News E-Auto: 2.573 km mit einer Akkufüllung

Und irgendwann vielleicht auch in geringeren Verkaufspreisen.
DIESER Punkt ist für mich (mit) das Hauptargument. E-Autos müssen (deutlich) günstiger werden, das auch der deutsche Michel (zähle mich dazu) sich vom Verbrenner in näherer Zukunft verabschiedet.

Bessere Reichweite, der Ladestation-Ausbau (die Dinger sollten auch funktionieren!!!) gehören ebenfalls dazu. Nicht jeder hat zudem ein Haus oder kann seinen PKW in der Tiefgarage der Firma laden (Tellerrand und so;)). Wir persönlich müssten eh erst unseren Vermieter wegen einer Wallbox fragen.

Aktuell und auch für die nächste Zeit sehe ich die E-Stromer noch eher in der City oder auf Kurzstrecke. Für mich als Shuttle-Fahrer im Reiseverkehr aktuell KEINE Alternative zum reichweitenstarken Diesel...

Gruß
 
Es gibt allerdings mittlerweile einen Rechtsanspruch darauf dass er euch mindestens erlauben muss zu eigenen Kosten eine zu installieren.
Richtig, Kosten sind auch so ein Thema, ne? Rette den Planeten, aber bitte über deinen eigenen (dicken) Geldbeutel. Wenn er denn da ist, gelle...:D

Denn so gesehn kostet "grün" erst einmal RICHTIG Asche. Und nicht jeder ist ein gutbetuchter, der sich Wallbox samt E-Pkw mal so locker flockig hinstellen kann;)

Gerade hier im Osten gibt es sehr viele, die gerade mal ihren alten Benziner unterhalten können und gar keine Chance auf ein teures E-Auto sehen. Die sollte und MUSS man aber auch mitnehmen...

Gruß
 
Denn so gesehn kostet "grün" erst einmal RICHTIG Asche. Und nicht jeder ist ein gutbetuchter, der sich Wallbox samt E-Pkw mal so locker flockig hinstellen kann;)

Gerade hier im Osten gibt es sehr viele, die gerade mal ihren alten Benziner unterhalten können und gar keine Chance auf ein teures E-Auto sehen. Die sollte und MUSS man aber auch mitnehmen...
Stimmt, wir sollten uns allerdings hüten, Klimaschutz, bzw. eine ökonomisch wie ökologisch nachhaltige Wirtschaft gegen soziale Ungerechtigkeit ausspielen zu lassen. Das ist leider aktuell ein sehr beliebtes und erfolgreiches Spiel der Konservativen.
 
Es gibt allerdings mittlerweile einen Rechtsanspruch darauf dass er euch mindestens erlauben muss zu eigenen Kosten eine zu installieren.
Mit welcher Lade Leistung? 230V/16A?

In unserer Stadt mit 300.000+ Einwohnern werden im historischer Stadtkern regelmäßig Anträge abgelehnt weil das Streckenkabel diese Leistung nicht hergibt. Das gleiche gilt auch für Personen die statt Gasthermen Durchlauferhitzer installierten wollen.
 
Stimmt, wir sollten uns allerdings hüten, Klimaschutz, bzw. eine ökonomisch wie ökologisch nachhaltige Wirtschaft gegen soziale Ungerechtigkeit ausspielen zu lassen. Das ist leider aktuell ein sehr beliebtes und erfolgreiches Spiel der Konservativen.
Hmmm. Schafft PASSENDE Rahmenbedingungen für die breite Masse. Dann wird die breite Masse auch bereitwillig umsteigen. Und in Richtung Regierung/Politik: "wir sind die vielen, ihr seid die wenigen"...:D

Gruß
 
Mit welcher Lade Leistung? 230V/16A?

In unserer Stadt mit 300.000+ Einwohnern werden im historischer Stadtkern regelmäßig Anträge abgelehnt weil das Streckenkabel diese Leistung nicht hergibt. Das gleiche gilt auch für Personen die statt Gasthermen Durchlauferhitzer installierten wollen.
Imo alles eine Frage des Lastmanagements. E-Ofen und E-Herd gleichzeitig an zu machen ist auch nirgendwo verboten. Und bei selbigen von Gas auf Elektro zu gehen hat auch nie jemanden gestört. Solang man also diese nicht gleichzeitig mit der üblichen 11KW Heim-Ladung an macht, hat man am eigenen Anschluss eigentlich nicht mehr Last als vorher.
 
Hmmm. Schafft PASSENDE Rahmenbedingungen für die breite Masse. Dann wird die breite Masse auch bereitwillig umsteigen. Und in Richtung Regierung/Politik: "wir sind die vielen, ihr seid die wenigen"...:D
Deswegen wird den vielen ja seither recht erfolgreich eingeredet, dass es besser für sie ist, wenn man alles lässt, wie es ist.
 
Denn so gesehn kostet "grün" erst einmal RICHTIG Asche. Und nicht jeder ist ein gutbetuchter, der sich Wallbox samt E-Pkw mal so locker flockig hinstellen kann;)
Je länger man weiter verschleppt, desto teuer wird das am Ende.
Stell dir mal vor, wir hätten vor 30 Jahren angefangen, die Braunkohle zu entsorgen und Windräder hinzustellen.
 
DIESER Punkt ist für mich (mit) das Hauptargument. E-Autos müssen (deutlich) günstiger werden, das auch der deutsche Michel (zähle mich dazu) sich vom Verbrenner in näherer Zukunft verabschiedet.

Bessere Reichweite, der Ladestation-Ausbau (die Dinger sollten auch funktionieren!!!) gehören ebenfalls dazu. Nicht jeder hat zudem ein Haus oder kann seinen PKW in der Tiefgarage der Firma laden (Tellerrand und so;)). Wir persönlich müssten eh erst unseren Vermieter wegen einer Wallbox fragen.

Aktuell und auch für die nächste Zeit sehe ich die E-Stromer noch eher in der City oder auf Kurzstrecke. Für mich als Shuttle-Fahrer im Reiseverkehr aktuell KEINE Alternative zum reichweitenstarken Diesel...

Gruß

Wenigstens sind sie schon heute normalerweise deutlich günstiger als jeweils vergleichbar stark motorisierte Verbrenner-Äquivalente, spätestens, wenn man auch den Betrieb mit einberechnet ;)

Dass ein:e 550PS-Tesla Limousine/SUV im Einkauf nicht günstiger ist als der 200PS VW-Golf GTI Kleinwagen oder so ist ja nichts Aussergewöhnliches.

(Nach 500km oder ~4-5h wäre auch auf Langstrecke mal eine lange Pause angebracht, sonst fährt man fahrlässig und gefährdet den Verkehr)
 
In 10 Jahren (müssen) wir schauen wie es aussieht.
Meiner ist grad mal 5 Jahre, muss doch nicht alles weg nur weils was neues gibt. Bin nie dem Trend gefolgt, das hat Zeit und kann noch reifen. Außerdem kann doch nicht mit nen E auto auf Arbeit in die Raffenerie fahren. :ugly: :hmm: Die freuen sich immer über mein Dodge.
 
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Je länger man weiter verschleppt, desto teuer wird das am Ende.
Stell dir mal vor, wir hätten vor 30 Jahren angefangen, die Braunkohle zu entsorgen und Windräder hinzustellen.
Solange die reichsten 10% der Leute 85% des Weltvermögens besitzen, sollen die "grün" doch gefälligst bezahlen/umsetzen. Wäre gut angelegte Kohle. Machen sie nicht? Weil denen 100m-Yachten, Ferrari`s, Rolex und Co wichtiger sind?

Weck mich, wenn sich das ändert:D

Gruß
 
Die Methanol Brennstoffzelle find ich den besseren Ansatz. Du tankst das, der füttert den Akku und du fährst 3 Wochen ohne Laden.
Und man kann fast alle Verbrenner umrüsten. Naja mal sehen wo sie so hinwollen, so richtig läuf das E Geschäft nicht.

Das Problem ist, wie das Methanol erzeugt wird. Aus Biomasse gibt es nicht genug, elektrochemisch ist extrem ineffizient und quasi nicht bezahlbar, Petrochemisch kann man es gleich bleiben lassen, denn da ist Benzin besser.

Und wenn Du angekommen bist, muss das Auto auch wieder an die Steckdose. Also nix mit entspannen, erstmal tanken. Ich habe direkt an den Ferienwohnungen keine Möglichkeit das Auto anzuschließen also heißt das wieder, dass ich an der Tanke stehe und warte bis der Akku geladen ist. Nicht falsch verstehen, ich mag die E-Mobilität. Aktuell gibt es aber noch zu viele Nachteile.

Die wird man in Zukunft alle lösen müssen. Quasi jeder Parkplatz wird seine Steckdose bekommen.

Naja, und das ist eben gleichzeitig das größte Problem. Wie viele haben diese Möglichkeit? Und solange der Strom an der Tanke nicht deutlich günstiger ist als Benzin/Diesel für die selbe Reichweite, wird es noch ewig dauern bis sich diese Art von Antrieb durchsetzt. Für den Großteil lohnt es einfach nicht also bleibt es eine Nische.

Das wird sich durchsetzen, dafür wird die Politik sorgen und dafür wird VW sorgen, denn die haben die Forschung, an neuen Verbrennern, quasi eingestellt. Damit ist die Sache quasi abgeschlossen.

Konzeptstudie.
Aerodynamisch perfekt nur eine Person an Bord und Gewichtsoptimiert.
Dazu keine aktivierten Abnehmer wie ne Klima, Sitzheizung, Gebläse usw.
Solange Akkus durch forsierte Fahrweise und Zusatzbelastungen so stark einbrechen, wird es schwierig gegen Verbrenner anzustinken. Sorry für das Wortspiel :D
Gruß T.

Das ganze ist eine sehr spezielle Szene, so wie bei den Gamern die Extremübertakter. Da geht es darum, den geringsten Energieverbrauch zu erreichen, egal wie. Das gibt es auch mit Verbrennern, da reden wir dann von 0,1irgendwas Liter Verbrauch auf 100km. So sieht es eben aus, wenn man das aller letzte rausquetschen möchte. Es würde mich nicht sonderlich wundern, wenn die Fahrer da nackt in der Kiste waren, um auch noch die letzten paar hundert Gramm Gewicht einzusparen.

Natürlich zerren die Medien solche Kuriositäten verzerrt ans Licht. Das ganze hat mit einem praxistauglichem Auto so viel zu tun, wie Flüssigstickstoff mit normalem Gaming, nämlich nichts.

Ich wünsche mir nur, dass die deutsche Autoindustrie und die Politik endlich aus dem Arsch kommt.

An der Industrie liegt es nicht, die hat die Forschung, an den Verbrennern, bereits eingestellt.

Der ADAC kommt dein Auto aufladen. Aber nicht die Batterie sondern dein Auto auf nen Abschlepper. Der bringt es für ne nette dreistellige Gebühr dann zur nächsten Säule.

Dafür könnte man einfach ein Notstromaggregat nutzen. Muß ja nur bis zur nächsten Säule reichen.

Denn so gesehn kostet "grün" erst einmal RICHTIG Asche. Und nicht jeder ist ein gutbetuchter, der sich Wallbox samt E-Pkw mal so locker flockig hinstellen kann;)

Ein Auto ist nunmal leider teuer und soviel ist das auch nicht. Ich verstehe auch nicht, warum man es nicht wie Tesla macht und das Auto an der Steckdose ziehen läßt, was die hergibt. Da sind uns dann die Amis überlegen, wenn es irgendwo im Handbuch steht, dann bist du selbst schuld, wenn du zu dumm bist.

Aber der Deutsche braucht ja Pampers. Es wäre auch unverantwortlich, wenn jemand so blöd ist und an einer 16A 3 Phasen CEE Steckdose 22kW rausholen will und die Sicherung rausspringt. Da muß man mit einer Wallbox dazwischengehen. Ich frage mich bis heute, warum die Leute so dumm waren und den Mist gekauft haben.

Gerade hier im Osten gibt es sehr viele, die gerade mal ihren alten Benziner unterhalten können und gar keine Chance auf ein teures E-Auto sehen. Die sollte und MUSS man aber auch mitnehmen...

Keine Sorge, das kommt bald. Solche Leute kaufen meist sowieso keine Neuwägen, in ein paar Jahren gibt es genügend gebrauchte. Gerade erst nach dem BMW i3 in der guten 2019er Variante gesucht. Gibt es für unter 20.000€ und das mit 30-50k km Laufleistung. Das passt, in ein paar Jahren sind die nochmal billiger.

Mit welcher Lade Leistung? 230V/16A?

In unserer Stadt mit 300.000+ Einwohnern werden im historischer Stadtkern regelmäßig Anträge abgelehnt weil das Streckenkabel diese Leistung nicht hergibt. Das gleiche gilt auch für Personen die statt Gasthermen Durchlauferhitzer installierten wollen.

Naja, damit bekommt man immerhin pro Stunde 18km Reichte rein. Nicht so wirklich prickelnd, aber wenn man die Karre täglich 10h angeschlossen läßt, dann sind das auch schon 180km.

Imo alles eine Frage des Lastmanagements. E-Ofen und E-Herd gleichzeitig an zu machen ist auch nirgendwo verboten. Und bei selbigen von Gas auf Elektro zu gehen hat auch nie jemanden gestört. Solang man also diese nicht gleichzeitig mit der üblichen 11KW Heim-Ladung an macht, hat man am eigenen Anschluss eigentlich nicht mehr Last als vorher.

Das Problem ist, dass bestimmte Dinge, wie Wohnsiedlungen usw. nur eine gewisse Leistung haben, für die man das ganze dimensioniert hat. Damals hat man einfach nicht damit gerechnet, dass es sich die Leute haufenweise Verbraucher zulegen, die durchaus mal 3-5h 22kW entnehmen können. Deshalb sind Durchlauferhitzer auch so problematisch. Zwar ist es sehr unwahrscheinlich, dass alle gleichzeitig anfangen zu duschen, aber wenn die Kinder der Nachbarschaft mal verdreckt nach Hause kommen, dann kann es schon sein, dass da auf einmal 5-10 Leute gleichzeitig ihre 24kW Durchlauferhitzer anschmeißen und dann hat man 120-240kW mehr an Last.

Die eine Alternative ist es das Netz auszubauen, die andere die neuen Verbraucher zu verbieten. Rate mal, was die bequemere und deutlich billigere ist.

Je länger man weiter verschleppt, desto teuer wird das am Ende.
Stell dir mal vor, wir hätten vor 30 Jahren angefangen, die Braunkohle zu entsorgen und Windräder hinzustellen.

Dann wären wir genauso dumm dran, wie heute auch. Denn Windkraft ist nicht grundlastfähig. Entweder hätten wir auf Kernkraft setzen müssen oder die Speicher und Stromleitungen massiv ausbauen.

Bei ersterem fangen die Leute das spinnen an, da hat man bei der Verblödung der Bevölkerung ganze Arbeit geleistet. Zweiteres ist stinketeuer, da werden sich wohl 5 Mio Arbeitsplätze nicht mehr halten lassen. Das wären Umwälzungen, wie man sie in der DDR nach der Wende hatte. Angesichts des Aufstandes, den man hatte, als das berühmte Heizungsgesetz kam, wird das wohl so nicht durchsetzbar sein. Der Wirtschaftsminister zuckt ja jetzt schon vor allem zurück, was irgendwie nach der nötigen Deindustrialisierung aussieht.

Aber es gilt die ultimative Weisheit: jedes Volk hat die Regierung, die es verdient.

Wenn sich das Volk blödmachen läßt und keinen sachlichen Argumenten folgt, dann hat es eine einfache und effektive Lösung nicht verdient. Wenn es dann auch noch das Märchen vom (in unseren Breiten und Lage) günstigen Ökostrom glaubt, dann ist klar, dass nichts voran gehen wird.
 
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Völlig Unrealistische Meldung !

Das ist kein Alltagstaugliches E Auto ( nicht mal ein richtiges Auto ) das unter Alltagstauglichen Bedingungen auch nur ansatzweise so weit kommen würde .

Mit einem jetzt Kaufbaren und bezahlbaren Diesel Alltags Auto kann man aber 1000 Km weit und mehr kommen .
 
Dann wären wir genauso dumm dran, wie heute auch. Denn Windkraft ist nicht grundlastfähig. Entweder hätten wir auf Kernkraft setzen müssen oder die Speicher und Stromleitungen massiv ausbauen.
Genügend Windkrafträder sind natürlich Grundlast fähig.Man muss das nur europseweit machen und das Stromnetz besser vernetzen, also Wasserkraft im Norden, windkraft an den Küsten und Solar im Süden.
Das geht problemlos, aber man will ja nicht. Alleine was sich die Bayern gegen neue Leitungen gesträubt haben und die jetzige wird unterirdisch verlegt, was sie unfassbar teuer macht.
 
Genügend Windkrafträder sind natürlich Grundlast fähig.Man muss das nur europseweit machen und das Stromnetz besser vernetzen, also Wasserkraft im Norden, windkraft an den Küsten und Solar im Süden.

Ja, dazu muß das Netz allerdings einen Durchmesser von über 8000km haben. Dann hat man immer Wind, egal wann und wo. Das bedeutet die Hälfte der Stromerzeugung findet in Spanien Portugal und Frankreich statt, die andere östlich des Urals. Blöd nur, dass der dortige Herrscher einen häßlichen Krieg vom Zaun gebrochen hat. Die andere Richtung wäre südlich, also in mitten Afrikas. Dann wären unsere Partner Algerien, Marokko, Libyen, Ägypten, Mali, der Sudan, Tschad, Mauretanien und der Niger, während wir in Europa in Skandinavien und Großbritannien den Strom erzeugen. Das hätte auch den gigantischen Vorteil. dass man da auch recht günstig PV Strom produzieren kann, besonders wenn man noch etwas südlicher geht. Allerdings ist von den genannten Ländern nur Marroko wirklich stabil, der Rest ist ein Pulverfaß und wenn das hochgeht, sitzen wir wirklich im Dunkeln. Bleibt also noch eine Leitung über den großen Teich. Das wäre sogar machbar, es ist politisch stabil und vorallem kann man (also für uns) nachts per PV Strom erzeugen, das ist echt toll. Wenn man über den Äquator geht, dann kann man sogar die jahreszeitlichen Schwankungen ausgleichen, genau das, was wir brauchen.

Blöd nur, dass der Strom dafür dann im Mittel über gut 6.000km transportiert werden muß. Wir haben bei Südostlink 10 Mrd € (geplant) für nichtmal 1000km. Das bedeutet pro 1000km fallen etwa 4€ pro Watt an. Bei 6000km wären das also etwa 24€ pro Watt. Vermutlich wird es deutlich billiger, wenn man es richtig groß baut, aber teuer wird es alle male. Zum Vergleich: wenn man es schafft, einen EPR für 5Mrd € (China hat es für 4Mrd $ hinbekommen) zu bauen, dann kostet das Watt etwas über 3€. Selbst wenn man sich extrem inkompetent anstellt, ist man immer noch deutlich unter dem Preis.

Günster Ökostrom ist in Deutschland ein Märchen. Wenn man will, dass die Energiewende ein Erfolg wird, dann muß man dieser Tatsache ins Gesicht blicken und es dennoch machen. Dann klappt es auch.

EDIT: ERs sind natürlich 8000km.

Das geht problemlos, aber man will ja nicht. Alleine was sich die Bayern gegen neue Leitungen gesträubt haben und die jetzige wird unterirdisch verlegt, was sie unfassbar teuer macht.

Tja, das sind die Geister, die die Grünen gerufen haben. Jahrelang war immer von Bürgerbeteiligung die Rede. Nun ist man also überrascht, dass die Leute keine häßlichen Drahtgestelle vor der Haustür wollen oder gar eine lärmende Windkraftanlage. Auch dass der eigene Garten oder genauer ein Feld in der Nachbarschaft, für ein Kabel umgegraben wird, ist für viele nicht hinnehmbar.

Tut mir leid, aber das sind die Grünen selbst schuld, die haben die Mentalität verbreitet.
 
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