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Netburst nach "Cedar Mill"

PCGH_Stephan

Administratives Postpanoptikum
Teammitglied
Mich interessiert, wie weit die Entwicklung der Netburst-Mikroarchitektur nach "Cedar Mill" fortgeschritten war.
1. Existier(t)en Samples, die auf 45-nm-Strukturbreite bzw. geringerer Strukturbreite als 65 nm basieren?
2. "Tejas" (bzw. "Jayhawk") soll zumindest Tape-Out-Status erreicht haben, wenn ich richtig informiert bin. Was ist dran an dem Gerücht, dass "Tejas"-Samples mit 2,8 GHz und einer Leistungsaufnahme von 150 Watt existier(t)en?
3. Sollte die "Tejas"-Pipeline tatsächlich auf 40-50 Stufen ausgebaut werden?
4. Waren das Dual-Core-CPUs, die hinter "Cedarmill" (nicht "Cedar Mill") stecken sollten?
5. Warum ist der Pentium 4 HT 671 ("Cedar Mill") mit 3,8 GHz, von dem zumindest geringe Stückzahlen kursieren, nie offiziell erschienen? Immerhin existieren "Prescott"-CPUs mit 90 nm Strukturbreite, die diesen Standardtakt aufweisen.

Ich weiß, dass das eigentlich alles den "unangekündigten Produkten" zuzurechnen ist, aber da die dahinter steckende Netburst-Mikroarchitektur für zukünftige Produkte keine Rolle mehr spielen wird und seit Jahren keine neuen darauf basierenden CPUs erschienen sind, erhoffe ich mir dennoch ein paar neue Details aus der bestmöglichen Quelle zu erfahren. Dankeschön fürs Lesen/Antworten im voraus! :)
 

ruyven_macaran

Trockeneisprofi (m/w)
Ich erlaube mir, noch eine 6. Frage anzuhängen:
Der Pentium 580 (4 GHz, Prescott 1M-Kern) war im Winter 2004/2005 in seiner Marktreife bereits soweit fortgeschritten, dass es einen Test auf Tomshardware gab (zusammen mit dem P4EE 3,73GHz) und er bei vier deutschen Händlern vorbestellt werden konnte.
Dann verschwanden auf einmal alle seine Spuren aus dem Internet (mit dem Ergebniss, dass THG bis heute keinen 3,73EE-Test online hat).
Wie kam es zu diesem extrem späten Abbruch?
Existierten zu diesem Zeitpunkt Pläne, die werbewirksame 4-GHz-Barriere in naher Zukunft mit einem anderen Kern zu nehmen?
 

Ob4ru|3r

PCGH-Community-Veteran(in)
Die Frage "Durchbrechen der 4Ghz-Barriere" interessiert auch mich, wenn nun nicht unbedingt durch die (zu Recht) zu Grabe getragene Netburst-Architektur, mit 32nm Dual-Cores auf Westmare-Basis sollte das doch eigentlich im Bereich des (mit Standart-Kühler) Kühlbaren liegen.
 
TE
PCGH_Stephan

PCGH_Stephan

Administratives Postpanoptikum
Teammitglied
Es wäre sehr schön, hierüber noch etwas zu erfahren. :)

@Ob4ru|3r: Das hat Intel mittlerweile beantwortet - der Takt wird durch 32-nm-Technik nur mäßig steigen, wichtiger sind Energieeffizienz und die Leistung pro MHz.
 
Bei der Netburst Architektur haben wir relativ hart die Bremse reingehauen - sprich wir haben irgendwann einmal gesagt, dass wir Richtung Yonah/Conroe/Merom uns bewegen. Sobald eine solche Entscheidung gefallen ist, werden die entsprechenden Leute auch auf neue Projekte gesetzt. Da wird dann nicht "mal eben so" alte Architektur auf neue Strukturen gebracht. 45nm war da noch relativ weit weg.

Für den P4 671 gab es wohl nie eine Markt, der eine Einführung des Produkts gerechtfertigt hätte. Hier hatte sich der Weg in Richtung Pentium D und DualCore ja schon abgezeichnet...

Gruss

Frank
 

Ob4ru|3r

PCGH-Community-Veteran(in)
Es wäre sehr schön, hierüber noch etwas zu erfahren. :)

@Ob4ru|3r: Das hat Intel mittlerweile beantwortet - der Takt wird durch 32-nm-Technik nur mäßig steigen, wichtiger sind Energieeffizienz und die Leistung pro MHz.
Schon klar, aber wenn die Architektur schon schön energieffeizient ist sehe ich da eigentlich keine Probleme nicht auch ein paar hochgetaktete CPUs rauszubringen, die aus der Energieeffizienz auch mal ordentlich Kapital, bzw. Takt schlagen. Die 4 Ghz-"Barriere" ist was rein psychologisches, kriegt per Übertacktung der Großteil der User dieses Forums wohl ohne allzu große Anstrengung hin, aber trotzdem wäre ein von-Haus-aus auf 4 Ghz getrimmte CPU möglich und würde zumindest mal ein zeichen setzen, "wir könnens doch". :D
 
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