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PCGH.de: PCGH-Retro: Von der Turingmaschine und dem schnellsten Pentium 4

PCGH-Redaktion

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ruyven_macaran

Trockeneisprofi (m/w)
"Höchstgetakteter Prozessor" war er vielleicht im Handel - aber nicht der schnellste P4.
3,73EE war schneller, 670 wurde ja schon erwähnt, der 3,46EE war auch in nicht gerade wenigen Anwendungen überlegen und der 580J hatte bereits einen Test auf THG absolviert (zusammen mit dem 3,73EE) und war bei 4 deutschen Händlern bestellbar, bevor Intel sämtliche Spuren des ersten 4 GHz Prozessors vernichten ließ.

Davon ganz abgesehen haben natürlich diverse P4 Exemplare die 7 GHz und afaik eines sogar die 8GHz Barriere durchbrochen :ugly:

(was annehmen lässt, dass die 10GHz nicht an der Technik, sondern am Markt gescheitert sind. Der letzte konsequent auf Taktsteigerung ausgelegte P4 war die erste Prescottgeneration anno 2004. Die verbleibenden 6 Jahre bis 2010 hätten sicherlich gereicht, um die fehlende ~Taktverdoppelung zu erreichen. Aber dann ist -mit gerade einmal 3 Jahren Verspätung :ugly: - jemandem aufgefallen, dass man 200W CPUs höchstens an Gamer verkaufen kann, dafür aber was anderes als nen P4 anbieten muss :) )
 

Rollora

Kokü-Junkie (m/w)
"Höchstgetakteter Prozessor" war er vielleicht im Handel - aber nicht der schnellste P4.
3,73EE war schneller, 670 wurde ja schon erwähnt, der 3,46EE war auch in nicht gerade wenigen Anwendungen überlegen und der 580J hatte bereits einen Test auf THG absolviert (zusammen mit dem 3,73EE) und war bei 4 deutschen Händlern bestellbar, bevor Intel sämtliche Spuren des ersten 4 GHz Prozessors vernichten ließ.

Davon ganz abgesehen haben natürlich diverse P4 Exemplare die 7 GHz und afaik eines sogar die 8GHz Barriere durchbrochen :ugly:

(was annehmen lässt, dass die 10GHz nicht an der Technik, sondern am Markt gescheitert sind. Der letzte konsequent auf Taktsteigerung ausgelegte P4 war die erste Prescottgeneration anno 2004. Die verbleibenden 6 Jahre bis 2010 hätten sicherlich gereicht, um die fehlende ~Taktverdoppelung zu erreichen. Aber dann ist -mit gerade einmal 3 Jahren Verspätung :ugly: - jemandem aufgefallen, dass man 200W CPUs höchstens an Gamer verkaufen kann, dafür aber was anderes als nen P4 anbieten muss :) )
EIGENTLICH, war es kein Problem den 130 nm Pentium 4 Northwood mit 3.8 Ghz zu betreiben, ich glaub er kam sogar mit bis zu 3,6 ghz. Danach kam eine Version mit 90nm und eine mit 65 nm. Hätte man mehr aufm Northwooddesign aufgebaut, so wär da durchaus noch einiges drin gewesen, selbst obwohl es später ein Dualcore wurde. Bin mir ziemlich sicher, dass 8-9 Ghz mit dem aktuellen 45 nm Prozess bei der Pentium D also Dualcore Variante kein Problem gewesen wären. Auch luftgekühlt. Sofern man halt noch am "stromsparenden" Northwoodkern weitergearbeitet hätte...
 

Adrenalize

BIOS-Overclocker(in)
Was haben die Leute nur mit ihrer Turingmaschine, die ist einfach nur hässlich und realitätsfremd. :\
Sie spielt eine große Rolle bei grundlegenden Fragen zur Entscheidbarkeit und Berechenbarkeit. Darauf basiert im Grunde die Entwicklung moderner Rechenmaschinen und Programme.

Chomsky-Hierarchie, Halteproblem...die Grundpfeiler der Informatik (oder computer Sciene, wie wir cool people sagen) involvieren die Turingmaschine zur Beweisführung.
 

Eldorado

Freizeitschrauber(in)
Man war ich damals noch doof! :klatsch:Habe nach Jahren der Abstinenz der Entwicklungsbeobachtung (Hatte damals noch einen K7 mit 650 MHz) mir wieder einen PC zusammengebaut und nur gesehen das Intel schneller Taktet:ugly: und den 640 geholt für 194 €:wall: Konnte den mit meiner LuKü nur bis 4,2 GHz bringen.
 

BigBoymann

Software-Overclocker(in)
Ich hatte bis dahin nur Pentiums gehabte (mit Ausnahme vom DX486). P1 mit 200Mhz, PII mit 266Mhz, PIII mit 700Mhz und dann kam der erste Athlon XP mit 1800+, dann 2800+, dann der erste Lappi mit nem 3200+ und jetzt, dank Core2Duo hab ich alles wieder Intel.

Intel hats ja Gott sei dank doch irgendwann bemerkt, dass sie nicht die ganze Zeit mit Taktraten werben können, wobei es bei vielen sehr gut geklappt hat.
 

Pokerclock

Moderator
Teammitglied
Habe selbst noch eine Nr. kleiner im Gebrauch > P4 560J @3,6Ghz.

Hatte auch mal eine Zeitlang mit 4,4Ghz funktioniert, bis irgendwann mal kaum mehr als 3,8Ghz drin waren. Warum auch immer.
 

mixn_mojo

PCGH-Community-Veteran(in)
Sie spielt eine große Rolle bei grundlegenden Fragen zur Entscheidbarkeit und Berechenbarkeit. Darauf basiert im Grunde die Entwicklung moderner Rechenmaschinen und Programme.

Chomsky-Hierarchie, Halteproblem...die Grundpfeiler der Informatik (oder computer Sciene, wie wir cool people sagen) involvieren die Turingmaschine zur Beweisführung.

Das brauchste mir nicht erzählen, ich hab zwei Jahre theoretische Informatik gehabt, deswegen kann ich mich auch hier etwas beschweren. ;)
 
R

Railroadfighter

Guest
Habe selbst noch eine Nr. kleiner im Gebrauch > P4 560J @3,6Ghz.

Hatte auch mal eine Zeitlang mit 4,4Ghz funktioniert, bis irgendwann mal kaum mehr als 3,8Ghz drin waren. Warum auch immer.
Das lag wahrscheinlich an der extrem hohen Elektromigration der P4/D CPUs.

grüße, Railroads
 

Hyperhorn

Inaktiver Privat-Account von PCGH_Stephan

Fifadoc

BIOS-Overclocker(in)
Die turing-maschine ist einfach cool. ;)
Jedes Problem, dass mit einem PC bearbeitet werden kann, kann auch auf einer Turing-Maschine bearbeitet werden.

Aber faszinierender finde ich die Tatsache, dass das die ungelöste Frage der Nullstellen der Zeta-Funtion gelöst werden könnte, wenn man ein Programm für die turing-maschine angeben könnte, dass diese zählt.
ist bisher keinem gelungen, aber ein mathematischer beweis durch ein pc-programm ist ungewöhnlich und faszinierend ;)
 

BeachBoy08

PCGH-Community-Veteran(in)
Ja ja die 10 GHz...:lol:
Ich überlege mir gerade was wohl für ein Kühler nötig wäre, wenn der Netburst wirklich 10 GHz erreicht hätte. :ugly:
 

Adam West

Software-Overclocker(in)
Sorry für 1 Jahr zu spät aber:
kein besonderer, bei heutigen Herstellungsverfahren

doch, denn wenn man bedenkt, das die heutigen cpus unter last schon eine schöne wärme ausstrahlen (z.B. 40°-70°), würd ich schon davon ausgehen, das diese P4 Hitzearchitektur ein ganes stück heißer ist, und dann auch noch 10GHz... es würde ein schöner kühler, auch heutzutage, nötig sein.
 

BigBoymann

Software-Overclocker(in)
Nunja, bei der heutigen Fertigungsstruktur und wären 10GHz denke ich einmal problemlos drin.

Vor allem wenn man mal bedenkt, dass ja selbst Quad Cores schon bei 3,67Ghz laufen, da sollte ja dann ein Kern mit entsprechender Ghz Zahl Hitzetechnisch kein Problem sein.Vor allem nicht in der Netburst Technik bei 40nm.
 

Mischu

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Den Untergang der ZIP-Laufwerke bedauere ich jetzt nicht wirklich, schließlich waren sie eine absolute Notlösung. Jenseits der 1,44 MB (nein, nicht GB ;-) ) Disketten gab es ja nix außer Bandlaufwerken, so dass sich schnell für jede Kleinigkeit die Disketten stapelten. An wirklichen Datenaustausch war da noch nicht zu denken. Wobei die Floppylaufwerke damals meiner Erfahrung nach wenigstens noch zuverlässig gearbeitet haben. Später richtung Jahrtausendwende wurden die Laufwerke wohl immer billiger zusammengeschustert mit dem Ergebnis, dass sich eine in einem Laufwerk beschriebene Diskette nur mit sehr viel Glück in einem anderen PC lesen ließ. Vom permanent drohenden Datenverlust ganz zu schweigen. Ok, heutige selbst beschriebenen CDs und DVDs sind da leider auch manchmal nicht viel besser...

Da aber auch kaum jemand ein sündhaft teures ZIP-Laufwerk besaß, ging der Datenaustausch damit auch nur, wenn das entsprechende Laufwerk mit dem Medium gleich mit verliehen wurde. Angeschlossen wurde es dann an den "extrem flotten" Parallelport des PCs - immer wieder eine helle Freude. Wenn ich das mit heutigen USB-Sticks vergleiche...
 

Havenger

Gesperrt
10 GHZ :lol::lol::lol::lol:

ja wir erinnern uns selbst im standard mode hatte das ding schon gute 80° drauf ...

und dann mit 10ghz da wäre bestimmt auch ne flüssig helium kühlung überfordert gewesen ...

ja wenn intel mal so große töne spuckt ...
 

speedo2fast

Software-Overclocker(in)
mein vater hatte damals auch ein externes zip laufwerk. die hätten von anfang an auch intern verbaut werden müssen, dann hätte sie sich evtl durchgesetzt.
 

cubbi223

PC-Selbstbauer(in)
10 GHZ :lol::lol::lol::lol:

ja wir erinnern uns selbst im standard mode hatte das ding schon gute 80° drauf ...

und dann mit 10ghz da wäre bestimmt auch ne flüssig helium kühlung überfordert gewesen ...

ja wenn intel mal so große töne spuckt ...


Naja Ich hatte meinen P4 mit 3,8 Ghz Laufen. im Idle lief der mit 35°C.
 

Havenger

Gesperrt
ja aber mit anderem kühler ... in der boxed edition wurde der aber sehr heiß. ein kumpel hat zwar nicht den p4 aber auch nen 3,6 oder so und der war bei ihm mit dem miniteil bei 70° ...
 

ruyven_macaran

Trockeneisprofi (m/w)
doch, denn wenn man bedenkt, das die heutigen cpus unter last schon eine schöne wärme ausstrahlen (z.B. 40°-70°), würd ich schon davon ausgehen, das diese P4 Hitzearchitektur ein ganes stück heißer ist, und dann auch noch 10GHz... es würde ein schöner kühler, auch heutzutage, nötig sein.

Hängt davon ab, was man mit Netburst meint. Solange man sich auf das ursprüngliche Design beschränkt, sollte es klappen:

Da Netburst (dem Vergleich Kentsfield - Presler unter Berücksichtigung des Caches nach) ein leicht besseres MHz/W-Verhältniss bietet, sollte, ausgehend von den 3,71GHz/73W eines Clardale (wir sprechen hier von 2010, d.h. 32nm, wobei der 45nm Teil bei den 73W noch ein Wörtchen mitredet), durchaus 5 GHz drin sein, ohne dass man pro Recheneinheit mehr verbrät, als ein Bloomfield (exkl. Speichercontroller, was das Kühlproblem nochmal zusätzlich reduziert)
Für den Rest muss man sich die Pipelines näher angucken:
Vergleich man die einzelnen P4-Generationen, kommt man auf ungefähr ~29 Millionen Non-Cache-Transistoren für Williamette/Northwood, 81 Millionen für Prescott und maximal 100 Millionen für Cedar-Mill.
Zum Vergleich: Nehalem/Bloomfield kommt auf ca. 250-300 Millionen Non-Cache-Transistoren, d.h. man könnte einen Netburst-Prozessor bauen, der bei gleichem Fertigungsprozess eine 3 bis 10 mal kleinere Haupt-Wärmequelle hat. Wenn man noch die originalen Cache-Größen beibehält, sollte man Faktor 5 für die ganze CPU problemlos halten können, 7-8 sind realistisch.
Ausgehend von 5 GHz und mit der Möglichkeit, den Verbrauch pro Recheneinheit noch einmal zu verfünf bis verachtfachen, weil man sowenige davon hat, sollten sich 10 GHz machen lassen. Der Boxed-Kühler eines Core i7 geräte dann vielleicht an heißen Tagen an seine Grenzen, aber (um bei der alternativen Geschichtsschreibung zu bleiben ;) ) ein 120mm-BTX-Boxed-Tower sollte damit noch klarkommen.

Fazit: Sie hätten das Versprechen halten können (und ich fände, es wäre ein cooler Marketingstunt, wenn sie dieses Jahr eine "Pentium V" Kleinserie in 32nm für So775 auflegen) und wir könnten nächstes Jahr unsere 10 GHz CPUs kaufen gehen.
Deren einziger Kern hätte dann mit etwas Glück auch die dreifache Spieleleistung des 570 :ugly:
 

Havenger

Gesperrt
Fazit: Sie hätten das Versprechen halten können (und ich fände, es wäre ein cooler Marketingstunt, wenn sie dieses Jahr eine "Pentium V" Kleinserie in 32nm für So775 auflegen) und wir könnten nächstes Jahr unsere 10 GHz CPUs kaufen gehen.

hat nur den kleinen achteil das man dann winxp benötigen würde zudem würden heutige spiele dann doch iwann ruckeln da die einfach nen 2. kern benötigen ...

gleiches trifft auch auf win vsta und 7 zu drum xp ...
 

ruyven_macaran

Trockeneisprofi (m/w)
Also vor einem Jahr liefen Spiele noch problemlos auf einem Kern und diverse Atom-Besitzer haben keine besonderen Probleme mit 7 oder XP gemeldet...
 

Rollora

Kokü-Junkie (m/w)
doch, denn wenn man bedenkt, das die heutigen cpus unter last schon eine schöne wärme ausstrahlen (z.B. 40°-70°), würd ich schon davon ausgehen, das diese P4 Hitzearchitektur ein ganes stück heißer ist, und dann auch noch 10GHz... es würde ein schöner kühler, auch heutzutage, nötig sein.
der Northwood hatte so etwa 45 Mio transistoren, verbriet damals wie heute die heißesten Prozessoren auch "nur" 130 Watt. Es ist uns alles als ein so hoher Wert in erinnerung, weil es damals grenzen Sprengte, heutzutage brauchen alle Highendprozessoren, egal wie effizient sie uns angepriesen werden etwas in der Richtung, der Phenom 2 sogar mehr (140 Watt vor dem c3 stepping).
Demnach ist eine Takterhöhung von 3.8 auf 10 Ghz bei singlecores oda beim Dualcore sicher drin gewesen, vorallem weil da 4 Prozesse dazwischen lagen, wo man jedesmal 30% mehr Takt rechnen könnte. Und vorallem beim jetztigen 45nm High K der doch ZIEMLICH überlegen ist. Man wirds wohl nie rausfinden, aber ich traue mich zu wetten, dass das recht einfach gegangen wäre.

10 GHZ :lol::lol::lol::lol:

ja wir erinnern uns selbst im standard mode hatte das ding schon gute 80° drauf ...

und dann mit 10ghz da wäre bestimmt auch ne flüssig helium kühlung überfordert gewesen ...

ja wenn intel mal so große töne spuckt ...
wie gesagt seine Verlustleistung war gar nicht so viel höher als die heutiger Prozessoren. sollte also theoretisch möglich sein. Aber ich hab lieber 4 Cores mit doppelter Pro mhz Leistung und 8 Threads auf 3.8 Ghz (mein neuer Schatz, der Core i 7 ). anstallt EINEN Core mit 10 ghz die eben eigentlich nur so schnell sind wie ein einzelner Core vom i7 bei ca 4-5 ghz. Hmmm


Hängt davon ab, was man mit Netburst meint. Solange man sich auf das ursprüngliche Design beschränkt, sollte es klappen:

Da Netburst (dem Vergleich Kentsfield - Presler unter Berücksichtigung des Caches nach) ein leicht besseres MHz/W-Verhältniss bietet, sollte, ausgehend von den 3,71GHz/73W eines Clardale (wir sprechen hier von 2010, d.h. 32nm, wobei der 45nm Teil bei den 73W noch ein Wörtchen mitredet), durchaus 5 GHz drin sein, ohne dass man pro Recheneinheit mehr verbrät, als ein Bloomfield (exkl. Speichercontroller, was das Kühlproblem nochmal zusätzlich reduziert)
Für den Rest muss man sich die Pipelines näher angucken:
Vergleich man die einzelnen P4-Generationen, kommt man auf ungefähr ~29 Millionen Non-Cache-Transistoren für Williamette/Northwood, 81 Millionen für Prescott und maximal 100 Millionen für Cedar-Mill.
Zum Vergleich: Nehalem/Bloomfield kommt auf ca. 250-300 Millionen Non-Cache-Transistoren, d.h. man könnte einen Netburst-Prozessor bauen, der bei gleichem Fertigungsprozess eine 3 bis 10 mal kleinere Haupt-Wärmequelle hat. Wenn man noch die originalen Cache-Größen beibehält, sollte man Faktor 5 für die ganze CPU problemlos halten können, 7-8 sind realistisch.
Ausgehend von 5 GHz und mit der Möglichkeit, den Verbrauch pro Recheneinheit noch einmal zu verfünf bis verachtfachen, weil man sowenige davon hat, sollten sich 10 GHz machen lassen. Der Boxed-Kühler eines Core i7 geräte dann vielleicht an heißen Tagen an seine Grenzen, aber (um bei der alternativen Geschichtsschreibung zu bleiben ;) ) ein 120mm-BTX-Boxed-Tower sollte damit noch klarkommen.

Fazit: Sie hätten das Versprechen halten können (und ich fände, es wäre ein cooler Marketingstunt, wenn sie dieses Jahr eine "Pentium V" Kleinserie in 32nm für So775 auflegen) und wir könnten nächstes Jahr unsere 10 GHz CPUs kaufen gehen.
Deren einziger Kern hätte dann mit etwas Glück auch die dreifache Spieleleistung des 570 :ugly:


danke für diese coole, nachvollzeihbare theoretische (aber auf Fakten beruhende und deshalb auch wahrscheinlich Mögliche) Erklärung.
Ja, dann würde endlich bei mir im uralten Spielepc wieder ein kleiner boost reinkommen. 10ghz, wären einfach auch für Windows XP witzig, die meisten Sachen sind da ja noch auf Singlecores ausgelegt, ein kleiner Boost in einigen Programmen?
 
Zuletzt bearbeitet:

ruyven_macaran

Trockeneisprofi (m/w)
10GHz Netburst sind selbst dann nicht sooo viel, wenns um Single-Threading geht. Allein die Optimierungen von Betriebssystem und Treibern bzw. die Auslagerung von Hintergrundprozessen auf einen zweiten Kern bringt ettliche % Leistung. Vermutlich würde die Leistung selbst in reinen Single-Thread-Anwendungen nicht über der eines ordentlich übertakteten Core2duo liegen. (und nen Sinn hätte das trotzdem nicht, denn alles, was auf nem 5 GHz Single-Core noch nicht brauchbar läuft, hat i.d.R. zumindest ein bißchen Multi-Thread-Potential)

P.S.: Northwood hatte 55 Millionen und 89W, "130" gabs nur als Prozess mit 130nm ;)
Auch Gallatin kam mit 178 Millionen Transistoren nur auf 106W TDP, die 130er hat erst der Prescott erreicht.
 

Havenger

Gesperrt
vom prinzip kann man sagen sobald ein 2. kern vorhanden ist dann läuft alles ein bissl flüssiger ... denn auch windows braucht prozi leistung und wenn dann noch ein spiel nebenbei gespielt wird kann win auf den einen kern gehen und das spiel bekommt den anderen komplett ...

trotzdem wenn es nach intel gegangen wäre dann würde das heute immer noch so sein 20ghz und das ding würde dann vlt bedburst heisen :lol: ... zum glück kam amd da mit dem dual core an ...
 

ruyven_macaran

Trockeneisprofi (m/w)
Äh:
Der Athlon64 X2 kam (1-2 Wochen) nach dem Pentium D raus. Die Entwicklung wurde gestartet, weil die Kunden keine noch höheren Taktraten und damit einhergehende Verbräuche gekauft haben.
 

ruyven_macaran

Trockeneisprofi (m/w)
"natives xyzCore" kann ich langsam nicht mehr hören... :$
Im übrigen war der Smithfield nicht nur ein "native" Dualcore, sondern sogar ein monolithischer Chip und weder das eine noch das andere hat etwas damit zu tun, dass die Entwicklung von Dualcores bei Intel nicht durch AMD induziert wurde.
 

Havenger

Gesperrt
ja aber hat amd nicht viel eher mit jener forschung bzw entwicklung angefangen ? und dies dann auch leider in der presse zu publik gemacht ?
 

ruyven_macaran

Trockeneisprofi (m/w)
Nö, wäre mir nicht bekannt.
Es mag sein, dass sie ein bißchen früher mit der Forschung angefangen haben - zumindest war die letztlich verwendete Lösung um ein vielfaches komplizierter, als die von Intel (und das obwohl die K8 Architektur eine Implementierung eigentlich fast genauo lächerlich einfach gemacht hätte, wie Intels FSB - und das sogar ohne Performance Nachteil), aber gehört hab ich meiner Erinnerung nach sogar zuerst von den Intelmodellen. (allerdings auch erst, als die im Prototypenstadium waren)
 

ruyven_macaran

Trockeneisprofi (m/w)
Hat CB gerade ausgegraben: Vergleich von 100 CPUs, darunter natürlich auch P4. In der Gesamtübersicht schön zu sehen, was HT und SSE auf lange Sicht bringt:
Der P4 670 (3,8GHz) schlägt nicht nur alle vertretenen AMD-Singlecores (den 4000+ sogar recht deutlich), sondern schafft es sogar, sich vor dem X2 3600+ zu platzieren. Selbst in reinen Spieletest kann er sich ganz gut behaupten (merkwürdigerweise ändert sich die Reihenfolge zwischen hohen und niedrigen Details deutlich) und liegt im Schnitt vor dem alten Erzrivalen, selbst in (but-will-it-run-)Crysis. (Der D955EE schlägt da sogar den X2 4600+, einen großteil der versammelten Phenom X4 -PhenomII fehlt leider komplett- und alle bis auf den schnellsten Phenom X3)
 

Havenger

Gesperrt
1. ( soll jetzt keine kritik sein ! ) sagen die mods nicht immer vermeidet posts des selben nutzers hintereinander zu schreiben ?!? dafür gibts eine kleine funktion die sich "ändern" nennt ...

und 2. sicher an dem test ist was wahres dran ... nur : der test ist nicht sehr aufschlussreich da man nicht weis mit was die das getestet haben ... amd ist meines wissens immer sehr stark wenn um tests mit bildern geht siehe hier pdnbench oder das photoworxx von everest ...
 

ruyven_macaran

Trockeneisprofi (m/w)
Wenn da n Tag dazwischen liegt und es um was neues geht, drücken wir da auch mal n Auge zu (bzw.: Afaik kann der normale User dann gar nicht mehr ändern, oder?) - schließlich kriegt einen Tag später niemand mehr mit, dass was neues geschrieben wurde.
(zwecks Reinhaltung der Post-Statistik können sie ja dann zusammengelegt werden, sobald weitere Posts verfasst wurden)

Und die Konfiguration und Benchmarks sind vollständig angegeben - was fehlt dir denn noch :huh:
 

Rollora

Kokü-Junkie (m/w)
Hat CB gerade ausgegraben: Vergleich von 100 CPUs, darunter natürlich auch P4. In der Gesamtübersicht schön zu sehen, was HT und SSE auf lange Sicht bringt:
Der P4 670 (3,8GHz) schlägt nicht nur alle vertretenen AMD-Singlecores (den 4000+ sogar recht deutlich), sondern schafft es sogar, sich vor dem X2 3600+ zu platzieren. Selbst in reinen Spieletest kann er sich ganz gut behaupten (merkwürdigerweise ändert sich die Reihenfolge zwischen hohen und niedrigen Details deutlich) und liegt im Schnitt vor dem alten Erzrivalen, selbst in (but-will-it-run-)Crysis. (Der D955EE schlägt da sogar den X2 4600+, einen großteil der versammelten Phenom X4 -PhenomII fehlt leider komplett- und alle bis auf den schnellsten Phenom X3)
Auch wenn es 1 Jahr her ist: warst du es nicht, der mich immer korrigiert hat, als ich gesagt habe der P4 mit HT konnte durchaus mit den A64 mithalten -eben Dank HT und du meintest immer das würde sich kaum auswirken nichtmal bei SCSI Laufwerken oder so ähnlich? Kann mich jetzt auch täuschen, denn sorry dafür!
 
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