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Sexuelle Belästigungsvorwürfe: Studios distanzieren sich von Entwicklerlegende Chris Avellone

owned139

BIOS-Overclocker(in)
LoversGonnaLove ich weiß nicht genau, was du hier bezwecken willst, aber in einem anderen Thread gehst du die User auch bereits an, die Hetzkampagnen auf Twitter verurteilen.
Möchtest du in einem Land leben, in dem Menschenleben ohne richterlichen Beschluss auf sozialen Netzwerken zerstört werden? Lynchjustiz scheint bei dir ganz hoch im Kurs zu sein.
Nur weil die Dame was auf Twitter rotzt, muss das nicht der Realität entsprechen.
Was ist, wenn der Typ unschuldig ist? Ich weiß es nicht und war nicht dabei, also steht es mir auch nicht zu ihn zu verurteilen, genauso wenig wie es dir zusteht.

@Mahoy die Geschichte mit Neymar hatte sich auch nur so schnell geklärt, weil er davon ein Video hatte, welches seine Unschuld bewies. Eigentlich gilt aber, dass man unschuldig ist, bis das Gegenteil bewiesen ist und nicht, dass der angebliche Täter seine Unschuld beweisen muss.

Ihr sympathisiert hier mit dem vermeintlichen Opfer, obwohl noch gar nicht geklärt ist, wer Opfer und wer Täter ist.
 
Zuletzt bearbeitet:

Mahoy

Volt-Modder(in)
@Mahoy die Geschichte mit Neymar hatte sich auch nur so schnell geklärt, weil er davon ein Video hatte, welches seine Unschuld bewies.

Nein, das ist nicht ansatzweise korrekt wiedergegeben.

Neymar hat Aufnahmen veröffentlicht, die beweisen sollten, dass er mit der Klägerin einvernehmlichen sexuellen Kontakt hatte bzw. dass diese einem solchen nicht abgeneigt war. Tatsächlich beweisen diese aber nur, dass beide *auch* einvernehmlichen sexuellen Kontakt hatten bzw. haben wollten. Die Klägerin hat allerdings auch nie das Gegenteil behauptet, sondern sagte sogar explizit aus, Neymar wäre erst im Laufe des Abends (unter Alkoholeinfluss) gewalttätig und übergriffig geworden.
Man kann einvernehmlich Sex haben und gleich darauf kann ein Beteiligter weitere oder andere sexuelle Handlungen ohne Einvernehmen erzwingen. Da schließt sich nicht aus.

Übrigens hat Neymar die besagten intimen Aufnahmen auch nicht für die Verhandlung aufgehoben, sondern sie veröffentlicht (und wurde deswegen vorgeladen). Die Klägerin hingegen hat Anzeige erstattet, was - wie ja hier ständig betont wird - der korrekte Weg sei.

Und letztendlich hatten besagte Aufnahmen keinerlei Einfluss auf das Verfahren. Es wurde, wie schon geschrieben, (vorerst) aus Mangel an Beweisen eingestellt. Entlastende Aufnahmen, die tatsächlich "seine Unschuld beweisen", wären kein Mangel an Beweisen, sondern münden in einen Freispruch erster Klasse.

Und grundsätzlich war Neymar in dieser Geschichte zu keinem Zeitpunkt benachteiligt. Er hatte die vollständige Unterstützung seiner zahlreichen Fans und sogar des brasilianischen Staatspräsidenten. Die Klägerin hatte nur ihre Anzeige und ihre Aussage.

Du siehst, dein Beispiel geht aus jeder Perspektive nach hinten los.
 

LoversGonnaLove

Kabelverknoter(in)
in einem anderen Thread gehst du die User auch bereits an, die Hetzkampagnen auf Twitter verurteilen.

Wann bin ich denn jemanden "angegangen"?

Wenn du Dinge behauptest, solltest du sie belegen. So wie ich in meiner Antwort auf den nächsten Teil deines Postings:

Möchtest du in einem Land leben, in dem Menschenleben ohne richterlichen Beschluss auf sozialen Netzwerken zerstört werden? Lynchjustiz scheint bei dir ganz hoch im Kurs zu sein.

Du und einige andere sollten den Thread nochmal ganz aufmerksam durchlesen. Ich habe an keiner Stelle irgendetwas gesagt, das deine Annahme auch nur im entferntesten stützen würde. Tatsächlich ist sogar das genaue Gegenteil der Fall.

Achtung, Beleg für meine Aussage:

PureLuck, an mich gerichtet: "Sollen die sozialen Medien jetzt die neuen Gerichtssäle des 21. Jahrhunderts werden?"
Meine Antwort: "Absolut nicht."

Zu finden in dem Post von mir, der direkt vor deinem eigenen ist.

An anderer Stelle kritisiere ich sogar, dass PureLuck es gut heißt, dass nachdem ein offizielles Gericht ein Urteil gefällt hat, jemanden noch in aller Öffentlichkeit auf Twitter fertigzumachen. Das ist nämlich auch eine Form von Lynchjustiz, mit dem kleinen aber feinen Unterschied, dass der Täter dann bereits eine Strafe erhalten hat und dafür büßt:

PureLuck: "Würde ihm der Prozess gemacht und er für schuldig erklärt, können die Zwitscherer ihn meinetwegen in der Luft zerreisen, bis die Tippsefinger abfallen und das Handy glüht."
Ich: "Wieso wäre das dann plötzlich wieder in Ordnung? [...] wenn dann ein Gericht in einem fairen Prozess einen Täter verurteilt, ist er Freiwild? Auf ihn mit Gebrüll?"

Also eine Bitte an alle: Hört auf euch lächerlich zu machen, indem ihr versucht mir irgendetwas in den Mund zu legen, das ich nicht gesagt habe. Das wird nicht funktionieren.

Nur weil die Dame was auf Twitter rotzt, muss das nicht der Realität entsprechen.
Was ist, wenn der Typ unschuldig ist? Ich weiß es nicht und war nicht dabei, also steht es mir auch nicht zu ihn zu verurteilen, genauso wenig wie es dir zusteht.

Ich. Habe. Nicht. Geurteilt.

Ihr sympathisiert hier mit dem vermeintlichen Opfer, obwohl noch gar nicht geklärt ist, wer Opfer und wer Täter ist.

Ich bekenne mich schuldig. Ja, ich solidarisiere mich mit dem mutmaßlichen Opfer. Genauso wie ihr euch mit dem mutmaßlichen Täter solidarisiert. Aber das habe ich nie jemandem zur Last gelegt.
Eure Solidarität mit dem mutmaßlichen Täter, weil er Ziel einer diskussionswürdigen Kampagne geworden ist, habe ich doch niemals kritisiert. Ich habe lediglich stets darauf hingewiesen, dass so eine Debatte von mehreren Seiten beleuchtet werden sollte und auf Widersprüche in der Argumentationsweise einiger hingewiesen.

Beispiele für Widersprüche:

1. "Jeder steht auf der Seite des Opfers" - Unfug. Beweisstück a) Dieses Forum; Beweisstück b) Verurteilungsstatistik
2. "Das ist Rufmord" - Ja, aber: Rufmord ist auch, jemanden kollektiv der Lüge zu bezichtigen und zu fordern, dass die Person jede Glaubwürdigkeit verlieren sollte und für immer gebrandmarkt ist, wie von einigen gefordert.
3. Die Möglichkeit des Opfers eine Verurteilung zu erwirken. Auf die Absurdität der Argumentation von PureLuck und KaneTM habe ich in meinem vorangegangen Post hingewiesen.
4. Befürwortung von Lynchjustiz nachdem ein richterliches Urteil gesprochen wurde durch PureLuck.

Und um deinen Eingangssatz zu beantworten, den ich einmal zitieren werde:

LoversGonnaLove ich weiß nicht genau, was du hier bezwecken willst

Ich möchte mich nicht mehr mit diesem widersprüchlichen Bullsh*t abgeben, den einige User an diversen Stellen im Forum abgeben. Deswegen bin ich hier.
 
Zuletzt bearbeitet:

owned139

BIOS-Overclocker(in)
Neymar hat Aufnahmen veröffentlicht, die beweisen sollten, dass er mit der Klägerin einvernehmlichen sexuellen Kontakt hatte bzw. dass diese einem solchen nicht abgeneigt war. Tatsächlich beweisen diese aber nur, dass beide *auch* einvernehmlichen sexuellen Kontakt hatten bzw. haben wollten. Die Klägerin hat allerdings auch nie das Gegenteil behauptet, sondern sagte sogar explizit aus, Neymar wäre erst im Laufe des Abends (unter Alkoholeinfluss) gewalttätig und übergriffig geworden.
Das klingt und sieht hier aber GANZ anders aus:
YouTube

Ein brasilianisches Model hatte Neymar vorgeworfen, sie Mitte Mai in Paris in angetrunkenem Zustand und "mit Anwendung von Gewalt" zum Sex gezwungen zu haben. Der brasilianische Nationalspieler hatte zwar eingeräumt, die Frau getroffen zu haben, wies die Vergewaltigungsvorwürfe allerdings stets zurück. "Es gab eine Liebesbeziehung. Was nicht bewiesen werden konnte, ist, dass es beim Sex zur Gewalt kam", sagte Staatsanwältin Estefânia Paulin.
Quelle: Neymar: Keine Anklage nach Vergewaltigungsvorwurf - DER SPIEGEL
In dem Video ist genau dieses Schauspiel zu sehen.

Übrigens hat Neymar die besagten intimen Aufnahmen auch nicht für die Verhandlung aufgehoben, sondern sie veröffentlicht (und wurde deswegen vorgeladen). Die Klägerin hingegen hat Anzeige erstattet, was - wie ja hier ständig betont wird - der korrekte Weg sei.
Richtig, weil gegen ihn einige in sozialen Netzwerken sturm gelaufen sind und er so smart war, das aufzuzeichnen.

Und letztendlich hatten besagte Aufnahmen keinerlei Einfluss auf das Verfahren. Es wurde, wie schon geschrieben, (vorerst) aus Mangel an Beweisen eingestellt. Entlastende Aufnahmen, die tatsächlich "seine Unschuld beweisen", wären kein Mangel an Beweisen, sondern münden in einen Freispruch erster Klasse.
Ich glaube du verstehst nicht so ganz worauf ich hinaus will.
In dem Beispiel vom Beitrag läuft eine Hetzkampagne gegen den mutmaßlichen Täter und bis jetzt ist noch nicht klar, ob er das was ihm vorgeworfen wird getan hat oder nicht.
Jetzt kommt der Punkt auf den ich hinaus will. Es macht auf mich den Eindruck, als verteidigen hier einige (du mit eingeschlossen) dieses Vorgehen auf Twitter und argumentieren hier gegen User die sowas zurecht kritisieren.

Und grundsätzlich war Neymar in dieser Geschichte zu keinem Zeitpunkt benachteiligt. Er hatte die vollständige Unterstützung seiner zahlreichen Fans und sogar des brasilianischen Staatspräsidenten. Die Klägerin hatte nur ihre Anzeige und ihre Aussage.
Ja er hatte Fans die zu ihm standen, aber selbiges trifft hier auch zu oder bei Angry Joe. Dennoch gibt es jetzt etliche die auf den Zug aufspringen und gegen die beiden in sozialen Netzwerken herziehen.
Man liest bei Twitter zu hauf "ich glaube dir und du tust mir Leid...", noch bevor überhaupt irgendwas bewiesen wurde. Es solidarisieren sich jetzt schon Leute in ihrer echo chamber auf Twitter gegen die mutmaßlichen Täter.

Wann bin ich denn jemanden "angegangen"?
Du und einige andere sollten den Thread nochmal ganz aufmerksam durchlesen. Ich habe an keiner Stelle irgendetwas gesagt, das deine Annahme auch nur im entferntesten stützen würde. Tatsächlich ist sogar das genaue Gegenteil der Fall.
Stimmt, du hast es nicht wortwörtlich gesagt, aber du argumentierst hier gegen User die Hetzjagden auf sozialen Netzwerken zurecht kritisieren und verurteilen. Als Beispiel wäre hier PureLuck zu nennen.

Ich bekenne mich schuldig. Ja, ich solidarisiere mich mit dem mutmaßlichen Opfer. Genauso wie ihr euch mit dem mutmaßlichen Täter solidarisiert. Aber das habe ich nie jemandem zur Last gelegt.
Eure Solidarität mit dem mutmaßlichen Täter, weil er Ziel einer diskussionswürdigen Kampagne geworden ist, habe ich doch niemals kritisiert. Ich habe lediglich stets darauf hingewiesen, dass so eine Debatte von mehreren Seiten beleuchtet werden sollte und auf Widersprüche in der Argumentationsweise einiger hingewiesen.
Ich solidarisiere mich mit keinem von beiden, sondern verurteile dieses Vorgehen auf Twitter und co. Das geht absolut gar nicht.
Gerade beschwerst du dich noch, dass ich dir was in den Mund legen würde und jetzt machst du es selbst. Oh diese Ironie...
 
Zuletzt bearbeitet:

hoffgang

BIOS-Overclocker(in)
Weiß ich nicht, aber es ist auffällig, dass aktuell sehr viele Berümtheiten und Personen des öffentlichen Lebens bei sowas genannt werden.
Brett Kavanaugh, Neymar, Johnny Depp, Angry Joe...
In den ersten 3 Fällen hat sich rausgestellt, dass es gelogen war. Zufall? Sicher nicht.

Kannst du das für Kavanaugh mal verlinken? Das würde mich tatsächlich interessieren.
Mein letzter Kenntnisstand war, dass es bei seiner Ernennung einfach niemanden (zumindest aus der Gruppe auf die es angekommen ist) ausreichend interessiert hat. Und die Abwesenheit eines Verurteilung bedeutet leider nicht, dass es kein Verbrechen gab.
 

LoversGonnaLove

Kabelverknoter(in)
Stimmt, du hast es nicht wortwörtlich gesagt, aber du argumentierst hier gegen User die Hetzjagden auf sozialen Netzwerken zurecht kritisieren und verurteilen. Als Beispiel wäre hier PureLuck zu nennen.

Ich argumentiere gegen Widersprüchlichkeiten.

Und seit wann darf man nicht mehr argumentieren?
Wo sind nur die selbsternannten Grundgesetzverteidiger und Freiheitskämpfer des Forums, wenn man sie mal braucht?

Ich solidarisiere mich mit keinem von beiden, sondern verurteile dieses Vorgehen auf Twitter und co. Das geht absolut gar nicht.
Gerade beschwerst du dich noch, dass ich dir was in den Mund legen würde und jetzt machst du es selbst. Oh diese Ironie...

Du verurteilst das Vorgehen auf Twitter. Damit solidarisierst du dich doch mit den Menschen, denen eine solche Öffentlichwerdung widerfährt.
Solidarität ist, speziell in diesem Fall, ja nicht zwingend einhergehend damit, mutmaßliche Täter in Schutz zu nehmen und/oder sie für unschuldig zu erklären, sondern das Verteidigen eines Rechtes, das jedem zusteht. Das Recht auf eine faire Verhandlung, ohne von einem Lynchmob[sic] in einer Schmutzkampagne[sic] gegeißelt zu werden.

Ergo: Du solidarisierst dich. Nächster Versuch, bitte.
 

owned139

BIOS-Overclocker(in)
Falsch. Ich kritisiere die Schlammschlachten auf Twitter und zwar grundsätzlich und unabhängig jetzt vom Täter und vom Opfer in dem aktuellen Beitrag.
Ich solidarisiere mich mit keinen von beiden. Weder verteidige/beschuldige ich den Typ, noch die Dame.
 

LoversGonnaLove

Kabelverknoter(in)
Ich solidarisiere mich mit keinen von beiden. Weder verteidige/beschuldige ich den Typ, noch die Dame.

Ich habe doch gearde dargelegt, dass es sich bei deiner Solidarisierung nicht um einzelne Person handelt, sondern um eine Personengruppe.

Du verurteilst das Vorgehen auf Twitter. Damit solidarisierst du dich doch mit den Menschen, denen eine solche Öffentlichwerdung widerfährt.
Solidarität ist, speziell in diesem Fall,[...] das Verteidigen eines Rechtes, das jedem zusteht. Das Recht auf eine faire Verhandlung, ohne von einem Lynchmob[sic] in einer Schmutzkampagne[sic] gegeißelt zu werden.

Du kannst aber natürlich auch einfach mit "falsch" antworten und mich dann wieder bestätigen. Ich halte dich nicht auf.

Was Solidarität ist und was nicht ist aber nicht das Kernthema dieser Unterhaltung. Wahrscheinlich würden wir uns sowieso nur unsere unterschiedlichen Auffassungen einer Definition von Solidarität um die Ohren hauen, was wenig zielführend ist. Wir können das trotzdem gerne per PN weiterführen wenn du möchtest.

Viel mehr würde mich an dieser Stelle eine Reaktion von KaneTM und PureLuck zu meinen anderen Posts interessieren.
 

LoversGonnaLove

Kabelverknoter(in)
Du widersprichst dir.

Dass der "mutmaßliche Täter" dabei stellvertretend für die Personengruppe der auf Twitter bloßgestellten fungiert, wird von dir dabei natürlich vollkommen ignoriert.
Dabei hättest du nur den darauf folgenden Satz lesen müssen: "Eure Solidarität mit dem mutmaßlichen Täter, weil er Ziel einer diskussionswürdigen Kampagne geworden ist"
Deshalb immer mutmaßlich. Er ist kein Täter. Er ist eine Person(Oh, jetzt hast du mich), die eine Gruppe repräsentiert(Whoops, doch nicht). Die Gruppe der Verfolgten, mit denen ihr euch solidarisiert("weil er Ziel einer diskussionswürdigen Kampagne geworden ist").

Wie viele Querverweise soll ich eigentlich noch einbauen? Meine Güte, ich habe mich angemeldet um dem Unfug in diesem Forum Einhalt zu gebieten, nicht um Deutschunterricht zu erteilen.

Nicht nur Lesen - Lesen und Verstehen!
 

owned139

BIOS-Overclocker(in)
Du relativierst dir hier ein zurecht...das ist vom feinsten :D
Erst sagst du, ich solidarisiere mich mit dem mutmaßlichen Täter (also einer einzelnen Person) und im nächsten Post ist es in meinem Fall doch keine einzelne Person, sondern eine Personengruppe.
Tut nichts zur Sache, ob er zur Gruppe gehört oder nicht. So oder so widersprichst du dir mit der Aussage. Bestenfalls könnte man sagen, dass du es im zweiten Post richtig gestellt hast, aber die erste Aussage ist einfach falsch, zumal das mit der Personengruppe auch nicht zutrifft. Ich bin denen neutral gegenüber und kritisiere die Schlammschlacht auf Twitter. Nicht mehr und nicht wenig.
Es ist ein Unterschied ob ich den mutmaßlichen Täter, das mutmaßliche Opfer in Schutz nehme oder einfach nur die Hetzjagd kritisiere. Das sind 3 verschiedene Dinge für mich.
 
Zuletzt bearbeitet:

PureLuck

Software-Overclocker(in)
LoversGonnaLove schrieb:
Viel mehr würde mich an dieser Stelle eine Reaktion von KaneTM und PureLuck zu meinen anderen Posts interessieren.

Na den Gefallen kann ich dir doch gern tun, wenn du darauf bestehst. Aber ich vermute, die Reaktion wird nicht zu deiner Zufriedenheit sein, da ich mich großteils nur wiederholen kann.

LoversGonnaLove schrieb:
Lass Twitter doch mal für einen Moment aus dieser Teildiskussion.

Nein, da ich hier über diese News diskutiere, in der über einen Twitter-Beitrag berichtet wird, in dem Person A Person B öffentlich einer Straftat bezichtigt wird, mit dem Ziel, Person B bloß zustellen und zu schaden.
Weiterhin führt die News auf, dass Person B bereits ein Schaden dadurch entstanden ist, ohne je ein faires Gerichtsverfahren erhalten zu haben.

LoversGonnaLove schrieb:
Dass du nichts für die Definition kannst, weiß ich. Du nutzt diese Definition aber um deine Widersprüche zu kaschieren:
Als Opfer strebt man eine Verurteilung des Täters an. Dann zu behaupten, das Opfer hat alles in der Hand, um ein Urteil[sic!] zu erwirken und sich dabei auf die Definition von Urteil als "Freispruch oder Verurteilung" zu beziehen, ist Augenwischerei.
Du nutzt die Begriffsdefinition um deine lückenhafte Argumentation zu stützen.

Was will ich kaschieren?
Nochmal: ein Opfer hat alle Möglichkeiten ein Urteil zu erwirken, sprich, vor Gericht zu ziehen. Urteil = Strafurteil / Freispruch / Maßregel
Genau so habe ich das von Anfang an gemeint - nix mit Augenwischerei.
Dass du dem Wort "Urteil" in Zusammenhang mit einem gerichtlichen Prozess eine andere Bedeutung andichtest, als es eigentlich hat, dafür kann ich nun wirklich nichts.
Und ungeachtet dessen, welches Urteil gefällt wird, sollte eine Straftat in erster Linie angezeigt und nicht auf Twitter gepostet werden, egal ob sexuelle Belästigung, Vergewaltigung, Körperverletzung, Mord, Diebstahl, usw. und egal ob zwischen Mann, Frau, Kind, Deutschem, Türken, Afro-Amerikaner, Mexikaner, Rechtem, Linkem, usw... Willkommen im Rechtsstaat!
Das ist meine Meinung und völlig losgelöst von den persönlichen Beeinträchtigungen, mit denen Opfer leben müssen.

LoversGonnaLove schrieb:
Das Opfer hat nicht alles in Hand um eine Verurteilung zu erwirken. Punkt.

Das ist korrekt.

LoversGonnaLove schrieb:
Wir haben diskutiert. Vergangenheit.
Ihr habt euren Standpunkt sehr deutlich gemacht und beweihräuchert euch gegenseitig.
Ich habe gesagt, dass ich mir nicht anmaße, zu urteilen.
Was ich dann wiederholen musste.
Erneut.
Und jetzt auch wieder.

Ist ja schön für dich. Du musst ja auch nicht über die Parteien urteilen, genau das ist der Punkt. Das sollte ein Richter tun, da es sich hier um eine mögliche Straftat handelt. ;-)



LoversGonnaLove schrieb:
Du stehst doch so auf Definitionen. Ich habe hier eine Interessante:

An·ma·ßung, die
[1] Angabe, Vorgabe von etwas, das man eigentlich nicht kann
[2] unberechtigte Inanspruchnahme von etwas, das einem nicht zusteht

Zu fordern, einen anderen Weg zu nutzen, steht dir nicht zu, weil du nicht den Hauch einer Ahnung hast, wie es Opfern von sexueller Gewalt geht.

Du argumentierst mit Logik, aber ignorierst dabei das reale Leid der Betroffenen, das, hervorgerufen durch abscheuliche Taten, eben keine Logik, sondern für Außenstehende mitunter irrationale oder unlogisch anmutende Handlungen erzeugt.

Was nun anmaßend ist und was nicht, ist subjektiv, ja. Aber du verwechselst die Perspektive. Dein gegenüber entscheidet, ob er deine Aussagen für anmaßend hält. Du kannst das natürlich anders sehen, aber in letzter Instanz bist du dann auch wieder nur eins: anmaßend.

Aha, ja, interessant.
Was maßt du dir an, mir das Recht abzusprechen, zu verlangen, dass einem Straftäter in einem Rechtsstaat der Prozess gemacht wird?
Genauso wenig hast du eine Ahnung, wie andere Opfer zu diesem Social Media Striptease stehen. Wie anmaßend tststs.

LoversGonnaLove schrieb:
Du hast die Fragen unzureichend beantwortet.
Du hast gesagt, dass nachdem jemandem der Prozess gemacht wurde und nachdem die Person verurteilt wurde, es völlig in Ordnung sei, die Person auf Twitter fertig zu machen("meinetwegen in der Luft zerreisen"). Vorher sei es aber nicht in Ordnung.

Achtung, Verdeutlichung:

Opfer sexueller Gewalt macht Vorfall auf Twitter öffentlich, bevor Anzeige erstattet wird:
"WIE KANN SIE NUR??? LYNCHMOB!!!11einself"

Straftäter wird verurteilt und bekommt (hoffentlich) gerechte Strafe:
"UND JETZT LASST UNS IHN RICHTIG FERTIGMACHEN!!!!"

Wieso bist du so voller Widersprüche?

Wo ist da der Widerspruch?
- vor Schuldspruch Selbstjustiz des Opfers (Rufmord, Verunglimpfung, Verleumdung, üble Nachrede [§186 StGB])
- nach Schuldspruch selbst gewähltes Leid des Täters (sexuelle Belästigung [§184i StGB], üble Nachrede nicht möglich, da Straftat bewiesen)
- während der Verhandlungen? Hm, denk mal nach.

LoversGonnaLove schrieb:

Gut.

PS:

Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, mit Grestorn zu schreiben.

Edit:

Wie viele Querverweise soll ich eigentlich noch einbauen? Meine Güte, ich habe mich angemeldet um dem Unfug in diesem Forum Einhalt zu gebieten, nicht um Deutschunterricht zu erteilen.
Nicht nur Lesen - Lesen und Verstehen!

Oh, wie bescheiden und umgänglich. :D
I like!
 
Zuletzt bearbeitet:

Mylo

Software-Overclocker(in)
Du kommst ja nun öfters, wie erwähnt, mir einfach dumm von der Seite. Einen Tag kommst du mit so einem Mist an, dass ich schon mehrfach gebannt wurde, einen anderen Tag kommst du angeweint, dass ich mehrere Accounts hätte, wieder einen anderen Tag kommst mit irgendeinem iPhone.
Ich hab sogar einen Tag damals meine Beiträge durchgeschaut, um herauszufinden, ob das was du hier schreibst, wirklich passiert ist, und ich das geschrieben hätte, ist aber nicht der Fall. Auch habe ich dir, da du die Behauptung aufgestellt hattest, darum gebeten, mir doch mitzuteilen, wo ich mir Fehltritte geleistet hätte, worauf von dir auch nichts kam.

Lebhafte Fantasie hast Du da. Irgendwie komisch das jetzt so völlig verdreht von Dir zu lesen :ugly:

Mein Lieber, jedesmal gehst du auf mich zu, nicht umgekehrt. Wer hier wohl stänkert bist du. Und ich ich habe dir mittlerweile mehr als nur einmal mitgeteilt, dass du deine Probleme mit mir vie PM regeln kannst. dem bist du aber bisher nicht nachgekommen.
Da du zum Thema gar nichts beitragen kannst und diesen Thread mit Privatem zuspamst, und nur darauf aus bist, mich anzugreifen, biete ich dir an, wiederholt, deine Probleme und deinen Frust, mit mir, via PM, sachlich zu regeln. Bist du dessen nicht fähig, dann möchte ich dich darum bitten, mich nicht weiter zu belästigen

Bist jetzt der erste auf meiner Igno und das ist traurig.

Em merkste selber nicht wa? :lol:
 

LoversGonnaLove

Kabelverknoter(in)
Na den Gefallen kann ich dir doch gern tun, wenn du darauf bestehst. Aber ich vermute, die Reaktion wird nicht zu deiner Zufriedenheit sein

Eines gleich vorweg: So richtig zufrieden bin ich wirklich nicht. Ich habe vielleicht ein bisschen mehr erwartet, aber alles zu seiner Zeit. ;-)

Nein, da ich hier über diese News diskutiere, in der über einen Twitter-Beitrag berichtet wird, in dem Person A Person B öffentlich einer Straftat bezichtigt wird, mit dem Ziel, Person B bloß zustellen und zu schaden.
Weiterhin führt die News auf, dass Person B bereits ein Schaden dadurch entstanden ist, ohne je ein faires Gerichtsverfahren erhalten zu haben.

Dass der Artikel davon handelt ist ja schön und gut. Für die Teildiskussion über die Möglichkeiten der Erwirkung einer Verurteilung durch den Kläger war und ist das aber nicht von Belang. Aber egal. Mach wie du denkst.

Was will ich kaschieren?
Nochmal: ein Opfer hat alle Möglichkeiten ein Urteil zu erwirken, sprich, vor Gericht zu ziehen. Urteil = Strafurteil / Freispruch / Maßregel
Genau so habe ich das von Anfang an gemeint - nix mit Augenwischerei.
Dass du dem Wort "Urteil" in Zusammenhang mit einem gerichtlichen Prozess eine andere Bedeutung andichtest, als es eigentlich hat, dafür kann ich nun wirklich nichts.

Eine Chronologie der Ereignisse:

Ich: es liegt oftmals nicht in der Hand der Opfer, eine Verurteilung "zu erwirken"
(Von Beginn an ist also "Verurteilung" gemeint.)

Du: In wessen Hand liegt es denn dann, ein Urteil zu erwirken? Ein Täter wird sich in den aller seltensten Fällen selbst anklagen.
(Du redest dann nur noch von "Urteil".)

Ich: Richtig. Es liegt in der Hand des Opfers, den Mut zu fassen, die Tat zur Anzeige zu bringen.
Die Statistik zeigt aber, dass eine Anzeige in den seltensten Fällen zu einer Verurteilung führt. Deshalb liegt es eben nicht allein in der Hand des Opfers ein Urteil zu erwirken.
(Ich stelle es richtig, mache aber einen dummen Fehler und greife "Urteil" auf, obwohl ich im Satz davor selber noch "Verurteilung" gesagt habe, shame on me. Das ist anscheinend Grund genug für dich, diese Diskussion in die Richtung zu lenken und zu verdrehen, wie du es getan hast.)

KaneTM: das Opfer hat - außer Anzeige und Aussage und Beweise beizusteuern - nicht viel in der Hand; den eigentlichen Job hat natürlich die Staatsanwaltschaft zu leisten
(KaneTM bezieht sich eindeutig auch auf "Verurteilung", so wie es von Beginn an von mir gemeint war.)

Ich: Hinzu kommt dann noch der richterliche Schuldspruch, der im besten Fall für Gerechtigkeit sorgt. Das ergibt in meinen Augen den eindeutigen Fall, dass Opfer nicht alles in ihrer Hand haben um ein Urteil zu erwirken.
(Ich füge ein Detail hinzu, mache aber wieder den dummen Fehler und greife dein "Urteil" auf, obwohl eindeutig Verurteilung gemeint ist, so wie ich es auch zu Beginn geschrieben habe)

Du: Natürlich hat ein Opfer einer Straftat alles in der Hand, um ein Urteil zu erwirken. Mehr als eine Anzeige und im besten Fall Beweise [...] braucht es nun einmal nicht, um eine Anklage zu erwirken. [...] Und auch ein Freispruch des Angeklagten ist ein richterliches Urteil. Also hat ein Opfer schon so ziemlich alles in der Hand, was zu einem Urteil führt.
(Zu diesem Zeitpunkt hast du dich dann voll auf dein "Urteil ist Urteil"-Ding eingeschossen, obwohl ja von Beginn an klar war, das ich "Verurteilung" meine, weil ich es geschreieben habe, da oben, lies, bitte, und verstehe, bitte)

Ich: Anklage =/= Verurteilung [...] Es liegt doch wohl auf der Hand, dass bei einer Anzeige eine Verurteilung angestrebt wird.
(Hier stelle ich das nochmal klar, was von Beginn an gemeint ist)

Du: Natürlich wird die Verurteilung angestrebt
(Du bestätigst)

Was uns zu dem von dir in diesem Post zitierten Teil führt:

Was versuchst du zu kaschieren? Nix mit Augenwischerei? Und ich dichte "Urteil" etwas anderes an?
Ich habe von Beginn an von "Verurteilung" gesprochen. Du hast daraus "Urteil" gemacht. Der gesamte Verlauf der Diskussion bezieht sich auf den Ursprung ("es liegt oftmals nicht in der Hand der Opfer, eine Verurteilung "zu erwirken""). Du drehst es nun so hin, als wenn ich ein falsches Verständnis der Definition von Urteil hätte. Diese Definition ist aber überhaupt nicht von Belang, weil von Beginn an "Verurteilung" gemeint ist. Deswegen Augenwischerei. Weil du "Verurteilung" aufgreifst, daraus "Urteil" machst und mir dann vorwirfst, ich würde den Sachverhalt nicht verstehen. Du hast das Thema verdreht. Keine Ahnung ob aus Absicht oder weil du nicht Lesen und Verstehen kannst (siehe unten). Auf jeden Fall billig.

Ist ja schön für dich. Du musst ja auch nicht über die Parteien urteilen, genau das ist der Punkt.

Das ist doch wohl ein Witz. Das muss ein Witz sein.
Ihr kommt auf laufenden Band mit irgendwelchen Begründungen, warum man das (Veröffentlichung auf Twitter) nicht macht. Warum es absolut falsch ist, so (Veröffentlichung auf Twitter) zu handeln. Ich sage mehrfach, dass ich mir darüber (Veröffentlichung auf Twitter) kein Urteil erlaube und jetzt kommst du mit "Ist ja schön für dich. Du musst ja auch nicht über die Parteien urteilen"?

Das kann nicht dein Ernst sein.

Aha, ja, interessant.
Was maßt du dir an, mir das Recht abzusprechen, zu verlangen, dass einem Straftäter in einem Rechtsstaat der Prozess gemacht wird?

Verdrehung scheint eine deiner Lieblingsmethoden zu sein. Ein Muster ist erkennbar. Intelligenz allerdings nicht.

Genauso wenig hast du eine Ahnung, wie andere Opfer zu diesem Social Media Striptease stehen. Wie anmaßend tststs.

Meine Güte, deswegen sage ich doch die ganze Zeit, dass ich nicht urteile. Verstehst du auch oder liest du nur?

Wo ist da der Widerspruch?
- vor Schuldspruch Selbstjustiz des Opfers (Rufmord, Verunglimpfung, Verleumdung, üble Nachrede [§186 StGB])
- nach Schuldspruch selbst gewähltes Leid des Täters (sexuelle Belästigung [§184i StGB], üble Nachrede nicht möglich, da Straftat bewiesen)
- während der Verhandlungen? Hm, denk mal nach.

"Selbst gewähltes Leid" also. Du wirfst hier mit Paragraphen um dich, aber billigst es, wenn ein Mensch, der eine (hoffentlich) gerechte Strafe erhalten hat und (hoffentlich) Reue zeigt und büßt, belästigt wird. Noch dazu mit den gleichen Mitteln, die du hier verurteilst. Also wer da keinen Widerspruch sieht, dem ist nicht zu helfen.

Oh, wie bescheiden und umgänglich. :D
I like!

Gut. Jetzt musst du es nur noch umsetzen. :-)


PS: Wie eingangs erwähnt, hatte ich nach deiner Einleitung eigentlich ein bisschen mehr erwartet. Schade.
 

PureLuck

Software-Overclocker(in)
Eines gleich vorweg: So richtig zufrieden bin ich wirklich nicht. Ich habe vielleicht ein bisschen mehr erwartet, aber alles zu seiner Zeit. ;-)

Und du hast meine Erwartungen vollends bestätigt. Was per se nicht schlecht ist. Ich sehe und akzeptiere deinen Standpunkt.

Dass der Artikel davon handelt ist ja schön und gut. Für die Teildiskussion über die Möglichkeiten der Erwirkung einer Verurteilung durch den Kläger war und ist das aber nicht von Belang. Aber egal. Mach wie du denkst.



Eine Chronologie der Ereignisse:

Ich: es liegt oftmals nicht in der Hand der Opfer, eine Verurteilung "zu erwirken"
(Von Beginn an ist also "Verurteilung" gemeint.)

Du: In wessen Hand liegt es denn dann, ein Urteil zu erwirken? Ein Täter wird sich in den aller seltensten Fällen selbst anklagen.
(Du redest dann nur noch von "Urteil".)

Ich: Richtig. Es liegt in der Hand des Opfers, den Mut zu fassen, die Tat zur Anzeige zu bringen.
Die Statistik zeigt aber, dass eine Anzeige in den seltensten Fällen zu einer Verurteilung führt. Deshalb liegt es eben nicht allein in der Hand des Opfers ein Urteil zu erwirken.
(Ich stelle es richtig, mache aber einen dummen Fehler und greife "Urteil" auf, obwohl ich im Satz davor selber noch "Verurteilung" gesagt habe, shame on me. Das ist anscheinend Grund genug für dich, diese Diskussion in die Richtung zu lenken und zu verdrehen, wie du es getan hast.)

KaneTM: das Opfer hat - außer Anzeige und Aussage und Beweise beizusteuern - nicht viel in der Hand; den eigentlichen Job hat natürlich die Staatsanwaltschaft zu leisten
(KaneTM bezieht sich eindeutig auch auf "Verurteilung", so wie es von Beginn an von mir gemeint war.)

Ich: Hinzu kommt dann noch der richterliche Schuldspruch, der im besten Fall für Gerechtigkeit sorgt. Das ergibt in meinen Augen den eindeutigen Fall, dass Opfer nicht alles in ihrer Hand haben um ein Urteil zu erwirken.
(Ich füge ein Detail hinzu, mache aber wieder den dummen Fehler und greife dein "Urteil" auf, obwohl eindeutig Verurteilung gemeint ist, so wie ich es auch zu Beginn geschrieben habe)

Du: Natürlich hat ein Opfer einer Straftat alles in der Hand, um ein Urteil zu erwirken. Mehr als eine Anzeige und im besten Fall Beweise [...] braucht es nun einmal nicht, um eine Anklage zu erwirken. [...] Und auch ein Freispruch des Angeklagten ist ein richterliches Urteil. Also hat ein Opfer schon so ziemlich alles in der Hand, was zu einem Urteil führt.
(Zu diesem Zeitpunkt hast du dich dann voll auf dein "Urteil ist Urteil"-Ding eingeschossen, obwohl ja von Beginn an klar war, das ich "Verurteilung" meine, weil ich es geschreieben habe, da oben, lies, bitte, und verstehe, bitte)

Ich: Anklage =/= Verurteilung [...] Es liegt doch wohl auf der Hand, dass bei einer Anzeige eine Verurteilung angestrebt wird.
(Hier stelle ich das nochmal klar, was von Beginn an gemeint ist)

Du: Natürlich wird die Verurteilung angestrebt
(Du bestätigst)

So, und nun gehen wir in der Chronologie noch einen Schritt zurück, bevor du überhaupt die Bildfläche betreten hast. Man konsultiere Post #45...
Dort schrieb ich von Urteil. Und das kommt nicht von ungefähr, sondern ich meinte es, im "richterlichen Sinne", auch genau so.
Du hast "Verurteilung" daraus gemacht und ich habe fortlaufend dagegen gehalten und werde es weiterhin so handhaben.

Was uns zu dem von dir in diesem Post zitierten Teil führt:

Was versuchst du zu kaschieren? Nix mit Augenwischerei? Und ich dichte "Urteil" etwas anderes an?
Ich habe von Beginn an von "Verurteilung" gesprochen. Du hast daraus "Urteil" gemacht. Der gesamte Verlauf der Diskussion bezieht sich auf den Ursprung ("es liegt oftmals nicht in der Hand der Opfer, eine Verurteilung "zu erwirken""). Du drehst es nun so hin, als wenn ich ein falsches Verständnis der Definition von Urteil hätte. Diese Definition ist aber überhaupt nicht von Belang, weil von Beginn an "Verurteilung" gemeint ist. Deswegen Augenwischerei. Weil du "Verurteilung" aufgreifst, daraus "Urteil" machst und mir dann vorwirfst, ich würde den Sachverhalt nicht verstehen. Du hast das Thema verdreht. Keine Ahnung ob aus Absicht oder weil du nicht Lesen und Verstehen kannst (siehe unten). Auf jeden Fall billig.

Und ich habe von Beginn an von Urteil gesprochen! (wie erwähnt, siehe Post #45)
Und da kommen wir zu dem Punkt, wo du deine initiale Aussage über meine stellst und Augenwischerei betreibst, indem du alles zu deinen Gunsten umkrempelst.

Die Definition von "Urteil" ist allerdings von Belangen, weil ich eben NICHT von Beginn an Verurteilung meinte.
Warum man dann jemandem auch noch die Fähigkeit, lesen und verstehen zu können abspricht, entzieht sich meinem Verständnis komplett.

Das ist doch wohl ein Witz. Das muss ein Witz sein.
Ihr kommt auf laufenden Band mit irgendwelchen Begründungen, warum man das (Veröffentlichung auf Twitter) nicht macht. Warum es absolut falsch ist, so (Veröffentlichung auf Twitter) zu handeln. Ich sage mehrfach, dass ich mir darüber (Veröffentlichung auf Twitter) kein Urteil erlaube und jetzt kommst du mit "Ist ja schön für dich. Du musst ja auch nicht über die Parteien urteilen"?

Das kann nicht dein Ernst sein.

Tja, das war eine Spitze, die du offensichtlich aufgenommen hast.
Natürlich urteile ich über das Verhalten von Person A. Aber das ist kein richterliches Urteil, sondern ein persönliches, was keinerlei Konsequenzen hat, außer vielleicht Diskussionen wie diese. Mein Urteil, dass Person A gefälligst eine Straftat zur Anzeige hätte bringen müssen, ist keine Straftat. Ganz im Gegensatz zu dem, was Person A (Rufmord) oder Person B (sexuelle Belästigung) verübt haben.

Verdrehung scheint eine deiner Lieblingsmethoden zu sein. Ein Muster ist erkennbar. Intelligenz allerdings nicht.

Joar, das Kompliment gebe ich gerne zurück. :D
Ein Muster ist erkennbar... ;-)
Du meintest, du willst dem Unfug im Forum ein Ende bereiten.
Und unsachgemäße Beleidigungen sind jetzt eine Bereicherung für das Forum?
(ist ja nur halb so schlimm als dumm abgestempelt zu werden, wenn man fast zeitgleich im GEZ Thread als Pädophiler betitelt wird :D ich bin hier schon einiges gewohnt :P)

"Selbst gewähltes Leid" also. Du wirfst hier mit Paragraphen um dich, aber billigst es, wenn ein Mensch, der eine (hoffentlich) gerechte Strafe erhalten hat und (hoffentlich) Reue zeigt und büßt, belästigt wird. Noch dazu mit den gleichen Mitteln, die du hier verurteilst. Also wer da keinen Widerspruch sieht, dem ist nicht zu helfen.

Du machst einen Widerspruch daraus, indem du nur das Endergebnis siehst.
Ich mache eine schlüssige Argumentation daraus, indem ich den Ausgangspunkt betrachte.
Möge mir der nicht existierende Gott beistehen und mir helfen...

PS: Wie eingangs erwähnt, hatte ich nach deiner Einleitung eigentlich ein bisschen mehr erwartet. Schade.

Warum, wenn ich in meiner Einleitung dir schon Unzufriedenheit prophezeite?
Holla die Waldfee!

:D

PS: Darf ich fragen, was du für eine Beruf ausübst? (natürlich gern über PM)
 

LoversGonnaLove

Kabelverknoter(in)
Man konsultiere Post #45...
Dort schrieb ich von Urteil. Und das kommt nicht von ungefähr, sondern ich meinte es, im "richterlichen Sinne", auch genau so.
Du hast "Verurteilung" daraus gemacht und ich habe fortlaufend dagegen gehalten und werde es weiterhin so handhaben.

Und ich habe von Beginn an von Urteil gesprochen! (wie erwähnt, siehe Post #45)
Und da kommen wir zu dem Punkt, wo du deine initiale Aussage über meine stellst und Augenwischerei betreibst, indem du alles zu deinen Gunsten umkrempelst.

Die Definition von "Urteil" ist allerdings von Belangen, weil ich eben NICHT von Beginn an Verurteilung meinte.

In Post #45 ("Man macht sich vor der ganzen kranken Social Plattforming Welt nackig, aber schafft es nicht, ein Urteil gegen den mutmaßlichen Täter zu erwirken?") sprichst du von Urteil, das ist richtig. Wenn ich das zu der Chronologie hinzufüge, ergibt sich für aber dennoch folgendes Bild:

Wenn du also von Beginn an Urteil "im richterlichen Sinne" meinst, ignorierst du (nicht als Person oder mit deiner Meinung im allgemeinen, aber zumindest in dem Posting), dass man nicht vor Gericht zieht, um irgendeine Form von Urteil im "richterlichen Sinne" zu erwirken, sondern eine Verurteilung. Deshalb der Verweis auf die Statistik und dass es um eine Verurteilung geht, nicht "nur" um ein Urteil. Das Ausbleiben von Verurteilungen führt dazu, dass Opfer mitunter andere Wege wählen, so fragwürdig diese auch sind.

Dein Fokus lag von Beginn an bei einem Urteil "im richterlichen Sinne", okay. Im Fokus des Opfers liegt aber die Verurteilung. Deswegen der Hinweis von mir. Du pochst dann weiter auf Urteil "im richterlichen Sinne", obwohl bereits deutlich wurde, dass es dem Opfer immer um eine Verurteilung geht. Du führst dieses Spiel weiter und irgendwann kommt die Definition. Your time to shine: "Hab ich doch von Anfang an so gesagt." Ja, das kann ja sein. Aber genauso habe ich in meinem initialen Posting gesagt, dass es dem Opfer um eine Verurteilung geht.

Was mir aufstößt sind dabei keine Definitionen. Nicht, dass du irgendwas falsch gedeutet oder nicht verstanden hast. Ganz im Gegenteil: Es wirkt auf mich eher so, als wenn Dinge bewusst ignoriert wurden. Deswegen ist das für mich Augenwischerei.

Aber wir werden uns dabei wahrscheinlich ewig im Kreis drehen.

Warum man dann jemandem auch noch die Fähigkeit, lesen und verstehen zu können abspricht, entzieht sich meinem Verständnis komplett.

Das war falsch. Ich gelobe Besserung.

Tja, das war eine Spitze, die du offensichtlich aufgenommen hast.

Okay.

Natürlich urteile ich über das Verhalten von Person A. Aber das ist kein richterliches Urteil, sondern ein persönliches, was keinerlei Konsequenzen hat, außer vielleicht Diskussionen wie diese. Mein Urteil, dass Person A gefälligst eine Straftat zur Anzeige hätte bringen müssen, ist keine Straftat. Ganz im Gegensatz zu dem, was Person A (Rufmord) oder Person B (sexuelle Belästigung) verübt haben.

Ich finde es nicht anmaßend zu sagen, dass Personen bei Strafsachen Anzeige erstatten sollten. Wie könnte ich Rechtschaffenheit anmaßend finden?

Auch ist mir bewusst, dass mein Urteilen über eine Veröffentlichung auf Twitter ein persönliches ist, kein richterliches. Darum geht es mir ja auch. Ich bin überhaupt nicht in der Position zu beurteilen, wer was getan hat.

Ich sehe die Veröffentlichung. Ich lese von den mutmaßlichen Gründen für die Veröffentlichung. In der Annahme, dass die Vorwürfe potenziell wahr sind, sage ich, dass, wenn sie wahr sind, ich mir kein Urteil darüber anmaße, wie irrationale Entscheidungen nach grausamen Erlebnissen, zu bewerten sind.

Achtung, kein Sarkasmus oder Überheblichkeit, sondern der Wille, verstanden zu werden:
Ich hoffe, dass ich mich dieses Mal verständlich ausgedrückt habe.

Joar, das Kompliment gebe ich gerne zurück. :D
Ein Muster ist erkennbar... ;-)
Du meintest, du willst dem Unfug im Forum ein Ende bereiten.
Und unsachgemäße Beleidigungen sind jetzt eine Bereicherung für das Forum?
(ist ja nur halb so schlimm als dumm abgestempelt zu werden, wenn man fast zeitgleich im GEZ Thread als Pädophiler betitelt wird :D ich bin hier schon einiges gewohnt :P)

Einhalt gebieten. Beenden wird man es wohl nie können.
Die unsachgemäße Beleidigung war natürlich fehl am Platz. Da hast du recht. Ich entschuldige mich dafür.

Aus dem GEZ-Thread habe ich mich bewusst rausgehalten, weil ich mir schon dachte, dass die Gemüter dort besonders hoch kochen würden. Die Pädophilen-Beleidigung ist schon wirklich unter aller Sau.

Du machst einen Widerspruch daraus, indem du nur das Endergebnis siehst.
Ich mache eine schlüssige Argumentation daraus, indem ich den Ausgangspunkt betrachte.
Möge mir der nicht existierende Gott beistehen und mir helfen...

Wir brauchen hier eindeutig einen Schiedsrichter!

Warum, wenn ich in meiner Einleitung dir schon Unzufriedenheit prophezeite?
Holla die Waldfee!

Ich war nicht unzufrieden genug. ;-)

PS: Darf ich fragen, was du für eine Beruf ausübst? (natürlich gern über PM)

Darfst du. Aber ich werde nicht antworten. :-)

Ich sehe und akzeptiere deinen Standpunkt.

Und ich den Deinen.



Abschließend möchte ich mich nochmals für meine unsachlichen Beleidigungen und allgemein unsachliche Ausdrucksweise entschuldigen. Das war absolut unangebracht von mir.
 

Siriuz

Freizeitschrauber(in)
Schöne neue Welt. Man kann aber nicht sagen, man hätte euch nicht gewarnt. Und das ist erst der Anfang.
 

Mahoy

Volt-Modder(in)
Schöne neue Welt. Man kann aber nicht sagen, man hätte euch nicht gewarnt. Und das ist erst der Anfang.

Ich find's ja auch schade, dass man das Weibsvolk nicht mehr umknüppeln und in die eigene Höhle schleifen oder abfüllen&abschleppen kann wie früher, aber man muss einfach mit der Zeit gehen ... Echte Männer wachsen mit ihren Aufgaben! :ugly:
 

Siriuz

Freizeitschrauber(in)
Ich find's ja auch schade, dass man das Weibsvolk nicht mehr umknüppeln und in die eigene Höhle schleifen oder abfüllen&abschleppen kann wie früher, aber man muss einfach mit der Zeit gehen ... Echte Männer wachsen mit ihren Aufgaben! :ugly:

Meinst du diesen Beitrag voller geistigen Durchfall gerade ernst?
 

Siriuz

Freizeitschrauber(in)
Das beantwortet meine Frage. Danke. :)

"Ich find's ja auch schade, dass man das Weibsvolk nicht mehr umknüppeln und in die eigene Höhle schleifen oder abfüllen&abschleppen kann wie früher, aber man muss einfach mit der Zeit gehen ... Echte Männer wachsen mit ihren Aufgaben! "


Niemand hat das hier gefordert, noch gibt es sowas in der westlichen Welt. Ich weiß nicht wie du auf so einen Unsinn kommst. Soll dass denn eine Basis für Diskussionen sein? Ne du. Lass mal. Mit so Leuten wie dir, verschwende ich nicht meine Zeit.

Wir können gerne Wertneutral über Hardware reden, gar kein Thema. Aber scheinbar bist du nicht reif genug um über politische Themen zu diskutieren.
 

Mahoy

Volt-Modder(in)
Niemand hat das hier gefordert, noch gibt es sowas in der westlichen Welt. Ich weiß nicht wie du auf so einen Unsinn kommst.

Erst einmal habe ich nicht behauptet, irgend jemand hätte irgend etwas gefordert.
Aber wenn wir schon von Unsinn reden, müssten wir müssten wir sicherlich erst einmal klären, was du mit "Schöne neue Welt. Man kann aber nicht sagen, man hätte euch nicht gewarnt. Und das ist erst der Anfang." meintest.

Wir diskutieren hier zu einem Artikel, in dem eine Frau einem Mann öffentlich vorwirft, er habe "es darauf angelegt, sie betrunken zu machen, und dies anschließend auch ausgenutzt, um mit ihr 'rumzumachen'".
Was ist an solchen Vorwürfen "Schöne neue Welt"? Und wovor hast du gewarnt? Und von was ist das der Anfang?

Entschuldige, aber so lange du dich Andeutungen ergehst, die ebenso pathetisch wie vage sind, nehme ich mir die Freiheit, sie sarkastisch überhöht auszulegen. Übrigens durchaus in der Hoffnung, dass du dich davon gestört und bemüßigt fühlst, sie präzisieren.

Wenn du stattdessen mir gegenüber ausfallend wirst und dann auch noch die Chuzpe hast, mir Unreife vorzuwerfen, solltest dich womöglich lieber als glückloser Komiker denn als Prophet versuchen ...
 

Siriuz

Freizeitschrauber(in)
Erst einmal habe ich nicht behauptet, irgend jemand hätte irgend etwas gefordert.
Aber wenn wir schon von Unsinn reden, müssten wir müssten wir sicherlich erst einmal klären, was du mit "Schöne neue Welt. Man kann aber nicht sagen, man hätte euch nicht gewarnt. Und das ist erst der Anfang." meintest.

Wir diskutieren hier zu einem Artikel, in dem eine Frau einem Mann öffentlich vorwirft, er habe "es darauf angelegt, sie betrunken zu machen, und dies anschließend auch ausgenutzt, um mit ihr 'rumzumachen'".
Was ist an solchen Vorwürfen "Schöne neue Welt"? Und wovor hast du gewarnt? Und von was ist das der Anfang?

Entschuldige, aber so lange du dich Andeutungen ergehst, die ebenso pathetisch wie vage sind, nehme ich mir die Freiheit, sie sarkastisch überhöht auszulegen. Übrigens durchaus in der Hoffnung, dass du dich davon gestört und bemüßigt fühlst, sie präzisieren.

Wenn du stattdessen mir gegenüber ausfallend wirst und dann auch noch die Chuzpe hast, mir Unreife vorzuwerfen, solltest dich womöglich lieber als glückloser Komiker denn als Prophet versuchen ...

"Frau einem Mann öffentlich vorwirft, er habe "es darauf angelegt, sie betrunken zu machen, und dies anschließend auch ausgenutzt, um mit ihr 'rumzumachen'". <----- Ja eben. Merkst du das nicht? Wenn ich sexuelles interesse an einer Frau habe, sie mit mir trinkt und wir dann "rummachen", darf sie doch bitte nicht von belästigung reden. Das ist lächerlich.


Problem ist doch mal ganz einfach. Frauen werfen irgendjemanden etwas vor und plötzlich sind diese Männer ihren Job los. Ohne dass sie angeklagt wurden. Ist halt totaler Quatsch.
 

Mahoy

Volt-Modder(in)
"Frau einem Mann öffentlich vorwirft, er habe "es darauf angelegt, sie betrunken zu machen, und dies anschließend auch ausgenutzt, um mit ihr 'rumzumachen'". <----- Ja eben. Merkst du das nicht? Wenn ich sexuelles interesse an einer Frau habe, sie mit mir trinkt und wir dann "rummachen", darf sie doch bitte nicht von belästigung reden. Das ist lächerlich.

Stell dir einfach vor, wir würden eine höhere oder wenigstens neutrale Meinung voneinander haben, irgendwo ein paar Bierchen zischen und plötzlich würde ich anfangen, mit dir rumzumachen. Dürftest du dann nicht von Belästigung reden? (Keine Sorge, ich bin hetero, das ist ein Gedankenspiel.)

Da einzig Lächerliche daran ist deine implizite Unterstellung, dass die Frau ein sexuelles Interesse an dir haben müsste, nur weil du welches hast. Womöglich möchte sie sich jedoch einfach nur mit jemanden, mit dem sie gemeinsame Interessen - wie zum Beispiel Computerspiele - teilt, ein paar Drinks genehmigen und keineswegs rummachen.

Problem ist doch mal ganz einfach. Frauen werfen irgendjemanden etwas vor und plötzlich sind diese Männer ihren Job los. Ohne dass sie angeklagt wurden. Ist halt totaler Quatsch.

Ich sehe hier grundsätzlich keinen einseitigen Handlungsbedarf: Sexuelle Belästigung ist ebenso arschig, wie jemanden Unschuldigen derselben zu bezichtigen.

Bis dato wurden und werden allerdings deutlich mehr Frauen Opfer von tatsächlichen sexuellen Übergriffen, als Männer Opfer einer ungerechtfertigten Anschuldigung werden.
Und beides ist nun wirklich keine Eigenart des Internetzeitalters, es geht heute nur deutlich leichter: Übers Internet finden echte Täter leichter Opfer, und sowohl echte Täter als auch vermeintliche können leichter öffentlich bezichtigt werden - letzteres wurde aber auch schon vor Jahrhunderten bei öffentlichen Zusammenkünften praktiziert.

ABER: Wenn jemand erst einmal pauschal falsche Bezichtungen vermutet, widerspricht das jeder Motivlage. Warum sollte beispielsweise eine Frau, die sonst in keinem privaten oder beruflichen Verhältnis zu Chris Avellone steht, diesen einfach aus Jux und Tollerei bezichtigen, während doch psychologisch hinlänglich erforscht ist, dass Frauen eher dazu tendieren, aus Scham zu schweigen?
Kurz, hinter dieser nahezu reflexartigen Konter-Anschuldigung steckt bereits eine gewisse, womöglich unterbewusste "Sowieso alles Schlampen"-Grundeinstellung und die Annahme, dass der arme Mann missverstanden wurde und/oder sich die Olle mal nicht so haben soll.

Wohlgemerkt, mich stört die reflexartige "Von der Personalie trennen wir uns"-Reaktion von Unternehmen ebenso. Andererseits gab es in vergangenen Jahrzehnten eher die Tendenz, eine schützende Hand über auffällig gewordene Mitarbeiter zu halten, die Vorfälle totzuschweigen und gelegentlich sogar eher das Opfer abzuservieren.
Was wir jetzt erleben, ist Hyperkompensation, wie sie mit jeder Reform erst einmal vorkommt. Da normalisiert sich aber erfahrungsgemäß binnen einer Generation.
 

Siriuz

Freizeitschrauber(in)
Stell dir einfach vor, wir würden eine höhere oder wenigstens neutrale Meinung voneinander haben, irgendwo ein paar Bierchen zischen und plötzlich würde ich anfangen, mit dir rumzumachen. Dürftest du dann nicht von Belästigung reden? (Keine Sorge, ich bin hetero, das ist ein Gedankenspiel.)

Da einzig Lächerliche daran ist deine implizite Unterstellung, dass die Frau ein sexuelles Interesse an dir haben müsste, nur weil du welches hast. Womöglich möchte sie sich jedoch einfach nur mit jemanden, mit dem sie gemeinsame Interessen - wie zum Beispiel Computerspiele - teilt, ein paar Drinks genehmigen und keineswegs rummachen.



Ich sehe hier grundsätzlich keinen einseitigen Handlungsbedarf: Sexuelle Belästigung ist ebenso arschig, wie jemanden Unschuldigen derselben zu bezichtigen.

Bis dato wurden und werden allerdings deutlich mehr Frauen Opfer von tatsächlichen sexuellen Übergriffen, als Männer Opfer einer ungerechtfertigten Anschuldigung werden.
Und beides ist nun wirklich keine Eigenart des Internetzeitalters, es geht heute nur deutlich leichter: Übers Internet finden echte Täter leichter Opfer, und sowohl echte Täter als auch vermeintliche können leichter öffentlich bezichtigt werden - letzteres wurde aber auch schon vor Jahrhunderten bei öffentlichen Zusammenkünften praktiziert.

ABER: Wenn jemand erst einmal pauschal falsche Bezichtungen vermutet, widerspricht das jeder Motivlage. Warum sollte beispielsweise eine Frau, die sonst in keinem privaten oder beruflichen Verhältnis zu Chris Avellone steht, diesen einfach aus Jux und Tollerei bezichtigen, während doch psychologisch hinlänglich erforscht ist, dass Frauen eher dazu tendieren, aus Scham zu schweigen?
Kurz, hinter dieser nahezu reflexartigen Konter-Anschuldigung steckt bereits eine gewisse, womöglich unterbewusste "Sowieso alles Schlampen"-Grundeinstellung und die Annahme, dass der arme Mann missverstanden wurde und/oder sich die Olle mal nicht so haben soll.

Wohlgemerkt, mich stört die reflexartige "Von der Personalie trennen wir uns"-Reaktion von Unternehmen ebenso. Andererseits gab es in vergangenen Jahrzehnten eher die Tendenz, eine schützende Hand über auffällig gewordene Mitarbeiter zu halten, die Vorfälle totzuschweigen und gelegentlich sogar eher das Opfer abzuservieren.
Was wir jetzt erleben, ist Hyperkompensation, wie sie mit jeder Reform erst einmal vorkommt. Da normalisiert sich aber erfahrungsgemäß binnen einer Generation.

Ach komm. Bullshit. Wenn ein angetrunkene Frau einfach so einen angetrunkenen Mann so küsst, ist es nicht sofort sexuelle Belästigung, sondern, wenn nicht gewollt - ein Missverständniss.

Wir sind einer Meinung, Sexuelle Übergriffe sind zu verurteilen und gehören in keine Gesellschaft. Nur dieses Beispiel da, finde ich ein wenig too much.
 

Mahoy

Volt-Modder(in)
Ach komm. Bullshit. Wenn ein angetrunkene Frau einfach so einen angetrunkenen Mann so küsst, ist es nicht sofort sexuelle Belästigung, sondern, wenn nicht gewollt - ein Missverständniss.

Darüber, ob das eine Belästigung war, entscheidet allerdings in diesem Fall der Mann, dem die Intimität aufgezwungen wurde. Nicht die Frau, die sie im aufgezwungen hat, nicht du und nicht ich. Darum geht es.

Wahrscheinlich werden Männer sich davon nicht ganz so gestört fühlen, selbst wenn sie keinerlei sexuelles Interesse an der betreffenden Dame haben. Wir sind empfänglich für weibliche Affektion, denn das schmeichelt unserem Männlichkeitsempfinden. Es schmeichelt auch Ego mancher Frauen, wird aber von vielen Frauen auch als verstörend empfunden.

Wie schon geschrieben, du musst zum besseren Verständnis der Situation nur das traditionelle Männlein-Weiblein-Rollenverhältnis aus der Gleichung nehmen. Stell' dir einfach vor, du sitzt mit einem Kerl zusammen und der küsst dich. Vielleicht seid abgeklärt genug, dass ihr das nach einer peinlichen Pause als fehlinterpretierte Signale deutet und womöglich sogar darüber lachen könnt, und vielleicht fühlst du dich ja sogar ein wenig geschmeichelt, dass sogar Männer auf dich abfahren. Kann alles sein. IIch denke aber, die meisten Männer wären eher verstört, würden sich angegriffen und benutzt vorkommen und tendenziell sauer sein bis aggressiv reagieren. - Und damit hast du das, was Frauen empfinden, die sich nicht in traditionellen Rollenmustern bewegen.

Wir sind einer Meinung, Sexuelle Übergriffe sind zu verurteilen und gehören in keine Gesellschaft. Nur dieses Beispiel da, finde ich ein wenig too much.

Wir wissen nicht, wie weit die Sache ging. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass eine Frau nicht auf ihre gerade stattfindende Regelblutung verweist, wenn ihr Gegenüber ihr lediglich einen ungewünschten Schmatz aufgedrückt hat.

Ich bin ja nun schon etwas gesetzteren Alters, war aber auch kein Kind von Traurigkeit. Ich war als Student mehrmals die Woche aus, mit der festen Absicht, nicht allein nach Hause zu gehen. Da hat öfter geklappt, als mir hier irgend jemand glauben würde, also lassen wir es einfach mal so stehen. Der Punkt ist, dass das alles lange vor MeToo stattfand und trotzdem ist mir keine Situation erinnerlich, in der ich einer Frau auf die Pelle gerückt wäre, ohne nicht ihr explizites Einverständnis zu haben.
Direkt gesagt: F*cken wollen und Grenzen respektieren schließt sich ebenso wenig aus wie, wie MeToo grundsätzlich etwas geändert hätte - es kommen einfach mehr Dinge zur Sprache, die vorher hingenommen und totgeschwiegen wurden. Da jetzt zurückfahren zu wollen ist verglich mit den Stoppschildern der Zensursula von den Laien: Was ich nicht sehe, gibt's auch nicht und damit sei das Problem gelöst.
 

RyzA

PCGH-Community-Veteran(in)
Armselig, aber typisch. Hier wird jemand, nur Aufgrund von Vorwürfen, diffamiert und keiner kann sagen, wie es wirklich war. Erinnert mich an Kachelmann und A. Türk, denen es auch so ging und
nichts getan hatten.
Den beiden wurden ihre Karrieren zerstört.
Ich finde die Entwicklung auch bedenklich.

In solchen Fällen sollten Falschaussagen auch höher bestraft werden. Insofern sie sich als solche herausstellen.
 
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