Drei Monitore über USB 3.1 Typ A

slyzer90

Schraubenverwechsler(in)
Hallo, erstmal sorry falls es im falschen Unterforum ist, war mir nicht ganz sicher wo das Thema hingehört.


Situation aktuell ist folgende:

Ich habe einen Laptop und zwei Dell Bildschirme von meinem Arbeitgeber bekommen. Einer der Monitore ist ein u2421he der andere ein u2421h. Der erstere hat eine integrierte Dockingstation und der zweite wird über eine daisy chain angeschlossen. Zusätzlich habe ich meinen eigenen Monitor als 3. Monitor per daisy chain angeschlossen. Das ganze wird dann über ein USB-C Kabel an den Laptop angeschlossen (mit am Dell angeschlossener Tastatur, Maus, Webcam, etc.). So weit so gut.


Was ich gerne machen würde ist meinen privaten PC mit diesem Mainboard an das Setup anzuschließen. Also im Sinne von:

PC (USB-A 3.1) -> USB-A 3.1 - USB-C Kabel -> Dell Monitor


Ich habe diesen USB-C switch gefunden, aber da würde ich mir lieber eine kurze Verlängerung zu holen und einfach die jeweiligen USB-C Kabel umzustecken. Vielleicht kennt aber einer von euch was günstigeres.

Würde das funktionieren? Oder führt das bei der USB-A 3.1 Stelle zu Problemen?
 
N

NatokWa

Guest
Eig. ganz einfach : Das "USB-C" Kabel ist nur "Technisch" ein USB-Kabel, läuft aber bei einer solchen Config als Thunderbold 3 oder 4. Beides bietet 40GBit/s statt 20MBit/s die der SCHNELLSTE USB3 (gen 2x2) liefern kann.
Dazu liefert das TB-Protokoll den nötigen "DIsplay-Port-Mode" damit da überhaupt ein Bildsignal voll rüber kommt.

Dein Board hat nur 10GBit/s per USB und KEIN Thunderbold (Immer Typ-C und muss gesondert aufgeführt sein), damit hast du keine Chance das zum laufen zu bringen, erst recht keine 3 Bildschirme gleichzeitig.

PS : Ja es gibt Monitore welche über Typ-A angeschloßen werden, das sind aber speziell darauf ausgelegte Monitore die "nur" über diesen Anschluss verfügen.
 

claster17

Volt-Modder(in)
Es klappt vielleicht auch über USB-A. Jedenfalls hab ich auf Arbeit 2x WQHD per Docking Station an USB3-A 5G hängen, weil der gestellte Laptop kein USB-C hat.
Der Nachteil dabei ist die geringe Bandbreite, sodass die CPU ordentlich schuften muss um das Signal zu komprimieren.

Thunderbolt ist übrigens nicht unbedingt nötig, wenn der USB-C den DisplayPort Alt Mode unterstützt.
 
N

NatokWa

Guest
Falsch ... der Displayport-Alt-Mode ist TEIL der Thunderbold-Spezifikation. Ohne TB kein Alt-Mode. Der Modus mit dem es OHNE TB läuft nennt sich komplet anders und braucht einen Monitor der damit klar kommt, genau wie ich es oben schon gesagt habe. Im Endeffekt ist das dann eine "normale" Datenerbindung über die das Bild gestreamed wird.. mit hoher Kompression und dickem Leistungsbedarf.
Und ja, an einem LAPTOP kann das durchaus mit dem A-Port laufen, der Springende Punkt ist hier aber die Docking-Station die du erwähnt hast. DIE übernimmt dann den Part "Display-Port-Alt-Mode".
 

PCGH_Torsten

Redaktion
Teammitglied
Auch nicht ganz richtig. TB sieht zwar einen DP-Alt-Mode vor, aber weder ist der Pflicht noch TB-exklusiv. TB-exklusiv wäre die Fähigkeit, DP-Signale über die TB-Verbindung zu tunneln (statt im Alt-Mode eine DP- und eine USB-3.x-Verbindung mit jeweils halber Breite laufen zu lassen oder voll auf DP umzuschalten), DP-Alt-Mode ist dagegen einfach allgemein Teil der Typ-C-Spezifikationen und auch an USB-Anschlüssen ohne TB machbar oder sogar als reiner DP-Typ-C-Anschluss. Umgekehrt hatte vor der Z590-Generation quasi kein TB-Mainboard die Möglichkeit, über TB auch Grafiksignale auszugeben und bis heute sind es bei weitem nicht alle. (Ausgabe über USB-Typ-C ist noch rarer.)

Ist aber alles nur schöne Theorie, denn der hier verwendete Monitor hat gar kein Thunderbolt. Der hat nur einen Display-Port-Typ-C-Eingang und unterstützt Daisy-Chaining. Ein TB-Mainboard, gleich welcher Art, würde also nicht weiterhelfen – ein simples Display-Port-Kabel und eine aktuelle Grafikkarte sollten dagegen zum Erfolg führen, den Typ-C-Eingang kann man weiterhin für das Notebook nutzen.


P.S.: Über Typ-A geht übrigens nichts davon. Weder Display-Port noch Thunderbolt. Es gibt aber Monitore mit einer integrierten USB-Grafikkarte, die sich über beliebieg USB-3.x-Verbindungen anschließen lassen. Spielen kann man darauf natürlich nicht und je nach Geschwindigkeit gibt es vereinzelt auch Abstriche bei der 2D-Grafikqualität.
 
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