Schiesserei in München

CranberryPie

Komplett-PC-Aufrüster(in)
AW: Schiesserei in München

Ich weiß das du die alte Zeit vermisst. Das haben nun wirklich alle verstanden. Aber sie wird nicht mehr wiederkommen.

Ob und Dank indoktrinierten Relativierern wie dir wäre ich mir da leider nicht so sicher. Selbiges gilt für blautemple, der mit dem Rassismusvorwurf wie Konfetti um sich wirft und den Begriff unsäglich verwässert.

Paradigmenwechsel können erschreckend schnell geschehen und es ist unklug, sich die Wortwaffen im Vorfeld an der politischen Mitte stumpf zu klopfen.
 

RyzA

PCGH-Community-Veteran(in)
AW: Schiesserei in München

Eine Diskussion darüber, ob ihn die Spezialkräfte hätten erschießen müssen, halte ich für :stupid:
Nein! Ihn hätte vielleicht gar keiner erschiessen müssen. In der Regel werden Mörder in Deutschland vor Gericht gestellt. In dem Fall hätte man ihn in Abschiebehaft stecken können.
 

Seeefe

Volt-Modder(in)
AW: Schiesserei in München

Nein! Ihn hätte vielleicht gar keiner erschiessen müssen. In der Regel werden Mörder in Deutschland vor Gericht gestellt. In dem Fall hätte man ihn in Abschiebehaft stecken können.

In der Regel hat man es aber auch nicht mit Märtyrern zu tun, die in Dunkelheit mit einer Axt aus dem Busch springen und auf Polizeibeamte zustürmen.

In dem Fall hat er sich sein Gerichtsverfahren selbst verwirkt.
 

Woohoo

Software-Overclocker(in)
AW: Schiesserei in München

In unseren Gefängnissen wäre der Täter bestimmt von seinen radikalen Ansichten abgetreten. :ugly:
 

Pokerclock

Moderator!
Teammitglied
AW: Schiesserei in München

Ich darf daran erinnern, dass Flüchtlinge nicht Thema des Threads sind. Wer über den Anschlag von Ansbach diskutieren möchte, erstellt bitte einen eigenen Thread. Und selbst dort wird bitte nur über den Anschlag diskutiert. Das Thema Flüchtlinge hatten wir hier im Unterforum zu genüge, leider mit negativen Erfahrungen.

B2T
 

ruyven_macaran

Trockeneisprofi (m/w)
AW: Schiesserei in München

Darf man eigentlich als Bürger /Zivilist jemanden anfahren um ihn vor einer weiteren Tat abzuhalten? Wenn andere Menschen gefährdet sind?

Glaube ich nicht. Rettungsschüsse & Co sind ja schon im Polizeirecht eine sehr heikle Angelegenheit. Was man darf ist aufhalten/festhalten und wenn man dann (zwangsläufig) in einer Selbstverteidigungssituation ist, ist auch Körperverletzung kein Thema. Aber jemanden schwer zu verletzten in der Annahme, dass er anders nicht zu stoppen ist, ohne dies vorher zu versuchen... - ich möchte nicht in eine Situation kommen, wo ich vor dieser Entscheidung stehe.


Schwer depressivem, abgelehnten Asylsuchenden(warum wird eigentlich einem Syrer das Asyl verweigert?)

Dublin II => Bulgarien.


Selbstmörder versuchen typischerweise nicht noch möglichst viele andere mit in den Tod zu reissen...

Leider ist das bei Selbstmörden keineswegs eine Seltenheit. Habe selbst in der weiteren Bekanntschaft einen Fall, wo jemand mit vor die U-Bahn gezerrt wurde :(


Also ich finde es schon krass: innerhalb einer Woche 4 Terroranschläge/Amokläufe.

Wenns sich so weiter steigert, fühlt es sich bald wie Alltag in einer x-beliebigen Stadt in Vorderasien an :(


Jeder, der sich länger als zwei Minuten mit der Materie beschäftigt weiß, dass "Suizidversuche" eine gängige Praxis unter abgelehnten Neubürgern sind, um ihre Abschiebung zu verhindern. Da reicht es, sich vom Betreuer mit vier Schlaftabletten in der Hand auffinden zu lassen und seinen Todeswunsch kundzutun und voilà, die Abschiebung ist passé.

In diesem Fall wurde dem Täter die Gefahr eines erweitertern Suizid wohl eindeutig vom Psychiater bescheinigt. Wenn unsere Behandlungen von Traumatisierten (um die es dabei eigentlich ging) also nicht der letzte Scheiß ist, dann war das ein Fall der deutlich über Suizid-Vortäuschung hinausging - und das bevor erst sein Freund starb und dann seine eigenen Chancen auf ein schönes Leben auf null fielen. Mit den erst jetzt zusammengeführten Informationen war ein Suizid wirklich extrem wahrscheinlich.


Weil es keine ähnlichen Taten sind:

1. München: Klassischer Amokläufer wie er im Buche steht. Keinerlei religiöse und politische Relevanz, einfach nur ein Psycho

Nach aktuellem Stand wurden zumindest die Opfer nach politischen Motiven gewählt. :kotz:

2. Bombenattentat Neu Anspach: Weiss man noch nicht so wirklich was dessen Motive waren, nach neusten Erkenntnissen aber terroristische Motive naheliegend.

Bei der Zustand, in dem der war, würde ich weniger von Motiv und mehr von Mitnahmeeffekt sprechen. Akut suizidgefährdet, gewalttätig und dann geben "die Deutschen" ihm nochmal richtig eins in die Fresse => Kombination aus Suizid und Rachegelüsten, "den zeigs ich". Dass seine Interessen dadruch 100% deckungsleich mit denen des IS waren, war nur das i-Tüpfelchen.
 

Rolk

Lötkolbengott/-göttin
AW: Schiesserei in München

Leider ist das bei Selbstmörden keineswegs eine Seltenheit. Habe selbst in der weiteren Bekanntschaft einen Fall, wo jemand mit vor die U-Bahn gezerrt wurde :(

Mag sein, aber wenn man vorher noch eine Bombe baut und nicht gerade Sprengmeister von Beruf ist hat das eine andere Qualität, als wenn man als Pilot ein Flugzeug in den Boden rammt oder wie in deinem Fall einen unbeteiligten Passanten mit vor die Schienen reist. Das meinte ich mit untypisch.
 

ruyven_macaran

Trockeneisprofi (m/w)
AW: Schiesserei in München

Interessant wäre, wie lange er schon Materialien für / Informationen über Bomben gesammelt hat (sonderlich kompetent war er zum Glück ja nicht). Beim Germanwings Piloten steht ja auch die Vermutung/Beobachtung im Raume, dass er schon früher getestet hat, ob der Absturz per Autopilot möglich ist.
 

Rolk

Lötkolbengott/-göttin
AW: Schiesserei in München

Das Thema ist doch eh durch. Mittlerweile steht fest das es kein Selbstmord, sondern ein nicht wie geplant gelaufener islamistischer Terroranschlag war. Wie überraschend, also das nächste mal beim Täterschutz bitte etwas langsamer machen.
 
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