• Hallo Gast, du kaufst gerne günstig ein und erfährst oft vor deinen Freunden von interessanten Angeboten? Dann kannst du dein Talent als Schnäppchenjäger jetzt zu Geld machen und anderen PCGH-Lesern beim Sparen helfen! Schau einfach mal rein - beim Test der Community Deals!

Programmierer soll alle NFTs gestohlen haben, doch es handelt sich nur um Medienkritik

PCGH-Redaktion

Kommentar-System
Teammitglied
Jetzt ist Ihre Meinung gefragt zu Programmierer soll alle NFTs gestohlen haben, doch es handelt sich nur um Medienkritik

Geoff Huntley behauptete selbst, alle NFTs der Ethereum- und Solana-Blockchains heruntergeladen zu haben. Die im Netz angebotene 20-TB-Datei stellt sich nun jedoch als Fake heraus.

Bitte beachten Sie: Der Kommentarbereich wird gemäß der Forenregeln moderiert. Allgemeine Fragen und Kritik zu Online-Artikeln von PC Games Hardware sind im Feedback-Unterforum zu veröffentlichen und nicht im Kommentarthread zu einer News. Dort werden sie ohne Nachfragen entfernt.

Zurück zum Artikel: Programmierer soll alle NFTs gestohlen haben, doch es handelt sich nur um Medienkritik
 

PCGH_Torsten

Redaktion
Teammitglied
Hat nicht zwangsläufig jeder Client mit Vollkopie der Blockchain auch alle NFTs runtergeladen? :-D
Die Kunst besteht doch darin, die nutzlosen Dinger für viel Geld zu verkaufen den Account-Schlüssel zu haben, mit dem man einen NFT kontrollieren und zum Beispiel jemandem übergeben kann. Aber als Datei selbst sind sie nichts weiter als eine (pseudo-)namentlich ausgestellte Besitzurkunde für ein Objekt außerhalb der Blockchain. Was nützt einem eine Kopie von einem Eigentumsurkunde für einen Picasso, wenn diese nachweist, dass er jemand anderem gehört?
 

NatokWa

BIOS-Overclocker(in)
Mal abgesehen davon das schon diese angebliche "Nicht Kopierbarkeit" ein Witz hoch 10 ist.... ALLES ist Kopierbar, erst recht Digitales. Und praktisch jedes "Nutzungsrecht" oder auch "DRM" wird früher oder später geknackt.

Da haben sich ein paar Leute einen Weg ausgedacht ohne viel Aufwand aus Bullshit ne menge Geld zu machen und der Geldadel fällt drauf rein (nicht das die es nicht verdient hätten) .....
 

PCGH_Torsten

Redaktion
Teammitglied
Die von den Krypto-Blockchains verwendeten Verschlüsselungstechniken gelten zumindest bis zur Verfügbarkeit von Quantencomputern mit einigen tausend Qbits als sicher. Und wenn sie irgendwann jemand knackt, sind die paar NFTs sicherlich ein vernachlässigbarer Posten im Vergleich zu den plötzlich vernichteten Milliardenwerten.
 

NatokWa

BIOS-Overclocker(in)
Die KNACKbarkeit hat relativ wenig mit der KOPIERbarkeit zu tun. Vor allem dann wenn derjenige welcher den "Schlüssel" hat das ganze selbst kopiert (Was dann auch wieder unverschlüsselt sein kann).

Auch ist es meist einfacher den "Ort"zu knacken wo der "Schlüssel" liegt (oder den Ort wo der Schlüssel FÜR den Ort mit den Schlüssel liegt usw. usf.) als die Verschüsselung selbst. es gibt IMMER Schwachstellen da die Zugänge selbst ebenfalls irgendwo gespeichert sein müssen da sich kein Menschliches Wesen (Außer einige wenige mit entsprechendem Gedächtniss) jemals solche Schlüssel MERKEN könnte.

Sicher ist rein GARnichts, da selbst die sicherste Kette oft (bzw. in der Regel) mit einem ordinären PASSWORT beginnt.
 

PCGH_Torsten

Redaktion
Teammitglied
Ich verweise mal auf mein Krypto-Machwerk aus dem Frühjahr zwecks Basics.
In dem Fall reden wir von Tokens auf einer Blockchain. "Ort" der Lagerung? Jede einzelne Kopie der Blockchain. Frei herunterzuladen für absolut jeden. Nutzbarkeit? Nur gegeben, wenn man den Schlüssel hat oder die Verschlüsselung knackt. Duplizierbarkeit innerhalb der Blockchain? Nur möglich, wenn man die Verschlüsselung knackt und genug Rechenleistung für eine 51-Prozent-Attacke hat, um die manipulierte neue Blockchain mit beiden Instanzen gegen alle bestehenden Kopien zu verbreiten.

Und selbst dann wäre so etwas wertlos, denn wie gesagt: Die NFTs sind nur Einträge in einem Eigentumsregister. Ein zweiter "Besitzer" eines nur einmal existierenden Objektes ist aber nicht reich, sondern steht erst einmal vor einem ganz konventionellen Gerichtsmarathon, in dem zwei scheinbar gleichberechtigte Ansprüche aufeinander prallen.
 
Oben Unten