Intels Strategie bei Grafikkarten: "Nvidia ist zu proprietär geworden"

PCGH-Redaktion

Kommentar-System
Teammitglied
Jetzt ist Ihre Meinung gefragt zu Intels Strategie bei Grafikkarten: "Nvidia ist zu proprietär geworden"

Intels CEO Pat Gelsinger hat sich in einem Interview mit der Redaktion von CRN.com zur Marktstrategie der eigenen Grafikkarten-Entwicklung geäußert. Sein Fazit: Intel will "deutlich" nutzerfreundlicher werden als Nvidia.

Bitte beachten Sie: Der Kommentarbereich wird gemäß der Forenregeln moderiert. Allgemeine Fragen und Kritik zu Online-Artikeln von PC Games Hardware sind im Feedback-Thread zu veröffentlichen und nicht im Kommentarthread zu einer News. Dort werden sie ohne Nachfragen entfernt.

lastpost-right.png
Zurück zum Artikel: Intels Strategie bei Grafikkarten: "Nvidia ist zu proprietär geworden"
 
Headline: Intel's Strategie bei Grafikkarten: "Nvidia ist zu proprietär geworden"
Der Intel-CEO sagte dazu: "Intel ist einfach zu proprietär [i.e. herstellergebunden, Anm. d. Red.] geworden

Ja, wer denn nu' ? :-P
Hauptsache Intel mischt mit, belebt das Gesamtangebot!
 
In dem Interview geht es allerdings an der Stelle um CUDA vs OneAPI, also nicht um ein Geforce-Thema. Tatsächlich hat Nvidia aber auch durchaus einige Probleme in diesem Bereich...
  1. Die technologische Bedeutung von DLSS 2.X (DLSS 1.X war ja nichts anderes als eine Lachnummer) ist riesig, die Verbreitung aber auf Grund des proprietären Ansatzes gering. Natürlich wäre eine Offenlegung für sie auch riskant, würde es bei der Konkurrenz besser oder gleich gut laufen wie bei ihnen, dann hätten sie ein Problem. → Aber dem kann man ja auch (wie Intel es bei XeSS vorhat) auf Hardwareebene Abhilfe leisten...
  2. Hätten sie eine offene API für das Treiberpanel und würden die Entwicklung an die Community abgeben, wären sie ihre größte Baustelle im Geforce-Bereich schnell los. Also wirklich, das Nvidia Control Panel ist einfach unfassbar peinlich. Selbst OHNE offizielle Unterstützung lässt sich über den simpel gebauten Profile Inspector vieles leichter bedienen. Und der ist wirklich enorm simpel gebaut und nicht auf eine gute Bedienbarkeit hin optimiert; so abartig schlecht ist Nvidias eigenes Treiberpanel.
    → Intel sollte auf jeden Fall versuchen, die Community dazu zu bekommen, ihnen das Treiberpanel zu bauen.
  3. Das klassische GPU-exklusiv-PhysX ist tot. Das war eine Sackgasse für Nvidia und im Rückblick haben sie sich keinen Gefallen damit getan. AMD hatte mit TrueAudio auch manches in der Richtung vor und ist mittelfristig noch kläglicher gescheitert.
    → Intel sollte auf jeden Fall versuchen, sich nicht durch solche Features differenzieren zu wollen.
 
Was für eine Murks-Nachricht, die Zitate sind falsch und die Themen, so wie sie hier wiedergegeben werden, spiegeln nicht einmal im Ansatz das wider, was in dem Originalen Interview steht und ehrlich gesagt, das geht auch schlecht bei so wenig Text in dieser Nachricht gegenüber den 6 Seiten auf CRN.

Lest lieber gleich das Original.
 
Was für eine Murks-Nachricht, die Zitate sind falsch und die Themen, so wie sie hier wiedergegeben werden, spiegeln nicht einmal im Ansatz das wider, was in dem Originalen Interview steht und ehrlich gesagt, das geht auch schlecht bei so wenig Text in dieser Nachricht gegenüber den 6 Seiten auf CRN.

Lest lieber gleich das Original.
Kann ich nur unterschreiben, gut gemacht ist die News nicht.
 
Wenn Intel auch unter Linux komplett alles zur Verfügung stellt, samt UV - Kurven + Lüftersteuerung wie im MSI Afterburner, dann werde ich bei ansprechender Leistung wohl dem grünen Lager den Rücken kehren. :-)

Das GFE von Nvidia mit automatischer Highlight - Aufzeichnung aufgebessert mittels NV Broadcast ist schon ein netter Zusatz - Luxus, aber nicht vollkommen, der eingeblendete Rahmen bei einer 2k-Webcam ist mikroskopisch klein.
Das mein angeblich kompatibler Free-Sync - Monitor G-Sync kompatibel wäre, war nach 2 bis 3 Treiberupdates hinfällig, unregelmäßig nach ca. 10 Minuten bleibt mitten im Spiel über 3 Sekunden der Monitor mehrmals schwarz = unspielbar.
 
Klingt ja alles ganz nett, aber ist auch völlig egal.

Reines Marketing wird die Karten nicht an den Mann bringen.

Sollte hingegen Preis/Leistung stimmen und die Verfügbarkeit gegeben sein, dann kaufen die Leute wie die Wilden (inklusive mir). Der größte Vorteil von Intel zur Zeit sind die Fabs, aber bei Vollauslastung müssen sich die GPUs von der Marge her auch lohnen, sonst ist man einfach besser dran CPUs zu bauen.
 
Ich wusste gar nicht dass Patt Gelsinger, Chef von vmware gewesen ist. Das der nun von Intel angeheuert wurde um die GPU Sparte zu polieren war ja dann ein guter Zug.
In seinen Zeiten bei vmware hat er einen exclusiven Deal mit Nvidia gemacht um Nvidia AI auf vmware zu bekommen.
Und jetzt ist dieser Mensch Chef von der Intel GPU Sparte! Da kann man ja sehen wohin der Zug fährt. Intel sieht seine Zukunft bei AI in Servern. Hier wird zu 90% Linux eingesetzt und da ist NVIDIA zu proprietär.
AMD und Intel fahren da die 100% "offene" Software-Schnittstellen Schiene. Klar was sollen die auch machen? Cuda gibt es eben nur von NVIDIA. Und Cuda ist der "sex sells" Wagen!
 
Gelsinger war ja bis zum Larabee Desaster der Kronprinz bei Intel. Hätten sie ihn nicht in die Wüste geschickt, gäbs AMD vielleicht gar nicht mehr. Oder Intel...
 
Gute Karten auf den Markt bringen und nicht nur Reden schwingen.
Konkurrenz würde Nvidia nicht schaden vor allem bei den Preisen .. und ja ja Verfügbarkeit würde ich auch allen erzählen wenn sie deutlich mehr hinblättern wie man nur zu gut sehen kann.

Habe noch zu guten Zeiten 430€ gezahlt für meine 2070S , bei der ich erstmal lange bleiben werde.
 
Zurück