AW: Playstation 4: Erste Gerüchte zur Technik aufgetaucht
Auch nach Erscheinen der XBox 360 gab es, dank SLI und CF, leistungsfähigere PCs, auch bei der ersten XBox stand ein High-End-PC der Konsole in nix nach.
Die erste Xbox bestand auch aus veralteten PC-Komponenten
Klar sind Konsolen preiswerter als ein PC aber heutzutage muss das natürlich nicht mehr sein, stimmt. Auf die Dauer wäre auch eine Konsole teurer, denn die Spiele kosten weit mehr als auf dem PC.
Je nach dem, was man will. Eine Konsole ist nicht in der Anschaffung billiger, sondern wird auch deutlich länger eingesetzt, als ein PC. Wenn man die Bildqualität nicht in die Rechnung aufnimmt, dann kann der typische Konsolenspieler sich ettliche Spiele kaufen, ehe er insgesamt mehr bezahlt hat, dazu kommt der vergleichsweise gut organisierte Gebrauchtmarkt für Konsolentitel.
Wenn ich dagegen betrachte, wie viele Vollpreis-PC-Titel in den letzten Jahren meine Zeit wert waren...
Edit: Die Wii2 soll ja nach aktuellen Geüchten auch auf AMD setzen. Damit wäre AMD in der Wii2 und in der nächsten XBox (mindestens GPU).
Gerüchte gibts viele, bei Konsolen fast so viele wie bei Apple-Produkten
Die Specs der PS3 und auch der XBox360 mögen schwach erscheinen, aber was die Entwickler unter Umständen damit herzaubern können, ist enorm.
Z.B. Ruckler bei Auflösungen unterhalbe von 1MP
@CPU-Wahl:
Ich denke, der Cell war letztlich keine schlechte Wahl.
Durch seine Struktur konnte er den GPU unterstützen und ist im Vergleich zu aktuellen Desktop-CPUs auch für komplexe Physikberechnungen wie geschaffen. Games benötigen nur noch selten einen sehr schnellen Hauptprozessor da immer mehr im Grafikkern abläuft.
Aber nicht in dem Grafikkern der PS3. Der hätte es eher nötig, das ihm jemand Arbeit abnimmt.
Der Cell benötigt keinen großen Cache, da er direkt am XDR-RAM hängt, dessen Geschwindigkeit dies wieder ausgleicht.
Bei Cache geht es nicht nur um die Geschwindigkeit, sondern auch (genauer: vor allem) um die Latenz. Und da ist normaler RAM schon schlecht, XDR eine Katastrophe.
Die Speichergröße ist außerdem äußerst knapp bemessen und die Geschwindigkeit mag für damalige Verhältnisse toll gewesen sein - heute wird sie auch von anderen Desktop-CPUs erreicht. Sie lag schon immer deutlich unter dem, was für einen Einsatz als (Hilfs-)GPU sinnvoll wäre. Das man Cell trotzdem dafür verwendet, liegt einfach daran, dass die Grafikeinheit derart leistungsschwach ist, das jede Menge Rechenleistung auf dem Cell brachliegt und man damit so verschwenderisch umgehen kann, wie man will. Die Gesamtleistung kann nur besser werden.
Aber genau dies zeigt doch, wie gut der Cell ist. Versuch mal einen i7 die Berechnung des AA oder AF überzuhelfen.

Selbst wenn er überhaupt nichts anderes zu tun hätte, würde er dies niemals mit annehmbaren Framezahlen hinbekommen.
Wenn es ein 480p Bild ist und die Grafikkarte eine mittelmäßige Geforce7, könnte auch ein i7 ein bißchen Unterstützung leisten

(ein Einsatz für Geometrie oder Beleuchtungsoperationen wäre aber sinnvoller)
Theoretisch könnte man dank der Cell-Architektur sogar Berechnungen ausführen, die die Grafikkarte selbst überhaupt nicht erledigen kann. Beispiel: Wäre der Cell stark genug, könnte man mit ihm der PS3 evtl sogar Tesselation beibringen, was sonst nur DX11 vorbehalten ist und 2006 praktisch noch undenkbar war.
Äh - die Grafikeinheit der Xbox360 beherrscht Tesslation bekanntermaßen in Hardware. (wie alle ATI-GPUs mit Unified-Architektur)
Und was für einen Sinn sollte Tesslation auf einer CPU bitte schön bringen? Tesslation dient dazu, Rundungen bandbreitenschonend und LOD-freundlich zur GPU zu liefern. Außerhalb einer GPU einen Tesslator anzuwenden, ist ziemlicher Schwachsinn (insbesondere wenn man -wie die PS3- eine recht hohe Streamingbandbreite hat), da kann man gleich mit mehr Polygonen arbeiten und sich das hin- und herrechnen sparen.