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Software RAID 0 wiederherstellen

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Kabelverknoter(in)
Hallo zusammen,

ich hatte das Problem, dass Windows mir fast alle Partionen zerschossen hatte, mit testDisk konnte ich diese aber retten. Lediglich das Software RAID 0, welches ich mit der Datenträgerverwaltung erstellt hatte, lässt sich nicht wieder herstellen. Das RAID bestand aus zwei 500 GB HDDs.

Gibt es eine Möglichkeit, das RAID wiederherzustellen oder die Daten zu reetten?
 
Zuletzt bearbeitet:

Dooma

Freizeitschrauber(in)
Kurz und knapp: Nein.

Bei einem Hardware Raid 0 hätte es noch sein können dass der seine Festplatte von selbst wieder erkennt.
Aber bei einem Software Raid 0? Wenn die Raid-Informationen futsch sind, durch "was auch immer", hast du schlicht und ergreifend keine Chance und beide Platten sind unbrauchbar.

Genau das ist das inhärente Risko einen Raid 0.
Wenn es dir darum geht mehrere Festplatten als eine einzige zu benutzen, dann gibt es sichere Optionen. Ein JBOD z.B.
Willst du wirklich das (fragliche) Performance Plus, dann musst du mit dem Risko leben.

Meiner Meinung nach hat sich Raid 0 selbst überlebt.

Ja, theoretisch funktioniert das immer noch, aber wer braucht das denn schon? Bei SSDs die 5000MB in der Sekunde verschippen?! Vielleicht für einen Benchmark... Das ist es aber auch schon.

Die Investition in eine bessere Technik lohnt sich einfach viel mehr als mit einem unsicheren Raid 0 rumzudängeln.
 
TE
D

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Kabelverknoter(in)
Das Raid 0 keine so gute Idee ist, habe ich jetzt auch gemerkt. Hatte damals einfach die zwei Platten und dachte "wieso auch nicht". War mehr ein Versuch. Die Daten sind nicht unglaublich wichtig, aber doof wäre es trotzdem.

testDisk erkennt die Partition auch, kann sie aber nicht wiederherstellen, da die Partition 1 TB hat und die Platte selber ja nur 500 GB.

In Zukunft werde ich definitiv auf RAID 0 verzichten.
 

wuselsurfer

Kokü-Junkie (m/w)
Bootet der Rechner noch?

Welches Motherboard ist verbaut?

Bei einem Intel-Chipsatz gibt es eine Möglichkeit das RAID eventuell wiederzubeleben mit dem IRST-Treiber.
 
TE
D

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Kabelverknoter(in)
Bootet der Rechner noch?

Welches Motherboard ist verbaut?

Bei einem Intel-Chipsatz gibt es eine Möglichkeit das RAID eventuell wiederzubeleben mit dem IRST-Treiber.
Ja, das RAID war nur zusätzlicher Speicher, mein System liegt auf einer anderen Platte.

Board ist ein Aorus X570 Elite, denke aber das hat wenig damit zu tun. Das Raid wurde ja mit der Datenträgerverwaltung erstellt, über "Volume Erweitern".
 

wuselsurfer

Kokü-Junkie (m/w)
Board ist ein Aorus X570 Elite, denke aber das hat wenig damit zu tun. Das Raid wurde ja mit der Datenträgerverwaltung erstellt, über "Volume Erweitern".
"Volume Erweitern" erstellt aber doch kein RAID.

Raid hat die Eigenschaft, daß Daten einer Datei oder sogar Bytes auf andere Platten geschrieben werden wegen der Redundanz.

Deswegen ist die Bezeichnung RAID 0 auch falsch.
Das ist nur eine Plattenspiegelung.

Die Platten müßten eigentlich lesbar sein.
Man könnte mehrfach
chkdsk <Partitionsbuchstabe>: /b
drüberlaufen lassen.

Das korrigiert Datenfehler und repariert die Datenzuordnungstabellen (FAT).

Das Board ist von AMD mit AMD-Chipsatztreiber.
Da gibt es kein IRST.
 
TE
D

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Kabelverknoter(in)
"Volume Erweitern" erstellt aber doch kein RAID.

Raid hat die Eigenschaft, daß Daten einer Datei oder sogar Bytes auf andere Platten geschrieben werden wegen der Redundanz.

Deswegen ist die Bezeichnung RAID 0 auch falsch.
Das ist nur eine Plattenspiegelung.
Ok, dann habe ich das falsch interpretiert. Für mich sind zwei (oder mehrere) Partitionen und in dem Fall auch zwei physische Festplatten, die zu einer Partition zusammen gefasst werden, ein RAID 0.

Die Platten müßten eigentlich lesbar sein.
Man könnte mehrfach
chkdsk <Partitionsbuchstabe>: /b
drüberlaufen lassen.

Das korrigiert Datenfehler und repariert die Datenzuordnungstabellen (FAT).
Die Partitionen werden ja nicht erkannt und somit haben die Laufwerke auch keine Laufwerksbuchstaben. Die Datenträger sind nicht zugeordnet.
 

wuselsurfer

Kokü-Junkie (m/w)
Ok, dann habe ich das falsch interpretiert. Für mich sind zwei (oder mehrere) Partitionen und in dem Fall auch zwei physische Festplatten, die zu einer Partition zusammen gefasst werden, ein RAID 0.
Nein -> https://de.wikipedia.org/wiki/RAID ,.
Die Partitionen werden ja nicht erkannt und somit haben die Laufwerke auch keine Laufwerksbuchstaben. Die Datenträger sind nicht zugeordnet.
Zeig uns mal die Datenträgerverwaltung.
 
TE
D

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Kabelverknoter(in)
Zeig uns mal die Datenträgerverwaltung.

Datenträgerverwaltung.PNG
 

Dooma

Freizeitschrauber(in)
Das macht auch nix, das bedeutet ja nichts anderes als das die Daten immer noch da rumliegen ohne von Windows angerührt worden zu sein.
Das ist ja zuerst mal gut.

Die Frage ist, welches erweiterte Laufwerk zu erstellt hattest?
War ein Stripe, dann war das wie Raid 0 und die Daten sind weg.
War es ein Span, dann liegen die Daten da noch rum.
In dem Fall könntest du mit einem Programm wie Testdisk die Daten wahrscheinlich wiederherstellen wenn du Testdisk die Tabelle nach dem Dateninhalt neu aufbauen lässt.

Ich hab gerade mal bei Testdisk im Forum nachgeschaut.
Die Info ist schon älter und ich weiß nicht ob das immer noch so stimmt:

I meant, can you use your disk management console or diskpart to recreate your partitions exactly like before?
TestDisk cannot write a dynamically partition and it's not supported.
But TestDisk can convert a disk back to basic and repair the boot sector.
It would be only important when you've had spanned volume over both disks or RAID!
When you've had 2 single disk only, I'd suggest to recover your partitions as basic disks, because TestDisk can search for partitions and you could write them into your partition table.
Afterwards, if you'd like to, you can convert them to dynamically disks.
Mit anderen Worten: Testdisk unterstüzt dynamische Datenträger nicht.

2 Möglichkeiten gibt es:

Solltest du aber in der Lage sein die Platten auf exakt die gleiche Weise wieder zu verbinden, ohne dabei Daten zu ändern; dann könntest du mit Testdisk die Daten beim Konvertieren zurück in einen Basisdatenträger wieder erhalten.

Oder du könntest versuchen jede Platte einzeln in einen Basisdatenträger zu wandeln. Beides hat das Risiko nicht zu funktionieren und Matsch aus den Daten zu machen.

Ganz ehrlich: Ich hab auch mal mit den dynamischen Datenträgern von Windows rum gespielt. Lang ist her. Aber letztendlich machen die dynamischen Datenträger mehr Ärger als man möchte.

Es gibt bessere Verwaltungsysteme auf dem Markt, wenn man das denn wirklich braucht.

Aber wie gesagt, als Heimanwender, sogar als Enthusiast, gibt es keinen vernünftigen Grund sich damit zu beschäftigen.

Für die Zukunft kann ich dir nur ans Herz legen davon die Finger zu lassen und ein vernünftiges Desaster-Recovery-Backup zu führen.

Dann kann man sich solche Experimente auch erlauben.
 
Zuletzt bearbeitet:
TE
D

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Kabelverknoter(in)
Die Frage ist, welches erweiterte Laufwerk zu erstellt hattest?
War ein Stripe, dann war das wie Raid 0 und die Daten sind weg.
War es ein Span, dann liegen die Daten da noch rum.
In dem Fall könntest du mit einem Programm wie Testdisk die Daten wahrscheinlich wiederherstellen wenn du Testdisk die Tabelle nach dem Dateninhalt neu aufbauen lässt.
Ich bin ganz ehrlich, zu 100% weiß ich es nicht mehr ob ich es als übergreifendes Volume oder als Stripe Volume erstellt habe. Meine aber, es war das übergreifende Volume.
Ich hab gerade mal bei Testdisk im Forum nachgeschaut.
Die Info ist schon älter und ich weiß nicht ob das immer noch so stimmt:


Mit anderen Worten: Testdisk unterstüzt dynamische Datenträger nicht.

2 Möglichkeiten gibt es:

Solltest du aber in der Lage sein die Platten auf exakt die gleiche Weise wieder zu verbinden, ohne dabei Daten zu ändern; dann könntest du mit Testdisk die Daten beim Konvertieren zurück in einen Basisdatenträger wieder erhalten.
Also wieder über "Neues übergreifendes Volume..." ein Verbund erstellen? Dann formatiert Windows die Platten doch? (wenn ich mich recht entsinne)
Oder du könntest versuchen jede Platte einzeln in einen Basisdatenträger zu wandeln. Beides hat das Risiko nicht zu funktionieren und Matsch aus den Daten zu machen.
Das ist meine letzte Option.
Ganz ehrlich: Ich hab auch mal mit den dynamischen Datenträgern von Windows rum gespielt. Lang ist her. Aber letztendlich machen die dynamischen Datenträger mehr Ärger als man möchte.

Es gibt bessere Verwaltungsysteme auf dem Markt, wenn man das denn wirklich braucht.

Aber wie gesagt, als Heimanwender, sogar als Enthusiast, gibt es keinen vernünftigen Grund sich damit zu beschäftigen.

Für die Zukunft kann ich dir nur ans Herz legen davon die Finger zu lassen und ein vernünftiges Desaster-Recovery-Backup zu führen.

Dann kann man sich solche Experimente auch erlauben.
Habe draus gelernt, werde ich nicht mehr machen.
 

wuselsurfer

Kokü-Junkie (m/w)
Aber dafür muss ich ein "Neues einfaches Volume..." erstellen und damit wird die Platte schnell formatiert, können dann verlorene Partitionen noch gefunden werden?
Einfach einen Laufwerksbuchstaben vergeben geht nicht?

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Zuletzt bearbeitet:
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