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Kann man Abhören nachweisen?

Laternenmotte

Schraubenverwechsler(in)
Könnte man bei Verdacht, dass der Rechner und weitere technische Geräte von Privatpersonen abgehört werden (ja keine Geheimbunde, Freimaurer, BKA, FBI, KGB etc.) irgendwie eine Bestätigung einholen, ob das tatsächlich der Fall ist?

1) Es sollte eine unkomplizierte und kostenlose Methode sein
2) Die Methode muss keine Details angeben. Es reicht ein einfaches "Ja" oder "Nein".

Ich hoffe das die Frage ernstgenommen wird. Außerdem habe ich mich ja schon im ersten Satz von Verschwörungstheorien distanziert.

LG Laternenmotte
 

Olstyle

Moderator
Teammitglied
Wireshark wäre das gängige Tool um zu sehen was im Netzwerk gerade wirklich ab geht. Aber ohne ein relativ gutes Verständnis von Netzwerken kann man da nicht soo viel erkennen.
Ansonsten halt der gute alte Virenscanner ;) .
Und das wäre halt auch nur das Thema Netzwerk und nicht Richtmikro, Kamera etc.
 
TE
L

Laternenmotte

Schraubenverwechsler(in)
Irgendwie muss da doch ne Methode geben, die man ohne IT-Bachelor kapiert.
@Olstyle Wie liefe das bsw. bei AVG? Gibt es dafür bessere Freeware Scanner?

Ich meine vor ein paar Jahren konnte man durch einen Link rausfinden, ob man in einem Botnet ist.
Und hier geht es halt um Überwachung (also vermutlich Hacken ins Netzwerk).
 

soulstyle

Software-Overclocker(in)
Irgendwie muss da doch ne Methode geben, die man ohne IT-Bachelor kapiert.
@Olstyle Wie liefe das bsw. bei AVG? Gibt es dafür bessere Freeware Scanner?

Ich meine vor ein paar Jahren konnte man durch einen Link rausfinden, ob man in einem Botnet ist.
Und hier geht es halt um Überwachung (also vermutlich Hacken ins Netzwerk).
Trifft vlt. nicht ganz das Thema, aber sobald ich meine, dass mein PC evtl. befallen ist, plätte ich mein ganzes System und installiere neu, setze den Router zurück und vergebe überall auch im Internet alles neue PW.
(Mache ich auch wenn Vierenscanner nichts melden).

Ich nutze auch wenn ich das System neu aufgessetzt habe und alles installiert ist was ich nutze, danach Spybot, search and Destroy...:
Vlt. interessant für dich.
 

Incredible Alk

Moderator
Teammitglied
Könnte man bei Verdacht, dass der Rechner und weitere technische Geräte von Privatpersonen abgehört werdenirgendwie eine Bestätigung einholen
Wenn man selbst deutlich bessere Kenntnisse von der Materie hat als der Abhörende - ja.

Du verstehst das Paradox: Es gibt Mittel und Wege jemanden abzuhören. Und es gibt Mittel und Wege sowas festzustellen. Beide Seiten können unsichtbar für die jeweils andere Seite werden wenn sie auf einem höheren Level/Kenntnisstand als ihr "Gegner" sind.
 

pizzazz

Software-Overclocker(in)
Irgendwie muss da doch ne Methode geben, die man ohne IT-Bachelor kapiert.

Nein. Ich kann mich nur Incredibles Argumentation anschliessen.
Nehmen wir mal an, du würdest die notwendige Überlegenheit als Dienstleistung eines Experten oder in Form eines speziell dafür gemachten Programms nutzen, dann würdest du nur das eigentliche Problem verschieben. Aus der Frage, ob du glaubst, abgehört zu werden, wird nun die Frage, ob du der Aussage des Experten/Programms glaubst, dass du abgehört wirst. Deine eigene Fähigkeit, den Wahrheitsgehalt des Zweiten zu überprüfen, ist genauso gering geblieben wie beim Ersten. Du hast nur noch mehr Fragen hinzugefügt: Wie gut ist der Experte/das Programm? Arbeitet es/er wirklich in deinem Interesse oder wirst du jetzt erst recht abgehört?

Ein interessanter Film zur Problematik ist übrigens "Der Dialog" aus 1974.
Hier steht ein Abhör-Experte vor der prinzipiell unlösbaren Frage, ob andere ihm eventuell derart überlegen sind, dass er ihre Methoden, ihn abzuhören, um seine eigenen Fortschritte der Abhörtechnik zu klauen oder zu überwachen, gar nicht herausfinden kann.
Mit anderen Worten: Auch ein Experte kann dir nicht zweifelsfrei nachweisen, dass du NICHT abgehört wirst, denn dafür müsste er zuerst die Nullhypothese beweisen, dass es keinen Experten gibt, der ihm überlegen ist.
 
Zuletzt bearbeitet:

dekay55

Software-Overclocker(in)
Wenn man selbst deutlich bessere Kenntnisse von der Materie hat als der Abhörende - ja.

Das ist nicht möglich ;-) Ich habt schon einen Grundlegenden Denkfehler bei der ganzen Geschichte, ihr geht immer von aus das die Geräte über das Netzwerk oder den Internet Anschluss ausspioniert werden, sicherlich ist das die häufigste genutzte Methode weil es die Technisch Einfachste is. Weil die Direkte Hacking Methode, ihr vergesst aber ganz das es auch Seitenkanalattacken gibt ;-) Es gibt aber noch ganz andere Mittel die Geräte Auszuspionieren, über Elektromagnetische Interferenzen z.b, und das kannst du eben nicht messen oder irgendwie rausbekommen. Allerdings setzt das schon Technisch höchst Komplexe Mittel Voraus die in der Regel Staatlichen Organisationen wie dem BND, KGB, NSA . Ist also nur was für die ganz Paranoiden Menschen, und man muss dazu sagen damals war das ganze noch etwas einfacher dadurch das man Röhrenmonitore benutzt hatte, von dennen konnte man noch über ein 500 Meter Entfernung über die EMI das Bild Klonen, was auch im Kalten Krieg gemacht wurde, das ganze wurde 1996 auf der DefCON schon veröffentlicht und Demonstriert, später auch mal kurz von Wolfgang Beck im WDR Computer Clup aufgegriffen.

Das ganze nennt sich übrigens Van-Eck Phreaking. Man kann es aber ein wenig Verhindert und unterbinden, aber man kann niemals Feststellen ob man ausspioniert wird.


Kannste ganz einfach vergleichen, 10 Leute sind in einem Raum einer hat nen Üblen Körpergeruch, woher weiß man ob die Anderen 9 Leute das Riechen ? Genau garnicht, so wie der eine nen üblen Geruch Absondert, so sondert jedes Elektrogerät sog. Elektromagnetische Interferenzen kurz EMI aus, und das kann man abfangen "Sniffen" und verarbeiten solang man sich im Wirkungskreis der Interferenzen aufhält. Nen Alter Röhren Monitor z.b wurde vom KGB über 1Km Entfernung geklont im Kalten Krieg, also der Bildschirminhalt wurde 1-1 über die EMI auf einen 1 km Entfernten Monitor übertragen.
 

pizzazz

Software-Overclocker(in)
Nen Alter Röhren Monitor z.b wurde vom KGB über 1Km Entfernung geklont im Kalten Krieg, also der Bildschirminhalt wurde 1-1 über die EMI auf einen 1 km Entfernten Monitor übertragen.

was nicht so überraschend ist, wenn man noch weiss, dass früher radiosender röhren waren...
 

GEChun

BIOS-Overclocker(in)
@ TE ich würde an deiner Stelle einfach mehr Offline arbeiten, bist du Offline wird dich keiner Abhören... denn das kann ja nur Online passieren.

Und du kannst dir recht Simpel erst mal eine Firewall installieren in der du siehst was so durchs Netzwerk geht... das erhöht deine Übersicht und du siehst einfach mal mehr was da so los ist..

Leider sind die heutigen Rechner alle so ausgelegt das immer etwas im Hintergrund passiert.. das muss kein Abhören sein.. da reicht schon das dumme Update Management von Windows... springt gerne im Standy an und macht dann irgendwas im Hintergrund...
 

Incredible Alk

Moderator
Teammitglied
[...] setzt das schon Technisch höchst Komplexe Mittel Voraus die in der Regel Staatlichen Organisationen wie dem BND, KGB, NSA .
Wenn derjenige der dich abhören will zu diesem Level gehört haste ganz andere Probleme als herauszufinden ob du abgehört wirst. :ugly:
Und auch da gilt weiterhin dass du es vermeiden kannst wenn dein Level höher ist. Nur ist das Level dann halt nordkoreanischer Atomschutzbunker.
 

GEChun

BIOS-Overclocker(in)
Wenn derjenige der dich abhören will zu diesem Level gehört haste ganz andere Probleme als herauszufinden ob du abgehört wirst. :ugly:
Und auch da gilt weiterhin dass du es vermeiden kannst wenn dein Level höher ist. Nur ist das Level dann halt nordkoreanischer Atomschutzbunker.
Naja ich glaub im Atomschutzbunker biste auch nicht vor Außerirdischen sicher... :lol: :lol: :lol:
 

CryseTech

PC-Selbstbauer(in)
Also wie oben auch schon mal erwähnt wäre mein erster Gedanke wenn ich vermute das sich jemand in mein Netzwerk einklinkt und mich "abhört" oder so ebenfalls alles Platt zu machen!
Router Zurücksetzen, alle Passwörter sowohl vom Router, Netzwerk und E-Mail etc. ändern, PC neu Aufsetzen alles sowas.

Wenn ich schon einen solchen Verdacht habe kümmere ich mich eher weniger darum den Verdacht zu bestätigen weil selbst wenn es sich nicht bestätigt werde ich das ungute Gefühl ja nicht mehr los.
Und je nachdem wie weit deine Vermutung geht auch mal alle möglichen Geräte mit USB Ports genauer anschauen ob da irgendwo ein Dongel ist der da nicht hingehört oder so.
 

Pu244

Lötkolbengott/-göttin
Irgendwie muss da doch ne Methode geben, die man ohne IT-Bachelor kapiert.

Ja, gibt es. Einfach die HDD/SSD ausbauen und in einem anderen, nicht kompromittieren Computern scannen und zwar von mehreren Virenscannern. Alternativ ist da noch die Boot CD zu nennen. Die brennst du und startest sie. Die aktuellen Virendefinitionen aus dem Internet geladen.


Wenn jemand dich mit einem Trojaner überwacht (naheliegendste Möglichkeit), dann könntest du es so herausfinden. Eine Garantie gibt es nicht, da Antivirenprogramme nicht alle Trojaner erkennen und man auch an anderen Dingen ansetzen kann, z.B. bei Netzwerk usw.. Einen solchen Angreifer zuverlässig aufzuspüren, ist auch für Geheimdienste, wie die NSA usw. eine harte Nuß.

Du solltest auch sagen, was für einen Angreifer du eigentlich erwartest.

Wenn ich schon einen solchen Verdacht habe kümmere ich mich eher weniger darum den Verdacht zu bestätigen weil selbst wenn es sich nicht bestätigt werde ich das ungute Gefühl ja nicht mehr los.

Wenn er sich bestätigt, dann weiß man es und kann die entsprechenden Maßnahmen treffen. Von daher sollte man auf jeden Fall versuchen, die Attacke aufzudecken.
 

Mahoy

Volt-Modder(in)
Könnte man bei Verdacht, dass der Rechner und weitere technische Geräte von Privatpersonen abgehört werden (ja keine Geheimbunde, Freimaurer, BKA, FBI, KGB etc.) irgendwie eine Bestätigung einholen, ob das tatsächlich der Fall ist?
Das kann man technisch - wie hier schon mehrfach dargelegt - und/oder psychologisch überprüfen. Letzteres ist nicht allzu schwer, wenn man einen halbwegs konkreten Verdacht hat. Man füttert die mutmaßlich abhörende Person oder Gruppe gezielt mit Falschinformationen und schaut, ob sich damit bestimmte Handlungen provozieren lassen. Falls ja, wurde man abgehört.

Grundsätzlich könnte man dir bessere Ratschläge geben, wenn man wüsste, was der Anlass zu der Vermutung ist, dass ein Abhören stattfindet. Daraus ließe sich ein Angriffswinkel erkennen und auch eine spezifischere Abwehrmöglichkeit ermitteln.
 

Olstyle

Moderator
Teammitglied
Man füttert die mutmaßlich abhörende Person oder Gruppe gezielt mit Falschinformationen und schaut, ob sich damit bestimmte Handlungen provozieren lassen.
Das ist tatsächlich auch der in der Industrie am häufigsten gegangene Weg wenn es um Informationslecks geht. Gezielt Unsinn verbreiten und schauen wo er wieder zu Tage tritt.
 
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