Katers Eindruck vom Cooler Master Cosmos C700M

garfield36

Freizeitschrauber(in)
Cooler Master Cosmos C700M

Das C700M bietet genug Platz für manigfaltige Konfigurationen. Das Mainboard kann konventionell oder invertiert eingbaut werden. Auch ein Einbau im Chimney Layout ist möglich.
Steckkarten werden mit Daumenschrauben befestigt. Wenn man diese jedoch fester anziehen möchte, benutzt man in der Regel einen Schraubendreher. Diesen muss man leider etwas schräg halten. Da ist nämlich eine Gehäusekante oberhalb im Weg. Das finde ich nicht so optimal.

An der Rückseite gibt es einen Kunststoffrahmen, der sehr leicht abgeht, wozu er gut ist erschließt sich mir nicht.

Die Grafikkarte kann an der mitgelieferten Halterung auch vertikal montiert werden. Sie ist dort in einem Winkel von 90° schwenkbar. Es ist auch eine senkrechte Montage am Halterahmen für die Laufwerke möglich.
Ein 40cm langes Raiser-Kabel (PCIe 3.0) wird mitgeliefert

Ursprünglich wollte ich die Grafikkarte in der vertikalen Position verbauen. Dahinter ist genug Platz für meine Schnittstellenkarte, die im PCIe x4 Steckplatz montiert ist. Das ist der große Vorteil des Gehäuses, Bei den meisten ist hinter einer vertikalen Halterung kein Platz mehr, um einen Slot am Mainboard zu benutzen.

Den vertikalen Einbau konnte ich jedoch nicht realisieren. Da gibt es nämlich ein Platzproblem. Ich verwende einen nicht allzu schmalen CPU-Kühler, den Scythe Mugen 5 in der PCGH-Edition. Damit die Grafikkarte etwas weiter weg von der Seitenwand positioniert ist, wollte ich die Halterung möglichst weit nach hinten neigen. Da war mir dann leider der Scythe Mugen im Weg.
Aus diesem Grund habe ich die GraKa dann senkrecht eingebaut. Die Halterung für das 5,25" Laufwerk musste ich dafür entfernen. Da ich schon seit Jahren ein externes DVD-Laufwerk benutze, stellt dies für mich jedoch kein Problem dar.
Durch den freiwerdenden Platz konnte ich zwei 120mm-Lüfter auf der Netzteilabdeckung anbringen, die nach oben blasen.

Leider musste ich feststellen, dass ich nicht genug Platz hatte das DP-Kabel anzuschließen. Nun hätte ich einen der Lüfter an der Netzteilabdeckung entfernen können, um die Grafikkarte etwas nach unten zu versetzen. Dazu hätte ich allerdings auch eine Strebe hinten am Halterahmen, an dem die Karte befestigt ist, entfernen müssen. Sonst wäre ich nicht an die passenden Löcher für die Schrauben herangekommen. Das habe ich mir erspart und ein abgewinkeltes DP-Verlängerungskabel besorgt.

Herkömmliches DP-Kabel_klein.PNG
Abgewinkeltes DP-Kabel_klein_2.JPG


DP-Kabel abgewinkelt_klein_1.PNG

Zu beachten ist auch, dass das Riser-Kabel fest an der Grafikkarte angesteckt ist. In der Beschreibung ist ersichtlich, dass es an der Halterung angeschraubt wird. Leider greifen hier die Schrauben nicht. es gibt keine Gewinde wo sie Halt finden können.
Aber dank George M. Rapata und der Firma Thomas & Betts konnte ich dieses Problem lösen.

GraKa-Halterung mit Kabelbinder_klein.jpg

Nun könnten sich manche Leser und Leserinnen fragen, warum ich meinen Pixelschubser nicht konventionell verbaut habe. Das liegt einfach daran, dass ich das als suboptimal betrachte. Dann liegt nämlich die Grafikkarte auf dem PCH auf, und wärmt diesen mit auf.
Das 40cm lange Riser-Kabel ist zwar kein optisches Highlight, aber da mein PC im Schreibtischfach steht spielt das keine Rolle.
Die RGB-Beleuchtung der Front kommt hingegen gut zur Geltung, und gefällt mir sehr gut.

Der Staubfilter unter dem Netzteil lässt sich nach vorne herausziehen. Das erspart mir den schweren Schreibtisch nach vorne zu rollen, wenn ich den Filter reinigen will. Warum viele Hersteller ihn so einbauen, dass man ihn nur nach hinten, oder zur Seite entnehmen kann, verstehe ich nicht.

Billig ist das C700M nicht, aber ich konnte es vor kurzem für € 332,48 (neu) erstehen. Also ein richtiges Schnäppchen

Technische Daten

Externer Einschub: 1x 5.25"
Interne Laufwerksplätze: 4x 2.5"/3.5", 1x 2.5"
Front I/O: 1x USB-C 3.1 (10Gb/s), 4x USB-A 3.0 (5Gb/s), 1x Mikrofon, 1x
Kopfhörer
PCI-Steckplätze: 8
Lüfter (vorne): 3x 140mm, 1200rpm
Lüfter (hinten):1x 140mm, 1200rpm
Lüfter (oben): 3x 140mm (optional)
Radiatorgrößen: 120/140/240/280/360/420mm vorne, 120/140/240/280/360/
420mm oben, 120/140/240mm unten
Mainboard: bis ATX (272mm breit)
Netzteil: ATX, Netzteilposition unten
CPU-Kühler: max. 198mm Höhe
Grafikkarten: max. 320mm (490mm ohne HDD-Käfig)
Farbe: anthrazit/schwarz, innen schwarz
Beleuchtung: integrierte LED-Steuerung, integrierte RGB-LED-Beleuchtung
Abmessungen (BxHxT):306x651x650mm
Volumen: 129.48l
Gewicht: 23.80kg
Gehäusetyp: Big-Tower
Besonderheiten: Aluminiumgehäuse, Kabelmanagement, Staubfilter,
Tragegriff, integrierte Lüftersteuerung, Sichtfenster aus Glas,
Mainboardschlitten, Mainboard kann verdreht eingebaut
werden (Anschlüsse hinten)
Hinweis: Mainboard- und Gehäusehersteller bezeichnen unterschiedliche
Dimensionen als E-ATX. Mainboards mit E-ATX/SSI EEB
Abmessungen von 305x330mm bzw. 12"x13" werden nicht
unterstützt.

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Großmeister(in) des Flüssigheliums
Steckkarten werden mit Daumenschrauben befestigt. Wenn man diese jedoch fester anziehen möchte, benutzt man in der Regel einen Schraubendreher. Diesen muss man leider etwas schräg halten. Da ist nämlich eine Gehäusekante oberhalb im Weg. Das finde ich nicht so optimal.
Das ist für mich ein totaler Fail. Ich frage mich, ob der Hersteller denkt, dass alle die Karte mit dem Halter verbauen.
 
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