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Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

seahawk

Volt-Modder(in)
Es fehlen viele wichtige Dinge. Ein Tempolimt, ein Ministerium für Diversity und Equity und eine klare Aussage zur grundgesetzlichen Gleichstellung aller sexuellen Identitäten. Es wäre auch schön Minister*innen mit Migrationshintergrund zu haben. Der nicht weiße Teil Deutschlands ist mal wieder nicht hinreichend repräsentiert.
 

Nightslaver

PCGH-Community-Veteran(in)
Lindner will das private Kapital entfesseln.
Und genau darum ist dieser Mann, wie die FDP im allgemeinen, einfach nicht fähig an Regierungen beteiligt zu sein.
Wie viel Zucker will man dafür bitte noch dem "privaten Kapital" in den Hintern blasen, bis es sich mal "entfesselt"?

Abschaffung / Blockierung der Vermögenssteuer, weniger als 1% Erbschaftssteuer, Europas größter Niedriglohnsektor, die lächerliche Besteuerung von Aktiengewinnen, Steuergeschenke, usw. usf. reicht dafür wohl alles nicht.

Es fehlen viele wichtige Dinge. ...ein Ministerium für Diversity und Equity...

Ja, bitte noch mehr unnütze extra Ministerien, für Menschen die halt keine dringenderen Sorgen besitzen und mehr gelernt haben als über ihr Befindlichkeiten zu klagen und dafür dann Millionen und Milliarden an Steuergeldern verbrennen wollen, davon haben wir in Deutschland eindeutig zu wenige... :schief:
 
Zuletzt bearbeitet:

DKK007

PCGH-Community-Veteran(in)
klare Aussage zur grundgesetzlichen Gleichstellung aller sexuellen Identitäten.

Das wird mit der Änderung von Art. 3 geschehen. Dort wird "sexuelle Identität" ergänzt. Konkrete Formulierungen stehen aber wohl noch aus, um sich die Zustimmung der CDU in Bundestag und Bundesrat zu sichern.

https://www.queer.de/detail.php?article_id=40545 schrieb:
Für den Schutz von LGBTI im Grundgesetz braucht die Ampel-Koalition die Stimmen der Union. Wie will die neue Regierung auf CDU/CSU zugehen?

Ulle Schauws:
Wir sind seit Jahren im Gespräch mit den Abgeordneten der Union und könnten viele von der Bedeutung dieser Grundgesetzänderung überzeugen. Gerade bei den Rechtspolitiker*innen gab es viel Offenheit gegenüber dem Gesetzentwurf, die wir mit der FDP und der Linken in den Bundestag eingebracht haben. Wir haben uns im Koalitionsvertrag auf keine konkrete Formulierung geeinigt (dies gilt übrigens auch bei der Ersetzung des Begriffs "Rasse"). Damit wollen wir die Chance erhöhen, in den Verhandlungen einen Kompromiss mit der Union zu finden. Unser erklärtes Ziel ist, dass wir für alle queeren Menschen eine Lösung finden, die den grundrechtlichen Schutz sowohl für Lesben, Schwule und Bisexuelle als auch für trans- und intergeschlechtliche sowie nichtbinäre Menschen gewährleisten wird. Im Schulterschluss mit der Community gilt es jetzt, sehr geschlossen einzustehen für diese Grundgesetzänderung, um die Zwei-Drittel Mehrheit mit der Union zu erreichen.

siehe auch:

Ministerium für Diversity und Equity

Es wird zumindest ein Programm geben:
"[Wir] bringen in der Arbeitswelt das Diversity Management voran, insbesondere im Mittelstand und im öffentlichen Dienst."
Mal sehen was sich in den Bundesbehörden, die direkt den Bundesministerien unterstellt sind, wo nun auch neue Minister sitzen, so ändert.

Gerade wenn nun auch die Bürgerrechte wieder ernst genommen werden, die die CDU-Innenminister gerne mit Füßen treten.


LTO.de schrieb:
Das Ministerium, das er in Zukunft leiten soll, wird nach dem Ressortzuschnitt nur noch ein Justizministerium sein. So liest es sich aus der offiziellen Mitteilung des FDP-Vorstands. Das Ressort "Verbraucherschutz" wird wohl ins Innenministerium wandern. Dort gilt die bisherige Justizministerin Christine Lambrecht (SPD) als gesetzt.
Aktuelle Bundesministerin für "Justiz und für Verbraucherschutz" Christine Lambrecht (SPD), die wohl die nächste Innenministerin wird, nimmt demzufolge den Verbraucherschutz dorthin mit. Das ist bei der wirtschaftsfreundlichen FDP im BMJ sogar eine ganz gute Idee.
 
Zuletzt bearbeitet:

RyzA

PCGH-Community-Veteran(in)
Aktuelle Bundesministerin für "Justiz und für Verbraucherschutz" Christine Lambrecht, die wohl die nächste Innenministerin wird, nimmt demzufolge den Verbraucherschutz dorthin mit. Das ist bei der wirtschaftsfreundlichen FDP im BMJ sogar eine ganz gute Idee.
Verbraucherschutz halte ich für sehr wichtig. Ob da mehr passieren wird bleibt abzuwarten. Ich habe fast die Befürchtung: eher nicht! Wenn die FDP das Ministerium bekommt.

Im Bundesministerium für Ernährung - und Landwirtschaft hatte sich leider unter Führung von Julia Klöckner kaum was getan. Sie wollte sich dafür einsetzen das der Zuckergehalt in Lebensmitteln deutlich gesenkt wird. Und das weniger Palmöl in der Lebensmittelindustrie verwendet wird. Aber rausgekommen ist dabei nichts.
 

DKK007

PCGH-Community-Veteran(in)
Wie gesagt, der Verbraucherschutz bleibt scheinbar bei Lambrecht und damit bei der SPD.




Zuckersteuer stand wohl im Koalitionsvertrag drin (darüber wurde auch schon berichtet), ist aber kurzfristig wieder gestrichen worden.
 
Zuletzt bearbeitet:

Sparanus

Volt-Modder(in)
Brinkhaus kritisierte den Koalitionsvertrag als unzureichend. Es sei keine stringente Handschrift zu erkennen; für jeden sei etwas dabei. Besonders Sorgen mache ihm das Kapitel über die Migrationspolitik, sagte der Oppositionsführer im Bundestag. Die "Legalisierung illegaler Migration" nehme dort einen großen Raum ein.

Dieser Satz hätte genau so aus der AfD kommen können, vom Ton und vom Inhalt.
 

DKK007

PCGH-Community-Veteran(in)
Dann nimmt die CDU der AfD vielleicht Wähler weg.
Immerhin sitzen nun beide in der Opposition, vielleicht auch demnächst nebeneinander.
 

RyzA

PCGH-Community-Veteran(in)
Ich frage mich warum die Grünen einen (nachträglichen) Mitgliederentscheid über den Koalitionsvertrag machen lassen?
Könnte die Koalition dann doch noch platzen?

Mal was aus Schweden: Ministerpräsidentin für wenige Stunden

so etwas hat es auch noch nicht gegeben.
 
Zuletzt bearbeitet:

DKK007

PCGH-Community-Veteran(in)
Wobei es in Thüringen bei Thomas Kemmerich (FDP) nicht viel länger war. ;)


Ich frage mich warum die Grünen einen (nachträglichen) Mitgliederentscheid über den Koalitionsvertrag machen lassen?
Könnte die Koalition dann doch noch platzen?

Theoretisch schon, halte ich bei dem Koalitionsvertrag aber für unwahrscheinlich.
Die Grünen konnten sehr viel durchsetzen, u.a.: "Die queerpolitischen Teile lesen sich wie ein grünes Wahlprogramm"

Mit Jamaika wäre wohl deutlich weniger gegangen.

Amnesty International: Koalitionsvertrag "macht Mut"


Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International begrüßt, dass im Koalitionsvertrag der Ampel-Parteien Menschenrechte immer wieder "als wichtiger Referenzpunkt" der gesetzten Ziele auftauche. "Auf den ersten Blick macht der Koalitionsvertrag Mut", sagte Markus Beeko, Generalsekretär von Amnesty Deutschland. Er lobte, dass das Amt der/des Menschenrechtsbeauftragten aufgewertet werden solle. Auch beim Kernpunkt Digitalisierung sichere der Vertrag zu, dass sich die Ampel für eine " internationale Regulierung im Digitalen durch ein 'Völkerrecht des Netzes'" einsetzen wolle.
 
Zuletzt bearbeitet:

Nightslaver

PCGH-Community-Veteran(in)
Für jeden Wirtschaftsmirgranten und jede noch so absurde und kleine Minorität, die sich ohne *innen nicht angesprochen fühlen kann, ist die Solidarität in dieser Gesellschaft da und inzwischen eine laut gröllende Lobby vorhanden, aber wo ist die Solidarität wenn seit Jahrzehnten gut 1/3 Million Menschen in diesen System für 1,35€ in Behindertenwerkstätten ausgebeutet werden und perspektivlose Tätigkeiten vollrichten sollen, obwohl nicht wenige von ihnen, mit der eigentlich durch die Werkstätten angedachten entsprechenden Förderung, durchaus auch reguläre Tätigkeiten am Arbeitsmarkt verrichten könnten, wärend die Werkstätten damit Millardenumsätze machen?

Wo im Koalitionspapier wird diese himmelschreiende Ungerechtigkeit mal endlich priorisiert und wo sind die "Weltverbesserer & selbternannten social-justice warriors", die bei dem Thema mal Druck auf die Politik machen?

2.900 solcher Werkstätten gibt es in Deutschland, 320.000 Menschen sind dort beschäftigt. Sie montieren beispielsweise Bauteile für die Autoindustrie, verpacken Porzellan oder waschen Wäsche. Jedes Jahr machen die Werkstätten einen Umsatz von etwa acht Milliarden Euro. Dennoch erhalten die Beschäftigten dafür nur einen Niedriglohn, im Jahr 2019 waren es durchschnittlich 207 Euro pro Monat. Sie sind auf Unterstützung vom Staat angewiesen, zum Beispiel bei der Finanzierung von Mittagessen oder Fahrdiensten.

 
Zuletzt bearbeitet:

RyzA

PCGH-Community-Veteran(in)
Für jeden Wirtschaftsmirgranten und jede noch so absurde und kleine Minorität, die sich ohne *innen nicht angesprochen fühlen kann, ist die Solidarität in dieser Gesellschaft da und inzwischen eine laut gröllende Lobby vorhanden, aber wo ist die Solidarität wenn seit Jahrzehnten gut 1/3 Million Menschen in diesen System für 1,35€ in Behindertenwerkstätten ausgebeutet werden und perspektivlose Tätigkeiten vollrichten sollen, obwohl nicht wenige von ihnen, mit der eigentlich durch die Werkstätten angedachten entsprechenden Förderung, durchaus auch reguläre Tätigkeiten am Arbeitsmarkt verrichten könnten, wärend die Werkstätten damit Millardenumsätze machen?
Ich arbeite selber seit 13 Jahren in einer Behindertenwerkstatt da ich 50% Schwerbehinderung habe.
Ich beziehe Erwerbsminderungsrente welche hoch genug ist das ich beim Amt raus bin (auch weil meine Frau berufstätig ist). Andere bekommen teilweise Grundsicherung. Wenn man das auf den Stundenlohn ausrechnet ist das wirklich sehr wenig. Aber es wird relativ viel in die Rentenkasse eingezahlt.
Ich habe das mal ausgerechnet 8 Milliarden Umsatz bei 2900 Werkstätten sind 2.758.620 € pro Werkstatt im Schnitt. Aber es gibt auch kleinere Werkstätten welche deutlich weniger Umsatz machen. Und die haben auch noch andere Kosten neben den Löhnen. Ich glaube soviel Gewinn machen die nicht.
Wir haben teilweise auch keine Arbeit weil Aufträge wegbleiben und die Firmen z.B ihre Produktion ist Ausland verlagert haben um noch billiger zu produzieren. Deswegen sind wir froh um jeden Kunden.
Das meiste Geld bekommen aber die Werkstätten, soviel ich weiß, durch Zuschüsse von Firmen, welche keine behinderten Menschen beschäftigen wollen. Die müssen dann dafür Abgaben bezahlen.
Weil ab einer bestimmten Betriebsgröße vorgeschrieben wird, dass behinderte Menschen beschäftigt werden müssen.
 
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seahawk

Volt-Modder(in)
Wobei es in Thüringen bei Thomas Kemmerich (FDP) nicht viel länger war. ;)


Theoretisch schon, halte ich bei dem Koalitionsvertrag aber für unwahrscheinlich.
Die Grünen konnten sehr viel durchsetzen, u.a.: "Die queerpolitischen Teile lesen sich wie ein grünes Wahlprogramm"

Mit Jamaika wäre wohl deutlich weniger gegangen.
Queerpolitik, Migrationspolitik und Klimapolitik sind die 3 Dinge an denen sie sich messen lassen müssen und da darf es eigentlich auch keine Kompromisse geben. Es ist halt nur Schade dass wir keine transsexuelle Minister*in haben und auch keine Minister*innen mit Migrationshintergrund. Das wären wichtige Signale der Inklusion gewesen.
 

RyzA

PCGH-Community-Veteran(in)
Die Ampel steht und die Opposition spart nicht mit Kritik. Doch der gescheiterte Unionskanzlerkandidat Armin Laschet hat zunächst nur wohlwollende Worte für SPD, Grünen und FDP übrig. »Glückwunsch an Ampel-Koalition vor allem zu Stil und Form der Verhandlungen«, schrieb der CDU-Vorsitzende über den Abschluss der Koalitionsgespräche auf Twitter.

Auf Twitter zollten viele Menschen Laschet Respekt für seine Wortmeldung – darunter auch Vertreter der Ampel-Parteien. »So geht faire Opposition. Hut ab«, twitterte Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD). Der Grünen-Politiker Cem Özdemir schrieb: »So geht Stil! Danke für die Fairness, lieber Armin Laschet. An diesem Umgang unter Demokrat/innen muss sich Dein Nachfolger messen lassen.«
Quelle: Laschet gratuliert Ampelparteien zu »Stil und Form«

Allerdings haben sich nicht alle Unionspolitiker so nett geäußert.
 

Nightslaver

PCGH-Community-Veteran(in)
Ich arbeite selber seit 13 Jahren in einer Behindertenwerkstatt da ich 50% Schwerbehinderung habe.
Ich beziehe Erwerbsminderungsrente welche hoch genug ist das ich beim Amt raus bin (auch weil meine Frau berufstätig ist). Andere bekommen teilweise Grundsicherung. Wenn man das auf den Stundenlohn ausrechnet ist das wirklich sehr wenig. Aber es wird relativ viel in die Rentenkasse eingezahlt.
Ich habe das mal ausgerechnet 8 Milliarden Umsatz bei 2900 Werkstätten sind 2.758.620 € pro Werkstatt im Schnitt. Aber es gibt auch kleinere Werkstätten welche deutlich weniger Umsatz machen. Und die haben auch noch andere Kosten neben den Löhnen. Ich glaube soviel Gewinn machen die nicht.
Wir haben teilweise auch keine Arbeit weil Aufträge wegbleiben und die Firmen z.B ihre Produktion ist Ausland verlagert haben um noch billiger zu produzieren. Deswegen sind wir froh um jeden Kunden.
Das meiste Geld bekommen aber die Werkstätten, soviel ich weiß, durch Zuschüsse von Firmen, welche keine behinderten Menschen beschäftigen wollen. Die müssen dann dafür Abgaben bezahlen.
Weil ab einer bestimmten Betriebsgröße vorgeschrieben wird, dass behinderte Menschen beschäftigt werden müssen.
Es geht dabei doch nicht in erster Linie darum das die Werkstätten selbst davon finanziell profitieren, sondern die Unternehmen, die die Werkstätten in Anspruch nehmen.
8 Mrd. Euro ist eben kein nicht wirtschaftlicher Faktor.
Aber vor allen ist im Grunde seit Jahrzehnten zu sehen das dieses Konzept der Behindertenwerkstätten eben, für die Menschen die dort hinkommen, ein gescheitertes ist, weil der Zweck den sie eigentlich im Konzept erfüllen sollten, Menschen mit Behinderung auf den ersten ersten Arbeitsmarkt vorzubereiten / fit zu machen absolut nicht erfüllt wird.
Stattdessen enden sie in den Werkstätten als für den Markt billigste Arbeitskräfte, die i.d.R. für ihre Tätigkeit vom Staat finanziert werden müssen, das Unternehmen ihre Arbeitskraft nutzen können.
Für viele Menschen ist eine Behindertenwerkstatt also eine Einbahnstraße, die nur in einer Sackgasse endet, wenn du keine Eltern hast die die unendliche Kraft dafür haben und aufwenden, dafür zu kämpfen das du es auf den ersten Arbeitsmarkt schaffst (siehe Zeit Artikel). ;)
 
Zuletzt bearbeitet:

RyzA

PCGH-Community-Veteran(in)
Es geht dabei doch nicht in erster Linie darum das die Werkstätten selbst davon profitieren, sondern die Unternehmen, die solche Werkstätten in Anspruch nehmen.
8 Mrd. Euro ist eben kein nicht wirtschaftlicher Faktor.
Die profitieren eher davon das sie günstig produzieren lassen. Aber wie ich schon schrieb: teilweise verlagern die ins Ausland. Um noch günstiger zu produzieren. Und dann fehlen uns die Aufträge.

Ganz zu schweigen davon das im Grunde seit Jahrzehnten zu sehen ist das dieses Konzept der Behindertenwerkstätten eben, für die Menschen die dort hinkommen, ein gescheitertes ist, weil der Zweck den sie eigentlich im Konzept erfüllen sollen, Menschen mit Behinderung auf den ersten ersten Arbeitsmarkt vorzubereiten / fit zu machen absolut nicht erfüllen, stattdessen enden sie dort als für den Markt billigste Arbeitskräfte.
Für viele Menschen ist eine Behindertenwerkstatt eine Einbahnstraße die in einer Sackgasse endet, wenn du keine Eltern hast die die unendliche Kraft dafür haben dafür zu kämpfen das du es auf den ersten Arbeitsmarkt schaffst (siehe Zeit Artikel). ;)
Es kommt drauf an welche Behinderungen und Erkrankungen vorliegen. Welche sind so schwer krank und mehrfach behindert, die können nicht (mehr) auf dem ersten Arbeitsmarkt arbeiten.
Andere bei uns bekommen aber immer mal wieder Angebote und können Praktika dort machen. Welche werden auch übernommen. Für mich persönlich kommt das aber nicht in Frage. Da ich keinen Stress mehr ab kann. Und auch nur noch Halbtags arbeite.
Aber wie gesagt, gibt es sehr viele Unternehmen, welche lieber Abgaben bezahlen als behinderte Menschen einzustellen. So sieht die Realität auch aus.
 

RyzA

PCGH-Community-Veteran(in)
Sind Behindertenwerkstätten nicht eher für die, deren Behinderung geistiger Natur ist?
Diesen Eindruck hatte ich bisher.
Hauptsächlich schon. Aber es gibt wie gesagt Menschen mit Mehrfachbehinderungen.
Z.B. nach einen Schlaganfall. Wenn die kognitiv und körperlich beeinträchtigt sind.
Aber es gibt auch welche, die haben Nervenerkrankungen, welche körperliche und geistige Einschränkungen verursachen.
 
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DKK007

PCGH-Community-Veteran(in)
Queerpolitik, Migrationspolitik und Klimapolitik sind die 3 Dinge an denen sie sich messen lassen müssen und da darf es eigentlich auch keine Kompromisse geben. Es ist halt nur Schade dass wir keine transsexuelle Minister*in haben und auch keine Minister*innen mit Migrationshintergrund. Das wären wichtige Signale der Inklusion gewesen.

Bei nur zwei grünen Trans* Abgeordnet*innen im Bundestag hätte es da auch nicht viel Auswahl für Minister*innen gegeben. Und die sind nun auch zum ersten mal im Bundestag, also wohl etwas früh um da gleich als Minister*in einzusteigen.
Aber in 4 Jahren brauch es ja wieder Minister*innen. ;)

Özdemir hätte aber durchaus Minister werden können.


Ich hoffe das gerade bei der Queerpolitik schnell Fortschritte kommen, da dort auch im Gegensatz zur Klimapolitik relativ viel erreicht werden kann, ohne das Fragen nach der Finanzierung oder Widerstand von der Wirtschaft kommt.
Es müssten halt hauptsächlich einfach nur Gesetze geändert werden und Art. 3 im GG.

https://www.lto.de/recht/hintergruende/h/ampel-koalitionsvertrag-buergerrechte-djb-lsvd-rav-dav-pro-asyl-lobbycontrol-transparency/ schrieb:
Selten hat ein Koalitionsvertrag so viel Wohlwollen bei juristischen Verbänden, Bürgerrechtlern, Frauenrechts- und LGBTI-Organisationen hervorgerufen, wie der, den die Parteispitzen von SPD, Grünen und FDP am Mittwoch in Berlin präsentierten. Den Anspruch der Ampel-Partner, bis 2025 in diversen Politikfeldern "die notwendige Modernisierung voranzutreiben", bewerten die meisten Bürgerrechtsorganisationen als weitgehend gelungen.

Bei manchen Sachen zum Klimaschutz fehlt halt auch noch eine technische Lösung oder die Infrastruktur muss erstmal aufgebaut werden. Also z.B. Wasserstoff und Ladesäulennetze und ein Ausbau des Stromnetzes. Das sehe ich eher als Generationsaufgabe, als dass das innerhalb von 4 Jahren erledigt wäre.
 
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DKK007

PCGH-Community-Veteran(in)
Verkehr geht halt nun an die FDP.

Verbraucherschutz soll wohl nun doch nicht an das Innenministerium drangehangen werden, sondern ans Umweltministerium.

Verkehrs oder Außenminister hätte zu ihm gepasst, aber nur weil ich denke, dass er der richtige dafür gewesen wäre ganz unabhängig von seinem Hintergrund.

Aktuell wird Özdemir wohl wieder als Landwirtschaftminister gehandelt, wenn er sich gegen Hofreiter durchsetzen kann.
 
Zuletzt bearbeitet:

RyzA

PCGH-Community-Veteran(in)
Ich wollte nicht extra einen Thread dazu aufmachen:

Heute ist Weltfrauentag!

In Deutschland soll jeden 3. Tag eine Frau durch die Gewalt ihres Partners sterben.
Echt erschütternd. Und in anderen Ländern ist es noch schlimmer.
Wer Frauen und Kinder schlägt ist einfach nur feige. Und sie vergewaltigt und mißbraucht.
Die sollen alle im Knast die Hölle erfahren!
 

RyzA

PCGH-Community-Veteran(in)

Nightslaver

PCGH-Community-Veteran(in)
Eine Frau würde ich niemals zurück schlagen, sondern nur abblocken.
In meinen Augen ist das im Grunde nicht weniger sexistisch.

Ich würde sicherlich in einem Streit nie jemanden von mir aus beginnend mit körperlicher Gewalt begegnen, aber wer meint von sich aus die Hand erheben zu müssen, muss halt auch mit der ggf. entsprechenden Antwort rechnen!
Da ist es dann auch völlig egal welches Geschlecht die Person hat.

Somal ja auch nicht jede Frau nur 1,50m groß ist und ein 50kg Fliegengewicht, genauso wenig wie eben auch jeder Mann 1,86m groß ist und ein 90kg schwerer Schrank.
Also warum sollte ich da dann z.B. bei einem 1,50m großen Mann in so einer Situation "bedenkenlos" zuschlagen dürfen, aber bei einer 1,50m großen Frau plötzlich nicht mehr? ;)

Wenn eine Frau meint sie muss auf einen Disput mit körperlicher Gewalt reagieren verteidige ich mich da genauso wie ich es in der Situation bei jeden anderen auch machen würde, außer sie wäre schwanger.
 
Zuletzt bearbeitet:

RyzA

PCGH-Community-Veteran(in)
In meinen Augen ist das im Grunde nicht weniger sexistisch.
Häh? Warum das denn?
Ich würde sicherlich von in einem Streit nie jemanden von mir aus beginnend mit körperlicher Gewalt begegnen, aber wer meint von sich aus die Hand erheben zu müssen, muss halt auch mit der ggf. entsprechenden Antwort rechnen!
Da ist es dann auch völlig egal welches Geschlecht die Person hat.

Somal ja auch nicht jede Frau nur 1,50m groß ist und ein 50kg Fliegengewicht, genauso wenig wie eben auch jeder Mann 1,86m groß ist und ein 90kg schwerer Schrank.
Also warum sollte ich da dann z.B. bei einem 1,50m großen Mann in so einer Situation "bedenkenlos" zuschlagen dürfen, aber bei einer 1,50m großen Frau plötzlich nicht mehr? ;)

Wenn eine Frau meint sie muss auf einen Disput mit körperlicher Gewalt reagieren verteidige ich mich da genauso wie ich es in der Situation auch bei jeden anderen auch machen würde.
Nein, auch wenn eine Frau stabiler ist schlage ich sie nicht zurück.
 

Nightslaver

PCGH-Community-Veteran(in)
Wie viele Fälle kennst du, die so abgelaufen sind?
Mir sind da durchaus Fälle häuslicher Gewalt geläufig wo das so ist.
Ist ja nicht nur so das es nur vorkommt das Männer ihre Frauen initial schlagen würden, das gibt es auch umgekehrt viel zu häufig:

 
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RyzA

PCGH-Community-Veteran(in)
Mir sind da durchaus Fälle häuslicher Gewalt geläufig wo das so ist.
Ist ja nicht nur so das nur Männer ihre Frauen schlagen würden.
Wenn die Frau 1.85m groß ist, 90-100kg wiegt und ihr Mann, welcher wohlmöglich ein Fliegengewicht ist schlägt, könnte es sein, dass er sich nicht dagegen wehren kann.

Ich bin aber selber 1.88m und nicht gerade der Dünnste. Da kann ich eine Frau nicht zurückschlagen.
Aber meine Frau ist zum Glück friedlich. :D
 

TrueRomance

Lötkolbengott/-göttin
Ach, und wer einen Mann schlägt ist dagegen mutig? :fresse:
Warum muss eine Aussage zu einer Thematik automatisch etwas bedeuten, was nicht gesagt wurde? Gewalt gegen das Geschlecht einer Wahl ist ja nicht gleichbedeutend mit positiver Gesinnung zu Gewalt gegen das andere Geschlecht.
Klar, du hast ja grundlegend Recht. Gewalt ist in jeglicher Hinsicht sinnfrei, feige, dumm, idiotisch, grausam, hässlich etc.
Aber darum ging es nicht. @RyzA hat gesagt, dass Gewalt gegen Frauen Mist ist. Nicht mehr und nicht weniger.

Ich führe in ähnlichen Situationen gern einen Vergleich an: Wenn ich eine Frau, die nicht meine Frau ist, hübsch finde, finde ich meine Frau ja nicht hässlich. Diese Frau ist hübsch. Punkt. Nicht hübscher als eine andere, nicht hübscher als meine. Die Welt besteht ja nicht permanent aus Vergleichen. ;-)
 

Lotto

Software-Overclocker(in)
Es fehlen viele wichtige Dinge. Ein Tempolimt, ein Ministerium für Diversity und Equity und eine klare Aussage zur grundgesetzlichen Gleichstellung aller sexuellen Identitäten. Es wäre auch schön Minister*innen mit Migrationshintergrund zu haben. Der nicht weiße Teil Deutschlands ist mal wieder nicht hinreichend repräsentiert.
Das sind die Probleme die wirklich brennend sind...als ob wir keine anderen Sorgen haben.

Übrigens sollte die Hautfarbe doch vollkommen egal sein. Von daher sollte diese auch kein Kriterium für irgendwelche Posten sein.
 

DKK007

PCGH-Community-Veteran(in)
Es geht nicht um die Hautfarbe, es geht um den Migrationshintergrund.

Gut das sich da was tut. Alleine 10 Mio. Menschen mit Migrationshintergrund dürfen in Deutschland auch nicht wählen, obwohl sie schon seit Jahren hier leben.
 

Olstyle

Moderator
Teammitglied
Der qualifiziert den Vorsitzenden des Verkehrsausschusses trotzdem nicht dazu das Landwirtschaftsministerium zu übernehmen.
Dass die CSU immer irgendwo noch einen vollkommen untauglichen Franke/Nieder/Oberbayern einbauen durfte damit die geografische Verteilung passt war bescheuert aber die Grünen sollen jetzt den weniger qualifizierten nehmen weil seine Eltern Gastarbeiter waren?
 

Nightslaver

PCGH-Community-Veteran(in)
...aber die Grünen sollen jetzt den weniger qualifizierten nehmen weil seine Eltern Gastarbeiter waren?
Und morgen beim Bäcker des Vertrauens, bekommst du deine Brötchen von einem gelernten Floristen gebacken, weil er bei seiner Bewerbung einen Migrationshintergrund vorweisen konnte. Also bitte nicht beschweren wenn das Brötchen einen leicht erdigen Geschmack hat, immerhin stammt es wenigstens aus einem Betrieb mit migrativ diverser Belegschaft. :ugly:

Ich bin ja auch dafür, das so fachlich geeignetes Personal da ist, man da jemanden mit Migrationshintergrund mit ins Kabinet nehmen sollte, aber von sowas, das Migrationshintergrund / Geschlecht, ect. vor vorhandener fachlich geeigneter Qualifikation geht, bin ich einfach kein Fan und werde es auch nie werden.
 
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