Pumpenverhalten Alpenföhn Gletscherwasser High Speed

vatergascoigne

Schraubenverwechsler(in)
Moin zusammen,

ich habe bei meiner AiO eine Beobachtung gemacht und wollte mal horchen ob das ein normales Verhalten ist, und falls nicht, ob jemand eine Erklärung bzw. einen Lösungsvorschlag hat.

Kurz zum System:

Gigabyte Aorus X570 Elite
Ryzen 5900x
Alpenföhn Gletscherwasser 360 High Speed
ASUS RTX 3090 Strix
64 GB DDR4 Corsair Dominator
2 x 2 TB Corsair MP 600
Phanteks NT 850 Watt

System läuft Stock.
Kein OC oder UV.

Einstellungen der AiO:

Die Pumpe der AiO ist am CPU_OPT Header angeschlossen und die Lüfter des Radis am CPU_Header.
Die Einstellungen im BIOS für den OPT Header sind so wie sein sollen...
Pumpe läuft auf Vollgas und über DC weil 3 Pin.
Die Einstellungen am CPU Header sind auch ziemlich unspektakulär.
Angepasste Lüfterkurve aufgrund der Lautstärke.
Steuerung über PWM.
Das wars auch schon.

Nun zur Beobachtung:

Zum Monitoring nutze ich HWiNFO 7.22
Wenn ich die Mühle aus kaltem Zustand starte läuft die Pumpe annähernd so wie sie unter Full Speed laufen sollte.
Ca. 2530 RPM.
Dieser "Spitzenwert" der ja eigentlich ein Dauerzustand sein sollte hält allerdings nicht besonders lange an.
Relativ schnell (3 - 5 Minuten) pendelt sich die Pumpe unterhalb der 2500 RPM ein.
Sie deckt dann in relativ gleichmäßigen Sprüngen den Bereich zwischen 2450 und maximal 2500 RPM ab.
Was mich allerdings richtig überrascht ist ihr Verhalten unter Last.
Das oben beschriebene spielt sich im Idle ab.
Bekommt das System jetzt Last spendiert wird sie stetig langsamer.
Nicht unbedingt problematisch (Minimum sind 2396 RPM) aber dieses Verhalten wundert mich.

Was mich interessieren würde ist folgendes:

Sind solche Sprünge der RPM normal auch wenn eine Pumpe über Spannung eigentlich immer auf 100% laufen müsste.
Und warum wird die unter Last nochmals etwas langsamer und "fängt" sich wieder sobald man wieder im Idle ist.
Wobei sie nie wieder die Geschwindigkeiten kurz nach PC Start erreicht.

Würde mich freuen wenn jemand dafür eine Erklärung hat oder dies selbst schon mal beobachtet hat.


Grüße
 

IICARUS

Kokü-Junkie (m/w)
Vollkommen normal, weil das Kühlwasser und deren Temperatur sich da mit auswirken.
Solche minimalen Differenzen wirken sich auch nicht auf die Kühlleistung mit aus.

Was sich eher mit der Zeit bemerkbar machen wird, ist der Kühler der oxidieren wird und die Finnen sich langsam zusetzen und auch das Kühlwasser mit der Zeit verdunstet. Das Oxidieren wird durch den ALU Radiator begünstigt. Zwar ist in der Kühlflüssigkeit Korrosionsschutz enthalten, aber das zögert diese chemische Reaktion nur raus und kann es nicht gänzlich verhindern. Wie gut sich deine AIO nachfüllten lässt, ist mir nicht bekannt. Aber die meisten AIOs sind nicht dazu ausgelegt, dass was nachgefüllt werden kann. Hier geht man den Vorsatz nach... einer Wartungsfreien AIO Kühlung. Wobei das Wartungsfrei durch Neukauf nach einigen Jahre zustande kommt.

Ich persönlich würde mir eine AIO nur von Alphacool kaufen, denn dort werden Radiatoren aus Kupfer verbaut und daher verrottet dort auch kein Kühler. Zudem lässt sich Wasser problemlos nachfüllen und die ganze AIO lässt sich für Umbauten oder Wartungsarbeiten sehr einfach zerlegen.
 

litrax

Schraubenverwechsler(in)
Ich kann hier nur die AiO von Aorus empfehlen. Die Pumpe läuft viel gleichmäßiger. Fährt langsam hoch unter Last. Nur manchmal beim Start laufen die 2 Lüfter hoch bis sie dann von der Aorus Engine Software wieder ihre Werte bekommen. Ansonsten alles ruhig.
 

theGucky

Freizeitschrauber(in)
Ich kann hier nur die AiO von Aorus empfehlen. Die Pumpe läuft viel gleichmäßiger. Fährt langsam hoch unter Last. Nur manchmal beim Start laufen die 2 Lüfter hoch bis sie dann von der Aorus Engine Software wieder ihre Werte bekommen. Ansonsten alles ruhig.
Dafür ist die Gletscherwasser bei 70-80% RPM praktisch unhörbar.
Die wird eigentlich von der Spannung im Bios dann geregelt.
 
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