Resident Evil: Neue Serie auf Netflix floppt gewaltig - nur Albert Wesker überzeugt

PCGH-Redaktion

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Seit dem 14. Juli läuft die Serie "Resident Evil", die auf dem gleichnamigen Videospielfranchise basiert, auf Netflix. Verglichen mit den Spielen schneidet die Netflix-Serie allerdings hochgradig schlecht ab. Sowohl Rotten Tomatoes als auch Metacritic und IMDb liefern sehr geringe Bewertungen für das Machwerk.

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Pitzah

Freizeitschrauber(in)
Hab die ersten 4 oder 5 Folgen bisher gesehen. Kann dem ganzen grob zustimmen.
Man erwartet Resident Evil, sowas wie eine Fortführung oder passende Nebengeschichte und bekommt quasi ein Alternatives Universum.
Es irritiert dass Albert Wesker anscheinend eine komplett andere Person ist, auch wenn es Ähnlichkeiten beim Charakter gibt.
 

micha1006

PC-Selbstbauer(in)
Fand die Serie gut, okay....relativ wenig Action (Action gibts erst so ab Teil 7+8), aber als eigenständige Serie gut. Hat aber natürlich einen sehr geringen Horrorfaktor im Vergleich zu den Verfilmungen, weil ja ein großer Teil der Handlung vor dem globalen Ausbruch des Virus spielt und so ein großes Herrenhaus als Location ist natürlich von der Atmosphäre her nur schwer zu schlagen! Trotzdem alles in allem fand ich es unterhaltsam, kein Meilenstein....aber das hat auch niemand erwartet!
 

Mahoy

Volt-Modder(in)
Das Feld der Kritiker wird zwar unnötig aufgebläht, weil wieder einmal Leute am liebsten die Videospielvorlage 1:1, nur ohne Eingabemöglichkeit umgesetzt gehabt hätten, prinzipiell die Aufmerksamkeitsspanne einer Stubenfliege besitzen oder unbedingt ihre "Woke"-Hysterie ausbreiten müssen, aber die Serie schwächelt tatsächlich in einigen Belangen gewaltig:

Da wäre zuerst der ständige Wechsel zwischen den Zeitebenen zu nennen. Nichts gegen einen Rückblick dann und wann, aber in dieser Regelmäßigkeit ist es Gift für den Spannungsbogen und das Erzähltempo. Immer, wenn man gerade in die Endzeitstimmung eingetaucht ist, muss man sich wieder mit dummbräsigen Teenagern und ihren Problemen herumschlagen, die in dieser Breite keinerlei Relevanz für das sonstige Geschehen haben.

Die Hauptdarstellerin ist leider nur sehr überschaubar begabt, aber das wäre bei diesem Thema zu verschmerzen, wenn nicht gleichzeitig auch der gespielte Charakter schlecht konzipiert wäre. Die Figur Jade Wesker ist nicht so abgeklärt angelegt, wie sie für das, was sie laut Plot tun soll, eigentlich sein müsste. Und die Darstellerin Ella Balinska ist nicht gut genug, das auszugleichen.
Außerdem reicht meine suspense of disbelief nicht weit genug, um mir vorstellen zu können, wo Jade zwischen Survial und Zombie-Grillen noch die Zeit und den Coiffeur findet, sich 3+ Stunden lang ihre Frisur machen zu lassen.

Lance Reddick als Wesker hingegen ist tatsächlich ein echter Lichtblick und spielt den Armleuchter als eine derart, Verzeihung, genial-skrupellos-coole Sau, dass man problemlos eine Serie akzeptiert hätte, die sich allein damit beschäftigt, wie er die Menschheit in die Zombie-Apokalypse führt. So im Sinne von "Resident House of Cards".

Insgesamt fand ich die Serie aber nicht so schlimm, wie es gemacht wird. Gegenüber "Welcome to Raccoon City " ist es nahezu ein Meisterwerk, und diese Vollgurke wurde seltsamerweise besser, wenn auch nicht gerade begeistert aufgenommen.
 

AzRa-eL

Volt-Modder(in)
Für eine Serie, die unbedingt dramatisch sein möchte, ist es mir persönlich enorm wichtig, dass ich eine gute oder zumindest nachvollziehbare Charakterzeichnung sehe und irgendwie mit den Charakteren räsonieren kann. Hier fand ich wirklich alle Personen, die Bank durch einfach nur bescheuert. Dann dieses ständige hin und her zwischen den Zeitgeschehnissen, sodass man ständig aus dem Pacing gerissen wird...
Im Nachhinein wundere ich mich nur noch über mich selber, dass ich die Serie tatsächlich bis zum Schluss geschaut habe. War jedoch selten so genervt von der darstellerischen Darbietung wie hier.

Mein Wunsch für die 2. Staffel wäre einfach nur, dass sie den unnötigen Pathos weglassen und den B-Movie Action Trash Anteil auf 90% Bildschirmzeit ausweiten, denn genau diese waren in der 1. Staffel die leider zu seltenen Lichtblicke der Serie.
 

Blutrache2oo9

Software-Overclocker(in)
Hat sich angefühlt wie diese Kinderfilme die morgens auf Pro Sieben liefen. Coole, freche Kids, die natürlich alles können - sogar ein milliardenschweres Geheimunternehmen hacken. Peinliche Dialoge, lahme Story, ständige Zeitsprünge. Der Wokeness-Faktor setzt dem noch ein i-Tüpfelchen auf. Kann man im Hintergrund laufen lassen, mehr aber auch nicht
 

Ben das Ding

PC-Selbstbauer(in)
Hab es gerade schon in einem anderen Forum (Gaming) geschrieben.... warum werden hier Serien beurteilt?? Sollte es hier nicht um Hardware gehen??? Ok, ist nicht ganz korrekt. Beurteile hier auch schon mal ein Spiel, aber nur weil es eben an die Hardware gekoppelt ist, respektive gute Hardware für gute Performance von Nöten ist.....
 

AzRa-eL

Volt-Modder(in)
Hab es gerade schon in einem anderen Forum (Gaming) geschrieben.... warum werden hier Serien beurteilt?? Sollte es hier nicht um Hardware gehen??? Ok, ist nicht ganz korrekt. Beurteile hier auch schon mal ein Spiel, aber nur weil es eben an die Hardware gekoppelt ist, respektive gute Hardware für gute Performance von Nöten ist.....
Ist halt eine der bekanntesten Gaming-Franchises seit ca. 30 Jahren. Da kann man auch ein Auge zudrücken. Ist ja nicht so, dass PCGHX ständig Artikel über irgendwelche Serien posten, von daher passt dat schon eigentlich.
Da gibt es weitaus angebrachtere Kritiken.
 

Pleasedontkillme

Software-Overclocker(in)
Schlimer als die komischen Filme von Resident Evil kann es ja nicht sein.

Du irrst.
Habe gerade den ersten Teil der Serie angeschaut und den zweiten ein kleine Chance gegeben es wieder gut zu machen. Komplett vertan.

Also flix wieder durch Netflix geblättert und siehe da von 2016 Resi "Last Chapter" gefunden. Schon gesehen? ...emm nein, also gleich rein gezogen und vor 10min beendet.

Auch nicht der beste Film aber so ein Müll wie die Serie toppen noch die meisten.
 

Meai

Komplett-PC-Aufrüster(in)
ich fand die show eigentlich ganz gut, die erste Episode war langweilig weil sie immer viel Charakter blabla machen müssen aber ich bin einfach drübergesprungen bis zu den interessanten Szenen. Und die Oberfrau war insgesamt etwas peinlich und verhielt sich unrealistisch imo. Aber sonst war die story sehr gut. Definitiv eine Show die mindestens 6/10 verdient
 

Bandicoot

PCGH-Community-Veteran(in)
Resident Evil Filme sind wie der T-Virus selber, jedesmal wenn ein neuer erscheint wirds schlimmer.
Als ob es nicht gelingen soll einen guten Film darüber zu machen.
Die 6 Filme waren eher mittelmäßig, der 7 ging grade so noch, dank seiner Kulisse, die Serie ist bis jetzt Müll, vielleicht wirds noch besser, aber ich glaubs nicht.

Sie machen so gute Spiele, mit einer tollen Geschichte und Atmosphäre, aber auf die Leinwand bekommen sie es einfach nicht gebacken.
Der RE Fluch, bin gespannt wer sich als nächstes traut, irgendwann muss es doch mal gelingen.
 
Zuletzt bearbeitet:

GxGamer

Moderator
Teammitglied
Hab die Serie gestern durch. Dachte mir "nach den bekloppten Filmen kanns ja nur besser werden".

Oh boy. Erstmal diese Erzählstruktur. Kaum wirds in einer der 2 Zeitlinien (Gegenwart/Erinnerung) mal spannend, switcht er auf die andere.
Dann gibts keinerlei Widererkennungswert. Wesker sieht total anders aus. Irgendwie hat die Zivilisation überlebt, dann wieder nicht... Oder doch? Zombies werden Zeros genannt, was mich auch nur angenervt hat. Und es gibt nicht mal eine KI/Supercomputer.
Die erste Folge war schon geil. Dieser "Zaun" hinter den sie hechtet. Wieso macht der Lärm? Wozu diese Sirene, wer braucht die, muss da wer alarmiert werden? Achso, der war nur convenient für die Story, irgendwie müssen wir ja einen Grund für das Auftauchen des Wurms haben. Döh.
 

Iconoclast

Volt-Modder(in)
Habe im Vorfeld von der Serie gar nichts mitbekommen und mich erst gefreut. Nach 3 Folgen saß ich da nur und dachte was zum F... soll das sein? Kurz Google bemüht, Augen verdreht, ausgemacht. Selbst ohne Vorinformationen als eine der größten Schundserien auf Netflix empfunden.
 
G

Gast1662671404

Guest
Gestern eine Folge angeworfen um der Serie eine Chance zu geben. Für Schrott empfunden.
 

Chinaquads

Volt-Modder(in)
Wenn man Resident Evil nicht kennt, ist die Serie entspanntes Popkornkino mit leichten Logikfehlern.

Wer Resident Evil kennt, denkt sich, WTF ist das.

Imo ganz okay, wird mich schön durch den Tag bringen.
 
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