapter auf 6,3 mm Klinke habe wir sie an meinen Yulong U100 angeschlossen und sie "klangen" furchtbar, ohne Bass, als wenn nur die Höhen angesprochen werden. Danach haben wir sie an einem Nokia Handy und einem Windows Phone angeschlossen, mit dem gleichen Resultat. An meinem iPhone und meinem Laptop spielen sie einwandfrei. Weiß jemand, warum und ob man das ändern kann (Adapter)?

Klingt für mich eher, als ob das Problem nicht bei den In-Ears liegt, sondern an den Abspielgeräten.
Irgendeinen Equalizer aktiviert?
Die Frage ist jetzt, ob Sie "normal" klingen an dem U100 oder an dem iPhone:huh:
 
Weiß jemand, warum und ob man das ändern kann (Adapter)?

Kann gut sein, dass der H3 nur geringe Ausgangsimpedanzen mag, auch wenn es ein dynamischer In-Ear ist. Der U100 hat ja 51 Ohm Ausgangsimpedanz und die Handys sind wohl auch recht hoch in der Ausgangsimpedanz.
 
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