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[Review] be quiet! Pure Base 500DX im PCGH-X Test

Falcony6886

Software-Overclocker(in)
be quiet! Pure Base 500DX

Kompakter, luftiger und farbenfroher Midi-Tower zum Kampfreis!

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Auch dieses Mal möchte ich mich zunächst bei be quiet! für das zur Verfügung gestellte Testsample der be quiet! Pure Base 500DX und den freundlichen Kontakt bedanken! Vielen Dank für die Unterstützung meiner Arbeit durch das Testobjekt!

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Das Review-Sample verbleibt nach dem Testbericht in meinem Besitz. Seitens des Herstellers fand keinerlei Einflussnahme auf den Testbericht statt und es gab keinerlei Vorgaben.

Nun wünsche ich euch viel Spaß beim Lesen meines Reviews zur Pure Base 500DX!
Inhaltsverzeichnis:


1.Einleitung

Nach meinem Testbericht der be quiet! Silent Loop 2 stand ich weiterhin mit be quiet! in Kontakt und man bot mir weitere Testsample zum Verfassen eines Reviews an. Zunächst einigten wir uns auf das brandneue Pure Power 11 FM 750W (zu dem auch ein Review folgt!), aber da Netzteile so rein technisch und auch von den Testmöglichkeiten her überhaupt nicht mein Gebiet sind, durfte ich einen Wunsch äußern.

Es ist vielleicht ein bisschen verrückt und unlogisch, sich ein Case für einen Test zu wünschen, welches privat bereits in meinem Besitz ist – aber die Pure Base 500DX hat mich so sehr überzeugt, dass ich zum einen gerne noch einmal die schwarze Variante mit der weißen Version vergleichen wollte, zum anderen aber euch als Community meine Erfahrungen mit dem Case nicht vorenthalten möchte. Außerdem kann ich euch so beide Varianten präsentieren und ihr bekommt einen vollumfänglichen Eindruck von der Pure Base 500DX.

Wie ihr merkt, schreibe ich dieses Review nicht ganz unbefangen – das Case hat mich einfach schon vorher sehr überzeugt. Dennoch werde ich hier versuchen, ganz objektiv die Stärken und auch die kleinen Schwächen der Pure Base 500DX darzulegen. Darüber hinaus bekommt ihr einen Eindruck, wie sich das neue Pure Power 11 FM in die Pure Base 500DX integriert.

Be quiet! ist in der Regel für eher schlichte, besonders gut gedämmte und funktionale PC-Gehäuse bekannt. Von der einfachen Pure Base 500 als starkem Einstiegs-Midi-Tower, über die Pure Base 600 hin zur Dark Base Pro 900 als geräumigem Big Tower. Alle vereint ein toller Lieferumfang zu einem (meist) angemessen Preis. Während also be quiet! mit den genannten Gehäusen dem eigenen Namen alle Ehre macht, fehlte bislang ein Case welches zwei Dinge vereint: RGB-Beleuchtung und Airflow zu einem günstigen Preis. Die Dark Base 700 war der erste Schritt in Richtung einer Kombination aus RGB und Airflow, allerdings gab es laut einigen Testberichten in beiden Bereichen noch ein wenig Luft nach oben und man wilderte dann doch eher im Bereich der Mittelklasse. Nicht jeder zahlt rund 150 Euro für ein Case und ist dann noch bereit, in weitere Lüfter zu investieren – vielen PC-Usern wird das schlicht zu viel Geld sein.

Grund genug für be quiet!, die schon äußerst gelungene Pure Base 500 ein wenig zu modifizieren. Herausgekommen ist die Pure Base 500DX, sozusagen die eierlegende Wollmilchsau der Midi-Tower im Preisbereich bis 100 Euro. Schließlich soll das Case sowohl mit schicker RGB-Beleuchtung und überragendem Airflow bei gleichzeitig leisem Betrieb punkten. Ob be quiet! dieser Spagat gelingt, klären wir im Test!
2.Design, Verarbeitung, Lieferumfang und Produkteigenschaften – Unboxing

Falls ihr euch lieber ein Video anschaut, findet ihr hier mein umfangreiches Unboxing-Video. Aufgrund von Renovierungsarbeiten war mir eine Einteilung in Kapitel bislang leider noch nicht möglich. Bei den nächsten Videos werde ich daran arbeiten. Dennoch bekommt ihr einen umfangreichen Einblick, wenn ihr mögt!​

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Die be quiet! Pure Base 500DX wird auf der hauseigenen Webseite mit den markigen Worten „außerordentlich hoher Airflow, signifikant leiser Betrieb“ beworben und soll für „höchste Performance und Kühlung optimiert“ sein. Darüber hinaus hebt der Hersteller die „beeindruckende Beleuchtung“ des Gehäuses hervor.​

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Zunächst kommt die Pure Base 500DX gut verpackt im schlichten Pappkarton daher. Die Verwandtschaft zur Pure Base 500 erkennt man sofort beim Auspacken, ist das Case doch bis auf das neue Frontpanel und die RGB-Beleuchtung im Grund identisch. Anschließend habe ich das Gehäuse dann in den Garten gezerrt – das Wetter war gut und so ein Case mit Blümchen im Hintergrund ist doch mal was anderes!​

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Der rund 7,8 kg schwere Midi-Tower kommt im schlichten, aber schicken mattschwarz daher. Sofort sticht einem das runderneuerte Mesh-Frontpanel der Pure Base 500DX ins Auge: Die Mitte der Front zieren zwei getrennte RGB-LED-Leuchtstreifen, rechts und links davon findet man breite Lufteinlässe aus Mesh – be quiet! ist also hier dem Kundenwunsch gefolgt und möchte endlich für mehr Airflow in der Pure Base 500 sorgen. Hierfür spricht auch das „extrem luftdurchlässige“ Top-Cover, denn anders als bei der Pure Base 500 verzichtet be quiet! auf einen geschlossenen Deckel. Bei der Pure Base 500DX setzt man direkt auf das deutlich luftigere, bei der „normalen“ Pure Base 500 optionale Top-Cover.​

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Darunter findet man Platz für je zwei 140mm/120mm Lüfter oder einen 240mm-Radiator. Leider fehlt der Pure Base 500(DX) die Höhe, um hier im Deckel auch einen 280mm Radiator montieren zu können. Durch das Gitter im Gehäusedeckel mit den schicken, dreieckigen Aussparungen lässt sich auch schon einer der drei mitgelieferten Pure Wings 2 140mm 3-Pin Lüfter erkennen.
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Das Seitenpanel ist aus schickem, 4mm dickem Tempered Glass gefertigt und schwarz umrandet. Auch das I/O-Panel wurde von be quiet leicht modifiziert und modernisiert: Statt zwei USB 3.2 Gen. 1 Anschlüsse findet man nun nur noch einen klassischen USB 3.2 Gen. 1 Anschluss. Dafür gibt es nun einen USB 3.2 Gen. 2 Typ C Anschluss auf der Gehäusefront. Persönlich hätte ich mir hier einfach einen zusätzlichen USB-C Port gewünscht, aber auch hier spart be quiet! wohl am Ende Produktionskosten – verständlicherweise.
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Im Inneren findet ihr dann die drei Pure Wings 2 140mm Lüfter mit 3-Pin Anschluss. Die Fans drehen mit maximal 900 U/min bei einer maximalen Lautstärke von 17,1 dB(A) und sind somit laut Datenblatt nahezu unhörbar leise. Sparfüchse haben hier ab Werk bereits ein sehr gutes Setup für die Gehäusebelüftung, wie der spätere Test zeigen wird.​

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Im Inneren finden Standard-ATX-, Micro-ATX- und Mini-ITX-Mainboards ihren Platz, die Abstandshalter für ein ATX-Mainboard sind bereits vormontiert. An der Rückwand habt ihr Platz für sieben Erweiterungskarten. Auf dem Mainboard-Schlitten sind die Montage-Positionen für die einzelnen Abstandshalter je nach ATX-Standard noch einmal eingraviert.​

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Unter dem Gehäusedeckel findet ihr nicht nur einen der drei Pure Wings 2 sondern auch – gut versteckt – den vormontierten RGB-LED-Streifen. Bei einer UVP von rund 100 Euro und einem mittlerweile deutlich geringerem Straßenpreis von meist 70-80 Euro ist das ausstattungsseitig eine Kampfansage an die Konkurrenz.​

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Widmen wir uns der Gehäuserückseite und dem Kabelmanagement. Wie auch bei der Pure Base 500 ist das „geschlossene“ Stahl-Seitenteil gedämmt. Über die Sinnhaftigkeit bei einem auf Airflow ausgerichtetem Case mag man streiten, es wird für be quiet! hier schlicht keinen Sinn machen, für die Pure Base 500DX ein gesondertes Seitenteil ohne Dämmung zu produzieren.​

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Die Kabel des Frontpanels sind bereits vorbildlich verlegt und mit vier Velcro-Ties befestigt. Gleichzeitig ist dort genügend Platz, um weitere Kabel zu verlegen (z.B. Netzteil, GPU,…). Hierfür findet ihr reichlich „Ösen“ zum Befestigen der mitgelieferten Kabelbinder. Im Handbuch werden euch außerdem Vorschläge für das Kabelmanagement vorgelegt, die ich natürlich ignoriert habe. Von der Rückseite aus könnt ihr dann die beiden SSD-Halterahmen ausbauen, die insgesamt Platz für vier 2,5-Zoll SSDs/HDDs bieten. Alles lässt sich kinderleicht über Thumbscrews demontieren und wieder befestigen.​

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Zudem gelangt ihr an den ebenfalls modularen HDD-Käfig mit Platz für zwei 3,5-Zoll HDDs oder optional eine 2,5-Zoll HDD/SSD und eine 3,5-Zoll HDD. Das benötigte Montagematerial findet ihr in einer kleinen Pappschachtel im HDD-Käfig.

Das Tütchen mit ein paar Schrauben und Kabelbindern sieht zunächst spartanisch aus, mehr braucht man allerdings wirklich nicht, um das Gehäuse im Zweifel sogar komplett mit HDDs, SSDs, etc. zu bestücken.​

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Der 3,5-Zoll HDD-Käfig ist zusätzlich zur generell spitzenmäßigen Ausstattung der Pure Base 500DX der Clou des Gehäuses. Ihr habt die Wahl: Ganz ausbauen oder aber – je nach Platzbedarf – in zwei verschiedenen Positionen einbauen.​

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Standardmäßig ist der HDD-Käfig ganz links an der Front eingebaut. So könnt ihr in der Gehäusefront einen 240mm oder einen 280mm Radiator montieren bzw. je zwei 120er/140er Gehäuselüfter. Benötigt ihr viel Platz für Netzteil-Kabel im Gehäuseboden, verbaut ein langes Netzteil und/oder wollt einen 360er Radiator in der Front einbauen, dann könnt ihr den HDD-Käfig komplett entfernen. Wollt ihr hingegen einen 360er Radiator in der Front verbauen und dennoch den HDD-Käfig nutzen, so könnt ihr den Cage um eine Position nach rechts versetzen. Der Platz für die Stromkabel sinkt dann allerdings um ein gutes Stück, sodass ich diese Position nur mit einem kompakten Netzteil empfehle. Vielleicht bietet be quiet! hier mit dem neuen Pure Power 11 FM direkt ein passendes Produkt - wait and see! ;)

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Hinter der Gehäusefront versteckt sich dann ein magnetisch befestigter Staubfilter, der das Innenleben vor grober Verunreinigung schützt – perfekt für Katzenbesitzer. Wie schon beschrieben habt ihr hier Platz für Radiatoren (240mm/280mm/360mm) und Gehäuselüfter (3x120mm oder 2x140mm). Um das Frontpanel zu entfernen, benötigt ihr ein wenig Kraft – aber keine Angst, das Teil geht nicht direkt kaputt. Die Pure Base 500DX bietet als reichlich Möglichkeiten, das Gehäuse nach den eigenen Vorstellungen mit Hardware zu bestücken und gleichzeitig für einen idealen Airflow zu sorgen.​

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Die Anschlusskabel sind gut verarbeitet. Ihr findet entsprechend Kabel für USB 3.0, USB-C, HD Audio, Sata-Power für die RGB-Beleuchtung, einen 3-Pin-ARGB-Stecker und entsprechend für den Power Switch und die Power LED. Der Netzteil-Schacht bietet kleine Gummipads, um das Netzteil zu entkoppeln. Auch das Netzteil-Bracket ist einzeln herausnehmbar und ebenfalls entkoppelt, sodass sich keine Vibrationen vom Netzteil auf das Gehäuse übertragen.​



 
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Das Netzteil-Bracket erleichtert die Montage ein gutes Stück, da ihr das Netzteil so einfach von hinten in das Case schieben könnt. Diese Möglichkeit ist insbesondere dann hilfreich, wenn ihr viele Kabel anschließen müsst und den HDD-Käfig im Gehäuse verbaut habt – hierzu mehr bei dem Einbau der Komponenten.
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Werfen wir noch einen Blick auf das Montagematerial: be quiet! liefert hier drei verschiedene Schrauben-Typen mit, je acht HDD-Schrauben, 13 6#32 Schrauben für Mainboard und Netzteil sowie 12 M3-Schrauben, um die SSDs zu befestigen. Wer hier rechnen kann merkt: 12 M3-Schrauben reichen nicht für vier/fünf SSDs mit je vier Schrauben. Natürlich genügt es im Grund, eine SSD mit nur zwei Schrauben zu befestigen – dennoch würde ich mir hier einfach 20 Schrauben im Lieferumfang wünschen.

Neben den Schrauben findet ihr noch entsprechend sechs Kabelbinder, die vier (vormontierten) Velcro Ties und einen Aufsatz für die Abstandshalter im Lieferumfang. Gerade der kleine Aufsatz für die Abstandshalter ist sehr hilfreich, denn ihr könnt sie so ohne Aufwand mit dem Kreuzschlitz-Schraubenzieher lösen oder befestigen – ein tolles kleines Gimmick!

Die Anleitung ist – wie bei be quiet! üblich – umfangreich und ordentlich bebildert, sodass auch Anfänger gut mit der Montage der Hardware zurechtkommen sollten. Insbesondere die Montage der SSDs auf den SSD-Panels ist vorbildlich dokumentiert – anders als bei der Pure Base 600.

Die Verarbeitung macht an dieser Stelle einen hervorragenden Eindruck, der Lieferumfang passt und das Case macht Lust auf den Hardware-Einbau! Hier noch einmal die wichtigsten Spezifikationen der Pure Base 500DX in der Übersicht:​

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3.Einbau der Komponenten

In diesem Abschnitt möchte ich auf die Vorzüge, aber auch auf die kleinen Nachteile der Pure Base 500DX beim Einbau der Komponenten eingehen. Im Grunde geht der Einbau für geübte PC-Bastler leicht von der Hand. Ich starte meist damit, das Case schon mal vorzubereiten, ehe ich mich an das Mainboard samt CPU und RAM begebe. Zunächst setze ich die Gehäuselüfter um. Da die Silent Loop 2 in der 360mm im Gehäuse Platz nehmen soll, musste der Front-Lüfter in den Deckel wandern. Danach habe ich mich um das Netzteil gekümmert:

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Meine Vorgehensweise macht bei der Pure Base 500DX jedoch aus zwei Gründen nur bedingt Sinn: Zwar wusste ich, wie viele Anschlusskabel ich benötige. Dennoch ist es bei der Pure Base 500 klüger, das Netzteil erst nach Einbau des Mainboards zu montieren. So kann man das Case flach auf den Tisch liegen, ohne das die Stromkabel auf der Rückseite im Weg sind. Nach Montage des Mainboards kann man dann ganz entspannt die Stromkabel am Netzteil anschließen, diese durch die Öffnung in das Gehäuse schieben und das Netzteil befestigen.

Auch die Gehäuselüfter sollte man vor der Mainboard-Montage lieber ausbauen, da man so ein wenig mehr Platz hat. Zwar ist die Pure Base 500DX geräumig, allerdings durch die kompakten Abmessungen in der Höhe begrenzt. Die 140er Lüfter verdecken vor allem im Deckel die Aussparungen im Mainboardtray für die Stromkabel. Lässt man die Lüfter im Case, wird das Verkabeln zur Geduldsprobe. Daher: Erst das Mainboard einbauen und die Stromkabel anschließen, dann die Gehäuselüfter im Deckel montieren.
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In meinem Fall habe ich aber mit der Vorbereitung des Gehäuses weitergemacht und zunächst die Festplatten in den HDD-Käfig geschraubt.Ein leichter Arbeitsschritt und dank der Entkopplung durch die Gummi-Pads bleibt man im Betrieb von lästigen Vibrationen verschont. Auf dem letzten Foto seht ihr, dass ich den HDD-Käfig versetzt habe, um den 360er Radiator in der Front verbauen zu können.​

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Anschließend habe ich mich um den Einbau der Silent Loop 2 gekümmert. Trotz der kompakten Abmessungen der Pure Base 500DX passt die große AiO problemlos in das Case und auch hier ist alles zügig montiert. Achtung: Staubfilter nicht vergessen oder aber wissentlich weglassen! 😉​

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Das SSD-Panel mit dem be quiet! Logo und den dadurch verborgenen Kabeln gefällt mir bei der Pure Base 500DX besonders gut, sodass die Samsung 860 Evo dort Platz nehmen durfte. Ihr habt also die Gelegenheit, zwei 2,5 Zoll SSDs schick im Gehäuse zu präsentieren. Viele Reviewer bemängeln, das SSD-Panel sei recht schwierig wieder einzusetzen, wenn die Hardware komplett installiert ist. Dem stimme ich begrenzt zu. Ja, es man muss ein paar Kabel zur Seite schieben und es ist etwas fummelig. Aber ganz ehrlich: Da gibt es schlimmere Konstruktionen – mir gefällt das Panel!​

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Nach dem Vorbereiten und Einsetzen des Mainboards begab ich mich an das Verkabeln. Zunächst musste das Netzteil in das Case. Wie schon erwähnt ist es leichter, die Kabel zunächst am Mainboard anzuschließen/im Gehäuse zu verlegen und dann durch die Öffnung am Heck an das vollmodulare Pure Power 11 FM anzuschließen. So spart man sich wilde Verrenkungen der eigenen Hände im engen Gehäuseboden – speziell mit verbautem HDD-Cage. Wie eng es zu geht, könnt ihr den Bildern entnehmen! Wer wie ich einen 360er Radiator und den HDD-Käfig verwenden möchte, der sollte unbedingt ein kompaktes Netzteil verbauen. Mit einem Straight Power 11 Gold wird es hier schon extrem eng im Case – wenn es überhaupt passt. Das Pure Power 11 FM ist etwas kürzer und passt daher sehr gut zu diesem Build!​

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Auf diesen Fotos könnt ihr nun gut erkennen, dass es durchaus Sinn macht, mindestens einen der Lüfter im Deckel zum Verkabeln auszubauen. Es fehlt einfach leicht an Höhe und die 140mm-Fans nehmen einem etwas den Platz, um z.B. die CPU-Power Kabel komfortabel anzuschließen. Das ist allerdings nur ein kleines Manko und maximal ein wenig mehr Zeitaufwand. Durch die Aussparungen oben kann man die Kabel sehr gut zur Rückseite führen und hat generell viel Raum für ein ordentliches Kabelmanagement.​

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Hier seht ihr die Rückseite vor der endgültigen Verkabelung. Die Velcro-Ties sind lang genug, um viele Kabel festzuhalten und für Ordnung zu sorgen. Durch die geringe Bauhöhe der Pure Base 500DX müsst ihr allerdings die Front-Panel Kabel teilweise stark biegen, wenn sie nicht weit in das Case hineinragen sollen. Aber auch das ist üblich und bei der Konkurrenz nicht anders. Wer ein kompaktes Case möchte, muss in diesen Bereichen ein wenig mehr Aufwand beim Einbau hinnehmen.​

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Durch die angenehme Breite der Pure Base 500DX muss man die Kabel immerhin nicht am Netzteil vorbeiquetschen. Nach einem ersten kurzen Testlauf des neuen Systems habe ich dann alles abschließend verkabelt, ein wenig für Ordnung gesorgt und den Rechner fertig gestellt.​

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Natürlich kann man die Kabel noch ordentlicher verlegen, aber hey: Die Rückseite sieht sowieso niemand! 😉 Abschließend noch die ersten Pics vom laufenden System mit RGB-Beleuchtung:​

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4.Temperaturen

Da die Pure Base 500DX tatsächlich ein gelungenes Gesamtpaket bietet, wollen wir uns in den folgenden Zeilen mal die Temperaturen im Case genauer anschauen und die beiden unterschiedlichen Systeme vergleichen. Sowohl die schwarze, als auch die weiße Pure Base 500DX beheimatet bei mir einen Intel-AMD-Mix mit folgenden Spezifikationen:​

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Für diesen Test habe ich meine Hardware einmal so richtig gequält. Die Rechner wurden bei 22°C Raumtemperatur (i9-10900K) respektive 24°C Raumtemperatur (i9-11900K) jeweils 20 Minuten parallel mit Prime 95 In-Place FFTs und dem Furmark GPU Stress Test gequält und aufgeheizt. Danach lief der Test für weitere 10 Minuten und die Temperaturwerte für CPU, Ram, GPU, NVMe und Mainboard wurden mit HWiNFO dokumentiert. Zur Info: Der i9-10900K gönnt sich in diesem Szenario rund 275W, der i9-11900K rund 250W. Die Radeon RX 6900 XT lutscht 232W aus der Steckdose, die RX 6700 XT 186W. Alles Volllast wohlgemerkt. Beim Gaming werdet ihr diese Werte im Grunde nie erreichen, aber ich wollte ein absolutes Worst-Case-Szenario schaffen. Die durchschnittlichen Temperaturwerte könnt ihr dem Diagramm entnehmen.​

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Auffällig ist, dass sich beide Konfigurationen nicht viel nehmen, wenn es um die Temperaturen geht. Der i9-11900K wird etwas „heißer“, während die RX 6900 XT etwas kühler bleibt. Interessant ist, dass der RAM auf dem ASRock Z590 Extreme einen kühleren Kopf bewahrt – trotz höherer Raumtemperatur.

Der Test liefert im Grunde zwei wichtige Erkenntnisse: 1.kann in der Pure Base 500DX problemlos Highend-Hardware betreiben und kühlen. 2.Die mitgelieferten Pure Wings 2 140mm machen einen super Job und reichen für die Kühlung der Komponenten vollends aus – man braucht nicht unbedingt teurere Lüfter.

Dieses Ergebnis untermauert noch einmal, wie gut das Gesamtpaket von be quiet! hier funktioniert! Sparfüchse benötigen tatsächlich nicht mehr als das Case für eine vernünftige Gehäusebelüftung.

5.RGB-Beleuchtung

Kommen wir zu dem Herzstück der Pure Base 500DX – der RGB-Beleuchtung. Ein neuer Weg für be quiet!, den die Marke hervorragend und erfolgreich beschreitet. Um den verbauten RGB-Stripe im Deckel und die Front-LEDs zu nutzen, müsste ihr das ganze lediglich via Sata-Power mit Strom versorgen und optional noch den 3-Pin-ARGB Stecker zur Synchronisation mit dem Mainboard verbinden. Per Taste am Front-Panel könnt ihr dann die RGB-Effekte durchschalten. Wie das dann ausschaut, seht ihr im Video:
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Insbesondere der Leuchtstreifen in der Front verleiht der Pure Base 500DX einfach eine grandiose, schicke RGB-Optik – ganz gleich welchen Effekt ihr wählt. Von Regenbogen, über Farbwechsel, statisches Licht bis hin zur Laufleiste ist alles möglich. Die Synchronisation mit eurem Mainboard verleiht euch dann noch mehr Optionen, das Case samt Innenleben nach euren Vorlieben zu beleuchten.​

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Dank des RGB-Stripes im Deckel benötigt ihr nicht einmal zwingend RGB-Gehäuselüfter, wenngleich diese die Optik noch mehr aufpeppen und individualisieren. Abschließend möchte ich euch noch ein paar Impressionen der weißen Pure Base 500DX in Kombination mit den Alpenföhn WingBoost 3 ARGB präsentieren. Asus Aura bietet einfach schönere Effekte und mehr Möglichkeiten als ASRock Polychrome Sync:​

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6.Fazit

Wie eingangs schon geschrieben, bin ich nicht ganz unbefangen an diesen Testbericht herangegangen. Die Pure Base 500DX hat es mir persönlich einfach angetan. Mit der Pure Base 500DX bietet be quiet! seinen Kunden einfach ein rundum gelungenes Komplettpaket zum absolut fairen Preis.

Selbst die UVP von rund 100 Euro wäre ein faires Angebot angesichts der langen Feature-Liste, der doppelten, qualitativ hochwertigen RGB-Beleuchtung, der drei mitgelieferten Gehäuselüfter und der guten Kühlungsmöglichkeiten. Noch interessanter wird es dann zu Angebotspreisen um die 70 Euro für das Case, die es in regelmäßigen Abständen immer wieder bei den einschlägigen Hardware-Händlern gibt. Der Kunde erhält viel Gehäuse für verhältnismäßig wenig Geld bei gewohnt guter be quiet! Verarbeitung und Qualität.

Die be quiet! Pure Base 500DX ist schlichtweg der perfekte Midi-Tower für preisbewusste Käufer mit einer Vorliebe für RGB-Beleuchtung, die sich keine Gedanken über die Kompatibilität eines CPU-Kühlers oder einer langen Grafikkarte machen möchten.

Gleichzeitig bietet das Case auch genügend Kühlmöglichkeiten für 24/7-Overclocking-Settings, ohne um die eigene Hardware fürchten zu müssen. Das ganze sogar ohne den Kauf zusätzlicher Gehäuselüfter.

Aus diesem Grund kann ich die be quiet! Pure Base 500DX uneingeschränkt empfehlen. Jeder, der einen kompakten Midi-Tower mit viel Platz, luftigem Design, vorinstallierten Lüftern und RGB-Beleuchtung sucht, sollte das Case mindestens Mal in die engere Auswahl nehmen! Die Pure Base 500DX ist schlichtweg einer derzeit besten Midi-Tower am Markt unter 100 Euro mit einem überragenden Preis-/Leistungsverhältnis!

Pro:

+ viel Platz für einen kompakten Midi-Tower
+ hervorragende Verarbeitung
+ drei Pure Wings 2 140mm im Lieferumfang,
+ schicke RGB-Beleuchtung innen und außen
+ CPU-Kühler bis 190mm Höhe
+ Grafikkarten bis 369mm Länge
+ kompakte Abmessungen
+ Optik/Design
+ attraktives Preis-/Leistungsverhältnis
+ 240mm/280mm/360mm Radiator in der Front möglich
+ 240mm Radiator im Deckel möglich
+ gutes Kabelmanagement

Contra:

- maximal ein 240mm-Radiator im Deckel möglich
- wenig Platz im Gehäuseboden bei verbautem HDD-Käfig
- zu wenig SSD-Schrauben für Vollbestückung im Lieferumfang
- Front Panel lässt sich schwer lösen
- Einsetzen des Mainboards und anschließen der Stromkabel durch die geringe Bauhöhe recht mühsam
- SSD-Panel lässt sich bei verbauter Hardware schwer einsetzen
 
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Kenny-

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Ich habe in den letzten drei Wochen zwei Rechner mit dem Gehäuse gebaut.

Beide Tests liefen zwei Stunden (prime95/Furmark)

5900x/3060 kamen beide nicht über 72 Grad
5900x/3090 kamen die cpu auf ca 81 Grad und die Karte auf 75 Grad

(Dark Rock Pro 4)

Gute Performance vom Gehäuse
 
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