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Sinn von Einkernprozessoren

Voodoo_Freak

Freizeitschrauber(in)
Nabend, mich würde interessieren, für welche Zielgruppe Einkernprozessoren überhaupt noch angeboten werden. Die meisten Modelle sind dann ohnehin so leistungsschwach (z.B. Atom), dass sie durch den einen Kern nur noch langsamer werden.

Wäre es nicht langsam an der Zeit, hier endlich der Steinzeit lebewohl zu sagen?

Ich rede hier nicht von Zockern oder professionellen Anwendern, ein Single Core Atom genügt noch nichtmal für die Nutzung von Windows 7 mit allen Features.
 
Hallo Voodoo_Freak,

so schlecht scheinen die Einkern CPUs nicht zu sein, weil wir in den letzten 1.5 Jahren eine ganze Menge CPUs für Netbooks in mit genau dieser Spezifikation verkauft haben. Wem das nicht reicht, dem bieten wir ein ganzen Portfolio an Leistungsfähigeren CPUs an.

ATOM ist zum Beispiel auch im Embedded Bereich sehr beliebt, wo gerade ältere Pentium III Designs durch den ATOM abgelöst werden. Auch hier scheint die Rechenleistung nicht unbedingt der ausschlaggebende Punkt zu sein.

Gruss

Frank
 
TE
Voodoo_Freak

Voodoo_Freak

Freizeitschrauber(in)
Aus der Sicht von Intel ist das sicherlich richtig. Rein technisch gesehen ist ein Einkerner definitiv veraltet. Da wir ja hier von Netbooks reden, kann man auch gleich auf den Atom eingehen: Gerade hier macht sich die fehlende Leistung eines Atom 230 bemerkbar - spielt bei Media Markt natürlich keine Rolle, hauptsache billig, aber das wäre das Ding auch mit einem Dual Core Atom.
 

Hyper Xtreme

Freizeitschrauber(in)
mal eine gegenfrage von mir an Voodoo_Freak : Wofür braucht man bei Netbooks 2 Kerner? Die 1 Kerner reichen völlig für die Anwendungen die man auf einem Netbook an laufen hat.
 
Klar... im Mainstream sehen wir auch mindestens 2 Cores, wenn nicht sogar schon 4... da braucht man sich nur unsere Roadmap und unser Portfolio anzuschauen. Aber es gibt einen Markt für CPUs, die nicht auf Leistung ausgelegt sind. Es hängt halt immer vom Benutzungsmodell ab...

Und ich lese viele Stimmen die SOOO zufrieden mit Ihrem Netbook sind und gar nicht verstehen, wie jemand jemals mehr Leistung brauchen kann.

Frank
 
TE
Voodoo_Freak

Voodoo_Freak

Freizeitschrauber(in)
mal eine gegenfrage von mir an Voodoo_Freak : Wofür braucht man bei Netbooks 2 Kerner? Die 1 Kerner reichen völlig für die Anwendungen die man auf einem Netbook an laufen hat.

Hier könnte man dann direkt nach dem generellen Sinn eines solchen Gerätes fragen. E-Mails Checken? Im Internet Surfen? Kann ein Handy auch (letzteres funktioniert übrigens auf beiden Geräten aufgrund eingeschränkter Auflösungen bescheiden). Da kann ich mir auch irgend nen Low Cost Notebook für 400€ kaufen und kann das Ding dann als vollwertigen Computer nutzen.

Also: Wenn so ein Minicomputer, dann doch bitte auch so, dass ich ihn für ein paar mehr Sachen nutzen kann. Hier erwähne ich nochmal auch das Betriebssystem: Windows 7 macht in meinen Augen auch auf dem 330er Atom nicht wirklich spaß, von Vista möchte ich gar nicht erst reden. Und ansonsten? XP - Also wieder Steinzeit? :schief:
 

jokergermany

Gesperrt
Solange man Windows XP oder noch besser Linux benutzt scheinen Netbooks ganz in Ordnung zu sein, aber für Windows 7?
Nein Danke^^

Naja für mich sind Netbooks nichts...
 

BeachBoy08

PCGH-Community-Veteran(in)
Und ansonsten? XP - Also wieder Steinzeit? :schief:
Linux wäre doch eine Alternative.
Nun gut, man muss das Sprichwort beachten "Wass der Bauer nicht kennt, frisst er nicht", soll heißen: Die Masse der leute ist an Windows gewöhnt, Linux ist was komplett anderes und wird deshalb nicht genommen, da gabs auch mal ne News, dass viele Leute ihr netbooks zurückgebracht haben weil Linux installiert war. ^^

Aber trotzdem: wenn man sich einmal dran gewöhnt hat ist Linux richtig klasse, und vor allem sehr Ressourcenschonend, würde auch auf einem Netbook mit 230er Atom und 1 GByte ram problemlos laufen. :daumen:

Aber ich weiche vom thema ab. ^^
 
TE
Voodoo_Freak

Voodoo_Freak

Freizeitschrauber(in)
Das Linux eine Möglichkeit ist ein Netbook performant zu nutzen, ist mir auch bewusst, nur wird wie von dir beschrieben, der durchschnittliche Netbook User wohl kaum Linux auf der Platte haben wollen.
 

majorguns

BIOS-Overclocker(in)
Ich kann mit einem Netbook garnichts anfangen, ist mir viel zu langsamm (und ich rede keinesfalls vom Spielen)
Hatte mal für den Urlaub eins von meiner Tante ausgeliehen, ebend Hauptsächlich für die Nutzung des Browsers, ICQ und Solitare (sehe ich jetzt nicht wirklich als Spiel) :ugly:.
War mir alles viel zu langsam und zu Verzögert, es ist einfach ununschön daran zu arbeiten.

Den Erfolg solcher Netbooks Erkläre ich mir übrigens ganz einfach dadurch, weil es ein Massenphänomen ist, viele Leute kaufen sich auch so ein Teil und benutzen es nicht mal wirklich.
 

Caspar

Software-Overclocker(in)
Netbooks sind einfach praktisch. Sie sind günstig, sehr klein und damit kann man sie ohne Probleme überall mitnehmen, das Gewicht ist entsprechend reduziert. Man hat eine normale Tastatur und eine ausreichende Größe um die wichtigsten Anwendungen zu nutzen. Gerade an der Uni sind Netbooks praktisch, ebenso für Geschäftsleute die gelegentlich etwas nachsehen müssen und die Anschlussmöglichkeiten, die man bei einem Handy nicht hat, nutzen. Viele haben einen richtigen PC daheim und ein Notebook für unterwegs ist einfach zu klobrig, zu teuer und für die meisten Anwendungen, die man ausserhalb des trauten Heims benötigt, überdimensioniert. Netbooks schließen die Lücke zwischen Notebooks und Handys, kein Wunder das sie gut ankommen. Als Massenphänomen würde ich das dadurch nicht bezeichnen.
 

ruyven_macaran

Trockeneisprofi (m/w)
Das Linux eine Möglichkeit ist ein Netbook performant zu nutzen, ist mir auch bewusst, nur wird wie von dir beschrieben, der durchschnittliche Netbook User wohl kaum Linux auf der Platte haben wollen.

Die ersten Netbooks hatten Linux, bis heute sind viele damit lieferbar.
Es ist aber festzustellen, dass die meisten Leute sehr viel lieber als ein langsameres Netbook mit Windows kaufen, als ein schnelleres mit Linux - oder einen schnelleren und entsprechend teureren Laptop mit ULV Core2.
Da bestimmt dann die Nachfrage das Angebot und die Nachfrage scheint hoch zu sein.

Ich persönlich würde mir auch einen Singlecore (mit HT) holen, wenns die ~auf dem Leistungsniveau eines 3GHz-Singlecore gäbe. Denn intensives Multitasking scheitert auf einem mobilen Rechner schon an der Displaygröße und die meisten für mich interessanten Anwendungen brauchen auch entweder wenig Leistung oder sind nicht zeitkritisch. Ein Single-Core hätte aber -neben dem niedrigeren Preis- den Vorteil, dass bei geringem Leistungsbedarf einfach ein kompletter (stromverbrauchender oder sehr aufwendige, für Leistungslöcher sorgende Stromsparmechanismen erfordernde) Kern entfällt.

An der Stelle die Frage @Intel:
Wird der Trend im hochmobilen Bereich (Atom, ULV) eher zu mehr Kernen oder erstmal zu leistungsfähigeren Kernen gehen? Wird es z.B. einen Single-Core in der Nehalem/Westemere Familie geben?
 
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