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[Kurztest] Logitech VX Nano

Ahab

Volt-Modder(in)
Nach reiflichem Überlegen und angesichts etlicher verstrichener guter Gelegenheiten, habe ich mich entschlossen nun endlich auch mal ein kleines Stück Hardware genauer zu beleuchten. :-) Der Anlass: meine neueste Errungenschaft in Sachen mobiler elektronischer Datenverarbeitung - die

Logitech VX Nano Cordless Notebookmouse

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Der Hintergrund: Ich befinde mich nun seit einem guten halben Semester in den Fängen einer Universität. Da mein Studiengang (eine Mischung aus IT und Ingenieurswesen) vermehrt den Einsatz des Rechners zum Arbeiten erfordert, ging mit dem Einschreiben auch die Anschaffung eines Notebooks einher. Dieses hat sich mittlerweile auch vortrefflich etabliert. Was seit je her aber gefehlt hatte, war eine Maus, genauer gesagt eine portable Notebookmaus, da sich der moblie Einsatz meiner Razer Deathadder doch etwas umständlich gestaltet... Viel wichtiger jedoch ist der Trieb, endlich ein stückweit unabhängiger vom so verhassten Touchpad zu werden.

Der Kaufgrund: Zwischen akuter Erkenntnis der Notwendigkeit, Entdeckung und Anschaffung meiner neuen Minimaus verging nicht mal eine Woche, ein recht spontaner Kauf also. Ausschlaggebend waren die durchweg positiven Eindrücke im Internet und die Optik. Darüber hinaus wurde immer wieder erwähnt, wie gelungen doch die Funktechnik sein soll. Meine Handlungskette: Wiederholtes Ausrasten uber das Touchpad mit Überschreitung der Duldungsgrenze - Suche im Internet - Fund der VX Nano - Preisvergleich meiner favorisierten Händler (knapp 50€ bei K&M, anderswo noch mehr :what: ) - Geizhals checken (aha, knapp 40€ bei Atelco :schief: kann man auch hinfahren, ist mir wichtig sowas ;) ) - Hands-on-Test beim nächsten Pupsi-Elektro-Fachmarkt (alter, 65€ :ugly:) - nochmal bei Atelco gucken, ob sie vorrätig ist (war sie) - finales Studium der Bilder - Aufsatteln, und ab zum Laden.
Tja und da ich zwar eine News auf der PCGH-Seite zu meiner Maus fand, aber keinerlei Tests im Forum oder auf der Main, dachte ich mir, ich lass hier mal meine Eindrücke da. Ist ja auch mal fällig irgendwie, und ich bin ja hier sicher nicht der einzige mit einem Laptop. :daumen: Es geht los...

Das Zubehör

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Das Paketchen enthält:
- die Maus (*Tusch* :ugly:)
- eine kleine Tasche
- ein USB-Verlängerungskabel
- Bedienungsanleitung
- Batterien (2xAAA, sogar von Duracell, nobel nobel...)
- und der hier:

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Der winzige USB-Empfänger. Er war unter anderem ein weiterer Kaufgrund, da ich eigentlich keinen Empfänger in der Göße eines in die Jahre gekommenen USB-Sticks wollte. Trotzdem wollte ich eine Funkmaus.

Ich persönlich war angesichts des Zubehörs positiv überrascht. Bei 40€ kann man sicher auch was erwarten, vielleicht sogar mehr, dennoch ist eine kleine Tasche hier ein besonders erfreuliches und auch sinnvolles Gimmick.

Die Technik

Ja da will ich jetzt nicht allzu sehr drauf herumreiten. Es geht ja hier eher um einen Erfahrungsbericht. Daher nur kurz ein paar Fakten:

- 5 Tasten
- 4 Wege-Scrollrad
- Gewicht: 94 g
- 800 Dpi
- 2,4 GHz Sender
- Laufzeit: 6 Monate, dann Batteriewechsel

Haptik und Ergonomie

Bei der VX Nano handelt es sich um eine Maus für Rechts-und Linkshänder. Das Konzept dafür ist jedoch nicht ganz zu Ende gedacht worden. Jedenfalls hat es den Anschein. Denn die Maus verfügt über zwei seitlich-oberhalb positionierte Tasten, die jedoch nur auf der linken Seite vorhanden sind. Linkshänder müssen die Tasten mit dem Mittelfinger bedienen. Sicher kein Beinbruch, aber ein kleiner Patzer der auffällt. Doch mir kanns eh egal sein :)
Die Ergonomie allgemein ist sehr gut. Die Maus ist seitlich gummiert, ein Abrutschen ist so gut wie nicht möglich-spitze!

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Trotz der geringen Größe wirkt die Maus keineswegs verloren in meinen doch recht großen Händen, auch wenn es auf dem Bild etwas anders aussieht. :D Sie liegt sehr gut in der Hand und ist für eine kleine Maus sehr gut innerhalb der Handfläche positioniert.
Etwas umständlich gestaltet sich die Bedienung der Tasten: die Nano verfügt über eine abschaltbare Rasterung. Abgeschaltet wird diese mittels Druck auf das Mausrad. Die eigentlich dort vorhandene Radtaste wurde hinter das Mausrad verlegt. Dadurch muss man den Finger weit nach hinten beugen um sie zu bedienen.
Nicht ganz so hakelig, aber dennoch gewöhnungsbedürftig sind die Seitentasten. Für deren Bedienung muss man ebenfalls den Finger leicht verrenken. Das ist jedoch bauartbedingt (Notebookmaus=kleine Maus=>wenig Platz) und vorhersehbar und damit kein wirkliches Manko. Eine Platzierung in den Flanken wäre dennoch vorteilhafter gewesen.
Das Scrollrad verfügt über vier Wege. Das ist vor allem bei übergroßen Bildern oder Webseiten denkbar vorteilhaft. Durch diese Bauart leidet jedoch die Stabilität des Mausrades- es wirkt schwammig, auch die Rasterung ist etwas zu lasch, sofern sie eingeschaltet ist. Trotz Schwammigkeit ist das Rad keineswegs klapprig, ein Indiz für die gute Verarbeitung. Diese ist im Übrigen tadellos! Keine scharfen Kanten, keine klapprigen Tasten- einfach astrein. Dafür gibt man gern 40€ aus. ;)
Die Federung der Haupttasten fällt für meinen Geschmack einen Tick zu weich aus, die Präzision stimmt dennoch.

Sehr genial finde ich folgendes Gimick:

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Der kleine Funkempfänger lässt sich im Boden unter der Klappe für die Batterien versenken. Bei Druck auf den roten Knopf...

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...wird eine Feder ausgelöst, die den kleinen Kerl gut greifbar serviert. :)
Mobility at it´s Best! So geht sicher nichts verloren. SICHER! HAHAHA! mja...*räusper*
Darüber hinaus lässt sich die Maus über einen kleinen Knopf am Boden an und aus schalten. Bei längerem Ruhestand schaltet sich die Maus von selbst ab, bei Bewegung wieder an. Das spart Energie. :daumen:

Praxiseinsatz

Die Installation ist unglaublich einfach: Batterien rein, anschalten, Funkempfänger einstöpseln, kurz warten und schon gehts los. Soviel dazu.

Im Praxiseinsatz leistet sich die Nano keine Schwächen. Der Funksender arbeitet einwandfrei! Es ist kein Unterschied zu kabelgebundenen Mäusen auszumachen. Bis auf das Kabel. :D Im Betrieb sind keinerlei Eingabeverzögerungen zu vermerken. Selbst Spiele sind (fast) problemlos möglich. Sogar schnelle Shooter wie UT 2004 können sauber gesteuert werden, Half Life 2 war ebenso kein Problem. Nur bei langsamen Bewegungen, in denen Feingefühl und Präzision gefragt sind (unter anderem in CS) wirkt der Sensor etwas unruhig. Zurückzuführen ist das aber eher auf die 800 Dpi. Eingabeverzögerungen sind auch hier nicht zu bemerken. Für Highsense-Spieler ist die Maus nichts.

Doch dafür ist sie ja auch nicht da. Das Einsatzgebiet liegt klar im Office- und Browserbereich. Und da leistet die Nano auch sehr gute Arbeit. Ich habe sie einen Tag und will sie bereits jetzt nicht mehr missen.

Fazit

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Die Logitech VX Nano ist eine sehr gute Notebookmaus. Der Preis von 40€ ist in meinen Augen voll gerechtfertigt: die Portabilität wird grandios umgesetzt, der Funkempfang läuft verzögerungsfrei und reibungslos, die Installation ist ein Kinderspiel und die Ergonomie ist für eine Notebookmaus sehr gut!

Die Anordnung der Zusatztasten könnte stimmiger sein und auch das Scrollrad ist nicht perfekt. Im Einsatz wirkt dies aber zu keinem Zeitpunkt einschränkend.

Wer also gewillt ist, auch für eine Notebookmaus zugunsten der Qualität etwas mehr auszugeben, der macht mit der VX Nano nichts falsch. Ich habe 40€ gezahlt, bei Geizhals wird sie ab 32€ gelistet.

ICH BEREUE NICHTS! Touchpad adé!
:banane:

MfG, Ahab

PS: Feedback ist natürlich herzlichst erwünscht. :) Auch Fragen, falls ich was vergessen habe.





 
Zuletzt bearbeitet:
F

feivel

Guest
die nanoempfänger finde ich auch sehr praktisch, wünsche mir sowas noch für desktopsets :)
 

Feuerreiter

Freizeitschrauber(in)
Sehr schöner Test! ist ja schon fast kein Kurztest mehr :) .

Nur etwas traurig ist, dass die Maus nur 800dpi hat. Aber man kann ja auch nicht alles haben :-) .
 
F

feivel

Guest
ist ja auch eine notebook maus..
und wohl nicht primär fürs zocken ausgelegt
da reichen 800dpi völlig
 
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