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PS5-Botprogrammierer: Maßnahmen der Online-Händler wären wirkungslos

PCGH-Redaktion

Kommentar-System
Jetzt ist Ihre Meinung gefragt zu PS5-Botprogrammierer: Maßnahmen der Online-Händler wären wirkungslos

Die Playstation 5 ist heiß begehrt: Während der bisherigen Vorbesteller- und Verkaufsphasen waren die vorhandenen PS5-Kontigente rasant ausverkauft. Viele enttäuschte Fans geben automatischen Kauf-Bots und Resellern die Schuld dafür. Doch nun hat sich ein PS5-Botprogrammierer in einem Interview zu Wort gemeldet und betont, dass potenzielle Maßnahmen der Online-Händler gegen Bots und Scalper wirkungslos wären.

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Gamer090

PCGH-Community-Veteran(in)
Das ganze ist umso mehr ein Grund abzuwarten bis die Konsole wieder zu normalen Preisen verfügbar ist.
Es sollten auch endlich Schutzmaßnahmen entwickelt werden gegen Bots um sowas in Zukunft zu erschweren.
 

Oberst Klink

Lötkolbengott/-göttin
Bei mir gehen die Scalper leer aus. Ich weiß was die PS5 regulär kostet und zu diesem Preis werde ich sie auch kaufen. Und wenn das jetzt nicht geht, dann eben in ein, zwei, drei oder mehr Monaten. Wenn die Menschen Mal begreifen würden, dass man nicht immer alles sofort haben kann, gäbe es das Problem mit den Scalpern gar nicht, weil ihnen keiner den Kram zu den von ihnen geforderten Preisen abkaufen würde.
 

Pu244

Lötkolbengott/-göttin
So ist es numal leider. Die Methoden, die wirkungsvoll wären, sind aus gutem Grund verboten. Theoretisch könnte man die Konsolen und Grakas sowie CPUs nur an Kunden ausliefern, die schon das jeweilige Vorgängerprodukte haben und es auch nutzen. Für die neuerworben Dinge müßte dann eine gewisse Zeit ein Verkaufsverbot gelten. Das wäre ein datenschutzrechtlich Albtraum, da man sich dazu quasi komplett nackig machen müßte, samt aller persönlichen Daten und das Nutzungsverhalten von Apps überwacht würde. Die Schufa reicht mir schon mehr als nur aus.

Da wäre die Lösung deutlich schlimmer, als das Problem selbst.
 

hanfi104

Volt-Modder(in)
Also ob die Bots an einem Google Captcha vorbeikommen würden, wenn 100 Anfragen gleichzeitig von einer IP kommen.
Und selbst wenn sie es lösen, alleine das der 3te schon 5 Captchas lösen darf, ermöglicht es Menschen überhaupt sowas in den Warenkorb legen zu können....
 

BigBoymann

Software-Overclocker(in)
Wundert mich ehrlicherweise extrem, denn ich denke Bots müsste man mit entsprechenden Maßnahmen wie Captchas doch in den Griff bekommen? Gerade wenn man diverse Maßnahmen bündelt, inländische IP, Captchas, Wartelisten und sogar abgewandelter Bestellmechanismen (die nur für solche Produkte greifen) sollte man die Möglichkeit der Bots zumindest stark einschränken können.

Glaube das Problem ist viel eher, dass die Shops da gar keine Lust drauf haben.

Somit würde nur ein Werksverkauf funktionieren, darauf wird dann aber wieder Sony (oder andere Hersteller) keine Lust haben.
So ist es numal leider. Die Methoden, die wirkungsvoll wären, sind aus gutem Grund verboten. Theoretisch könnte man die Konsolen und Grakas sowie CPUs nur an Kunden ausliefern, die schon das jeweilige Vorgängerprodukte haben und es auch nutzen. Für die neuerworben Dinge müßte dann eine gewisse Zeit ein Verkaufsverbot gelten. Das wäre ein datenschutzrechtlich Albtraum, da man sich dazu quasi komplett nackig machen müßte, samt aller persönlichen Daten und das Nutzungverhalten von Apps überwacht würde. Die Schufa reicht mir schon mehr als nur aus.
Wäre aber sicherlich eine Option, so dass im Playstore über die PS Konsole zu kaufen. So würde man die Abfrage recht einfach und simpel gestalten und würde den Kreis der Käufer zumindest stark einschränken. Vor allem, wenn man es als exklusiven Vorabzugang verkaufen würde. Noch dazu würde es kaum möglich sein, die Bots auf die PS4 zu laden.
 

Krabonq

Software-Overclocker(in)
Die einzige wirklich funktionierende Methode ist, wenn man nicht wirklich unbedingt neue Hardware braucht (was bei Konsolen eh nicht der Fall ist), nicht über UVP zu kaufen. Weder bei normalen Händerln noch von Scalpern.
Aber einige Menschen sind dafür leider mental zu schwach.
 

Zuriko

Software-Overclocker(in)
Die einzige wirklich funktionierende Methode ist, wenn man nicht wirklich unbedingt neue Hardware braucht (was bei Konsolen eh nicht der Fall ist), nicht über UVP zu kaufen.
Aber einige Menschen sind dafür leider mental zu schwach.

Grundsätzlich würde wohl ein Gesetz reichen welches das Verkaufen und/oder Weiterverkaufen von Gütern ÜBER dem UVP (Müsste man dann in VHP ändern = Verbindlicher Höchstpreis) unterbindet. Dies würde auch den Ticket-Händlern ans Bein pissen.

Ausgenommen wären Güter die nicht mehr regulär im Handel angeboten und/oder produziert werden, oder die in Ausnahmefällen von dieser Regel befreit wären.
 

doedelmeister

PC-Selbstbauer(in)
Grundsätzlich würde wohl ein Gesetz reichen welches das Verkaufen und/oder Weiterverkaufen von Gütern ÜBER dem UVP (Müsste man dann in VHP ändern = Verbindlicher Höchstpreis) unterbindet. Dies würde auch den Ticket-Händlern ans Bein pissen.

Ausgenommen wären Güter die nicht mehr regulär im Handel angeboten und/oder produziert werden, oder die in Ausnahmefällen von dieser Regel befreit wären.
Wir leben in einer freien Marktwirtschaft und nicht in einer Planwirtschaft. Kannst dir ja gerne ein kommunistisches Land suchen, wenn du noch eins findest ;)

Höchst- und Mindestpreise gibts nicht umsonst sehr selten. Funktioniert in der Praxis meist nicht und untergräbt die Mechanismen unserer Wirtschaft
 

PCGH_Torsten

Redaktion
Teammitglied
Bei Ticket-Händlern kann ich mir den Ärger ja noch erklären – es gibt das Konzert nur einmal und entweder man kauft die Karte zu jedem Preis oder es findet ohne einen statt. Aber was haben die Leute für riesige Probleme mit Hardware, die sowieso kontinuierlich nachproduziert wird? Es ist doch vollkommen klar, dass Sony, Microsoft, AMD und Nvidia nicht ALLE Exemplare einer neuen Generation in der ersten Woche verkaufen, sondern das Produkt über Monate im Angebot haben. Und wenn man es im ersten Monat nicht zum UVP bekommt, kauft man es eben im zweiten oder dritten – oder zahlt eben "als erster haben"-Preisaufschläge. Das einzig negative an der Stelle wäre noch, dass nicht die Hersteller sondern findige Zwischenhändler den Premium-Zuschlag einstecken. Aber ganz ehrlich: So wahnsinnig sympathisch sind die vier genannten Konzerne jetzt auch nicht, dass man da Mitleid haben müsste. Zumal es ihnen freisteht, zum Launch einfach eine 50 Prozent höhere UVP aufzurufen, damit selbst die Early Adopter zu schröpfen und später die Preise zu senken. In anderen Branchen sind "first Editions" mit Preisaufschlag schon weiter verbreitet.
 

B00ya

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Hach Konsolenspieler können froh sein dass Sony und Microsoft den Shops ne Zwangs UVP aufdrückt, wir sehen ja gerade bei AMD/nVidia dass ohne dessen die Shops selbst zu Scalpern werden OmMMEeGaaLUL
 

Incredible Alk

Moderator
Teammitglied
Ich hätte da einen völlig ausgefallenen Vorschlag: Den ersten Monat (wo ohnehin die Nachfrage viel höher als das Angebot ist) die Konsolen nur in Läden verkaufen. Also die echten wo man so reingehen muss. Nichts mit klicken und Internet. Da kriegt dann jede Personummer eine Konsole und nach 4 Wochen weiter wie immer und alle Daten löschen.

Klar gibts auch da Schlupflöcher aber Leute die da gefühlt Hunderte PS5 ansammeln wollten hätten es sehr viel schwerer.
 

LarreN_04

Kabelverknoter(in)
Wir leben in einer freien Marktwirtschaft und nicht in einer Planwirtschaft. Kannst dir ja gerne ein kommunistisches Land suchen, wenn du noch eins findest ;)

Höchst- und Mindestpreise gibts nicht umsonst sehr selten. Funktioniert in der Praxis meist nicht und untergräbt die Mechanismen unserer Wirtschaft

APPLE ist ein sehr gutes Beispiel um zu zeigen, dass es sehr wohl funktioniert. Sie geben dir ganz klare Preise vor und daran hast du dich als Händler zu halten. Machst du das nicht, wird APPLE dich in Zukunft nicht mehr mit Hardware versorgen und von Ihrer Händlerliste streichen. Das ist der Grund weshalb APPLE von so gut wie allen Aktionen immer ausgeschlossen ist oder nur extrem geringe Preisnachlässe zu finden sind.
 

Rizzard

PCGH-Community-Veteran(in)
Ich hätte da einen völlig ausgefallenen Vorschlag: Den ersten Monat (wo ohnehin die Nachfrage viel höher als das Angebot ist) die Konsolen nur in Läden verkaufen. Also die echten wo man so reingehen muss. Nichts mit klicken und Internet. Da kriegt dann jede Personummer eine Konsole und nach 4 Wochen weiter wie immer und alle Daten löschen.
1. Genau das wollte man zwecks Corona ja völlig vermeiden. Quasi kein Kauf im Laden.
2. Zustände von 2013 wollte man sicherlich auch vermeiden.
Das Video der Massenstürmung verschiedener MediaMarkt-Filialen kennt ja mittlerweile jeder.
 

cuthbert

Software-Overclocker(in)
Ich glaube der selbsternannte Bot Experte überschätzt sich da etwas. Ich denke auch, dass man mit Captcha, und einer maximal zulässigen Zahl an Artikeln pro IP und Empfängeradresse recht wirksam dagegen vorgehen könnte.

Aber warum sollten die Händler das tun? Die freuen sich ja wenn ihnen ihre Ware möglichst schnell aus den Händen gerissen wird. Saturn und Co. haben nix davon, die Konsolen an "ehrliche" Käufer zu verkaufen. Mit Hürden beim Einkauf vergraulen sie aber potenziell Kunden. Zudem profitieren sie dann ja auch schnell von den höheren Preisen durch die Verknappung.

Wenn dann könnten wohl am ehesten die Hersteller dafür sorgen, dass das besser wird, entweder indem sie mit mehr Ware an den Start gehen oder indem sie Verkäufer zu entsprechenden Maßnahmen verpflichten.

Oder der Hersteller verkauft anfangs ausschließlich selbst. Allerdings ist wohl auch dem Hersteller in erster Instanz wichtig, seine Produkte los zu werden, je schneller desto besser.
 

HyperBeast

Freizeitschrauber(in)
Dann haben ein paar Leute mit Bots eben die Konsolen gekauft. Kann man denen schonmal gönnen, ich hole mir eine PS5 mit Gran Turismo Bundle. Wo ist das Problem?
 

PureLuck

Freizeitschrauber(in)
APPLE ist ein sehr gutes Beispiel um zu zeigen, dass es sehr wohl funktioniert. Sie geben dir ganz klare Preise vor und daran hast du dich als Händler zu halten. Machst du das nicht, wird APPLE dich in Zukunft nicht mehr mit Hardware versorgen und von Ihrer Händlerliste streichen. Das ist der Grund weshalb APPLE von so gut wie allen Aktionen immer ausgeschlossen ist oder nur extrem geringe Preisnachlässe zu finden sind.

Apple ist ein sehr gutes Beispiel für "Scalping ab Werk", mehr nicht...
Sollten neue Apple-Produkte mal rar sein, wird es auch da die Ebay-Scalper geben, die die Situation ausnutzen und weit über UVP anbieten. Da kann Apple mit seiner Preisbindung bleiben wo der Pfeffer wächst. Wie Zuriko sagte, einzig ein Gesetz würde dies Regeln. Und wie doedelmeister antwortete, würde das dann nicht mehr der freien Marktwirtschaft entsprechen. Apples Geschäftsgebaren machen da nix richtiger oder falscher als die der anderen Hersteller...
 

korsakoff6

Komplett-PC-Käufer(in)
Also ob die Bots an einem Google Captcha vorbeikommen würden, wenn 100 Anfragen gleichzeitig von einer IP kommen.
Und selbst wenn sie es lösen, alleine das der 3te schon 5 Captchas lösen darf, ermöglicht es Menschen überhaupt sowas in den Warenkorb legen zu können....
Also ob die Bots/Scalper so blöd wären und nicht wüssten wie man Proxy/VPN zu nutzen hätte...

Deine Methodik wird real genau Null bringen.
Am Ende vlt. noch den realen Privatkunden mit Auto-Refresh am Kauf hindern
 

Zuriko

Software-Overclocker(in)
Wir leben in einer freien Marktwirtschaft und nicht in einer Planwirtschaft. Kannst dir ja gerne ein kommunistisches Land suchen, wenn du noch eins findest ;)

Höchst- und Mindestpreise gibts nicht umsonst sehr selten. Funktioniert in der Praxis meist nicht und untergräbt die Mechanismen unserer Wirtschaft

Auch wenn ich nun etwas abdrifte......

Ich rede nicht von Kommunismus, wer will das? Aber darum muss man Kapitalismus ja auch nicht schön reden und mit blumigen Aussagen wie "freie Marktwirtschaft" bezeichnen, oder? Die UVPs werden ja in 99,9% der Händler eingehalten oder unterboten. Wo wäre also das Problem, so von wegen, funktioniert nicht. In den USA sieht man ja ganz gut wie weit es kommt wenn Private die freie Marktwirtschaft in Extremis betreiben.
 

PureLuck

Freizeitschrauber(in)
Ich glaube der selbsternannte Bot Experte überschätzt sich da etwas. Ich denke auch, dass man mit Captcha, und einer maximal zulässigen Zahl an Artikeln pro IP und Empfängeradresse recht wirksam dagegen vorgehen könnte.

Und ich glaube, du unterschätzt die Botprogrammierer und überschätzt dein eigenes Know-How extrem...

In Zeiten von AI und Deep Learning werden Captcha-Mechanismen von Jahr zu Jahr unsicherer. IP-Adressverschleierung und Bezug massenhaft unterschiedlicher IPs ist ein Zuckerschlecken für diese Szene. Empfängeradressen genau das selbe. Wenn genug Geld fließt, was es in dieser Branche definitiv tut, ist fast alles möglich.

In Sachen "reCaptcha ist sicher hurrdurr!!!11elf" gebe ich euch nur mal das hier mit auf den Weg:


Man merke an, dass dieses Paper von 2016 stammt. Sicherlich hat Google die letzten Jahre nicht gepennt, aber genau so wenig haben das die Technologie und die pösen Cracker da im Darknet.
 

psychisch

Schraubenverwechsler(in)
Wenn die Händler zufriedene Kunden wollten,
würden Sie zu solchen Zeiten wo Produkte auf den Markt kommen,
diese Produkte nicht ONLINE anbieten sondern Direkt über den Thresen!

Da fällt es dann schon mal eher auf wenn einer 1000 Stk. mitnimt,
Intressiert die Händler nur wenig bis gar nicht, Wahrscheinlich selber die Finger im Spiel um mehr daraus zu holen. Wer weiss, wer weiss ...

Nur ist der Direktverkauf die einzig wahre Möglichkeit solchen BOT Käufern aus dem Weg zu gehen, es Lebe der Online Handel nicht wahr !

Frustrierend einfach ...

Genau genommen ist das ja Steuerhinterziehung, "Weil Privat Verkauf" ... Wenn man´s mal so sieht ...
 

Standeck

BIOS-Overclocker(in)
Da fällt es dann schon mal eher auf wenn einer 1000 Stk. mitnimt,
Intressiert die Händler nur wenig bis gar nicht, Wahrscheinlich selber die Finger im Spiel um mehr daraus zu holen. Wer weiss, wer weiss ...
Es müsst nach der Logik aber auch ganz einfach sein zu erkennen wenn 1000 Stück an eine einzige Adresse geschickt werden. Wie und warum das funktioniert würde ich gerne mal wissen. Aber nicht mal Scalper bestellen 1000 Stück. Eher 20 Stück.
 

psychisch

Schraubenverwechsler(in)
Es müsst nach der Logik aber auch ganz einfach sein zu erkennen wenn 1000 Stück an eine einzige Adresse geschickt werden. Wie und warum das funktioniert würde ich gerne mal wissen. Aber nicht mal Scalper bestellen 1000 Stück. Eher 20 Stück.

Tja,
diese Scalper haben das Geld auch nicht von Irgendwo, vllt. sogar Finanziert ? von Händlern ? von Anderen ? vllt. das sich nun so viele Gamer darüber Aufregen und ein neues Überwachungs Gesetz kommt das dann ALLE betrifft ?

Alles nur Vermutungen !

Der Händler kann sagen er tut was dagegen, aber wenn er 1000Stk auf einmal verkauft, reibt der sich die Hände, wenn er dann die Preise noch hochsetzen kann weil keine mehr da momentan, dann gleich zwei mal !

Robin Hood nahm es den Reichen und gab es den Armen!

Nur nimm heute mal was einem Reichen ... da rauchts im Karton und das BKA steht vor der Türe ... die Sheriffe von Nothingham und sein Anhängsel ...

normal find ich gar nichts mehr !!!

Abwarten und Tee trinken ... Schöne Weihnachten !
 

Hatuja

Software-Overclocker(in)
Mir ist kein Bot bekannt, welcher ReCaptcha umgehen kann, von daher ist die Aussage quatsch.
Ein Bot kann das nicht eigenständig lösen, stimmt. Aber dann sitzen halt ein paar Leute am PC die wie am Fließband die Captchas tippen. Dafür gibt es sogar Services, die genau das gegen Geld anbieten!

Ich kenne mich in der Szene nicht genug aus, aber ich denke, dass die Händler schon wirkungsvolle Maßnahmen ergreifen könnten:
- Zeit-Kritische ReCaptchas, die nach 30 Sekunden nicht mehr gültig sind.
- IP-Checks, nur ein Artikel pro IP, bekannt Proxys/VPNs werden von vornhereit ausgeschlossen.
- Verkauf an "ausländische-IPs" werden zurückgestellt.
- Versandadresse und IP-Herkunftsland müssen übereinstimmen.
- Produkt- und Warenkorbseiten, die dynamisch für jeden Besucher generiert werden.
- Diverse Plausibilitätsprüfungen.
- Versand nicht an Packstationen.
- Langjährig angemeldete Benutzer werden bevorzugt versorgt.
- Kein Verkauf an Benutzer, die sich erst an diesem Tag registriert haben.
- Keine "anonyme" Zahlung, pro Kreditkartennummer (o.ä.) nur eine Bestellung.

Es gibt genug Dienste, die aktiv und sehr erfolgreich gegen Bots vorgehen. Der unterschied ist, dass bei diesen Diensten finanzielle Interessen dahinter stehen.
Das ist bei den Shops halt nicht der Fall. Bei denen wären das zusätzliche Kosten.
Letztendlich kann es ihnen egel sein, an wen sie die Waren verkaufen.

Genau genommen sind denen die Scalper oft sogar sehr viel willkommener!
Viele normale Kunden kaufen nur zur UVP, die Scalper auch zu deutlich höheren Preisen.
Und die Gewährleistungsansprüche und Versandrückläufer gehen gegen Null!
 

phila_delphia

Software-Overclocker(in)
Privatkunden rät der Bot-Programmierer, ein wenig Zeit zu investieren und beispielsweise zum Start der potenziellen vierten Verkaufswelle 15 Webbrowser-Tabs geöffnet zu haben und alle Websites im Sekundentakt zu aktualisieren.
Früher musste man DDOS-Attacken noch teuer kaufen. Heute sind sie das Abfallprodukt der Konsumgesellschaft.

Grüße

phila
 

Sortegon

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Mich interessiert weiterhin wie sich eine Person mehrere Konsolen bei einem shop bestellen können soll, sofern dann nicht mehrere Personen mit real exisitierenden Adressen mit eingebunden werden.
Depotadressen? Tote Briefkästen, so dass dhl z.B. ersatzweise im Paketshop abgibt und man mit selbst erstellter Vollmacht dann dort abholt? Dürfte der dhl Filiale bei zu vielen Sendungen auch auffalen.
Ist der deutsche Markt vllt. viel weniger von Bots betrlffen als angenommen?

Und bots können zwar viel, aber auch nicht die Zeit beschleunigen. Eine Mindestzeit zum Ausfüllen der Adresse und Wartezeit NACH Lösung des Captchas würde es ihnen wenigstens nicht ganz so einfach machen.
Wie ich das aus dem Artikel herauslese, steuern die Bots massig offene Tabs mit Produktseiten der Händler an und weisen jedem Tab möglichst eine andere ip Adresse zu.
Da diese alle gleichzeitig geladen und bearbeitet werden, würden captchas nur eine einzige Verzögerung von vllt. einigen sekunden bedeuten, weil nicht nacheinander abgearbeitet werden muss, das habe ich nicht bedacht.
Aber mal unabhöngig von den Bots, vllt. braucht es gar keine technischen Gegenmaßnahmen?
Der Händler könnte doch als Übergabe eigenhändig/persönlich verschicken inkl. Identitätsprüfung, so dass selbst erstellte Vollmachten auch nicht möglich sind.
 

Dan23

Freizeitschrauber(in)
Auch wenn ich nun etwas abdrifte......

Ich rede nicht von Kommunismus, wer will das? Aber darum muss man Kapitalismus ja auch nicht schön reden und mit blumigen Aussagen wie "freie Marktwirtschaft" bezeichnen, oder? Die UVPs werden ja in 99,9% der Händler eingehalten oder unterboten. Wo wäre also das Problem, so von wegen, funktioniert nicht. In den USA sieht man ja ganz gut wie weit es kommt wenn Private die freie Marktwirtschaft in Extremis betreiben.
UVP bedeutet Unverbindliche Preisempfehlung, d.h. da muss sich keiner daran halten.
Fixe Preise und Absprachen sind absolut verboten und werden kartellrechtlicht geahndet.

Schon geil wie viele Leute hier keine Ahnung von der Deutschen/Europäischen Marktwirtschaft haben.

UVP's werden garantiert nicht von 99,9% der Händler eingehalten und Sony kann absolut nichts dagegen machen, die können nur aufhören offiziell an die Händler zu liefern, der könnte es sich auch über Umwege besorgen und trotzdem weiterverkaufen.

Nennt man freien Markt!
 

Incredible Alk

Moderator
Teammitglied
Ich kenne mich in der Szene nicht genug aus, aber ich denke, dass die Händler schon wirkungsvolle Maßnahmen ergreifen könnten
Natürlich können sie das. Aber das kostet Zeit, Geld, Aufwand und bringt dem Händler nix außer dass er wenns blöd läuft noch echte Kunden abschreckt.
Zu sagen "geht halt nicht besser" ist ne billige Ausrede für die Entscheidung, es nicht tun zu wollen weils schlichtweg für den Händler keine Vorteile hat. Dem ists doch Sche***egal ob ein Bot oder Scalper oder Kunde die PS5er wegkauft, Hauptsache sie sind weg und das Geld da. :ka:
 

MircoSfot

Freizeitschrauber(in)
Online- Adventkalender brauch man auch nicht mehr daran teilnehmen. Botter nehmen da mit 1Mio E-Mails daran teil, da hat der ehrliche Kunde wieder Pech.
 

SFT-GSG

Software-Overclocker(in)
Habe das Originale Interview gelesen. Kompletter Selbstdarsteller. Klar können die Händler was machen. Das ginge z.B.: Bestellung mit Personalausweis Abgleich und ein Chip-Modell pro Kunde.

Aber die Händler haben gar kein Interesse daran. Es ist ihnen egal woher das Geld kommt.

Und ich wiederhole mich Mal wieder: eBay bräuchte nur den Verkauf solcher Karten über Privataccounts unterbinden, dann würden 95% des Marktes wegfallen.
 

Oberst Klink

Lötkolbengott/-göttin
Auch wenn ich nun etwas abdrifte......

Ich rede nicht von Kommunismus, wer will das? Aber darum muss man Kapitalismus ja auch nicht schön reden und mit blumigen Aussagen wie "freie Marktwirtschaft" bezeichnen, oder? Die UVPs werden ja in 99,9% der Händler eingehalten oder unterboten. Wo wäre also das Problem, so von wegen, funktioniert nicht. In den USA sieht man ja ganz gut wie weit es kommt wenn Private die freie Marktwirtschaft in Extremis betreiben.

Ich find's immer wieder interessant wie kreativ die Leute werden wenn es um Gesetze geht, die ihre Interessen wahren sollen. Statt die Lösung bei sich selbst zu suchen, ruft man immer den Staat zum Handeln auf, selbst bei Dingen die den Staat nichts angehen. Man bekommt fast den Eindruck dass manche Leute glauben, sie hätten ein Recht darauf eine PS5 zur UVP zum Release Termin zu bekommen.
Rechtlich gibt es keine Handhabe gegen die Scalper und selbst wenn man ihr Gebahren verbieten könnte, hätte das keinen Einfluss auf die Verfügbarkeit der PS5 oder anderer Hardware.
 

SFT-GSG

Software-Overclocker(in)
Mich interessiert weiterhin wie sich eine Person mehrere Konsolen bei einem shop bestellen können soll, sofern dann nicht mehrere Personen mit real exisitierenden Adressen mit eingebunden werden.
Depotadressen? Tote Briefkästen, so dass dhl z.B. ersatzweise im Paketshop abgibt und man mit selbst erstellter Vollmacht dann dort abholt? Dürfte der dhl Filiale bei zu vielen Sendungen auch auffalen.
Ist der deutsche Markt vllt. viel weniger von Bots betrlffen als angenommen?

Und bots können zwar viel, aber auch nicht die Zeit beschleunigen. Eine Mindestzeit zum Ausfüllen der Adresse und Wartezeit NACH Lösung des Captchas würde es ihnen wenigstens nicht ganz so einfach machen.
Wie ich das aus dem Artikel herauslese, steuern die Bots massig offene Tabs mit Produktseiten der Händler an und weisen jedem Tab möglichst eine andere ip Adresse zu.
Da diese alle gleichzeitig geladen und bearbeitet werden, würden captchas nur eine einzige Verzögerung von vllt. einigen sekunden bedeuten, weil nicht nacheinander abgearbeitet werden muss, das habe ich nicht bedacht.
Aber mal unabhöngig von den Bots, vllt. braucht es gar keine technischen Gegenmaßnahmen?
Der Händler könnte doch als Übergabe eigenhändig/persönlich verschicken inkl. Identitätsprüfung, so dass selbst erstellte Vollmachten auch nicht möglich sind.
Ich hab schon Rechnungen gesehen, von notebooks billiger, da standen 4 Grafikkarten drauf, wobei ja angeblich nur eine pro Bestellung möglich ist....du musst nur einen im verkauf kennen. Unter der Hand geht alles.

Ich find's immer wieder interessant wie kreativ die Leute werden wenn es um Gesetze geht, die ihre Interessen wahren sollen. Statt die Lösung bei sich selbst zu suchen, ruft man immer den Staat zum Handeln auf, selbst bei Dingen die den Staat nichts angehen. Man bekommt fast den Eindruck dass manche Leute glauben, sie hätten ein Recht darauf eine PS5 zur UVP zum Release Termin zu bekommen.
Rechtlich gibt es keine Handhabe gegen die Scalper und selbst wenn man ihr Gebahren verbieten könnte, hätte das keinen Einfluss auf die Verfügbarkeit der PS5 oder anderer Hardware.
Mich erstaunt eher, wie vehement immer behauptet wird, dies sei legal. Bis 410€ wäre es das sogar. Darüber ist es eben nicht legal, da keine Steuern abgeführt werden und kein Gewerbe angemeldet ist. Und nein, der Hausmeisterservice reicht da auch nicht, da muss schon ein Handelsgewerbe angemeldet sein.
 
Zuletzt bearbeitet:

JTRch

Software-Overclocker(in)
Botbestellung in der AGB verbieten und bei Missbrauch rechtlich vorgehen, nur ein Stück pro Kreditkarte / Lieferadresse. In seinem Shop neue Produkte nur bei verfizierte Kunden (schon mal etwas bestellt) die ersten Chargen schicken. Es gibt so viele Möglichkeiten die Bots unbrauchbar machen, allen voran rechtliche. Weil man kann es auch als DDOS interpretieren (die Seite wird garantiert zusätzlich überlastet). Nur leider wollen Shops einfach nur verkaufen, an wen und wie viel, scheissegal Hauptsache der Rubbel rollt.
 

Incredible Alk

Moderator
Teammitglied
Botbestellung in der AGB verbieten und bei Missbrauch rechtlich vorgehen
In einer idealistischen Welt vielleicht.
Real interessieren sich die ohnehin völlig überlasteten Rechtssysteme keinen Furz für tausende Einzelfälle mit je 500€ Streitwert. Da würden höchstens die paar wenigen belangt die das mit zehntausenden Euro Umsatz illegal betreiben. Und selbst da geht wie man sieht die Verfolgung ja anscheinend gegen Null.

Wenn ich sehe, was heute alles an ich nenns mal pauschal Wirtschaftskriminalität passiert ohne dass irgendwas davon verfolgt wird weil das System dazu nicht ansatzweise in der Lage ist, hab ich an der Stelle das vertrauen in den Rechtsstaat schon lange verloren. Ich habe ein Familienmitglied, das auf der staatlichen Seite als Juristin arbeitet... wenn die hier und da ein bisschen erzählt was da läuft... da werden Dinger eingestellt die weit größer sind als das hier weil keine Kapazitäten da sind... und vieles was nicht eingestellt wird (weils keine Antragsdelikte sind und verfolgt werden MÜSSEN wenn Kenntnis davon erlangt wird) landen in der Verjährung.

Ich will damit ncht sagen dass die Ehrlichen die Dummen sind aber stellenweise kann man sowas auch nicht ganz von der Hand weisen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Pu244

Lötkolbengott/-göttin
In einer idealistischen Welt vielleicht.
Real interessieren sich die ohnehin völlig überlasteten Rechtssysteme keinen Furz für tausende Einzelfälle mit je 500€ Streitwert. Da würden höchstens die paar wenigen belangt die das mit zehntausenden Euro Umsatz illegal betreiben. Und selbst da geht wie man sieht die Verfolgung ja anscheinend gegen Null.

Zumal die große Frage ist, ob man da überhaupt jemanden belangen kann. Der Schaden beträgt 0€, ob man Bots verbieten kann ist auch mehr als fraglich. Von daher wird das Maximum wohl ein digitales Hausverbot sein (was natürlich nicht mit einem echten Hausverbot gleich zu setzen ist, da kein Hausfriedensbruch).

Vor Gericht wird das ganze vermutlich abgewiesen werden. Eventuell kann man irgendjemand auch noch auf Unterlassung verklagen. Das ganze ist aber eher lächerlich.

Beim Ticketverkauf hat man ähnliche Probleme.
 
Zuletzt bearbeitet:

noggler

Kabelverknoter(in)
Wie wärs, mit einfach im geschäft kaufen, online gibt ws keine mehr? Dann wäre das Problem gelöst, ganz einfach.
 

TouchTM

Komplett-PC-Käufer(in)
Wie wärs, mit einfach im geschäft kaufen, online gibt ws keine mehr? Dann wäre das Problem gelöst, ganz einfach.
Theoretisch hat Sony den Bots in die Hände gespielt. Der Stationäre Handel hat nämlich keine einzige Konsole bekommen. Die "erste Welle" sollte ausschließlich online vertrieben werden.

Sony macht mit der PS5 so viel falsch.
 

Sortegon

Komplett-PC-Aufrüster(in)
So wie ich sony verstanden habe soll das auch bis ins nächste Jahr hinein so bleiben, um den Run zu vermeiden.
Im Moment haben bei den wenigen exklusivtiteln die Scalper ja schon fast mehr von als die eigentlichen Ps5 interessierten.
"For the scalpers"
Naja, ich bin eh nicht gehypt auf das Teil, hab kein Problem mit warten
 
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